EP0897364B1 - Segellatte - Google Patents

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EP0897364B1
EP0897364B1 EP97922962A EP97922962A EP0897364B1 EP 0897364 B1 EP0897364 B1 EP 0897364B1 EP 97922962 A EP97922962 A EP 97922962A EP 97922962 A EP97922962 A EP 97922962A EP 0897364 B1 EP0897364 B1 EP 0897364B1
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EP
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batten
bars
sail
overlapping
way limiting
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EP97922962A
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Inventor
Rüdiger KNAAK
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H9/00Marine propulsion provided directly by wind power
    • B63H9/04Marine propulsion provided directly by wind power using sails or like wind-catching surfaces
    • B63H9/06Types of sail; Constructional features of sails; Arrangements thereof on vessels
    • B63H9/065Battens

Definitions

  • the invention relates to battens with one behind the other arranged, elongated crossbars that over Articulated joints are connected so that they are pivoted can run to each other up to the stop.
  • the stops 6 of the travel limiters 2 can, as in FIG. 6, be guided separately or held on the rods.
  • Ans.4 enables the curvature to be adjusted in a simple manner, because the length of the overlap determines the angle of the bars relative to one another.
  • the fixed bars according to Claim 5 enable an optimal curve curve in a simple manner.
  • the high rigidity of the long stern-side rod suppresses the flutter of the aft sail section during storms.
  • the simple line with line stops for the assembly of the profile sections to form the battens, FIGS. 5 to 7, 11 to 14, requires only minimal effort.
  • 1 shows a tubular cross-section in plan view in longitudinal section, FIGS. 2, 3 and 4 different possibilities of the cross-section guided in sail 7 and sail pocket 8.
  • FIG. 5 shows the top view
  • FIG. 6 shows the section of a construction according to Claim 3 with flat crossbars 1 and travel limiters 2.6 made of equally flat overlapping rods 2 and enclosures 6.
  • FIG. 7 shows a crossbar with fixed rods and above them the tether and Slat stops.
  • - Fig. 8 shows the simple curvature adjustment according to Claim 6, above in the basic position, below with a pulled adjustment line.
  • - Fig. 9 shows the simple, but large longitudinal force-requiring curvature adjustment according to Claim 7, with shaft 17, lever 18, spring balancer 19 and stop plate 20.
  • the profiles according to Claim 8, Fig. 4 and 10 have a large contact area between the rods and allow a particularly simple and reliable curvature adjustment.
  • the leveling bar 24 according to Claim 9. Fig.3, allows to use a few long slats.
  • - Claim 10 enables a reliable curvature adjustment without increasing the impact forces.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)
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  • Toys (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Technisches Gebiet.
Die Erfindung betrifft Segellatten mit hintereinander angeordneten, länglichen Lattenstäben, die über Knickgelenke so verbunden sind, dass sie eine Schwenkung zueinadner bis zum Anschlag ausführen können.
Stand der Technik.
Die Patentschrift US-PS 23 78 877 charakterisiert den Stand der Technik, bei dem die beim Anschlag wirkenden Kräfte im wesentlichen in Längsrichtung der Segellatte gerichtet sind. Nachteilig ist dabei, dass die Gelenk- und Anschlagkräfte sehr gross werden, weil der mögliche Hebelarm nur klein ist.
Darstellung der Erfindung.
