EP0421177A2 - Hängeförderer - Google Patents
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- EP0421177A2 EP0421177A2 EP90117808A EP90117808A EP0421177A2 EP 0421177 A2 EP0421177 A2 EP 0421177A2 EP 90117808 A EP90117808 A EP 90117808A EP 90117808 A EP90117808 A EP 90117808A EP 0421177 A2 EP0421177 A2 EP 0421177A2
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/005—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract
Ein Fahrgestell (17) wird durch einen Antrieb, ein Drahtseil (10) oder eine Kette (29), formschlüssig angetrieben, wobei das Seil oder die Kette (29) vom Profil eines Schienenträgers (5) umschlossen ist. Die Kopplung zwischen dem Antriebsmittel und dem Fahrgestell (17) befindet sich vorzugsweise in der Vertikalebene (4), wo sich in der Regel auch der Schwerpunkt des Fahrgestelles (17) befindet.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Hängeförderer gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1. Die Erfindung ist nützlich bei Textilmaschinen und insbesondere beim Transport von Vorgarnspulen entlang dem Gatter einer Ringspinnmaschine.
- Aus der DE 3728843 sind Hängeförderer bekannt, die durch Reibantriebe auf die Laufrollen über dem Schienenträgerprofil fortbewegt werden. Besonders bei Verwendung von beidseitig vom Trägerprofil angeordneten Laufrollen, deren Rotationsachsen einen Winkel mit der Horizontalen machen, kann, beim Reibantrieb an nur einer Trägerprofilseite, das Fahrgestell aus seiner zugedachten Bahn verschoben werden. Durch Verkanten und durch den bei einem Reibrollenantrieb inhärenten Schlupf muss viel Energie aufgewendet werden. Auch sind die Reibantriebe besonders verschleissanfällig. Bei der Anwendung von Hängeförderern in dem textilen Bereich muss immer die Verschmutzung durch Flug und Staub in Betracht gezogen werden. Die obengenannten Reibantriebe fördern hingegen die Verstaubung der Umgebung.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hängeförderer vorzuschlagen, der formschlüssig und energiefreundlich antreibbar ist und von einfacher und robuster Konstruktion und verschleissfest ist und möglichst in seiner zugedachten Bahn bleibt. Diese Aufgabe wird gelöst durch das Kennzeichen des Anspruches 1. Weitere Lehren und Vorteile sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen. Die Erfindung wird nunmehr anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:
- Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Fahrgestell und einen Schienenträger gemäss einer ersten Ausführung,
- Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie gemäss I-I aus Fig. 1 und
- Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Fahrgestell und einen Schienenträger gemäss einer weiteren Ausführung.
- Fig. 1 zeigt einen Schienenträger 5 in Form eines bezüglich seiner horizontalen 3 und auch seiner vertikalen Mittellinie 4 symmetrischen, fix montierten Profils. In der oberen Flanschpartie 6 ist der obere Trum 8 und in der unteren Flanschpartie 7 ist der untere Trum 9 eines langgestreckten, flexiblen Antriebsmittels in Form eines in einer vertikalen Ebene verlaufenden, umlaufenden Drahtseils 10 innerhalb des Profils 5 angeordnet. Laufrollen 14, an beiden Seiten des Profils 5 angeordnet und mit ihren Rotationsachsen in einem Winkel zur Horizontalen, sind über einen Bügel bzw. ein Joch 15 miteinander verbunden. Eine Quertraverse 16 unterhalb des Bügels 15 und andere Bügel und Quertraversen bilden zusammen ein Fahrgestell bzw. Trägerzug bzw. Laufwagen bzw. Trolley 17. Am Drahtseil 10 sind ein oder mehrere vertikal ausgerichtete Mitnehmer 20 schlupffrei befestigt, die wenigstens teilweise, innerhalb des Profils 5 liegen, oder anders gesagt, mindestens teilweise vom Profil 5 umschlossen bzw. umfasst werden. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass das Seil 10 und die Mitnehmer 20 vor Flug und Staub geschützt sind. In der oberen Flanschpartie 7 sind schräg abwärts gerichtete Öffnungen 19 vorgesehen, die als Entfernungskanäle für Flug und Staub dienen. Am Bügel 15 ist ein Nocken bzw. Anschlag 21 vorgesehen, die den Mitnehmer 20 U-förmig umschliesst. Natürlich ist es auch möglich, die Quertraverse 16 höher anzuordnen, wie die gestrichelt gezeichnete Quertraverse 16.1 zeigt. Dann ist es durchaus denkbar, die Nocken auf dieser Quertraverse 16.1 anzuordnen. An der Quertraverse 16 ist ein Lasthalter 22, ein Trägerzapfen für eine Vorgarnspule, teilweise gezeigt. Es ist also wichtig, dass der Mitnehmer 20, der Nocken 21 und der Lasthalter 22 in einer vertikalen Ebene (repräsentiert durch die Mittellinie 4) liegen, wo vorzugsweise auch der Schwerpunkt des Fahrgestells 17 liegen soll. Dadurch wird ein Verkanten weitgehend vermieden. Die U-Form des Nockens 21 trägt zusätzlich dazu bei, ein Verkanten zu verhindern. Da der Mitnehmer 20 am Antriebmittel 10 formschlüssig mit den Nocken 21 kooperiert bzw. in letzteren eingreift, ist ein Schlupf eliminiert. Auch dadurch kann der Trolley 17 energiesparend angetrieben werden.
