Die Erfindung betrifft zum einen eine Liege mit einer Liegefläche aus mehreren
Liegeelementen. Zum anderen betrifft die Erfindung ein Verfahren zum
Zusammenlegen einer Liege von einem Betriebszustand in einen Transportzustand.
Liegen, wie beispielsweise Sonnenliegen, Strandliegen oder ähnliche, sind
aus der Praxis hinlänglich bekannt. Derartige Liegen bestehen häufig aus
mehreren zueinander beweglich fixierbaren Liegekörpem. So kann ein Aufbau
einer Liege und insbesondere einer Liegefläche einer Liege aus einem
Hauptkörper sowie relativ zu diesem Hauptkörper bewegbaren Nebenkörpem
realisiert sein. Der Hauptkörper bildet hierbei meistens eine Hauptliegefläche
der Liege, wohingegen die Nebenkörper im Wesentlichen das
Kopfteil und das Fußteil der Liege bilden. Darüber hinaus gibt es Liegen, die
auch aus in etwa gleichgroßen zueinander klappbaren Bauteilen bestehen,
wobei die Bauteile derart zueinander einstellbar und fixierbar sind, dass sie
im Gesamten eine Liegefläche bereitstellen, welche einer Person Platz zum
Liegen bietet. In diesem Zusammenhang gibt es neben Liegen mit einer Liegefläche
aus starren Liegekörpem auch Liegen, deren Liegeflächen zusatzlich
mit einer Polsterung versehen sind.
Um einen Großteil der bekannten Liegen relativ bequem transportieren zu
können, sind die einzelnen Liegekörper bzw. klappbaren Bauteile an ihren
Schnittstellen miteinander beweglich verbunden, so dass die einzelnen Liegekörper
bzw. Bauteile der Liege aufeinander geklappt werden können. Da
derart zusammen geklappte Liegen wesentlich kürzer sind, wird hierdurch
der Transport einer Liege vereinfacht. Trotzdem sind diese handelsüblichen
Liegen selbst im zusammengeklappten Zustand in ihren Maßen meistens
immer noch sehr unhandlich zu transportieren und deshalb sperrig zu lagern.
Es ist deshalb die Aufgabe vorliegender Erfindung bekannte Liegen weiterzuentwickeln
und eine Liege bereitzustellen, bei welcher ein Transport und
eine Lagerung gegenüber den bereits bekannten Liegen wesentlich vereinfacht
ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird von einer Liege mit einer Liegefläche aus
mehreren Liegeelementen gelöst, bei der wenigstens ein Liegeelement zumindest
teilweise innerhalb des Liegeelementvolumens eines weiteren Liegeelementes
anordenbar ist.
Dadurch das ein Liegeelement zumindest teilweise innerhalb des Liegeelementvolumens
eines weiteren Liegeelements anordenbar ist, lassen sich die
Maße der Liege insbesondere in einem zusammengeklappten Zustand deutlicher
verringern, als dies bei herkömmlichen Liegen im zusammengeklappten
Zustand möglich ist. Hierdurch baut die erfindungsgemäße Liege wesentlich
kompakter und lässt sich einfacher transportieren und nimmt bei
einer Einlagerung wesentlich weniger Lagerraum in Anspruch.
Es versteht sich, dass die einzelnen Liegeelemente nicht zwangsläufig zueinander
klappbar angeordnet sein müssen. Vielmehr können die einzelnen Liegeelemente
auch ineinander gelegt oder geschoben werden. Es hat sich jedoch
gezeigt, dass die Liegeelemente besonders einfach ineinander gebracht
werden können, wenn sie klappbar miteinander verbunden sind.
Im vorliegenden Zusammenhang versteht man unter dem Begriff "Liegefläche"
der Liege diejenige Fläche, die von den einzelnen Liegeelementen bereitgestellt
wird und auf welcher eine Person Platz nimmt. Es ist verständlich,
dass die Liege neben der eigentlichen Liegefläche auch weitere Flächen
bildet Die hier näher erläuterte Liegefläche der Liege ist aber als Hauptliegefläche
der Liege anzusehen.
Demzufolge versteht man unter dem Begriff "Liegeelement" ein Bauteil der
Liege, welches im Wesentlichen dazu dient, die Liegefläche der Liege zu
bilden.
Es versteht sich, dass derartige Liegeelemente in einer Vielzahl von verschiedenen
Materialien realisiert sein können. Beispielsweise sind die Liegeelemente
aus einem Kunststoff in einem Guss bzw. in einem Spritzgießvorgang
hergestellt. Bevorzugt sind die Liegeelemente jedoch aus einem
Metallrohr hergestellt, welches mit verschiedenartigsten Gewebestoffen oder
sonstigen Materialien überzogen bzw bespannt sein können Es versteht
sich, dass das Metallrohr aus einem Stahl, Edelstahl oder Aluminium hergestellt
sein kann sowie unterschiedlichste Rohrquerschnitte zum Einsatz
kommen können.
Sind die Liegeelemente aus einem Metallrohr hergestellt, ist das Metallrohr
derart gebogen, dass es im Wesentlichen die äußere Kontur des Liegeelementes
bildet Die eigentliche Liegeflache wird hierbei dann hauptsächlich
durch die Bespannung, für welche das Metallrohr die eigentliche Aufnahme
bildet, bereitgestellt. Das Liegeelementvolumen wird in diesem Fall durch
den von dem Metallrohr und der Bespannung umgebenen Raum gebildet.
Mit dem Begriff "Liegeelementvolumen" wird im Sinne der Erfindung ein
Raum beschrieben, der durch die äußeren Abmessungen eines Körpers bestimmt
ist. Im vorliegenden Fall ist im Zusammenhang mit dem Begriff "Volumen"
im Wesentlichen ein Raumvolumen gemeint, welches durch die äußeren
Abmessungen, also durch die Länge, die Breite und die Höhe, eines
Korpers, insbesondere einer Liege oder eines Liegeelementes, bestimmt ist.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Liege in einem
Transportzustand ein Transportvolumen aufweist, welches geringer ist als
ein Betriebsvolumen der Liege im Betriebszustand. Hierdurch wird Vorteilhafterweise
erreicht, dass die Liege sowohl wesentlich einfacher transportiert
als auch gelagert werden kann. Das Transportvolumen und das Betriebsvolumen
werden im Wesentlichen durch die äußeren Abmessungen
aller Liegeelemente bestimmt.
