Die Erfindung betrifft eine Touren-, Telemark- oder Langlauf-Skibindung
mit einer Stützeinrichtung zur Abstützung des
vorderen Abschnitts eines zugeordneten Schuhs, insbesondere
eines vorderen Sohlenabschnitts an einem Ski oder dergleichen
Sportgerät nach vorne, oben und zur Seite hin sowie mit einer
Haltevorrichtung, um den Schuh in der Stützeinrichtung zu
halten derart, daß der Schuhabsatz frei anhebbar ist.
Derartige Skibindungen für Touren-, Telemark- oder Skilanglauf
sind allgemein bekannt. Es wird diesbezüglich beispielhaft
verwiesen auf die WO 96/23558 der Anmelderin. Bei dieser
bekannten Konstruktion erfolgt die Abstützung der Sohle im
Bereich des vorderen Sohlenendes, so daß bei zunehmendem
Anheben des Schuhabsatzes in entsprechend zunehmender Weise der
Kontakt zwischen Schuh und Ski oder dergleichen Sportgerät
verlorengeht. Darunter leiden Führungsstabilität und Effizienz
der Kraftübertragung.
Versuche haben gezeigt, daß insbesondere für den Telemark-Skilauf
es vorteilhaft ist, wenn der vordere Schuhabschnitt bis
etwa zur metatarsalen Zone hin fest am Ski bzw. auf der
Skideckfläche gehalten wird, so daß beim Anheben des
Schuhabsatzes eine Biegung der Sohle erst im Bereich der
metatarsalen Zone erfolgt. Dementsprechend soll die hier
fragliche Bindung auch so gestaltet sein, daß der Schuh bzw.
dessen Sohle ausgehend vom vorderen Sohlenende bis etwa zur
metatarsalen Zone hin fest am Ski oder dergleichen Sportgerät
gehalten ist, so wie dies z. B. in der DE 37 08 383 A1
vorgeschlagen ist. Letztgenannte Konstruktion zeichnet sich
jedoch durch eine nach wie vor relativ niedrige Seiten- und
Torsionsstabilität des Schuhs zwischen der metatarsalen Zone
und dem Schuhabsatz aus, so daß sie für den Touren- und
insbesondere Telemark-Skilauf nicht optimal ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Bindung zu schaffen, die sich durch eine vergleichsweise hohe
Seiten- und Führungsstabilität einerseits und gute
Kraftübertragung beim Gebrauch andererseits auszeichnet. Diese
Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale des Anspruches
1 gelöst, wobei durch die Fixierung des Schuhs zwischen
vorderem Sohlenende und metatarsaler Zone eine hohe Seiten- und
Führungsstabilität gewährleistet ist. Die zusätzliche Anbindung
des Schuhs durch die hinter der metatarsalen Zone wirksame
Haltevorrichtung erhöht die Führungsstabilität im Vergleich zum
Stand der Technik zusätzlich, ohne daß die Beweglichkeit des
Schuhs beim Anheben des Schuhabsatzes verlorengeht. Dadurch
werden eine effiziente Krafteinleitung und Kraftübertragung auf
das Sportgerät erreicht. Versuche haben darüberhinaus ergeben,
daß der Bewegungskomfort bei Verwendung der erfindungsgemäßen
Bindung sehr hoch eingeschätzt wird. Die Fixierung des Schuhs
gemäß Erfindung ist anatomiegerecht, der Gebrauch
dementsprechend beschwerdefrei und energiesparend.
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Konstruktionsprinzips sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Dabei sind entsprechend Anspruch 7 zwei Grundkonstruktionen für
die Haltevorrichtung denkbar. Die eine zeichnet sich dadurch
aus, daß sie als Ganzes in Schuhlängsrichtung aus einer
Schuhfreigabestellung in eine Schuhhaltestellung und umgekehrt
bewegbar ist und zugleich als Schuh-Spannmittel dient. Bei der
Alternativ-Konstruktion ist die Haltevorrichtung in
Schuhlängsrichtung ortsfest montiert und weist ein gesondertes,
in Schuhlängsrichtung hin- und herbewegbares Spannmittel in
Form eines Spannkabels, Spannbandes oder dergleichen auf, um
den Schuh an der zugeordneten Stützeinrichtung zu halten.
