EP0922400A1 - Fussbett - Google Patents

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EP0922400A1
EP0922400A1 EP98113237A EP98113237A EP0922400A1 EP 0922400 A1 EP0922400 A1 EP 0922400A1 EP 98113237 A EP98113237 A EP 98113237A EP 98113237 A EP98113237 A EP 98113237A EP 0922400 A1 EP0922400 A1 EP 0922400A1
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    • A43FOOTWEAR
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    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
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    • A43FOOTWEAR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/04Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined with metal insertions or coverings

Definitions

  • the invention relates to a footbed with a stiffening sole for a shoe with studs, spikes or nails.
  • a footbed of the above type is an object, for example DE 83 04 226.1.
  • the one in this document described footbed is an insert blank, with a support plate as the stiffening sole Made from a dimensionally stable material that serves up is covered by a layer of cork. This layer of cork runs to the heel over the area of the Support plate out, so that there is a soft heel results.
  • the support plate is completely rigid. However, you can by heat or by means of a Blowing hammer to be reshaped so that you can make an insert individually design according to orthopedic criteria can.
  • the invention is based on the problem of a footbed to develop the type mentioned at the beginning, which Shoe with studs, nails or spikes from an overload counteracts the foot without the maximum possible Power transmission is reduced.
  • stiffening sole from a flat in the elastic state deformable material and in the area of Studs, spikes or nails directed towards the underside has stiff indentations, which to the top of the Footbed are filled with soft cushioning material.
  • Such a stiffening sole does not hinder the required Rolling movement when wearing a shoe.
  • By the indentation is just in the stiffening sole those areas where there is intrusion prevention areas with studs, nails or spikes can come completely stiff.
  • the stiffening sole according to the invention is also suitable to control and correct foot movement specific sports so that they have a dual function is able to exercise.
  • FIG. 1 shows a footbed designed as an insole 1, which one, for example, in a soccer shoe can insert. However, it is also possible to use the footbed 1 to integrate into such a soccer shoe.
  • FIG. 2 shows that the footbed 1 is a stiffening sole 6, which is preferably made of a composite material consists. Impressions 2 and 3 and also Indentation 4 not visible in FIG. 2 are upward filled out by a cushioning material 7, so that The footbed has a usual contour upwards. In the middle The area of the footbed 1 can be seen in FIG Increase 5.
  • the stiffening sole 6 has a transverse to its main direction of extension looped carbon fiber fabric on. In the area of indentations 2, 3, 4 stretching these loops of carbon fiber fabric, causing there is an additional stiffening effect.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Ein Fußbett (1) hat eine Versteifungssohle (6) aus einem im flachen Zustand elastisch verformbaren Material. Im Bereich von Stollen, Spikes oder Nägeln des das Fußbett (1) aufweisenden Schuhs hat die Versteifungssohle (6) zur Unterseite hin gerichtete, steife Eindrückungen (2, 3, 4), welche zur Oberseite des Fußbettes (1) mit weichem Polstermaterial (7) ausgefüllt sind. <IMAGE>