Der Begriff "Transportvolumen" beschreibt hierbei das Raumvolumen der
Liege in einem zusammengeklappten Zustand. Dieser zusammengeklappte
Zustand entspricht im Sinne der Erfindung dem Transportzustand der Liege
Demgegenüber beschreibt der Begriff "Betriebsvolumen" vorliegend ein
Raumvolumen der ausgeklappten Liege, also wenn sich die Liege in einem
Betriebszustand befindet. Dieser liegt in der Regel dann vor, wenn die Liege
derart bereitgestellt ist, dass eine Person sicher auf der Liegeflache der Liege
Platz nehmen kann
Hinsichtlich eines Transportes oder eines Lagerns einer Liege hat sich gezeigt,
dass es vorteilhaft ist, wenn die Liege in einem Transportzustand ein
Transportvolumen aufweist, welches zumindest kleiner ist als die Summe
der Liegeelementvolumen dreier Liegeelemente. Da die Liegefläche der
meistens Liegen aus drei Liegeelementen besteht, ist es vorteilhaft, wenn das
Transportvolumen entsprechend geringer ist
Besonders vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Liege in
einem Transportzustand ein Transportvolumen aufweist, welches im Wesentlichen
der Summe der Liegeelementvolumen der beiden volumenstärksten
Liegeelemente, vorzugsweise dem Liegeelementvolumen des volumenstärksten
Liegeelementes, entspricht. Hierdurch ist gewährleistet, dass alle
wesentlichen Bauteilgruppen bzw. Liegeelemente der Liege zumindest innerhalb
der Liegeelementvolumen der beiden volumenstärksten Liegeelemente
anordenbar sind und somit das Volumen der Liege in einem zusammengefalteten
Zustand im Wesentlichen auf ein Minimum reduziert ist. Dies
trifft insbesondere dann zu, wenn das Transportvolumen dem Liegeelementvolumen
des volumenstärksten Liegeelementes entspricht.
Mit dem Begriff "Bauteilgruppen" werden Bestandteile einer Liege erfasst,
die nicht primär ein Liegeelement zum Bereitstellen der Liegefläche der Liege
bilden Eine Bauteilgruppe ist beispielsweise ein Standfuß der Liege.
Ein derartiger Standfuß kann ebenfalls aus einem Metallrohr hergestellt sein
Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein derartiger Standfuß in Form eines
"U's" gebogen ist, wobei die Enden dieses U-förmig gebogenen Metallrohres
über eine geeignete Verbindungstechnik mit einem Liegeelement bewegbar
aber fest verbunden sind. Ein Standfuß in Form eines "U's" hat zum einen
den Vorteil, dass die Liege mit einer größeren Auflagefläche auf einem
Untergrund steht Zum anderen kann ein U-förmig gebogener Standfuß als
Tragegriff dienen, wodurch insbesondere eine zusammengefaltete Liege vorteilhaft
zu tragen ist
Es versteht sich, dass die Standfüße der Liege nicht zwangsläufig aus einem
Metallrohr hergestellt sein müssen. Vielmehr ist es möglich, die Standfüße
der Liege aus jedem beliebigen Material herzustellen, welches eine ausreichende
Festigkeit bietet
An dieser Stelle sei angemerkt, dass die beschriebenen Merkmale hinsichtlich
des Transportvolumens, welches geringer ist als das Betriebsvolumen
der Liege, auch unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung vorteilhaft
sind.
Eine Ausführungsvariante sieht vor, dass die Liege im Transportzustand eine
Mindestliegefläche aufweist, die einer Teilliegefläche des größten Liegeelementes
entspricht. Mehrere Teilliegeflächen nebeneinander angeordnet bilden
die Liegefläche bzw. Hauptliegefläche der Liege.
Damit mit der vorliegenden Liege eine ausreichend große Liegefläche für
eine Person bereitgestellt werden kann und gleichzeitig die Liege im zusammengeklappten
Zustand, also im Transportzustand, möglichst kompakt
baut, ist es vorteilhaft, wenn die Liege mehr als drei Liegeelemente aufweist.
Es versteht sich, dass anwenderbezogen auch lediglich zwei Liegeelemente
vorgesehen sein können.
Um die einzelnen Liegeelemente ineinander positionieren zu können, ist es
vorteilhaft, wenn wenigstens zwei Liegeelemente jeweils ein voneinander
abweichendes Liegeelementvolumen aufweisen.
Baulich besonders einfach können die Liegeelemente ineinander positioniert
werden, wenn die Liegeelemente eine trapezförmige Teilliegefläche aufweisen.
Hierbei sind die Liegeelemente derart geformt, dass sie entlang einer
Liegelängsachse ihre Breite verändern.
Im vorliegenden Fall wird die "Teilliegefläche" der Liege im Wesentlichen
durch vier Seiten eines Liegeelementes begrenzt. Die Teilliegeflächen mehrerer
Liegeelemente bilden dann die Liegefläche der Liege. Vorzugsweise
weisen wenigstens drei von vier die Teilliegefläche begrenzenden Seitenrändem
des Liegeelementes unterschiedliche Längen auf.
Mit dem Begriff "Liegelängsachse" ist eine Achse der Liege gemeint, die
sich in Richtung der Längserstreckung der Liege erstreckt.
Es versteht sich, dass insbesondere die Liegeelemente der Liege, wie vorstehend
beschrieben, aus nahezu jedem Material hergestellt sein können,
welches dazu geeignet ist, ein ausreichend starkes Liegeelement zu schaffen
Insbesondere im Hinblick auf eine Gewichtsreduzierung ist es jedoch vorteilhaft,
wenn die Liegeelemente aus einem Kunststoff hergestellt sind. Liegeelemente
aus einem Kunststoff sind nicht nur relativ leicht, sondern auch
ausreichend haltbar, um selbst bei häufigem Gebrauch oder Transport eine
ausreichend lange Lebensdauer zu garantieren.