Vorzugsweise ist die Haltevorrichtung um eine sich quer zur
Schuhlängsrichtung und etwa parallel zur Sohlenlauffläche bzw.
etwa horizontal erstreckenden Achse schwenkbar gelagert.
Dadurch wird eine exakte Sohlen-Biegelinie auf Höhe der
metatarsalen Zone definiert. Die Schwenkachse liegt
vorteilhafterweise auf Höhe, insbesondere jedoch unter der
Vordersohle, wodurch der Fuß beim Anheben der Ferse
anatomiegerecht abgewinkelt wird.
Bei Ausbildung der Haltevorrichtung als starre Sohlenplatte
liegt diese vorzugsweise etwas tiefer als die Sohlenstützfläche
im Bereich der dem vorderen Sohlenabschnitt zugeordneten
Stützeinrichtung, so daß beim Anheben des Schuhabsatzes die
Vordersohle hinter der Anlenkung der Sohlenplatte sich im
wesentlichen ungehindert nach unten auswölben kann. Bei dieser
Konstruktion wird des weiteren die Sohle zwischen metatarsaler
Zone und Schuhabsatz im wesentlichen flach gehalten, und zwar
zwischen metatarsaler Zone und Fußgewölbe durch die starre
Sohlenplatte und zwischen Fußgewölbe und Schuhabsatz durch die
Sohlen- und Schuhkonstruktion selbst, die in diesem Bereich
relativ starr ausgebildet ist.
Eine weitere hervorzuhebende Ausführungsform zeichnet sich
dadurch aus, daß die Stützeinrichtung für den vorderen Schuh- bzw.
Sohlenabschnitt eine Schließeinrichtung für eine an der
Unterseite der Sohle im metatarsalen Bereich derselben
angeordnete Hinterschneidung, Querachse oder dergleichen
Sohlen-Halteelement umfaßt. Alternativ kann die
Stützeinrichtung ein herkömmliches Zeheneisen mit den vorderen
Sohlenabschnitt übergreifenden Knaggen sein.
Nachstehend werden Ausführungsformen einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Bindung anhand der beigefügten Prinzipskizzen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Touren- oder Telemark-Bindung in
schematischer Seitenansicht;
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform einer Touren- oder
Telemark-Skibindung in schematischer Seitenansicht;
und
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform einer Touren- oder
Telemark-Bindung in schematischer Seitenansicht.
Die allen drei Ausführungsformen gemeinsamen Teile weisen
folgende Bezugsziffern auf:
- 10
- Ski
- 11
- Skischuh
- 12
- Vordersohle
- 13
- Schuhabsatz
- 14
- dem vorderen Sohlenende zugeordneter Anschlag der Bindung
zur Abstützung des Schuhs nach vorne und gegebenenfalls
zur Seite hin
- 15
- Stützelement zur Abstützung des vorderen Sohlenabschnitts
und damit des vorderen Schuhabschnitts nach oben, z. B.
in Form von den vorderen Abschnitt der Sohle
übergreifenden Knaggen.
Da es sich bei den vorgenannten Elementen um allgemein bekannte
Bau- und Systemelemente einer Touren-, Langlauf- oder Telemark-Bindung
handelt, bedarf es dazu keiner näheren Beschreibung.
Im übrigen zeichnet sich die erste Ausführungsform gemäß Fig. 1
dadurch aus, daß die Stützeinrichtung 14, 15, und zwar
insbesondere deren Stützelement 15 den vorderen Sohlenabschnitt
16 am Ski 10 bis zur metatarsalen Zone 17 festhält, so daß beim
Anheben des Schuhabsatzes 13 eine Biegung der Vordersohle 12
erst ab der metatarsalen Zone 17 möglich ist. In entsprechender
Weise sind auch die Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3
ausgebildet.
