EP0513576B1 - Vorrichtung zum Schneiden von Folienbahnen - Google Patents
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- EP0513576B1 EP0513576B1 EP92107008A EP92107008A EP0513576B1 EP 0513576 B1 EP0513576 B1 EP 0513576B1 EP 92107008 A EP92107008 A EP 92107008A EP 92107008 A EP92107008 A EP 92107008A EP 0513576 B1 EP0513576 B1 EP 0513576B1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/26—Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
- B26D7/2614—Means for mounting the cutting member
- B26D7/2621—Means for mounting the cutting member for circular cutters
Definitions
- the invention relates to a device for cutting film webs with inherently elastic circular cutting knives, which are interchangeably received in a hub flange of a knife shaft and which are axially adjusted against likewise circular slot knives, which are clamped on a slot knife shaft, the disk knives using intermediate rings on the Disc knife shaft are clamped, in which each of the cylindrical intermediate rings has on one of its outer surfaces a radial circular cylindrical groove in which one or more spring elements are inserted, the point of engagement of which lies within the radial diameter of the intermediate ring, so that the disc knife lies completely flat when the disc knife shaft is clamped and is only deformed axially by the grooving knife when it is turned on axially.
- the disc knife is pressed against the slot knife by a spring.
- DE 968 269 describes a circular knife which consists of a thin ring disk which is held on an annular support member.
- the circular knife is slightly conical.
- the circular knife is pressed against the counter knife by a helical spring. Due to the additional use of a support ring, the knife system described is very complicated in structure.
- Document NL-A 8 503 497 describes a longitudinal cutting device in which two circular knives prestressed by springs act on both sides of the edge of the opposite slot knife.
- the spring preload is brought about by the fact that a clamping piece provided with a radial groove is arranged on one side of the disc knife, a spring element being inserted in the groove and pressing the circular knife against the groove knife edge via a spacer disc.
- DE-A 24 37 860 describes a circular knife receptacle in which a tension spring is arranged between a collar of the receptacle hub and the circular knife back at a distance therefrom and axially displaces the rigid circular knife provided with an anti-rotation element against the opposite knife.
- the disc knives are rigidly clamped between spacer rings.
- FIG. 2 The principle of this arrangement is shown in FIG. 2.
- This arrangement is known from US Pat. Nos. 4,330,092 and 4,428,265.
- the disc knives (1) are firmly clamped between spacer rings (9) and serve themselves as a resilient element. Since the disc knives are manufactured with tight tolerances and are made of high-quality materials, such as hard metal, the individual "springs" are very even.
- the disc knives are deformed such that the edge of the disc knives does not touch the groove knife edge, thereby avoiding damage to the disc knife edge, which is favorable for the cutting quality.
- the intermediate ring (33) has a radially circumferential groove (21) adjacent to its one side surface, the depth of which extends in the radial direction approximately to the inner bore of the disc knife (1).
- a thin elastic spring ring (18) is formed, the outer open end of which is bent and with its side surface (19) presses the disc knife (1) against the next intermediate ring (33), the outside of the open end of the spring ring with the radius of the intermediate ring (33) is flush.
- the spring ring has a recess (20) between the outer and inner end on its side facing the disc knife.
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Folienbahnen mit in sich elastischen kreisförmigen Schneidmessern, die austauschbar in einem Nabenflansch einer Messerwelle aufgenommen sind und die gegen ebenfalls kreisförmige Nutmesser, die auf einer Nutmesserwelle aufgespannt sind, axial angestellt sind, wobei die Scheibenmesser mittels Zwischenringen auf der Scheibenmesserwelle eingespannt sind, bei denen jeder der zylindrischen Zwischenringe an einer seiner Außenflächen eine radiale kreiszylindrische Nut aufweist, in der ein oder mehrere Federelemente stecken, deren Angriffspunkt innerhalb des radialen Durchmessers des Zwischenringes liegt, so daß das Scheibenmesser im eingespannten Zustand der Scheibenmesserwelle völlig plan liegt und lediglich beim axialen Anstellen durch die Nutmesser axial verformt wird.
