EP0317880B1 - Behälter zur Lagerung und zum Transport von Schüttgütern, Flüssigkeiten und Gasen und mindestens einer im Behälterinneren angeordneten flexiblen flächigen oder räumlich geschlossenen Trennwand - Google Patents

Behälter zur Lagerung und zum Transport von Schüttgütern, Flüssigkeiten und Gasen und mindestens einer im Behälterinneren angeordneten flexiblen flächigen oder räumlich geschlossenen Trennwand Download PDF

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EP0317880B1
EP0317880B1 EP88119063A EP88119063A EP0317880B1 EP 0317880 B1 EP0317880 B1 EP 0317880B1 EP 88119063 A EP88119063 A EP 88119063A EP 88119063 A EP88119063 A EP 88119063A EP 0317880 B1 EP0317880 B1 EP 0317880B1
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Bernhard Dipl.-Ing. Seidenstücker
Hans-Peter Schimoch
Wolfram Dipl.-Ing. Höhne
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Alstom Transport Deutschland GmbH
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Linke Hofmann Busch Waggon Fahrzeug Maschinen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/58Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls
    • B65D88/60Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls
    • B65D88/62Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls the walls being deformable

Definitions

  • the second cavity 9a is connected to the opening 4a and the first cavity 9b is connected to the opening 4b, and local proximity of the openings 4a and 4b to their associated cavity 9a and 9b is advantageous.
  • the cavity 9b of the support profile 6 has first channels 10b, which are arranged distributed over the circumference of the support profile 6 and open into the subspace 3b.
  • the second cavity 9a of the holding profile 7 has second channels 10a, which are arranged distributed over the circumference of the holding profile 7 and open into the subspace 3a.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Lagerung und zum Transport von Schüttgütern, Flüssigkeiten und Gasen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die Lagerung und der Transport von Gasen und schüttbaren Gütern einschließlich Flüssigkeiten hat sich neben den technischen Notwendigkeiten an wirtschaftlichen Zweckmäßigkeiten zu orientieren. Behälter werden vielfach nur zum Gebrauch für ein Ladegut oder ähnliche Ladegüter verwendet, da bei Austausch des Ladegutes aufwendige Reinigungsarbeiten notwendig sind, die oftmals den Rahmen des wirtschaftlichen sprengen. Insbesondere bei Transportbehältern ist es daher oftmals wirtschaftlicher, diese beim Rücktransport nicht zu beladen, wenn kein gleichartiges Ladegut zum Transport zur Verfügung steht.
  • Aus der DE-A-2 811 047 ist ein Behälter zum Lagern und/oder Transportieren von zwei verschiedenen Flüssigkeiten mit einer im Behälter angeordneten flexiblen Trennwand bekannt, die den Behälter in zwei verschiedene Abteile mit veränderlichem Volumen für die jeweiligen Flüssigkeiten unterteilt. Weiter weist der Behälter Mündungen auf, die mit jedem Abteil in Verbindung stehen, um die Flüssigkeiten oder Gase ein- und auszulassen, wobei im Inneren angeordnete Plattenelemente mit Löchern die flexible Trennwand hindern, eine der Mündungen während der Endphase des Einlass- oder Auslassvorganges einer Flüssigkeit zu blockieren. Die flexible Trennwand ist mittels einer einfachen Klemmstrebe befestigt, die die flexible Trennwand durch Klemmen einer von dieser flexiblen Trennwand umschlungenen Stange im Inneren des Behälters festlegt.
  • Aus der CH-A-375 391 ist es bekannt, ungenützte Kapazitäten bei Transport und Lagerung durch Verwendung von Mehrkammerbehältern mit variablen Laderäumen besser auszunutzen. Der in der Patentschrift beschriebene Behälter weist dazu mindestens eine dichte und flexible Trennwand auf, die auf ihrem Umfang an der Behälterwand befestigt ist und den Behälterraum in zwei durch mindestens je eine dichtend abschließbare Öffnung zugängliche Teilräume für das Ladegut aufteilt. Dabei wird die flexible Trennwand durch das Ladegut beaufschlagt und kann sich derart verformen, daß sie unter dem Einfluß der Beschickung eines Teilraumes an der Behälterwand des anderen Teilraumes anliegt. Die jeweiligen Behälterwände der Teilräume und jede Seite der flexiblen Trennwand kommen immer nur mit dem in dem betreffenden Teilraum befindlichen Gut in Berührung. Weiter wird vorgeschlagen, den Entleer- und Füllungsvorgang der getrennten Teilräume zu koppeln.
  • Zur Befestigung der flexiblen Trennwand an der vorgesehenen Trennfuge wird vorgeschlagen, dieselbe durch übliche Befestigungsarten wie Schweißen, Kleben, Schrauben oder Nieten vorzunehmen. Bei einer näher beschriebenen Befestigungsart ist die flexible Trennwand, an deren Rand zu einer Schlaufe umgeschlagen, in welche mindestens ein an der Behälterwand mittels Bolzen festgelegtes Rohr greift. Eine Abdichtung der Teilräume gegeneinander ist durch zusätzliche flexible Streifen vorgenommen, die sich von der Behälterwand bis zur flexiblen Trennwand erstrecken und die Freiräume zwischen Schlaufe und Bolzen überdecken. Beim Beaufschlagen der Trennwand wird diese umklappen, wobei sich jede Schlaufe der flexiblen Trennwand um das Rohr drehen kann. Durch die gelenkige Anbindung der Trennwand an die Behälterwand werden zwar in diesem Bereich große Knickwinkel und damit große mechanische Beanspruchungen vermieden, allerdings vergrößert sich dadurch das Problem der Abdichtung der Teilräume des Behälters gegeneinander.
