Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gelenk für einen
Wäschetrockner umfassend wenigstens zwei in ihrem Winkel
gegeneinander um eine gemeinsame Gelenkachse verstellbare
Gelenkteile, wobei jedes Gelenkteil jeweils mit einem
Rahmenteil des Wäschetrockners verbindbar sind.
Wäschetrockner der eingangs genannten Art sind aus dem Stand
der Technik bekannt. Es gibt diverse Typen von
Wäschetrocknern für verschiedene Anwendungszwecke, für die
derartige Gelenke in Betracht kommen. Bei einem
Wäschetrockner-Typ werden beispielsweise gelenkig miteinander
verbundene Standbeine verwendet, die in verschiedenen
Winkelstellungen einstellbar sind, so daß der Wäschetrockner
steiler oder flacher aufstellbar ist. Um einen stabilen Stand
des Wäschetrockners zu gewährleisten, sind die Gelenke in der
Regel in der Standposition arretiert und können entarretiert
werden, um die Winkelstellung der Standbeine zu verstellen.
Gelenke der eingangs genannten Art kommen aber auch für
andere Wäschetrockner in Betracht, beispielsweise einfache
Wäschetrockner mit zwei gelenkig miteinander verbundenen
Rahmenteilen, die jeweils Trockenstäbe oder Wäscheleinen
aufweisen, die in der Regel in den Rahmenteilen in
Querrichtung verlaufen. Solche Wäschetrockner können
beispielsweise auf dem Rand einer Badewanne aufstellbar sein.
Auch hier ist die Winkelstellung der gelenkig miteinander
verbundenen Rahmenteile über die Gelenke veränderbar.
Weiterhin gibt es Wäschetrockner für Balkonbrüstungen, die
gegebenenfalls nur ein Rahmenteil aufweisen, welches über
Gelenke mit einer Halterung verbindbar ist, die dann an der
Balkonbrüstung anbringbar ist. Ähnliche Wäschetrockner können
in Verbindung mit einer geeigneten Wandhalterung verwendet
werden, um an der Wand um eine horizontale Achse klappbar
angebracht zu werden. Bei solchen Wäschetrocknern kann man
das Rahmenteil für die Wäscheaufhängung bei Nichtgebrauch
nach unten in eine wandparallele Lage klappen.
Die bei den oben genannten bekannten Wäschetrocknern
verwendeten Gelenke sind so konstruiert, daß sie sich nur für
einen bestimmten Wäschetrockner-Typ eignen und auch nur die
gelenkige Verbindung einer begrenzten Anzahl von Armen
zulassen, in der Regel nur zwei Arme pro Gelenk.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gelenk für
einen Wäschetrockner der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, welches vielseitiger verwendbar ist für diverse
Typen von Wäschetrocknern und welches außerdem erweiterbar
ist, so daß je nach Anwendungsfall eine unterschiedliche
Anzahl von Armen über ein Gelenk gelenkig verbindbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein Gelenk für einen
Wäschetrockner der eingangs genannten Gattung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, daß die Gelenkteile wenigstens zwei jeweils
etwa ringförmige Gelenkaußenteile umfassen und jedes
Gelenkaußenteil jeweils mit einer radial oder etwa tangential
abgehenden Aufnahmehülse versehen ist, in die eine Strebe
eines Rahmenteils des Wäschetrockners einsteckbar ist. Unter
Rahmenteilen werden dabei im Sinne der Erfindung gelenkig
miteinander zu verbindende Teile eines Wäschetrockners im
weitesten Sinne verstanden, das heißt zum Beispiel solche
Teile, die der Wäscheaufhängung dienen, aber auch zum
Beispiel Standbeine des Wäschetrockners oder die eingangs
genannten Balkonhalterungen oder Wandhalterungen, die dann
über die Gelenke mit Wäscheaufhängungsteilen verbunden
werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt ein Gelenk
jeweils wenigstens zwei, gegebenenfalls drei oder mehr in
ihrem Winkel gegeneinander verstellbare Gelenkaußenteile.
