EP1116582A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb eines Druckzylinders - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Steuerung des Antriebs eines Druckzylinders (12) einer Druckmaschine mit Hilfe eines nur diesem Druckzylinder zugeordneten Motors (16), gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Aufzeichnen der Winkelgeschwindigkeit (Ω) und/oder des Antriebsdrehmoments des Druckzylinders (12) über eine Zeitspanne (T) von mindestens einer vollen Druckzylinderumdrehung, Ableiten eines periodischen Korrektursignals (42, 46, 48), dessen Periode gleich der Umdrehungsperiode (T) des Druckzylinders ist, aus dem aufgezeichneten Signal, und Ansteuern des Motors (16) unter Verwendung des Korrektursignals. <IMAGE>
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Antriebs eines Druckzylinders
einer Druckmaschine mit Hilfe eines nur diesem Druckzylinder zugeordneten
Motors.
In einer Druckmaschine, beispielsweise einer Flexodruckmaschine, sind zumeist
mehrere Druckzylinder an einen gemeinsamen Gegendruckzylinder angestellt.
Der Bedruckstoff läuft über den Gegendruckzylinder, und die auf die Druckzylinder
aufgespannten Klischees rollen am Bedruckstoff ab, so daß die gewünschten
Druckbilder auf dem Bedruckstoff erzeugt werden. Hierzu ist es wesentlich,
daß die Umfangsgeschwindigkeiten der Druckzylinder auf die Umfangsgeschwindigkeit
des Gegendruckzylinders abgestimmt sind. Traditionellerweise
wird dies dadurch erreicht, daß die Druckzylinder und der Gegendruckzylinder
über ein Getriebe durch einen gemeinsamen Motor angetrieben werden. In jüngerer
Zeit kommen jedoch zunehmend sogenannte Einzelantriebe in Gebrauch,
bei denen für jeden Zylinder ein gesonderter Motor vorgesehen ist und die Drehzahlen
der Motoren elektronisch synchronisiert werden. Dies hat den Vorteil,
daß eine größere Flexibilität bei der Anpassung der Drehzahlen ermöglicht wird
und einige Fehlerquellen wie z.B. Verzahnungsfehler im Getriebe und dergleichen
eliminiert werden.
Ein Problem besteht bei Druckmaschinen mit Einzelantrieb jedoch darin, daß
der Druckzylinder mit den darauf aufgespannten Klischees keine über den gesamten
Umfang gleichmäßige Oberfläche aufweist. Aufgrund des Wechsels zwischen
Klischees und Lücken zwischen den Klischees und aufgrund des Wechsels
zwischen erhabenen, druckenden Teilen und tieferliegenden, nicht druckenden
Teilen innerhalb der Klischees kommt es in Umfangsrichtung zu einer leichten
Variation des effektiven Durchmessers des Druckzylinders und zu entsprechenden
Variationen der Umfangsgeschwindigkeit relativ zum Gegendruckzylinder
sowie zu Variationen der Reibungskoeffizienten zwischen Druckzylinder und
Bedruckstoff. Infolge des variierenden effektiven Radius des Druckzylinders
kommt es selbst bei idealem, schlupffreien Abrollen des Druckzylinders am Bedruckstoff
zu gewissen Schwankungen der Umfangsgeschwindigkeit. Zudem gibt
es in der Praxis zumeist einen geringfügigen Schlupf zwischen dem Druckzylinder
und dem Bedruckstoff. Gelegentlich wird ein solcher Schlupf gezielt ausgenutzt,
um eine Feinkorrektur der Drucklänge vorzunehmen, die normalerweise
durch den Durchmesser des Druckzylinders bestimmt ist. Wenn ein solcher
Schlupf zwischen Druckzylinder und Bedruckstoff auftritt, so können die Variationen
der Reibungskoeffizienten zu Schwankungen der Reibungskräfte und insbesondere
zu einem Wechsel zwischen Haft- und Gleitreibung führen, so daß
auf die Rotation des Druckzylinders zusätzliche Gleichlaufschwankungen aufmoduliert
werden.