Description

Die Erfindung betrifft ein Fußbett mit einer Versteifungssohle für einen Schuh mit Stollen, Spikes oder Nägeln.
Ein Fußbett der vorstehenden Art ist beispielsweise Gegenstand der DE 83 04 226.1. Bei dem in dieser Schrift beschriebenen Fußbett handelt es sich um einen Einlagenrohling, bei dem als Versteifungssohle eine Stützplatte aus einem formbeständigen Material dient, die nach oben hin durch eine Korkschicht abgedeckt ist. Diese Korkschicht verläuft zur Ferse hin über den Bereich der Stützplatte hinaus, so dass sich ein weicher Fersenauftritt ergibt. Die Stützplatte ist völlig steif ausgebildet. Sie kann jedoch durch Wärme oder mittels eines Treibhammers nachgeformt werden, so dass man eine Einlage nach orthopädischen Gesichtspunkten individuell gestalten kann.
Auch die DE 196 41 866 beschreibt bereits ein Fußbett, bei dem eine Versteifungssohle eine Beeinträchtigung des Trägers durch punktuelle Bodenhärten vermeiden soll. Um hierzu in der Lage zu sein, muss die Versteifungssohle insgesamt relativ hart ausgebildet sein.
Durch Schuhe mit speziellen Funktionsstollen, Noppen, Spikes oder Nägeln im Bereich der Laufsohle lässt sich infolge des dadurch möglichen Eindringens in den Boden eine verbesserte Bodenhaftung erreichen, so dass eine höhere Kraftübertragung möglich wird. Das ist bei bestimmten Sportarten, insbesondere Fußball, von großem Nutzen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die bekannten Schuhe mit solchen Funktionsstollen, Noppen, Spikes oder Nägeln zwar den erhöhten Leistungsanforderungen genügen, es jedoch zu einer Überbelastung der Fußstrukturen kommen kann, welche sich unmittelbar oberhalb der Stollen, Noppen, Spikes oder Nägel abstützen, da die Abstützkraft des Fußes überwiegend über diese vorspringenden Teile des Schuhes in den Boden geleitet wird.
Man könnte zur Behebung dieses Nachteils daran denken, in das Fußbett genau wie bei dem Einlagenrohling gemäß der eingangs genannten DE 83 04 226.1 eine formbeständige Stützplatte zu integrieren. Das ist jedoch in der Praxis nicht möglich, weil bei der Ausübung von Sport benutzte Schuhe biegsam sein müssen, damit es beim Laufen zu einer Abrollbewegung der Füße kommen kann und damit die angestrebte, hohe Kraftübertragung überhaupt möglich wird. Bei der Entwicklung eines Fußbettes für Schuhe mit Stollen, Nägeln oder Spikes entsteht somit ein Zielkonflikt. Zur Vergleichmäßigung der auf den Fuß einwirkenden Druckkräfte will man die Versteifungssohle möglichst steif und zur Ermöglichung einer Abrollbewegung des Fußes den Schuh als Ganzes möglichst flexibel ausbilden.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Fußbett der eingangs genannten Art zu entwickeln, welches bei einem Schuh mit Stollen, Nägeln oder Spikes einer Überlastung des Fußes entgegenwirkt, ohne dass die maximal mögliche Kraftübertragung vermindert wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Versteifungssohle aus einem im flachen Zustand elastisch verformbaren Material besteht und im Bereich der Stollen, Spikes oder Nägel zur Unterseite hin gerichtete, steife Eindrückungen aufweist, welche zur Oberseite des Fußbettes mit weichem Polstermaterial ausgefüllt sind.
Eine solche Versteifungssohle behindert nicht die erforderliche Abrollbewegung beim Tragen eines Schuhes. Durch die Eindrückungen wird die Versteifungssohle gerade in diesen Bereichen, in denen es zur Verhinderung des Eindringens von Bereichen mit Stollen, Nägeln oder Spikes kommen kann, völlig steif. Durch die Eindrückungen entstehen örtliche Gewölbe, welche ähnlich wie Kuppeln von der konvexen Seite her hohe Kräfte aufnehmen und zum Rand der Eindrückungen leiten und damit auf einen großen Bereich verteilen können, so dass es zu der gewünschten Verminderung der Abstützkraft des Fußes in diesen Bereichen kommt. Zugleich schafft man durch die Eindrückungen Platz für zusätzliches Polstermaterial im Bereich der Stollen, Nägel oder Spikes, was zusätzlich zu einer Vergleichmäßigung der Abstützkräfte des Fußes führt.