Ziel ist eine betriebssichere, leichte und nicht zu teure Segellatte, die ihre vorgesehene Wölbung schon bei minimalem Wind einstellt und dann auch bei starkem Wind weitgehend beibehält. Dieses Ziel wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche erreicht. So bleiben nach Anspr.1. Fig.1 bis 7,15,16, die von den Windkräften verursachten Lattenkräfte klein, weil die Latten ertwa 100 mal so lang wie breit sind und dies für die Erzielung langer Hebelarme genutzt wird: Bei einer Länge Ls des Lattenstabes von 5 % der Länge L der Segellatte und einer Länge des Hebelarmes von jeweils der Hälfte der Lattenstablänge bzw. der Breite B der bekannten Lattengelenke ergibt sich, dass die Kräfte bei der erfindungsgemässen Latte weniger als das 0,5 B / 0,5 Ls = 0,5 x 0,01 L / 0.5 x 0.05 L = 0.2 fache, d.h. weniger als 20 % des Wertes bei den bekannten Bauarten betragen. Ausserdem wird wegen des grossen Abstandes der Anschläge ihre Massgenauigkeit weniger wichtig. - Weiter können die üblichen, hochbelasteten Biegegelenke entfallen, weil die Lattenstäbe 1 und überlappenden Stäbe (Wegbegrenzer) 2 selbst ihre Querbewegungen und damit ihre Schwenkung gegeneinander mit Spiel begrenzen. - Anspr.2. Fig.1 bis 4, ermöglicht eine einfache Bauweise dadurch, dass die Rohr-Lattenstäbe 1 die rohrförmigen überlappenden Stäbe (Wegbegrenzer) 2 umfassen. - Anspr.3, Figur 5.6,11 bis 16, erlaubt die Verwendung der handelsüblichen flachen Lattenprofile, die infolge ihrer geringen Dicke bei der erforderlichen Festigkeit (Widerstandsmoment) eine hohe Flexibilität ermöglichen. Dies schützt bei Überlastungen vor Bruch. Dabei können für die Lattenstäbe 1 und die überlappenden Stäbe der Wegbegrenzer 2 die gleichen Bauteile verwendet werden. Die Anschläge 6 der Wegbegrenzer 2 können dabei wie in Fig.6 separat geführt oder an den Stäben gehalten sein. - Anspr.4 ermöglicht die Verstellung der Wölbung auf einfache Weise, weil die Länge der Überlappung den Winkel der Stäbe zueinander bestimmt. - Die Feststäbe nach Anspr.5 ermöglichen auf einfache Weise einen optimalen Wölbungsverlauf. Die hohe Steifigkeit des langen heckseitigen Feststabes unterdrückt bei Sturm das Flattern der achterlichen Segelpartie. Die einfache Leine mit Leinenstops für den Zusammenbau der Profilabschnitte zur Segellatte, Figur 5 bis 7, 11 bis 14, erfordert nur minimalen Aufwand.
Fig.1 zeigt eine rohrförmige Latte in der Draufsicht im Längsschnitt, Fig.2,3 und 4 verschiedene Möglichkeiten des in Segel 7 und Segeltasche 8 geführten Querschnitts. Fig.5 zeigt die Draufsicht, Fig.6 den Schnitt einer Bauart nach Anspr.3 mit flachen Lattenstäben 1 und Wegbegrenzern 2,6 aus ebenso flachen überlappenden Stäben 2 und Umfassungen 6. Fig.7 zeigt eine Latte mit Feststäben und darüber die Halteleine und Lattenstops. - Fig. 8 zeigt die einfache Wölbungsverstellung nach Anspr.6, oben in Grundposition, darunter mit gezogener Verstellleine. - Fig.9 zeigt die einfache, aber grosse Längskräfte erfordernde Wölbungsverstellung nach Anspr.7, mit Welle 17, Hebel 18, Federzug 19 und Anschlagplatte 20. - Die Profile nach Anspr.8, Fig.4 und 10, haben einen grossen Berührungsbereich zwischen den Stäben und ermöglichen eine besonders einfache und betriebssichere Wölbungsverstellung. - Die Ausgleichslatte 24 nach Anspr.9. Fig.3, erlaubt es, auch wenige, lange Lattenstäbe zu verwenden. - Anspr.10 ermöglicht eine betriebssichere Wölbungsverstellung, ohne dass dabei die Anschlagkräfte vergrössert werden.
Gewerbliche Anwendung.
Segellatten.
Bezugszeichenliste.
1
Lattenstab
2
Wegbegrenzer, überlappender Stab
3,4
Anschläge
5
Spiel
6
Wegbegrenzer, Anschlag
7
Segel
8
Segeltasche
9
bugseitiger Feststab
10
heckseitiger "
11
Halteleine
12
Leinenstop f.Lattenstäbe u.Feststäbe
13
   "   " überlappende Stäbe (Wegbegrenzer)
14
Federzug
15
Halteleinen-Anschlag
16
Verstellleine
17
Welle
18
Hebel
19
Federzug
20
Anschlagplatte
21
Rechteck-Wegbegrenzer
22
Betätigungsleine
23
Leinenklemme
24
Ausgleichslatte
25
Wegbegrenzer, Band

Claims (10)

