Die Erfindung betrifft einen Kondensator und insbesondere ein Rohr dafür,
welches besonders dafür geeignet ist, in Kondensatoren eingesetzt zu
werden, die mit Betriebsdrücken von etwa 20 bar betrieben werden. Ein
erfindungsgemäßer Kondensator ist insbesondere ein sogenannter
Flachrohrkondensator, bei dem zwischen Sammelrohren Rohre mit im
wesentlichen flachen Querschnitt verlaufen, zwischen denen wiederum
Kühlrippen angeordnet sind, die sich an den flachen Oberflächen der Rohre
abstützen. Mit einer derartigen Anordnung soll die Wärme vom im
Kondensator zirkulierenden Kältemedium an ein den Kondensator im
wesentlichen durchströmendes Kühlmedium, meistens Luft, abgegeben
werden.
Im US-Patent 5 307 870 sind Sammelrohre für Flachrohrkondensatoren mit
im Querschnitt bogenförmigen Sammelrohren beschrieben. Zwischen diesen
Sammelrohren verlaufen parallele Rohre derart, dass ein Parallelstromkondensator
gebildet wird. D.h., dass Kältemitteldampf in eines der Sammelrohre
eingeführt wird, durch die parallelen Rohre geführt wird, darin
kondensiert, zu dem anderen Sammelrohr geführt wird und dann den
Kondensator verlässt. In einer Ausführungsform beschreibt diese
Druckschrift Rohre mit darin ausgebildeten parallelen Strömungskanälen mit
rundem Querschnitt. Ein derartiger Kondensator ist gemäß dem US-Patent
für Hochdruckkondensatoren vorgesehen.
Die deutsche Offenlegungsschrift 198 45 336 betrifft einen Wärmeübertrager,
der mit hohen Betriebsdrücken bis zu 100 bar mit CO2 als Kältemittel
betrieben wird. Darin findet ein Mehrkammer-Flachrohr Verwendung,
welches als geradliniges Rohr für einen Parallelstromkondensator oder als
serpentinenförmig gebogenes Rohr für einen Parallelstromkondensator
ausgebildet ist. Die Kanäle in dem Rohr sind bevorzugt mit ovalem und auch
mit rundem Querschnitt versehen. Der kreisrunde Querschnitt wird als für
eine hohe Druckfestigkeit geeignet offenbart. Um ein hohes
Wärmeübertragungsvermögen zu erhalten, sind ferner bei runden
Querschnitten der Kanäle die beiden Flachrohrbreitseiten wellenlinienförmig
profiliert.
Es finden darüber hinaus Flachrohre in Parallelstrom- bzw. Serpentinenstrom
Wärmetauschern Verwendung, deren Strömungskanäle rechteckige
oder dreieckige Querschnitte aufweisen. Hierzu wird beispielhaft auf die GB-A-2
133 525, JP-A-59-13877, US-A-3 689 972, US-A-2 136 641, GB-A-1 601
954, JP-A-57-66389, JP-A-58-221390 oder die EP-A-583 851 verwiesen.
Vielfach sind die Oberflächen der Strömungskanäle durch geeignete
Maßnahme, wie Rippen und Nuten, vergrößert, um eine höhere Wärmeübertragung
zu erzielen (vgl. JP-A-59-13877, JP-A-57-66389 bzw. JP-A-58-221390).
In der JP-A-114145 sind gegenüber diesen Formen rhombische
Strömungskanäle dargestellt, die einen besseren Kontakt des gasförmigen
Kältemittels mit den Wänden der Strömungskanäle und einen besseren
Abfluss von Kondensat gewährleisten sollen.