- Für den Aufbau der Scheibenmesserwelle sind aus dem Stand der Technik bisher folgende Grundformen bekannt
- Das Prinzip dieser Anordnung zeigt die Figur 1. Entsprechende Vorrichtungen sind bekannt aus den deutschen Patenten 305 586 sowie 24 05 849. Bei dieser bekannten Anordnung sitzt das Scheibenmesser (1) auf Zwischenringen (3) der Scheibenmesserwelle und wird durch eine Feder (4), beispielsweise eine Tellerfeder, zunächst an die Seitenfläche des benachbarten Zwischenrings angepreßt. Da die Feder (4) das Scheibenmesser (2) bei einem Durchmesser beaufschlagt, der größer als der Durchmesser der Anlagefläche des Scheibenmessers am Zwischenring ist, wird das meist dünne Scheibenmesser (z. B. 0,5 mm dick) von der Feder verformt (1' - in Figur 1). Diese Anordnung hat folgende Nachteile
- Inhomogenitäten in der Umfangsrichtung der Tellerfedern verursachen einen Taumelschlag bei den Scheibenmessern
- Die Scheibenmesser werden durch eine axiale Verschiebung in Kontakt mit den Nutmessern gebracht, wobei die Feder (4) die Anpreßkraft zwischen Scheiben- und Nutmesser erzeugen soll. Durch die von der Feder verursachte Verformung des Scheibenmessers "zum Nutmesser hin" entsteht eine unerwünschte Berührung der Scheiben- und der Nutmesserkanten. Dadurch entsteht ein erhöhter Messerverschleiß und als Folge davon eine schlechte Schnittqualität
- Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß üblicherweise eine große Anzahl von Scheibenmessern und eine entsprechende Anzahl von Nutmessern auf Wellen angebracht werden, um breite Bahnen in schmale Streifen zu zerschneiden. Da die Tellerfedern normalerweise in ihrer Steifigkeit gewisse Toleranzen aufweisen, ist diese unerwünschte Verformung der Scheibenmesser unterschiedlich groß, was wiederum Abweichungen im Teilungsmaß der Scheibenmesserwelle, das heißt, Abstand von Messer zu Messer, bewirkt. An sich hat die Dicke der Scheibenmesser keinen Einfluß auf die Wellentoleranzen; die Teilungsgenauigkeit der Scheibenmesserwelle sowie der Summenfehler der Messerwelle (Gesamtlänge) wird zunächst nur durch die Dicke der Zwischenringe festgelegt. Durch die Verformung der Scheibenmesser aufgrund der Federkraft treten jedoch wieder Abweichungen von der theoretischen Wellenteilung auf.
Vorteilhaft ist bei dieser Anordnung, daß die Scheibenmesser einfach von der Welle demontierbar sind und somit als Paket verspannt nachgeschliffen werden können. Dadurch können kurze Schleifzeiten und gute Schleifqualitäten erreicht werden. - In der DE 36 42 005 wird eine Scheibenmesseranordnung beschrieben, bei der durch eine entsprechende Gestaltung der Zwischenringe oder durch die Kraft der Tellerfedern die Scheibenmesser kegelstumpfförmig "zum Nutmesser hin" verformt werden. Dadurch soll eine günstige Berührung zwischen Scheiben- und Nutmesser erfolgen. Nach den Untersuchungen der Anmelderin kommt es hierbei jedoch zu einer Berührung der Messerkanten, wie auch aus Figur 1 erkennbar ist.
- In der DE 968 269 ist ein Kreismesser beschrieben, das aus einer dünnen Ringscheibe besteht, die auf einem ringförmigen Trageglied gehalten wird. Das Kreismesser ist schwach konisch verformt. Die Anpressung des Kreismessers an das Gegenmesser erfolgt federnd durch eine Schraubenfeder. Durch die zusätzliche Verwendung eines Tragrings ist das beschriebene Messersystem im Aufbau sehr kompliziert.
- Das Dokument NL-A 8 503 497 beschreibt eine Längs-Schneidvorrichtung, bei der jeweils zwei durch Federn vorgespannte Kreismesser beidseitig die Kante des gegenüberliegenden Nutmessers beaufschlagen. Die Federvorspannung wird dadurch bewirkt, daß auf einer Seite der Scheibenmesser ein mit einer radialen Nut versehenes Spannstück angeordnet ist, wobei in der Nut ein Federelement steckt, welches über eine Distanzscheibe das Kreismesser gegen die Nutmesserkante drückt.
- Die DE-A 24 37 860 beschreibt eine Kreismesseraufnahme, bei der eine Spannfeder zwischen einem Nabenbund der Aufnahmenabe und dem im Abstand von diesem liegenden Kreismesserrücken angeordnet ist und das starre, mit einem Verdrehsicherungsglied versehene Kreismesser axial gegen das gegenüberliegende Messer verschiebt.
- Das Prinzip dieser Anordnung zeigt die Figur 2. Diese Anordnung ist bekannt aus den US-Patenten 4 330 092 und 4 428 265. Bei diesen Anordnungen sind die Scheibenmesser (1) zwischen Distanzringen (9) fest eingespannt und dienen selbst als federndes Element. Da die Scheibenmesser mit engen Toleranzen hergestellt werden und aus hochwertigen Materialien, beispielsweise Hartmetall, bestehen, sind die einzelnen "Federn" sehr gleichmäßig. Eine Verformung der Scheibenmesser erfolgt bei dieser Anordnung, wie die Figur 2 zeigt, so, daß die Kante der Scheibenmesser die Nutmesserkante nicht berührt, wodurch eine Beschädigung der Scheibenmesserkante vermieden wird, was günstig für die Schnittqualität ist.
