EP0077511A1 - Verfahren zum Auspacken von Sandgussstücken und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
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- EP0077511A1 EP0077511A1 EP82109365A EP82109365A EP0077511A1 EP 0077511 A1 EP0077511 A1 EP 0077511A1 EP 82109365 A EP82109365 A EP 82109365A EP 82109365 A EP82109365 A EP 82109365A EP 0077511 A1 EP0077511 A1 EP 0077511A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D29/00—Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D31/00—Cutting-off surplus material, e.g. gates; Cleaning and working on castings
- B22D31/002—Cleaning, working on castings
Definitions
- the present invention relates to a method for unpacking sand castings which are moved in a geometrically defined manner, and to an apparatus for carrying out the method.
- bales of sand come out of the molding box onto a vibrating grate, the unpacking grate on which the sand is separated from the castings.
- a system-related property of known systems is the conversion of an ordered system specified by the casting process into an unordered system, in which the castings are statistically oriented and distributed, and after the blasting process has been carried out, they have to be ordered manually in order to be able to be fed to further machining operations.
- the object of the present invention is to propose a method and an apparatus for carrying out the method, by means of which the disadvantages of the vibrating grate are avoided. At the same time, it is also possible to unpack thin-walled castings without the risk of breakage and to transport them to other cleaning stations in a defined manner.
- the method and the device according to the invention is applicable to sand casting which is produced by molding with and without a box.
- sand bale 1 which is pressed out of a molding box and which surrounds a casting 2.
- Lance tubes 4 are inserted into the sand bale at the level of the dividing level 3.
- the lance tubes are hollow on the inside and have openings 5 in their outer surface at the tip.
- the lance tubes are inserted into the sand bales up to the vicinity of the casting.
- a fluid medium is introduced under pressure into the lance tubes.
- the medium escapes through the openings 5 into the sand mass and detaches it from the casting.
- the separation of the sand mass from the casting is made easier by the burnt-out layer. This layer immediately surrounds the casting and is crumbly.
- a gaseous medium such as e.g. Air used. However, an air-steam mixture can also be used, and deflagrating gases or pressurized water can be used.
- the geometry of the lance tube can be any.
- the openings 5 can be arranged distributed along the lateral surface of the lance or can only be provided in the tip of the lance.
- FIG. 2 shows, for example, a defined translatory movement of the cast sand bales 1, which are fed to the device serving the purpose of the method.
- the arrows indicate the lance tubes as they engage in the sand bale or are pushed in as far as the casting.
- another feed movement is also conceivable, e.g. a rotary.
- the sprue 6 is freed of sand in the manner described using the lance tubes, so that the casting can be gripped at the sprue and transported to the cooling station. Then there is a slow cooling in the sand. The remaining bale around the casting is then removed with the help of further lance tubes when the casting reaches a temperature below the critical cooling temperature.
- the lances penetrating the sand bales have an aligning effect with respect to the casting, so that castings that have changed their position in the cooling station due to the crumbling sand in height and lateral position can still be gripped.
- the alignment effect is that the lance tubes penetrating the sand bale hold the castings in a certain position and move them in a translatory or rotary manner.
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Abstract
Ein Verfahren zum Auspacken von Gussstucken (2) aus Sandballen (1) sieht vor, dass in den das Gussstück (2) umgebenden Sand Lanzenrohre (4) eingesteckt werden. Die Lanzenrohre (4) sind innen hohl und weisen in der Mantelfläche Bohrungen (5) auf. Mittels eines fluiden Mediums wird das Lanzenrohr (4) mit Druck beaufschlagt. Durch den durch das Medium angeübten Druck wird der Formsand nach aussen weggeschleudert.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auspacken von Sandgussstücken, die geometrisch definiert bewegt werden, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
- Ueblicherweise gelangen die Sandballen nach dem Ausdrücken aus dem Formkasten auf einen vibrierenden Rost, den Auspackrost auf dem der Sand von den Gussstücken abgetrennt wird.
- Bei den bisher bekannten Verfahren verlieren die von der Giess- und Formanlage her geordnet anfallenden Gussstücke in den Auspackstationen ihre geordnete Orientierung und werden weiterhin durch Schläge mechanisch belastet. Dabei besteht die Gefahr, dass die entformten noch warmen Gussstücke auf dem schwingenden Rost beschädigt werden. Insbesondere bei Temperrohguss besteht teilweise erhöhte Bruchgefahr.
- Eine systembedingte Eigenschaft bekannter Anlagen ist die Ueberführung eines vom Giessprozess her vorgegebenen geordneten Systems in ein ungeordnetes System, bei dem die Gussstücke statistisch orientiert und verteilt werden, und nach erfolgtem Strahlprozess manuell geordnet werden müssen, um weiteren Bearbeitungsoperationen zugeführt werden zu können.