Weiterhin sind sogenannte Mäanderstromkondensatoren bekannt, bei denen
ein Kältemittel mehrfach zwischen zwei mit Trennwänden versehenen
Sammelrohren durch verschiedene Rohrgruppen hin- und hergeführt
werden, vgl. die EP-A-255 131. Die dafür verwendeten Rohre haben
ausschließlich Strömungskanäle mit quadratischen bzw. rechteckigen
Querschnitten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes
Rohr für einen Kondensator mit Betriebsdrücken von etwa 20 bar und einen
ebenfalls verbesserten Kondensator, insbesondere Mäanderstrom-kondensator,
bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
Der Anmelder hat überraschend gefunden, dass ein Rohr mit im
wesentlichen flachem Querschnitt und mehreren nebeneinander
angeordneten Strömungskanälen für einen Kondensator mit Betriebsdrücken
von etwa 20 bar besonders wirkungsvoll arbeitet, wenn die Strömungskanäle
im wesentlichen rund sind und einen hydraulischen Durchmesser von 1,10
mm bis 1,30 mm aufweisen. Eine weiter vorteilhafte Wirkung erzielt ein Rohr
mit Strömungskanälen, die einen hydraulischen Durchmesser von 1,14 mm
bis 1,26 mm aufweisen, und weiter bevorzugt ist ein Durchmesser von 1,18
mm bis 1,22 mm. Die besten Ergebnisse erzielt ein Rohr mit einem
hydraulischem Durchmesser von etwa 1,20 mm.
Weiter wurde gefunden, dass Rohre mit flachem Querschnitt und runden, in
Reihe angeordneten Strömungskanälen von besonders vorteilhafter
Wirkung in Mäanderstromkondensatoren arbeiten. Dies ist in besonders
bemerkenswerter Weise in Kondensatoren der Fall, wie sie noch später in
bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen beschrieben werden. Dies
wird darauf zurückgeführt, dass der Druckabfall bei den - im Vergleich zu
Parallelstromkondensatoren - insgesamt in Mäanderstromkondensatoren
vom Kältemittel längeren zurückzulegenden Wegen geringer ist. Damit wird
erreicht, dass grössere Mengen an Kältemittel pro Zeiteinheit mit insgesamt
gleichem energetischen Aufwand durch den Kondensator geführt werden
können. Weiterhin wird offenbar ein besserer Wärmeübergang gegenüber
Strömungswegen in bekannten Mäanderstromkondensatoren erzielt.
Darüberhinaus ist die Fertigung derartiger Rohre weniger aufwendig und
damit kostengünstiger, was gerade in der Massenfertigung eine große Rolle
spielt. Die Herstellung erfolgt durch Extrusion, wobei die Form der
Strömungskanäle durch entsprechend gestaltete Matrizen erzeugt wird.
Runde Matrizen haben sich als vorteilhaft erwiesen, da der Verzug beim
Auskühlen minimal und relativ gleichmäßig ist und die Matrizen im
Gegensatz zu eckigen Matrizen wesentlich weniger Verschleiß zeigen. Der
Verschleiß tritt bei herkömmlichen eckigen Matrizen insbesondere an den
Ecken auf.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beispielhaft anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Vorderansicht auf einen bevorzugten Mäanderstromkondensator,
- Figur 2
- eine Seitenansicht von rechts auf den Kondensator gemäß Figur
1,
- Figur 3
- eine Unteransicht auf den Kondensator gemäß Figur 1,
- Figur 4
- einen Querschnitt durch ein bevorzugtes erfindungsgemäßes
Rohr und
- Figur 5
- eine Einzelheit des rechten Endes des Querschnitts gemäß Figur
4 mit einer 20-fach vergrößerten Darstellung
Figur 1 stellt eine Vorderansicht eines bevorzugten Mäanderstromkondensators
20 im zusammengesetzten Zustand dar. Dieser Kondensator
