EP1208330A2 - Beleuchtete lautsprechervorrichtung - Google Patents

Beleuchtete lautsprechervorrichtung

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EP1208330A2
EP1208330A2 EP00958448A EP00958448A EP1208330A2 EP 1208330 A2 EP1208330 A2 EP 1208330A2 EP 00958448 A EP00958448 A EP 00958448A EP 00958448 A EP00958448 A EP 00958448A EP 1208330 A2 EP1208330 A2 EP 1208330A2
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loud speaker
light
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EP00958448A
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Albert Baur
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    • F21LIGHTING
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Abstract

Zur Schaffung einer kompakt bauenden Lautsprechervorrichtung mit zumindest einem Lautsprecher (3) und einer Beleuchtungseinheit (1), wird vorgeschlagen, daß der Lautsprecher (3) in eine spitzkegelförmige Lautsprechereinheit (2) integriert ist, die zusammen mit der Beleuchtungseinheit (1) in einer Säule (5) eingebaut ist.

Description


  
 



  Beschreibung : Beleuchtete Lautsprechervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Lautsprechervorrichtung mit zumindest einem Lautsprecher und einer Beleuchtungseinheit.



     Üblicher    Stand der Technik sind Lautsprecherboxen, welche die Töne im allgemeinen in frontaler Richtung abstrahlen. Ist nur eine Box im Raum vorhanden, so fehlt das   Gefühl    der   Räumlichkeit    des Klanges. Ausserdem sind Lautsprecherboxen zwar in der Regel funktional, aber oft optisch wenig ansprechend.   Wünschenswert      wäre    eine Lautsprechervorrichtung, die optische und akustische   Ansprüche    gleichermassen erfüllt,   nämlich    eine Kombination aus Beleuchtung und Lautsprecher.

   Ein Problem hierbei ist jedoch, dass der Lautsprecher   für    eine optimale Klangfülle sowohl einen Resonanzkörper als auch eine gewisse Schalldämmung erfordert, während eine   gleichmässige    Beleuchtung dagegen einen Reflektor verlangt, der   möglichst    kein Licht absorbiert, damit die Lichtausbeute   möglichst    hoch ist.



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine kompakt bauende Lautsprechervorrichtung zur   Verfügung    zu stellen, die akustische Effekte mit optischen verbindet, wobei sich diese gegenseitig ergänzen.



  Diese Aufgabe wird   gelöst    durch eine Lautsprechervorrichtung gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.



  Der Hauptvorteil der   erfindungsgemässen    Lautsprechervorrichtung ist, dass bei optimaler Lautsprecherfunktion die Lichtfunktion nicht   eingeschränkt    wird, da der Lautsprecher und die Beleuchtungseinheit so in einer Säule integriert sind, dass alle Aspekte hinsichtlich der   Schalldämmung    und Resonanz erfüllt sind und zudem die gewünschte   gleichmässige      Lichtführung    an die Aussenwand der   Säule    und deren Beleuchtung damit   gewährleistet    ist. Ferner wird dem   Hörer    ein ausgezeichnetes Klangerlebnis  vermittelt, auch wenn nur ein Lautsprecher im Raum plaziert ist, da die Klangverteilung gegenüber herkömmlichen Lautsprechern deutlich verbessert wird.

   Insbesondere wird durch die vorgeschlagene Kombination eine kompakte Lautsprechervorrichtung mit integrierter Beleuchtungseinheit geschaffen, die im Wohnoder Therapiebereich   für    ein angenehmes Licht-und Klangerlebnis sorgt bzw. als Blickfang auf Messen oder Werbeveranstaltungen zu einer erhöhten Aufmerksamkeit führen kann, insbesondere bei Einsatz wechselnder Farben   über    nahezu die gesamte   Säulenhöhe.   



  Ein   Ausführungsbeispiel    der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen   näher    beschrieben. Es zeigen : Fig.   1    : einen   Teillängsschnitt    der Lautsprechervorrichtung ; Fig. 2 : einen vergrösserten   Längsschnitt    gemäss Fig. 1 mit der
Lautsprechervorrichtung im unteren Bereich und einem    zugehörigen    Querschnitt in Draufsicht ; Fig. 3 : eine Draufsicht auf den oberen Bereich der
Lautsprechervorrichtung ; und Fig. 4 : ein abgewandeltes   Ausführungsbeispiel    der
Lautsprechereinheit in perspektivischer Darstellung.