Die verschiedenen Ausführungsformen unterscheiden sich im
wesentlichen nur durch unterschiedliche Haltevorrichtungen,
wobei sämtlichen Haltevorrichtungen gemeinsam ist, daß sie im
Bereich der metatarsalen Zone 17 angeschlossen sind, und zwar
um eine sich quer zur Schuhlängsrichtung in etwa parallel zur
Sohlenlauffläche bzw. horizontal erstreckende Achse 18 bieg- oder
verschwenkbar gehalten, insbesondere verschwenkbar
gelagert sind. Des weiteren ist sämtlichen Haltevorrichtungen
gemeinsam, daß sie am hinteren Ende der Vordersohle,
insbesondere im Übergangsbereich zum Fußgewölbe an dieser
anschließbar sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 umfaßt die Haltevorrichtung
eine im metatarsalen Bereich 17 um eine horizontale Querachse
18 verschwenkbar gelagerte Sohlenplatte 34 mit einem
längsverschieblich (Doppelpfeil 36) bewegbaren Sohlen-Spannmittel
35, welches im Bereich der Anlenkung der
Sohlenplatte 34, d. h. im Bereich der horizontalen Querachse 18
umlenkbar und mit einem im vorderen Bereich der
Stützeinrichtung 14, 15 um eine Horizontal-Querachse 30 in
Richtung des Doppelpfeiles 31 verschwenkbar gelagerten
Spannhebel 29 verbunden ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Spannmittel 35
ein flaches Band aus Edelstahl, welches innerhalb der
Sohlenplatte 34 in Richtung des Doppelpfeiles 36
längsverschieblich gelagert ist. Das hintere freie Ende des
Spannbandes 35 ist hakenartig nach oben und vorne gebogen, um
in eine komplementäre Quernut an der Unterseite der Vordersohle
12 eingreifen zu können, so wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Sofern das Spannband 35 relativ starr ausgebildet ist, endet es
innerhalb der Sohlenplatte 34 vor der Anlenkung desselben um
die Achse 18. In diesem Fall ist das vordere Ende des
Spannbandes 35 vorzugsweise mit einem flexiblen Kabel,
insbesondere Stahldraht verbunden, der im Bereich der
Gelenkachse 18 umgelenkt und innerhalb des Bindungsgehäuses
nach vorne zum Spannhebel 29 geführt ist. Das Spannband 35 kann
durch eine hier nicht dargestellte Feder in Schuh-Freigabestellung
vorgespannt sein, so daß die Bewegung des
Spannbandes 35 in die Schuh-Haltestellung entsprechend Fig. 1
entgegen dieser elastischen Vorspannug erfolgt, und zwar durch
entsprechendes Niederdrücken des Spannhebels 29 nach vorne
unten in eine Stellung entsprechend Fig. 1. In dieser Stellung
befindet sich der Spannhebel 29 dann vorzugsweise in einer
Übertotpunkt-Lage. Wird der Spannhebel 29 außerhalb dieser
Übertotpunkt-Lage gebracht, bewirkt die erwähnte elastische
Vorspannung auf das Spannband 35 eine Bewegung desselben in
Schuh-Freigabestellung.
Die erwähnte elastische Vorspannung wirkt sich auch beim
Anheben des Schuhabsatzes 13 aus, wenn auch in relativ geringem
Maße. Damit wird eine entsprechende Rückstellung zwischen Schuh
und Ski oder dergleichen Sportgerät bewirkt.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von
derjenigen nach Fig. 1 dadurch, daß die Haltevorrichtung ein
biegeelastisches Spannband 24 aus Edelstahl oder dergleichen
dauerhaft flexiblem Material umfaßt und zugleich als Sohlen-Spannmittel
dient. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist die
Haltevorrichtung ein Spannkabel 25. Dieses Spannkabel 25 greift
in eine an der Unterseite der Vordersohle 12, und zwar im
hinteren Bereich derselben ausgebildete Quernut ein. Konkret
handelt es sich bei dieser Aufnahmenut um eine Hinterschneidung
26.
Bezüglich konkreter Konstruktionsformen dieser
Haltevorrichtungen verweist die Anmelderin auf die auf sie
zurückgehende WO 96/23558.
