EP0939032B1 - Antriebs- und Lagerungsvorrichtung für die Verdrillscheiben der Umschnüreinrichtung von Abfall-Ballenpressen - Google Patents

Antriebs- und Lagerungsvorrichtung für die Verdrillscheiben der Umschnüreinrichtung von Abfall-Ballenpressen Download PDF

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EP0939032B1
EP0939032B1 EP99102988A EP99102988A EP0939032B1 EP 0939032 B1 EP0939032 B1 EP 0939032B1 EP 99102988 A EP99102988 A EP 99102988A EP 99102988 A EP99102988 A EP 99102988A EP 0939032 B1 EP0939032 B1 EP 0939032B1
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twisting
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wheel
mounting device
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Hermann Schwelling
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    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00—Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/12—Baling or bundling compressible fibrous material, e.g. peat
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00—Bundling articles
    • B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24—Securing ends of binding material
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    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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    • Y10T74/19—Gearing
    • Y10T74/19949—Teeth
    • Y10T74/19963—Spur
    • Y10T74/19972—Spur form
    • Y10T74/19977—Antifriction
    • Y10T74/19981—Roller

Definitions

  • the invention relates to the preamble of Claim 1 to a drive and storage device primarily for a finished bale strapping station on waste balers with horizontal Press plate, in which several with a radial slot drill wheels for binding wire in one Bracket are stored and a common drive means temporarily for the purpose of wire twisting be rotated.
  • twisting stations with slotted twist wheels have been known for several decades, and as a common drive on such bikes either revolving, endless drive chains or gear transmission systems used with corresponding external gears interact on the drill wheels.
  • the present invention therefore has the task itself made, instead of the known fault-prone gear drives completely new drive and bearing system for the slotted Propose drill wheels, not just what the twine in the slotted twist washers make a significant improvement brings, but above all an extremely robust storage and Drive concept represents that even after a long period of operation and inevitably increased pollution is still working properly.
  • rollers 3a a cylindrical Form base body, the lateral surface 3b with the Recesses 4a of the drive wheel 4 form-fitting fits together and its flat faces on both sides 3c as storage and management area in one Serve housing G, the latter 3c between the Housing G forming base and cover plate 6 and 7 the twisting station VD with sliding play on each other facing inner surfaces 6a and 7a are flush.
  • the roles and their special design and Arrangement are thus storage and drive elements at the same time, what the previously so prone to failure gear systems with theirs for the wire inlet on the twisting discs 1 recessed in the slots 1c necessary Gears and split bearing bodies in a simple way makes redundant.
  • roles 3a improve as can be seen from Fig.