Wenn nun der Antriebsmotor für den Druckzylinder auf eine bestimmte, beispielsweise
durch die Umfangsgeschwindigkeit des Gegendruckzylinders vorgegebene
Solldrehzahl geregelt wird, so versucht das Regelsystem, die Gleichlaufschwankungen
des Druckzylinders auszugleichen und es kommt dementsprechend
zu Schwankungen des Antriebsdrehmoments des Motors. Durch die
Wechselwirkung zwischen Druckzylinder und Antriebsmotor können so Schwingungen
des Regelsystems und insbesondere des Läufers des Motors hervorgerufen
werden, und die Gleichlaufschwankungen können durch Resonanzeffekte
noch verstärkt werden, so daß die Qualität des Druckbildes spürbar beeinträchtigt
wird.
Dieser Effekt läßt sich dadurch mildern, daß zwischen dem Antriebsmotor und
dem Druckzylinder ein Untersetzungsgetriebe angeordnet wird, so daß die durch
den Gegendruckzylinder auf den Druckzylinder ausgeübten Drehmomente nur
zu einem Bruchteil, entsprechend dem Untersetzungsverhältnis, an den Läufer
des Motors weitergegeben werden. Ein solches Untersetzungsgetriebe führt jedoch
zu erhöhten Kosten und zu einem erhöhten Energieverbrauch und stellt im
Prinzip wieder eine Fehlerquelle dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Antrieb
des Druckzylinders anzugeben, die es gestatten, die erwähnten Gleichlaufschwankungen
besser zu kontrollieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den folgenden
Schritten;
- Aufzeichnen der Winkelgeschwindigkeit und/oder des Antriebsdrehmoments des Druckzylinders über eine Zeitspanne von mindestens einer vollen Druckzylinderumdrehung,
- Ableiten eines periodischen Korrektursignals, dessen Periode gleich der Umdrehungsperiode des Druckzylinders ist, aus dem aufgezeichneten Signal
- und Ansteuern des Motors unter Verwendung des Korrektursignals.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß es sich bei den durch die Unebenheiten
der Klischees auf dem Druckzylinder verursachten Störungen um
periodische Störungen handelt, deren Rückwirkungen auf den Antriebsmotor
sich "vorausschauend" korrigieren lassen, indem aus den periodischen Störungen
ein entsprechendes periodisches Korrektursignal für die Ansteuerung des
Motors abgeleitet wird. Auf diese Weise gelingt es, die Gleichlaufschwankungen
des Druckzylinders durch eine Vorwärtssteuerung auszugleichen und einen stabilen
Betrieb und eine entsprechend hohe Durckqualität zu erreichen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch das erfindungsgemäße Regelverfahren wird ein stabilerer Betrieb des Antriebs
für den Druckzylinder insbesondere auch dann erreicht, wenn die Drehzahl
des Antriebsmotors nicht viel höher ist als die Drehzahl des Druckzylinders
und dementsprechend die von außen auf den Druckzylinder wirkenden Drehmomentschwankungen
kaum vermindert an den Antriebsmotor weitergegeben werden.
Im Extremfall kann das Drehzahlverhältnis sogar 1:1 betragen, so daß auf
ein Untersetzungsgetriebe zwischen Antriebsmotor und Druckzylinder ganz verzichtet
werden kann.
Ein Antriebssystem zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
Gegenstand des unabhängigen Vorrichtungsanspruchs.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Es zeigen;:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Druckzylinders und eines Gegendruckzylinders einer Druckmaschine; und
- Fig. 2
- ein Blockdiagramm eines Antriebs- und Regelsystems für den Druckzylinder.
In Figur 1 ist ein Gegendruckyzlinder 10 einer Druckmaschine, beispielsweise
einer Flexodruckmaschine dargestellt, der einen verhältnismäßig großen Durchmesser
aufweist, und an dessen Umfang mehrere Druckzylinder anstellbar ist.