Um die einzelnen Liegeelemente zu einer Liege zusammenzufassen, ist es
vorteilhaft, wenn die Liegeelemente an ihren untereinander zugewandten
Stirnseiten Verbindungselemente aufweisen. In einem einfachen Fall können
diese Verbindungselemente ein herkömmliches Klavierband aufweisen. Somit
ist eine Verbindung zwischen einzelnen Liegeelementen auf besonders
kostengünstige Weise realisiert
Es versteht sich, dass die Verbindungselemente durch verschiedene Verbindungstechniken
an einem Liegeelement abgebracht sein können. Beispielsweise
können die Verbindungselemente an dem Liegeelement geklebt, geschraubt
oder genietet sein. Um den Aufbau der vorliegenden Liege jedoch
noch weiter zu vereinfachen, ist es vorteilhaft, wenn die Liegeelemente mit
den jeweilig dazugehörigen Verbindungselementen eine körperliche Einheit
bilden. Hierdurch lassen sich die Liegeelemente und die dazugehörigen Verbindungselemente
in einem Verfahrensschritt, vorzugsweise mit einem
Spritzgießverfahren, herstellen.
Durch die Verbindungselemente sind die Liegeelemente bewegbar zueinander
fixiert. Um die Liegeelemente der Liege darüber hinaus in einer ausgewählten
Stellung zueinander fest zu fixieren, ist es vorteilhaft, wenn die Liegeelemente
zusätzliche Fixiermittel aufweisen. Hierdurch wird im aktivierten
Zustand der Fixiermittel verhindert, dass zwei Liegeelemente untereinander
aus ihrer fixierten Lage bewegt werden können. Die derart zueinander fixierten
Liegeelemente behalten somit im Wesentlichen ihre Lage zueinander bei.
Es versteht sich, dass es hierbei kein Problem ist, wenn die Liegeelemente in
diesem fixierten Zustand ein gewisses Spiel zueinander aufweisen.
Um zwei miteinander verbundene Liegeelemente im Bereich ihrer untereinander
zugewandten Stirnseiten mittels der Fixiermittel baulich sehr einfach
zu fixieren, ist es vorteilhaft, wenn die Fixiermittel relativ zu den Liegeelementen
verlagerbar angeordnet sind. Hierdurch können die Fixiermittel bei
Bedarf derart relativ zu den Liegeelementen verlagert werden, dass sie zwei
Liegeelemente untereinander fest fixieren und gegebenenfalls untereinander
verklemmen. Besonders einfach können derartige Fixiermittel durch einen
Schieber realisiert werden. Der Schieber kann dann von einem ersten Liegeelement
zu einem zweiten Liegeelement und zurück bewegt werden Um ein
unbeabsichtigtes Verlagern des Schiebers zu verhindern, weist der Schieber
vorzugsweise Feststellmittel auf.
Damit die Fixiermittel problemlos an den Liegeelementen angeordnet werden
können, ist es vorteilhaft, wenn die Liegeelemente jeweils eine Aufnahme
für Fixiermittel aufweisen. Die Öffnungen zweier Aufnahmen sind im
ausgeklappten Zustand der Liege derart gegenüber angeordnet, dass der
Schieber, welcher zuvor vorzugsweise komplett nur in einer Aufnahme angeordnet
war, von einer ersten Aufnahme zumindest teilweise in eine weitere
Aufnahme geschoben wird. Dabei ist darauf zu achten, dass der Schieber
derart bewegt werden kann, dass er in beiden Aufnahmen gleichzeitig angeordnet
ist. Somit können zwei Liegeelemente relativ fest zueinander fixiert
werden
Eine Ausführungsvariante sieht vor, dass wenigstens zwei Liegeelemente
der Liege eine Standeinrichtung aufweisen. Mittels der Standeinrichtungen
der Liege kann die Liege sicher auf einen Untergrund gestellt werden Außerdem
wird somit die Liege bzw. die Liegefläche der Liege in einem genugend
großen Abstand von dem Untergrund angeordnet, was die Benutzung
der Liege sehr vereinfacht.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Standeinrichtung zumindest
teilweise in dem Liegeelementvolumen eines Liegeelementes anordenbar
ist. Somit können die Standeinrichtungen der Liege während des
Transportzustandes in einem Liegeelementvolumen angeordnet werden.
Um den einzelnen Liegeelementen eine besonders gute Stabilität zu verleihen,
ist es vorteilhaft, wenn das Liegeelement an der der Liegefläche abgewandten
Seite einen Steg aufweist, der vorzugsweise im Randbereich des
Liegeelementes umläuft. Die der Liegefläche abgewandte Seite bildet im
vorliegenden Fall die Unterseite der Liege.
Damit die Stege im Bereich der Stirnseiten zweier Liegeelemente beim
Klappen der Liege sich untereinander nicht behindern, ist es von Vorteil,
wenn der Steg im Bereich der zugewandten Stirnseiten der Liegeelemente
eine geringere Höhe aufweist als in den übrigen Randbereichen des Liegeelementes.
Die Aufgabe der Erfindung wird daruber hinaus von einem Verfahren zum
Zusammenlegen einer Liege von einem Betriebszustand in einen Transportzustand
gelöst, bei welchem zumindest ein Liegeelement der Liege in das
Liegeelementvolumen eines weiteren Liegeelements geklappt wird. Vorteilhafterweise
lässt sich durch dieses Verfahren das Transportvolumen einer
Liege wesentlich reduzieren, so dass eine Liege die mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren zusammengelegt wird, ein wesentlich geringeres Lagervolumen
benötigt als dies bei einer zusammengeklappten herkömmlichen Liege
der Fall ist
Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden
anhand anliegender Zeichnung erläutert, in welcher beispielhaft eine Liege
und deren Bauteile dargestellt sind.
