EP1259151A1 - Reiningungsvorrichtung mit halerungsschlaufe - Google Patents

Reiningungsvorrichtung mit halerungsschlaufe

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EP1259151A1 EP01917056A EP01917056A EP1259151A1 EP 1259151 A1 EP1259151 A1 EP 1259151A1 EP 01917056 A EP01917056 A EP 01917056A EP 01917056 A EP01917056 A EP 01917056A EP 1259151 A1 EP1259151 A1 EP 1259151A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
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Description

Reiniαunqsvor chtunq mit Halterunαsschlaufe
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, die aus einem Flächengebilde aus Reinigungsmaterial besteht und mindestens eine im Bereich der der Reinigungsseite abgewandten Fläche angebrachte Halterungsschlaufe zur Festlegung der Hand aufweist.
Die herkömmlicherweise zur Reinigung per Hand verwendeten Wasch- oder Putzlappen weisen den Nachteil auf, daß sie nicht an der Hand fixierbar sind. Sie müssen daher zum Transport nach Beendigung eines Reinigungsvorganges einer Fläche gegriffen und somit zusammengerafft und vor der Reinigung der nächsten Fläche erst wieder ausgebreitet werden. Auch eignen sie sich nur bedingt zur Reinigung senkrechter Flächen, da sie dabei leicht aus der Hand fallen.
Die besser manuell führbaren und an der Hand anbringbaren Waschhandschuhe haben dagegen den Nachteil, daß während des Reinigungsvorganges die darin befindliche Hand unangenehm durch die verwendete Reinigungsflüssigkeit durchweicht wird.
Es ist bekannter Stand der Technik, zur verbesserten Führung und Fixierung an der Hand Bürsten mit einer Halterungsschlaufe auszustatten, deren Enden weit- auseinanderliegend, in der Regel an den äußeren Rändern der Bürsten angebracht sind. Diese Schlaufen sind zur Einführung der Hand oder der Hand mit Ausnahme des Daumens bestimmt. Der Nachteil hierbei ist, daß diese Halte- rungsschlaufen im lockeren Zustand eine nur ungenügende Fixierung der
FESTÄTfG'JW SSK Bürsten an der Hand ermöglichen und nur dann Halt gewahren, wenn sie sich eng um die Hand fugen Zu diesem Zwecke gestaltete elastische oder großen- verstellbare Ausfuhrungsformen werden jedoch bei längerer Benutzung oftmals als einengend und störend empfunden
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung bereitzustellen, welche ohne Einengung an der Hand gut fixierbar und somit wahrend des Reinigungsprozesses gut fuhrbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß gelost durch eine aus einem Flachengebilde aus Reinigungsmatenal bestehende Reinigungsvorrichtung mit mindestens einer im Bereich der der Reinigungsseite abgewandten Flache angebrachten Halterungsschlaufe zur Festlegung der Hand oder von Teilen der Hand, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schlaufenenden der Halterungsschlaufe im Bereich der Flache eng beieinanderhegend angebracht
Der Vorteil der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik egt da n, daß bei Durchfuhren beispielsweise des Mittel- und/oder des Ringfingers durch die Halterungsschlaufe die seitlich angrenzenden Finger eine fixierende Wirkung auf die Schlaufe ausüben, so daß eine vorteilhaft gute Fuhrung der Reinigungsvorrichtung wahrend des Reinigungsvorganges und auch danach gesichert ist, ohne daß die Schlaufe eng an dem oder den durchgeführten Fingern anliegen muß Dadurch ist es insbesondere möglich, die Halterungsschlaufe großzugig zu dimensionieren, so daß sie für die Verwendung durch Benutzer mit unterschiedlichsten Fingerdurchmessern geeignet ist, ohne für die einen beengend zu wirken oder für Benutzer mit geringen Fingerdurchmessern nicht genügend Halt zu bieten
Gemäß einer vorteilhaften Ausfuhrungsform sind beide Seiten der als Flachen- gebilde ausgestalteten Reinigungsvorrichtung als Reinigungsflachen ausgebildet Dabei ist es besonders zweckmäßig, zwischen oder unmittelbar neben den Schlaufenenden der Halterungsschlaufe eine das Flachengebilde durchsetzende Durchtnttsoffnung zur Durchfuhrung der Halterungsschlaufe anzuordnen Diese Ausfuhrungsform der Erfindung ermöglicht es, beide Seiten der flachenhaften Reinigungsvorrichtung als Reinigungsseite zu verwenden, da die Schlaufe nach Durchfuhrung auf jeder Seite als Halterungsschlaufe genutzt werden kann und auf der jeweils als Reinigungsseite eingesetzten Flache nicht stört oder verschmutzt
5 Es kann dabei ebenso vorteilhaft sein, die Halterungsschlaufe großenverstellbar auszubilden, um einen möglichst großen Spielraum hinsichtlich des Fingerdurchmessers der Benutzer einzuräumen Die ertindungsgemaße Reinigungsvorrichtung ist dabei zweckmaßigerweise als Waschlappen, Putzlappen oder Schwamm ausgebildet, und kann zur Reinigung im Haushalt 10 ebenso wie zur Korperreinigung eingesetzt werden
Zweckmaßigerweise enthalt die Reinigungsvorrichtung ein textiles Flachengebilde oder besteht aus diesem Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn das Flachengebilde eine gewisse Eigensteifigkeit aufweist Die Eigensteifigkeit ermöglicht die Nutzung der gesamten Reinigungsflache der erfindungsgemaßen is Reinigungsvorπchtung, auch wenn diese wesentlich großer als die Flache der aufliegenden Hand dimensioniert ist
Für die Reinigungswirkung der erfindungsgemaßen Reinigungsvorrichtung ist es zweckmäßig, Polstoff zur Ausbildung des textilen Gebildes einzusetzen, da dieser sehr gute Flussigkeitsaufnahmefahigkeit aufweist Die Polfaden eignen 20 sich in besonderem Maße zur Reinigung unebener Oberflachen im Haushalt oder auch der mit Poren versehenen Korperhaut Hierbei ist es besonders zweckmäßig, einen Polstoff mit Mikrofasern enthaltenden Polfaden einzusetzen, da diese eine besonders große reinigungsaktive Oberflache bereitstellen
