EP0187872A1 - Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen - Google Patents

Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen Download PDF

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EP0187872A1
EP0187872A1 EP84114020A EP84114020A EP0187872A1 EP 0187872 A1 EP0187872 A1 EP 0187872A1 EP 84114020 A EP84114020 A EP 84114020A EP 84114020 A EP84114020 A EP 84114020A EP 0187872 A1 EP0187872 A1 EP 0187872A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
pinion
pipe
cutting
water
shaft
Prior art date
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Withdrawn
Application number
EP84114020A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Bernhard Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHEIDER WERK ST WENDEL
Original Assignee
SCHEIDER WERK ST WENDEL
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/22Equipment for preventing the formation of, or for removal of, dust
    • E21C35/23Distribution of spraying-fluids in rotating cutter-heads

Definitions

  • the invention relates to the water supply, primarily in tunnel boring machines according to the preamble of claims 1 to 4.
  • the water supply in this type of machine is achieved by placing a large, fault-prone, so-called rotating union on the relatively thick shaft inside the cutter arm housing between the planetary gear and cutter head.
  • the shaft In its area, the shaft is drilled radially to the center of the shaft. This bore opens into an axial bore of the shaft, which goes to the front end of the cutting shaft and is closed off by the water distribution disc in the cutting head.
  • the water is fed through hoses and holes in the cutting head to the surface nozzles.
  • the sealing surfaces of the rotating union which are used to a large extent and therefore at a relatively high speed, are very susceptible to even small amounts of dirt in the water. These dirt parts in the water can hardly be excluded for the given types of use of these machines. It is therefore hardly possible to supply the nozzles of the cutting head with the usual jetting water with medium-high pressures of 100 - 200 bar for a sufficiently long time without interference with this rotating union.
  • the object of the invention is now to eliminate and decisively improve the inadequacies of the water supply previously shown and described.
  • the water supply pipe never touches the inner wall of the holes of the high-speed gear parts. This prevents any wear at this point.
  • the pipe is only sealed in the rear part of the bore of the slowly rotating output shaft with the 1st radial seal.
  • the gap between the cutter shaft and the output shaft of the planetary gear is bridged by means of a coupling tube, which seals with the 2nd radial seal in the front part of the output shaft of the planetary gear and the 3rd radial seal in the rear part of the bore of the cutter shaft. Since the cutter shaft and the output shaft of the planetary gear are directly coupled, the radial seals 2 and 3 are not subject to wear.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Abstract

Die augenblicklich schlechten Standzeiten und große Störanfälligkeit der Wasserzuführung durch Drehdurchführungen bei Streckenvortriebsmaschinen und deren kostenaufwendige Beseitigung sind Grundlage für die stark vereinfachte und bessere neue Erfindung.
Die Wasserzuführung wird durch die erfindungsgemäß geschaffene Lücke zwischen Steckritzel (Fig. 1) (5) und Motorritzel (4),.die mittels Zahnräder (6) des Überbrückungsvorgeleges, zur Übertragung des Drehmomentes, überbrückt wird, seitlich durch ein Wasserzuführungsrohr (15) mit Winkel (16) und Standrohr (17) in den Bohrungen von Steckritzel (5) Planetengetriebewelle (10) und Schrämwelle (12) steht, erreicht. Abgedichtet wird die Rohrmündung des Standrohres (17) durch zwei hintereinander eingebaute Radialdichtungen (11) und (13) oder Version 2: Vor einem kürzeren Standrohr (17) ist zwischen Abtriebswellenstumpf (10) ein kurzes Kupplungsrohr mit einer zusätzlichen Radialdichtung eingebaut.

