EP0201517B1 - Verfahren zum abbau von auf der sohle eines hafenbeckens liegenden schlickablagerungen - Google Patents

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EP0201517B1
EP0201517B1 EP19850904797 EP85904797A EP0201517B1 EP 0201517 B1 EP0201517 B1 EP 0201517B1 EP 19850904797 EP19850904797 EP 19850904797 EP 85904797 A EP85904797 A EP 85904797A EP 0201517 B1 EP0201517 B1 EP 0201517B1
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EP
European Patent Office
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compressed air
air bell
water
sludge
ooze
Prior art date
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Expired
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EP19850904797
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English (en)
French (fr)
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EP0201517A1 (de
Inventor
Albrecht Von Frankenberg
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Hochtief AG
Original Assignee
Hochtief AG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/06Constructions, or methods of constructing, in water
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/023Removing sediments
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/28Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for cleaning watercourses or other ways

Definitions

  • the invention relates to a method for the removal of silt deposits lying on the bottom of a port basin, at least one mining machine provided with a compressed air bell being lowered to the level of excavation and being moved longitudinally and / or transversely to the bottom of the port basin, the edge of the compressed air bell being lowered to the port basin bottom and the water is displaced from the compressed air bell until the silt is exposed in the compressed air bell, and whereby silt picked up by the mining machine is conveyed out of the compressed air bell.
  • the invention has for its object to carry out the above-mentioned method so that contamination of the surrounding water no longer takes place and the silt deposits can be drained not only without renewed mixing with water, but also sufficiently and without unwanted rinsing.
  • the invention teaches that the compressed air filling of the compressed air bell is controlled and regulated in accordance with the amount of silt removed so that water does not penetrate again into the silt in the compressed air bell, so that rinsing of pollutants in the silt into the Air bell surrounding water is avoided. - After dismantling a bed of the compressed air bell, the compressed air bell is raised, moved to the next dismantling location and lowered again.
  • the advantages achieved can be seen in the fact that, when the measures according to the invention are implemented, the silt deposits are adequately drained and can be recovered from the harbor floor without disruptive loosening and rinsing.
  • the compressed air bell works in a special way, namely as it were to encapsulate the silt deposits to be mined, which can be extracted in a mechanically dewatered manner by expressing the water and the described control or regulation of the compressed air filling in the compressed air bell, without any disturbing contamination of the surrounding water taking place.