Weiter vorzugsweise umfaßt ein Gelenk wenigstens vier in
ihrem Winkel jeweils gegeneinander verstellbare
Gelenkaußenteile. Dies bedeutet, daß man in der Regel die
Gelenke so montieren kann, daß man wahlweise entweder nur
zwei oder nur drei oder nur vier oder auch noch mehr
Gelenkaußenteile der genannten Art verwendet, je nachdem
wieviel Rahmenteile miteinander zu verbinden sind. Es können
dabei jeweils die gleichen Gelenkaußenteile zur Anwendung
kommen, ebenso wie weitere Teile des Gelenks gleichbleiben
können, so daß dieses Konzept herstellerseitig zu einer
wesentlichen Vereinfachung bei der Fertigung und Lagerhaltung
führt. Die verschiedenen Gelenkaußenteile werden dabei
vorzugsweise in axialer Richtung, das heißt in Richtung der
Gelenkachse hintereinander angeordnet. Gelenke mit einer
größeren Anzahl von Gelenkaußenteilen weisen dann eine
größere Tiefe in Achsrichtung auf gegenüber Gelenken mit
beispielsweise nur zwei Gelenkaußenteilen, es können aber die
gleichen Gelenkaußenteile verwendet werden.
Neben den genannten Gelenkaußenteilen werden vorzugsweise im
Rahmen der Erfindung teilweise etwa ringförmige Gelenkfedern
im Inneren der Gelenke verwendet, die in radialer Richtung
innerhalb eines bestimmten Bereichs elastisch sind.
Weiterhin weist das erfindungsgemäße Gelenk vorzugsweise
wenigstens ein Verstellelement auf, in dessen einer
Drehstellung die Gelenkaußenteile in der jeweiligen
Winkelstellung arretiert sind, wobei in einer weiteren
Stellung des Verstellelements die Gelenkaußenteile in der
Winkelstellung gegeneinander verstellbar sind. Über diese
Verstellelemente wird also die Arretierung beziehungsweise
Entarretierung des Gelenks erzielt. Beispielsweise kann gemäß
einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung das
Verstellelement einen Schaft umfassen, der in eine
Mittelöffnung der Gelenkfeder eingreift. Dieser Schaft kann
beispielsweise so geformt sein, daß er in der einen
Drehstellung des Verstellelements, die dann die arretierte
Stellung des Gelenks ist, die Gelenkfeder radial nach außen
drückt und dadurch das Gelenk sperrt. Man kann dies
beispielsweise so lösen, daß das Gelenkaußenteil einen
Innenzahnkranz aufweist und an der Gelenkfeder außen
entsprechende zahnartige Anformungen, wenigstens über einen
Teilringabschnitt geformt sind, die mit diesem Innenzahnkranz
des Gelenkaußenteils zusammenwirken. Weiterhin kann man
beispielsweise die Gelenkfeder mit einem Schlitz versehen, so
daß diese dadurch radialfedernd ausgebildet ist.