20 weist ein erstes Sammelrohr 21 und ein zweites Sammelrohr 22 auf, die
vorzugsweise parallel angeordnet sind. In einer weiter bevorzugten
Ausführungsform ist ein Kältemitteleinlass 24 und ein Kältemittelauslass 25
mit dem ersten Sammelrohr 21 verbunden. Da das Kältemittel im
wesentlichen im gasförmigen Zustand eintritt und in flüssigem Zustand
austritt, hat der Kältemitteleinlass 24 einen größeren Querschnitt als der
Kältemittelauslass 25. Von dem Kältemitteleinlass 24 führt ein
Zuleitungsrohr in den in der dargestellten Ansicht oberen Teil des ersten
Sammelrohrs 21. Kurz vor dem Eintritt in das erste Sammelrohr 21 ist
vorteilhafterweise ein Überdruckventil vorgesehen. Weiter bevorzugt ist ein
oberer Teil des Sammelrohrs 21 durch eine Trennwand 27a im ersten
Sammelrohr 21 abgetrennt. Zwischen dem ersten Sammelrohr 21 und dem
zweiten Sammelrohr 22 verlaufen mehrere Rohre 10 beabstandet und
parallel zueinander. Diese Rohre 10 stehen mit dem Inneren der
Sammelrohre 21, 22 in dichter Verbindung. Links oben in Figur 1 sind
Kühlrippen 23 angedeutet, die sich im wesentlichen wellenlinienförmig oder
parallel zwischen den Rohren 10 erstrecken. Die Rohre haben einen im
wesentlichen flachen Querschnitt, wie noch nachfolgend weiter ausgeführt
wird. In der in Figur 1 dargestellten Ansicht, sieht man lediglich auf die
relativ geringe Höhe der Rohre 10, die in der Richtung senkrecht zur
Papierebene eine größere Breite haben als die dargestellte Höhe
(vergleiche ebenfalls Figur 4). Die Kühlrippen 23 stützen sich jeweils an den
flachen Oberflächen benachbarter Rohre ab und sind damit bevorzugt
verbunden. Dies ermöglicht einen guten Wärmeübergang zwischen den
Rohren 10 und den Kühlrippen 23 und insgesamt eine gute strukturelle
Steifigkeit des Kondensators 20.
Das im oberen Bereich des ersten Sammelrohrs 21 befindliche, im
wesentlichen gasförmig vorliegende Kältemittel strömt durch einen ersten
Satz Rohre 10a zum zweiten Sammelrohr 22. Dies wird dadurch
gewährleistet, daß vom Kühlmitteleinlass 24, bedingt durch die Trennwand
27a, lediglich Kältemittel in den ersten Satz Rohre 10a strömen kann, die mit
dem oberen, abgetrennten Bereich des ersten Sammelrohrs 21 verbunden
sind. Auf dem Weg vom ersten Sammelrohr 21 zum zweiten Sammelrohr 22
findet ein erster Wärmeaustausch zwischen dem Kältemittel und dem
senkrecht zur Papierebene strömenden Kühlmittel statt. Ein derartiger
Kondensator findet vorzugsweise Einsatz in Klimaanlagen von Automobilen.
Durch den Kondensator 20, d.h. durch die Rohre 10 und die Kühlrippen 23,
strömt dabei normalerweise Luft als Kühlmittel. Der dargestellte Aufbau soll
einen möglichst guten Wärmeübergang zwischen dem Kältemittel und dem
Kühlmittel gewährleisten. Auf diese Weise findet ein erster Wärmeaustausch
und auch eine erste Kondensation des Kältemittels im ersten Satz Rohre
10a statt.
Im zweiten Sammelrohr 22 angekommen, ist das Kältemittel in der Lage bis
zur ersten Trennwand 26a im zweiten Sammelrohr 22 zu strömen. Wie die
Trennwand 27a, bildet diese Trennwand 26a für das Kältemittel eine
Barriere, so daß das Kältemittel nicht über die Trennwand 26a im zweiten
Sammelrohr 22 hinaus in der dargestellten Ansicht nach unten strömen
kann. Statt dessen wird es gezwungen, durch einen zweiten Satz Rohre 10b
zurück zum ersten Sammelrohr 21 zu strömen. Hierbei findet ein weiterer
Wärmeaustausch und eine weitere Kondensation statt.
