Die Erfindung betrifft ein Küchenhängesystem nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der WO 00/62646 sind Beleuchtungsflächen für modular
aufgebaute Küchen bekannt, die zur senkrechten Anordnung
zwischen Unterschränken und Oberschränken vorgesehen sind.
Die einzelnen Beleuchtungsflächen sind über an den Rahmen der
Beleuchtungsflächen angeordnete "männliche" und "weibliche"
Steckkontakte elektrisch verbindbar und sollen den
Wandbereich zwischen Unterschrank und Oberschrank vollständig
abdecken und eine "leuchtende" Wand bilden. Die
vorgeschlagene Lösung erfordert zu ihrer Realisierung
insbesondere bei großen Küchen einen erheblichen finanziellen
Aufwand, da große Wandflächen mit Beleuchtungsflächen
abgedeckt werden müssen. Weiterhin wird durch eine solche
bandartige Anordnung der Beleuchtungsflächen die Wand
zwischen Unterschrank und Oberschrank vollständig verbaut und
ihrer Nutzung für weitere Funktionen entzogen. Auch
hinsichtlich der Reinhaltung der Küche ergeben sich Probleme,
da die Beleuchtungsflächen zur Reinigung der Wand von dieser
demontiert werden müssen.
Weiterhin sind Ablagen bekannt, die in eine Nut einer an
einer Wand angeordneten Schiene eingehängt sind. Diese
greifen mit einem stegartigen Fortsatz in die im Querschnitt
bogenförmig aufwärts verlaufende Nut und stützen sich an den
Nutwänden ab. Nachteilig an derartigen Ablagen ist, dass
diese sich insbesondere im beladenen Zustand nur mühsam in
der Schiene nach rechts und links verschieben lassen, da die
Ablage beim Verschieben von Hand in eine Position gehoben
bzw. gekippt und in dieser gehalten werden muss, in welcher
der Fortsatz nicht gegen die Nutwände drückt, um eine das
Verschieben bremsende, starke Reibung zwischen dem Fortsatz
und den Nutwänden zu verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Küchenhängesystem zu entwickeln, das den Einsatz von
Hängemodulen komfortabler macht, die variable Anordnung
unterschiedlicher Hängemodule erlaubt, flexibel in der Küche
einsetzbar ist, eine vielfältige Nutzung der Wand zulässt und
modernen Ansprüchen an die Gestaltung und die Hygiene genügt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen
genannten Merkmale sind vorteilhafte Ausführungen und
Weiterbildungen möglich.
Das erfindungsgemäße Küchenhängesystem besteht aus einer an
einer Wand angeordneten Schiene mit wenigstens einem
Führungskanal und einem an dieser befestigten oder dieser
zugeordneten Hängemodul, wobei entweder ein flächenhaftes
Leuchtmodul und/oder ein Haltemodul zum Einsatz kommt, das
wenigstens bei alleiniger Anordnung an der Schiene an dieser
momentfrei befestigt oder dieser zugeordnet ist. Hierdurch
ist es möglich, unterschiedliche Hängemodule einzeln oder
gemeinsam an der Hängeschiene zu betreiben, so dass der
Installationsaufwand minimal und die Variabilität hoch ist.
Eine momentfreie Anordnung des Haltemoduls erlaubt, dieses
mit einem minimalen Kraftaufwand in der Schiene zu
verschieben, da zwischen der als Laufprofilschiene
ausgebildeten Schiene und dem Haltemodul keine Klemmkräfte
wirken bzw. Kontaktflächen existieren, an denen das
Haltemodul über das Drehmoment gegen die Schiene gepresst
wird. Unter einem flächenhaften Leuchtmodul ist ein
Leuchtelement zu verstehen, bei dem eine Seite wenigstens
annähernd vollständig eine transparente Fläche aufweist, die
durch eine innerhalb des Leuchtelements liegende elektrische
Glühbirne oder Leuchtröhre hinterleuchtet ist. Unter einem
Haltemodul ist im Sinne der Erfindung eine Vorrichtung zu
verstehen, welche an der Schiene aufgehängt ist und
Aufnahmevorrichtungen für Küchengeräte und/oder Lebensmittel
besitzt. Im weiteren Sinne der Erfindung ist unter einem
Haltemodul auch jede andere Vorrichtung zu verstehen, die zur
Aufnahme oder Halterung der unterschiedlichsten Gegenstände
geeignet ist. Hier ist beispielsweise auch ein Brett zu
nennen, an dem mit Hilfe von Magneten oder Steck- oder
Klebemitteln Papierzettel befestigbar sind. Im weiteren Sinne
der Erfindung werden zu den Leuchtmodulen auch Anzeigemittel
wie beispielsweise Flachbildschirme gezählt. Gegebenenfalls
können diese auch Tasten oder berührungssensitive Bereiche
aufweisen. Ein Hängemodul kann auch durch einen flachen,
flächenhaften Lautsprecher gebildet sein. Wesentliches
Merkmal aller Hängemodule ist, dass deren Tiefe nur einen
Bruchteil deren Höhe bzw. Breite beträgt. Unter "zugeordnet"
ist im Sinne der Erfindung zu verstehen, dass insbesondere
das Leuchtmodul in dem Führungskanal aufgehängt ist und von
diesem aus mit Strom versorgt ist oder dass insbesondere das
Leuchtmodul auf den Führungskanal ausgerichtet ist, mit
diesem aber nur für die Stromversorgung in Verbindung steht.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung
ist das Küchenhängesystem oberhalb einer Tisch- bzw.
