EP0336178A2 - Feuchtwerk an einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine - Google Patents
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- EP0336178A2 EP0336178A2 EP89104864A EP89104864A EP0336178A2 EP 0336178 A2 EP0336178 A2 EP 0336178A2 EP 89104864 A EP89104864 A EP 89104864A EP 89104864 A EP89104864 A EP 89104864A EP 0336178 A2 EP0336178 A2 EP 0336178A2
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- dampening solution
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- plate cylinder
- roller
- dampening
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/20—Details
- B41F7/24—Damping devices
- B41F7/26—Damping devices using transfer rollers
Definitions
- the invention relates to a dampening system on a web-fed rotary offset printing machine, the dampening solution applicator roller of which can be adjusted directly to a plate cylinder.
- a generic dampening system is known from DE-OS 30 16 366.
- the dampening solution is removed from a dampening solution box by means of a dampening duct and delivered directly to a plate cylinder via a dampening solution application roller.
- the dampening solution applicator roller rolls over the clamping channels of the plate cylinder no dampening solution is removed, and strips with an excess of dampening solution are formed on the dampening solution application roller, which act into the printed image.
- the dampening solution application roller also receives dampening solution from the plate cylinder, which collects there in the water-accepting areas.
- the invention has for its object to develop a generic dampening system such that a reaction-free application of a needs-based wet film on the plate cylinder is made possible without additional effort.
- Fig. 1 shows a partial side view of a printing unit of a web-fed offset printing press.
- 1 is a blanket cylinder
- 2 denotes a plate cylinder attached to it, in these two clamping channels 21, 22 the ends of two pressure plates lying against its circumference are fixed.
- a dampening solution applicator roller 3 is directly employed.
- a first transfer roller 4 is in contact with the latter, which in turn is in contact with a second transfer roller 5.
- a dampening solution transmitter 6 is in contact with the second transfer roller 5.
- This can be designed as a dampening solution immersed in a dampening solution box or as a siphon roller.
- the dampening solution can also be delivered to the second transfer roller 5 by a spraying or spinning device.
- the diameter of the dampening solution applicator roller 3 is selected so that it is one or 1 / n times the diameter of the plate cylinder 2 for a number of n clamping channels. This prevents the strips with excess dampening solution which build up on the dampening solution application roller 3 due to the tensioning channels 21, 22 from being deposited in another circumferential region of the plate cylinder 2 during the next rotation.
- the diameter d3 of the dampening solution applicator roller 3 is exactly as large as the diameter d2 of the plate cylinder 2.
- a plate cylinder 9 is attached to a blanket cylinder 8, in which the two clamping channels 91, 92 have the ends of two pressure plates attached to its circumference fastened.
- This plate cylinder 9 is supplied with dampening solution directly via a dampening solution application roller 10.
- a first upper support roller 11 is in turn attached to the dampening solution applicator roller 10, and a second upper support roller 12 is attached to it.
- the dampening solution is fed from a dampening solution transmitter 13 to the second top roller 12.
- one of the known types of fountain solution application which were already enumerated in the first exemplary embodiment, can optionally be used.
- the diameter d 1 of the dampening solution applicator roller 10 is exactly half the size - with two clamping channels thus 1 / n times - as the diameter d 1 of the plate cylinder 9.
- the diameter d11 of the first transfer roller 11 is formed as large as the diameter d10 of the dampening roller 10th
- the teaching according to the invention formulated in the patent claims permits further combinations with regard to the diameter ratio.
- the diameter d4 of the first transfer roller 4 can be designed to be as large as that of the two aforementioned.
Landscapes
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- Rotary Presses (AREA)
Abstract
1. Bei bekannten Feuchtwerken wird das Feuchtmittel von einem Feuchtmittel- Geber abgegeben und mittels Übertragwalzen an eine Auftragwalze weitergegeben, die unmittelbar an einen Plattenzylinder angestellt ist. Der Auftragwalze wird von den Übertragwalzen ein gleichmäßiger Feuchtmittel- Film zugeführt. Durch die Spannkanäle des Plattenzylinders bilden sich am Auftragzylinder Streifen mit überschüssigem Feuchtmittel aus. Zudem nimmt sie überschüssiges Feuchtmittel von den hydrophilen Oberflächenteilen des Plattenzylinders auf und gibt dieses bei erneutem Kontakt mit dem Plattenzylinder an anderer Stelle wieder ab. Dies führt zu unerwünschter Feuchtstreifenbildung im Druckbild.
