Die Erfindung betrifft eine Vorratsrolle mit einem Umreifungsband für eine
Umreifungsmaschine sowie eine an diese Vorratsrolle angepaßte Umreifungsmaschine.
Die Erfindung ist insbesondere zum Einsatz in einer manuell
betätigbaren Umreifungsmaschine vorgesehen.
Eine Umreifungsmaschine umfaßt einen Auflagetisch für ein zu umreifendes
Packgut. Der Auflagetisch wird in der Regel durch eine aus Metallblech
bestehende Platte gebildet, die einen Schlitz aufweist und die Oberfläche der
Maschine bildet. Die Umreifungsmaschine umfaßt ferner einen Bandvorrat
bestehend aus einer Vorratsspule, von der ein Umreifungsband abgezogen
werden kann. Das Umreifungsband wird in Form einer Schlaufe um das
Packgut geführt. Sein freies Ende wird in den Schlitz in dem Auflagetisch
eingeführt, wo es durch ein Verschlußaggregat zu einem Anschlag geführt
wird. Das Verschlußaggregat befindet sich unterhalb des Schlitzes in dem
Auflagetisch. In dem Verschlußaggregat werden das freie Ende und der
Anfangsbereich der das Packgut umgebenden Schlaufe übereinandergelegt und
miteinander verbunden. Eine Spannvorrichtung der Umreifungsmaschine
spannt das Band vor dem Verbinden. Eine Trennvorrichtung trennt das mit der
Vorratsspule verbundene Ende der Schlaufe von der Vorratsspule ab. Zum
Verbinden werden die beiden freien Enden der Schlaufe meist durch das
Verschlußaggregat verbunden, meist verschweißt.
Zum Abziehen des Umreifungsbandes von der Vorratsspule ist oft ein Antriebsmittel
vorgesehen. Es kann z.B. ein Antriebsmotor mit einer Reibrolle
verwendet werden, gegen die das Umreifungsband gedrückt wird.
Eine industrielle Umreifungsmaschine ist beispielsweise in der Druckschrift
DE 195 16 043 beschrieben, wobei die Funktion eines Verschlußaggregats
genauer aus der DE 100 24 049 der Anmelderin hervorgeht. In beiden Fällen
wird das Band durch einen Bandführungsrahmen um das Packgut herumgeführt.
Kleinere manuelle Umreifungsmaschinen weisen keinen Bandführungsrahmen
auf. Bei ihnen wird das Umreifungsband durch den Benutzer von
Hand um das Packgut geführt, um eine Schlaufe zu bilden. Die vorliegende
Erfindung bezieht sich in einer besonderen Ausführungsform auf derartige
manuelle Umreifungsmaschinen.
Die Bandvorratsspule ist so ausgelegt, daß sie eine möglichst große Menge
des Umreifungsbandes aufnimmt. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Spule
nur selten gewechselt werden muß. Üblicherweise werden Umreifungsbänder
mit einer Breite zwischen 5 mm und 20 mm hergestellt und weisen eine
Materialstärke zwischen 0,3 und 0,8 mm auf. Sie bestehen üblicherweise aus
Polypropylen oder PET (Polyesterband). Die Breite der Bandvorratsspule
beträgt zwischen 50 mm und 400 mm. Das Umreifungsband ist schräg auf die
Spule aufgespult, wobei etwa 10 bis 20 nebeneinanderliegende Bandwindungen
eine die Hülse der Spule umgebende Lage bilden. So gelingt es je nach
Banddicke und Spulendurchmesser, eine Lauflänge des Umreifungsbandes von
1000 bis 7000 m auf eine Spule aufzuwickeln.
Bei manuellen Umreifungsmaschinen ist die Bandlänge weniger wichtig.
Während industrielle Umreifungsmaschinen meist in automatisierten Verpakkungszentren
eingesetzt werden, werden manuelle Umreifungsmaschinen in
einfachen Büros oder Postabteilungen verwendet. Sie kommen sehr viel
seltener zum Einsatz als industrielle Maschinen. Daher ist der Bandverbrauch
pro Tag bei manuellen Umreifungsmaschinen sehr viel geringer als bei
industriellen Umreifungsmaschinen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Handhabung der Vorratsrolle zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorratsrolle in
einer Verpackung mit Austrittsöffnung aufgenommen ist.
