EP0264100A2 - Abblasender Flaschenverschluss in Kappenform - Google Patents
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- EP0264100A2 EP0264100A2 EP87114926A EP87114926A EP0264100A2 EP 0264100 A2 EP0264100 A2 EP 0264100A2 EP 87114926 A EP87114926 A EP 87114926A EP 87114926 A EP87114926 A EP 87114926A EP 0264100 A2 EP0264100 A2 EP 0264100A2
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- EP
- European Patent Office
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- bottle stopper
- stopper according
- sealing insert
- bottle
- internal thread
- Prior art date
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1633—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
- B65D51/1661—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element by means of a passage for the escape of gas between the closure and the lip of the container mouth
Definitions
- the invention relates to a blow-off bottle cap in the form of a cap with or without an internal thread and preferably a circular disk-shaped sealing insert.
- the object on which the present invention is based is to make it possible, while maintaining the existing closure, to blow off gas under pressure, in particular carbon dioxide gas, for safety reasons, this blow-off process at an internal pressure of the bottles of more than 1 bar, for example between 1 and 4 bar begins, so that the maximum pressure inside the bottle is, for example, a maximum of 4 bar.
- This object is to be achieved by creating a "one-way valve-like arrangement" in the bottle cap.
- the aforementioned object is therefore achieved with a bottle stopper of the type mentioned at the outset, that at least one recess is arranged in the edge region of the sealing insert.
- its internal thread is rolled onto the external thread of a bottle neck.
- the recess consists of an incision.
- Another preferred embodiment is characterized in that three recesses, each offset by 120 °, are arranged in the edge region of the sealing insert.
- closure consists of an aluminum alloy.
- closure consists of plastic.
- a further preferred embodiment is characterized in that the sealing insert consists of an inserted and optionally glued-in disc.
- sealing insert consists of an injected, thrown in or impressed sealant.
- a further preferred embodiment is characterized in that it is connected to a forgery-proof ring known per se (so-called pilverproof closure) via tear-off webs.
- Another preferred embodiment is characterized in that openings are arranged in the circumferential jacket.
- Another preferred embodiment is characterized in that the openings are arranged below the upper knurling.
- a gas under pressure for example carbon dioxide
- Such an increase in internal pressure can also occur, for example, if a bottle contains a liquid saturated with carbon dioxide at a lower temperature and the bottle is then exposed to the sun's rays (e.g. when camping) and / or the bottle is subjected to mechanical vibrations, which is often the case, for example, when transporting by car the case is.
- the gas under pressure seeks the way out, preferably through these openings.
- the holes also help to open a pressurized bottle.
- FIGS. 1-4 show exemplary embodiments.
- the entirety of the bottle stopper is designated by the reference symbol 3, the internal thread by 4, the upper knurling of the circumferential jacket by 5 and the lower knurling by 6.
- the entirety of the bottle stopper is again designated with the reference number 3, the lower knurling with 6 and the upper knurling with 5;
- the totality of the bottle stopper is denoted by 3, the lower knurl by 6, the upper knurl by 5 and, in the broken-open area, the sealing insert 1, which has the openings 2 ⁇ and is arranged below the surface 8 of the bottle stopper.
- the bottle stopper according to the invention has no internal thread as long as it has not yet been rolled onto the external thread of a bottle neck.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen abblasenden Flaschenverschluß in Kappenform mit oder ohne Innengewinde und vorzugsweise kreisscheibenförmiger Dichtungseinlage.
- Es ist bekannt, daß insbesondere bei heißabgefüllten flüssigen Medien, beispielsweise bei Heißabgefüllten Fruchtsäften in der Flasche eine ungewollte Gärung einsetzen kann, die einen Kohlendioxid-Überdruck in der Flaschen verursacht.
- Die,vorliegender Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, unter Beibehaltung der bestehenden Verschließung ein Abblasen von unter Überdruck stehendem Gas, insbesondere von Kohlendioxid-Gas aus Sicherheitsgründen zu ermöglichen, wobei dieser Abblasvorgang bei einem Innendruck der Flaschen von mehr als 1 bar, beispielsweise zwischen 1 und 4 bar beginnt, so daß der Höchstdruck innerhalb der Flasche beispielsweise maximal 4 bar beträgt.
- Diese Aufgabe soll durch die Schaffung einer "einwegventilartigen Anordnung" im Flaschenverschluß gelöst werden.
- Gemäß vorliegender Erfindung wird also die vorgenannte Aufgabe bei einem Flaschenverschluß der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst,
daß im Randbereich der Dichtungseinlage mindestens eine Aussparung angeordnet ist. - Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist sein Innengewinde an das Außengewinde eines Flaschenhalses angerollt.
- Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die Aussparung aus einem Einschnitt.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich der Dichtungseinlage drei um jeweils 120° versetzte Aussparungen angeordnet sind.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einer Aluminiumlegierung besteht.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus Kunstoff besteht.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungseinlage aus einer eingelegten und gegebegenfalls eingeklebten Scheibe besteht.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungseinlage aus einer eingespritzten, eingeschleuderten oder eingeprägten Dichtungsmasse besteht.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß er über Abreißstege mit einem an sich bekannten fälschungssicheren Ring (sogenannter Pilverproof-Verschluß) verbunden ist.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß im umlaufenden Mantel Durchbrechungen angeordnet sind.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen unterhalb der oberen Rändelung angeordnet sind.