Eine Gelenkfeder kann gemäß einer bevorzugten Weiterbildung
der Erfindung zwei oder mehrere in axialer Richtung des
Gelenks hintereinanderliegende Teilringsegmente aufweisen,
die jeweils zahnartige Anformungen aufweisen, von denen jede
mit je einem Innenzahnkranz je eines Gelenkaußenteils
zusammenwirken kann. Auf diese Weise kann man mit einer
reduzierten Anzahl von Gelenkfedern eine größere Anzahl von
Gelenkaußenteilen zusammenwirken lassen. Weist eine
Gelenkfeder beispielsweise zwei in axialer Richtung
hintereinanderliegende Teilringsegmente auf, sind einer
Gelenkfeder zwei Gelenkaußenteile zugeordnet, die unabhängig
voneinander in der Winkelstellung verstellt werden können.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht weiterhin
vor, daß das Gelenk wenigstens ein Tellerelement aufweist,
welches in axialer Richtung hinter der Gelenkfeder angeordnet
ist. Dieses Tellerelement hat eine Abdeckfunktion zur
Rückseite des Gelenks hin. Dieses Tellerelement kann man für
verschiedene weitere Funktionen nutzen. Beispielsweise kann
das Tellerelement eine zentrische Mittelöffnung für den
Durchgang einer Achse aufweisen, mittels derer man zwei
Gelenke verbinden kann, die sich jeweils an
gegenüberliegenden Seiten des Wäschetrockners befinden. Bei
einer solchen Konstruktion genügt es, wenn die
Bedienungsperson über das Verstellelement das Gelenk an einer
Seite entarretiert, da dann dadurch auch das Gelenk an der
gegenüberliegenden Seite über die Achse entarretiert und
ebenso auch wieder gesperrt werden kann. Die Gelenkfeder kann
beispielsweise an einer Seite angeformte zapfenartige
Anformungen aufweisen, die so dimensioniert sind, daß sie in
hülsenartige Anformungen an der der Gelenkfeder zugewandten
Seite des Tellerelements eingreifen können, um die
Gelenkfeder an dem Tellerelement drehfest festzulegen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht schließlich vor, daß
eine Abdeckhülse zur Abdeckung der Achse vorgesehen ist, die
sich zwischen zwei gegenüberliegenden Gelenken erstreckt, um
diese gleichzeitig arretierbar beziehungsweise entarretierbar
zu machen. Dabei fluchtet die Abdeckhülse vorzugsweise etwa
mit den Gelenkaußenteilen, um der ganzen Anordnung auch ein
einheitliches optisch ansprechendes Bild zu geben. Weiterhin
kann eine formschlüssige Verbindung zwischen dem
Tellerelement und der genannten Abdeckhülse vorgesehen sein,
zum Beispiel durch Anformungen, insbesondere Vorsprünge an
dem Tellerelement oder an der Abdeckhülse, die geeignet sind,
in entsprechende Vertiefungen an dem jeweils anderen Teil
einzugreifen.
Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung können jeweils
Distanzringe vorgesehen sein, die jeweils vor, hinter oder
zwischen Gelenkaußenteilen angeordnet werden können. Durch
diese Distanzringe, die vorzugsweise einen ähnlichen
Innenzahnkranz aufweisen wie die Gelenkaußenteile, kann eine
größere Distanz der Aufnahmehülsen und damit der Streben der
einzelnen Rahmenteile des Wäschetrockners geschaffen werden.
Eine bevorzugte Variante der Erfindung sieht vor, daß die
Gelenkfedern jeweils stirnseitig angeformte Federn oder
Vorsprünge aufweisen, die sich in axialer Richtung bezogen
auf die Gelenkachse erstrecken. Dadurch ist es möglich,
mehrere solcher Gelenkfedern hintereinander anzuordnen und
zwar so, daß die genannten Federn oder Vorsprünge zweier
Gelenkfedern ineinandergreifen und die Gelenkfedern drehfest
gegeneinander festgelegt sind.
Zwei Verstellelemente auf jeweils gegenüberliegenden Seiten
des Wäschetrockners sind vorzugsweise gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung über eine Achse so miteinander
verbindbar, daß jeweils bei Verdrehung eines Verstellelements
aus der einen Drehstellung in die andere auch das
Verstellelement auf der gegenüberliegenden Seite mitgenommen
wird. Dies kann man beispielsweise über eine Achse lösen, die
jeweils in den Schaft beider Verstellelemente einsteckbar
ist. Dies erleichtert wesentlich die Handhabung bei der
Veränderung der Winkelstellung der Rahmenteile des
Wäschetrockners zueinander, da immer alle Gelenke des
Wäschetrockners gleichzeitig gelöst oder arretiert werden.
Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen
bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Aufgabenlösung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine schematisch vereinfachte perspektivische
Gesamtansicht eines beispielhaften Wäschetrockners;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Detailansicht betreffend einen
Ausschnitt II von Fig. 1 im Bereich des
erfindungsgemäßen Gelenks;
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung im Bereich des Gelenks,
in der man auch innenliegende Teile sieht;
- Fig. 4
- eine weitere Explosionsdarstellung, aus der man
weitere Details betreffend den Aufbau eines
erfindungsgemäßen Gelenks erkennen kann;
- Fig. 5
- eine weitere Darstellung von Teilen des Gelenks im
montierten Zustand in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 6a
- eine Ansicht einer Gelenkfeder;
- Fig. 6b
- eine Seitenansicht der Gelenkfeder von Fig. 6a;
- Fig. 6c
- eine Ansicht der Gelenkfeder von Fig. 6a von der
anderen Seite;
- Fig. 7a
- eine Ansicht eines Tellerelements für ein
erfindungsgemäßen Gelenk;
- Fig. 7b
- eine entsprechende Seitenansicht des Tellerelements
von Fig. 7a;
- Fig. 8a
- eine Detailansicht eines Verstellelements für ein
erfindungsgemäßes Gelenk;
- Fig. 8b
- eine entsprechende Seitenansicht;
- Fig. 8c
- eine Ansicht des Verstellelements von Fig. 8a von
der anderen Seite;
- Fig. 9a
- eine Detailansicht eines Gelenkaußenteils für ein
erfindungsgemäßes Gelenk;
- Fig. 9b
- eine entsprechende Seitenansicht des
Gelenkaußenteils von Fig. 9a;
- Fig. 9c
- eine Ansicht des Gelenkaußenteils von Fig. 9a von
der anderen Seite her gesehen;
- Fig. 10
- eine stirnseitige Ansicht einer Abdeckhülse für die
erfindungsgemäßen Gelenke;
- Fig. 11a
- eine Seitenansicht zweier hintereinander
angeordneter Gelenkfedern gemäß einer alternativen
Variante der Erfindung;
- Fig. 11b
- eine perspektivische Ansicht einer Gelenkfeder von
Fig. 11a;
- Fig. 12
- eine Ansicht eines Ausschnitts eines
Wäschetrocknergestells im Gelenkbereich gemäß einer
alternativen Variante der Erfindung;
- Fig. 13
- eine Ansicht die die Kopplung zweier
Verstellelemente von gegenüberliegenden Seiten des
Wäschetrockners verdeutlicht.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Darstellung
zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Wäschetrocknergestells 1,
bei dem die erfindungsgemäßen Gelenke 7 angewandt werden. Es
können die verschiedensten Typen solcher
Wäschetrocknergestelle 1 mit den erfindungsgemäßen Gelenken 7
modular aufgebaut werden. Das Ausführungsbeispiel von Fig. 1
zeigt einen Wäschtrockner mit zwei Rahmenteilen 2, 3, die
gelenkig miteinander verbunden sind über die Gelenke 7 und
die in verschiedene Winkelstellungen gebracht werden können.
Diese beiden Rahmenteile 2, 3 dienen dazu, die Wäsche
auszuhängen und haben daher parallel zur Gelenkachse
verlaufende Trockenstäbe 6 oder Wäscheleinen. Außerdem hat
der Wäschetrockner zwei weitere Rahmenteile 4, 5, die jeweils
als Standbeine dienen und die ebenfalls in verschiedene
Winkelstellungen zueinander und auch zu den beiden anderen
Rahmenteilen 2, 3 für die Wäscheaufhängung gebracht werden
können. Erfindungsgemäß sind alle vier Rahmenteile 2, 3, 4, 5
über insgesamt nur zwei in einer Achse liegende sozusagen
multifunktionale Gelenke 7 verbunden. Dadurch, daß diese
Gelenke 7 erfindungsgemäß einen modularen Aufbau haben und
aus einer unterschiedlichen Anzahl von Gelenkelementen in
Achsrichtung hintereinanderbauend zusammensetzbar sind, ist
es möglich, je nach Bedarf mit Gelenken 7 der im Prinzip
gleichen Art eine verschiedene Anzahl solcher Rahmenteile 2,
3, 4, 5 für Wäschetrockner unterschiedlicher Bauart zu
montieren. Zwischen den beiden Gelenken 7, die auf
gegenüberliegenden Seiten des Wäschetrocknergestells 1
liegen, befindet sich eine ringförmige langgestreckte
Abdeckhülse 50, deren Funktion zusammen mit dem Aufbau der
Gelenke 7 später noch im Detail erläutert werden wird. Von
Teilen der Gelenke 7 gehen angeformte Aufnahmehülsen 21 aus,
die die jeweiligen Rahmenstreben der verschiedenen
Rahmenteile 2, 3, 4, 5 aufnehmen. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 hat jedes der Gelenke 7 wie man sieht insgesamt
vier sich jeweils in verschiedene Richtungen erstreckende
Aufnahmehülsen 21, so daß vier Arme der Rahmenteile
aufgenommen werden können.
