EP0135524A1 - Verfahren zum besprühen von reben- und obstkulturen und spritzgerät zur durchführung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum besprühen von reben- und obstkulturen und spritzgerät zur durchführung des verfahrens

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EP0135524A1
EP0135524A1 EP19840900636 EP84900636A EP0135524A1 EP 0135524 A1 EP0135524 A1 EP 0135524A1 EP 19840900636 EP19840900636 EP 19840900636 EP 84900636 A EP84900636 A EP 84900636A EP 0135524 A1 EP0135524 A1 EP 0135524A1
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EP19840900636
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Inventor
Imre Gombos
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Alkoto Ifjusag Egyesules
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Alkoto Ifjusag Egyesueles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/0075Nozzle arrangements in gas streams
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0003Atomisers or mist blowers
    • A01M7/0014Field atomisers, e.g. orchard atomisers, self-propelled, drawn or tractor-mounted
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/18Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with elements moving in a straight line, e.g. along a track; Mobile sprinklers

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  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description


  
 



   Verfahren zum Besprühen von Reben- und Obstkulturen und Spritzgerät zur Durchführung des Verfahrens Technisches Gebiet
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum   SprUhen    von Reben- und Obstkulturen, ferner auf ein Spritzgerät zur Durchführung des Verfahrens.



   Der entsprechend durchgeführte   Fflanzenschutz    ist   beknnnterweise    ein den Ernteertrag bedeutend   erhUhender    Faktor. Der Erfolg des   Pflanzenschutzes    kann dadurch ermessen werden, ob die Anpflanzung gegen die Schadlingen   geschtitzt    werden kann. Die Wirksamkeit der Sprühung ist durch technische Parameter, u,a, die Leistung des Spritzgerätes, das Rieselverlustgrad und Qualität der Durchfüh- rung der Berieselung bestimmt, Stand der Technik
In den Wein- und   Obstgärten    werden derzeitig meistens mit einem Axialgeblase zusammengebaute Spritzgeräte verwendet, wie   zS,    die in der Handel unter den Namen "Rapidtox" oder "Rapidtox-Super" bekannten   Spritzgeräte.   



  Die Erfahrungen zeigen aber, das diese Geräte die Ar   beitsqualitätsanforderungen    den modernen Bedürfnissen entsprechend nicht   zufriedenstellen    kennen, da die optimale Spritzmittelbedeckung der Pflanzen nur durch die   Anwend-    ung   unbegründet    hoher   Spritzmittelmenge    erreicht werden  kann.



   Es sind ferner auch solche Lösungen bekannt, die zwar eine relativ verminderte Luftmenge benötigen, aber die Qualität der Spritzarbeit kann auch durch diese Lösungen in dem   gewünschten    Masse nicht verbessert werden.



     Darstellung    der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der obenerwähnten Mängel,   d.h.    eine Lösung zu schaffen, mit welcher eine annähernd optimale Spritzmittelbedeckung durch die Anwendung relativ verminderter Spritzmittelmenge erreicht, und dadurch der Aufwand verringert werden können,
Die   Erfindung,    wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die gestellte Aufgabe durch ein Verfahren zum Sprühen von Reben- und Obstkulturen, bei welchem die   Beriewelung    nicht senkrecht, sondern unter einem schiefen Winkel im Vergleich mit der   Pahrtrichtung    voll   geführt    wird, wobei das Sprühbild kreisringförmig geataltet wird.



   Nach einer vorzüglichen Durchführung des erfin   dungsgemässen    Verfahrens wird der Wert der Sprühwinkel zwischen 100 und 800, bzw. 1000 und   1700,    vorteilhaft auf    U 450 bzw. 135 gewählt.   



   Das   erfindungsgemässe    Spritzverfahren kann durch ein Spritzgerät   durchgeführt    werden, das mit einem axialen Ventilator versehen ist. Dies wurde erfindungsgemäss so weiterentwickelt, dass das Geblase von einem   Zalinderman-    tel in einem Abstand umgenommen ist, ferner, dass das Gebläse an seiner Druckseite mit mindestens einem, koaxial angeordneten, drehkörperförmigen und sich nach   aussen    ausweitenden Lenkelement versehen ist.



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des   erfindungagemässen      Spritzgerätes    weist er mehrere Lenke   lemente    auf, die eine   yorm    einer Paraboloid haben, und in  axialer Richtung ineinandergeschoben angeordnet sind, und ihre relative axiale Lage verändert werden kann,
Nach einem weiteren Merkmal der   Brfindung    ist das Spritzgerät mit je einer zusätzlichen   löffelartigen    unteren Lenkplatte und oberen Lenkplatte versehen, Kurze   Beachreibung    der Zeichnungen
Im folgenden wird die Erfindung anhand von einen   Ausführungsweg    darstellenden Zeichnungen näher erläutert, Es zeigt:

