EP0102967A1 - Metallischer kernzug - Google Patents

Metallischer kernzug

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Publication number
EP0102967A1
EP0102967A1 EP83900698A EP83900698A EP0102967A1 EP 0102967 A1 EP0102967 A1 EP 0102967A1 EP 83900698 A EP83900698 A EP 83900698A EP 83900698 A EP83900698 A EP 83900698A EP 0102967 A1 EP0102967 A1 EP 0102967A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
core pull
core
casting
pull
core puller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
EP83900698A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Erwin Fischer
Ivo Henych
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Fischer AG filed Critical Georg Fischer AG
Publication of EP0102967A1 publication Critical patent/EP0102967A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/22Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies
    • B22D17/24Accessories for locating and holding cores or inserts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/101Permanent cores

Definitions

  • the present invention relates to a metallic core pull, in particular for permanent metal molds.
  • metallic core pulls are often used to form voids in the casting.
  • the metal core pulls are pulled out of the cavity of the casting after a certain time after the casting process has been completed and reused for the next casting.
  • For compact core pulls it is necessary, depending on the geometric shape of the cavity, to provide a certain tightening of at least 3 ° in the inner wall of the cavity. The suit enables the forces generated by the shrinkage and shrinkage of the metal during solidification and cooling to be overcome by the pulling mechanism and the core pull to be pulled out of the cavity.
  • sand cores are generally used.
  • the use of sand cores is economically less advantageous and, due to the different thermal properties of the cores, can lead to solidification disorders compared to the permanent molding material.
  • the object of the present invention is to propose a core train for the formation of cavities in a casting, which is not only economical to use, but can also be pulled out of the cavities in a simple and time-saving manner. According to the invention, this object is achieved by the teaching of claim 1.
  • a core pull 1 with a pulling mechanism 2 is shown.
  • the Kera pull is separated into two core pull halves 3 and 4 along plane A.
  • the plane A is at a fixed angle between 1o and 45o to the axis B.
  • the core pull can be easily pulled out of the cavity in two stages.
  • half 3 is moved in the direction of extraction indicated by the arrow.
  • the pulling movement moves half 3 along the abutting wedge surfaces 3a, 4a.
  • a gap 5 is formed between the outer surface of the core half 3 and the inner wall of the cavity.
  • This gap relieves the casting on one side so that it can shrink freely, and on the other side the core pull so that it can be easily pulled out of the cavity in a second step without the pressure resulting from the shrinkage.
  • the constructive solution can be made by attaching stops 6 to the core pull plate 7 or by separate Core pull mechanisms or by the combination of both.
  • the control and control of the temperature of the core pulls and their temperature expansion is achieved by separate forced cooling of the core pull parts.
  • the metallic, split core pull offers high operational reliability, low susceptibility to malfunctions and controllable heat soak between the casting and the permanent mold and prevents so-called "hot-spot" formation within the casting.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Metallischer Kernzug
Die vorliegende Erfindung betrifft einen metallischen Kernzug insbesondere für metallische Dauerformen.
Bei der Herstellung von Gussstücken in Dauerformen, besonders in metallischen Dauerformen, werden oft anstatt nach dem Giessen zerfallende Sandkerne, metallische Kernzüge für die Hohlraumbildung im Gussstück verwendet. Die metallischen Kernzüge werden nach einer bestimmten Zeit nach abgeschlossenem Giessvorgang aus dem Hohlraum des Gussstückes herausgezogen und wiederverwendet für den nächsten Abguss. Für kompakte Kernzüge ist es notwendig, je nach geometrischer Form des Hohlraumes, einen gewissen Anzug in der Innenwandung des Hohlraumes von mindestens 3º vorzusehen. Der Anzug ermöglicht es, dass die durch Schrumpfung und Schwindung des Metalls während der Erstarrung und Abkühlung entstehenden Kräfte durch den Ziehmechanismus überwunden werden können und der Kernzug aus dem Hohlraum herausgezogen werden kann. Beim Dauerformguss für Leichtmetalle, wo die Giesstemperatur wesentlich niedriger liegt als bei Schwermetallen oder Eisenlegierungen, werden geteilte Kernzüge verwendet. Die geteilten Dauerkerne klappen in sich zusa-mmen nach Auszug eines Zentralkeiles. Diese Technik hat sich wegen relativ hoher Störungsanfälligkeit nur wenig beim Leichtmetallguss und praktisch überhaupt nicht beim Dauerformguss, wo höher schmelzende Metalle gegossen werden, durchgesetzt.
Wenn Hohlräume mit parallelen Wänden mit dem Dauerformverfahren herzustellen sind, wird in der Regel zu Sandkernen gegriffen. Die Verwendung von Sandkemen ist wirtschaftlich weniger vorteilhaft und kann durch unterschiedliche wärmetechnische Eigenschaften der Kerne im Vergleich zum Dauerformmaterial zu Erstarrungsstörungen führen.
Die Anwendung der metallischen Kernzüge, welche in sehr kurzer Zeit nach Giessende, wenn die Schwindungskräfte noch niedrig sind, aus dem Hohlraum herausgezogen werden, führt nur selten zum Erfolg. Diese Technik verlangt ein exaktes Timing, welches in allen Schritten wie Giessen, Giesstemperatur, Kühlung der Form, Giessgeschwindigkeit usw. eingehalten werden muss, sonst ist mit Rissbildung, Ausblutung usw. zu rechnen. Die Abnützung der Kernzüge ist überdurchschnittlich hoch.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen Kernzug für die Bildung von Hohlräumen in einem Gussstück vorzuschlagen, der nicht nur wirtschaftlich in der Verwendung ist, sondern auch mit einfachen Mitteln und zeitsparend aus den Hohlräumen herausgezogen werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Lehre des Anspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Anhand der beigelegten Figur wird eine bevorzugte Aus führungsform näher erläutert.
Dargestellt ist ein Kernzug 1 mit einem Ziehmechanismus 2. Der Kerazug ist entlang der Ebene A in zwei Kernzughälften 3 und 4 getrennt.
Die Ebene A wird in einem bestixπmten Winkel zwischen 1º und 45º zur Achse B angebracht. Dadurch, dass der Anzug in der Trennebene angebracht wird kann der Kernzug auf einfache Art in zwei Stufen aus dem Hohlraum herausgezogen werden. In der ersten Stufe wird die Hälfte 3 in die mit dem Pfeil angegebene Ausziehrichtung bewegt. Durch die Ziehbewegung verschiebt sich die Hälfte 3 entlang der aneinanderstossenden Keilflächen 3a, 4a. Es bildet sich ein Spalt 5 zwischen der Mantelfläche der Kernzughälfte 3 und der Innenwand des Hohlraumes.
Dieser Spalt entlastet auf der einen Seite das Gussstück, so dass dieses frei schwinden kann, und auf der anderen Seite den Kemzug, so dass sich dieser ohne durch die Schwindung entstandene Druckeinwirkung in einer zweiten Stufe leicht aus dem Hohlraum ziehen lässt.
Die konstruktive Lösung kann durch Anbringen von Anschlägen 6 auf die Kernzugsplatte 7 oder durch separate Kernzugmechanismen oder durch die Kombination von beidem erfolgen. Die Kontrolle und Steuerung der Temperatur der Kernzüge und deren Temperaturausdehnung wird durch separate Zwangskühlung der Kernzugteile erreicht.
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen bietet der metallische, geteilte Kernzug eine hohe Betriebssicherheit, niedrige Störungsanfälligkeit und kontrollierbaren Wärmetränsport zwischen Gussstück und Dauerform und verunmöglicht eine sogenannte "hot-spot" - Bildung innerhalb des Gussstückes.