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abbau von auf der Sohle eines Hafenbeckens liegenden Schlickablagerungen, wobei zumindes eines mit einer Druckluftglocke versehene Abbaumaschine äuf Abbauhöhe abgesenkt und längs und/oder quer zur Hafenbeckensohle bewegt wird, wobei die Druckluftglocke mit ihrem Rand bis auf die Hafenbeckensohle abgesenkt und das Wasser aus der Druckluftglocke verdrängt wird, bis der Schlick in der Druckluftglocke freiliegt, und wobei von der Abbaumaschine aufgenommener Schlick aus der Druckluftglocke herausgefördert wird.
  • Bei dem bekannten Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht (Patents Abstracts of Japan Vol. 7, No. 149 (M-225) (1294) 30 June 1983 & JA-A-5 858 332) erfolgt keine Steuerung der Druckluftfüllung der Druckluftglocke nach Maßgabe der abgeförderten Schlickmenge. Folglich dringt mit jeder Abführung von Schlick aus der Druckluftgloc-ke heraus Wasser in die Druckluftglocke wieder ein, und zwar auch in den in der Druckluftglocke befindlichen Schlick, aus dem das Wasser zunächst herausgedrückt wurde. Es versteht sich, daß man dieses Wasser aus dem abzufördernden Schlick wieder herausdrückt, wenn er zu naß geworden ist. Insoweit tritt das Wasser gleichsam pumpend in den in der Druckluftglocke befindlichen Schlick immer wieder ein und aus. Dieses pumpende Eindringen und Austreten des Wassers führt dazu, daß im Schlick enthaltene Kontaminierungen aus dem Schlick gleichsam ausgewaschen werden und in das umgebende Wasser gelangen sowie dieses kontaminieren. Eine solche Kontaminierung des Wassers in der Umgebung einer Druckluftglocke findet auch bei anderen bekannten Maßnahmen statt (US-PS 31 60 966). Hier wird der Rand der Druckluftglocke mit Abstand über der Hafenbeckensohle gehalten. Die Abbaumaschine arbeitet mit ihren Abbauwerkzeugen im Wasser unterhalb der Druckluftglocke. Die abgebauten Ablagerungen werden folglich im Wasser aufgenommen und mit Wasser durchmengt. Lediglich die Entleerung der Schaufeln erfolgt in der Druckluftglocke, um eine sichere Übergabe der abgebauten Ablagerungen an den nachgeschalteten Förderer zu gewahrleisten. Verwirklicht man die bekannten Maßnahmen im Schlick, so kommen die im Schlick enthaltenen Schadstoffe frei und das umgebende Wasser wird kontaminiert. Zwar wird in die Druckluftglocke, anscheinend fortlaufend, Druckluft eingeführt, das verhindert jedoch die beschriebene Kontaminierung nicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs angegebene Verfahren so zu führen, daß eine Kontaminierung des umgebenden Wassers nicht mehr stattfindet und die Schlickablagerungen nicht nur ohne erneute Durchmengung mit Wasser, sondern auch hinreichend entwässert und ohne unerwünschte Ausspülungen hereingewonnen werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Druckluftfüllung der Druckluftglocke nach Maßgabe der abgeförderten Schlickmenge so gesteuert und geregelt wird, daß in den in der Druckluftglocke befindlichen Schlick Wasser nicht erneut eindringt, so daß ein Ausspülen von in dem Schlick befindlichen Schadstoffen in das die Druckluftglocke umgebende Wasser hinein vermieden wird. - Nach dem Abbau einer Liegestelle der Druckluftglocke wird die Druckluftglocke angehoben, zum nächsten Abbauplatz verholt und erneut abgesenkt.
  • Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei Verwirklichung der erfindungsgemäßen Maßnahmen die Schlickablagerungen hinreichend ent wässert und ohne störende Auflockerungen und Abspülungen von der Hafensohle hereingewonnen werden können. Dabei funktioniert die Druckluftglocke auf besondere Weise, nämlich gleichsam zur Abkapselung der abzubauenden Schlickablagerungen, die durch das Ausdrücken des Wassers und die beschriebene Steuerung oder Regelung der Druckluftfüllung in der Druckluftglocke mechanisch entwässert hereingewonnen werden können, ohne daß eine störende Kontaminierung des umgebenden Wassers stattfindet.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Abbau von auf der Sohle eines Hafenbeckens liegenden Schlickablagerungen, wobei zumindest eine mit einer Druckluftglocke versehene Abbaumaschine auf Abbauhöhe abgesenkt und längs und/oder quer zur Hafenbeckensohle bewegt wird, wobei die Durckluftglocke mit ihrem Rand bis auf die Hafenbeckensohle abgesenkt und das Wasser aus der Druckluftglocke verdrängt wird, bis der Schlick in der Druckluftglocke freiliegt, und wobei von der Abbaumaschine aufgenommener Schlick aus der Druckluftglocke herausgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftfüllung der Druckluftglocke nach Maßgabe der abgeförderten Schlickmenge so gesteuert oder geregelt wird, daß in den in der Druckluftglocke befindlichen Schlick Wasser nicht erneut eindringt, so daß ein Ausspülen von in dem Schlick befindlichen Schadstoffen in das die Druckluftglocke umgebende Wasser hinein vermieden wird.
EP19850904797 1984-10-31 1985-09-19 Verfahren zum abbau von auf der sohle eines hafenbeckens liegenden schlickablagerungen Expired EP0201517B1 (de)

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DE3439810 1984-10-31
DE19843439810 DE3439810C1 (de) 1984-10-31 1984-10-31 Verfahren zum Abbau von auf der Sohle eines Hafenbeckens liegenden Schlickablagerungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
EP0201517A1 EP0201517A1 (de) 1986-11-20
EP0201517B1 true EP0201517B1 (de) 1989-06-07

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EP19850904797 Expired EP0201517B1 (de) 1984-10-31 1985-09-19 Verfahren zum abbau von auf der sohle eines hafenbeckens liegenden schlickablagerungen

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EP (1) EP0201517B1 (de)
JP (1) JPS62501089A (de)
DE (1) DE3439810C1 (de)
WO (1) WO1986002679A1 (de)

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Publication number Publication date
JPS62501089A (ja) 1987-04-30
WO1986002679A1 (en) 1986-05-09
DE3439810C1 (de) 1986-01-09
EP0201517A1 (de) 1986-11-20

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