- Mit der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist in erster Linie an eine gerade Strecke des Schienenträgers 5 gedacht. Das Seil 10 wird an den Enden des Schienenträgers 5 über beispielsweise Umlenkrollen oder eine gekrümmte Führung gelenkt. Dies ist mit dem Bezugszeichen 23 angedeutet. An einer geeigneten Stelle an der Umlaufbahn des Drahtseiles 10, beispielsweise an der Umlenkrolle, kann ein nicht dargestellter Motor das Drahtseil 10 antreiben. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Auffahrt des Fahrgestelles 17 auf den Schienenträger 5 gewährleistet sein muss; dies ist durch die Breite der Führung bzw. der Rolle 23 angedeutet.
- Bei einer Ringspinnmaschine kann an jeder Längsseite ein gerader Schienenträger 5 eingesetzt werden. Das Fahrgestell 17 kann dennoch durch eine nicht mit einem Antrieb ausgestattete Kurve gefahren werden, wenn die Länge des Fahrgestells 17 grösser ist als der Abstand über die Kurvenbahn zwischen den beiden geraden Schienenträgern 5. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die beiden Trumen 8,9 in eine Horizontalebene zu verlegen, d.h. das gesamte Antriebsmittel befindet sich in der unteren Flanschpartie 7 eines gekrümmten Schienenträgers 5. Durch eine solche Anordnung kann auch ein kurzes Fahrgestell 17 über beide Längsseiten und über die damit verbundene Krümmung bzw. Kurve angetrieben werden.
- Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, wo eine Kette 29 als Antriebsmittel vorgesehen ist und im Schienenträger 5.1 integriert ist. Es kann sich dabei bspw. um eine Gall-, Büchsen- oder Rollenkette handeln, wobei die Verbindungsglieder bzw. Bolzen 30 als Mitnehmer fungieren. Ein Nocken bzw. Anschlag bzw. Stift 31 greift zwischen die Bolzen 30 ein. Der Nocken 31 ist hier nicht U-förmig, aber das Verkanten wird zusätzlich dadurch vermieden, indem die Breite des Nockens 31 dem Abstand zwischen Seitenlaschen 32 der Kette angepasst ist. In der linken Hälfte der Fig. 3 ist als obere Führung für die Laufrollen 14 eine Leiste 36 gerade oberhalb der Laufrollen 14 in Laufebene derselben vorgesehen, bspw. 1 bis 2 mm, mit dem Ziel, ein Verkanten zu verhindern und die Laufrollen 14 vor Flug zu schützen. Die Leiste kann entweder einstückig mit dem Schienenträger 5.1 verbunden oder mittels Schrauben oder dergleichen lösbar damit befestigt sein.
- Selbstverständlich sind auch flexible Bänder aus Stahl oder Kunststoff als Antriebsmittel verwendbar. Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Sachverhalte können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
Claims (10)
1. Hängeförderer mit einem fixen Schienenträger (5), mit einem an Bügeln (15) befestigten, Laufrollen (14) und Quertraversen (16) aufweisenden Fahrgestell (17) und mit einem langgestreckten, flexiblen Antriebsmittel (10,29), dadurch gekennzeichnet, dass
Nocken (21,31) und damit kooperierende Mitnehmer (20,30) als Kopplungsmittel zwischen dem Antriebsmittel und nicht rotierenden Teilen des Fahrgestells vorgesehen sind.
