Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wiedergabe von
Informationen auf einem Ausschnitt einer Anzeigefläche eines Terminals eines
Datennetzes wie beispielsweise dem Internet, auf ein
Computersoftwareprogramm-Produkt, das in dem auf einem Rechner in einer
Netzwerkumgebung geladenen Zustand ein solches Verfahren implementiert, auf ein
System zur Wiedergabe von Informationen auf einem Ausschnitt einer Anzeigefläche
eines Terminals sowie auf eine Bannerinformations-Datenbank in einer
Netzwerkumgebung zur Bereitstellung von Bannerinformationen.
Der allgemeine Hintergrund der vorliegenden Erfindung sind sogenannte
Internet-Werbebanner, die gemäß dem Stand der Technik beim Aufrufen von Websites
im Internet ausgehend von einem an das Internet angeschlossenen Terminal in einem
Ausschnitt einer Anzeigefläche des Terminals angezeigt werden.
Banner im engeren Sinne sind also grafisch gestaltete (Werbe-)Flächen im Internet, die
auf einer Website plaziert sind und ggf. einen direkten Link (Verknüpfung von HTML-Dokumenten)
zur Site des Werbetreibenden haben. Banner können aber auch rein zur
Darstellung von Logos oder Werbebotschaften verwendet werden.
Gemäß dem Stand der Technik weisen diese Werbebanner einen im wesentlichen
statischen Inhalt auf. Mit anderen Worten, wenn gemäß dem Stand der Technik die
Werbebanneranzeige auf der Anzeigefläche des Terminals bei wiederholtem Anwählen
der Adresse einer Website im Internet veränderbare Inhalte anzeigen soll, muss das
gesamte Werbebanner, das meist in der Form einer Grafikdatei angelegt ist, getauscht
werden. Diese Grafikdateien von Internet-Werbebannern können als Datenbankobjekte
in einer Datenbankstruktur oder aber als Dateien auf einem Webserver abgelegt werden.
Bekannt ist weiterhin die sogenannte Banner-Rotationstechnik, bei der die Anzeige der
einzelnen Banner regelmäßig wechselt, während der Website-Besucher die geladene
Website betrachtet. Die Banner werden also ausgetauscht, während die Seite bereits in
einen Browser geladen ist.
Aus US-A-5,572,643 ist eine Technologie bekannt, die einen Webbrowser beinhaltet,
der die Anzeige von Informationsobjekten während eines Download-Vorgangs über das
Internet ermöglicht. Die während des Download-Vorgangs dynamisch angezeigten
Informationsobjekte können beispielsweise Werbung oder andere Nachrichten wie zum
Beispiel Verweise auf das Urheberrecht sein.
Aus der US-A-6,157,946 ist eine Technik bekannt, bei der ein Terminal auf eine
Website des Internets zugreifen kann. Sobald eine solche logische Verbindung zwischen
dem Terminal und dem Internet aufgebaut ist, wird das Terminal identifiziert und eine
entsprechende Nutzerinformation wird an eine Datenbank übermittelt, die dann
abhängig von der übermittelten Nutzerinformation Nachrichten (Werbung, etc.) zu dem
Terminal hin überträgt und in der Art eines Banners in einem zweiten Fenster auf dem
Bildschirm des Terminals wiedergibt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr, eine Technologie bereitzustellen,
die unter Berücksichtigung der Randbedingungen einer verbindungslosen
Datennetzumgebung eine Dynamisierung des Inhalts von Bannerinformationen beim
Zugriff auf eine Ressource ermöglicht. Insbesondere soll die Bannerinformation in
einfacher Weise konfigurierbar und aktualisierbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in
besonders vorteilhafter Weise weiter.
Erfindungsgemäß wird also ein Verfahren zur Anzeige von Bannerinformation auf
einem an ein Datennetz angeschlossenen Computer vorgeschlagen. Dabei wird zuerst
ausgehend von dem Computer eine Adresse einer ersten Ressource des Datennetzes
angewählt. Informationen werden von dieser ersten Ressource zu dem Computer über
das Datennetz heruntergeladen, wobei die Informationen (wenigstens) einen Verweis
auf die Adresse einer weiteren Ressource des Datennetzes enthalten. Dadurch kann
automatisch eine Verbindung von dem Computer zu der weiteren Ressource aufgebaut
werden und Bannerinformation von der weiteren Ressource zu dem Computer über das
Datennetz heruntergeladen und an dem Computer angezeigt werden. Dabei weist die in
der weiteren Ressource zum Herunterladen bereitgestellte Bannerinformation
sogenannte dynamische Informationen auf, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie in
der weiteren Ressource ständig oder in im wesentlichen gleichmäßigen zeitlichen
Absänden aktualisiert werden.
