EP0367863A1 - Schalenkoffer - Google Patents

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EP0367863A1
EP0367863A1 EP88118864A EP88118864A EP0367863A1 EP 0367863 A1 EP0367863 A1 EP 0367863A1 EP 88118864 A EP88118864 A EP 88118864A EP 88118864 A EP88118864 A EP 88118864A EP 0367863 A1 EP0367863 A1 EP 0367863A1
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EP
European Patent Office
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case according
shell case
line
lid
narrow
Prior art date
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Withdrawn
Application number
EP88118864A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Günter Schneider
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Individual
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Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/14Rigid or semi-rigid luggage with built-in rolling means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/03Suitcases

Definitions

  • the invention has for its object to form a plastic case of the type described in the preamble of claim 1 so that the space required when packing and unpacking the case is reduced and the rigidity is increased with the same use of materials.
  • the case according to the invention can be designed as a self-supporting body with increased stability. If the same stability as the known shell case is to be achieved, less material is therefore sufficient.
  • closure line can also be in the same broad side as the hinge line, so that the lid is then a practically flat part.
  • Another embodiment of the shell case according to the invention is characterized in that the narrow side of the bottom of the body is drawn in or arched in order to make it easier to drive over obstacles (sleepers, gutters, etc.).
  • the lid 2 is articulated along a hinge line 11 lying in the broad side 3 of the body 1 by means of two hinges 12 of conventional design.
  • the lid can be locked along a closure line 13 by means of two locks 14 of a known type.
  • the closure line 13 does not lie in the broad side 3, but in the narrow side 6 of the handle.
  • the lid is arched into this narrow side 6 (FIG. 1).
  • Fig. 1 shows a dashed line also an alternative embodiment, in which the closure line 13 'is in the broad side 3, so that the cover 2 is practically flat.
  • the body 1 When the body 1 is in one piece, it is formed as a blow molded part. If the body 1 is to be produced by injection molding, the body is divided along the dividing line 15 running around the four narrow sides, shown in dash-dotted lines or alternatively along the dividing line 16 running crosswise thereto, to allow demolding of the body. The individual parts are non-detachably joined along the dash-dotted lines 15 and 16, so that a single self-supporting body 1 is also created in this case.
  • the body 1 can be stiffened along the dash-dotted line 15 by means of an aluminum profile 17, which does not necessarily have to completely encompass the narrow sides of the shell case.