Eine weitere Trennwand 27b im ersten Sammelrohr 21 zwingt das
Kältemittel dann durch einen dritten Satz Rohre 10c abermals in das zweite
Sammelrohr 22. Durch weitere Trennwände 26b im zweiten Sammelrohr und
27c im ersten Sammelrohr wird dann das Kältemittel abermals wieder zum
ersten Sammelrohr 21, dann zum zweiten Sammelrohr 22 und zurück zum
ersten Sammelrohr durch einen vierten Satz Rohre 10d, einen fünften Satz
Rohre 10e beziehungsweise einen sechsten Satz Rohre 10f geführt. Vom
untersten Bereich des ersten Sammelrohrs 21, abgetrennt durch die dritte
Trennwand 27c, führt dann ein Rohr zum Kältemittelauslass 25.
Die vorstehende Beschreibung macht deutlich, warum ein derartiger
Kondensator auch "Mäanderstromkondensator" genannt wird, da nämlich
das Kältemittel durch mehrere Schleifen bzw. Mäander durch den
Kondensator geführt wird. Damit wird der durch das Kältemittel im
Kondensator zurückgelegte Weg im Vergleich zu einem Parallelstromkondensator,
abhängig von der Anzahl an Sätzen von Rohren, vervielfacht.
Besonders bevorzugt ist die dargestellte Ausführungsform mit insgesamt
sechs Mäandern, die also das Kältemittel sechsmal die wirksame Breite des
Kondensators durchströmen läßt. Weiter bevorzugt nimmt die Zahl der
Rohre 10 zwischen einem Satz Rohre 10a bis 10e und einem weiteren,
stromabwärts benachbarten Satz Rohre 10b bis 10f ab, oder bleibt
zumindest gleich. Dadurch wird in vorteilhafter Weise eine degressive
Schaltung der Rohrsätze erreicht.
In besonders bevorzugter Ausführungsform umfaßt der erste Satz Rohre 10a
17 Rohre, der zweite Satz Rohre 10b 10 Rohre, der dritte Satz Rohre 10c 7
Rohre, der vierte Satz Rohre 10d 6 Rohre, der fünfte Satz Rohre 10e 4
Rohre und der sechste Satz Rohre 10f ebenfalls 4 Rohre. Auf diese Weise
wird erreicht, daß dem anfangs noch überwiegend gasförmigen Kältemedium
vergleichsweise mehr Oberfläche und Querschnitt zum Wärmetausch zur
Verfügung gestellt wird als dem stromabwärts immer mehr in flüssiger Form
vorliegenden Kältemittel.
Ein erfindungsgemäßer Wärmetauscher hat vorzugsweise eine Breite von
300 bis 1000 mm und besonders bevorzugt von etwa 400 bis 700 mm und
weiter bevorzugt etwa 560 bis 600 mm. Die Bauhöhe beträgt weiter
bevorzugt von 200 bis 700 mm, weiter bevorzugt von 400 von 550 mm und
besonders bevorzugt von 460 bis 500 mm. Eine Ausführungsform, die
insbesondere für die oben genannte Anzahl von Rohren in den einzelnen
Sätzen an Rohren bevorzugt ist, weist eine wirksame Stirnfläche von etwa
27,8 dm2 auf, das ergibt eine wirksame Breite des durchströmten
Kondensators von etwa 580 mm und eine wirksame Höhe von etwa 480 mm.
Eine bevorzugte Dichte an Rippen beträgt 75 Rippen pro dm. Figur 1 zeigt
ebenfalls Elemente zum Verankern des Kondensators im Motorraum eines
Fahrzeugs. Darauf soll jedoch nicht weiter eingegangen werden.
In bevorzugter Ausführungsform sind die zuvor erläuterten Elemente des
Kondensators miteinander verlötet, gelb chromatiert und schwarzpulverlackiert,
um den Wärmeaustausch noch weiter zu optimieren.
