EP0143181A2 - Anordnung bei einem elektronischen Tastenmusikinstrument - Google Patents
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- EP0143181A2 EP0143181A2 EP84109491A EP84109491A EP0143181A2 EP 0143181 A2 EP0143181 A2 EP 0143181A2 EP 84109491 A EP84109491 A EP 84109491A EP 84109491 A EP84109491 A EP 84109491A EP 0143181 A2 EP0143181 A2 EP 0143181A2
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
- G10H1/32—Constructional details
- G10H1/34—Switch arrangements, e.g. keyboards or mechanical switches specially adapted for electrophonic musical instruments
- G10H1/344—Structural association with individual keys
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- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S84/00—Music
- Y10S84/24—Piezoelectrical transducers
Definitions
- the invention relates to an arrangement in an electronic keyboard musical instrument according to the preamble of claim 1.
- Such an arrangement is e.g. from the Funkschau, 1977 issue 24, pp. 1125 and 1126.
- a capacitor is separated from a charging current source at the start of the stop and is placed on a discharge path until the key reaches its end stop; the remaining charge is then a measure of the speed of the key movement.
- the button strikes a deformable resistor, for example made of conductive elastomer, over which a corresponding voltage drop can be tapped (cf. DE-OS 2261 071).
- the object of the invention is to provide an arrangement with the means mentioned in the preamble of claim 1, in which a signal which is clearly above the noise level can be tapped even with slight attacks, and in which a high dynamic range is nevertheless achieved, with the constructional effort should be small and the arrangement can be accommodated in a space-saving manner in a keyboard housing.
- a preferred embodiment is shown in the drawing in a largely schematic side view.
- a key bracket 2 On a base frame 1, a key bracket 2 is attached, the cutting edge bearing for the individual keys Keyboard; only one key 3 is shown. A reset spring 4 is assigned to each key. Above the bracket 2 there is an angle rail 5, on which a leaf spring 6 is clamped for each key, for example riveted, as indicated in the drawing. The free end of the leaf spring carries a mass 9 and rests when the button is not pressed on a damping plate 7 made of felt, for example, which is attached to the free end of the button. A piezoceramic element 8 is glued to the leaf spring 6 near the clamping point.
- the arrangement is such that when the button is not pressed, the leaf spring rests on the damping plate with very little or no preload, and the leaf spring is very soft relative to the return spring 4, so that the mass 6 is accelerated sufficiently strongly even with a moderately strong stop that the leaf spring 6 lifts off the button 3; the damping plate prevents bouncing when springing back.
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Abstract
Anordnung an einem Tastenmusikinstrument, um ein elektrisches Signal entsprechend der Anschlagdynamik zu erzeugen. Mittels der Tastenbetätigung wird eine massebehaftete Blattfeder ausgelenkt, auf die ein Piezokristall geklebt ist, an dem das gewünschte Signal abgreifbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei einem elektronischen Tastenmusikinstrument gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Anordnung ist z.B. aus der Funkschau, 1977 Heft 24, S. 1125 und 1126, bekannt.
- Bei einer anderen Anordnung wird bei Beginn des Anschlags ein Kondensator von einer Ladestromquelle getrennt und an eine Entladestrecke gelegt, bis die Taste ihren Endanschlag erreicht; die verbliebene Ladung ist dann ein Maß für die Geschwindigkeit der Tastenbewegung. Bei einer anderen Anordnung schlägt die Taste auf einen deformierbaren Widerstand, etwa aus leitfähigem Elastomer, über dem ein entsprechender Spannungsabfall abgreifbar ist (vgl. DE-OS 2261 071) .
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Mitteln zu schaffen, bei der bereits bei leichten Anschlägen ein deutlich über dem Rauschpegel liegendes Signal abgreifbar ist, und bei der gleichwohl ein hoher Dynamikbereich erzielt wird, wobei der bauliche Aufwand gering sein soll und die Ananordnung sich platzsparend in einem Tastaturgehäuse unterbringen läßt.
- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst. Die Unteransprüche definieren bevorzugte Weiterbildungen.
- Bekanntlich wird bei der Deformation eines Piezokristalls auf dessen Belägen eine Ladung erzeugt, deren Größe proportional der Deformationskraft ist. Je nach der Anschlaggeschwindigkeit der Taste fließt dann in den selbstverständlich an den Kristall angeschlossenen Auswerteschaltkreis ein entsprechender Strom, wobei bereits bei sanftem Anschlag ein deutlich über dem Rauschpegel liegendes Signal ansteht. Bei etwas stärkeren Anschlägen wird die an der Feder angebrachte Masse beschleunigt und lenkt die Feder über das durch den Tastenhub festgelegte Maß hinaus aus, so daß das Nutzsignal überproportional ansteigt, weil auch die Größe der Deformation zunimmt. Durch die Auslegung der Federcharakteristik, die Bemessung der Masse und die Anbringung des Piezokristalls hat es der Konstrukteur in der Hand, eine musikalisch befriedigende sogenannte "Anschlagdynamik" für das Instrument festzulegen.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in weitgehend schematisierter Seitenansicht dargestellt.
- Auf einem Grundrahmen 1 ist ein Tastenlagerbock 2 befestigt, der Schneidenlager für die einzelnen Tasten der Tastatur aufweist; es ist nur eine Taste 3 dargestellt. Jeder Taste ist eine Rückstellfeder 4 zugeordnet. Oberhalb des Bocks 2 befindet sich eine Winkelschiene 5, an der für jede Taste eine Blattfeder 6 eingespannt ist, z.B. angenietet ist, wie in der Zeichnung angedeutet. Das freie Ende der Blattfeder trägt eine Masse 9 und ruht bei unbetätigter Taste auf einem Dämpfungsplättchen 7 aus beispielsweise Filz, das am freien Ende der Taste angebracht ist. Nahe der Einspannstelle der Blattfeder 6 ist auf diese ein Piezokeramik-Element 8 geklebt.
- Die Anordnung ist so getroffen, daß bei unbetätigter Taste die Blattfeder mit sehr geringer oder ohne Vorspannung auf dem Dämpfungsplättchen aufliegt, und die Blattfeder ist relativ zur Rückstellfeder 4 sehr weich, so daß die Masse 6 schon bei mäßig kräftigem Anschlag hinreichend stark beschleunigt wird, daß die Blattfeder 6 von der Taste 3 abhebt; das Dämpfungsplättchen verhindert das Prellen beim Zurückfedern.
- Der Konstrukteur hat es in der Hand, die Charakteristik der Blattfeder entsprechend den musikalischen Bedürfnissen auszulegen; so ist durchaus die Möglichkeit gegeben, die Blattfeder zugleich als Rückstellfeder der Taste auszubilden.
Claims (6)
1) Anordnung zum Erzeugen eines anschlagstärkeabhängigen elektrischen Signals bei einem elektronischen Tastenmusikinstrument, bei der die Tastenbetätigung zur Deformation eines Piezoelements benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Piezoelement (8) an einer mittels der Taste (3) auslenkbaren Blattfeder (6) befestigt ist, die eine in Abhängigkeit von der Anschlagstärke beschleunigbare Masse (9) trägt.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß die Blattfeder (6) eine weichere Federcharakteristik als eine der Taste (3) zugeordnete Rückstellfeder (4) aufweist.
3) Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (6) lose an die Taste (3) angekoppelt ist.
4) Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (6) sich parallel zur Taste (3) erstreckend an einem Ende eingespannt ist und mit ihrem freien Ende, nahe dem die Masse (9) befestigt ist, auf der Taste (3) abgestützt ist.
5) Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei unbetätigter Taste (3) die Blattfeder (6) mit geringer oder ohne Vorspannung abgestützt ist.
6) Anordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Dämpfungskissen (7) an der Abstützstelle.
Applications Claiming Priority (2)
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Inventor name: ZACHARIAS, ERNST |