Aus Fig. 2 kann man erkennen, daß ein Gelenk 7 aus
verschiedenen ringförmig ausgebildeten hintereinander in
Richtung der Gelenkachse liegenden Gelenkaußenteilen 20
besteht, wobei jedes Gelenkaußenteil 20 wenigstens eine
Aufnahmehülse 21 angeformt hat, die jeweils wenigstens eine
Strebe 25 eines Rahmenteils aufnehmen kann. In dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind also vier solcher
Gelenkaußenteile 20 vorhanden mit je einer Aufnahmehülse 21
für je eine Rahmenstrebe 25. Außerdem hat jedes Gelenk gemäß
Fig. 2 jeweils ein vorn liegendes Verstellelement 10, in
dessen einer Stellung eine Verstellung der Rahmenstreben 25
in ihrem Winkel zueinander möglich ist, während in einer
anderen Stellung des Verstellelements 10 diese Winkelstellung
der Rahmenstreben 25 der Rahmenteile 2, 3, 4, 5 (siehe Fig.
1) arretiert ist. Die Betätigung des Verstellelements 10 kann
durch Drehen von Hand erfolgen.
Der Aufbau der erfindungsgemäßen Gelenke 7 wird nun
nachfolgend zunächst unter Bezugnahme von Fig. 3 näher
erläutert. In Fig. 3 erkennt man das Verstellelement 10, das
einen Schaft 12 aufweist. Weiterhin ist erkennbar eine
ringförmige Gelenkfeder 30, die in radialer Richtung in einem
gewissen Bereich elastisch ist und die sich bei Veränderung
der Drehstellung des Verstellelements 10 radial nach außen
drücken läßt. Die Funktion dieser Gelenkfeder 30, die im
Inneren des Gelenks 7 liegt, wird später noch genauer
erläutert. Außerdem hat das Gelenk ein in axialer Richtung
hinter der Gelenkfeder 30 liegendes Tellerelement 40 mit
geeigneten Anformungen, die mit Anformungen der Gelenkfeder
30 zusammenwirken, um eine formschlüssige Verbindung der
Gelenkfeder und des Tellerelements 40 zu erzielen. Dies wird
später unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben. Weiterhin ist
in Fig. 3 die Abdeckhülse 50 erkennbar. Außerdem sind in Fig.
3 zwei der Gelenkaußenteile 20 dargestellt mit den
angeformten Aufnahmehülsen 21 für die Streben 25 der
Rahmenteile 2, 3, 4, 5. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind nur zwei solcher Gelenkaußenteile 20 in Fig. 3
dargestellt. Je nach Aufbau des Gelenks 7 ist eine
unterschiedliche Anzahl axial hintereinanderliegender solcher
Gelenkaußenteile 20 vorhanden.