Wie in der Beschreibungseinleitung bereits erörtert, wird ein derartiger
Kondensator üblicherweise mit einem Betriebsdruck von 20 bar betrieben.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines in derartigen Kondensatoren
verwendeten Rohres oder Flachrohres 10 ist in Figur 4 vergrößert
dargestellt. Ein derartiges Rohr hat besonders bevorzugt eine Breite von
etwa 12 bis 20 mm, weiter bevorzugt 15 bis 17 mm und besonders bevorzugt
etwa 16 mm. Die Höhe H beträgt vorzugsweise 1 bis 3 mm, weiter bevorzugt
1,5 bis 2,1 mm und besonders bevorzugt etwa 1,8 mm. Derartige
Außendimensionen ermöglichen eine relativ geringe Stirnfläche des Rohrs,
so daß der Druckabfall der den Kondensator durchströmenden Luft nicht zu
groß wird. Auf der anderen Seite wird die wirksame Oberfläche
insbesondere hin zu den Kühlrippen (in Figur 4 die oben und unten
dargestellten Außenseiten) optimiert.
Figur 4 stellt den Flachrohrquerschnitt mit elf kreisrunden Strömungskanäle
11, die dazwischen liegenden Stege 12 und die mit den Außenwänden
gebildeten Wandungen 13 dar. Eine bevorzugte Mindeststärke der Stege 12
beträgt S = 0,20 mm. Die Mindeststärke der Wandungen 13 beträgt
vorteilhafterweise W = 0,30 mm. Die Strömungskanäle 11 haben
erfindungsgemäß einen im wesentlichen runden Querschnitt und einen
hydraulischen Durchmesser von 1,10 bis 1,30 mm. Der hydraulische
Durchmesser entspricht bei einem kreisrunden Querschnitt dem
Kreisdruchmesser. Weiter bevorzugt beträgt der hydraulische Durchmesser
1,14 bis 1,26 mm, noch weiter bevorzugt 1,18 mm bis 1,22 mm und am
meisten bevorzugt etwa 1,20 mm. Es wurde gefunden, dass ein derartiger
hydraulischer Durchmesser in besonderer Weise bei einem Einsatz eines
Rohrs 10 in Mäanderstromkondensatoren einen optimalen, dimensionsbedingten
Wärmeübergang ermöglicht. Figur 5 zeigt eine Einzelheit aus
Figur 4, insbesondere die der Luft zugewandten Seite des Rohrs 10. Es
wurde gefunden, daß bei einer Abschrägung X von der Mitte des Rohrs bis
zum oberen bzw. unteren Ende des Rohrs bei den genannten
Größenordnungen um etwa 0,3 mm und ein Radius R von etwa 0,2 mm
einen optimalen Strömungsverlauf des Kühlmittels Luft gewährleisten. Ein
besonders bevorzugter Wärmeübergang zwischen dem am weitesten außen
gelegenen Strömungskanal 11 und dieser vorderen Fläche ergibt sich bei
einem wirksamen Abstand Y von dem Strömungskanal 11 zur Vorderfläche,
der bevorzugt etwa 0,38 mm beträgt.
Ein erfindungsgemäßes Rohr wird vorzugsweise aus Aluminium bzw. einer
Aluminiumlegierung extrudiert. Dabei werden die runden Strömungskanäle
durch im wesentlichen runde Matrizen im Extrusionswerkzeug erzeugt. Eine
runde Ausbildung der Strömungkanäle ermöglicht nicht nur einen
optimierten Wärmeübergang, insbesondere bei der Verwendung der Rohre
in Mäanderstromkondensatoren, sondern hat ebenfalls große Vorteile bei
der Fertigung der Rohre. Der Verzug beim Extrudieren ist gleichmäßig und
minimal und der Verschleiß der runden Matrizen ist wesentlich geringer, als
würden Matrizen mit eckiger Kontur, wie im Stand der Technik, eingesetzt.
Damit ergeben sich, durch die Form der Strömungskanäle bedingt, gleich
mehrere Vorteile gleichzeitig.