Mit anderen Worten wird die Vorratsrolle als Kartusche ausgestaltet, welche
eine Austrittsöffnung aufweist, durch die das Umreifungsband von der
Vorratsrolle abgezogen werden kann. Um eine Umreifungsmaschine mit der
erfindungsgemäßen Vorratsrolle zu versehen, muß die Vorratsrolle mit ihrer
Verpackung lediglich in einer entsprechend ausgebildeten Aufnahme der
Umreifungsmaschine angeordnet werden. Diese Aufnahmevorrichtung ist
detailliert weiter unten beschrieben. Ist das Umreifungsband einer Vorratsrolle
verbraucht, wird die leere Verpackung aus der Aufnahme entfernt und
eine volle Verpackung eingefügt.
Auf diese Weise ist das Anbringen einer Vorratsrolle sehr einfach. Die
Handhabung der Verpackung (Entnahme und Einfügung einer vollen Verpakkung)
fällt ungeübten Benutzern sehr viel einfacher als das Wechseln einer
Vorratsspule, deren Hülse an einer bestimmten Position der Umreifungsmaschine
drehbar zu befestigen ist.
Weiterhin ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die Vorratsrolle platzsparend
auszubilden. Hierzu wird die Vorratsrolle nur mit geringer Breite
gewickelt. Eine praktische Ausführungsform der Vorratsrolle weist eine
einzige Spirale übereinanderliegender Windungen des Umreifungsbandes auf.
Die Breite dieser Vorratsrolle entspricht somit im wesentlichen der Breite des
Umreifungsbandes.
Derartige Vorratsrollen können platzsparend übereinandergestapelt gelagert
werden. Die Raumerfordernisse an die Umreifungsmaschine zur Aufnahme
derartiger Vorratsrollen sind äußerst gering. Die Vorratsrolle kann beispielsweise
im wesentlichen die Breite der Umreifungsmaschine aufweisen und
unter den Maschinenrahmen geschoben werden. In diesem Fall bildet der
unterhalb des Maschinenrahmens vorgesehene Raum die Aufnahmevorrichtung
für die Vorratsrolle. Die Vorratsrolle ist insbesondere für ein kleines
kompaktes Tischgerät zum Einsatz an Poststellen und in Büros geeignet.
Durch die oben beschriebene leichte Handhabung der Vorratsrolle kann auch
ungeübtes Büropersonal bei Bedarf jederzeit eine neue Vorratsrolle an einem
derartigen Tischgerät anbringen.
Das Ende des Umreifungsbandes der Rolle kann auf einen Kern gewickelt
sein, der drehbar in der Verpackung gehalten ist. Z.B. kann der Kern zylinderförmig
sein. Die Verpackung ist in der Regel ein flacher Quader mit quadratischer
Grundfläche und geringer Höhe. In der Mitte der quadratischen Wände
sind koaxiale runde Öffnungen angeordnet, welche von den Enden des Kerns
durchragt werden, so daß der Kern drehbar in diesen Öffnungen gehalten ist.
Durch die drehbare Lagerung des Kerns in der Verpackung wird sichergestellt,
daß das Umreifungsband mit geringem Kraftaufwand abgezogen werden kann
und daß sich das zu einer Spule aufgewickelte Umreifungsband während des
Abziehens leicht mitdreht.
Bei einer kostengünstigen Ausführungsform wird die Verpackung der Vorratsrolle
von einer Kartonschachtel gebildet. Dabei kann die Austrittsöffnung für
das Umreifungsband an einer Kante zwischen zwei der schmalen Wände der
Kartonschachtel angeordnet sein. Die schmalen Wände erstrecken sich jeweils
zwischen den beiden großen, quadratischen Wandflächen und bilden den Rand
der Verpackung. Eine der schmalen Wände kann von einer Verschlußlasche
gebildet werden, welche zum Einfügen des Umreifungsbandes in die Verpakkung
geöffnet werden kann.