  • Bei derartigen Behältern stellen sich in der Praxis beim Ladungsaustausch oft auch Probleme bezüglich des kontinuierlichen Durchflusses ein, da die flexiblen Trennwände durch überdecken der Befüll- oder Entleeröffnungen diese versperren können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Behälter eine Befestigung für eine flexible Trennwand zu schaffen und derart auszubilden, daß die flexible Trennwand in einfacher Weise und sicher dichtend an der Behälterwand festlegbar ist und der kontinuierliche Beund Entladevorgang unter Praxisbedingung sichergestellt ist, wobei eine den Be- und Entladevorgang unterbrechende Lage der flexiblen Trennwand sicher vermieden wird.
  • Diese Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten Behälter gelöst.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
  • Fig. 1
    einen Schnitt in Längsrichtung durch einen Behälter;
    Fig. 2
    einen Schnitt in Querrichtung durch den Behälter nach Fig. 1;
    Fig. 3
    die Befestigung der flexiblen Trennwand an der Behälterwand im Teilschnitt in perspektivischer Darstellung.
  • In einem Behälter 1 ist eine flexible Trennwand 2 angeordnet, die den Behälter 1 in zwei Teilräume 3a und 3b teilt. Jeder Teilraum 3a bzw. 3b ist durch eine Öffnung 4a bzw. 4b mit einer Leitung 5a bzw. 5b zum Ladungsaustausch verbunden. Die flexible Trennwand 2 ist an ihren Enden mittels einer Befestigung auf ihrem Umfang am Behälterkörper 1a festgelegt. Die Befestigung weist ein behälterfestes Stützprofil 6 auf, das auf dem Umfang des Behälters 1 in der vorgesehenen Befestigungsebene behälterfest und gegenüber dem Behälterkörper 1a dichtend angeordnet ist. Ein an das Stützprofil 6 angepaßtes Halteprofil 7 legt die zwischen beiden angeordnete flexible Trennwand 2 fest. Die Festlegung erfolgt durch übliche Befestigungsmittel 8 wie Schraubverbindungen, Klemmverbindungen oder Fügeverbindungen. Die Verwendung von lösbaren Befestigungsmitteln 8, vorzugsweise Schraubelementen, erleichtert bei Bedarf den Austausch der flexiblen Trenntrand 2. Entweder weisen daß Stützprofil 6 und das Halteprofil 7 jeweils einen gegeneinander abgegrenzten ersten Hohlraum 9b auf der Seite des Stützprofils 6 und einen zweiten Hohlraum 9a auf der Seite des Halteprofils 7 in Erstreckung der Profilrichtung auf, oder das Stützprofil 6 und das Halteprofil 7 bilden jeweils mit dem Behälterkörper 1a einen gegeneinander abgegrenzten ersten Hohlraum 9b auf der Seite des Stützprofils 6 und zweiten Hohlraum auf der Seite des Halteprofils 7 in Erstreckung der Profilrichtung. Dabei sind der zweite Hohlraum 9a mit der öffnung 4a und der erste Hohlraum 9b mit der öffnung 4b verbunden und eine örtliche Nähe der öffnungen 4a bzw. 4b zu ihrem zugeordneten Hohlraum 9a bzw. 9b vorteilhaft. Der Hohlraum 9b des Stützprofils 6 weist erste Kanäle 10b auf, die auf dem Umfang des Stützprofils 6 verteilt angeordnet sind und in den Teilraum 3b münden. Der zweite Hohlraum 9a des Halteprofils 7 weist zweite Kanäle 10a auf, die auf dem Umfang des Halteprofils 7 verteilt angeordnet sind und in den Teilraum 3a münden.
  • In Fig. 3 ist eine einfache Ausführung einer Befestigung für die flexible Trennwand 2 am Behälterkörper la dargestellt. Das Stützprofil 6 und das Halteprofil 7 sind gleichartige Winkelprofile und derart im Behälter 1 angeordnet, daß sie sich zum Behälterkörper la öffnen. Das Stützprofil 6 bildet dabei mit seinem ersten Schenkel 6a und seinem zweiten Schenkel 6b und dem Behälterkörper 1a den Hohlraum 9a, das Halteprofil 7 bildet mit seinem ersten Schenkel 7a und seinem zweiten Schenkel 7b und dem Behälterkörper 1a den zugeordneten Hohlraum 9b. Die einander gegenüberliegenden zweiten Schenkel 6b und 7b der Winkelprofile legen die flexible Trennwand 2 fest, wobei ein dichtender Abschluß zum Behälterkörper 1a gebildet wird. Die von der Trennfuge wegweisenden ersten Schenkel 6a und 7a der Winkelprofile erstrecken sich entgegengerichtet im Winkel zur Wandung des Behälterkörpers 1a geneigt und liegen an ihren Enden dichtend an dessen Wandung an. Die Schenkel 6a und 7a weisen Ausklinkungen auf, die die Funktion der Kanäle 10a und 10b in einfacher Weise erfüllen und die den jeweils zugeordneten Teilraum 3a bzw. 3b mit ihrer zugeordneten Leitung 5a bzw. 5b zum Ladungsaustausch verbinden. Die Verbindung des Stützprofils 6 mit dem Behälterkörper 1a kann beispielsweise durch Schweißen erfolgen, die Verbindung des Stützprofils 6 mit dem Halteprofil 7 unter Einschluß der flexiblen Trennwand 2 erfolgt zweckmäßig durch lösbare Befestigungsmittel 8, die durch die Ausklinkungen zugänglich sind.
  • Die Befestigung von räumlich geschlossenen Trennwänden 2, d. h. in Form von flexiblen inneren Behälterkörpern, kann in gleicher Weise am Behälterkörper 1a vorgenommen werden.