Arbeitsplatte und insbesondere zwischen einem Unterschrank
und einem Oberschrank angeordnet. Hierdurch kann die
Wandfläche optimal genutzt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des
Erfindungsgegenstandes sieht vor, das Küchenhängesystem an
einem Wandvorbau zu fixieren, von der Decke oder der
Unterseite eines Hängeschrankes abzuhängen oder an
beispielsweise auf der Arbeitsplatte befestigten Tragsäulen
aufzuhängen. Eine derartige Aufhängung erlaubt eine einfache
Ausrichtung des Küchenhängesystems zu den Küchenmöbeln und
stellt weiterhin eine sichere Befestigung des
Küchenhängesystems unabhängig von der Stabilität der Wand
sicher.
Es ist vorteilhaft, wenn das Leuchtmodul eine im Wesentlichen
rechteckige Leuchtfläche aufweist, die etwa parallel zur Wand
ausgerichtet ist. Hierdurch ist es möglich, die an der Wand
vorhandene Fläche optimal auszunutzen und einen vor der Wand
liegenden Bereich einer Arbeits- oder Tischplatte ähnlich wie
durch ein Fenster zu beleuchten.
Weiterhin ist es vorteilhaft, das Leuchtmodul in der Schiene
zu fixieren. Hierdurch ist sichergestellt, dass das
Leuchtmodul nicht versehentlich aus einer als optimal
erachteten Position verschoben wird.
Ebenso ist es vorteilhaft, das Leuchtmodul an der Schiene
verfahrbar anzuordnen. Hierdurch kann ein Leuchtmodul an
verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen und erlaubt somit,
die Zahl der erforderlichen Leuchtmodule auf ein Minimum zu
begrenzen. Dies erlaubt es, die frei bleibende, nicht durch
Leuchtmodule verdeckte Wandfläche für andere Aufgaben zu
nutzen und macht das Küchenhängesystem kostengünstig.
Weiterhin ist durch diese Verfahrbarkeit der Leuchtmodule die
Reinigung der gesamten Wandfläche, vor der sich die
Leuchtmodule bewegen, problemlos möglich.
Die Stromzuführung in das Leuchtmodul erfolgt
vorteilhafterweise über eine zur Leuchtfläche etwa parallele
Rückseite des Leuchtmoduls. Hierdurch ist eine
Stromversorgung auch über ein Kabel möglich, ohne die Optik
des Leuchtmoduls zu stören.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist es vorgesehen, das
Beleuchtungsmodul über Befestigungsmittel an der Schiene zu
führen, die als Wagen oder Gleiter ausgebildet sind.
Hierdurch ist eine sichere, leichtgängige Verschiebung des
Leuchtmoduls entlang der Schiene möglich.
Weiterhin ist es vorteilhaft, die Schiene mit Strom führenden
Kontaktleisten und/oder Befestigungsmitteln für ein
Stromkabel auszustatten. Dies erlaubt eine weitestgehend
unauffällige Energieversorgung des Leuchtmoduls.
Eine Modifikation des Erfindungsgegenstandes sieht vor, die
Leuchtfläche bzw. Gehäuseform des Leuchtmoduls insbesondere
dreieckig, quadratisch, fünfeckig, rund, oval oder elliptisch
zu wählen. Hierdurch ist es möglich, in der Küche vorhandene
Gestaltungsformen im Leuchtmittel aufzunehmen bzw.
gestalterische Akzente in der Küche zu setzen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, die Befestigungsmittel des Leuchtmoduls mit
beweglichen, gefederten Backen und/oder Gleitkörpern und/oder
Rollen, welche die Schiene umgreifen und/oder hintergreifen,
zu versehen. Hierdurch ist eine sichere Führung des
Leuchtmoduls an der Schiene gewährleistet.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, das Leuchtmodul ohne
Rahmen auszubilden, d.h. die Vorderseite des Leuchtmoduls
vollständig als Leuchtfläche zu nutzen. Hierdurch ist eine
optimale, großflächige Lichtverteilung gewährleistet.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, das Haltemodul insbesondere in seiner Höhen- und
Breitenabmessung dem Leuchtmodul weitestgehend anzupassen und
insbesondere quaderförmig auszubilden. Hierdurch ist eine
optimale Ausnutzung der Wandfläche sowohl durch das
Haltemodul als auch durch das Leuchtmodul gewährleistet.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes ist es vorgesehen, das Haltemodul
rahmenförmig auszubilden, wobei der Rahmen zur Rückseite hin
bzw. zur Wand hin durch eine lichtdurchlässige Rückwand
gebildet ist und Haltemittel für insbesondere Küchengeräte
oder Lebensmittel vor der lichtdurchlässigen Rückwand liegen
und mit dem Rahmen und/oder der lichtdurchlässigen Rückwand
verbunden sind. Hierdurch ist es möglich, das Haltemodul ohne
zusätzlichen Aufwand an die jeweilige Küche anzupassen, da
die Wand durch die lichtdurchlässige Rückwand des Haltemoduls
hindurch sichtbar ist und somit dessen Aussehen wesentlich
mitbestimmt.
Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, den Rahmen des
Haltemoduls mit auswechselbaren Einsätzen zur Halterung von
Küchengeräten und/oder Lebensmitteln vorzusehen. Hierdurch
kann dieser auf die jeweiligen Erfordernisse angepasst
werden.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, für die Festlegung des Hängemoduls an der Schiene
bzw. am Führungskanal Feststell- bzw. Brems- bzw.
Klemmmittel, insbesondere Schrauben und/oder Exzenter
und/oder Rastnasen vorzusehen. Hierdurch ist es möglich, die
Position der einzelnen Hängemodule vorübergehend oder
dauerhaft festzulegen.
Eine Modifikation des Erfindungsgegenstandes sieht vor, das
Hängemodul relativ zur Schiene drehbar und/oder schwenkbar
und/oder kippbar auszugestalten. Hierdurch ist es möglich,
das Hängemodul auch auf einen Arbeitsplatz, der sich nicht
unmittelbar vor dem Hängemodul befindet, auszurichten. Durch
die Ausrichtung mehrerer als Leuchtmodule ausgestalteter
Hängemodule auf einen Bereich kann dessen Beleuchtung
intensiviert werden.
Gemäß der Erfindung ist es weiterhin vorgesehen, die Schiene
in einem unteren und/oder einem oberen Bereich des
Hängemoduls anzuordnen. Die Anordnung der Schiene in einem
oberen Bereich des Hängemoduls erlaubt einen besonders
einfachen Zugriff auf die Schiene, da diese dann etwa in
Armhöhe verläuft. Die Anordnung der Schiene in einem unteren
Bereich des Hängemoduls gibt die Möglichkeit, die Schiene
unter Umständen auch bei einer Unterbrechung der Küchenzeile
durch ein Fenster ununterbrochen, beispielsweise unterhalb
der Fensterbank, fortlaufen zu lassen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, die Hängemodule in wenigstens zwei Führungskanälen
zu führen und in verschiedenen etwa parallel zur Wand
verlaufenden Ebenen anzuordnen. Hierdurch ist es möglich, mit
einem Hängemodul das andere Hängemodul zu überfahren bzw. zu
unterfahren. Hierbei ist bei einer im oberen Bereich des
Hängemoduls liegenden Schiene das überfahrende Hängemodul in
einem Führungskanal verankert, der oberhalb des
Führungskanals des unterfahrenden Hängemoduls angeordnet ist
und das unterfahrende Hängemodul liegt in einer Ebene
zwischen der Wand und dem überfahrenden Hängemodul. Ein
besonderer Vorteil ergibt sich, wenn die Leuchtmodule als
unterfahrende Hängemodule ausgebildet sind und die
Haltemodule als überfahrende Hängemodule ausgebildet sind.
Hierdurch ist es möglich, ein mit einer lichtdurchlässigen
Rückwand versehenes Haltemodul durch ein Leuchtmodul zu
hinterleuchten. Auch für gleichartige Hängemodule, die als
überfahrbare und unterfahrbare Hängemodule ausgestaltet sind,
ergeben sich vorteilhafte Anwendungen. Durch eine derartige
Anordnung lässt sich insbesondere Platz sparen, da
Haltemodule hintereinander angeordnet sein können, um nur bei
Bedarf auseinandergezogen zu werden. Auch Leuchtmodule lassen
sich auf diese Weise im "Tagbetrieb" der Küche verstauen.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, das Hängemodul mit einem
Stützmittel auszustatten, welches das Hängemodul unterhalb
der Schiene gegen die Wand abstützt, insbesondere ist es
vorgesehen, an der Wand auf der Höhe des Stützmittels eine
Schiene anzuordnen. Durch dieses Stützmittel kann auf
einfache Weise ein Moment abgefangen werden, welches durch
die Gewichtskraft des Hängemittels um eine im Bereich der
Schiene verlaufende Drehachse erzeugt wird. Durch die
Auflageschiene ist es möglich, Unebenheiten und/oder
Rücksprünge und/oder Vorsprünge der Wand, wie z.B. Fugen,
auszugleichen und eine Werkstoffpaarung zu wählen, bei
welcher das Stützmittel beim Verschieben keine Schleifspuren
hinterlässt.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des
Erfindungsgegenstandes sieht vor, das Stützmittel als Arm
oder Bügel auszubilden, der zur Wand bzw. zur Anlageschiene
hin Roll- oder Gleitmittel aufweist. Hierdurch ist eine
besonders leichtgängige Verschiebung des Hängemoduls
gewährleistet.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, die Schiene mit wenigstens zwei Kanälen zu
versehen, wobei der erste Führungskanal dem Leuchtmodul und
der zweite Führungskanal dem Haltemodul zugeordnet ist.