In der Zeichnung ist lediglich ein Druckzylinder 12 dargestellt, der auf seiner
Oberfläche Klischees 14 mit den zu druckenden Druckbildern trägt. Da die Klischees
ein gewisses Relief aus erhabenen, druckenden Teilen und tieferliegenden,
nichtdruckenden Teilen aufweisen, hat der mit diesen Klischees bestückte
Druckzylinder 12 insgesamt eine leicht unebene Oberfläche. Der Gegendruckzylinder
10 und der Druckzylinder 12 werden durch getrennte Elektromotoren so
angetrieben, daß ihre Umfangsgeschwindigkeiten im wesentlichen Übereinstimmen,
so daß ihre Oberflächen sauber aneinander abrollen.
Figur 2 zeigt ein axiales Ende des Druckzylinders 12 und einen Elektromotor 16,
der unmittelbar auf der Welle 18 des Druckzylinders sitzt.
Der Motor 16 weist einen eingebauten Inkrementgeber 20 auf, mit dem die Winkelgeschwindigkeit
der Welle 18, die im gezeigten Beispiel zugleich die Motorwelle
ist, und damit auch die Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders 12 gemessen
wird. Weiterhin ist im gezeigten Beispiel auf der Welle 18 noch ein Drehmomentsensor
22 angeordnet, mit dem das vom Motor 16 auf den Druckzylinder
12 übertragene Antriebsdrehmoment gemessen werden kann.
Die Drehzahl des Motors 16 wird durch einen Regler 24 geregelt, dem von außen,
etwa von einer zentralen Steuerung des Antriebssystems, ein Sollsignal 26
für die Drehzahl des Druckzylinders zugeführt wird und der außerdem ein Ist-Signal
28 vom Inkrementgeber 20 aufnimmt. Wie an sich bekannt ist, bildet der
Regler 24 durch Vergleich des Ist-Signals 28 mit dem Sollsignal 26 ein Ansteuerungssignal
30 für den Motor 16.
In der Zeichnung wird der Regler 24 durch drei verschiedene Blöcke symbolisiert,
bei denen es sich um verschiedene Hardwarekomponenten oder wahlweise
auch um verschiedene Softwaremodule des Reglers handeln kann.
Ein Modul 32 zeichnet die vom Inkrementgeber 20 gemessene Winkelgeschwindigkeit
Ω in Abhängigkeit der Zeit t auf, und zwar über eine Zeitspanne, die mindestens
gleich der Umdrehungsperiodendauer T des Druckzylinders ist. Die in
der Zeichnung innerhalb des Moduls 32 dargestellte Kurve 34 symbolisiert die
Gleichlaufschwankungen des Druckzylinders 12, die durch die Oberflächenunebenheiten
der Klischees 14 und durch die damit zusammenhängenden
Schwankungen im Schlupf zwischen Druckzylinder 12 und Gegendruckzylinder
10 verursacht werden. Das durch den Regler 24 und den Motor 16 gebildete Regelsystem
ist zu träge, diese Gleichlaufschwankungen auszugleichen. Es kann
nur den Mittelwert 36 der Winkelgeschwindigkeit Ω auf den Sollwert einregeln.
Aufgrund der Massenträgheit des Druckzylinders und der zusammen mit dem
Druckzylinder drehbaren Teile des Motors sowie zum Teil auch durch den Regeleingriff
Reglers 24 können die Gleichlaufschwankungen zu einem unerwünscht
hohen Schlupf zwischen der Oberfläche des Druckzylinders 12 und dem über
den Gegendruckzylinder 10 laufenden Bedruckstoff führen, so daß das Druckbild
in unerwünschter Weise verwischt wird. Der Regler 24 ist deshalb so ausgebildet,
daß er die durch die Kurve 34 symbolisierten Gleichlaufschwankungen
besser ausregeln kann.
Zu diesem Zweck werden die gemessenen Winkelgeschwindigkeiten in einem
Modul 34 einer Fourier-Analyse unterzogen. Da die Gleichlaufschwankungen
durch die Oberflächenbeschaffenheit des Druckzylinders 12 verursacht werden
und sich somit mit der Umlaufperiodendauer T des Druckzylinders wiederholen,
lassen sich aus der Kurve 34 durch Fourier-Analyse eine Komponente mit einer
der Umlaufperiode entsprechenden Grundfrequenz Ω0 sowie harmonische Oberschwingungen
dieser Grundfrequenz extrahieren. Aufgrund der Trägheit des Systems
aus Motor 16 und Druckzylinder 12 sind hier nur die Schwankungen mit
der Grundfrequenz und mit den Oberschwingungen der niedrigsten Ordnungen
relevant.
