EP0187199A1 - Federleiste für einen Lattenrost - Google Patents
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- EP0187199A1 EP0187199A1 EP85111854A EP85111854A EP0187199A1 EP 0187199 A1 EP0187199 A1 EP 0187199A1 EP 85111854 A EP85111854 A EP 85111854A EP 85111854 A EP85111854 A EP 85111854A EP 0187199 A1 EP0187199 A1 EP 0187199A1
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- EP
- European Patent Office
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- layer
- layers
- female connector
- thermosetting
- plastic material
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/06—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
- A47C23/061—Slat structures
Definitions
- the invention relates to a female connector for a slatted frame for seating and / or reclining furniture according to the preamble of the main claim.
- Female slats are used in particular as mattress pads in beds, loungers or upholstered furniture and consist of veneer layers glued together and pressed by pressure and heat, the natural fibers of which run in the longitudinal direction of the female slat.
- a female connector has become known, which is not surface-coated, so that moisture can penetrate into the upper layers of wood.
- the property of this known female connector is to be maintained or improved, if necessary, by providing a wide middle layer made of plastic, which is intended to provide the actual spring property of the slat.
- This plastic layer is not described as impermeable to water, so that the moisture coming into contact with the female connector from up to can get into the lower area of the female connector and thereby the most stressed layers are exposed to the influence of moisture.
- This known female connector therefore does not have a long service life.
- the invention has for its object to provide a rigid spring bar, in which the swelling of width is reduced when moisture enters.
- thermoset layer provided according to the invention has the advantage that on the one hand it represents an additional moisture barrier when moistening the female connector from one side and that it also limits the swelling of the width of the wood so that the outer film is no longer stretched to its breaking point and consequently no longer tears.
- a stabilization of the female connector is also achieved, so that its original shape is better preserved with prolonged use.
- thermosetting plastic as a barrier layer in the middle of the strip also has the advantage that the thickness of the wood between the respective barrier layers is small and thus only small bending moments occur which could lead to the opening of the glue joint.
- the thermoset layer provided according to the invention reduces the swelling capacity of the individual veneer wood layers, so that less moisture is retained in the female connector since less moisture has also been absorbed. This makes it easier for the female connector to return to its original shape after the load has been removed.
- one or more layers of tensile and shear-resistant material in the orthogonal-isotropic fiber direction are arranged between the veneer wood layers, which together with the cover film layers restrict the possible swelling of the veneer wood layers to such an extent that there can be no overextension of the outer films and therefore no crack formation.
- thermoset layers D are arranged in or near the neutral fiber.
- thermoset layers D are impregnated with thermosetting resins, which, after hardening, are used in the press Ensure a shear-proof connection with the neighboring layers of veneer wood.
- the elongation at break of the impregnating resin used has to be adapted to that of the outer films, while the other properties can vary depending on the task.
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Federleiste für einen Lattenrost für Sitz- und/oder Liegemöbel gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
- Federleisten finden insbesondere als Matratzenunterlagen in Betten, Liegen oder bei Polstermöbeln Anwendung und bestehen aus miteinander verleimten und durch Druck und Wärme verpreßten Furnierschichten, deren natürliche Fasern in Längsrichtung der Federleiste verlaufen.
- Es ist bekannt, derartige Federleisten auf der Ober-und Unterseite mit einer jeweils an der Außenseite aufgetragenen Schicht aus kunststoffgetränkten Zellstoffvliesen zu versehen, um auf diese Weise die Biegefestigkeit zu erhöhen und den Feuchtigkeitsdurchtritt durch die Flächen zu verringern bzw. zu verhindern. Es hat sich dabei aber als nachteilig herausgestellt, daß diese Oberflächen zwar wasserdicht sind, aber durch die Kanten der Federleisten, die nicht beschichtet sind, Feuchtigkeit eindringen kann. Hierbei ist es bekanntgeworden, den Feuchtigkeitszutritt durch nachträgliches Lackieren zu verringern.
- Es hat sich dabei herausgestellt, daß bei längerem Gebrauch unter hoher Feuchtigkeitsbelastung die Furnierholzschichten in der Breite quellen. Hierbei werden die abdeckenden Kunststoffschichten überdehnt und reißen. Durch die entstehenden Risse kann dann Feuchtigkeit zusätzlich eindringen, so daß der Schutz der Oberfläche durch die aufgelegte Filmschicht verringert ist und die Federeigenschaft der Federleiste erheblich beeinträchtigt wird.
- Aus dem DE-GM 82 19 053 ist es bekannt, die Gebrauchseigenschaften einer Federleiste dadurch zu verbessern, daß der plastischen Verformung der Federleiste bei Beanspruchung entgegengewirkt wird, wobei insbesondere der E-Modul der Federleiste auch unter Feuchtigkeitseinwirkung erhalten bleiben soll. Bei der bekannten Einrichtung wird dies dadurch erreicht, daß die Federleiste unterhalb ihrer Mittelebene mindestens ein Glasfasergelege aufweist, deren Hauptfäden sich in Furnierrichtung erstrecken. Durch eine solche Anordnung wird die Beeinflussung der übrigen Schichten durch Feuchtigkeit nicht ausgeschaltet und derart kann die Gebrauchseigenschaft einer Federleiste nicht verbessert werden.