2. Erfindungsgemäß wird die Feuchtmittel- Auftragwalze (3) in ihrem Durchmesser auf den Plattenzylinder (2) so abgestimmt, daß dessen Durchmesser bei n Spannkanälen ein 1/n-faches oder ein Einfaches ihres Durchmessers beträgt. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung weist die Feuchtmittel- Auftragwalze (3) einen Durchmesser auf, der einem ganzzahligen Vielfachen - vorzugsweise einem Einfachen - des Durchmessers einer vorangestellten Übertragwalze (4) beträgt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk an einer Rollenrotations-Offsetdruckmaschine, dessen Feuchtmittel- Auftragwalze unmittelbar an einen Plattenzylinder anstellbar ist.
- Aus der DE-OS 30 16 366 ist ein gattungsgemäßes Feuchtwerk bekannt. Bei diesem wird das Feuchtmittel mittels eines Feuchtduktors einem Feuchtmittelkasten entnommen und über eine Feuchtmittel-Auftragwalze unmittelbar an einen Plattenzylinder abgegeben. An den Stellen, an denen die Feuchtmittel- Auftragwalze über die Spannkanäle des Plattenzylinders rollt, wird kein Feuchtmittel abgenommen, und es entstehen an der Feuchtmittel- Auftragwalze Streifen mit einem Feuchtmittel-Oberschuß, die bis ins Druckbild hineinwirken. Die Feuchtmittel- Auftragwalze nimmt als Rückwirkung ferner Feuchtmittel vom Plattenzylinder auf, das sich dort in den Wasser annehmenden Flächen sammelt. Zur Vergleichmäßigung des Feuchtmittelfilms wird bei der bekannten Anordnung an die Auftragwalze eine zusätzliche Reiberwalze angestellt. Abgesehen vom zusätzlichen Aufwand, den die Reiberwalze verursacht, läßt sich mit dieser Anordnung eine Streifenbildung im Druckbild, die aus den am Plattenzylinder in wechselnden Umfangsbereichen auftretenden Streifen uberschüssigen Feuchtmittels resultiert, nicht immer wirkungsvoll verhindern.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Feuchtwerk derart weiterzubilden, daß ohne zusätzlichen Aufwand ein rückwirkungsfreies Auftragen eines bedarfsgerechten Feuchtfilms auf den Plattenzylinder ermöglicht wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Nachfolgend ist die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele erklärt. Dabei zeigt
- Fig. 1 ein Feuchtwerk mit einer Feuchtmittel- Auftragwalze, deren Durchmesser dem des Plattenzylinders entspricht,
- Fig. 2 ein Feuchtwerk mit einer Feuchtmittel- Auftragwalze, deren Durchmesser halb so groß ist wie der des Plattenzylinders.
- Fig. 1 zeigt eine teilweise Seitenansicht eines Druckwerkes einer Rollenrotations- Offsetdruckmaschine. Mit 1 ist ein Gummituchzylinder, mit 2 ein an diesen angestellter Plattenzylinder bezeichnet, in diesen zwei Spannkanälen 21, 22 die Enden zweier an seinem Umfang anliegender Druckplatten fixiert sind. An den Plattenzylinder 2 ist eine Feuchtmittel- Auftragwalze 3 unmittelbar angestellt. Mit letzterer steht eine erste Übertragwalze 4 in Kontakt, die wiederum in Berührung mit einer zweiten Übertragwalze 5 steht. Mit der zweiten Übertragwalze 5 steht ein Feuchtmittel- Geber 6 in Kontakt. Dieser kann als in einen Feuchtmittelkasten eintauchender Feuchtmittel- Duktor oder als Heberwalze ausgebildet sein. Die Abgabe des Feuchtmittels an die zweite Übertragwalze 5 kann jedoch auch von einer Sprüh- oder Schleudervorrichtung erfolgen.