  1. Segellatten mit hintereinander angeordneten, länglichen, steifen Lattenstäben (1), die relativ zueinander nach Art einer Knickbewegung derart schwenkbar sind, dass sie eine Schwenkung zueinander bis zu den den Schwenkwinkel begrenzenden Anschlägen ausführen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Lattenstäbe (1) lose hintereinander geführt werden, dass die Anschläge (3,4,6,25) von die Schwenkbewegung begrenzenden Wegbegrenzern (2) gebildet werden, welche derart mit Querspiel seitlich neben den Lattenstäben (1) angeordnet sind, dass die bei der Schwenkbewegung zurückgelegten Wege und die beim Anschlag eines Lattenstabes am zugehörigen Wegbegrenzer wirkenden Kräfte im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Segellatte gerichtet sind und dass die Grösse des Querspiels (5) den maximalen Schwenkwinkel bestimmt, wofür die Wegbegrenzer (2) durch einen weiteren, länglichen, steifen, die benachbarten Lattenstäbe (1) längs überlappenden Stab (2) mit beidseitigen Anschlägen (3,4,6,25) gebildet werden.
  2. Segellatte nach Anspr.1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lattenstäbe als Rohr-Lattenstäbe (1) und die Wegbegrenzer (überlappenden Stäbe) (2) als in den Rohr-Lattenstäben mit Querspiel angeordnete Innenstäbe ausgebildet sind, wobei insbesondere Lattenstäbe und Wegbegrenzer (überlappende Stäbe) mit ihren Stirnseiten lose aneinander stossen und aus ähnlichen Rund- oder Eck-Profilrohren bestehen.
  3. Segellatte nach Anspr.1, dadurch gekennzeichnet, dass Lattenstäbe (1) und Wegbegrenzer (überlappende Stäbe) (2) hochkant nebeneinander liegende Flachstäbe sind und die Anschläge (6,25) der Wegbegrenzer (2) Lattenstäbe und/oder überlappende Stäbe räumlich umfassen, wobei insbesondere die Stäbe aus Leichtstoff mit aussenliegender Faserverstärkung bestehen, und die Anschläge (6) als Ringe aus flexiblem Band (25) oder als durch Lattenstab und überlappenden Stab (Wegbegrenzer) geführter Bolzen, dessen Kopf Lattenstab und überlappenden Stab (Wegbegrenzer) umfasst, ausgeführt sind.
  4. Segellatte nach Anspr.1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die überlappenden Stäbe (Wegbegrenzer) zum Zwecke der Verstellung der Wölbung relativ zur Längsachse der Segellatte verschiebbar sind.
  5. Segellatte nach Anspr.1,2,3, oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wölbungsteil (1 bis 6) nach Anspr.1,2 oder 3 von einem bugseitigen Feststab (9) und/oder einem längeren heckseitigen Feststab (10) begrenzt wird, und dass längs der Latte geführte Halteleine(n) (11) mit Leinenstops (12,13) die Stäbe längs in ihrer Position halten.
  6. Segellatte nach Anspr.4, dadurch gekennzeichnet, dass Lattenstäbe und überlappende Stäbe alle etwa die gleiche Länge haben und ein am heckseitigen Ende der Latte befestigter Federzug (14) den vorlichen Leinenstop (12) der Halteleine (11) mit den überlappenden Stäben (Wegbegrenzern) (2) gegen einen Leinen-Anschlag (15) nach achterlich in die Grundposition zieht, und eine vom Cockpit aus oder durch Längenänderungen am Segel betätigte Verstellleine (16) den vorlichen Leinenstop (13) mit den überlappenden Stäben (2) nach vorlich gegen den Halteleinen-Anschlag (15) in eine veränderte Position für eine veränderte Wölbung zieht, wobei die Längenänderungen am Segel durch den Segeltrimm bewirkt werden können.
  7. Segellatte nach Anspruch 1,2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr-Lattenstäbe sowie Feststäbe durch die Verstellleine (16) und die in den Innenrohren mittig geführte Halteleine (11) fest aneinander gezogen werden können, sodass deren zur Längsachse rechtwinklige Stirnseiten die Latte geradestellen.
  8. Segellatte nach Anspruch 1,2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr-Lattenstäbe (1) und überlappenden Stäbe (Wegbegrenezr) (21) etwa quadratische bis rechteckige Querschnitte haben, die so bemessen sind, dass in der einen Ebene das für die Wölbung erforderliche Spiel entsteht, in der dazu senkrechten Ebene aber nur ein wesentlich keineres Spiel, und dass die Latte durch eine mit Leinenklemme (23) befestigte Beätigungsleine(n), (22) im Mastrutscher und in der Segeltasche um 90 Grad um ihre Längsachse gedreht werden kann, sodass die Wölbung entsprechend verkleinert wird.
  9. Segellatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Latte eine oder zwei durchgehende Ausgleichslatte(n) (24) angeordnet ist (sind), die die Krümmung der Latte kaum beeinflusst, aber die Knicke ausgleicht, die höchstens an einer Stelle mit der Latte verbunden sind und die, wenn erforderlich, durch Abstützung durch Latte und Segeltasche auch Längskräfte aufnehmen können.
  10. Segellatte nach Anspr.1,2,3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Distanzstücke längs der Latte in den Spalt oder im Spalt zwischen Lattenstab und überlappenden Stab bewegt werden können und dadurch das wirksame Spiel und damit die Wölbung verändern.
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