Eine derartige Kartonverpackung ist einfach und kostengünstig in der Herstellung
und als Altpapier mit geringen Kosten und wenig Aufwand zu
entsorgen. Die Austrittsöffnung, welche an einer von einer Verschlußlasche
begrenzten Kante der Verpackung angeordnet ist, verläuft im wesentlichen
tangential zum aufgewickelten Umreifungsband. Dadurch kann das Umreifungsband
ohne Verformung oder Umlenkung leicht zur Austrittsöffnung hin
abgezogen werden. Die Austrittsöffnung muß nicht zusätzlich angebracht
werden, da zwischen der aufklappbaren Verschlußlasche und der angrenzenden
Seitenwand bereits ein Spalt vorhanden ist, der als Austrittsöffnung
verwendet werden kann.
Weiterhin umfaßt die Erfindung eine Umreifungsmaschine mit einer Aufnahmevorrichtung
für eine Vorratsrolle mit Verpackung gemäß der vorangehenden
Beschreibung.
Wie bereits erwähnt, kann eine derartige Umreifungsmaschine sehr kompakt
und klein ausgebildet werden. Der Wechsel der Vorratsrolle ist durch einfaches
Entfernen einer leeren Verpackung und Einfügen einer vollen Verpakkung
durch jedermann ohne großen Zeitaufwand durchführbar.
Vorzugsweise ist die Vorratsrolle mit Verpackung derart in die Aufnahmevorrichtung
einbringbar, daß die quadratische Grundfläche der Verpackung
parallel zur Unterseite der Umreifungsmaschine verläuft. Die Umreifungsmaschine
ist in der Regel flach und breit ausgebildet, um eine ausreichend große
Auflagefläche für den zu umreifenden Gegenstand zu bilden. Um eine
ausreichend große Vorratsrolle im Bauraum der Umreifungsmaschine anzuordnen,
sollte die Vorratsrolle flach liegend an der Umreifungsmaschine
angebracht werden.
Vorzugsweise ist die Aufnahmevorrichtung für die Verpackung an der
Unterseite des Maschinengehäuses angeordnet. Die Verpackung kann zum
Beispiel unter die Maschine gelegt werden, wobei der Raum zwischen der
Maschine und der Auflagefläche für die Füße der Maschine die Aufnahmevorrichtung
bildet. Die Verpackung kann auch in einen an der Unterseite des
Maschinengehäuses angeordneten Aufnahmeschacht eingeschoben werden. Je
nach Bauart der Umreifungsmaschine kann der Aufnahmeschacht auch in
einem Abstand zur Unterseite des Maschinengehäuses angebracht werden.
Eine praktische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine
weist mindestens eine Umlenkrolle auf, welche das aus der Verpackung
austretende Umreifungsband umlenkt und wieder zurück in die Umreifungsmaschine
führt. Vorzugsweise befindet sich die Austrittsöffnung der in der
Aufnahme angebrachten Verpackung in einem Randbereich der Umreifungsmaschine.
Die Eintrittsöffnung für das Umreifungsband in die Umreifungsmaschine
liegt dagegen in der Mitte der Maschine in Flucht mit dem Schlitz in
dem Auflagetisch.
Vorzugsweise sind zwei Umlenkrollen vorgesehen, welche das Umreifungsband
von der Austrittsöffnung in der Verpackung zur Eintrittsöffnung in der
Maschine lenken. Die Umlenkrollen können an einem Deckel angeordnet sein,
der das Aufnahmefach zumindest teilweise abdeckt und zum Wechseln der
Vorratsrolle von der Öffnung des Aufnahmefachs entfernt werden kann.
Hierzu ist der Deckel vorzugsweise am Rahmen der Umreifungsmaschine
schwenkbar angelenkt.