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 auf eine Antriebs- und Lagerungsvorrichtung für eine Fertigballen-Umschnürstation vornehmlich an Abfall-Ballenpressen mit horizontal wirkender Preßplatte, bei welcher mehrere mit einem Radialschlitz zur Bindedrahtaufnahme versehene Drillräder in einer Halterung gelagert sind und über ein gemeinsames Antriebsmittel zum Zwecke der Drahtverdrillung zeitweise in Drehung versetzt werden.
Derartige Verdrillstationen mit geschlitzten Drillrädern sind bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt,und als gemeinsamer Antrieb bei solchen Rädern werden entweder umlaufende, endlose Antriebsketten oder aber Getriebezahnradsysteme verwendet, die mit entsprechenden Außenverzahnungen an den Drillrädern zusammenwirken.
Bereits in der Beschreibungseinleitung zur DE-OS 26 56 457 aus dem Jahre 1976 wird aber als großer Nachteil solcher bekannter Systeme u.a. als Hauptursache für Betriebsstörungen erwähnt, daß die mit Drillschlitzen für die Schnürdrahtaufnahme und Außenverzahnungen für den Antrieb versehenen Drillräder wegen der freien Zugänglichkeit zu den Drillschlitzen eine dichte Kapselung gegen Verschmutzung nicht zulassen; die Folge sind mit der Zeit dann Schmutzansammlungen in hohem Maße, die letztlich zur Zerstörung des gesamten Getriebes führen. Angeboten bei dieser alten Druckschrift wird als Problemlösung aber weiter nichts als ein Zusatzorgan in Form eines ein- sowie ausfahrbaren Trennschiebers zwischen Presskasten und Presskanal. Auch spätere Druckschriften, wie etwa die DE 35 44 773 C2 aus dem Jahre 1985 und viele andere neueren Datum mehr, packen das Übel aber immer noch nicht an der Wurzel, dem Ort der Störquelle also selbst, sondern verwenden nach wie vor außenverzahnte Drillräder im Zusammenwirken mit entsprechenden fein verzahnten Antriebszahnrädern.
Die vorliegende Erfindung hat es sich selbst deshalb zur Aufgabe gemacht, anstelle der bekannten störanfälligen Zahnradantriebe ein völlig neues Antriebs- und Lagerungssystem für die geschlitzten Drillräder vorzuschlagen, das nicht nur, was den Bindedrahteinlauf in die geschlitzten Drillscheiben anbelangt eine erhebliche Verbesserung bringt, sondern vor allem ein äußerst robustes Lagerungs- und Antriebskonzept darstellt, das auch nach längerer Betriebsdauer und zwangsläufig erhöhter Verschmutzung noch einwandfrei arbeitet.
Gelöst wird diese Aufgabe dabei in genereller Weise durch die in den Patentansprüchen 1 oder 4 angegebenen baulichen und anordnungsgemäßen Konstruktionsmerkmale; die Unteransprüche beinhalten zudem vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale und Weiterbildungen des neuen Systems, das anhand eines in den Zeichnungen weitestgehend funktionsschematisch dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden hinsichtlich seines Aufbaus und seiner Wirkungsweise noch näher erläutert ist.
Die Zeichnungen zeigen im einzelnen in der
Fig. 1
die Draufsicht auf eine Ballenpresse im Bereich der Verdrillstation mit ausgeschwenkter Verdrilivorrichtung,
Fig. 2
das gleiche mit Verdrillvorrichtung in Betriebsstellung,
Fig. 3