Hierdurch ist es möglich, die Führungskanäle speziell für das
jeweilige Modul zu optimieren. Weiterhin entfällt der Aufwand
in beiden Führungskanälen eine elektrische Stromversorgung
vorzusehen.
Eine Modifikation des Erfindungsgegenstandes sieht einen
waagrechten und/oder schrägen und/oder senkrechten und/oder
kurvenförmigen Verlauf der Schiene vor. Hierdurch ist es
möglich, die Schiene bzw. die Position der Hängemodule
jeglichem Verlauf der Wand bzw. der Küchenelemente
anzupassen. Insbesondere ist die Führung der Schiene über
eine in Draufsicht bogenförmige Wand oder in einem
gleichbleibenden Abstand zu einer Treppe vorgesehen.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, die Schiene mit wenigstens
einem im Querschnitt teilkreisförmigen Boden oder Einsatz
auszustatten und das mit der Schiene in Kontakt stehende
Befestigungsmittel des Hängemoduls an einer Unterseite im
Querschnitt konvex auszubilden. Durch eine derartige
Anpassung von Schiene und Befestigungsmittel entsteht eine
Lagerung, welche eine Drehbarkeit des Befestigungsmittels
bzw. des Hängemoduls um eine im Führungskanal verlaufende
Mittelachse erlaubt. Dies bedeutet, dass das Hängemodul über
das Befestigungsmittel kein Drehmoment an der Schiene
ableiten kann, da es in dieser schaukelartig bzw. pendelnd
gelagert ist. Die Drehmomentabstützung erfolgt, wie oben
bereits erwähnt, durch das Stützmittel.
Weiterhin sieht die Erfindung vor, an der Schiene im Bereich
des Führungskanals ein Hindernis anzuordnen, welches das
Herausziehen des Befestigungsmittels aus dem Führungskanal in
einer senkrechten Richtung zur Wand behindert. Hierdurch wird
ein versehentliches Aushängen des Hängemoduls aus der Schiene
wirksam verhindert.
Vorteilhafterweise ist das Hindernis an der Rückwand oder der
Decke des Führungskanals angeformt oder durch einen Einsatz
gebildet. Dies erlaubt eine einfache Geometrie der Schiene
bzw. ein Nachrüsten dieses Sicherungsmittels.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
sieht vor, die Schiene an einer Rückwand mit einem Lochmuster
zu versehen, das die Befestigung der Schiene an einem
Mauerwerk und/oder an Tragschienen erlaubt. Hierdurch ist die
Schiene für alle denkbaren Einsatzfälle geeignet.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes ist es vorgesehen, das Lochmuster aus
wenigstens zwei parallel und versetzt zueinander verlaufenden
Reihen von Ausnehmungen auszubilden, wobei sich
nebeneinanderliegende Ausnehmungen jeweils teilweise
überlappen. Ein derartiges Lochmuster stellt unabhängig vom
Verlauf von Tragschienen immer eine über der jeweiligen
Tragschiene liegende Ausnehmung für den Durchtritt einer
Schraube zur Verfügung. Somit müssen bei der Montage der
Tragschienen im Hinblick auf die später hierauf zu
montierenden Schienen keine Maße berücksichtigt werden.
Hierdurch kann die Montage der Tragschienen wesentlich
schneller erfolgen und weiterhin sind in keinem Fall
Korrekturarbeiten erforderlich.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, die
Schiene mit wenigstens einer insbesondere U-förmigen oder
stegartigen Aufnahme für eine Wandverkleidung auszustatten.
Hierdurch ist es möglich, die Schiene nicht nur als
Leitmittel für die Hängemodule zur verwenden, sondern
gleichzeitig auch als Träger und Befestigungsmittel für die
Wandverkleidung einzusetzen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung
anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
beschrieben.
Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Einbauküche,
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht einer weiteren
Einbauküche,
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht eines Haltemoduls,
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht einer Schiene mit
Hängemodulen,
- Fig. 5
- eine weitere schematische Ansicht einer
Schiene mit Hängemodulen,
- Fig. 6
- eine dritte schematische Ansicht einer
Schiene mit Hängemodulen,
- Fig. 7
- eine schematische Schnittansicht der Fig. 6
entlang der Schnittlinie VII-VII,
- Fig. 8
- eine Schiene mit Leuchtmodulen,
- Fig. 9
- eine Schiene mit Haltemodulen,
- Fig. 10
- eine Variante einer Schiene mit Haltemodulen,
- Fig. 11
- eine Variante einer Schiene mit
Leuchtmodulen,
- Fig. 12
- eine schematische Schnittansicht entlang der
in Fig. 11 dargestellten Schnittlinie
XII-XII,
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf eine Schiene,
- Fig. 14
- eine perspektivische Ansicht der in Fig. 13
dargestellten Schiene,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht der in Fig. 13
dargestellten Schiene,
- Fig. 16
- eine schematische Darstellung eines in die
Schiene eingehängten Hängemoduls,
- Fig. 17
- eine schematische Darstellung des Hängemoduls
beim Einsetzen in die Schiene,
- Fig. 18
- eine geschnittene Seitenansicht einer
weiteren Schiene,
- Fig. 18a
- eine schematische Seitenansicht auf ein
Leuchtmodul und ein Haltemodul, die in einer
Schiene geführt sind,
- Fig. 19
- eine geschnittene Seitenansicht eines
Haltemoduls und
- Fig. 20
- eine geschnittene Seitenansicht eines
Haltemoduls und eines Leuchtmoduls.