Es zeigt
- Figur 1
- eine Aufsicht einer Liege mit fünf Liegeelementen,
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Liege aus Figur 1,
- Figur 3 bis 7
- eine Aufsicht auf eine weitere Liege in unterschiedlichen
Klappzuständen,
- Figur 8
- schematisch einen Querschnitt durch ein beispielhaft
ausgewähltes Liegeelement,
- Figur 9
- schematisch eine Unteransicht eines ersten und eines
zweiten Liegeelements, die mit Verbindungselementen
und Fixiermitteln miteinander verbunden sind,
- Figur 10
- schematisch einen Schnitt entlang der Linie AA quer zur
Liege aus der Figur 9,
- Figur 11
- schematisch einen Schnitt entlang der Linie BB quer zur
Liege aus der Figur 9,
- Figur 12
- schematisch eine Unteransicht eines Liegeelementes,
welches eine Standeinrichtung aufweist und an einem
weiteren Liegeelement befestigt ist,
- Figur 13
- schematisch einen Schnitt längs der Linie JJ im Bereich
einer Befestigungsstelle zwischen dem Liegeelement und
der Standeinrichtung aus der Figur 12,
- Figur 14
- schematisch eine Ansicht auf die Befestigungsstelle aus
der Figur 13 zwischen dem Liegeelement und der Standeinrichtung
aus der Figur 12,
- Figur 15
- schematisch einen Schnitt längs der Linie LL durch eine
Verbindungsstrebe der Standeinrichtung aus der Figur
12,
- Figur 16
- schematisch eine Unteransicht des Liegeelements aus der
Figur 12 im Bereich einer Befestigungsstelle aus der Figur
13,
- Figur 17
- schematisch eine weitere Ansicht auf die Befestigungsstelle
aus Figur 13 zwischen dem Liegeelement aus der
Figur 12 und der dort dargestellten Standeinrichtung in
einem eingerasteten Zustand,
- Figur 18
- schematisch einen Verbindungsaufbau mit Gelenken und
einer Fixierplatte zwischen einem ersten Liegeelement
und einem zweiten Liegeelement,
- Figur 19 und 20
- schematisch eine Aufsicht auf Bauteile eines der Gelenke
aus der Figur 18,
- Figur 21 und 22
- schematisch eine detaillierte Ansicht auf Gelenkbauteile
aus den Figuren 19 und 20,
- Figur 23
- schematisch einen alternativen Verbindungsaufbau mit
Scharnieren zwischen einem weiteren ersten Liegeelement
und einem weiteren zweiten Liegeelement,
- Figur 24 bis 26
- schematisch eine Ansicht eines Fußgelenkes und dessen
einzelne Bauteile,
- Figur 27
- den Verbindungsaufbau aus der Figur 23 mit einem weiteren
Schnitt parallel zu den Stirnseite der Liegeelemente,
- Figur 28
- schematisch einen Schnitt längs der Linie GG mit Blicknchtung
auf das erste weitere Liegeelement aus den Figuren
23 und 27,
- Figur 29
- schematisch einen Schnitt längs der Linie GG mit Blickrichtung
auf das zweite weitere Liegeelement aus den Figuren
23 und 27,
- Figur 30 bis 33
- unterschiedliche Anschläge fur einen Standfuß einer Liege,
- Figur 34
- schematisch eine Ansicht einer Fixierplatte einer Liege,
- Figur 35
- schematisch eine erste Ansicht einer Standeinrichtung,
- Figur 36
- schematisch eine weitere Ansicht der Standeinrichtung
einer Liege aus Figur 35,
- Figur 37
- schematisch eine erste Ansicht einer weiteren Standeinrichtung
einer Liege ohne eine zweite zusätzliche Querverbindung
und
- Figur 38
- schematisch eine weitere Ansicht der Standeinrichtung
aus Figur 37.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Liege 1 weist im Wesentlichen fünf
Liegeelemente 2, 3, 4, 5 und 6 auf Die einzelnen Liegeelemente 2 bis 6 bilden
jeweils eine Teilliegefläche 7, 8, 9, 10 und 11. Diese einzelnen Teilliegeflächen
7 bis 11 bilden gemeinsam eine Liegefläche 12 (siehe Figur 2) der
Liege 1. Die einzelnen Liegeelemente 2 bis 6 sind durch geeignete Gelenke
230 und 231 (siehe beispielsweise Figur 9) bzw. Scharniere 570, 571 und
572 (siehe beispielsweise Figur 23) miteinander verbunden. Somit sind die
einzelnen Liegeelemente 2 bis 6 klappbar miteinander verbunden und ergeben
aneinander gereiht die Liegefläche 12 der Liege 1, die sich in ihrer maximalen
Ausdehnung in Richtung einer Liegehauptachse 13 erstreckt. Quer
zu dieser Liegehauptachse 13 hat jedes Liegeelement 2 bis 6 eine individuelle
Breite 14 (hier nur exemplarisch an dem Liegeelement 4 illustriert), die
sich in Richtung der Liegehauptachse 13 bei jedem Liegeelement 2 bis 6
verändert Hierdurch haben die einzelnen Liegeelemente 2 bis 6, wie in der
Figur 1 gezeigt, in der Papierebene eine konische Form Die Liegeelemente
2, 5 und 6 unterscheiden sich in diesem Ausführungsbeispiel von den Maßen
der Liegeelemente 3 und 4. Die Liegeelemente 3 und 4 haben dagegen identische
Maße. Die einzelnen Liegeelemente 2 bis 6 haben darüber hinaus
auch eine unterschiedliche Dicke 16, wobei die Liegeelemente 2 und 6 sowie
3 und 4 die gleiche Dicke aufweisen.
Die Liegeelemente 2 bis 6 haben über ihre Breite 14 gesehen einen nicht
identischen Querschnitt. Vielmehr weisen die einzelnen Liegeelemente 2 bis
6 an ihrem im Wesentlichen parallel zu der Liegehauptachse 13 verlaufenden
linken Rand 17 und rechten Rand 18 eine größere Dicke 16 als im Bereich
der Liegehauptachse 13 auf. Die Dicke 16 der einzelnen Liegeelemente
2 bis 6 bildet sich insgesamt aus einem Liegeelementgrundkörper 19 und
an diesem Liegeelementgrundkörper 19 im Bereich des linken Randes 17
und des rechten Randes 18 angeordneten Stegen 20 und 21, wobei der
Steg 20 als linker Steg und der Steg 21 als rechter Steg bezeichnet ist.