Beim Umreifen eines Packguts wird zunächst eine Schlaufe des Umreifungsbandes
locker um dieses Packgut herumgeführt und anschließend der mit dem
Bandvorrat verbundene Abschnitt der Schlaufe durch einen Spannantrieb
zurückgezogen, bis die Schlaufe um das Packgut gespannt ist. Dabei wird der
überschüssige Abschnitt des Umreifungbandes durch die Eintrittsöffnung der
Umreifungsmaschine ausgestoßen. Dann wird die Schlaufe verschlossen und
von dem Bandvorrat abgetrennt. Anschließend muß durch das Antriebsmittel
das Umreifungsband um eine gewisse Länge transportiert werden, bis es
wieder aus der Umreifungsmaschine herausragt und für einen erneuten
Umreifungsvorgang ergriffen werden kann. Die genannte Länge ist meist
größer als der beim Spannen ausgestoßene überschüssige Bandabschnitt.
Es kann aber auch passieren, daß das überschüssige Umreifungsband nicht
vollständig in die Umreifungsmaschine eingezogen wird und hinter der
Umreifungsmaschine verbleibt. Um dies zu vermeiden, kann ein Antriebsmittel
zum Drehen des Kerns der Vorratsrolle vorgesehen sein. Das Antriebsmittel
kann einen Motor mit einem Dorn aufweisen, der in eine komplementär
geformte Ausnehmung in den Kern der Vorratsrolle eingreift und mit ihr
formschlüssig zusammenwirkt. Für den Wechsel der Rolle muß der Kern aus
der Vorratsrolle zurückgezogen werden und nach Beendigung des Wechsels,
z.B. nach Schließen der Aufnahmevorrichtung für das neue Band, wieder
formschlüssig in die Ausnehmung im Kern der Vorratsrolle bewegt werden.
Es ist auch möglich, den Kern kraftschlüssig zwischen zwei Antriebsplatten
der Umreifungsmaschine einzuspannen, die mit einem Antriebsmittel gekoppelt
sind.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine
mit separater erfindungsgemäßer Vorratsrolle,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Umreifungsmaschine mit Vorratsrolle
aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Umreifungsmaschine aus Fig. 1 mit
integrierter Vorratsrolle,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Umreifungsmaschine aus Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Rückansicht der Umreifungsmaschine aus den Fig. 3 und 4.
Die Fig. 1 zeigt auf einem Tisch 1 eine Umreifungsmaschine 2 mit darauf
aufliegendem Packgut 3. Die obere Fläche der Umreifungsmaschine 2 bildet
einen Auflagetisch 4 für das Packgut 3. In dem Auflagetisch 4 ist ein Schlitz 5
für den Durchtritt eines Umreifungsbandes vorgesehen. Unterhalb des Schlitzes
5 befindet sich ein schematisch dargestelltes Verschlußmittel 6, mit dem
eine um das Packgut 3 gelegte Schlaufe eines Umreifungsbandes verschlossen
werden kann. Ferner ist unterhalb des Auflagetisches 4 ein Antriebsmittel 7,
bestehend aus einem motorisch angetriebenen Rollenpaar, angeordnet.
Zwischen dem Rollenpaar kann ein Umreifungsband eingeklemmt und
aufgrund des motorischen Antriebs vor- und zurückbewegt werden.
Das Umreifungsband 8 selbst ist in einer Verpackung 9 angeordnet. Die
Verpackung 9 besteht aus einer Kartonschachtel mit quadratischer Grundfläche
(vgl. Fig. 2). Die Breite der Verpackung 9 ist geringfügig kleiner als die
Breite der Umreifungsmaschine 2 selbst. Die Verpackung 9 kann in einen an
der Unterseite der Umreifungsmaschine 2 angeordneten Aufnahmeschacht 10
eingeschoben werden. Der Aufnahmeschacht 10 bildet die Aufnahmevorrichtung
für die Verpackung 9 mit der darin enthaltenen Vorratsrolle 11 des
Umreifungsbandes 8.