Description

  • Die Erfindung betrifft die Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 bis 4.
  • Die Wasserzuführung, insbesondere an Streckenvortriebsmaschinen zu den meißelbesetzten Schrämköpfen, stellt immer ein Problem dar. Um hohe Standzeiten und maximale Schnittleistungen der Schrämköpfe solcher Maschinen im Berg- oder Tunnelbau zu erreichen, muß in ausreichendem Maße Wasser, durch die Schrämkopf-Trägerarme, den Schrämkopf, zu den Schneidwerkzeugen (Schrämmeißel) ge.bracht werden. Wasser beim Schneidvorgang der Schrämköpfe unmittelbar an den Schrämwerkzeugen zu haben, ist aus folgenden Gründen äußerst wichtig:
    • 1. Im Schneidbereich auftretendes explosives Methan (CH4)-Luftgemisch kann sich nicht entzünden, weildie Wasserbedüsung die Entstehung hoher Zündtemperaturen verhindert.
    • 2. Der beim Schneidvorgang entstehende Staubanfall wird wirkungsvoll unmittelbar an der Entstehung bekämpft.
    • 3. Die Standzeiten der Schneidwerkzeuge (Schrämmeißel) werden durch den Kühleffekt der Wasserbedüsung wesentlich erhöht.
  • Bis jetzt wird nach dem augenblicklichen Stand der Technik bei dieser Art von Maschinen die Wasserzuführung dadurch erreicht, daß im Innern des Schrämarmgehäuses zwischen Planetengetriebe und Schrämkopf auf der relativ dicken Welle eine große, störanfällige, sogenannte Drehdurchführung, aufgesetzt wird. In ihrem Bereich ist die Welle radial bis zum Zentrum der Welle engebohrt. Diese Bohrung mündet in eine Axialbohrung der Welle, die bis zum vorderen Ende der Schrämwelle geht, und von der Wasserverteilerscheibe im Schrämkopf abgeschlossen wird.
  • Von hier wird das Wasser über Schläuche und Bohrungen im Schrämkopf den Düsen an der Oberfläche zugeleitet. Die auf großem Umfang und damit mit relativ hoher Geschwindigkeit beanspruchten Dichtflächen der Drehdurchführung sind sehr anfällig gegen selbst geringe Schmutzteile im Wasser. Diese Schmutzteile im Wasser sind bei den gegebenen Einsatzarten dieser Maschinen kaum auszuschließen. Es ist deshalb kaum möglich, mit dieser Drehdurchführung die Düsen des Schrämkopfes mit dem üblicherweise vorhandenen Bedüsungswasser mit mittelhohen Drücken von 100 - 200 bar ausreichend lange ohne Störung zu versorgen. Auch die Lösung, bei der alle axialen Wellen vom Motor bis zum Schrämkopf durchbohrt waren, brachte keinen Erfolg, weil die Dichtungen des hinter dem Motor aufgesetzten Spülkopfes die hohe Drehzahl (n = 1500 U/min.) der Motorwelle nicht verkrafteten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die vorher aufgezeigten und beschriebenen Unzulänglichkeiten der Wasserzuführung auszuschalten und entscheidend zu verbessern.
  • Die Aufgabe nach Patentanspruch 1 bis 4 soll dadurch gelöst werden, daß zwischen Motorwelle und Eingangswelle (Steckritzel) des Planetengetriebes Platz geschaffen wird, so daß eine Lücke entsteht. Uberbrückt wird diese Lücke durch beispielsweise drei im Motoranschlußgehäuse untergebrachten Vorgelegezahnrädern. Es handelt sich hierbei um ein Uberbrückungsvorgelege. (1)
    • 1.) Durchbohrt wird das Planetengetriebe axial in der Mitte auf seiner ganzen Länge. Durchbohrt werden Steckritzel (das Sonnenrad), die Abtriebswelle des Planetengetriebes und die Schrämwelle in ihrer ganzen Länge. Im Ausgangswellenstumpf des Planetengetriebes wird die sogenannte 2. Radialdichtung und im hinteren Wellenstumpf der Schrämwelle die sogenannte 1. Radialdichtung eingebaut.
    • 2.) Die Wasserzuführung erfolgt über ein Rohr durch die Wandung des Motorgehäuses in die geschaffene Lücke bis zur Achsmitte. Hier biegt das Rohr in die Achsrichtung ein und geht berührungslos durch die Bohrungen der mit hohen Drehzahlen laufenden Teile des Planetengetriebes und endet in der sich langsam drehenden Abtriebswelle des Planetengetriebes.
  • Das Wasserzuführungsrohr berührt an keiner Stelle die Innenwandung der Bohrungen der schnellaufenden Getriebeteile. Es wird dadurch an dieser Stelle jeglicher Verschleiß vermieden. Das Rohr wird erst im hinteren Teil der Bohrung der langsam sich drehenden Abtriebswelle mit der 1. Radialdichtung abgedichtet.
    Die Lücke zwischen der Schrämwelle und der Abtriebswelle des Planetengetriebes wird mittels eines Kupplungsrohres überbrückt, das mit der 2. Radialdichtung im vorderen Teil der Abtriebswelle des Planetengetriebes und der 3. Radialdichtung im hinteren Teil der Bohrung der Schrämwelle abdichtet. Da Schrämwelle und Abtriebswelle des Planetengetriebes direkt gekuppelt sind, unterliegen die Radialdichtungen 2 und 3 keinem Verschleiß.
  • 3.) Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß ein verhältnismäßig kurzes Rohr in der umlaufenden Bohrung der Wellen steht, das dadurch auch als montagefreundlicher anzusehen ist. Nach der Rohrmündung wird das Wasser durch die freie Bohrung in die Schrämwelle der Wasserverteilerscheibe im Schrämkopf zugeleitet.
  • Die Zeichnungen erläutern die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel:
  • Es zeigt:
    • Fig. 1: Die Darstellung eines Walzentragarmes einer Streckenvortriebsmaschine mit axialem Schrämkopf
    • Fig. 2: Darstellung wie Fig. 1, jedoch mit Kupplungsrohr
    • Fig. 3: Querschnitt durch das Motoranschlußgehäuse im Bereich der axialen Lücke mit Uberbrückungsvorgelege und Rohreintritt.
  • Auf der Zeichnung Fig. 1 ist dargestellt:
  • Schrämarm (1) mit Schrämkopf (2), Motor (3), Motorritzel (4), Steckritzel (5), Uberbrückungsvorgelege Zahnräder (6), Motoranschlußgehäuse (7), Planetengetriebe (8), Zahnkupplung (9), Ausgangswellenstumpf des Planetengetriebes (10) mit 2. Radialdichtung (11), Schrämwelle (12) mit 1. Radialdichtung (13) und Wasserverteilerscheibe (14), Wasserzuführungsrohr (15) mit Winkel (16) und Standrohr (17)
  • Auf Zeichnung Fig. 2 ist dargestellt:
    • Schrämarm (1) mit Schrämkopf (2), Motor (3), Motorritzel (4), Steckritzel (5), Uberbrückungsvorgelege-Zahnräder (6), MotorAnschlußgehäuse (7), Planetengetriebe (8), Zahnkupplung (9), Ausgangswellenstumpf des Planetengetriebes (10)-mit 2. Radialdichtung (11), Schrämwelle (12) mit 1. Radialdichtung (13) und Wasserverteilerscheibe (14), Wasserzuführungsrohr (15) mit Winkel (16) und Standrohr (17), Kupplungsrohr (18) mit 3. Radialdichtung (18).
  • Auf Zeichnung Fig. 3 ist dargestellt:
    • Motoranschlußgehäuse (7), Zahnräder (5) des Uberbrückungsvorgeleges, Steckritzel (6), Wasserzuführungsrohr (15) mit Winkel (16)