Die Liege 1 weist einen oberen Standfuß 22 sowie einen unteren Standfuß
23 auf, mit denen die Liege 1 einen sicheren Stand auf einem Untergrund
24 erhält.
Die in den Figuren 3 bis 7 illustrierte Liege 101 besteht ebenfalls aus fünf
Liegeelementen 102, 103, 104, 105 und 106, die mittels geeigneter Verbindungen
untereinander klappbar befestigt sind.
Die in der Figur 3 gezeigte Liege 101 ist vollständig ausgeklappt und hat
eine Gesamtlänge von ca. 1850 mm. Aufgrund der unterschiedlichen Außenmaße
der Liegeelemente 102 bis 106 kann beispielsweise das Liegeelement
106 derart umgeklappt werden, dass es in dem Liegeelement 105 der
Liege 101 eingeklappt werden kann (siehe Figur 4). Nunmehr ist das Liegeelement
106 in dem Liegeelementvolumen des Liegeelementes 105 angeordnet.
Somit verkürzt sich die in der Figur 3 gezeigte Liege 101 um die Höhe
115 des Liegeelementes 106.
Um ein Liegeelement 102 bis 106 mit einem entsprechenden Volumen realisieren
zu können, weisen alle Liegeelemente 102 bis 106 zumindest in den
Randbereichen 117 und 118 jeweils einen Steg 120 bzw. 121 auf. Hierdurch
entsteht an der Unterseite 122 der Liegeelemente 102 bis 106 eine Art Hohlraum
123 (siehe Figur 8), in welchem das jeweils kleinere Liegeelement
102, 105 oder 106 in ein nächst größeres Liegeelement 103, 104 oder 105
eingeklappt werden kann.
Bei der in der Figur 5 gezeigten in ihrer Länge reduzierten Liege 101 aus
den Figuren 3 und 4 ist das Liegeelement 105 mit dem darin eingeklappten
Liegeelement 106 wiederum in das Liegeelement 104 eingeklappt Dementsprechend
ist die Liege 101 um die jeweiligen Höhen 115 (hier nur exemplarisch
eingezeichnet) der beiden Liegeelemente 105 und 106 verkürzt.
Anschließend wird das Liegeelement 102 in das Liegeelement 103 eingeklappt
(siehe Figur 6), so dass die Liege 101 um die Höhe des Liegeelementes
102 weiter verkürzt ist
Dann wird das Liegeelement 103 - aus der Papierebene heraus - auf das Liegeelement
104 geklappt. Hierdurch wird die Länge der Liege 101 auf die
Höhe des Liegeelementes 103 bzw. auf die Höhe des Liegeelementes 104
verkürzt (siehe Figur 7).
Sind alle Liegeelemente 102 bis 106 ineinander bzw. aufeinander geklappt,
ergibt sich ein Transportzustand der Liege 101 mit Abmessungen, bei denen
die Höhe der Liege 101 in diesem Ausführungsbeispiel einen Wert von 450
mm, die Breite der Liege 101 einen Wert von 550 mm und die Dicke der
Liege 101 einen Wert von 120 mm aufweist.
Die Dicke der Liegeelemente 102 und 106 beträgt in diesem Ausführungsbeispiel
40 mm. Die Dicke der Liegeelemente 103 und 104 beträgt in diesem
Ausführungsbeispiel 60 mm und die Dicke des Liegeelements 105 beträgt in
diesem Ausführungsbeispiel 50 mm.
Es versteht sich, dass es sich hierbei zwar um ein, wie vorstehend beschrieben,
vorteilhaftes Ausführungsbeispiel handelt. Jedoch ist es in einer anderen
Ausführungsvarianten auch möglich, dass zusätzlich eines der beiden
volumenstarksten Liegeelemente in das volumenstärkste Liegeelement anordenbar
ist. Hierdurch ist das Transportvolumen nochmals verringert.
Der in Figur 8 gezeigte Querschnitt des Liegeelementes 106 (siehe beispielsweise
Figur 3), zeigt stellvertretend einen Querschnitt, den auch die
übrigen Liegeelemente 102 bis 105 der Liege 101 sowie die Liegeelemente
2 bis 6 der Liege 1 zumindest ähnlich aufweisen. Das Liegeelement 106 hat
einen Grundkörper 119, an dessen Unterseite 122 zumindest am linken Rand
120 und am rechten Rand 121 jeweils ein linker Steg 120 und ein rechter
Steg 121 angeordnet ist. Allein durch die beiden gezeigten Stege 120 und
121 entsteht im Bereich der Unterseite 122 eine Art Hohlraum 123, so dass
es theoretisch möglich ist, zumindest in einem Teil des Raumvolumens des
Liegeelementes 106 ein weiteres Liegeelement (hier nicht gezeigt) anzuordnen,
solange dieses weitere Liegeelement nur kleiner ist als das Liegeelement
106. Der Grundkörper 119, der linke Steg 120 und der rechte Steg 121
sind in einem einzigen Verfahrensschritt hergestellt und bilden daher eine
körperliche Einheit. Es versteht sich, dass in einer weiteren Ausfuhrungsvarianten
der linke Steg 120 und der rechte Steg 121 auch nachträglich an den
Grundkörper 119, beispielsweise durch Kleben oder Schrauben, angeordnet
werden kann
Die in der Figur 9 gezeigten Liegeelemente 202 und 203 sind mittels eines
ersten Gelenkes 230 und mittels eines zweiten Gelenkes 231 klappbar miteinander
verbunden. Zum Klappen der Liegeelemente 202 und 203 wird
entweder das Liegeelement 202 oder das Liegeelement 203 aus der Papierebene
herausgeklappt. Zwischen dem ersten Gelenk 230 und dem zweiten
Gelenk 231 ist eine Fixierplatte 232 angeordnet. Die Fixierplatte 232 ist
hierbei in Pfeilrichtung 233 - in der Papierebene - relativ zu den Liegeelementen
202 und 203 verlagerbar, so dass die Fixierplatte 232 eine Art Schieber
realisiert. Das Liegeelement 202 hat eine Aufnahme 234, in der die Fixierplatte
232 derart angeordnet ist, dass die Fixierplatte 232 in der Aufnahme
234 gemäß der Pfeilrichtungen 233 relativ zu dem Liegeelement 202
bewegt werden kann. Damit die Fixierplatte 232 nicht aus der Aufnahme
234 hinausfallen kann, weist die Fixierplatte 232 an ihrer der Stoßkante 235
abgewandten Seite eine Verdickung 236 auf, welche die Fixierplatte 232
daran hindert, aus der Aufnahme 234 zu gelangen.