Die beiden Reinigungsseiten des Flachengebildes können dabei gleich oder 25 auch unterschiedlich ausgebildet sein Beispielsweise können sie sich hinsichtlich des Reinigungsmateπals unterscheiden So kann es vorteilhaft sein, daß sich die Reinigungsmateπalien grundsätzlich unterscheiden, d h z B eine Reinigungsseite aus Textil und die andere aus Leder oder Schwamm auszubilden Auch können sich beide Reinigungsseiten bei Ausbildung als Textil J O z B als Polstoff hinsichtlich der Faserdichte, des Fasertiters und/oder der Faserart unterscheiden So kann beispielsweise eine Reinigungsseite zur abrasiven Reinigung mit Fasern großer Steifigkeit ausgerüstet sein und die andere zur Nachpohtur oder Nachreinigung eher aufnahmefähige, weiche Fasern, beispielsweise Mikrofasern in besonderer Dichte zur Bereitstellung einer großen reinigungsaktiven Oberflache enthalten Es ist dabei technisch besonders einfach, die ertindungsgemaße Reinigungseinrichtung aus zwei Flachenlagen zu fertigen, welche zur Ausbildung der Reinigungsvorrichtung aneinandergefügt werden
Die Halterungsschlaufe ist dabei vorteilhafterweise aus flexiblem, reißfestem Material gefertigt, da sie besonders großer mechanischer Beanspruchung unterliegt Sie ist daher zweckmaßigerweise auch besonders stabil, beispielsweise durch Mehrfachnahte und/oder Verklebung oder Verschweißung, etc an der erfindungsgemaßen Reinigungsvorrichtung befestigt Sie kann beispielsweise durch ein Band gebildet werden, dessen zwei Losungsenden an der Flache fixiert sind oder auch durch einen kreisförmigen Textilπng, der an der Flache fixiert ist In diesem Falle sind die Enden der Halterungsschlaufe zwangsläufig aneinandergrenzend, das heißt besonders dicht beieinanderhegend Die Durchtnttsoffnung kann in diesem Fall selbstverständlich nur neben der Haltungsschlaufe angeordnet sein
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von in Figuren dargestellten Ausfuhrungsbeispielen naher erläutert werden
Es stellen dar
Fig 1 die Draufsicht auf eine als Waschlappen ausgebildete ertindungsgemaße
Reinigungsvorrichtung 1 in verkleinerter Darstellung,
Fig 2a und 2b die verkleinerte Darstellung einer als
Putzlappen ausgebildeten erfindungsgemaßen Reinigungsvorrichtung
1 in Querschnittsansicht eines auf Hohe der Halterungsschlaufe 2 liegenden
Querschnitts Die in Figur 1 dargestellte Reinigungsvorrichtung 1 ist als Waschlappen ausgebildet und aus einem Mikrofaser-Polgebilde mit hoher Faserdichte gefertigt, um eine besonders hohe Aufnahmefähigkeit für Schmutz und Flüssigkeiten zu gewährleisten Die Reinigungsvorπchtung 1 ist mit einer Halterungsschlaufe 2 versehen, die aus einem reißfestem Textilband besteht, welches durch stabile Mehrfachvernahung an eng nebeneinander angeordneten Befestigungsstellen mit der Reinigungsvorrichtung 1 vernäht ist Die Halteschlaufe 2 ist in der Querachse der Reinigungsvorrichtung 1 zentral und in der Langsachse innerhalb der oberen Hälfte der Reinigungsvorπchtung 1 angeordnet Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, da sie in etwa den Proportionen einer aufliegenden Hand mit durch die Halterungsschlaufe 2 durchgeführtem Mittelfinger entspricht Auch die Form der Reinigungsvorrichtung 1 ist ergonomisch an die Form einer aufliegenden, wahrend des Reinigungsprozesses fuhrenden Hand angepaßt
Zwischen den beiden Befestigungsstellen der Halterungsschlaufe oder in deren unmittelbarer Nahe befindet sich eine Durchtnttsoffnung 3 in der Reinigungsvorrichtung 1 , durch die hindurch die Halterungsschlaufe 2 gefuhrt werden kann, um sie auf der einen oder der anderen Seite der Reinigungsvorrichtung 1 in gleicher weise zur Fixierung der Hand verwenden zu können
Figur 2a stellt eine als Putzlappen ausgebildete ertindungsgemaße Reinigungsvorrichtung 1 in Querschnittsansicht dar Der Putzlappen ist aus zwei unterschiedlich ausgebildeten Textillagen aus Polstoff gefertigt, wobei die eine Lage 5 Polyestermikrofasern einer hohen Dichte von 200 000 pro cm2 enthalt Die andere Textillage 6 enthalt Polyestermikrofasern in mittlerer Dichte (100 000 pro cm2) und weist zusätzlich Burstenfasern 7 auf Diese Abrasionsseite ist daher zur mechanisch/chemischen Vorreinigung bzw Ablösung hartnackiger Flecken geeignet, wohingegen sich die Nachreinigungsseite 5 durch ihre besonders große reinigungsaktive, weiche Oberflache auszeichnet, welche zur Aufnahme des angelosten Schmutzes und zur Nachpolitur geeignet ist Die Halterungsschlaufe 2 besteht aus einem sehr reißfesten Textilband Die Enden 8 des die Halteschlaufe 2 bildenden Textilbandes sind zwischen die beiden unterschiedlichen Lagen 5/6 des Putzlappens gefugt und an den Randern 4 der Durchtnttsoffnung 3 stabil durch Mehrfachnahte an den Textillagen 5 und 6 fixiert Die Haltungsschlaufe 2 ist so dimensioniert, daß sie in etwa einen Umfang von 8 cm aufweist und so für die Aufnahme eines durchschnittlich dimensionierten Mittelfingers geeignet ist Beim Reingungsvorgang ist zur Vorreinigung zunächst die Abrasionsseite 6 zu verwenden, wobei die Halterungsschlaufe 2 zunächst zur Nachreinigungsseite 5 des Putzlappens 1 gefuhrt wird, um dort zur Befestigung an der Hand zu dienen Anschließend kann sie einfach durch die Durchtnttsoffnung 3 gefuhrt werden (siehe Figur 2b), so daß die Nachreinigung oder Politur mit der Nachreinigungsseite 5 erfolgen kann
In ahnlicher Ausgestaltung kann die ertindungsgemaße Reinigungsvorrichtung 1 als Korperwaschlappen mit unterschiedlich ausgebildeten Reinigungsseiten verwendet werden, wobei zweckmaßigerweise Materialien eingesetzt werden, die besonders korper- bzw hautfreundlich sind Die Verwendung der Abrasionsseite bewirkt dabei einen vorteilhaften Peeling-Effekt und die Nachreinigungsseite eignet sich besonders gut zur Reinigung empfindlicher Korperpartien

