EP0066747B1 - Waffenrohr - Google Patents
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- EP0066747B1 EP0066747B1 EP82104381A EP82104381A EP0066747B1 EP 0066747 B1 EP0066747 B1 EP 0066747B1 EP 82104381 A EP82104381 A EP 82104381A EP 82104381 A EP82104381 A EP 82104381A EP 0066747 B1 EP0066747 B1 EP 0066747B1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
Definitions
- the invention relates to a weapon barrel according to the preamble of claim 1.
- Such a gun barrel can be used, for example, as a heavy, large-caliber gun barrel for main battle tank guns.
- Gun barrels are known in manifold designs. The aim was always to achieve an increase in performance by increasing the accuracy, for which purpose, for example, the weapon barrels were lengthened, the spans of the barrel storage varied or other measures were taken to reduce the angle of departure.
- a design has emerged as a standard form, in particular in the case of gun barrels for main battle tank cannons, in which the barrel has a jacket which is offset several times and which is stored in a bearing with short spans. In order to increase the inertia and reduce the vibration behavior of the pipe, the focus of the returning mass was shifted from the area of the bearing towards the pipe mouth.
- a device on weapon tubes for reducing the exit error angle of a projectile is known from DE-A-1911 067. Bending vibration damping stiffeners are arranged on the weapon barrel in the front length range.
- the accuracy is determined by the exit error angle at which the projectile leaves the pipe mouth, deviating from the target direction.
- the invention has for its object to provide a weapon barrel of the type mentioned, in which the tube bending vibrations are influenced in such a way that a constant exit error angle is set, with the aim that a more effective exit error angle is input into the fire control computer and thus to increase the accuracy and leads to a significant increase in performance.
- the object is achieved in that in a cannon tube according to the preamble of claim 1, the tube in the static and dynamic state in the area between the pipe mouth and storage has a frustoconical tubular jacket with a continuously unbending bending line and in a cylindrical area for the tube storage of the tubular jacket passes, with the cylindrical area of the pipe bearing a max. Length does not exceed 7D and the center of gravity of the returning mass is in the area of the truncated cone-shaped pipe jacket.
- the invention offers further advantages in that not only is vibration damping achieved by increasing the inertia, but the return travel of the returning parts is reduced and the outgoing speed v o of the projectile is increased by the long tube construction.
- the weapon barrel 1 with the core barrel length L and the caliber diameter D has a ratio nis L / D> 52 and a span a of pipe bearings 9 and 11 of ⁇ 7D.
- the barrel jacket has a cylindrical area 10.
- the weapon barrel 1 extends to the barrel mouth 2 without a truncated cone.
- the bearing 9, 11 of the weapon barrel 1 is in the cradle, not shown (its construction is not essential to the invention).
- 5 is the center of gravity of the gun barrel and 6 the center of gravity of the parts returning with the barrel during the shot.
- the returning parts are formed from the pipe recoiler, the pipe brake and any other parts, such as the loading device, as a so-called returning mass.
- the center of gravity 6 of the returning mass lies in the frustoconical area of the tube 1 in front of the bearing 9 and ensures that the weapon barrel is in stable contact between the bearing points 9, 11 and the cylindrical tube region 10.
Landscapes
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Waffenrohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Ein derartiges Waffenrohr kann beispielsweise als schweres, großkalibriges Waffenrohr für Kampfpanzer-Bordkanonen eingesetzt werden.
- Waffenrohre sind in mannigfacher Ausführung bekannt. Dabei hatte man stets das Bestreben, eine Leistungssteigerung durch Erhöhung der Treffgenauigkeit zu erzielen, zu welchem Zweck beispielsweise die Waffenrohre verlängert, die Stützweiten der Rohrlagerung variiert oder weitere Maßnahmen ergriffen wurden, die eine Verringerung des Abgangsfehlerwinkels herbeiführen sollten. Als Standardform hat sich insbesondere bei Waffenrohren für Kampfpanzer-Bordkanonen eine Ausführung ergeben, bei der das Rohr einen mehrfach abgesetzten Mantel aufweist, das in einem Lager mit kurzen Stützweiten gelagert ist. Zur Erhöhung der Massenträgheit und Reduzierung des Schwingungsverhaltens des Rohres wurde dabei der Schwerpunkt der rücklaufenden Masse aus dem Bereich der Lagerung in Richtung Rohrmündung verlegt.
- Eine Einrichtung an Waffenrohren zur Verringerung des Abgangsfehlerwinkels eines Geschosses ist aus der DE-A-1911 067 bekannt. Dabei sind am Waffenrohr im vorderen Längenbereich biegeschwingungsdämpfende Versteifungen angeordnet.
- Es wurde erkannt, daß hochfrequente Biegeschwingungen des Rohres, die dem Geschoß voraneilen, die Treffgenauigkeit beeinflussen. Hauptsächlich bestimmt wird dabei die Treffgenauigkeit durch den Abgangsfehlerwinkel, unter dem das Geschoß, abweichend von der Zielrichtung, die Rohrmündung verläßt.