Um zumindest einen Teil der Fixierplatte 232 ebenfalls aufnehmen zu können,
weist das Liegeelement 203 eine Einschuböffnung 237 auf. In diese
Einschuböffnung 237 wird die Fixierplatte 232 mit der der Verdickung 236
abgewandten Seite der Fixierplatte 232 in die Einschuböffnung 237 geschoben.
Hierzu ist das Liegeelement 202 gegenüber dem Liegeelement 203 derart
ausgerichtet, dass die Stoßkante 235 des Liegeelementes 202 mit einer
weiteren Stoßkante 238 des Liegeelementes 3 zusammenstößt Derart ausgerichtet,
liegen sich auch die Aufnahme 234 und die Einschuböffnung 237
derart gegenüber, dass die Fixierplatte 232 ausgehend von der Aufnahme
234 in die Einschuböffnung 237 geschoben werden kann. Somit sind die
beiden aneinander gegenüberliegenden Liegeelemente 202 und 203 nicht
verschwenkbar zueinander fixiert.
Das Liegeelement 202 weist sowohl an seinem linken Rand 217 als auch an
seinem rechten Rand 218 eine Dicke 216 (hier nur exemplarisch beziffert)
auf Die Dicke 216 an dem linken Rand 217 und an dem rechten Rand 218
wird unter anderem durch einen linken Steg 220 und einen rechten Steg 221
gebildet Zwischen den beiden Stegen 220 und 221 weist das Liegeelement
202 einen Hohlraum 223 auf. Zwischen den beiden Stegen 220 und 221 verläuft
parallel zu der Stoßkante 235 ein Verbindungssteg 239. Die Dicke
216A des Liegeelementes 202 im Bereich des Verbindungssteges 239 ist
zwischen den beiden Stegen 220 und 221 geringer als die Dicke 216 an dem
linken Rand 217 und an dem rechten Rand 218 des Liegeelementes 202.
Außerdem befinden sich im Bereicht der Stoßkante 235 zwischen dem linken
Steg 220 und dem rechten Steg 221 eine rechte Gelenkgabel 240 des
ersten Gelenkes 230 sowie eine linke Gelenkgabel 241 des zweiten Gelenkes
231. An der einer Teilliegefläche 207 zugewandten Seite des Liegeelementes
202 ist die Aufnahme 234 der Fixierplatte 232 in den Grundkörper
119 (siehe Figur 8) des Liegeelementes 202 eingearbeitet.
Das Liegeelement 203 (siehe Figur 11) hat einen ähnlichen Querschnitt wie
das zuvor beschriebene Liegeelement 202 aus der Figur 10. Jedoch verfügt
das Liegeelement 203 anstelle der rechten Gelenkgabel 240 und der linken
Gelenkgabel 241 über einen rechten Gelenkzapfen 242 und einen linken Gelenkzapfen
243. Damit jeweils die rechte Gelenkgabel 240 mit dem rechten
Gelenkzapfen 242 und die linke Gelenkgabel 241 mit dem linken Gelenkzapfen
243 ordnungsgemäß miteinander korrespondieren können weist das
Liegeelement 203 keinen durchgehenden Verbindungssteg 239 (siehe Liegeelement
202, Figur 10) sondern einen unterbrochenen Verbindungssteg 244
auf Mittels des unterbrochenen Verbindungsstegs 244 werden unmittelbar
neben dem rechten Gelenkzapfen 242 und dem linken Gelenkzapfen 243
Zwischenräume 245 (hier nur exemplarisch beziffert) freigegeben, in denen
zumindest teilweise die rechte Gelenkgabel 240 bzw. die linke Gelenkgabel
241 Platz finden.
In dieser geschnitten Darstellung ist ein Teil der Fixierplatte 232 in der Einschuböffnung
237 schematisch dargestellt.
Das in der Figur 12 gezeigte Liegeelement 306 weist einen Standfuß 323 auf
und ist über ein erstes Gelenk 330 und ein zweites Gelenk 331 beweglich
mit einem weiteren Liegeelement 305 verbunden. Um die beiden Liegeelemente
306 und 305 zueinander fixieren zu können, ist zwischen dem ersten
Gelenk 330 und dem zweiten Gelenk 331 eine Fixierplatte 332 angeordnet.
Die Fixierplatte 332 ist ähnlich wie die Fixierplatte 232 aus der Figur 9 gegenüber
den beiden Liegeelementen 305 und 306 relativ bewegbar gelagert.
Befestigt ist der Standfuß 323 an dem Liegeelement 306 zum einen über eine
erste Befestigungsstelle 350 und eine zweite Befestigungsstelle 351. Der
Standfuß 323 besteht aus einem ersten Seitenteil 352 und einem zweiten Seitenteil
353. Sowohl das erste Seitenteil 352 als auch das zweite Seitenteil
353 bestehen in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Flachmaterial
aus Kunststoff. Ist der Standfuß 323 - wie hier gezeigt - eingeklappt, so dass
er an der Unterseite 354 anlehnt, verläuft zum einen das erste Seitenteil 352
im Wesentlichen parallel zu dem rechten Steg 321 und zum anderen verläuft
das zweite Seitenteil 353 im Wesentlichen parallel zum linken Steg 320. Zur
Erhöhung der Stabilität des Standfußes 323 sind das erste Seitenteil 352 und
das zweite Seitenteil 353 mittels einer Querverbindung 355 untereinander
verbunden. Die Querverbindung 355 ist ebenfalls aus einem Kunststoffflachmaterial
hergestellt. Vorteilhafterweise sind das erste Seitenteil 352,
das zweite Seitenteil 353 und die Querverbindung 355 des Standfußes 323
als ein Bauteil hergestellt und ausgeführt.