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Abstract

Ein Schalenkoffer mit einem Körper (1) und einem Deckel (2) ist so ausgebildet, daß die Scharnierlinie (11) des Deckels, mit welcher dieser am Körper (1) angelenkt ist, in einer Breitseite (3) des Körpers liegt. Dadurch ist eine Kofferauflage auf der anderen Breitseite mit minimalem Platzbedarf beim Packen und Entpacken des Koffers möglich. Außerdem ist der Körper (1) als selbsttragendes Bauteil mit minimalem Materialeinsatz herstellbar.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schalenkoffer mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Bei Schalenkoffern dieser Bauart verläuft die Schar­nierlinie grundsätzlich unten, d.h. längs der Boden- oder Standschmalseite zwischen dort vorgesehenen Rädern, Kufen, Standnägeln oder dgl.. Der Deckel kann dabei neben dem Körper selbst zur Bepackung ausgebildet sein. In diesem Fall, aber auch dann, wenn der Deckel flach, bzw. nicht bepackbar ist, erfordert der Koffer beim Auflegen auf eine Tisch- oder Gepäckfläche zum Bepacken bzw. Entpacken einen großen Platzbedarf, der stets größer als die Fläche seiner Breitseite ist.
  • Außerdem läßt die Eigensteifheit der Kofferhälften, d.h. des Deckels und des Körpers, zu wünschen übrig. Es bedarf deshalb eines relativ großen Materialein­satzes zum Erzielen der erforderlichen Steifigkeit der beiden Hälften des Schalenkoffers.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalenkoffer aus Kunststoff der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art so auszubilden, daß der Platzbedarf beim Packen und Entpacken des Koffers verringert und die Steifigkeit bei gleichem Materialeinsatz erhöht ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.
  • Dadurch, daß die Scharnierlinie aus der Boden- oder Standschmalseite des Koffers in die eine Breit­seite des Schalenkoffers verlegt ist, wird zum Auflegen des Koffers und Aufklappen des Deckels nur eine Auflagefläche mit den Abmessungen einer Breitseite benötigt.
  • Aufgrund der im Vergleich zu dem bekannten Schalen­koffer mit einer Trennfuge in den Schmalseiten eigensteiferen Konstruktion läßt sich der Koffer nach der Erfindung als selbsttragender Körper mit erhöhter Stabilität ausbilden. Soll die gleiche Stabilität wie bei dem bekannten Schalenkoffer erzielt werden, genügt daher ein geringerer Material­einsatz.
  • Die Verschlußlinie des Deckels kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in mindestens einer der vier Schmalseiten, vorzugsweise in der Griff­schmalseite liegen.
  • Die Verschlußlinie kann jedoch auch in der gleichen Breitseite wie die Scharnierlinie liegen, so daß dann der Deckel ein praktisch ebenes Teil ist.
  • Die Anordnung der Scharnierlinie nach Anspruch 1 ermöglicht eine Ausgestaltung des Körpers des Koffers in selbsttragender Bauweise. Dabei kann der Körper als Blasformteil einstückig ausgebildet oder aus mehreren Spritzformteilen zusammengefügt sein.
  • Eine weitere Ausgestaltung des Schalenkoffers nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Bodenschmalseite des Körpers nach innen eingezogen, bzw. eingewölbt ist, um ein einfacheres Überfahren von Hindernissen (Schwellen, Rinnsteinen etc.) zu ermöglichen.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
    • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Schalenkoffers nach der Erfindung mit geschlossenem Deckel, wobei mit der gestrichelten Linie eine Alternative der Verschlußlinienanordnung und mit strich­punktierten Linien Alternativen für einen mehrteiligen Aufbau des Körpers des Schalen­körpers angedeutet sind;
    • Fig. 2 eine Seitenansicht eines Koffers nach Fig. 1 und
    • Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Koffers nach den Fig. 1 und 2 mit geöffnetem Deckel.
  • Der gezeigte Koffer hat einen zu bepackenden Körper 1 und einen Deckel 2. Der Körper 1 hat eine obere Breitseite 3, eine untere (nicht gezeigte) Breitseite sowie vier Schmalseiten, von denen eine Vorderschmal­seite 5 und eine Griffschmalseite 6 in der perspek­tivischen Darstellung nach Fig. 1 sichtbar sind. Die Bodenschmalseite 7 ist zum einfacheren Überfahren von Hindernissen nach innen eingewölbt (Fig. 2). Der Koffer kann mit Rollen 8 versehen sein, die beispielsweise gemäß EP-A-0 106 906 beschrieben ausgebildet und angeordnet sind, d.h. eine vordere Lenkrolle und zwei hintere umlenkbare Rollen umfassen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier umlenkbare Rollen 8 vorgesehen. Denkbar ist auch eine Ausführung mit zwei Rollen an einem Kofferende oder ganz ohne Rollen. An der vorderen Schmalseite der Körper befindet sich eine herausziehbare Zug­lasche 9 zum Schleppen des Koffers von Hand. Ein auf der Griffschmalseite 6 angeordneter Griff ist mit Bezugszahl 10 bezeichnet.
  • Der Deckel 2 ist längs einer in der Breitseite 3 des Körpers 1 liegenden Scharnierlinie 11 mittels zwei Scharnieren 12 üblicher Bauart angelenkt.
  • Statt zweier Scharniere können auch drei oder mehrere Scharniere oder eine Scharnierleiste vorgesehen sein. Die Scharniere können auch als innen angebrachte Spezialscharniere ausgeführt sein, die von außen nicht sichtbar sind. Ferner ist auch eine Ausführung der Scharniere als "Filmscharniere" denkbar, die beim Blasformen gleich mit angeformt werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Scharniere erlaubt es, den Körper 1 zum Packen und Entpacken mit seiner nicht gezeigten Breitseite auf eine Unterlage zu legen, ohne daß hierzu aufgrund des Hochklappens des Deckels zusätzlicher Raum beansprucht wird. Dies macht Fig. 3 besonders anschaulich.
  • Der Deckel ist längs einer Verschlußlinie 13 mittels zwei Schlössern 14 bekannter Bauart verriegelbar.
  • Statt üblicher Kofferschlösser können "Verschlüsse" verwendet werden, wie sie bei Skistiefeln verwendet werden und mit denen der Deckel "zugezogen" wird.
  • Die Verschlußlinie 13 liegt in der durchgezogenen Ausgestaltung gemäß Fig. 1 nicht in der Breitseite 3, sondern in der Griffschmalseite 6. Dazu ist der Deckel in diese Griffschmalseite 6 hineingewölbt (Fig. 1).
  • Fig. 1 zeigt gestrichelt auch eine Alternativaus­führung, bei welcher die Verschlußlinie 13′ in der Breitseite 3 liegt, so daß der Deckel 2 praktisch eben ist.
  • Bei einstückiger Ausführung des Körpers 1 ist dieser als Blasformteil ausgebildet. Soll der Körper 1 durch Spritzformen hergestellt werden, so ist der Körper längs der um die vier Schmalseiten herum­verlaufenden, strichpunktiert dargestellten Teilungs­fuge 15 oder alternativ längs der quer dazu ver­laufenden, strichpunktiert dargestellten Teilungs­fuge 16 geteilt ausgebildet, um ein Entformen des Körpers zu erlauben. Die einzelnen Teile werden längs der strichpunktierten Linien 15 bzw. 16 unlösbar zusammengefügt, so daß auch in diesem Fall ein einziger selbsttragender Körper 1 geschaffen wird. Längs der strichpunktierten Linie 15 kann der Körper 1 mittels eines Aluminiumprofils 17 versteift sein, das nicht notwendig die Schmalseiten des Schalenkoffers vollständig umfassen muß.