- Nachteilig an dieser Anordnung ist
- gegenüber der Anordnung nach Figur 1 werden die Toleranzen von doppelt so viel Teilen beeinflußt (Distanzringe und Scheibenmesser), wodurch ein erhöhter Montage- und Anpassungsaufwand entsteht. Außerdem muß die Dicke der Scheibenmesser mit einer Toleranz von cirka 1 »m gewählt werden, wodurch die Scheibenmesser sehr teuer werden.
- Erfolgt der Nachschliff der Scheibenmesser auf der Scheibenmesserwelle, entsteht dabei ein hoher Schleifzeitbedarf und Probleme mit der Schleifqualität, da die dünnen Scheibenmesser beim Schleifen federn können. Erfolgt dagegen der Nachschliff im demontierten Zustand als Paket, so entsteht dabei ein großer Montageaufwand wegen der hohen Genauigkeitsanforderung.
- Daher bestand die Aufgabe, eine Schneidvorrichtung der eingangs genannten gattungsmäßigen Art zu finden, bei der
- eine für den Messerverschleiß ungünstige Verformung der Scheibenmesser "zum Nutmesser hin" vermieden wird
- die Scheibenmesser exakt und schwingungsarm fixiert werden
- möglichst wenig genauigkeitsbestimmende Teile vorhanden sind
- eine einfache Montage sowie Demontage der Scheibenmesserwelle möglich ist und somit ein Nachschliff der Scheibenmesser im demontierten Zustand erfolgen kann.
- Die Aufgabe wurde mit einer Schneidevorrichtung gelöst, wie sie im Anspruch 1 beschrieben und in Figur 3 im Prinzip dargestellt ist. Nachstehend wird die Erfindung näher erläutert und zwar stellen dar
- Figuren 1 und 2
- bekannte Schneidevorrichtungen
- Figur 3
- eine spezielle Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
- Eine bevorzugte Form ist aus der Figur 3 erkennbar. Der Zwischenring (33) besitzt benachbart seiner einen Seitenfläche eine radial umlaufende Nut (21), deren Tiefe in radialer Richtung ungefähr bis zur inneren Bohrung des Scheibenmessers (1) reicht. Auf diese Weise entsteht ein dünner elastischer Federring (18), dessen äußeres offenes Ende abgebogen ist und mit seiner Seitenfläche (19) das Scheibenmesser (1) an den nächstfolgenden Zwischenring (33) preßt, wobei die Außenseite des offenen Endes des Federrings mit dem Radius des Zwischenrings (33) bündig abschließt. Zur Verbesserung der elastischen Wirkung hat der Federring zwischen äußerem und innerem Ende an seiner dem Scheibenmesser zugekehrten Seite eine Ausnehmung (20). Diese Vorrichtung biete Vorteile nämlich schmale Bauweise, Vermeidung von Teilevielfalt und ist außerdem geeignet für das Schneiden schmaler Streifen.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Schneiden von Folienbahnen mit in sich elastischen kreisförmigen Schneidmessern, die austauschbar in dem Nabenflansch einer Messerwelle aufgenommen sind und gegen ebenfalls kreisförmige Nutmesser, welche auf einer Nutmesserwelle eingespannt sind, axial angestellt sind, wobei die Scheibenmesser mittels Zwischenringen auf der Scheibenmesserwelle eingespannt sind, bei denen jeder der zylindrischen Zwischenringe an einer seiner Außenflächen eine radiale kreiszylindrische Nut aufweist, wobei die Scheibenmesser mittels Federelementen vorgespannt werden, deren Angriffspunkt innerhalb des radialen Durchmessers des Zwischenringes (33) liegt, so daß das Scheibenmesser im eingespannten Zustand der Scheibenmesserwelle völlig plan liegt und lediglich beim axialen Anstellen durch die Nutmesser axial verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder auf der Scheibenmesserwelle (6) aufgespannte Zwischenring (33) benachbart seiner einen zylindrischen Außenfläche eine radial verlaufende Nut (21) aufweist, deren Tiefe in radialer Richtung ungefähr bis zur inneren Bohrung des Scheibenmessers (1) reicht und daß das äußere offene Ende des so entstandenen dünnen Federringes (18) in Richtung des nächsten Zwischenringes (33) abgebogen ist und mit seiner Seitenfläche (19) das Scheibenmesser an den nächstfolgenden Zwischenring preßt, daß der Federring an seiner dem Scheibenmesser zugewandten Seite zwischen äußerem und innerem Ende eine Ausnehmung (20) aufweist und daß die Federkraft der Federelemente (18) so groß ist, daß bei axialem Anstellen des Nutmessers (2) das Scheibenmesser (1) innerhalb des Bereichs, in dem es am Zwischenring (33) anliegt, nicht verformt wird.
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