in vergrößerter Darstellung die Verdrillelemente aus den Fig. 1 und 2 im Querschnitt
Fig. 4
ebenfalls vergrößert gegenüber Fig. 1 und 2 die gesamte Verdrillstation in Vorderansicht,
Fig. 5
eine Draufsicht auf die Verdrillelemente aus Fig. 4,
Fig. 6
eine der Verdrillstationen aus Fig. 5 als Einzelteil (vergrößert) und
Fig. 7
das Einzelteil "X" aus Fig. 3 (wiederum vergrößert).
Zur Erläuterung der generellen baulichen Anordnung und speziellen Funktion der neuen Verdrillvorrichtung dienen die Systemdarstellungen in den Zeichnungsfiguren 1 und 2 in Verbindung mit den Positionserläuterungen aus der Bezugszeichenliste. Neu und baulich wichtig ist dabei zunächst einmal, daß die gesamte Verdrillstation VD aus ihrer Ruhestellung gemäß Fig. 1 in die Verdrillposition gemäß Fig. 2 über entsprechende Führungsarme SA, die am Pressengehäuse AW angelenkt sind, vorzugsweise hydraulisch eingeschwenkt wird.
Die Verdrillstation selbst, deren neuer und gegenüber allen bekannten Bauarten technisch äußerst fortschrittlicher, maschineller Aufbau aus den restlichen Zeichnungsfiguren ersichtlich ist, wird dabei vom Detail her gebildet durch das gegenseitige Zusammenwirken folgender Ausgestaltungsmerkmale:
  • a) Die die geschlitzten Verdrillscheiben 1, 1a, tragenden Räder 2 weisen mehrere, sich sternförmig nach außen erstreckende Arme 2a bzw. Lagerstellen auf, an denen bzw. deren freien Enden 2b jeweils eine um eine senkrecht zur Radebene stehende Achse 3 frei drehbar gelagerte Rolle 3a sitzt.
  • b) Jedem Sternrad 2, 2a ist in gleicher Horizontalebene ein Antriebsrad 4 mit zu den Rollen 3a formschlüssig korrespondierenden, bogenförmigen Aussparungen 4a am Außenumfang 4b zugeordnet.
  • c) Die Antriebsräder 4, 4a sind zum Zwecke der Binde-Drahtverdrillung über ein motorisch zeitweise in Drehung versetztes, gemeinsames Antriebssystem 5, 5a, 5b bewegungsgleich miteinander verbunden.
  • In spezieller baulicher Detailausgestaltung ist dabei vorgesehen, daß die Rollen 3a einen zylindrischen Grundkörper bilden, dessen Mantelfläche 3b mit den Aussparungen 4a des Antriebsrades 4 formschlüssig zusammenpaßt und dessen beidseitige, ebene Stirnflächen 3c als Lager- und Führungsfläche in einem Gehäuse G dienen, wobei letztere 3c zwischen der das Gehäuse G bildenden Grund- und Deckplatte 6 und 7 der Verdrillstation VD mit Gleitspiel an den einander zugekehrten Innenflächen 6a und 7a bündig anliegen. Die Rollen und ihre spezielle Ausgestaltung und Anordnung sind somit Lagerungs- und Antriebselemente zugleich, was die bislang so störanfälligen Zahnradsysteme mit ihren für den Drahteinlauf an den Verdrillscheiben 1 in die Schlitze 1c notwendigen ausgesparten Zahnräder und geteilte Lagerkörper in einfacher Weise überflüssig macht. Zudem verbessern die Rollen 3a, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, den Einlauf DE der zu verdrillenden Bindedrähte in die Schlitze 1a der Verdrillscheiben 1 ganz erheblich. Als bauliche Variante zu den sternförmigen Armen 2a der Räder 2 ist auch noch denkbar, die Ausbildung der die Verdrillscheiben 1, 1a tragenden Räder 2 als kreisende, an ihren Oberflächen geschlossene, Scheibe V mit entspr. sternförmig angeordneten, radialen Ausnehmungen AN für die Anbringung der Lager- und Führungsrollen 3 - 3c; diese Bauart hat den Vorteil, daß sich die äußere Mantelfläche der Stirnseite des Rades V beim Abschneidevorgang der Drähte an den Führungsflächen des Gehäuses G abstützen kann und nicht die Rollen die relativ großen Gegenhaltekräfte auf die Führungsbahnen übertragen würden.