- Falls sich nun in einer beispielsweise mit heißem Fruchtsaft gefüllten und mit dem erfindungsgemäßen Flaschenverschluß verschlossenen Flasche durch Gärung ein unter Überdruck stehendes Gas z.B. Kohlendioxid entwickelt, so kann dieses unter Überdruck stehende Gas durch die Aussparungen in der Dichtungseinlage und anschließend entlang den Gewindegängen nach unten entweichen, sobald der Verschlußspiegel (= Verschlußkappenoberfläche),bedingt durch den Überdruck in der Flasche eine Wölbung (Konvexität) nach außen gebildet hat.
- Eine solche Innendruckerhöhung kann beispielsweise auch auftreten, wenn eine Flasche eine mit Kohlensäure bei tieferer Temperatur gesättigte Flüssigkeit enthält und die Flasche sodann der Sonneneinstrahlung (beispielsweise beim Camping) ansgesetzt wird und/oder die Flasche mechanischen Erschütterungen unterworfen wird, was beispielweise beim PKW-Transport häufig der Fall ist.
- Bei der Ausführungsform, bei der zusätzlich im umlaufenden Mantel des Flaschenverschlusses und vorzugsweise im Bereich der Kappen-Rändelung Durchbrechungen vorhanden sind, sucht sich das unter Überdruck stehende Gas den Weg nach außen vorzugsweise durch diese Durchbrechungen hindurch.
- Ferner helfen die Löcher zusätzlich beim Öffnen einer unter Druck stehen Flasche.
- Das Wesen vorliegender Erfindung wird nun im folgenden anhand der beiliegenden Figuren 1-4, die beispielhafte Ausführungsformen zeigen, weiterhin erläutert.
- Es zeigt:
- Figur 1: Eine Draufsicht der kreisscheibenförmigen Dichtungseinlage, die an ihrem Randbereich drei um jeweils 120° versetzte Aussparungen in Form von Einschnitten aufweist.
- Figur 2: Eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Flaschenverschlusses mit Innengewinde mit oberer und unterer Rändelung.
- Figur 3: Den erfindungsgemäßen Flaschenverschluß bei dem im Bereich der oberen Rändelung Durchbrechungen angeordnet sind.
- Figur 4: Eine Seitenansicht eines teilweise aufgebrochenen Flaschenverschlusses, wobei die scheibenförmige Dichtungseinlage einen Einschnitt aufweist.
- Bei allen Figuren sind die gleichen Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
- In Figur 1 ist die kreisscheibenförmige Dichtungseinlage mit dem Bezugszeichen 1 und die um jeweils 12)° versetzten Einschnitte mit dem Bezugszeichen 2ʹ, 2ʺ und 2‴ versehen.
- In Figur 2 ist die Gesamtheit des Flaschenverschlusses mit dem Bezugszeichen 3, das Innengewinde mit 4, die obere Rändelung des umlaufenden Mantels mit 5 und die untere Rändelung mit 6 bezeichnet.
- In Figur 3 ist die Gesamtheit des Flaschenverschlusses wieder mit dem Bezugszeichen 3, die untere Rändelung mit 6 und die obere Rändelung mit 5 bezeichnet; unterhalb der oberen Rändelung 5 sind die Durchbrechungen (=Löcher) 7 angeordnet.
- In Figur 4 ist mit 3 wieder die Gesantheit des Flaschenverschlusses, mit 6 die untere Rändelung, mit 5 die obere Rändelung und im aufgebrochenen Bereich die unterhalb der Oberfläche 8 des Flaschenverschlusses angeordnete Dichtungseinlage 1, die die Durchbrechungen 2ʹ besitzt, bezeichnet.
- Bei den meisten Ausführungsformen aus Aluminium weist der erfindungsgemäße Flaschenverschluß in Kappenform, solange er noch nicht auf das Außengewinde eines Flaschenhalses aufgerollt ist, noch kein Innengewinde auf.
- Dagegen weisen die meisten AUsführungsformen des erfindungsgemäßen Flaschenverschlusses,die aus Kunstoff bestehen, auch vor dem Aufbringen auf einen Flaschenhals ein Innengewinde auf.
Claims (11)
dadurch gekennzeichnet,
daß im Randbereich der Dichtungseinlage (1) mindestens eine Aussparung (2ʹ) angeordnet ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß sein Innengewinde an das Außengewinde eines Flaschenhalses angerollt ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (2ʹ) aus einem Einschnitt besteht.
dadurch gekennzeichnet,
daß im Randbereich der Dichtungseinlage (1) drei um jeweils 120° versetzte Aussparungen (2ʹ; 2ʺ; 2‴) angeordnet sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß aus einer Aluminiumlegierung besteht.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß aus Kunststoff besteht.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinlage (1) aus einer eingelegten und gegebenenfalls eingeklebten Scheibe besteht.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinlage (1) aus einer eingespritzten, eingeschleuderten oder eingeprägten Dichtungsmasse besteht.
dadurch gekennzeichnet,
daß er über Abreißstege mit einem an sich bekannten fälschungssicheren Ring (sogenannter Pilverproof-Verschluß) verbunden ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß im umlaufenden Mantel Durchbrechungen (7) angeordnet sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen (7) unterhalb der oberen Rändelung (5) angeordnet sind.
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Country Status (2)
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Inventor name: SPATZ, GUENTER Inventor name: PREUSS, HANS-JOACHIM |