In der weiteren Ressource können auch statische Informationen und im wesentlichen
dynamische Informationen zu der Bannerinformation zusammengesetzt werden.
Die dynamischen Informationen der Bannerinformation können ständig oder in im
wesentlichen gleichmäßigen zeitlichen Abständen wiederholt von der weiteren
Ressource zu dem Computer heruntergeladen werden. Dadurch wird die Anzeige der
Bannerinformation auf dem Computer ständig aktualisiert und somit auch dynamisiert.
Die dynamischen Informationen können in der weiteren Ressource kategorisiert
abgelegt sein.
In der weiteren Ressource können Kategorieinformationen bezüglich des
Informationsgehalts derjenigen ersten Ressourcen abgelegt sein, die einen Verweis zum
Herunterladen von Bannerinformation von der weiteren Ressource eingebunden
aufweisen.
In der weiteren Ressource können dynamische Informationen verschiedener Kategorien
vorgesehen sein. Die zu dem Computer übertragene dynamische Information der
Bannerinformation kann von dem Informationsgehalt derjenigen ersten Ressource
abhängen, die der Computer ursprünglich angewählt hat. Somit kann eine gewisse
Zielgruppen-Parallelität zwischen dem Informationsgehalt der ersten Ressource und dem
Informationsgehalt der Bannerinformation erreicht werden.
Die Abhängigkeit der Bannerinformation von dem Informationsgehalt der ersten
Ressource kann automatisch durch eine Suchmaschine erfolgen. Die Suchmaschine
wertet dabei den Informationsgehalt der ersten Ressource aus und legt eine
entsprechende Kategorieinformation in der weiteren Ressource an.
Die Abhängigkeit der Bannerinformation von dem Informationsgehalt der ersten
Ressource kann auch manuell über das Datennetz von den ersten Ressourcen aus
festlegbar und/oder modifizierbar sein.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein
Computersoftwareprogramm-Produkt vorgesehen, das ein derartiges Verfahren
implementiert, wenn es auf einem Computer in einer Datennetzumgebung läuft.
Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System zur
Anzeige von Bannerinformation auf einem an ein Datennetz angeschlossenen Computer
vorgesehen. Das System weist eine erste Ressource des Datennetzes auf, die von dem
Computer aus angewählt werden kann, um Informationen von der ersten Ressource zu
dem Computer über das Datennetz herunterzuladen. Informationen enthalten dabei
einen Verweis auf die Adresse einer weiteren Ressource des Datennetzes. Das System
weist weiterhin eine weitere Ressource auf, die derart ausgelegt ist, dass zu ihr eine
Verbindung von dem Computer aus aufbaubar und Bannerinformation von der weiteren
Ressource zu dem Computer über das Datennetz zur Anzeige an dem Computer
herunterladbar ist. Dabei weist die weitere Ressource eine Schnittstelle auf, um zum
Herunterladen bereitgestellte Bannerinformation wenigstens teilweise ständig oder in im
wesentlichen gleichmäßigen zeitlichen Abständen aktualisiert einzupflegen.
Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Bannerinformations-Datenbank vorgesehen, die Bannerinformation zum Herunterladen
durch an ein Datennetzes angeschlossene Computer bereitstellt.
Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden
nunmehr anhand der detaillierten Erläuterungen eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Figuren der begleitenden Zeichnungen näher ersichtlich.
Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht der Implementierung der
erfindungsgemäßen Technologie, und Figur 2 zeigt genauer den Aufbaus eines Informationsbanner-Datenbanksystems
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Figur 1 zeigt in einer schematischen Ansicht ein System gemäß der vorliegenden
Erfindung. Zentrales Element diese Systems ist ein
Bannerinformations-Datenbanksystem 1, das eine Bannerinformations-Datenbank 2,
eine Schnittstelle in Form eines Redaktionsmoduls 8 für Banner-Provider, eine weitere
Schnittstelle in Form eines Banner-Managementmoduls 20 für Website-Besitzer sowie
eine Suchmaschine in Form eines sogenannten Katalogisierungs-Spiders 21 für Websites
mit bestimmter Bannerinformation aufweist. Zweck des
Bannerinformations-Datenbanksystems 1 ist es, für Websites 13 im Internet 10
Bannerinformationsdaten bereitzustellen, die aus Daten der genannten verschiedenen
Datenbankstrukturen zusammengesetzt werden können. Die Websites 13 und das
Internet 10 stehen dabei allgemein als Beispiel für Ressourcen in einem
verbindungslosen Datennetz.