    Bezüglich des Antriebs der Verdrillstation VD ist es gegenüber dem Stand der Technik von Vorteil, wenn das gemeinsame Antriebssystem für den Gleichlauf und die Positionierung der Antriebsräder 4 durch ein z.B. hydraulisch betätigtes Schubkurbelgetriebe 5, 5a, 5b, 5' gebildet wird. Solche Getriebe sind einfach und robust in ihrem Aufbau und somit extrem betriebssicher, da sich auch bei längerer Betriebsdauer so gut wie kein Verschleiß einstellt. Auch ist ein derartiges System quasi baukastenmäßig verwendbar für Pressen mit jeder beliebigen Zahl von Verdrillstationen VD, ohne daß, wie bei den bekannten Zahnrad- oder Kettenantrieben, jedes Rädersystem neu konstruiert werden muß, wenn sich die Anzahl der Verdrillscheiben ändert; beim erfindungsgemäßen System muß praktisch nur die Schubkurbel 5 ausgetauscht zu werden.
    Bezüglich der Krafteinleitung und Kraftverteilung bei dem hier neu verwendeten Schubkurbelantrieb ist es zudem noch von Vorteil, wenn der hydraulische Antriebsmotor 5b des Schubkurbelsystems 5, 5a bei ungerader Radzahl (z.B. 3 Stück, 5 Stück usw.) auf dem mittleren Rad 4 bzw. bei einer geraden Zahl von Antriebsrädern 4 nahe der Systemmitte angeordnet ist.
    BEZUGSZEICHENLISTE
    1
    Verdrillscheibe
    1a
    Schlitz
    2
    Rad (für Anbringung der Verdrillscheibe)
    2a
    Arm (sternförmig)
    2b
    freies Arm-Ende
    3
    Vertikalachse
    3a
    Rolle (zylindrisch)
    3b
    Mantelfläche
    3c
    ebene Stirnseite
    4
    Antriebsrad (für Pos. 2)
    4a
    bogenförmige Aussparung
    4b
    Außenumfang
    5
    Schubkurbel
    5'
    Stützkurbel
    5a
    Drehzapfen, Kurbelzapfen
    5b
    Antriebsmotor (hydraulisch)
    6
    Grundplatte
    6a
    Innenfläche
    7
    Deckplatte
    7a
    Innenfläche
    AK
    Antriebskurbel (von Pos. 5b zu 5)
    AN
    Ausnehmung an Pos. V
    AW
    Preßkasten-Außenwand
    BA
    Ballen
    BD
    Bindedraht
    DE
    Bindedraht-EinfUhrbereich
    DK
    Bindedraht-Durchschiebekopf
    DR
    Bindedraht-Rollenführung
    DV
    Bindedraht-Vorratsrolle
    DZ
    Bindedraht-Durchschiebezylinder
    G
    Gehäuse (der Verdrillelemente)
    GM
    Gehäusemittelteil (bzw. Führungsplatte zwischen Pos. 6 und 7)
    HD
    Hydraulik-Anschlußflansch
    KR
    Kopfrolle
    M
    Motorkonsole
    PK
    Preßkasten
    PR
    Preßrichtung
    RL
    Radial-Laufbahn bzw.
    Abstützung der Lagerrollen 3a
    SA
    Schwenkarm von VD
    SH
    Schwenkzylinder-Halterung
    SL
    Schwenklager von VD
    SZ
    Schwenkzylinder von VD
    V
    Vollmaterialscheibe (anstelle von Pos. 2a, 2b)
    VD
    Verdrillstation
    VB
    Schwenkarm-Querverbindung
    VE
    Verdrillte Drahtenden