In einem Modul 40 des Reglers werden dann mehrere sinusförmige Korrektursignale
42, 44, 46 generiert, deren Frequenzen der Grundfrequenz Ω0 und den
ganzzahligen Vielfachen derselben entsprechen und deren Amplituden von den
bei der Fourier-Analyse im Modul 38 ermittelten Amplituden der Gleichlaufschwankungen
abhängig sind. Diese Korrektursignale 42, 44, 46 werden im gezeigten
Beispiel additiv mit dem von außen zugeführten Sollwert 26 überlagert
und bilden somit die Grundlage für die Erzeugung des Ansteuerungssignals 30.
Wahlweise können die Korrektursignale jedoch auch direkt dem Ansteuerungssignal
überlagert werden.
Je nach Vorzeichen der Amplitude der Korrektursignale 42, 44, 46 wird der Motor
16 entweder so angesteuert, daß die Gleichlaufschwankungen ausgeglichen
werden und somit der Druckzylinder 12 mit konstanter Drehzahl läuft, oder der
Motor 16 wird so angesteuert, daß er den durch die Oberflächenbeschaffenheit
des Druckzylinders erzwungenen Geschwindigkeitsfluktuation folgt, statt gegen
diese Fluktuationen anzuarbeiten. In beiden Fällen läßt sich eine Stabilisierung
des Regelsystems erreichen.
Der wesentliche Vorteil dieses Regelverfahrens besteht darin, daß die Modulation
des Ansteuerungssignals 30 in Abhängigkeit von den Gleichlaufschwankungen
nicht verzögert im Wege einer rückgekoppelten Regelung, sondern im Wege
einer Vorwärtssteuerung anhand der periodischen und damit absehbaren
Gleichlaufschwankungen erfolgt. insbesondere lassen sich so störende Wechselwirkungen
zwischen den von außen aufgezwungenen Gleichlaufschwankungen
und dem Motor 16 vermeiden.
Wenn der Motor 16 in der Lage ist, ein hohes Drehmoment auf den Druckzylinder
12 zu übertragen, beispielsweise im Falle eines Getriebemotors, so können
die Korrektursignale 42, 44, 46 so gewählt werden, daß den Gleichlaufschwankungen,
wie sie durch die Kurve 34 dargestellt werden, vorausschauend entgegengewirkt
wird. Wenn der Motor nur ein geringes Drehmoment auf den Druckzylinder
übertragen kann, kann es jedoch zweckmäßiger sein, die Vorzeichen
der Korrektursignale so zu wählen, daß der Motor die vorstehenden, durch die
Oberflächenbeschaffenheit des Druckzylinders verursachten Winkelbeschleunigungen
oder Winkelverzögerungen vorwegnimmt, so daß die Soll/Ist-Differenz
kleiner bleibt und damit das Regelsystem stabiler arbeitet. Diese Verfahrensvariante
kann insbesondere dann angewandt werden, wenn keine Feinkorrektur der
Drucklänge erfolgt und somit der Schlupf längerfristig nahe bei dem Idealwert 0
liegt.
Das anhand der Figur 2 erläuterte Verfahren ist lediglich als ein Beispiel zu verstehen.
Alternativ ist es auch möglich, das Korrektursignal direkt anhand der
Differenz zwischen der gemessenen Winkelgeschwindigkeit (Kurve 34) und dem
Mittelwert 36 zu bilden.
Gemäß einer Verfahrensvariante ist es möglich, die Kurve 34 zunächst bei abgeschalteter
Regelung aufzunehmen, nachdem der Motor 16 seine Solldrehzahl erreicht
hat. Diese nur einmal am Beginn des Druckvorgangs aufgenommene Winkelgeschwindigkeitskurve
bildet dann - mit oder ohne Fourier-Analyse - die
Grundlage für die Vorwärtssteuerung während des gesamten nachfolgenden
Druckvorgangs.
