EP0067277A2 - Vorrichtung zum Entwässern und Trocknen von zerkleinerten Kunststoffabfällen - Google Patents
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- EP0067277A2 EP0067277A2 EP82102397A EP82102397A EP0067277A2 EP 0067277 A2 EP0067277 A2 EP 0067277A2 EP 82102397 A EP82102397 A EP 82102397A EP 82102397 A EP82102397 A EP 82102397A EP 0067277 A2 EP0067277 A2 EP 0067277A2
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- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/08—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by centrifugal treatment
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- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/18—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs
- F26B17/20—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being horizontal or slightly inclined
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- F26B7/00—Drying solid materials or objects by processes using a combination of processes not covered by a single one of groups F26B3/00 and F26B5/00
Definitions
- the invention relates to a device for dewatering and drying bulk goods, in particular crushed plastic waste, with a rotor arranged in an elongated housing
- the invention has for its object to improve the mechanical drying effect in the drying of shredded plastic waste.
- the free cross-section of the strainer basket is reduced more and more by dirt or fine parts.
- the dirt on the outside can be removed by mechanical cleaning.
- mechanical cleaning is not necessary, since the high air speed at the outlet through the free cross-section of the strainer also means that automatic cleaning is available.
- the occupation of the strainer basket by dirt parts is therefore excluded and can be regarded as a further advantage of the invention.
- a fixed screen basket 4 with stiffening ribs 5 is provided, to which one or more air intake connections 6 with a fan 7 are connected. This is indicated on one end Housing 1 has a good inlet 8 and a good outlet 9 on the opposite side.
- a rotor 10, which is connected to a shaft 11 and is rotatably supported in bearings 15, 16 is located within the strainer basket 4. The drive of the rotor is not shown. Furthermore, the rotor 10 is divided into chambers 10a, not shown, which cause a zigzag path 12 of the material to be dried through the housing 1.
- the air supplied to dry the material via the nozzle 6 is drawn off after utilization and absorption of the moisture via one or more nozzles 13, which are arranged on the housing 1 depending on the air flow.
- a fan 14 can also be provided here, which supports the pressure effect of the fan 7 by suction.
- the or the.Stutzen 14 can be arranged so that the air is guided in countercurrent or cross-flow to the good. that is, in countercurrent, the air is guided axially against the good direction through the housing 1 and in cross flow, the air is guided radially through the housing 1. In the area of the product inlet 8, no air inlets or outlets are provided, because only mechanical dewatering of the product to be dried is carried out in the front region of the housing 1.
- the connecting pieces 6 are expediently connected to an opening 17 of the strainer basket 4 in order to thus introduce the air required for drying into the channel 18, which is formed by the strainer basket 4 and the rotor 10, without great hindrance.
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwässern und Trocknen von Schüttgut, insbesondere zerkleinerten Kunststoffabfällen, mit einem in einem länglichen Gehäuse angeordneten Rotor
- mit über den Rotorumfang verteilten und in Rotorlängsrichtung gestaffelten Gutleit- und Luftsaugeinrichtungen und einem innerhalb des Gehäuses den Rotor mit Abstand umschließenden, einen Ringspalt bildenden Siebkorb, innerhalb dessen das Schüttgut durch Wirkung der Rotordrehung von einem Gehäuseende mit Schüttguteinlaß bis zum anderen Gehäuseende mit Schüttgutauslaß transportierbar ist, und ein Lufteinlaßstutzen zum Zuführen von Luft in den Ringspalt für'die Trocknung des Schüttgutes vorgesehen ist.
- Bei derartigen Vorrichtungen (DE-OS 28 50 584) sollen alle Schüttgutteilchen gleich lange Trockenstrecken mit jeweils gleichen Trockenbedingungen zurücklegen.
- Diese bekannten Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß die darin vorhandene Luft mit Feuchtigkeit gesättigt ist und nicht exakt abgeschieden werden kann. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die gesättigte Luft in der Zone der thermischen Trocknung zusätzlich aufgeheizt werden muß, was einen unnötigen Energieaufwand erfordert.
- Die mechanische und thermische Trocknung bei derartigen Vorrichtungen räumlich zu trennen, ist bekannt (DE-AS 25 25 750). Auch sind reine mechanische Trockner zum Entwässern und Trocknen derartiger Schüttgutteilchen bekannt (DE-PS 21 26 069).
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den mechanischen Trocknungseffekt bei der Trocknung von zerkleinerten Kunststoffabfällen zu verbessern.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein oder mehrere Luftstutzen in dem dem Gutaustrag zugewandten Teil des Gehäuses angeordnet sind.
- Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß das an den Schnitzeln anhaftende Wasser von der Luft bis zum Sättigungsgrad aufgenommen und abgeführt wird. 6
- Beim Eintritt in den Entwässerungsraum wird durch hohe Beschleunigung des Materials ein Großteil des Wassers durch die Zentrifugalkraft vom trocknen Material getrennt. Das Wasser tritt durch den Siebkorb nach außen. Gleichzeitig entsteht eine Luftatmosphäre mit einer hundertprozentigen Luftsättigung. Durch den Transport des Materials entsteht automatisch eine Luftströmung. Wird auf der Eingangsseite zusätzlich Luft aufgegeben, so ist nach kurzer Wegstrecke diese Luft ebenfalls hundertprozentig gesättigt. Der mechanische Trocknungseffekt nimmt dadurch sehr schnell ab, da durch die hundertprozentige Luftsättigung ein Großteil des Wassers mit dem Material geschleppt wird und - wie Versuche gezeigt haben - bis zum Austrag gelangt. Der mechanische Trocknungseffekt bzw. Trenneffekt wird dadurch stark gemindert.
- Durch Einblasen von zusätzlicher Luft tangential in den Siebkorb wird erreicht, daß diese Luft im Quer- bzw. Gegenstrombereich des Eintritts durch den Siebkorb hindurch austritt. Dabei wird stufenweise, bedingt durch die hintereinandergeschalteten Eintrittsöffnungen, die hundertprozentige Luftfeuchtigkeit abgebaut und der mechanische Entwässerungsgrad wesentlich verbessert. Durch diese Maßnahme kann bei geringem elektrischem Energieaufwand die Restfeuchte des Materials wesentlich gesenkt werden, so daß die nachgeschaltete thermische Trocknung kleiner ausgelegt werden kann. Die strikte Trennung zwischen mechanischer Trocknung und thermischer Trocknung erbringt eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrades, weil das Aufheizen von gesättigter Luft verhindert wird.
- Im normalen Betrieb wird durch Schmutzteile bzw. Feinteile der freie Querschnitt des Siebkorbes mehr und mehr verringert. Durch eine mechanische Reinigung kann die an der Außenseite liegende Verschmutzung abgetragen werden. Durch das Einbringen der großen Luftmengen ist in diesem Falle die mechanische Reinigung nicht erforderlich, da durch die hohe Luftgeschwindigkeit beim Austritt durch den freien Querschnitt des Siebkorbes zusätzlich eine automatische Reinigung vorhanden ist. Die Belegung des Siebkorbes durch Schmutzteile ist damit ausgeschlossen und als weiterer Vorteil der Erfindung anzusehen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im nachfolgenden näher beschrieben.
- Es zeigt:
- Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
- Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung.
- In einem auf Stelzen 2 stehenden Gehäuse 1 mit Staubaustrag 3 ist ein feststehender Siebkorb 4 mit Versteifungsrippen 5 vorgesehen, an dem ein oder mehrere Luftansaugstutzen 6 mit Ventilator 7 angeschlossen sind. An einer Stirnseite weist das Gehäuse 1 einen Guteinlaß 8 und an der entgegengesetzten Seite einen Gutauslaß 9 auf. Innerhalb des Siebkorbes 4 befindet sich ein mit einer Welle 11 verbundener Rotor 10, der in Lagern 15, 16 drehbar abgestützt ist. Der Antrieb des Rotors ist nicht dargestellt. Des weiteren ist der Rotor 10 in nicht näher dargestellten Kammern 10a aufgeteilt, die einen zickzackförmigen Weg 12 des zu trocknenden Gutes durch das Gehäuse 1 bewirken. Die zur Trocknung des Gutes über die Stutzen 6 zugeführte Luft wird nach Ausnutzung und Aufnahme der Feuchtigkeit über einen oder mehrere Stutzen 13 abgezogen, die je nach Luftführung am Gehäuse 1 angeordnet sind. Dabei kann auch hier ein Ventilator 14 vorgesehen sein, der die Druckwirkung des Ventilators 7 durch Saugwirkung unterstützt. Der oder die.Stutzen 14 können so angeordnet sein, daß die Luft im Gegenstrom bzw. im Querstrom zum Gut geführt ist, . das heißt, im Gegenstrom wird die Luft axial entgegen der Gutrichtung durch das Gehäuse 1 geführt und im Querstrom wird die Luft radial durch das Gehäuse 1 geführt. Im Bereich des Guteinlasses 8 sind keine Luftein- oder Austrittsstutzen vorgesehen, weil hier im vorderen Bereich des Gehäuses 1 lediglich eine mechanische Entwässerung des zu trocknenden Gutes durchgeführt wird.
- Zweckmäßigerweise sind die Stutzen 6 an einer Öffnung 17 des Siebkorbes 4 angeschlossen, um somit die zur Trocknung benötigte Luft ohne große Behinderung in den Kanal 18 einzuführen, der vom Siebkorb 4 und dem Rotor 10 gebildet ist.
Claims (6)
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