Claims (4)

1.) Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen mit axialem Schrämkopf oder mit Querschrämköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß im Schrämarm zwischen Planetengetriebe und Motor die Verbindung unterbrochen und um ein bestimmtes Maß auseinandergezogen wird. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Uberbrückungsvorgelege mit einem oder mehreren Zahnrädern, die mit oder ohne Uber- und Untersetzung ausgeführt sein können.
2.) Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Bereich des Uberbrückungsvorgeleges an Steckritzel, Getriebe- und Schrämwelle eine axiale Bohrung aufweisen, durch die ein Rohr berührungslos geführt werden kann.
3.) Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Uberbrückungsvorgeleges ein Wasserrohr durch das Gehäuse in eine Lücke zwischen den Vorgelegezahnrädern bis zur Achsmitte und von dort axial durch die Bohrung Steckritzel, Bohrung Abtriebswelle des Planetengetriebes mit 1. Radialabdichtung in den 'hinteren Teil der Schrämwelle bis in die dort befindliche 2. Radialabdichtung geführt wird. Von hier gelangt des Wasser durch die freie Bohrung der Schrämwelle in die Wasserverteilerscheibe des Schrämkopfes.
4.) Wasserzuführung gemäß Anspruch 1, 2 und 3, die es erlaubt, mittels eines Rohres berührungslos durch die relativ kurzen Bohrungen der sich schnell drehenden Ritzel der Planetengetriebe in die Axialbohrung der sich langsam drehenden Abtriebswelle des Planetengetriebes zu gelangen, um hier eine allen Anforderungen gerecht werdende Abdichtung machen zu können.
EP84114020A 1984-11-20 1984-11-20 Wasserzuführung, vornehmlich bei Streckenvortriebsmaschinen Withdrawn EP0187872A1 (de)

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Inventor name: SCHNEIDER, BERNHARD