  :
Figur 1 eine Draufsicht eines schematisch darge stellten herkömmlichen   Sprühverfahrens;   
Figur 2 die Draufsicht des Sprühverfahrens gemäss
Figur 1 in erhöhtem   Masstab;   
Figur 3 eine schematische Draufsicht des erfin    dungsgemässen    Sprühverfahrens;
Figur 4 eine Draufsicht eines Teiles der Lösung gemäss Figur 3;
Figur 5 eine schematische Draufsicht eines   Aus-    führungsbeispiels des   erf indungagemässen   
Spritzgerätes, und
Figur 6 einen Schnitt durch das Spritzgerät ent lang der Linie VI - VI in Figur 5, teilwei se in Ansicht;   Bevorsugtes      Ausftihrungsbeisiel   
In den Figuren 1 und 2 ist das   Frinzipschema    des herkömmlichen   Sprühverfahrens    dargestellt.

  Laubkronen sind mitl, die Fahrtrichtung eines geschleppten Spritzgerätes 2 mit a, die   Sprührichtung    mit b und c bezeichnet, In der Figur 1 ist es wohl sichtbar, dass in einem Abstand E zwischen den Laubkronen 1 der zu der Fahrtrichtung a quer   zerstreute      Spritzmittelstrom    nutzlos verlorengeht, da er  keiner zu behandelnden Laubkrone in Verbindung kommt,
In der Figur 2 ist eine   Laubkrone 1    schematisch dargestellt. wobei die   Baumzweige    bzw, das Obst mit 3 bezeichnet wurden.

  Wenn dieser Baum in einer herkömmlichen Weise (der Figur 1 gemäss) von   den-Richtungen    b und c gesprüht wird, dann kommen die inneren   Baumzweige,    bzw, Obste 3 überhaupt nicht oder nur mangelhaft mit dem Spritzmittel in   3erührung,    wie es aus der Figur 2 ersichtlich ist (in der der Spritzmittelstrom mit   dünnen    Linien dargestellt ).



   Die   erfindungsgemässe    Lösung ist in den   Piguren    3 und 4 im Interesse eines einfacheren Vergleiches ähnlich wie die herkömmliche Lösung in den Figuren 1 und 2 dargestellt. Gleiche Bezugs2eichen bedeuten gleiche Detailen.



  Der wesentliche Unterschied besteht in der Wahl der Sprührichtungen, die mit d, e, f und g bezeichnet sind, während die übrigen Einzelheiten mit den in der Figur 1   überein-    stimmen.



   Die Sprührichtungen d, e, f, g in der Figur 3 schliessen einen Winkel   oCl    bzw. &alpha;2 mitder Fahrtrichtung a ein, wodurch die unproduktive Besprühung im Grunde genommen beseitigt wurde. Der Wert der Winkel   - < 1    und &alpha;2 hängt   z.3.    von dem jeweiligen Zeilenabstand der Bäume, d,h. vom Abstand E ab, Im Laufe der Experimente haben wir den Wert des Winkele   oCl    zwischen 100 und 800,   zweckmässig    450, undden Wert des Winkels &alpha;2 zwischen1000und 1700,zweckmässig   135       gewählt.   



   Die Baumzweige, bzw, die Obste 3 der Laubkrone 1 erhalten wesentlich mehr Spritzmittel aus den erfindungsgemässen Sprührichtungen d, e, f,   8,    da die zu besprühenden Oberflächen aus sich kreuzenden Richtungen gezielt werden.



   In den Figuren 5 und 6 ist ein vorzügliches Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Spritzgerätes schematisch in einer   Draufaicht    bzw. teilweise in einer Ansicht dargestellt,  
Das Spritzgerät hat ein schleppbares Gestell 4, an dem in diesem Falle an beiden Seiten Je ein   Axialgebläse    5 angeordnet ist. Der durch die Gebläsen 5 gelieferte Luftstrom wird erfindungsgemäss an beiden Seiten in je zwei Hauptrichtungen auf das Laubwerk gerichtet, wobei die mit dicken Pfeilen gezeichneten   Sprührichtungen    einen Winkel   oC 1    und   - <     2 zur Fahrtrichtung a   einschliessen.   



   Die Einzelheiten des Spritzgerätes sind aus der Figur 6 besser ersichtlich, Ein Gehäuse 10 des Gebläses 5 ist von einem Zylindermantel 6 derart umgenommen, dass ein   Ringapalt    13 zwischen dem   ZglindermAntel    6 und dem Gehäuse 10 gebildet wird.



   Das Gebläse 5 hat ein in bekannter Weise gelager   tes    Laufrad 14, das einen Luftstrom L1 kreisringförmiges Querschnittes fördert,   Erfindungsgemäss    ist hinter dem Laufrad 14 mindestens ein, koaxiales drehkörperförmiges und sich nach aussen   ausweitendes    Lenkelement 7 angeordnet, Im dargestellten Palle sind vier Lenkelemente 7 mit einer Paraboloidform verwendet, deren relative Lage in axialer Richtung (in der Zeichnung nicht dargestellter Weise) verstellbar ist. Der primäre Luftstrom L1 wird also durch die Lenkele   neunte    7 nach aussen geleitet, während im Inneren der Lenkelemente 7 ein sekundärer Luftstrom L2 strömt.