- Aus der CH-PS 504 860 ist eine Federleiste bekanntgeworden, die nicht oberflächenbeschichtet ist, so daß damit in die oberen Holzschichten die Feuchtigkeit eindringen kann. Die Gebrauchseigenschaft dieser bekannten Federleiste soll dadurch erhalten bzw. ggf. verbessert werden, daß eine breite Mittelschicht aus Kunststoff vorgesehen wird, die die eigentliche Federeigenschaft der Latte erbringen soll. Diese Kunststoffschicht wird nicht als wasserundurchlässig beschrieben, so daß die von oben in Kontakt mit der Federleiste gelangende Feuchtigkeit bis in den unteren Bereich der Federleiste gelangen kann und dadurch die am meisten beanspruchten Schichten dem Feuchtigkeitseinfluß ausgesetzt werden. Diese bekannte Federleiste weist daher keine hohe Lebensdauer auf.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine biegefeste Federleiste zu schaffen, bei der bei Feuchtigkeitseintritt die Breitenquellung vermindert wird.
- Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.
- Die erfindungsgemäß vorgesehene Duroplastschicht hat den Vorteil, daß sie einerseits eine zusätzliche Feuchtsperre bei der Befeuchtung der Federleiste von einer Seite her darstellt und daß sie außerdem die Breitenquellung des Holzes einschränkt, so daß der Außenfilm nicht mehr bis zu seiner Bruchgrenze gedehnt wird und folglich nicht mehr reißt. Durch Erhöhung der Schubfestigkeit wird ferner eine Stabilisierung der Federleiste erreicht, so daß auch ihre Ursprungsform bei längerem Gebrauch besser erhalten wird.
- Die Anordnung des Duroplasten als Sperrschicht in der Mitte der Leiste hat auch den Vorteil, daß die Holzstärke zwischen der jeweiligen Sperrlage gering ist und somit nur geringe Biegemomente auftreten, die zur öffnung der Verleimungsfuge führen könnten. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Duroplastschicht wird das Quellvermögen der einzelnen Furnierholzschichten verringert, so daß weniger Feuchtigkeit in der Federleiste zurückgehalten wird, da auch weniger Feuchtigkeit aufgenommen worden ist. Hierdurch nimmt die Federleiste nach Entfernen der Last leichter ihre ursprüngliche Form wieder auf.
- Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt dabei in
- Fig. 1 eine Seitenansicht einer Federleiste in verkleinertem Maßstab und in
- Fig. 2 einen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie 2 - 2 in Fig. 1 mit einer zusätzlichen Mittel-Sperrschicht aus Duroplast.
- Erfindungsgemäß werden zwischen den Furnierholzschichten eine oder mehrere Lagen aus zug- und schubfestem Werkstoff in orthogonal-isotroper Faserrichtung angeordnet, die zusammen mit den Deckfilmlagen die mögliche Quellung der Furnierholzschichten so weit einschränken, daß mit Sicherheit keine Oberdehnung der Außenfilme und damit keine Rißbildung auftreten kann.
- Um das elastische Verhalten der Federleiste auch nicht durch Versteifung, zu ändern, sind die Duroplastschichten D in oder in der Nähe der neutralen Faser angeordnet.
- Um den Schubverband nicht zu schwächen, sind die Duroplastschichten D mit duroplastischen Harzen getränkt, die nach dem Aushärten in der Presse eine schubfeste Verbindung mit den benachbarten Furnierholzschichten sicherstellen.
- Um die Sperrwirkung der Duroplastschichten oder -schicht mit geringem Materialeinsatz zu erreichen, ist die Bruchdehnung des verwendeten Tränkharzes dem der Außenfilme anzupassen, während die anderen Eigenschaften entsprechend der Aufgabenstellung unterschiedlich sein können.
Claims (4)
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT85111854T ATE48747T1 (de) | 1984-10-26 | 1985-09-19 | Federleiste fuer einen lattenrost. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3439276A DE3439276C1 (de) | 1984-10-26 | 1984-10-26 | Federleiste fuer einen Lattenrost fuer Sitz- und/oder Liegemoebel |
| DE3439276 | 1984-10-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| EP0187199B1 EP0187199B1 (de) | 1989-12-20 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| EP85111854A Expired EP0187199B1 (de) | 1984-10-26 | 1985-09-19 | Federleiste für einen Lattenrost |
Country Status (3)
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| AT (1) | ATE48747T1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| EP0663168A1 (de) * | 1994-01-12 | 1995-07-19 | Werzalit Ag + Co. | Federleiste aus Schichtholz |
| AT401861B (de) * | 1991-04-17 | 1996-12-27 | Kuennemeyer Thomas | Verwendung eines leistenförmigen ausschnittes aus einer spanplatte als federleiste für federrahmen |
Families Citing this family (1)
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Citations (2)
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| CH504860A (de) * | 1969-03-07 | 1971-03-31 | Metzger Josef | Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel |
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| DE2312049C2 (de) * | 1973-03-10 | 1975-02-27 | Fa. Robert Kahl, Rokado, 4755 Holzwickede | Federholzleiste mit Kunststoffumhüllung für Bettrahmen |
-
1984
- 1984-10-26 DE DE3439276A patent/DE3439276C1/de not_active Expired - Lifetime
-
1985
- 1985-09-19 AT AT85111854T patent/ATE48747T1/de not_active IP Right Cessation
- 1985-09-19 EP EP85111854A patent/EP0187199B1/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3439276C1 (de) | 1993-02-11 |
| ATE48747T1 (de) | 1990-01-15 |
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