Nocken (21,31) und damit kooperierende Mitnehmer (20,30) als Kopplungsmittel zwischen dem Antriebsmittel und nicht rotierenden Teilen des Fahrgestells vorgesehen sind.
2. Hängeförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Antriebsmittel ein umlaufendes Seil (10) oder eine umlaufende Kette (29) ist.
das Antriebsmittel ein umlaufendes Seil (10) oder eine umlaufende Kette (29) ist.
3. Hängeförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
sich das umlaufende Antriebsmittel in einer vertikalen oder horizontalen Ebene befindet.
sich das umlaufende Antriebsmittel in einer vertikalen oder horizontalen Ebene befindet.
4. Hängeförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Nocken und die Mitnehmer vertikal zueinander ausgerichtet sind und vorzugsweise in der vertikalen Symmetrieebene (4) des Fahrgestells liegen.
die Nocken und die Mitnehmer vertikal zueinander ausgerichtet sind und vorzugsweise in der vertikalen Symmetrieebene (4) des Fahrgestells liegen.
5. Hängeförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Nocken an der Quertraverse oder am Bügel vorgesehen sind.
die Nocken an der Quertraverse oder am Bügel vorgesehen sind.
6. Hängeförderer nach Anspruch 3, mit einem geraden Schienenträger, dadurch gekennzeichnet, dass
7. Hängeförderer nach Anspruch 3, mit einem gekrümmten Schienenträger, dadurch gekennzeichnet, dass
das sich in einer horizontalen Ebene befindliche Antriebsmittel innerhalb des Profils des Schienenträgers angeordnet ist.
das sich in einer horizontalen Ebene befindliche Antriebsmittel innerhalb des Profils des Schienenträgers angeordnet ist.
8. Hängeförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Nocken den Mitnehmer u-förmig umfasst.
der Nocken den Mitnehmer u-förmig umfasst.
9. Hängeförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Schienenträger eine Leiste (36) aufweist, die in Fahrrichtung im kleinen Abstand von den Laufrollen (14) angeordnet ist.
der Schienenträger eine Leiste (36) aufweist, die in Fahrrichtung im kleinen Abstand von den Laufrollen (14) angeordnet ist.
10. Hängeförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Leiste einstückig mit dem Schienenträger verbunden ist.
die Leiste einstückig mit dem Schienenträger verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH3615/89 | 1989-10-04 | ||
| CH361589A CH679595A5 (de) | 1989-10-04 | 1989-10-04 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP0421177A2 true EP0421177A2 (de) | 1991-04-10 |
| EP0421177A3 EP0421177A3 (en) | 1992-04-15 |
Family
ID=4259784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP19900117808 Withdrawn EP0421177A3 (en) | 1989-10-04 | 1990-09-15 | Overhead conveyor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0421177A3 (de) |
| CH (1) | CH679595A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29513249U1 (de) * | 1995-08-17 | 1995-10-26 | Gärtner, Franz, 97656 Oberelsbach | Transportvorrichtung für eine Hängefördervorrichtung |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3045808A (en) * | 1956-02-27 | 1962-07-24 | Blanc Roger | Chain conveyor |
| GB1544519A (en) * | 1977-09-09 | 1979-04-19 | Jones & Co Ltd A | Overhead conveyor systems |
| DE3042689A1 (de) * | 1980-11-12 | 1982-08-19 | Veit KG Bekleidungstechnik GmbH & Co, 8910 Landsberg | Foerdereinrichtung fuer die innerbetriebliche haengefoerderung |
| DE3214044A1 (de) * | 1982-04-16 | 1983-10-27 | Franz 8741 Unterelsbach Gärtner | Vorrichtung fuer foerdereinrichtungen |
| DE3546923C2 (de) * | 1984-06-05 | 1996-02-15 | Franz Gaertner | Selbsttätige Transportvorrichtung für eine Hängefördervorrichtung |
| DE8907387U1 (de) * | 1989-06-16 | 1989-09-21 | Gärtner, Franz, 8741 Oberelsbach | Transportvorrichtung für eine Hängefördervorrichtung |
-
1989
- 1989-10-04 CH CH361589A patent/CH679595A5/de not_active IP Right Cessation
-
1990
- 1990-09-15 EP EP19900117808 patent/EP0421177A3/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29513249U1 (de) * | 1995-08-17 | 1995-10-26 | Gärtner, Franz, 97656 Oberelsbach | Transportvorrichtung für eine Hängefördervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0421177A3 (en) | 1992-04-15 |
| CH679595A5 (de) | 1992-03-13 |
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