Das Spannband 24 hat noch den Vorteil, daß dieses die Wölbung
der Vordersohle 12 im Bereich zwischen metatarsaler Zone 17 und
Fußgewölbe mitdefiniert. Die Vordersohle 12 stützt sich in
diesem Bereich an dem Spannband 24 regelrecht ab. Die
Spannkabel-Konstruktion 25 kann in ähnlicher Weise wirksam
sein, wenn das Spannkabel vollständig an der Unterseite der
Vordersohle 12 anliegt, also nicht seitlich an der Vordersohle
12 vorbeigeführt ist, so wie dies in Fig. 3 der Fall ist.
Im übrigen ist bei der Ausführungsform nach Fig. 2 das
Spannband 24 mit seinem vorderen Ende nicht gelenkig an der
Stützeinrichtung gelagert, sondern fest eingespannt. Der
entsprechende Spannblock ist mit der Bezugsziffer 27
gekennzeichnet. Dieser Spannblock ist innerhalb des
Bindungsgehäuses, hier innerhalb der dem vorderen
Sohlenabschnitt 16 zugeordneten Stützplatte 21 in Richtung des
Doppelpfeiles 22 hin- und herverschiebbar gelagert, und zu
diesem Zweck über ein starres Verbindungselement 28 mit dem
Schließhebel 29 verbunden, dessen Funktion bereits anhand der
Fig. 1 näher beschrieben ist. Auf diese Weise ist durch den
Spannhebel 29 der Spannblock 27 und damit das damit verbundene
Spannblech 24 in Schuhlängsrichtung hin- und herbewegbar, d. h.
letzteres aus einer Schuh-Freigabestellung in eine Schuh-Haltestellung
entsprechend Fig. 2 und umgekehrt bringbar. Die
Hin- und Herbewegung des Spannblechs 24 ist auch in Fig. 2 mit
dem Doppelpfeil 36 angezeigt. Das Spannblech 24 weist eine
Breite auf, die geringer ist als die Breite der Stützplatte 21
und damit auch geringer als die Breite der Vordersohle 12.
Selbstverständlich ist es auch möglich, das vordere Ende des
Spannbandes 24 am Spannblock 27 anzulenken, d. h. im Spannblock
27 um eine horizontale Querachse verschwenkbar zu lagern
entsprechend der Querachse 18 in Fig. 1. Bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 wird also die gesamte
Haltevorrichtung, d. h. Spannband 24, zugeordneter Spannblock
27 und Verbindungselement 28 in Schuhlängsrichtung hin- und
herbewegt, um den Schuh 11 freizugeben oder an der
Stützeinrichtung 14, 15 festzuhalten.
Ganz ähnlich verhält es sich bei der Ausführungsform nach Fig.
3. Bei dieser Ausführungsform befindet sich die Anlenkung des
Spannkabels 25 beidseits der Vordersohle 12 an jeweils sich
aufrecht erstreckenden Wangen 32 eines U-förmigen Anschlußteils
33, welches ebenfalls über ein starres Verbindungselement 28
mit dem Schließhebel 29 verbunden und durch Verschwenken
desselben um die Achse 30 in Schuhlängsrichtung hin- und
herbewegbar ist, so daß das Spannkabel aus einer Schuh-Haltestellung
entsprechend Fig. 3 in eine Schuh-Freigabestellung
und umgekehrt bringbar ist.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 2 und 3 ist es auch
denkbar, die Spannmittel 24, 25 bzw. die zugeordneten
Anschlußelemente 27, 32 in Richtung der Schuh-Freigabestellung
elastisch vorzuspannen. In diesem Fall müssen die
Verbindungselemente 28 nicht starr ausgebildet sein; es können
dann auch flexible Spannkabel oder -drähte verwendet werden.
Selbstverständlich befindet sich auch bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 2 und 3 der Schließhebel 29 in Schuh-Haltestellung
in einer Übertotpunkt-Lage.
Sowohl das Spannkabel 25 als auch das Spannblech 24 bewirken
beim Anheben des Schuhabsatzes 13 eine Rückstellung zwischen
Schuh und Ski, die mit zunehmendem Anheben des Schuhabsatzes 13
entsprechend zunimmt.