Damit der Standfuß 323 zusätzlich zu den in die Nuten 361 und 362 geführten
Nasen 360A und 360B des beispielhaft gezeigten zweiten Seitenteils 353
gegenuber dem Liegeelement im ausgeklappten Zustand stabilisiert ist, verfügt
das Liegeelement 306 zusätzlich über einen ersten Anschlag 363 an
dem rechten Steg 321 und über einen zweiten Anschlag 364 an dem linken
Steg 320. Über die beiden Anschläge 363 und 364 können baulich besonders
einfach auf das Liegeelement 306 wirkende Kräfte auf den Standfuß
323 übertragen werden.
Der in der Figur 13 näher gezeigte Bereich 356 der zweiten Befestigungsstelle
351 weist an dem linken Steg 320 eine Bohrung 357 auf. Mit dieser
Bohrung 357 korrespondiert ein Langloch 358 über eine Kunststoffniete 359
(siehe auch Figur 14). Das Langloch 358 ist in dem zweiten Seitenteil 353
des Standfußes 323 angeordnet. Mittels der Kunststoffniete 359 ist der
Standfuß 323 sicher an dem linken Steg 320 des Liegeelementes 306 befestigt.
Sowohl das zweite Seitenteil 353 als auch das erste Seitenteil 352 des
Standfußes 323 sind derart an dem Liegeelement 306 befestigt.
Im Bereich 356 des Langloches 358 weist das zweite Seitenteil 353 an einem
Ende eine Materialaussparung 360 auf (siehe Figur 14). Eine derartige
Materialaussparung 360 weist das erste Seitenteil 352 des Standfußes 323
ebenso auf (hier nicht dargestellt).
Die Querverbindung 355 des Standfußes 323 verläuft im eingeklappten Zustand
im Wesentlichen parallel zu der Unterseite 354 des Liegeelementes
306 (siehe Figur 15).
Damit der Standfuß 323 auch von einer in der Figur 12 illustrierten Stellung
abweichen und in einer davon abweichenden Stellung gegenüber dem Liegeelement
306 fixiert werden kann, weist das Liegeelement 306 in den Bereichen
der ersten Befestigungsstelle 350 und der zweiten Befestigungsstelle
351 jeweils eine vordere Nut 361 und eine hintere Nut 362 (siehe Figur 16)
auf. Die vordere Nut 361 und die hintere Nut 362 befinden sich in unmittelbarer
Nähe der Bohrung 357
Das zweite Seitenteil 353 kann auf Grund des Langloches 358 derart bewegt
werden, dass das zweite Seitenteil 353 mit seinen beiden durch die Materialaussparung
360 gebildeten Nasen 360A und 360B in die beiden Nuten 361
und 362 verlagert werden (siehe Figur 17) kann. Dieser Aufbau trifft auch
auf das erste Seitenteil 352 zu.
Durch die vorstehend beschriebene Mechanik kann der Standfuß 323 derart
eingestellt werden, dass die Liege 1 von einem Untergrund 24 (siehe Figur
2) beabstandet angeordnet ist.
Die in der Figur 18 gezeigten Liegeelemente 404 und 405 sind mittels eines
ersten Gelenkes 430 und eines zweiten Gelenkes 431 miteinander verbunden
Sowohl das erste Gelenk 430 als auch das zweite Gelenk 431 bestehen
jeweils aus einer Gelenkgabel 440 bzw 441 und einem Gelenkzapfen 442
bzw. 443 Damit beide Liegeelemente 404 und 405 zueinander fixiert werden
können, umfasst das Liegeelement 405 eine Aufnahme 434 für eine Fixierplatte
432 Ist das Liegeelement 404 gegenüber dem Liegeelement 405
fixiert, ist die Fixierplatte 432 in eine Einschuböffnung 437 des Liegeelementes
404 eingeschoben.
Exemplarisch für beide Gelenke 430 und 431 illustriert das erste Gelenk 430
in den Figuren 19 bis 22 die rechte Gelenkgabel 440 sowie den rechten Gelenkzapfen
442, bei welchen das Gelenkauge 465 sowohl an der rechten Gelenkgabel
440 als auch an dem rechten Gelenkzapfen 442 gestrichelt angedeutet
ist. In dem Gelenkauge 465 ist ein Bolzen (hier nicht dargestellt), wie
etwa eine Kunststoffniete, eingebracht, so dass der rechte Gelenkzapfen 442
mit der rechten Gelenkgabel 440 fest aber beweglich verbunden ist.
Die in der Figur 23 gezeigten Liegeelemente 503 und 504 sind mittels eines
rechten Scharniers 570, mittels eines mittleren Scharniers 571 und mittels
eines linken Scharniers 572 miteinander gelenkig verbunden. An den Liegeelementen
503 und 504 ist an deren seitlichen Stegen 520 und 521 ein erster
Standfuß 522 (siehe Figur 24 und 26; erster Standfuß 22, siehe Figur 2) angeordnet.
Die Mechanik des ersten Standfußes 522 sei an seinen sich kreuzenden vorderen
bzw. hinteren Seitenteilen 574 sowie an einem Einrastbügel 573 erläutert.