Claims (6)

  1. Behälter (1) zur Lagerung und zum Transport von Schüttgütern, Flüssigkeiten und Gasen mit starrwandigem äußeren Behälterkörper (1a) und mindestens einer im Behälterinneren angeordneten und am Behälterkörper (1a) befestigten flexiblen, flächigen oder räumlichen geschlossenen Trennwand (2), die den Behälter (1) in mindestens zwei durch mindestens je eine dichtend abschließbare öffnung (4a bzw. 4b) zugängliche Teilräume (3a, 3b) aufteilt, wobei die Befestigung der flexiblen Trennwand (2) am Behälterkörper (1a) ein Halteprofil (7) aufweist, das die flexible Trennwand (2) festlegt und den Behälterkörper (1a) in zwei Teilräume (3a, 3b) teilt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung weiter ein sich bezüglich des Halteprofils (7) auf der anderen Seite der Trennwand (2) befindliches Stützprofil (6) aufweist, an der die flexible Trennwand (2) anliegt und daß entweder das Stützprofil (6) und das Halteprofil (7) jeweils einen gegeneinander abgegrenzten ersten Hohlraum (9b) auf der Seite des Stützprofils (6) und zweiten Hohlraum (9a) auf der Seite des Halteprofils (7) in Erstreckong der Profilrichtung aufweisen, oder das Stützprofil (6) und das Halteprofil (7) jeweils mit dem Behälterkörper (1a) einen gegeneinander abgegrenzten ersten Hohlraum (9b) auf der Seite des Stützprofils (6) und zweiten Hohlraum (9a) auf der Seite des Halteprofils (7) in Erstreckung der Profilrichtung bilden, wobei jeder Hohlraum (9a), (9b) mit einer ihm zugeordneten öffnung (4a), (4b) für den Ladungsaustausch und über erste Kanäle (10b), die dem Stützprofil (6) zugeordnet sind, und zweite Kanäle (10a), die dem Halteprofil (7) zugeordnet sind, mit dem jeweils zugeordneten Teilraum (3a), (3b) verbunden ist.
  2. Behälter zur Lagerung und zum Transport nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützprofil (6) und das Halteprofil (7) als Winkelprofile ausgebildet sind, daß die ersten und zweiten Schenkel (6a, 6b) des Stützprofils (6) mit dem Behälterkörper (1a) den ersten Hohlraum (9a) bilden, und daß die ersten und zweiten Schenkel (7a, 7b) des Halteprofils (7) mit dem Behälterkörper (1a) den zweiten Hohlraum (9a) bilden.
  3. Behälter zur Lagerung und zum Transport nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel (6a) des Stützprofils (6) und der erste Schenkel (7a) des Halteprofils (7) gegenüberliegend angeordnet sind und die flexible Trennwand (2) mittels Befestigungsmittel (8) lösbar festlegen.
  4. Behälter zur Lagerung und zum Transport nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel (6b) des Stützprofils (6) und der zweite Schenkel (7b) des Halteprofils (7) sich in entgegengesetzter Richtung von der Befestigungsebene zur Wandung des Behälterkörpers (1a) erstrecken und dichtend an diesem anliegen.
  5. Behälter zur Lagerung und zum Transport nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Kanäle (10a) des Stützprofils (6) und die zweiten Kanäle (10b) des Halteprofils (7) als Ausklinkungen im Profilkörper ausgebildet sind.
  6. Behälter zur Lagerung und zum Transport nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (8) durch die zweiten Kanäle (10a) und/ oder die ersten Kanäle (10b) bzw. durch deren Ausklinkungen zugänglich angeordnet sind.
EP88119063A 1987-11-25 1988-11-17 Behälter zur Lagerung und zum Transport von Schüttgütern, Flüssigkeiten und Gasen und mindestens einer im Behälterinneren angeordneten flexiblen flächigen oder räumlich geschlossenen Trennwand Expired - Lifetime EP0317880B1 (de)

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