Der Katalogisierungs-Spider 21 ist ein "intelligenter" Agent (auch Robot genannt), der
dazu programmiert ist, eigenständig Websites 13 zu durchforsten, die eine
Bannerinformation von der Bannerinformations-Datenbank 2 geschaltet haben, und die
gefundenen Daten in der Bannerinformations-Datenbank 2 zu organisieren.
An dem Prozess der Einpflege von Daten in die zentrale
Bannerinformations-Datenbank 2 können die folgenden Instanzen teilnehmen:
Ein Informations-Provider B, wie beispielsweise ein Nachrichtendienst, hat eine
Datenbank 3 mit Nutzdaten, die in eine Nutzdatenbank 26 überführt werden können,
die Teil der zentralen Bannerinformations-Datenbank 2 ist. Der
Informations-Provider B ist dabei für die Aktualität seiner mittels der Datenbank 3
bereitgestellten Nutzdaten zuständig. Diese ständig aktualisierten Nutzdaten werden
dann in den Nutzdatenbereich (Nutzdatenbank 26 in Figur 2) kopiert. Die dafür
zuständige Akualisierungsschnittstelle 9 ist nur durch den Informations-Aufbereiter A
ansprechbar. Andere Teilnehmer des Internets haben auf diese Schnittstelle 9 keinen
Zugriff.
Ein Banner-Provider 5 stellt Banner-Rohdaten sowie Zusatzinformationen 7 bereit. Die
Banner-Rohdaten sind beispielsweise Banner-Grafikobjekte 6. Die Banner-Rohdaten wie
auch die Zusatzinformationen 7 können beispielsweise mittels eines Redaktionsmoduls 8
oder optional direkt (siehe Figur 2) in die zentrale Bannerinformations-Datenbank 2 und
genauer gesagt in die Banner-Rohdatenbank 28 eingepflegt werden. Das
Redaktionsmodul 8 stellt dabei der Informations-Aufbereiter A bereit, der der Betreiber
des Servers ist, auf dem das Bannerinformations-Datenbanksystem 1 implementiert ist.
Banner-Provider 5 können indessen Zusatzdaten, wie beispielsweise tagesaktuelle
Angebote 7, mittels des Redaktionsmoduls 8 in eine Banner-Zusatzdatenbank 27 (siehe
Figur 2) einpflegen.
Nunmehr soll der Ablauf der Aktualisierung des Inhalts der zentralen
Informationsbanner-Datenbank 2 erläutert werden.
Mittels der Internet-Aktualisierungsschnittstelle 9 werden Info-/Newspakete von dem
Informations-Provider B beispielsweise mittels eines automatischen FTP (File Transfer
Protocol)-Pushverfahrens zu der zentralen Informations-Datenbank 2 hin übertragen.
Mit Hilfe dieses FTP-Pushverfahrens schickt der Informations-Provider B die
gewünschten (abonnierten) Nutzdaten 9 scheinbar selbständig zu der zentralen
Informations-Datenbank 2, anstatt darauf zu warten, dass diese die Nutzdaten 9 aktiv
abruft. Mittels dieses FTP-Pushverfahrens können somit Nachrichten, Wetterberichte
oder andere ausgewählte Informationen aus dem Internet an den "Abonnenten", nämlich
die zentrale Informations-Datenbank 2, geschickt werden. Diese Nutzdaten 9 werden in
bestimmten Zeitabständen über das World Wide Web aktualisiert.
In der zentralen Informations-Datenbank 2 werden diese ständig aktualisierten
Nutzdaten 9 wiederum automatisch mittels Skripten anhand von Kategoriezusätzen in
den Nutzdatenbereich 26 der zentralen Informationsbanner-Datenbank 2 eingetragen
(ein Skript ist ein Programmcode, der mittels eines Interpreters in Maschinensprache
umgewandelt und ausgeführt wird). Somit stehen sie in dem System systematisch
aufbereitet zur Verfügung.