  Ebenfalls ein sekundärer Luftstrom L2 strömt   huber    den Ringspalt 13,
Am Gehäuse 10 des Gebläses 5 ist der   Zylinderman-    tel 6 befestigt, und zwar derart, dass die relative Lage der Lenkelemente 7 in axialer Richtung verstellbar bleibt, An dem   Zylindermantel    6 sind zusätzliche   löffelartige    untere Lenkplatte 8 und eine obere Lenkplatte 9 befestigt, die in axialer Richtung ebenfalls verstellbar sind. Die untere Lenkplatte 8 leitet den zum Boden gerichteten Luftstrom in die Richtung des Laubwerkes und die obere Lenkplatte 9 leitet den nach oben gerichteten Luftstrom in die Richtung der Pflanzen. Die letztere Richtung ist besonders im Falle von niedrigen Pflanzenkulturen wichtig.  



   Bei dem dargestellten   Ausfuhrungsbeispiel    ist ein Sprührohr 11 fur das Spritzmittel hinter den   Lenkelemen-    ten 7 angeordnet, das mit Düsen 12 mit   vorzüglich    verstellbarem Sprühungsbild versehen ist. Das Sprührohr   11    ist an sich bekannter Weise der Speiseeinheit für die   Sprühmittelförderung    des   Spritzgerätes    angeschlossen (nicht dArgestellt).



   Der   Hauptluftstrou    des Gebläses 5 wird also durch die Lenkelemente 7, die untere Lenkplatte 8 und obere Lenkplatte 9 in einem Winkel &alpha;1 und  < 2in den schrägen   Sprührichtungen    geleitet, Die Richtung des über den Dü- sen 12 in den Luftstrom eingeleiteten Spritzmittels kann einen Winkel von 0  - 1800 vom Sprühungsbild der Düse ab   gängig      einschliessen.    Die   Düsen    12 können den Jeweiligen Anforderungen entsprechend ausgewechselt werden.

   Der durch das Gebläse 5 gelieferte Luftstrom mit kreisringförmigem Querschnitt wird also mit Hilfe der Lenkplatten 8 und 9 über die oberen und unteren Kreisringausschnitte in Laubrichtung geleitet, Der durch das Gebläse 5 geförderte primäre Luftstrom   L1    nimmt die sekundären Luftströme L2 an der Druckseite des Gebläses 5 mit,
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass die   Wirksamkeit    der   BesprEhung,    die Bedeckung der   Belaubung    bzw, der Obste mit Spritzmittel durch die umgelenkten Sprührichtungen wesentlich verbessert werden, ferner dass der   Sprit zmitt eI-    verlust, die unproduktive Arbeit, die Umweltverschmutzung und der spezifische Aufwand vermindert wird. 

Claims

P a t e n t a n 6 p r ü c h e
1. Verfahren zum Sprühen von Reben- und Obstkulturen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die 3esprühung unter einem schiefen Winkel ( < 1.&alpha;2) in: Vergleich mit der Fahrtrichtung (a) vollgeführt wird, wobei ein Sprühbild kreisringförmig gestaltet wird.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , das der Wert der Sprt!hwinkel (0 < 1) zwischen 100 und 800 vorzüglich 45 , und der Sprühwinkel ( 42) zwischen 1000 und 1700, vorzüglich auf 1350 gewählt wird.
3. Spritzgerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit mindestens einem, zur Fahrtrichtung (a) queratehenden Gebläse, vorzüglich einem A algebläse, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Gebläse (5) in einem Abstand von einem Zylindermantel (6) umgenommen ist, ferner dass das Gebläse (5) an seiner Druckseite mit mindestens einem, koaxial angeordneten dreh körperförmigen und sich nach augen austeitenden Lenkelement (7) versehen ist.
4. Spritzgerät nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass es mehrere Lenkelemente (7) aufeist, die eine Form einer Paraboloid haben, und ineinandergeschoben angeordnet sind, deren gegenseitige axiale Lage verändert werden kann.
5. Spritzgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass es mit Je einer zusätzlichen löffelartigen unteren Lenkplatte (8) -und oberen Lenkplatte (9) versehen ist.
EP19840900636 1983-02-01 1984-01-27 Verfahren zum besprühen von reben- und obstkulturen und spritzgerät zur durchführung des verfahrens Withdrawn EP0135524A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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HU33483 1983-02-01
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EP19840900636 Withdrawn EP0135524A1 (de) 1983-02-01 1984-01-27 Verfahren zum besprühen von reben- und obstkulturen und spritzgerät zur durchführung des verfahrens

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SU (1) SU1360572A3 (de)
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Publication number Publication date
HU193646B (en) 1987-11-30
SU1360572A3 (ru) 1987-12-15
WO1984003023A1 (en) 1984-08-16

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Inventor name: GOMBOS, IMRE