Es wird nun auf Fig. 4 Bezug genommen und anhand dieser der
Aufbau und die Funktion eines erfindungsgemäßen Gelenks 7
näher beschrieben. In der Explosionsdarstellung ist ein
Verstellelement 10, zwei axial hintereinanderliegende
Gelenkaußenteile 20, eine Gelenkfeder 30 und ein
Tellerelement 40 erkennbar. Das Verstellelement 10 ist mit
einer Griffanformung 11 versehen, so daß man es um die
Gelenkachse drehen kann. Der Schaft 12 des Verstellelements
greift in die Mittelöffnung 31 der Gelenkfeder 30 ein. Dabei
ist der Schaft 12 unrund in seinen äußeren Abmessungen, das
heißt er ist annähernd oval und in seiner Ausdehnung in der
einen Richtung um einiges größer als in seine Ausdehnung in
einer dazu senkrechten Richtung. Man kann dies in Fig. 5
recht gut erkennen. Die Gelenkfeder 30 hat an einer Seite
einen Schlitz 35 und ist radial federnd ausgebildet, so daß
sie in der einen in Fig. 5 dargestellten Drehposition des
Schafts 12 nach außen gedrückt werden kann und dabei die
zahnartigen Anformungen 32a, 32b an den Innenzahnkranz 23 des
Gelenkaußenteils 20 angedrückt werden. Dies kann man in Fig.
5 erkennen. Wenn dagegen das Verstellelement 10 verdreht
wird, dann gelangt der Schaft 12 in eine Drehstellung, in der
er in die Mittelöffnung 31 der Gelenkfeder hineinpaßt, ohne
diese nach außen zu drücken, so daß dann die Gelenkfeder 30
aufgrund des Schlitzes 35 elastisch federn kann und ein
Verdrehen der ringförmigen Gelenkfeder innerhalb des
ringförmigen Gelenkaußenteils möglich ist, wobei die
Gelenkfeder jeweils zurückfedern kann. Dadurch kann man die
Gelenkfeder in verschiedene Rastpositionen der zahnartigen
Anformungen 32a, 32b in dem Innenzahnkranz 23 bringen. In der
in Fig. 5 dargestellten Stellung des Schafts 12 des
Verstellelements 10 wird die Gelenkfeder 30 dagegen nach
außen gepreßt und dadurch ist sie in dieser Drehstellung
blockiert und das Gelenk 7 ist somit arretiert.
Aus Fig. 4 erkennt man, daß das Gelenkaußenteil 20 im Prinzip
aus einem außen glatten Ringteil 22 besteht, das einerseits
den angeformten Innenzahnkranz 23 aufweist, und von dem
andererseits sich etwa tangential nach außen hin eine
Aufnahmehülse 21 erstreckt, die wie bereits anhand von Fig. 3
erläutert wurde, eine Strebe 25 aufnehmen kann. Das Gelenk 7
kann sich aus mehreren Gelenkaußenteilen 20 zusammensetzen,
die in axialer Richtung hintereinander angeordnet werden und
von denen in Fig. 4 zwei dargestellt sind. In der Regel gehen
die Aufnahmehülsen 21 dieser jeweiligen Gelenkaußenteile 20
von dem Gelenk 7 in verschiedene Richtungen aus.
In Fig. 4 erkennt man weiterhin, daß die Gelenkfeder 30
jeweils zwei nebeneinanderliegende bzw. in axialer Richtung
hintereinanderliegende Teilringsegmente 33a, 33b aufweist,
die jeweils dem Schlitz 35 benachbart sind und die jeweils
zahnartige Anformungen 32a, 32b aufweisen, so daß eine
Gelenkfeder 30 beim montierten Gelenk 7 mit zwei
Innenzahnkränzen 23 zweier verschiedener Gelenkaußenteile 20
zusammenwirken kann. Die Gelenkfeder 30 hat außerdem auf der
anderen Seite des Schlitzes 35 gelegen ein Ringsegment 35,
das so breit ist wie die beiden Teilringsegmente 33a, 33b
zusammen. Weiterhin weist die Gelenkfeder 30 an einer Seite
zwei hülsenartige Anformungen 36 auf, die sich achsparallel
erstrecken und an der anderen Seite weist die Gelenkfeder 30
zapfenartige Anformungen 37 auf, die in ihrem äußeren
Durchmesser so dimensioniert sind, daß sie einerseits in die
hülsenartigen Anformungen 44 eines Tellerelements oder
andererseits aber auch in die hülsenartigen Anformungen 36
einer weiteren Gelenkfeder 30 hineinpassen, wenn man
beispielsweise zwei dieser Gelenkfedern 30 hintereinander in
Achsrichtung anordnet, so daß man im Prinzip bei zwei
Gelenkfedern dann vier solcher Gelenkaußenteile 20
hintereinander anordnen kann mit insgesamt vier
ineinandergreifenden Innenzahnkränzen 23 für die jeweiligen
zahnartigen Anformungen 32a, 32b der beiden Gelenkfedern.