Wenn nunmehr ein Website-Server/Banner-Hoster 13 ein Informationsbanner auf seiner
Website installieren möchte, kann dies mittels Einbindung 16b eines Skriptes auf der
jeweilige Seite (Web Page) der Website erfolgen. Wird nunmehr eine derart präparierte
Website von einem Internet-Nutzer E über das Internet 10 aufgerufen, wird nicht nur
der eigentliche Inhalt 16a dieser Website zu dem Computer 15 des Internet-Nutzers E
geladen, sondern auch das ebenfalls aufgerufene Skript, das wiederum das Laden 19 des
jeweiligen Informationsbanners von der zentralen Informationsbanner-Datenbank 2 zu
dem Computer 15 des Internet-Nutzers E veranlasst. Das Skript ist also derart
programmiert, dass es automatisch eine vorgewählte Internet-Adresse, nämlich die der
zentralen Informationsbanner-Datenbank 2, und das darauf folgende Herunterladen
bestimmter Bannerinformationen von der zentralen Informationsbanner-Datenbank 2 zu
dem Computer 15 des Internet-Nutzers E veranlasst.
Wenn die Anforderung des Skripts an die zentrale Informationsbanner-Datenbank 2
gesandt wird, beginnt dort ein Prozess der Generierung des Banners, das schlussendlich
auf den Bildschirm 14 des Internet-Nutzers 15 angezeigt wird. Bei diesem Prozess
erfolgt eine Zusammenstellung von Informationen aus den ursprünglichen
Banner-Rohdaten 7, eventuell über das Redaktionsmodul 8 für Banner eingepflegte
Zusatzinformationen 7, und den Nutzdaten aus der Nutzdatenbank 26.
Ein Banner kann manuell durch einen erneuten Aufruf der jeweiligen Website durch
den Internet-Nutzer oder aber automatisch aktualisiert werden, beispielsweise durch
eine Schleife des Skriptes, das sich der Banner-Hoster 13 auf dieser Seite eingebunden
hat. Somit sind auch bei einem nur einmaligem Aufruf der Website durch den
Internet-Nutzer E sich selbst aktualisierende Nutzdaten 9 verfügbar, da diese
Nutzdaten 9 laufend aktualisiert von der zentralen Informationsbanner-Datenbank 2 zu
dem Computer 15 des Internet-Nutzers E nachgeladen werden und dort gegebenenfalls
zusammen mit statischem Inhalt als Bannerbestandteil angezeigt werden.
Im Gegensatz zu der bekannten Banner-Rotationstechnik kann dabei die Dynamisierung
der Anzeige durch ständiges Nachladen von aktuellen Nutzdaten und nicht durch die
wechselnde Anzeige von zu ein und demselben Zeitpunkt heruntergeladenen Daten
erfolgen.
Die schließlich auf dem Bildschirm 14 des Computers 15 des Internet-Nutzers E
angezeigten Informationen setzen sich somit einerseits aus Website-Daten 16a, die von
den Website-Servern 13 her übertragen werden, sowie andererseits aus den
Informationsbanner-Daten 19, die veranlasst durch das entsprechende Skript 16b auf
dem Website-Server 13 von der zentralen Informationsbanner-Datenbank 2 zu dem
Computer 15 des Internet-Nutzers E hin übertragen werden, zusammen.
Die Betreiber der Website-Server, auf denen die Websites 13 abgelegt sind, können
über einen Kanal 12 auf ein Bannermanagement-Modul 20 für Website-Besitzer
zugreifen. Dieser Zugriff kann beispielsweise wiederum über das Internet erfolgen, da
dieses Bannermanagmeent-Modul 20 eine webbasierte Schnittstelle für die zentrale
Informationsbanner-Datembank 2 ist. Dieses Bannermanagement-Modul 20 erlaubt es
mittels einer Schnittstelle 18, dass die Betreiber der Website-Server mit den
Websites 13 Nutzdatenwünsche 12 bezüglich der später über den Kanal 19 übertragenen
Bannerinformation in das Bannerinformations-Datenbanksystem 1 eingeben können.
Weiterhin ist wie bereits erwähnt eine Suchmaschine 21 und genauer gesagt ein
Katalogisierungs-Spider für Bannerinformations-Websites 13 dem
Bannerinformations-Datenbanksystem 1 zugeordnet. Dieser Katalogisierungs-Spider 21
kann die Adressen derjenigen Websites 13 erfassen und ihren Informationsgehalt
auswerten, die Banner von der zentralen Bannerinformations-Datenbank 2 mittels eines
Skriptes bei sich eingebunden haben. Die Funktion dieses Katalogisierungs-Spiders 21
wird weiter unten im Detail erläutert.
