EP0467092A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von laufenden Textilbahnen oder dergl. - Google Patents

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EP0467092A1
EP0467092A1 EP91110224A EP91110224A EP0467092A1 EP 0467092 A1 EP0467092 A1 EP 0467092A1 EP 91110224 A EP91110224 A EP 91110224A EP 91110224 A EP91110224 A EP 91110224A EP 0467092 A1 EP0467092 A1 EP 0467092A1
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EP
European Patent Office
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treatment
webs
liquid
booster
steam treatment
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Withdrawn
Application number
EP91110224A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Harke Claus Dipl.-Ing . Paulsen
Lothar Depenbrok
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Babcock Textilmaschinen GmbH
Original Assignee
Babcock Textilmaschinen GmbH
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Publication date
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B21/00—Successive treatments of textile materials by liquids, gases or vapours

Definitions

  • the invention relates to a method for impregnating running textile webs such as woven or knitted webs or the like with treatment liquids for desizing, boiling, bleaching or the like, and to an apparatus for carrying out this method.
  • the object of the invention is also to simplify the process of impregnating the goods with the chemicals, in order to achieve process and apparatus improvements and savings.
  • liquid application streams with a low liquor content should be arranged on one or more of the lower rollers.
  • the treatment time can be shortened so much that storage of the goods in an unbound form can be dispensed with. Furthermore, the expensive external impregnation compartment can be saved with the squeeze mechanism and replaced by the simple and cheap booster in the damper.
  • the damper is generally designated 10 in the illustration.
  • the web 11 is guided over upper 12 and lower rollers 13.
  • 13 boosters 14, 15 with a low liquid content are attached to different rollers.
  • Treatment liquid 16 of high concentration 16 can be applied to the web 11 in the booster 14 and the boosters 15 can contain water in order to bring additional moisture to the goods.
  • the boosters 14 and 15 can, however, also all be filled with the same treatment liquid, so that after repeated impregnation with the treatment liquid, steam treatment takes place each time, so that the treatment process can be shortened considerably.

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnieren von laufenden Textilbahnen wie Gewebe- oder Gewirkebahnen oder dergl. mit Behandlungsflüssigkeiten zum Entschlichten, Abkochen, Bleichen oder dergl., sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und bezweckt den Imprägniervorgang der Ware mit Chemikalien zu vereinfachen, um so verfahrensmäßige und apparative Verbesserungen und Einsparungen zu erzielen. Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, die trockenen oder aus einer Vorbehandlung kommenden feuchten Warenbahnen in eine Dampfbehandlung einzuführen und erst nach dem Eintritt in die Dampfbehandlung bei gebundener Warenführung mit der Behandlungsflüssigkeit zu imprägnieren, wobei die Dampfbehandlung fortgesetzt wird. <IMAGE>