  In Fig.   1    ist eine   säulenförmige    Lautsprechervorrichtung mit einer untenliegenden Beleuchtungseinheit 1 und einem oberen Lautsprecher 3 dargestellt. Der Lautsprecher 3 ist in eine   spitzkegelförmige    Lautsprechereinheit 2 integriert, die zum einen der Schalldämmung des Lautsprechers 3 dient.   Hierfür    ist sie mit Isoliermaterial 22 (vgl. Fig. 4) in der zur Optimierung der Akustik notwendigen Menge gefüllt.

   Zum anderen dient die Lautsprechereinheit 2 aufgrund der Spitzkegelform auch zur Lichtreflektion eines Lichtanteils von der Beleuchtungseinheit   1    (wie dies mit doppelt strichpunktierten Linien angedeutet ist) auf die Wandung einer hier zylindrischen, hohlen   Säule    5 und nimmt in sich (wie dies mit einer zentralen Wellenlinie angedeutet ist) ausserdem die Zuleitung bzw.   Kabelführung    4   für    den Lautsprecher 3 auf.  



  Die Lautsprechereinheit 2 ist umgeben von einem Geflecht 13, welches das Isoliermaterial 22 in Position   hält.    Die Beleuchtungseinheit 1 und die Lautsprechereinheit 2 sind somit in kompakter Weise in die   Säule    5 eingebaut, die auf Füssen 6 steht, insbesondere um eine   Belüftung    der Beleuchtungseinheit 1 zu   gewährleisten.    Im unteren Bereich der bevorzugt aus einem Acrylglasrohr bestehenden   Säule    5 ist zudem eine Rohrblende 17 eingesetzt, um die Beleuchtungseinheit 1 nach aussen hin abzudecken.



  Fig. 2 zeigt die Anordnung der Beleuchtungseinheit   1    und der   Kabelführung    4 im unteren Bereich der   Säule    5. Die Beleuchtungseinheit 1 besteht aus einem Strahler 7, welcher eine darüber angeordnete Filterscheibe 8 durchstrahlt. Letztere wird mittels eines Motors 10 drehbar angetrieben, so   dass    unterschiedliche Farben (vgl. entgegengesetzte Schraffur von zwei Sektoren in der Draufsicht) innerhalb der Säule 5 erzeugt werden. Die Zuleitung   für    den Lautsprecher 3 erfolgt durch die Lautsprechereinheit 2 hindurch   über    die   Kabelführung    4. Diese befindet sich, um Schatten zu vermeiden, unmittelbar mittig   über    dem Strahler 7.

   Ein lose herabhängendes Kabel   würde    Schatten werfen, was den optischen Gesamteindruck negativ beeinflussen würde. Die   Kabelführung    4 ist mittels einer Halterung 11 am Boden der   Säule    5 fixiert, wodurch auch die untere Spitze der Lautsprechereinheit 2 relativ zum Strahler 7,   nämlich    exakt mittig   über    diesem zentriert ist.

   Dadurch werden die in Fig. 1 aus   Gründen    der   Übersichtlichkeit    nur in der linken Hälfte angedeuteten Lichtstrahlen auf dem Weg zur Wandung der Säule 5 kaum   gestört.    Wenn ein Teilstrahl (wie   für    den untersten Strahl von dem Strahler 7 angedeutet) an der Innenwandung reflektiert wird, wird dieser durch die Spitzkegelform wieder auf die Wandung der   Säule    5 zurückreflektiert, um diese dann zu durchstrahlen und einen   gleichmässigen    Leuchteffekt   über    nahezu die gesamte   Höhe    der   Säule    5 zu ergeben.



  Die Draufsicht in Fig. 3 verdeutlicht die Anordnung des Lautsprechers 3 an der Oberseite der   Säule    5. Der Lautsprecher 3  wird mittels Befestigungen 12,   z.    B. Schrauben oder Klammern, auf der Oberseite eines Rings 18 fixiert. Die Befestigungen 14, z. B. Schrauben oder   Klammern,    dienen dazu, das Geflecht 13 oder die Stäbe 21 (vgl. Fig. 4) an der Oberseite der Säule 5 ebenfalls an dem Ring 18 zu befestigen, so dass die gesamte Einheit 2 in die Säule 5 eingesetzt werden kann. Durch   Lösen    des Ringes 18 kann die Lautsprechervorrichtung im Bedarfsfalle   geöffnet    werden, so dass beispielsweise die Lautsprechereinheit 2 ausgetauscht oder die Innenwandung der   Säule    5 gereinigt werden kann.