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Metallischer Kernzug, insbesondere für metallische Dauerformen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernzug in Ausziehrichtung entlang einer Ebene, die mit der Achse des Kernzuges einen spitzen Winkel bildet, geteilt ist, wobei die in der Schnittebene liegenden Keilflächen, gegeneinander verschiebbar sind.
2. Kernzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittebene mit einem Anzug zwischen 1 und 45º, insbesondere 12 bis 30º angebracht ist.
3. Kernzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Ziehmechanismus für beide Teile vorgesehen ist.
4. Kemzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Teile des Kernzuges je ein separater Ziehmechanismus vorgesehen ist.
5. Kernzug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine separate Kühlung für jeden Teil des Kernzuges vorgesehen ist.
6. Verwendung des Kernzuges nach den Ansprüchen 1 bis 5 zur Bildung eines Hohlraumes in einem Gussstück, wobei das Herausziehen des Kernzuges aus dem gebildeten Hohlraum mindestens in zwei Stufen erfolgt.
EP83900698A 1982-03-10 1983-03-03 Metallischer kernzug Withdrawn EP0102967A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1470/82 1982-03-10
CH1470/82A CH654764A5 (de) 1982-03-10 1982-03-10 Metallischer kernzug.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP0102967A1 true EP0102967A1 (de) 1984-03-21

Family

ID=4211234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP83900698A Withdrawn EP0102967A1 (de) 1982-03-10 1983-03-03 Metallischer kernzug

Country Status (5)

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EP (1) EP0102967A1 (de)
JP (1) JPS59500360A (de)
CH (1) CH654764A5 (de)
WO (1) WO1983003067A1 (de)
ZA (1) ZA83793B (de)

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Also Published As

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WO1983003067A1 (fr) 1983-09-15
CH654764A5 (de) 1986-03-14
ZA83793B (en) 1983-10-26
JPS59500360A (ja) 1984-03-08

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Inventor name: HENYCH, IVO

Inventor name: FISCHER, ERWIN