- Erfindungsgemäß ist der Durchmesser der Feuchtmittel- Auftragwalze 3 so gewählt, daß er bei einer Anzahl von n Spannkanälen ein Einfaches oder ein 1/n-faches des Durchmessers des Plattenzylinders 2 beträgt. Hierdurch wird verhindert, daß sich die aufgrund der Spannkanäle 21, 22 an der Feuchtmittel- Auftragwalze 3 aufbauendem Streifen mit überschüssigem Feuchtmittel bei der nächsten Umdrehung in einem anderen Umfangsbereich des Plattenzylinders 2 ablegen.
- Bei der im ersten Ausführungsbeispiel dargestellten bevorzugten Variante ist der Durchmesser d₃ der Feuchtmittel- Auftragwalze 3 genau so groß wie der Durchmesser d₂ des Plattenzylinders 2. Durch diese Größenauswahl wird zusätzlich verhindert, daß von den Partien des Plattenzylinders 2, die Feuchtmittel annehmend sind, überschüssiges Feuchtmittel auf Teile der Feuchtmittel- Auftragwalze 3 übertragen wird, die bei der nächsten Umdrehung mit einem anderen Teil der Oberfläche des Plattenzylinders 2 in Berührung geraten und dort Feuchtmittel-Streifen verursachen würden.
- Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 entspricht der Aufbau im großen und ganzen dem ersten Ausführungsbeispiel. An einen Gummituchzylinder 8 ist ein Plattenzylinder 9 angestellt, in diesen beiden Spannkanälen 91, 92 die Enden zweier an seinem Umfang anliegender Druckplatten befestigt sind. Diesem Plattenzylinder 9 wird über eine Feuchtmittel-Auftragwalze 10 Feuchtmittel unmittelbar zugeführt. An die Feuchtmittel-Auftragwalze 10 ist wiederum eine erste Obertragwalze 11, an diese eine zweite Obertragwalze 12 angestellt. Der zweiten Obertragwalze 12 wird das Feuchtmittel von einem Feuchtmittel-Geber 13 zugeführt. Auch hier kann wahlweise eine der bekannten Feuchtmittel-Auftragsarten, die bereits beim ersten Ausführungsbeispiel aufgezählt wurden, verwendet werden. Zur Vermeidung der unerwünschten Streifenbildung im Druckbild ist bei dieser zweiten Ausführungsform der Durchmesser d₁₀ der Feuchtmittel-Auftragwalze 10 exakt halb so groß - bei zwei Spannkanälen somit das 1/n-fache - wie der Durchmesser d₉ des plattenzylinders 9 ausgelegt. Zur Erhöhung der Sicherheit gegen Feuchtmittel-Streifenbildung ist bei dieser Variante der Durchmesser d₁₁ der ersten Übertragwalze 11 so groß ausgebildet wie der Durchmesser d₁₀ der Feuchtmittel- Auftragwalze 10.
- Die in den Patentansprüchen formulierte erfindungsgemäße Lehre läßt noch weitere Kombinationen bezüglich des Durchmesserverhältnis zu. So kann beispielsweise in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ausgehend vom ersten Ausführungsbeispiel, in dem der Durchmesser d₃ der Feuchtmittel- Auftragwalze 3 dem Durchmesser d₂ des Plattenzylinders entspricht, der Durchmesser d₄ der ersten Übertragwalze 4 eben so groß ausgelegt sein, wie der der beiden vorgenannten.
Claims (3)
1. Feuchtwerk an einer Rollenrotations- Offsetdruckmaschine, dessen Feuchtmittel- Auftragwalze unmittelbar an einen Plattenzylinder anstellbar ist, an dem in n Spannkanälen n Druckplatten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Feuchtmittel- Auftragwalze (3; 10) ein Einfaches oder ein 1/n-faches des Plattenzylinders (2; 9) beträgt.
2. Feuchtwerk gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Feuchtmittel- Auftragwalze (3) dem Durchmesser des Plattenzylinders (2) entspricht.
3. Feuchtwerk gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Feuchtmittel- Auftragwalze (3; 10) einem Einfach oder einem n-fachen des Durchmessers einer ihr vorgeschalteten Übertragwalze (4; 11) beträgt.
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