  In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform der   spitzkegelförmigen    Lautsprechereinheit 2 von Fig. 1 dargestellt.



  Die abgewandelte Lautsprechereinheit 2 besteht ebenfalls aus einem Lautsprecher 3, welcher in eine   spitzkegelförmige    Einheit integriert ist, die das zur Schalldämmung notwendige Isoliermaterial 22 (punktiert angedeutet)   trägt.    Die Fixierung des Isoliermaterials 22 erfolgt im Unterschied zu Fig.   1    jedoch nicht mittels eines Geflechtes 13, sondern mittels einzelner   Stäben    21, welche   spitzkegelförmig    angeordnet sind. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass durch die Verwendung dieser   Stäbe    21, ggf. mit   zusätzlichen    Querstreben, die Spitzkegelform exakt eingehalten werden kann und das Isoliermaterial 22 zur Schalldämmung des Lautsprechers 3 und ggf.

   Lichtverteilung von dem Strahler 7 zur Wandung der Saule 5 hin   gleichmässig    umgrenzt und fixiert wird.



  Die spitzkegelartige Form der Lautsprechereinheit 2 bringt den Vorteil mit sich, dass bei entsprechender Wahl (bevorzugt weiss) des Isoliermaterials 22 die   Lichtstärke    mit zunehmender Entfernung von dem Strahler 7 nur geringfügig abnimmt, so dass dem Betrachter die Ausleuchtung der   Säule    5   über    deren Gesamthöhe   gleichmässig    erscheint. Trotzdem braucht bei Verwendung dieser   spitzkegelförmigen    Lautsprechereinheit 2 auf die Schalldämmung des Lautsprechers 3 nicht verzichtet werden.



  So werden die akustischen   Möglichkeiten    des Lautsprechers 3 optimal   genützt.     



  Als Dämmungsmaterial kann jedes Isoliermaterial verwendet werden, welches dazu geeignet ist, Schall zu isolieren.



  Bevorzugt wird solches Material eingesetzt, das kaum Licht absorbiert, sondern im Gegenteil dieses   möglichst    vollständig reflektiert. Eine andere   Möglichkeit    ist, das Isoliermaterial 22 mit einem hellen oder weissen Vlies zu umhüllen, um so die Lichtabsorption des Dämmungsmaterials zu minimieren.



  Die   Höhe    der   spitzkegelförmigen    Lautsprechereinheit 2 kann variieren, in   Abhängigkeit    zum einen von der Gesamthöhe der Lautsprechervorrichtung, zum anderen von den Wünschen des Anwenders bzw. auch der Leistung des Lautsprechers 3. Es wird jedoch bevorzugt, dass die   Höhe    der Lautsprechereinheit 2 etwa drei Viertel der Gesamthöhe der Lautsprechervorrichtung   beträgt.   



  Zwar sind auch geringere   Höhen    denkbar, allerdings bringt die damit einhergehende Volumenreduzierung des Isoliermaterials 22 und damit des Schallschluckvolumens ab einer gewissen   Minimalgrösse    Akustikprobleme mit sich. Der Spitzenwinkel der Lautsprechereinheit 2 ist dabei so   gewählt,    das der in Fig. 1 angedeutete oberste Teilstrahl von dem Strahler 7 nicht behindert wird bzw. dieser eine umhüllende Tangente an der Umfang des Isoliermaterials 22 bildet.



  Wie oben angesprochen, ist die Lautsprechereinheit 2 bevorzugt mit dem Ring 18 von oben her   hängend      über    die untenliegende Beleuchtungseinheit 1 in die   Säule    5 eingesetzt. Die Lautsprechereinheit 2 ist somit in die bevorzugt   zylinderförmig    gestaltete   Säule    5 integriert, obgleich auch andere Formen der hohlen   Säule    5, z. B. hexagonale Säulenquerschnitte verwendbar sind. Da die Säule 5 zugleich als Resonanzkörper dient und dadurch die Akustik der Lautsprechervorrichtung optimiert werden kann, werden   kreisförmige    Hohlquerschnitte der   Säule    5 bevorzugt, zumal hierdurch auch eine   gleichmässige    Lichtabstrahlung an der Säulenwandung erzielt wird.