In einer anderen Variante ist es möglich, die vom Inkrementgeber 20 gemessenen
Winkelgeschwindigkeiten permanent aufzuzeichnen und auszuwerten, so
daß entsprechend auch die Korrektursignale 42, 44, 46 dynamisch angepaßt
werden. Im Ergebnis läuft dies darauf hinaus, die Gleichlaufschwankungen
weitgehend auszuregeln, so daß die gemessene Winkelgeschwindigkeit stets dem
Mittelwert 36 entspricht.
Eine andere denkbare Verfahrensvariante besteht darin, die Abhängigkeit der
Korrektursignale 42, 44, 46 von den Fourierkomponenten der Kurve 34 so zu
variieren, daß das mit Hilfe des Drehmomentsensors 22 gemessene Antriebsdrehmoment
auf einen konstanten Wert geregelt wird.
Umgekehrt ist es auch möglich, anstelle des Winkelgeschwindigkeitssignals des
Inkrementgebers 20 in den Modulen 32, 38 und 40 das Drehmomentsignal des
Drehmomentsensors 22 auszuwerten, so daß nicht die Schwankungen der Winkelgeschwindigkeit,
sondern die Schwankungen des Antriebsdrehmoments ausgeglichen
werden.
Claims (9)
- Verfahren zur Steuerung des Antriebs eines Druckzylinders (12) einer Druckmaschine mit Hilfe eines nur diesem Druckzylinder zugeordneten Motors (16), gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:Aufzeichnen der Winkelgeschwindigkeit (Ω) und/oder des Antriebsdrehmoments des Druckzylinders (12) über eine Zeitspanne (T) von mindestens einer vollen Druckzylinderumdrehung,Ableiten eines periodischen Korrektursignals (42, 46, 48), dessen Periode gleich der Umdrehungsperiode (T) des Druckzylinders ist, aus dem aufgezeichneten Signalund Ansteuern des Motors (16) unter Verwendung des Korrektursignals.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgezeichnete Signal einer Fourier-Analyse unterzogen wird und daß das Korrektursignal (42, 44, 46) eine Überlagerung von sinusförmigen Signalen ist, deren Amplituden jeweils von der zugehörigen Fourier-Komponente des aufgezeichneten Signals abhängig sind.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Korrektursignal zu einem Sollwertsignal (26) für die Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders addiert wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Korrektursignal zu einem Ansteuerungssignal (30) für den Motor (16) addiert wird.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung der Winkelgeschwindigkeit oder des Antriebsdrehmoments nur am Beginn eines Druckvorgangs erfolgt.
- Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders während des normalen Druckbetriebs auf einen Sollwert geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung während der Aufzeichnung der Winkelgeschwindigkeit ausgesetzt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelgeschwindigkeit und/oder das Antriebsdrehmoment permanent aufgezeichnet wird und das Korrektursignal jeweils anhand der zuletzt aufgenommenen Daten modifiziert wird.
- Vorrichtung zum Antrieb eines Druckzylinders (12) einer Druckmaschine, mit einem Motor (16) der nur diesen Druckzylinder (12) antreibt, und mit einem Regler (24) zur Regelung der Winkelgeschwindigkeit des Druckzylinders (12) auf einen Sollwert, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler (24) eine Einrichtung (32) zum Aufzeichnen der Winkelgeschwindigkeit und/oder des Antriebsdrehmoments des Druckzylinders über eine Zeitspanne (T) von mindestens einer vollen Druckzylinderumdrehung und eine Einreichung (38, 40) zum Ableiten eines periodischen Korrektursignals, dessen Periode gleich der Umdrehungsperiode des Druckzylinders ist, aus dem aufgezeichneten Signal und zum Ansteuern des Motors (16) unter Verwendung dieses Korrektursignals aufweist.
- Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzahlverhältnis zwischen dem Motor (16) und dem Druckzylinder (12) 1:1 beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| EP00100610A EP1116582A1 (de) | 2000-01-13 | 2000-01-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb eines Druckzylinders |
Applications Claiming Priority (1)
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| EP00100610A EP1116582A1 (de) | 2000-01-13 | 2000-01-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb eines Druckzylinders |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP1116582A1 true EP1116582A1 (de) | 2001-07-18 |
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|---|---|---|---|
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