In Fig. 1 ist eine Einbauküche 1 dargestellt. Diese besteht
im Wesentlichen aus Oberschränken 2, Unterschränken 3 und
einem Küchenhängesystem 4. Das Küchenhängesystem 4 ist ebenso
wie die Oberschränke 2 an einer Wand 5 aufgehängt. Im
Einzelnen besteht das Küchenhängesystem 4 aus einer Schiene
6, Hängemodulen 7 und einer Anlaufschiene 8. Die Hängemodule
7 sind als Leuchtmodule 9 und als Haltemodule 10 ausgebildet.
Die Schiene 6 weist Führungskanäle 11, 12 auf, in welche die
Hängemodule 7 eingehängt sind. Mit in Fig. 1 nicht
dargestellten Stützmitteln stützen sich die Hängemodule 7
gegen die Anlaufschiene 8 ab. Die Hängemodule 7 sind in
Pfeilrichtungen x, x' an der Schiene 6 verschiebbar.
Fig. 2 zeigt die Einbauküche 1 mit einer Variante eines
Küchenhängesystems 4. Das Küchenhängesystem 4 ist über
Tragarme 13 an einer Unterseite 14 der Oberschränke 2
befestigt. Hierbei nehmen die Tragarme 13 die Schiene 6 und
die Anlaufschiene 8 des Küchenhängesystems 4 tragend auf. Die
Hängemodule 7 sind wie bei dem in Fig. 1 gezeigten
Küchenhängesystem 4 an der Schiene 6 aufgehängt und an der
Anlaufschiene 8 abgestützt.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf ein als Haltemodul 10
ausgebildetes Hängemodul 7. Das Haltemodul 10 besteht im
Wesentlichen aus einem Rahmen 15 und einer Glasplatte 16,
welche über Laschen 17 mit dem Rahmen 15 verbunden ist.
Weiterhin sind am Rahmen 15 bzw. an der Glasplatte 16
Einsätze 18 angebracht, welche dazu geeignet sind, z.B.
Becher 19, eine Schachtel 20 oder Besteck 21 aufzunehmen.
Befestigungsmittel 22 zur Befestigung des Haltemoduls 10 an
der hier nicht dargestellten Schiene sind hinter den oberen
Laschen 17 angeordnet. Stützmittel 23 zur Abstützung des
Haltemoduls 10 gegen die hier nicht dargestellte
Anlaufschiene sind hinter den unteren Laschen 17 vorgesehen.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Küchenhängesystem 4 mit einem
Haltemodul 10 und einem Leuchtmodul 9, welche in
Führungskanälen 11, 12 einer Schiene 6 befestigt sind und
sich gegen eine Anlaufschiene 8 abstützen. Das Leuchtmodul 9
besitzt eine Leuchtfläche 24, hinter der Leuchtmittel 25
angeordnet sind. Die Leuchtmittel 25 sind über eine
Stromzuführung 26 mit Energie versorgt, wobei die
Stromzuführung 26 durch ein Stromkabel 27 realisiert ist.
Dieses Stromkabel 27 ist im Führungskanal 12 verlegt und
tritt in diesen aus einer Wand 5 über eine Bohrung 28 ein.
Das Leuchtmodul 9 kann entsprechend der Länge des Stromkabels
27 positioniert werden. Gemäß einer nicht dargestellten
Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, die
Stromzuführung über ein dehnbares Spiralkabel vorzusehen, das
eine freie Beweglichkeit des Leuchtmoduls 9 in der Schiene 6
über einen durch das Spiralkabel definierten Bereich zulässt.
Das in Fig. 4 dargestellte Haltemodul 10 ist in dem über dem
Führungskanal 12 liegenden Führungskanal 11 geführt.
Fig. 5 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems 4
mit Leuchtmodulen 9 und einem Haltemodul 10. Die Leuchtmodule
9 besitzen eine parallel zu einer Wand 5 ausgerichtete
Leuchtfläche 24, welche von einem ebenfalls parallel zur
Wand 5 ausgerichteten Leuchtflächenrahmen 29 umgeben ist.