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnieren von laufenden Textilbahnen wie Gewebe-oder Gewirkebahnen oder dergl. mit Behandlungsflüssigkeiten zum Entschlichten, Abkochen, Bleichen oder dergl., sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt, Textilbahnen in besonderen Imprägniereinrichtungen mit Chemikalien oder dergl. zu tränken und nach dem Abquetschen zur Limitierung der Flottenmenge auf der Ware in einen Dampfer einzuführen, in dem dann die Chemikalien auf die Ware einwirken. Nachdem die Ware zunächst in gebundener Form durch den Dämpfer läuft, wird sie dann in der Regel abgelegt.
  • Bei der Ablage bilden sich häufig auf und in der Ware Liegefalten die, wie Untersuchungen ergeben haben, z.B. durch Verformungen der Baumwollfasern oder -fäden oder durch Quellungsunterschiede in der Ware entstehen, da die durch das Quetschwerk begrenzte Flottenmenge auf der Ware nicht ausreicht, um die Fasern geschmeidig zu machen und voll ausquellen zu lassen.
  • Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, im Dämpfer besondere Flüssigkeitsauftragsbehälter (Booster) anzubringen, in denen die Ware nach dem Aufheizen und einer kurzen Quellzeit erneut mit Flüssigkeit getränkt wird. Dieses Angebot an zusätzlicher Feuchtigkeit reicht dann aus, um die Ware voll ausquellen zu lassen. Nach den bisherigen Erfahrungen kann auf diese Weise die Bildung von Liegefalten weitgehendst vermieden werden.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik soll durch die Erfindung die Aufgabe gelöst werden, auch den Imprägniervorgang der Ware mit den Chemikalien zu vereinfachen, um so verfahrensmäßige und apparative Verbesserungen und Einsparungen zu erzielen.
  • Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, die trockenen oder aus einer Vorbehandlung kommenden feuchten Warenbahnen in eine Dampfbehandlung einzuführen und erst nach dem Eintritt in die Dampfbehandlung bei gebundener Warenführung mit der Behandlungsflüssigkeit zu imprägnieren, wobei die Dampfbehandlung fortgesetzt wird. Weitere Verfahrensmerkmale sind aus den Ansprüchen 2 und 3 zu entnehmen.
  • Bei einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens in einem Dämpfer mit gebundener Führung der Warenbahnen über obere und untere Walzen sollen an einer oder mehreren der unteren Walzen Flüssigkeitsauftragströge mit geringem Flotteninhalt (Booster) angeordnet sein. Weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung sind Gegenstände der Ansprüche 5 bis 7.
  • Durch die Erfindung kann die Behandlungszeit so wesentlich verkürzt werden, daß auf eine Ablage der Ware in ungebundener Form verzichtet werden kann. Ferner kann das teure externe Imprägnierungsabteil mit dem Quetschwerk eingespart werden und durch den einfachen und billigen Booster im Dämpfer ersetzt werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein normaler Rollerbed-Dämpfer dargestellt in dem an verschiedenen unteren Umlenkwalzen Booster gemäß der Erfindung angeordnet sind.
  • Der Dämpfer ist in der Darstellung ganz allgemein mit 10 bezeichnet. Durch den Teil des Dämpfers mit der gebundenen Warenführung wird die Warenbahn 11 über obere 12 und untere Walzen 13 geführt. Wie man erkennt, sind an verschiedenen Walzen 13 Booster 14, 15 mit geringem Flüssigkeitsinhalt angebracht. Dabei kann im Booster 14 Behandlungsflüssigkeit hoher Konzentration 16 auf die Warenbahn 11 aufgebracht werden und die Booster 15 können Wasser enthalten, um zusätzliche Feuchtigkeit auf die Ware zu bringen. Die Booster 14 und 15 können aber auch alle mit gleicher Behandlungsflüssigkeit gefüllt sein, so daß nach einer mehrmaligen Imprägnierung mit der Behandlungsflüssigkeit jedesmal wieder eine Dampfbehandlung erfolgt, womit sich der Behandlungsvorgang wesentlich verkürzen läßt.

Claims (7)

1. Verfahren zum Imprägnieren von laufenden Textilbahnen, wie Gewebe- oder Gewirkebahnen oder dergl. mit Behandlungsflüssigkeiten zum Entschlichten, Abkochen, Bleichen oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahnen in eine Dampfbehandlung eingeführt und erst nach dem Eintritt in die Dampfbehandlung bei gebundener Warenführung mit der Behandlungsflüssigkeit in langer Flotte imprägniert werden, wobei die Dampfbehandlung bis zum Austritt der Warenbahnen aus der Dampfbehandlung fortgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impränierung der Warenbahnen mit der Behandlungsflüssigkeit bei der Dampfbehandlung in mehreren getrennten Schritten nacheinander erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Imprägnierung der Warenbahnen mit der Behandlungsflüssigkeit bei der Dampfbehandlung eine oder mehrere weitere getrennte Imprägnierbehandlungen nachgeschaltet sind.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Dämpfer (10) mit gebundener Führung der Warenbahnen (11) über obere und untere Walzen (12, 13) an einer oder mehreren der unteren Walzen (13) Flüssigkeitsauftragströge (14, 15) mit geringem Flotteninhalt (Booster) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens in dem ersten von den Warenbahnen (11) im Dämpfer (10) durchlaufenen Flüssigkeitsauftragstrog (Booster) (14) Behandlungsflüssigkeit (16) hoher Konzentration befindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsauftragstrog (Booster) (14) mit einem externen Mischgefäß verbunden ist, in dem in an sich bekannter Weise die für die Behandlung der Warenbahnen (11) erforderliche Konzentration der Behandlungsflüssigkeit eingestellt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten von den Warenbahnen (11) im Dämpfer (10) durchlaufenen Flüssigkeitsauftragstrog (Booster) (14) weitere von den Warenbahnen nacheinander durchlaufene Flüssigkeitsauftragströge (Booster) (141, 142) mit Behandlungsflüssigkeit gleicher Konzentration oder mit Wasserfüllung nachgeschaltet sind.
EP91110224A 1990-07-05 1991-06-21 Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von laufenden Textilbahnen oder dergl. Withdrawn EP0467092A1 (de)

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