- Für das "soft-handling" von Temperrohguss sind bisher keine zuverlässigen Verfahren bekannt, die sicher einen Bruch vermeiden.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens vorzuschlagen, mittels welchen die Nachteile des Schwingrostes vermieden werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit auch dünnwandige Gussstücke ohne Bruchgefahr auszupacken und sie zu weiteren Putzstationen definiert zu transportieren.
- Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung ist anwendbar auf Sandguss der nach Formverfahren mit und ohne Kasten hergestellt wird.
- Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss durch die Lehre der Ansprüche 1 und 4 gelöst.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
- Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
- Es zeigen:
- Fig. 1 einen Schnitt durch einen Sandballen vor Beginn des Entformungsvorganges nach der Erfindung, und
- Fig. 2 eine schematische Anordnung der Zuführung der Sandballen zu der dem Verfahrenszweck dienenden Vorrichtung.
- Die Fig. 1 zeigt einen aus einem Formkasten ausgedrückten Sandballen 1, der ein Gussstück 2 umschliesst. Auf der Höhe der Teilungsebene 3 werden Lanzenrohre 4 in den Sandballen eingeschoben. Die Lanzenrohre sind innen hohl und weisen an der Spitze Oeffnungen 5 in ihrer Mantelfläche auf. Die Lanzenrohre werden in den Sandballen, bis in die Nähe des Gussstückes hineingesteckt. Dann wird ein fluides Medium unter Druck in die Lanzenrohre eingeleitet. Das Medium entweicht durch die Oeffnungen 5 in die Sandmasse und löst diese vom Gussstück. Die Trennung der Sandmasse vom Gussstück wird durch die totgebrannte Schicht, erleichtert. Diese Schicht umgibt das Gussstück unmittelbar und ist bröckelig. Als fluides Medium wird vorzugsweise ein gasförmiges Medium wie z.B. Luft verwendet. Man kann sich jedoch auch eines Luft-Dampf-Gemisches bedienen, sowie verpuffende Gase oder Druckwasser verwenden.
- Die Geometrie des Lanzenrohres kann beliebig sein. Die Oeffnungen 5 können entlang der Mantelfläche der Lanze verteilt angeordnet sein oder nur in der Spitze der Lanze vorgesehen sein.
- Die Fig. 2 zeigt beispielsweise eine definierte translatorische Bewegung der abgegossenen Sandballen 1, die der dem Verfahrenszweck dienenden Vorrichtung zugeführt werden. Die Pfeile zeigen die Lanzenrohre an, wie sie in den Sandballen eingreifen bzw. bis zum Gussstück eingeschoben werden. Selbstverständlich ist auch eine andere Zuführbewegung denkbar z.B. eine rotatorische. Wird das Auspacken in verschiedenen Stufen vorgenommen, so wird mittels der Lanzenrohre der Anguss 6 auf die beschriebene Art vom Sand befreit, so dass das Gussstück am Anguss gefasst und zum Kühlbahnhof transportiert werden kann. Dann erfolgt eine langsame Abkühlung im Sand. Danach wird der Restballen um das Gussstück mit Hilfe weiterer Lanzenrohre entfernt, wenn das Gussstück eine Temperatur unterhalb der kritischen Abkühltemperatur erreicht. Die in den Sandballen eindringenden Lanzen weisen bezüglich des Gussstückes eine Ausrichtwirkung auf, so dass auch Gussstücke, die ihre Lage im Kühlbahnhof durch abbröckelnden Sand in Höhe und Seitenlage verändert haben, noch gefasst werden können. Die Ausrichtwirkung besteht darin, dass die in den Sandballen eindringenden Lanzenrohre die Gussstücke in einer bestimmten Position halten und translatorisch bzw. rotatorisch bewegen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Auspacken von Sandgussstücken, die geometrisch definiert bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Lanzenrohr in den das Gussstück umgebenden Sand eingeschoben wird und dass durch das Rohr ein Fluid geleitet wird, wobei der Sand durch das unter Druck aus Oeffnungen des Lanzenrohres ausströmende Fluid teilweise oder gänzlich weggeschleudert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lanzenrohre in den Sandballen definiert hineingeschoben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Sandballen eindringenden Lanzenrohre (4) das Gussstück in einer definierten Lage halten und translatorisch bewegen.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lanzenrohre (4) in ihrer Mantelfläche mindestens eine Oeffnung (5) in Spitzennähe als Auslass für das fluide Medium aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das fluide Medium ein gasförmiges Medium ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das fluide Medium Luft ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das fluide Medium ein Luft-Dampf-Gemisch ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das fluide Medium Druckwasser ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Adaption der Lanzenrohre (4) an die Geometrie des Gussstückes selbständig erfolgt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH661581 | 1981-10-16 | ||
| CH6615/81 | 1981-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP0077511A1 true EP0077511A1 (de) | 1983-04-27 |
Family
ID=4312351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP82109365A Ceased EP0077511A1 (de) | 1981-10-16 | 1982-10-09 | Verfahren zum Auspacken von Sandgussstücken und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0077511A1 (de) |
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