Fig. 6 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems 4
mit einem Leuchtmodul 9 und einem Haltemodul 10. Das
Leuchtmodul 9 ist zwischen einer Wand 5 und dem Haltemodul 10
angeordnet und kann das Haltemodul 10 unterfahren. Hierdurch
sind die Positionen des Leuchtmoduls 9 und des Haltemoduls 10
an einer Schiene 6 frei wählbar, wobei sich die Hängemodule 7
in ihrer Verfahrbarkeit nicht behindern.
Fig. 7 zeigt eine schematische, vereinfachte
Schnittdarstellung durch das in Fig. 6 dargestellte
Küchenhängesystem 4 entlang der Schnittlinie VII-VII. Die
Schiene 6 und eine Anlaufschiene 8 sind in der Wand 5
angeordnet, welche als Wandverkleidung 30 ausgebildet ist.
Die Wand 5 verläuft in einer Ebene I, das Leuchtmodul 9
verläuft in einer Ebene II und das Haltemodul 10 verläuft in
einer Ebene III. Die Hängemodule 7 sind mit
Befestigungsmitteln 22 an der Schiene 6 befestigt, wobei die
in Fig. 6 dargestellten Führungskanäle 11, 12 in Fig. 7 zur
Vereinfachung nicht dargestellt sind. Gegen die Anlaufschiene
8 stützen sich die Hängemodule 7 mit Stützmitteln 23 ab. Im
Querschnitt gesehen übergreift das Haltemodul 10 das
Leuchtmodul 9 U-förmig und schließt mit der Wand 5 bzw. der
Schiene 6 und der Anlaufschiene 8 einen Tunnelbereich 31 ein.
Dieser Tunnelbereich 31 dient als Fahrkanal 32 für das
Leuchtmodul 9.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems 4
mit einer Schiene 6, mit einem Führungskanal 11, einer
Anlaufschiene 8 und zwei Hängemodulen 7, die als Leuchtmodule
9 ausgebildet sind. Der Führungskanal 11 ist im Querschnitt
T-förmig ausgebildet und weist in Hinterschneidungen 33
Kontaktschienen 34 (gestrichelt dargestellt) auf. Die
Kontaktschienen 34 bilden zusammen mit an den nicht
sichtbaren Befestigungsmitteln angeordneten Gleitkontakten
eine Stromzuführung 26 zu den Leuchtflächen 9. Die
Stromführung 26 erlaubt eine freie Verschiebbarkeit der
Leuchtflächen 9 entlang der Schiene 6 in den Richtungen x,
x'.
Fig. 9 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems 4
mit zwei in einer Schiene 6 geführten Haltemodulen 10, welche
sich gegen eine Anlaufschiene 8 abstützen. Die Haltemodule 10
sind in den Richtungen x, x' frei an der Schiene 6
verschiebbar.
Fig. 10 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems
4 mit zwei Haltemodulen 10, welche in Führungskanälen 11, 12
einer Schiene 6 geführt sind. Hierbei kann das rechte
Haltemodul 10 das linke Haltemodul 10 unterfahren bzw. das
linke Haltemodul 10 das rechte Haltemodul 10 überfahren. Dies
ermöglicht einen Positionswechsel der Haltemodule 10 und eine
raumsparende Anordnung der Haltemodule 10, in welcher das
rechte Haltemodul 10 unter dem linken Haltemodul 10 steht.
Fig. 11 zeigt eine weitere Variante eines Küchenhängesystems
4 mit als Leuchtmodule 9 ausgebildeten Hängemodulen 7, welche
in Führungskanälen 11, 12 einer Schiene 6 geführt sind und
sich gegen eine Anlaufschiene 8 abstützen. Im Führungskanal
11 ist ein großes Hängemodul 9' geführt. Im Führungskanal 12
sind zwei kleine Hängemodule 9'', 9''' geführt.
Wie aus Fig. 12 zu entnehmen ist, welche einen schematischen,
vereinfachten Schnitt entlang der Schnittlinie XII-XII durch
die Fig. 11 zeigt, sind die kleinen Leuchtmodule 9", 9"' in
einer Ebene II angeordnet. Diese verläuft zwischen einer
Ebene I einer Wand 5 und einer Ebene III des großen
Leuchtmoduls 9'. Das in den Fig. 11 und 12 gezeigte
Küchenhängesystem 4 erlaubt die freie Verfahrbarkeit des
großen Leuchtmoduls 9' über die gesamte Länge der Schiene 6.
Somit ist das große Leuchtmodul 9' überall einsetzbar.
Weiterhin erlaubt diese Anordnung auch, eines der kleinen
Leuchtmodule 9'' bzw. 9''' unter dem großen Leuchtmodul 9' zu
parken.
Fig. 13 zeigt eine detaillierte Ansicht einer Schiene 6 mit
Führungskanälen 11, 12. Der Führungskanal 12 weist an einer
Rückwand 35 ein Lochmuster 36 auf, das aus Langlöchern 37
besteht. Die Langlöcher 37 sind in zwei Reihen 38, 39
angeordnet, die parallel zueinander verlaufen. Die Langlöcher
37 der Reihen 38, 39 sind versetzt zueinander angeordnet,
wobei an jeder beliebigen Stelle S, S', S" jeweils
wenigstens ein Langloch 37 vorhanden ist.