Die Inhalte eines Werbebanners als Beispiel für Bannerinformation können somit
entweder manuell mittels des Redaktionsmoduls 8 oder aber vollautomatisch maschinell
aktualisiert, konfiguriert oder getauscht werden. Die verschiedenartigen
Nutzinformationen können dann in frei wählbaren Bereichen der Bannerinformation
angezeigt werden.
Für die Besitzer von Websites 13 bedeutet die Nutzung eines solchen
erfindungsgemäßen Verfahrens, dass ein Mehrwert ihrer Internet-Auftritte (Websites)
mit zur Zielgruppe der Auftritte (Websites) passenden Informationen geschaffen wird.
Dabei ist ein nur sehr geringer Zeit- und Ressourcenaufwand erforderlich.
Für Unternehmen, die in diesem Datennetz (Internet 10) Werbung betreiben, stellt die
erfindungsgemäße Technologie eine neue Möglichkeit dar, Internet-Werbung zu
gestalten, da mit Hilfe dieser Technologie die aktualisierte kurzfristige Bereitstellung
von neuen Bannerinformationen auf allen im Internet geschalteten Informaionsbannern
ermöglicht wird. Somit können beispielsweise tagesaktuelle Angebote (als Beispiel für
benutzerbezogene Nutzdaten) in der Banner-Zusatzdatenbank 27 und zeitabhängige
Angebote wie beispielsweise Wechselkurse (als Beispiel für allgemeine Nutzdaten) auf
der Nutzdatenbank 26 bereitgestellt werden. Zudem ermöglicht es die
erfindungsgemäße Technologie im Vergleich zum Einsatz herkömmlicher Internet-Werbebanner
wesentlich zielgruppenorientierter zu werben.
Die Grafik-Dateien 6 können als Datenbank-Objekte in einer Datenbankstruktur 5
abgelegt werden. Diese Datenbankstruktur 5 kann beispielsweise mittels des
Redaktionsmoduls 8 zugänglich sein, das heißt durch Zugriff auf die Software des
Redaktionsmoduls 8 beispielsweise über das Internet kann der Inhalt dieser
Datenbankstruktur 5 modifiziert werden. Die Datenbankstruktur 5 kann auf einem
relationalem Datenbanksystem, wie beispielsweise MySQL unter Linux, FreeBSD oder
BSD-Unix basieren. In der zweiten Datenbankstruktur 3 können Nutzinformationen als
Datenbank-Objekte abgelegt werden. Dabei kann es sich um allgemein interessante
Nutzdaten wie beispielsweise Währungswechselkurse oder auch Nachrichten handeln,
die also nicht weiter bezüglich potentieller Nutzer spezifiziert sind. Auch diese
Datenbankstruktur 3 ist beispielsweise über die Aktualisierungsschnittstelle 18 über das
Internet zugänglich. Es kann dasselbe Datenbanksystem, wie für die
Datenbankstruktur 5 erläutert, verwendet werden.
Die Pflege der Datenbank-Objekte wird durch Skripts gesteuert, die beispielsweise in
einer serverbasierten Skriptsprache wie PHP erstellt wurden. Die manuelle Indizierung
neuer Banner-Grafiken 6 mittels des Redaktionsmoduls 8 oder von
Banner-Nutzinformationen der Datenbank 3 kann quasi in Echtzeit via eines im Internet
erreichbaren Redaktionssystems erfolgen. Mittels Einsatz von weiteren automatisiert
ablaufenden Skripten werden die in der Datenbank 2 als Objekte vorhandenen
Nutzinformationen einem bestimmten grafischen Schema folgend mit den grafischen
Datenbank-Objekten 5 verbunden.
Die Erfindung ermöglicht somit das Einblenden dynamischer und auf Wunsch
konfigurierbare Informationen auf herkömmlichen Internet-Werbebannern.
Im folgenden soll nunmehr die Funktion des Katalogisierungs-Spiders 24 erläutert
werden. Beim Abruf eines Informationsbanners von der
Bannerinformations-Datenbankstruktur 1 mittels des Banner-Managementmoduls 20
wird im Gegenzug über einen Kanal 11 dem Datenbank-Server, auf dem die
Banner-Informations-Datenbankstruktur 1 abgelegt ist, die Netzwerkadresse
(beispielsweise URL im Internet) derjenigen Websites 13 übermittelt, auf der der
entsprechende Informationsbanner eingebunden werden soll. Der
Katalogisierungs-Spider 21 greift dann auf die Datensätze der übermittelten Adressen
(URLs) zu und liest dort beispielsweise die sogenannten Meta-Tags der Seiten aus.