Eine weitere Abnahme der Abstützkraft des Fußes in den durch die Stollen, Nägel oder Spikes gebildeten kritischen Bereichen lässt sich erreichen, wenn die Versteifungssohle in keine Stollen, Spikes oder Nägel aufweisenden Bereichen zur Oberseite hin konvex verlaufende Erhöhungen aufweist. Hierdurch erreicht man wiederum eine Erhöhung der Steifigkeit der Versteifungssohle in örtlichen Bereichen. Zugleich wird gezielt dort die Abstützkraft des Fußes erhöht, so dass sie in den Stollen, Nägel oder Spikes aufweisenden, kritischen Bereichen weiter abnimmt und sich dadurch vergleichmäßigt.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Versteifungssohle ein quer zu ihrer Haupterstreckungsrichtung schlingenförmig ausgebildetes Kohlefasergewebe aufweist, dessen Schlingen im Bereich der Eindrückungen gestreckt verlaufen. Hierdurch wird die Steifigkeit der Eindrückungen zusätzlich erhöht.
Die erfindungsgemäße Versteifungssohle eignet sich zusätzlich zur Steuerung und Korrektur der Fußbewegung bei spezifischen Sportarten, so dass sie eine Doppelfunktion auszuüben vermag.
Die Erfindung lässt verschiedene Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon schematisch in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig.1
eine Draufsicht auf ein Fußbett nach der Erfindung,
Fig.2
einen senkrechten Schnitt durch das Fußbett nach Figur 1 entlang der Linie II - II.
Die Figur 1 zeigt ein als Einlegesohle ausgebildetes Fußbett 1, welches man beispielsweise in einen Fußballschuh einlegen kann. Möglich ist es jedoch auch, das Fußbett 1 in einen solchen Fußballschuh zu integrieren.
Auf dem Fußbett 1 sind drei Eindrückungen 2, 3, 4 und eine Erhöhung 5 angedeutet. Je nach der Ausbildung des Schuhes, für welchen das Fußbett 1 bestimmt ist, können mehr oder weniger Eindrückungen 2, 3, 4 oder Erhöhungen 5 vorhanden sein.
Die Figur 2 lässt erkennen, dass das Fußbett 1 eine Versteifungssohle 6 hat, die vorzugsweise aus einem Verbundwerkstoff besteht. Die Eindrückungen 2 und 3 und auch die in Figur 2 nicht zu sehende Eindrückung 4 sind nach oben hin von einem Polstermaterial 7 ausgefüllt, so dass das Fußbett nach oben hin eine übliche Kontur hat. Im mittleren Bereich des Fußbettes 1 erkennt man in Figur 2 die Erhöhung 5.
Die Versteifungssohle 6 weist ein quer zu ihrer Haupterstreckungsrichtung schlingenförmig verlaufendes Kohlefasergewebe auf. Im Bereich der Eindrückungen 2, 3, 4 werden diese Schlingen des Kohlefasergewebes gestreckt, wodurch dort ein zusätzlicher Versteifungseffekt auftritt.

Claims (4)

  1. Fußbett mit einer Versteifungssohle für einen Schuh mit Stollen, Spikes oder Nägeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungssohle (6) aus einem im flachen Zustand elastisch verformbaren Material besteht und im Bereich der Stollen, Spikes oder Nägel zur Unterseite hin gerichtete, steife Eindrückungen (2, 3, 4) aufweist, welche zur Oberseite des Fußbettes (1) mit weichem Polstermaterial (7) ausgefüllt sind.
  2. Fußbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungssohle (6) in keine Stollen, Spikes oder Nägel aufweisenden Bereichen zur Oberseite hin konvex verlaufende Erhöhungen (5) aufweist.
  3. Fußbett nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungssohle (6) zur Steuerung und Korrektur der Fußbewegung bei spezifischen Sportarten ausgebildet ist.
  4. Fußbett nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungssohle (6) ein quer zu ihrer Haupterstreckungsrichtung schlingenförmig ausgebildetes Kohlefasergewebe aufweist, dessen Schlingen im Bereich der Eindrückungen (2, 3, 4) gestreckt verlaufen.
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