  Die Halterung   für    das Isoliermaterial 22, sei es das Geflecht 13 oder die   Stäbe    21, können aus verschiedenen Materialien  bestehen. Bevorzugt werden Metalle oder Kunststoffe, insbesondere hellfarbig, um die Lichtabsorption   möglichst    gering zu halten. Die bevorzugt verwendetete Anzahl der   Stäbe    21   beträgt    acht, obgleich jede andere Anzahl denkbar   wäre,    sofern sie ausreichend ist, das Isoliermaterial 22 sicher in Position und in der Spitzkegelforn zu halten. Das in Fig.   1    verwendete Geflecht 13 sollte eine ausreichend geringe Maschengrösse zur sicheren Fixierung des Isoliermaterials 22 haben, z. B. eine durchschnittliche Maschengrösse von ca.   1    bis 3 cm oder kleiner.



  Verwendbar als Geflecht 13 ist auch ein textiles Gewebe, das eine ausreichende Festigkeit aufweist, um das Isoliermaterial 22 um den Lautsprecher 3 herum zu fixieren und um die   spitzkegelförmige    Lautsprechereinheit 2 in ihrer mittig angeordneten Lage zentral   über    dem Strahler 7 zu halten. Diese Zentrierung wird unterstützt durch die   Kabelführung    4, insbesondere wenn bevorzugt hierfür ein dünnes Rohr verwendet wird, bevorzugt aus   hitzebeständigem    Kunststoff.



     Für    die Wandung der   Säule    5 wird bevorzugt ein Rohr aus Acrylglas verwendet, obgleich jedes andere lichtdurchlässige Material, wie z. B. sandgestrahltes Glas, gleichermassen verwendet werden kann. Die   Opazität    und Farbe des Materials der hohlen   Säule    5 kann nach Bedarf des Kunden variiert werden, wobei jedoch eine gewisse Lichtundurchlässigkeit zweckmässig ist, um die Innenteile der Säule 5,   nämlich    insbesondere die Lautsprechereinheit 2 und die untere Beleuchtungseinheit 1 aus optischen   Gründen    abzudecken. Weitere optische Effekte sind mit Hohlglassäulen zu erzielen, welche teilweise grafische Elemente mit anderer   Opazität    als der restliche Teil aufweist.



  Bei Bedarf können zur Klangoptimierung noch zusätzliche Elemente, beispielsweise ein Hochtöner und/oder Reflektor 15 an der Oberseite der Lautsprechereinheit 2 angebracht werden, bevorzugt an dem Ring 18. Diese   können,    wie im vorliegenden   Ausführungsbeispiel,    unterseitig   kegelförmig    sein und so die Klangverteilung im Raum verbessern. Bevorzugt sind zur Steuerung der Lautsprechervorrichtung zwei   Funkempfänger    9 und 16 im   Sockel vorgesehen, mit denen sich die Funktionen sowohl der Beleuchtungseinheit 1 ferngesteuert bedienen lassen, insbesondere die Drehgeschwindigkeit der Filterscheibe 8   über    eine Ansteuerung des Moters 10 und/oder die   Lichtstärke    des Strahlers 7 (Dimmerfunktion).



  Als Filterscheibe 8 wird eine Farbfilterscheibe mit mehreren Farben bevorzugt (vgl. unterschiedliche Schraffur der beispielsweise acht Sektoren in Fig. 2), um an der Wandung der Säule 5 wechselnde Farben in schneller oder langsamer Folge und damit besondere optische Effekte zu erzeugen. Aufgrund der Wärme, welche beim Betrieb durch die Lichtquelle 7 entsteht, sind die   Füsse    6 an der Unterseite der Säule 5 vorteilhaft. Sie können aus unterschiedlichen Materialien (z. B. Holz, Metall, Kunststoff, Stein etc.) gefertigt sein und verschiedene Formen   (zylinderförmig,      kegelförmig,    halbkugelig, pyramidal etc.) aufweisen. Es ist auch   möglich,    mehrere Lautsprecher 3 in die Säule 5 zu integrieren. Diese können sowohl im oberen Bereich als auch im Sockel angeordnet sein, z.

   B. ein   zusätzlicher    Basslautsprecher im Fuss der Saule 5. 

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