Fig. 14 zeigt eine perspektivische Darstellung der in Fig. 13
dargestellten Schiene 6 und in Fig. 15 ist eine Seitenansicht
dieser Schiene dargestellt. Der untere Führungskanal 12, der
die Langlöcher 37 aufweist, ist zur Aufnahme eines
Befestigungsmittels eines Leuchtmoduls vorgesehen, wobei das
Befestigungsmittel durch einen Steg 40 im Führungskanal
gehalten ist. Weiterhin sind im Führungskanal 12
abschnittsweise Kabelhalter 41 für ein nicht dargestelltes
Stromkabel vorgesehen. Der Führungskanal 11 weist einen Boden
42 auf, welcher eine Rinne 43 mit einem teilkreisförmigen
Querschnitt bildet. Die Rinne 43 weist einen Tiefpunkt 44
auf, der zwischen einer Rückwand 45 des Führungskanals 11 und
einer Sichtseite 46 der Schiene 6 liegt. Im Führungskanal 11
ist gegenüber der Rinne 43 ein bogenförmig verlaufender Steg
47 an der Schiene 6 ausgebildet, der als Schikane bzw.
Hindernis 48 für ein nicht dargestelltes Befestigungsmittel
eines nicht dargestellten Haltemoduls dient. Zu einer
Oberseite 49 und einer Unterseite 50 weist die Schiene 6
Stege 51 auf, welche zur Anbindung einer nicht dargestellten
Wandverkleidung bzw. eines nicht dargestellten Wandvorbaus
dienen. Durch die Langlöcher 37 ist die Schiene 6 mit
Schrauben in einer nicht dargestellten Wand oder an nicht
dargestellten Tragschienen befestigt.
Fig. 16 zeigt die Anordnung eines Befestigungsmittels 22
eines nicht weiter dargestellten Haltemoduls an der aus den
Fig. 13 bis 15 bekannten Schiene 6. Das Befestigungsmittel 22
besitzt einen Fortsatz 52, dessen Form an den Boden 42 des
Führungskanals 11 angepasst ist. Hierbei verhält sich der
Fortsatz 52 wie ein Stab in einer Rinne, die in etwa
denselben Durchmesser aufweist. Das heißt, das nicht
dargestellte Haltemodul ist über das Befestigungsmittel 22
bzw. dessen Fortsatz 52 im Führungskanal 11 um einen
Mittelpunkt M pendelnd in Drehrichtungen y, y' gelagert. In
der in Fig. 16 gezeigten Position des Befestigungsmittels 22
ist sowohl eine Drehbewegung des Befestigungsmittels 22 in
Pfeilrichtung y als auch in Pfeilrichtung y' möglich. In
dieser Position wird somit von der Schiene 6 kein vom nicht
dargestellten Haltemodul bzw. vom Befestigungsmittel 22
erzeugtes Moment um den Punkt M aufgenommen.
Fig. 17 zeigt das in Fig. 16 dargestellte Befestigungsmittel
22 in einer Position, aus der dieses durch eine Drehung um
den Mittelpunkt M in Drehrichtung y' in die in Fig. 16
gezeigte Position bringbar ist. Diese Einsetzbewegung ist
durch den Steg 47 und den Boden 42 vorgegeben. Eine Entnahme
des Befestigungsmittels 22 bzw. des hier nicht dargestellten
gesamten Hängemoduls erfolgt durch eine entsprechend
entgegengesetzte Bewegung. Ein Herausziehen des
Befestigungsmittels 22 in Pfeilrichtung L (s. Fig. 16) aus
der Schiene 6 ist durch den gewölbten Boden 42 und den Steg
47 erschwert. Der gewölbte Boden 42 lässt eine Bewegung des
Befestigungsmittels 22 in Pfeilrichtung L nur zu, wenn dieses
gleichzeitig in Pfeilrichtung m angehoben wird. Eine
Hebebewegung in Pfeilrichtung m ist jedoch durch den Steg 47
begrenzt. Somit ist der Fortsatz 52 des Befestigungsmittels
22 formschlüssig im Führungskanal 11 gehalten, wobei kleine
Bewegungen durch das vorhandene Spiel möglich sind.
Fig. 18 zeigt einen Querschnitt einer Schiene 6, die zwei
Führungskanäle 11, 12 aufweist. Im Führungskanal 12 ist eine
Nase 56 angeordnet, an der Kontaktschienen 34 für die
Stromzuführung zu einem nicht dargestellten Leuchtmodul
vorgesehen sind.