Bei allen Ausführungsformen befindet sich die Biegelinie bzw.
Schwenkachse 18 der Haltevorrichtung unterhalb der Vordersohle
12.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 kann es noch vorteilhaft
sein, die Sohlenplatte 34 etwas tiefer als die
Sohlenstützfläche 38 im Bereich der dem vorderen
Sohlenabschnitt 16 zugeordneten Stützeinrichtung 14, 15 zu
legen. Dadurch ist eine Auswölbung der Vordersohle 12 im
Übergangsbereich zwischen der Sohlenstützfläche 38 und der
Sohlenplatte 34 nach unten möglich, wenn der Schuhabsatz 13
nach oben angehoben wird. Bei den Ausführungsformen nach den
Fig. 2 und 3 ist dies weniger problematisch, da weder das
Spannkabel 25 noch das Spannband 24 eine Auswölbung der
Vordersohle nach unten beim Anheben des Schuhabsatzes 13
behindern. Dies gilt insbesondere für die Ausführungsform nach
Fig. 3, bei der das Spannkabel seitlich an der Vordersohle 12
vorbeigeführt ist.
Sofern die Schwenkachse 18 auf Höhe der Vordersohle 12 liegen
soll, wird die Schwenkachse 18 durch seitlich angeordnete
Schwenkzapfen definiert, deren Achsen auf Sohlenhöhe
miteinander fluchten. Die Schwenkzapfen sind dann in seitlichen
Wangen des Bindungsgehäuses angeordnet, zwischen denen der
Schuh, insbesondere die Vordersohle 12 desselben plaziert ist.
Es versteht sich von selbst, daß die vorgenannte Bindung sich
nicht nur für Ski oder dergleichen Schneegleitgeräte eignet,
sondern auch für Rollen-, Langlauf- bzw. Touren-Ski.
Des weiteren sei noch darauf hingewiesen, daß die
Stützeinrichtung eine Schließeinrichtung für eine an der
Unterseite der Sohle im metatarsalen Bereich derselben
angeordnete Hinterschneidung, Querachse oder dergleichen
Sohlen-Halteelement umfassen kann. Die erwähnte Querachse ist
vorzugsweise innerhalb einer an der Unterseite der Sohle
ausgebildeten Ausnehmung angeordnet und mit der Sohle
integriert. Die Schließeinrichtung umfaßt einen Schließhaken,
der die Querachse hintergreift und somit den vorderen
Sohlenabschnitt fest am Ski oder einer zwischen Ski und Schuh
angeordneten Bindungsplatte hält. Der erwähnte Haltehaken ist
mit einem Schließhebel verbunden, der an der Stützeinrichtung
14, 15 schwenkbar gelagert ist, und zwar vorzugsweise um eine
sich quer zur Skilängsrichtung erstreckende Horizontalachse.
Bei dieser Ausführungsform kann auf sohlenübergreifende
Stützelemente, wie sie in den Fig. 1 bis 3 angedeutet sind,
verzichtet werden. Aus diesem Grunde sind die Stützelemente 15
zur Abstützung des vorderen Sohlenabschnitts 16 nach oben in
den Fig. 1 bis 3 auch nur schematisch angedeutet. Die
Darstellung soll auch eine Stützeinrichtug der vorgenannten Art
umfassen.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Bezugszeichenliste
- 10
- Ski
- 11
- Skischuh
- 12
- Vordersohle
- 13
- Schuhabsatz
- 14
- Anschlag
- 15
- Stützelement
- 16
- vorderer Sohlenabschnitt
- 17
- metatarsale Zone
- 18
- Schwenkachse
- 21
- Stützplatte
- 22
- Doppelpfeil
- 24
- Spannband
- 25
- Spannkabel
- 26
- Hinterschneidung
- 27
- Spannblock
- 28
- Verbindungselement
- 29
- Schließhebel
- 30
- Schwenkachse
- 31
- Doppelpfeil
- 32
- Wange
- 33
- Anschlußteil
- 34
- Sohlenplatte
- 35
- Spannmittel (Spannband)
- 36
- Doppelpfeil
- 38
- Sohlenstützfläche