Claims (10)

1. Schalenkoffer aus Kunststoff mit zwei Breitseiten und vier Schmalseiten und einem über eine Scharnier­linie (11) an einem Körper (1) angelenkten und über eine Verschlußlinie (13,13′) mit dem Körper (1) in Schließstellung verriegelbaren Deckel (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierlinie (11) des Deckels (2) in einer der beiden Breitseiten (3) verläuft.
2. Schalenkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Verschlußlinie (13) des Deckels (2) in mindestens in einer der vier Schmalseiten liegt.
3. Schalenkoffer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Verschlußlinie (13) in der Griffschmalseite (6) liegt.
4. Schalenkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Verschlußlinie (13) in der gleichen Breitseite (3) wie die Scharnier­linie (11) liegt.
5. Schalenkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scharnierlinie (11) und die Verschlußlinie (13) umfassende Deckeltrennfuge wasserdicht ausgebildet ist, insbesondere durch eine ent­sprechende Profilierung der ineinandergreifenden Teile des Deckels (2) und des Körpers (1).
6. Schalenkoffer nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) selbsttragend ausgebildet ist.
7. Schalenkoffer nach Anspruch 6, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Körper (1) als einstückiges Blasformteil ausgebildet ist.
8. Schalenkoffer nach Anspruch 6, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Körper (1) aus mehreren Spritzformteilen zusammengefügt ist.
9. Schalenkoffer nach einen der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschmalseite (7) des Körpers (1) nach innen eingezogen bzw. gewölbt ist.
10.Schalenkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) mit einer mindestens teilweise die Schmalseiten (5,6,7) umgebenden Versteifung (17), vorzugsweise in Gestalt eines Metallprofil­streifens, versehen ist.
EP88118864A 1988-11-11 1988-11-11 Schalenkoffer Withdrawn EP0367863A1 (de)

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