Claims

Patentansprüche
1 Reinigungsvorrichtung (1 ) bestehend aus einem Flachengebilde aus Reinigungsmateπal mit mindestens einer im Bereich der der Reinigungsseite abgewandten Flache angebrachten Halterungsschlaufe (2) zur Festlegung der Hand oder von Teilen der Hand, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schlaufenenden der Halterungsschlaufe (2) im Bereich der Flache eng beieinander angeordnet sind
2 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß beide Seiten des Flachengebildes als Reinigungsflachen ausgebildet sind und zwischen oder unmittelbar neben den Schlaufenenden der Halterungsschlaufe (2) eine das Flachengebilde durchsetzende Durchtnttsoffnung (3)zur Durchfuhrung der Halterungsschlaufe (2) angeordnet ISt
3 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsschlaufe (2) großenverstellbar ausgebildet
4 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Waschlappen, Putzlappen oder Schwamm ausgebildet ist
5 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachengebilde ein textiles Gebilde enthalt 6 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 5, dadurch gekennzeichnet, daß das textile Gebilde Polstoff enthalt
7 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachengebilde eigensteif ausgebildet ist
8 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Polstoff Mikrofasern enthalt
9 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reinigungsseiten des Flachengebildes unterschiedlich ausgebildet sind
10 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Lagen gefertigt ist
11 Reinigungsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsschlaufe (2) aus reißfestem, flexiblem Material gefertigt ist
12 Korperwaschlappen nach einem der Ansprüche 1 bis 11
13 Putzlappen nach einem der Ansprüche 1 bis 11
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