Neben den hülsenartigen Anformungen 44 hat das Tellerelement
40 eine zentrische Mittelöffnung 41, so daß man die beiden
gegenüberliegenden Gelenke 7 eines Wäschetrockenständers 1
(siehe Fig. 1) über eine langgestreckte Achse (nicht
dargestellt) verbinden kann, die jeweils mit dem Schaft 12
eines Verstellelements 10 verbunden ist. Diese Achse liegt im
Inneren der Abdeckhülse 50, die man in Fig. 1 erkennen kann
und die für sich genommen noch einmal in Fig. 10 dargestellt
ist und die außen etwa so dimensioniert ist, daß sie mit den
ringförmigen Gelenkaußenteilen 20 fluchtet (siehe Fig. 2).
Dabei hat das in den Fig. 7a und 7b dargestellte
Tellerelement 40 eine zylindrische Anformung 45 mit mehreren
über den Umfang verteilt angeordneten Vorsprüngen 46, die
leicht vorgewölbt sind und die in entsprechende Vertiefungen
51 der in Fig. 10 dargestellten Abdeckhülse 50 eingreifen, um
das Tellerelement 40 gegenüber der Abdeckhülse 50 in einer
bestimmten Drehstellung festzulegen.
In den Figuren 6a bis 6c sieht man noch einmal die
Gelenkfeder 30 in drei Ansichten für sich allein dargestellt.
Man kann hier insbesondere gut die auf der einen Seite
liegenden hülsenartigen Anformungen 36 und die auf der
anderen Seite liegenden zapfenartigen Anformungen 37
erkennen, sowie die zahnartigen Anformungen 32a, 32b an den
beiden separaten Teilringsegmenten 33a, 33b.
In den Fig. 7a und 7b ist noch einmal das Tellerelement 40
für sich allein in zwei Ansichten dargestellt. Man erkennt
dort die entsprechenden hülsenartigen Anformungen 44, in die
die zapfenartigen Anformungen 37 der Gelenkfeder 30
hineinpassen.
Die Fig. 8a bis 8c zeigen das Verstellelement 10 in drei
Ansichten. In Fig. 8c kann man insbesondere gut die Umrißform
des Schafts 12 erkennen. Innenseitig hat der Schaft 12 eine
runde Ausnehmung 12a, so daß man dort eine Achse 70
drehsicher einstecken kann, die beide gegenüberliegenden
Verstellelemente 10 beider Gelenke 7 miteinander verbindet.
In Fig. 8a erkennt man die Griffanformung 11.
In den Fig. 9a bis 9c ist noch einmal für sich genommen ein
Gelenkaußenteil 20 in drei Ansichten dargestellt. Man erkennt
hier die Ringform mit dem Ringteil 22 und der von diesem etwa
tangential abgehenden Aufnahmehülse 21. Weiterhin ist die
Form des Innenzahnkranzes 23 erkennbar, der eine Art
Wellenprofil aufweist. Die etwa rechteckigen Anformungen
innen an dem Gelenkaußenteil, die man in Fig. 9c erkennt,
sind Stege, die das Aufpressen der Gelenkaußenteile 20
erleichtern und die Passung auf den rohrförmigen Abdeckhülsen
50 erleichtern.