- Neben den Maßnahmen nach der DE-A-1911 067 beeinflussen eine Vielzahl von Parametern, beispielsweise konstruktive Rohrdaten wie Massenverteilung einschließlich rohrfester Zusatzmassen, elastische Steifigkeiten u. dgl. und konstruktive Daten der Rohrlagerung, beispielsweise Lagerstützweiten, Lagerspiel u. dgl. - abgesehen von weiteren Einflußgrößen - den Abgangsfehlerwinkel. Als besonders nachteilig erweisen sich dabei von der vorderen Lagerstelle zur Mündung hin im Außendurchmesser stufenförmig abgesetzte Rohre und indifferent galagerte Rohre, die von Schuß zu Schuß ungleiche schwingungsanregende Impulse verursachen, die allein betrachtet bereits zu rein zufälligen Abgangsfehlerwinkeln führen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Waffenrohr der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die Rohrbiegeschwingungen derart beeinflußt werden, daß sich ein konstanter Abgangsfehlerwinkel einstellt, mit dem Ziel, daß eine effektivere Abgangsfehlerwinkeleingabe in den Feuerleitrechner erfolgt und damit zu einer Erhöhung der Treffgenauigkeit und zu einer wesentlichen Leistungssteigerung führt.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Kanonenrohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 das Rohr im statischen und dynamischen Zustand im Bereich zwischen Rohrmündung und Lagerung einen kegelstumpfförmigen Rohrmantel mit einer stetig ungeknickt verlaufenden Biegelinie auffweist und in einen für die Rohrlagerung zylindrischen Bereich des Rohrmantels übergeht, wobei der zylindrische Bereich der Rohrlagerung eine max. Länge von 7D nicht überschreitet und der Schwerpunkt der rücklaufenden Masse sich im Bereich des kegelstumpfförmig verlaufenden Rohrmantels befindet.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen oder Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
- Durch den erfindungsgemäß kegelstumpartig verlaufenden Rohrmantel in dem Bereich zwischen Rohrlagerung und Mündung wird gegenüber im Rohrmantel abgesetzten Rohren eine wesentlich erhöhte Rohrsteifigkeit erzielt, wobei im statischen und dynamischen Zustand die Biegelinie einen stetig umgeknickten Verlauf aufweist. Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Rohrlagerungen, insbesondere die Stützweite und das Lagerspiel, sich erheblich auf den Abgangsfehlerwinkel auswirken, ist für die Rohrlagerung eine kurze Lagerlänge in dem Bereich 6D bis 7D und eine Schwerpunktverlagerung der rücklaufenden Masse in den konischen Bereich des Rohres vorgesehen, damit sich die Rohrlagerung nicht aus seiner vorderen und hinteren Lagerposition abhebt.
- Durch diese Maßnahmen werden die Amplituden der Schwingungsbewegung während des Geschoßdurchlaufs außerhalb der Lagerung im Rohr reduziert. Vor allem durch den stetig abnehmenden Durchmesser des Rohrmantels erhält die Rohrschwingung von Schuß zu Schuß einen stetigen Verlauf, wodurch eine weitgehende Konstanz des Abgangsfehlerwinkels erzielt wird.
- Die Erfindung bietet weitere Vorteile dadurch, daß durch die Erhöhung der Massenträgheit nicht nur eine Schwingungsdämpfung erzielt wird, sondern der Rücklaufweg der rücklaufenden Teile reduziert und durch die Langrohrkonstruktion die Abgangsgeschwindigkeit vo des Geschosses erhöht wird.
- Bekannte Rohre mit einem Verhältnis L/D > 52 weisen diese vorteilhafte Charakteristik der Erfindung nicht auf, weil die Rohre außerhalb der Lagerung zur Rohrmündung hin mehrfach abgesetzt sind und keine wesentliche Erhöhung der Steifigkeit und Massenträgheit erfolgt ist und die Lagerung nicht eine Stützweite von < 7D aufweist.
- Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert werden, die eine schematische Seitenansicht des Waffenrohres darstellt.
- Das Waffenrohr 1 mit der Seelenrohrlänge L und dem Kaliberdurchmesser D weist ein Verhältnis L/D > 52 und eine Stützweite a der Rohrlager 9 und 11 von < 7D auf. Innerhalb der Rohrlagerstützweite a hat der Rohrmantel einen zylindrischen Bereich 10. Ausgehend von dem Ende des Lagers 9 verläuft das Waffenrohr 1 bis zur Rohrmündung 2 ohne Absatz kegelstumpfförmig. Die Lagerung 9, 11 des Waffenrohres 1 befindet sich in der nicht dargestellten Wiege (ihre Konstruktion ist nicht erfindungswesentlich). Mit 5 ist der Schwerpunkt des Kanonenrohres und mit 6 der Schwerpunkt der mit dem Rohr während des Schusses rücklaufenden Teile bezeichnet. Die rücklaufenden Teile werden aus dem Rohrvorholer, der Rohrbremse und etwaiger sonstiger Teile, wie beispielsweise der Ladeeinrichtung, als sogenannte rücklaufende Masse gebildet. Der Schwerpunkt 6 der rücklaufenden Masse liegt im kegelstumpfförmigen Bereich des Rohres 1 vor dem Lager 9 und sorgt für eine stabile Anlage des Waffenrohres zwischen den Lagerstellen 9, 11 und dem zylindrischen Rohrbereich 10.
- Den Ablauf der Schwingbewegung der beim Abschuß im Rohr angeregten Biegeschwingungen wird im Kurvenverlauf 7 dargestellt, wobei 4 die theoretische Rohrseelenachse und 3 die ungeknickt verlaufende Biegelinie der tatsächlichen Rohrseelenachse, hervorgerufen durch die auf das Rohr statisch einwirkenden Kräfte, aufzeigt, um die sich der Ablauf der Schwingung vollzieht. Nicht dargestellt ist der Abgangsfehlerwinkel, mit dem das Geschoß die Rohrmündung 2 abweichend von der Schußrichtung verläßt.
Claims (5)
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