Meta-Tags sind Begriffe, auf die Suchmaschinen allgemein zugreifen, wenn sie
Suchkataloge erstellen. (Suchmaschinen sind üblicherweise abfragebasierte Systeme zur
Strukturierung von Informationen durch Einsortierung bestimmter Schlüsselbegriffe in
die Datenbank.)
Nach dem Auslesen dieser Suchworte (Meta-Tags) erfolgt auf der Seite des
Datenbankservers, auf dem die Informationsbanner-Daten von Struktur 1 abgelegt sind,
eine Grobzuordnung der Adresse (URL) der Website 13 innerhalb der Datenbank, um
sie somit Themengebieten zuzuordnen. Anschließend beginnt ein sogenannter
Rating-Prozess, mittels dessen Hilfe die Gewichtung der Website 13 in Hinsicht auf
diese Begriffe durchgeführt wird. Dabei analysiert der Katalogisierungs-Spider 21
beispielsweise, wie oft bestimmte, in den Meta-Tags vorhandene Begriffe im
Text-Körper der jeweiligen Website 13 vorkommen.
Als Beispiel sei angeführt, dass viele Online-Reisebüros Worte wie "Flug, Flüge,
Buchen, Reisen, etc." in ihrem Meta-Tags vorliegend haben. Der
Katalogisierungs-Spider 21 setzt nunmehr diese Meta-Tags mit dem eigentlichen
Informationsgehalt der Website 13 ins Verhältnis. Dadurch kann eine exakte
Katalogisierung vorgenommen werden.
Abhängig von dem Ergebnis der Katalogisierung durch den Katalogisierungs-Spider 21
wird dann automatisch eine zu der Katalogisierung passende Art von Nutzdaten aus der
Datenbankstruktur 3 ausgewählt und für die entsprechend katalogisierte Website 13 zur
Verfügung gestellt. Mit anderen Worten, die Art der auf einer Bannerinformation
angezeigten (allgemeinen) Nutzdaten von der Datenbankstruktur 3 hängt von dem
übrigen Informationsgehalt der entsprechenden Website 13 ab. Wenn beispielsweise die
Kategorisierung durch den Katalogisierungs-Spider 21 ergeben hat, dass es sich, nach
der entsprechende Analysierung der Website 13, um ein Frankreich-Reisebüro handeln
könnte, kann auf der Bannerinformation als allgemeine Nutzdaten beispielsweise der
Wechselkurs des französischen Francs angezeigt werden. Wenn die Auswertung über
den Katalogisierungs-Spider 21 dagegen ergeben hat, dass es sich wohl um ein
USA-Reisebüro handelt, werden als Nutzdaten auf der Bannerinformation
beispielsweise der Dollar-Wechselkurs angezeigt.
Die automatisiert durch den Katalogisierungs-Spider 21 ausgeführte Katalogisierung
kann indessen durch das Banner-Managementmodul 20 vom Betreiber der
entsprechenden Website 13 noch manuell präzisiert werden, um eine exakte
Katalogisierung der Website 13 innerhalb der zentralen
Bannerinformations-Datenbank 2 zu ermöglichen. Somit kann also auch ein Betreiber
einer Website 13 Nutzdaten auswählen, die als Bannerinformationen auf seiner
Website 13 zur Verfügung gestellt werden sollen.
Für den Internet-Nutzer E, das heißt den Benutzer eines Terminals 15, bedeutet dies,
dass er aufgrund der Verwendung der Informationsbanner-Technologie, wie
erfindungsgemäß vorgeschlagen, durch Besitzer von Websites 13 auf diesen
Internet-Auftritten, die für bestimmte Zielgruppen von Personen besonders interessant
sind, zusätzliche kostenlose Nutzinformationen bekommen. Diese zusätzliche kostenlose
Nutzinformation von den Datenbanken 3 ist für dieselbe Zielgruppe von Interesse. Der
Nutzer des Terminals 15 spart also die Zeit, die er normalerweise für eine anderweitige
Recherche nach diesen Nutzinformationen benötigt hätte. Diese Parallelität von
Website-Inhalt und Bannerinformation wird nicht zuletzt durch die gleichlaufende
Kategorisierung der Nutzdaten 9 sowie der Informationsinhalte der Websites 13 durch
den Katalogisierungs-Spider 21 erreicht. Im Gegensatz zum Stand der Technik kann
somit eine zielgruppenindividualisierte Schaltung von Bannerinformation erfolgen.