    Claims (7)

    1. Antriebs- und Lagervorrichtung für eine Fertigballen-Umschnürstation vornehmlich an Abfall-Ballenpressen mit horizontal (PR) wirkender Pressplatte, mit einer Verdrillstation (VD), bei welcher mehrere mit einem Radialschlitz (1a) zur Aufnahme des Bindedrahtes (BD) versehene Drillräder (1,2) in einer Halterung (G) gelagert sind und über ein gemeinsames Antriebsmittel (5b, AK) zum Zwecke der Drahtverdrillung zeitweise in Drehung versetzt werden,
      gekennzeichnet durch folgende in gegenseitiger Wirkverbindung miteinander stehende Ausgestaltungsmerkmale:
      a) die Räder (2) tragen geschlitzte Verdrillscheiben (1, 1a) und weisen mehrere, sich sternförmig nach außen erstreckende, Arme (2a) bzw. Lagerstellen auf, an denen bzw. deren freien Enden (2b) jeweils eine um eine senkrecht zur Radebene stehende Achse (3) frei drehbar gelagerte Rolle (3a) sitzt,
      b) jedem Sternrad (2, 2a) ist in gleicher Horizontalebene ein Antriebsrad (4) mit zu den Rollen (3a) formschlüssig korrespondierenden, bogenförmigen Aussparungen (4a) am Außenumfang (4b) zugeordnet,
      c) die Antriebsräder (4, 4a) sind zum Zwecke der Binde-Drahtverdrillung über ein motorisch zeitweise in Drehung versetztes, gemeinsames Antriebssystem (5, 5a, 5b) bewegungsgleich miteinander verbunden.
    2. Antriebs- und Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
      dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (3a) einen zylindrischen Grundkörper bilden, dessen Mantelfläche (3b) mit den Aussparungen (4a) des Antriebsrades (4) formschlüssig zusammenpaßt und dessen beidseitige, ebene Stirnflächen (3c) als Lager- und Führungsfläche in einem Gehäuse (G) dienen.
    3. Antriebs- und Lagerungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
      dadurch gekennzeichnet, dass die Lager- und Führungsflächen (3c) zwischen der das Gehäuse (G) bildenden Grund- und Deckplatte (6 und 7) der Verdrillstation(VD) mit Gleitspiel an den aneinander zugekehrten Innenflächen (6a und 7a) bündig anliegen.
    4. Antriebs- und Lagervorrichtung für eine Fertigballen-Umschnürstation vornehmlich an Abfall-Ballenpressen mit horizontal (PR) wirkender Pressplatte, mit einer Verdrillstation (VD), bei welcher mehrere mit einem Radialschlitz (1a) zur Aufnahme des Bindedrahtes (BD) versehene Drillräder (1,2) in einer Halterung (G) gelagert sind und über ein gemeinsames Antriebsmittel (5b, AK) zum Zwecke der Drahtverdrillung zeitweise in Drehung versetzt werden,
      gekennzeichnet durch folgende in gegenseitiger Wirkverbindung miteinander stehende Ausgestaltungsmerkmale:
      a) die Räder (2) tragen geschlitzte Verdrillscheiben (1, 1a) und sind als kreisende, an ihren Oberflächen geschlossene Scheibe (V) mit entsprechend sternförmig angeordneten, radialen Ausnehmungen (AN) für die Anbringung von Lager- und Führungsrollen (3 - 3c) ausgebildet,
      b) jeder Scheibe (V) ist in gleicher Horizontalebene ein Antriebsrad (4) mit zu den Rollen (3a) formschlüssig korrespondierenden, bogenförmigen Aussparungen (4a) am Außenumfang (4b) zugeordnet,
      c) die Antriebsräder (4, 4a) sind zum Zwecke der Binde-Drahtverdrillung über ein motorisch zeitweise in Drehung versetztes, gemeinsames Antriebssystem (5, 5a, 5b) bewegungsgleich miteinander verbunden.
    5. Antriebs- und Lagerungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
      dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Verdrillstation (VD) schwenkbar an einem Pressengehäuse gelagert ist.
    6. Antriebs- und Lagerungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
      dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Antriebssystem für den Gleichlauf und die Positionierung der Antriebsräder (4) durch ein z. B. hydraulisch betätigtes Schubkurbelgetriebe (5, 5a, 5b, 5' ) gebildet wird.
    7. Antriebs- und Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 6,
      dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulische Antriebsmotor (5b) des Schubkurbelsystems (5, 5a) bei ungerader Radzahl (z. B. 3 Stück, 5 Stück usw.) auf dem mittleren Rad (4), bzw. bei einer geraden Zahl von Antriebsrädern (4) nahe der Systemmitte angeordnet ist.
    EP99102988A 1998-02-28 1999-02-15 Antriebs- und Lagerungsvorrichtung für die Verdrillscheiben der Umschnüreinrichtung von Abfall-Ballenpressen Expired - Lifetime EP0939032B1 (de)

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    DE19808416 1998-02-28
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    Publication Number Publication Date
    EP0939032A1 EP0939032A1 (de) 1999-09-01
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    ID=7859173

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    US (1) US6199475B1 (de)
    EP (1) EP0939032B1 (de)
    JP (1) JPH11278423A (de)
    AT (1) ATE226165T1 (de)
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