Nachfolgend wird auf Fig. 11a und 11b Bezug genommen. Die
Darstellung zeigt eine alternative Variante eines
erfindungsgemäßen Gelenks für einen Wäschetrockner, bei der
mehrere Gelenkfedern 30, 30' in axialer Richtung
hintereinander angeordnet sind. In diesem Fall können die
Gelenkfedern 30, 30' jeweils stirnseitig angeformte Federn
38, 38' aufweisen, die sich in axialer Richtung erstrecken.
Dabei sind solche Federn 38, 38' bei beiden Gelenkfedern 30,
30' jeweils an beiden Seiten vorhanden, so daß man mehrere
Gelenkfedern hintereinander in axialer Richtung so anordnen
kann, daß jeweils eine Feder 38, 38' der einen Gelenkfeder
zwischen zwei Federn 38, 38' der nächsten Gelenkfeder greift,
so daß man dadurch die beiden hintereinander angeordneten
Gelenkfedern drehfest gegeneinander festlegt nach Art einer
Nut und Federverbindung. Aus Fig. lla ist eine solche
Anordnung zweier Gelenkfedern 30, 30' ersichtlich.
Fig. 12 zeigt einen Gelenkbereich eines Wäschetrockners gemäß
einer alternativen Variante der Erfindung. Aus dieser
Darstellung wird deutlich, daß man jeweils zwischen
Gelenkaußenteilen 20, von denen jeweils die Aufnahmehülsen 21
radial oder etwa tangential abgehen zusätzliche Distanzringe
60 anordnen kann. Solche Distanzringe 60 kann man jeweils
hinter einem Gelenkaußenteil 20 der zuvor beschriebenen Art
anordnen oder vor dem Gelenkaußenteil 20, so daß der
Distanzring 60 zwischen Gelenkaußenteil 20 und dem
Verstellelement 10 liegt. Außerdem kann man diese
Distanzringe 60 wie dies in der Zeichnung dargestellt ist
jeweils zwischen zwei Gelenkaußenteilen 20 anordnen, so daß
dann der Abstand zwischen den jeweiligen Aufnahmehülsen 21
der Gelenkaußenteile 20 in Richtung der Achse der Gelenke
gesehen größer ist, als wenn diese Distanzringe 60 nicht
vorhanden sind. Bei bestimmten Typen von Wäschetrocknern kann
dies vorteilhaft sein, da dann die jeweiligen Streben 25 die
den Gelenkaußenteilen 20 zugeordnet sind ebenfalls eine
größere Distanz voneinander aufweisen. Die Distanzringe 60
weisen dabei wie man aus Fig. 12 erkennt einen ähnlichen
Innenzahnkranz 63 auf wie die Gelenkaußenteile 20, so daß man
die Distanzringe 60 über die zahnartigen Anformungen 32a, 32b
der Gelenkfedern 30 schieben kann.
Fig. 13 zeigt im Prinzip die Kopplung zweier Verstellelemente
10 die auf gegenüberliegenden Seiten des Wäschetrockners
liegen. Diese Verstellelemente 10 werden über eine Achse 70
verbunden, die vorzugsweise zentrisch koaxial in der Mitte
der in Fig. 2 dargestellten Abdeckhülse 50 verläuft. Dabei
kann die Achse 70 jeweils in den Schaft 12 der beiden
gegenüberliegenden Verstellelemente 10 einsteckbar sein.
Dadurch ist gewährleistet, daß bei Verdrehung des jeweils
einen Verstellelements auf der einen Seite des
Wäschetrockners aus der einen Drehstellung (zum Beispiel
gelöste Drehstellung) in die andere Drehstellung (zum
Beispiel die Drehstellung in der die Gelenkaußenteile 20 in
ihrer jeweiligen Winkelstellung arretiert sind) das jeweils
andere Verstellelement 10 auf der gegenüberliegenden Seite
des Wäschetrockners synchron mitgenommen wird. Dadurch werden
jedenfalls bei Verstellung des einen Verstellelements 10 die
Gelenkaußenteile 20 auf beiden Seiten des Wäschetrockners
entweder gelöst oder in der jeweiligen Winkelstellung
arretiert.