Fig. 18a zeigt eine Schiene 6, in welche ein Leuchtmodul 9
und ein Haltemodul 10 eingehängt sind. Das Haltemodul 10 ist
über eine Rolle 57 in einer Rinne 43 eines Führungskanals 11
der Schiene 6 verschiebbar geführt. Das Leuchtmodul 9 ist
mittels eines Stiftes 58 in einem Führungskanal 12 der
Schiene 6 verankert. Der Stift 58 besitzt an zwei
gegenüberliegenden Seiten Nocken 59, welche in Ausnehmungen
60 der Schiene 6 greifen. Durch eine Drehung des Stiftes 58
mittels eines nicht dargestellten Werkzeugs um eine Achse k
um 90° ist es möglich, die Nocken 59 außer Eingriff zu
bringen und somit ein Verschieben des Stiftes 58 bzw. des
Leuchtmoduls 9 in der Schiene 6 bzw. ein Herausnehmen aus der
Schiene 6 zu ermöglichen.
Fig. 19 zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines
Haltemoduls 10, das mit einem Befestigungsmittel 22 in einem
Führungskanal 11 einer Schiene 6 geführt ist und sich mit
einem Stützmittel 23 gegen eine Anlaufschiene 8 abstützt.
Eine Wand 5 ist aus einem Mauerwerk 53 und einem
Wandvorbau 30, der auf dem Mauerwerk 53 befestigt ist,
gebildet. Hierbei sind die Schiene 6 und die Anlaufschiene 8
in den Wandvorbau 30 integriert bzw. dienen als
Verbindungsmittel zwischen Platten 54, welche die
Wandverkleidung 30 im Wesentlichen bilden. Ein Rahmen 15 und
eine Glasplatte 16 des Haltemoduls 10 sind zwischen dem
Befestigungsmittel 22 und dem Stützmittel 23 gehalten. Gemäß
einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist ein
Führungskanal 12, der für den Einsatz eines nicht
dargestellten weiteren Hängemoduls vorgesehen ist, durch eine
Kappe, einen Deckel oder einen Einsatz verblendet.
Fig. 20 zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines
Haltemoduls 10 und eines Leuchtmoduls 9. Das Haltemodul 10
ist in einer Schiene 6 über ein Befestigungsmittel 22
aufgehängt und über ein Stützmittel 23 an einer
Anlaufschiene 8 abgestützt. Das Leuchtmodul 9 ist durch
Befestigungsmittel 55 (nur symbolisch dargestellt) an einer
Platte 54 befestigt, wobei die Stromzuführung mittels eines
nicht dargestellten Kabels erfolgt, das in einem
Führungskanal 12 der Schiene 6 verläuft. Das Leuchtmodul 9
ist von dem Haltemodul 10 überfahrbar. Das heißt, die
Verschiebbarkeit des Haltemoduls 10 in der Schiene 6 ist
durch das Leuchtmodul 9 nicht behindert oder begrenzt. Als
Befestigungsmittel 55 für das Leuchtmodul 9 kommen
beispielsweise Schrauben, Magnete oder Saugnäpfe zum Einsatz.
Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene
Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfasst vielmehr
Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der
Schutzrechtsansprüche. Insbesondere sieht die Erfindung auch
den Einsatz von unterschiedlich hohen Hängemodulen und den
Einsatz von zwei in unterschiedlicher Höhe angeordneten
Schienen zur Führung der Hängemodule vor. Weiterhin ist auch
eine vertikale Führung von Hängemodulen in einer Schiene
vorgesehen.
Bezugszeichenliste:
- 1
- Einbauküche
- 2
- Oberschrank
- 3
- Unterschrank
- 4
- Küchenhängesystem
- 5
- Wand
- 6
- Schiene
- 7
- Hängemodul
- 8
- Anlaufschiene
- 9
- Leuchtmodul
- 10
- Haltemodul
- 11
- Führungskanal (von 6)
- 12
- Führungskanal (von 6)
- 13
- Tragarm
- 14
- Unterseite
- 15
- Rahmen
- 16
- Glasplatte
- 17
- Lasche
- 18
- Einsatz
- 19
- Becher
- 20
- Schachtel
- 21
- Besteck
- 22
- Befestigungsmittel
- 23
- Stützmittel
- 24
- Leuchtfläche
- 25
- Leuchtmittel
- 26
- Stromzuführung
- 27
- Stromkabel
- 28
- Bohrung
- 29
- Leuchtflächenrahmen
- 30
- Wandverkleidung,
Wandvorbau
- 31
- Tunnelbereich
- 32
- Fahrkanal
- 33
- Hinterschneidung
- 34
- Kontaktschiene
- 35
- Rückwand (von 12)
- 36
- Lochmuster
- 37
- Langloch
- 38
- Reihe
- 40
- Steg
- 41
- Kabelhalter
- 42
- Boden (von 11)
- 43
- Rinne
- 44
- Tiefpunkt
- 45
- Rückwand (von 11)
- 46
- Sichtseite (von 6)
- 47
- Steg (in 11)
- 48
- Schikane, Hindernis
- 49
- Oberseite (von 6)
- 50
- Unterseite (von 6)
- 51
- Steg (von 49, 50)
- 52
- Fortsatz
- 53
- Mauerwerk
- 54
- Platte
- 55
- Befestigungsmittel
- 56
- Nase
- 57
- Rolle
- 58
- Stift
- 59
- Nocken
- 60
- Ausnehmung