Die Höhe der Verpackung 9 ist nur geringfügig größer als die Breite des darin
aufgenommenen Umreifungsbandes 8. Das Umreifungsband 8 hat üblicherweise
eine Breite zwischen 5 mm und 20 mm. Das Umreifungsband 8 ist in
Form einer Spirale mit übereinanderliegenden Windungen zu einer Vorratsrolle
11 aufgewickelt. Zu der Breite des Umreifungsbandes kommt noch die
Wandstärke der beiden parallelen quadratischen Wände der Verpackung 9, die
bei Verwendung üblichen Kartons in der Größenordnung von 1 mm liegt. Die
Gesamthöhe der Verpackung liegt also etwa 3 mm bis 4 mm über der Breite
des Umreifungsbandes 8.
In Fig. 2 ist zu erkennen, daß nahe der in Fig. 2 oberen rechten Kante der
Verpackung 9 eine Austrittsöffnung für das Umreifungsband 8 vorgesehen ist.
Um die in den Zeichnungen dargestellte Tisch-Umreifungsmaschine 2 mit
einem Bandvorrat auszurüsten, muß lediglich die Verpackung 9 in den
Aufnahmeschacht 10 (Fig. 5) der Umreifungsmaschine 2 eingeschoben
werden. Dazu muß ein Deckel 12 mit Umlenkrollen 13 hochgeklappt werden,
wie es in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Nach dem Einschieben der Verpakkung
9 in den Aufnahmeschacht 10 wird der Deckel 12 heruntergeklappt. Das
aus der Austrittsöffnung der Verpackung 9 herausragende Ende des Umreifungsbandes
wird um die beiden Umlenkrollen 13 herumgelegt und in eine
Eintrittsöffnung 14 (vgl. Fig. 5) in dem Gehäuse der Umreifungsmaschine 2
eingeführt.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen die Umreifungsmaschine 2 mit darin aufgenommener
Vorratsrolle 11. Wie in Fig. 3 zu erkennen, wird das aus dem Schlitz 5 der
Umreifungsmaschine 2 herausragende Ende des Umreifungsbandes 8 um das
Packgut 3 herumgeführt, um eine Schlaufe zu bilden. Anschließend wird es in
den Schlitz 5 in dem Auflagetisch 4 der Umreifungsmaschine 2 eingesteckt.
Bandführungselemente 15 führen das Umreifungsband 8 gegen einen Anschlag.
Wenn das Band gegen den Anschlag anliegt, wird das Verschlußaggregat
6 aktiviert, so daß das freie Bandende unterhalb des Packguts 3 fixiert
wird und das Umreifungsband 8 zurückgezogen wird, bis es um das Packgut 3
gespannt ist. Mittels des Verschlußaggregates werden die Enden der durch das
Umreifungsband 8 gebildeten Schlaufe miteinander verschweißt und von dem
Bandvorrat getrennt.
Insbesondere die Fig. 2 zeigt, daß die Vorratsspule 11, welche aus einer
einlagigen Wicklung des Umreifungsbandes 8 besteht, auf einen Kern 16
aufgewickelt ist. Der Kern 16 weist einen kreisförmigen Querschnitt auf und
durchragt mit seinen Stirnflächen Öffnungen in den beiden einander gegenüberliegenden
quadratischen Wänden der Verpackung 9.
Erforderlichenfalls kann der Kern 16 mit einer Antriebsvorrichtung der
Umreifungsmaschine 2 gekoppelt werden, um während des Spannens der
Schlaufe um das Packgut 3 überschüssiges Bandmaterial zurück in die
Verpackung 9 hinein aufzuwickeln.
Bezugszeichenliste:
- 1
- Tisch
- 2
- Umreifungsmaschine
- 3
- Packgut
- 4
- Auflagetisch
- 5
- Schlitz
- 6
- Verschlußaggregat
- 7
- Antriebsmittel
- 8
- Umreifungsband
- 9
- Verpackung
- 10
- Aufnahmeschacht, Aufnahmevorrichtung
- 11
- Vorratsrolle
- 12
- Deckel
- 13
- Umlenkrolle
- 14
- Eintrittsöffnung
- 15
- Bandführungselement
- 16
- Kern