Der Einrastbügel 573 ist mittels einer ersten Kunststoffniete 575 an dem
Liegeelement 503 fest aber bewegbar angeordnet. Das hintere Seitenteil 574
ist mittels einer weiteren Kunststoffniete 576 an dem Liegeelement 504
schwenkbar befestigt. Das hintere Seitenteil 574 weist eine rastbare Querverbindung
577 auf. Diese rastbare Querverbindung 577 kann in einer Einrastbügelaufnahme
578 (siehe Figur 25) des Einrastbügels 573 einrasten. Die
Einrastbügelaufnahme 578 ist stellvertretend für eine Reihe von weiteren
Emrastbügelaufnahmen 578 an dem Einrastbügel 573 dargestellt. Je nachdem
in welcher Einrastbügelaufnahme 578 die rastbare Querverbindung 577
angeordnet ist, kann ein unterschiedlicher Neigungswinkel 579 zwischen
den beiden Liegeelementen 503 und 504 eingestellt werden.
Das Liegeelement 504 weist darüber hinaus einen ersten Anschlag 563 und
einen zweiten Anschlag 564 auf. An den beiden Anschlägen 563 und 564
stützen sich Teile des ersten Standfußes 522 ab. Beispielsweise stützt sich
an dem ersten Anschlag 563 das in den Figuren 24 und 26 gezeigte hintere
Seitenteil 574 im ausgeklappten Zustand ab.
In der Figur 27 sind weitere Liegeelemente 603 und 604 dargestellt, die mittels
eines rechten Scharniers 670, mittel eines mittleren Scharniers 671 und
mittels eines linken Scharniers 672 gelenkig miteinander verbunden sind.
Hierbei haben das Liegeelement 603 und das Liegeelement 604 die gleiche
Dicke 616 (siehe Figur 28). Die Dicke 616 ist beispielhaft für beide Liegelemente
603 und 604 an dem Liegeelement 603 gezeigt. Bei den Scharnieren
670, 671 und 672 handelt es sich jeweils um ein Stück eines Klavierbandes,
welches vorzugsweise aus nichtrostendem Metall oder verzinktem Metall
besteht Im Bereich einer Stoßkante 635 weist das Liegeelement 603 an
einem Verbindungssteg 639 lediglich eine Dicke 616A von 40 mm gegenüber
einer Dicke 616 von 60 mm am linken Rand 617 und am rechten Rand
618 des Liegeelementes 603 auf Der Verbindungssteg 639 ist in den Bereichen
680 (hier nur exemplarisch an dem rechten Scharnier 670 beziffert)
mindestens um eine Einschraublänge einer Scharnierschraube 681 (hier nur
exemplarisch beziffert) verdickt. Die Verdickung in diesem Ausführungsbeispiel
reicht 10 mm an jeder Seite über die Scharnierbreite 682 hinaus. Die
Gelenkteile (hier nicht dargestellt) der Scharniere 670, 671, 672 befinden
sich mittig zwischen der Stoßkante 635 des Liegeelementes 603 und der
Stoßkante 638 des Liegeelementes 604. Die Scharniere 670, 671 und 672
sind derart an den Liegeelementen 603 und 604 angeordnet, dass sich das
Gelenkteil der Scharniere 670, 671 und 672 bündig zur Liegefläche 12 (siehe
Figur 2) befindet. Je nach Dicke des Gelenkteils der Scharniere 670, 671
und 672 ergibt sich zwischen den beiden Liegeelementen 603 und 604 ein
Freiraum (hier nicht dargestellt), wobei der Freiraum mindestens das Maß
des Durchmessers des Gelenkteils beträgt.
In der Figur 29 ist das Liegeelement 603 ohne die Scharniere 670, 671 und
672 dargestellt. In den in Figur 28 gezeigten Bereichen 680 weist das Liegeelement
603 Scharniersitze 683 (hier nur exemplarisch beziffert) auf, in denen
die Scharniere 670, 671 und 672 jeweils für sich bündig mit der Stoßkante
635 abschließen können
Die in den Figuren 30 bis 33 gezeigten Ausführungsbeispiele weisen unterschiedlich
ausgebildete Anschläge 763, 864, 964 und 1063 auf.
Der Anschlag 763 (Figur 30) ist an einem Liegeelement 706 angeordnet. An
dem Anschlag 763 kann sich ein erstes Seitenteil 352 (siehe Figur 12) eines
Standfußes 323 abstützen.
Legt man einen Schnitt quer zu den beiden Ausführungsbeispielen des ersten
Anschlages 763 und des zweiten Anschlages 864 (Figur 31) entlang der Papierebene,
unterscheiden sich der erste Anschlag 763 und der zweite Anschlag
864 im Wesentlichen durch ihre Querschnittsformen. Der erste Anschlag
763 hat eine trapezförmige Querschnittsform, wohingegen der zweite
Anschlag 864 als Querschnittform eine Dreiecksform aufweist.
Die in den Figuren 32 und 33 gezeigten Anschläge 964 bzw 1063 stellen
weitere Möglichkeiten dar, einen Anschlag für einen Standfuß 22 oder 23
(siehe Figur 2) einer Liege 1 auszubilden.
Die in der Figur 34 gezeigte Fixierplatte 1185 besteht im Wesentlichen aus
einem Kunststoffgrundkörper 1186 mit mehreren Materialausnehmungen
1187. Die Fixierplatte 1185 kann verlagerbar in einer Aufnahme 434
(siehe Figur 18) angeordnet werden.
Der in den Figuren 35 und 36 gezeigte Standfuß 1290 besteht aus einem ersten
Seitenteil 1291 sowie einem zweiten Seitenteil 1292. Beide Seitenteile
1291 und 1292 sind durch eine erst Querstrebe 1293 und durch eine zweite
Querstrebe 1294 miteinander verbunden. Der in diesem Ausführungsbeispiel
gezeigte Standfuß 1290 ist aus einem Kunststoff hergestellt und besteht
komplett aus einem einzigen Bauteil. Hierdurch wird eine Montage der einzelnen
Elemente 1291 bis 1294 überflüssig, da sie in einem Herstellungsverfahren
als ein Bauteil hergestellt sind. Die erste Querstrebe 1293 dient neben
einer Stabilisierung des Standfußes 1290 auch zum Einrasten in eine Einrastbügelaufnahme
578 eines Einrastbügels. Die zweite Querstrebe 1294 ist
gegenüber der ersten Querstrebe 1293 wesentlich breiter und robuster ausgeführt
und dient primär der sicheren Stabilität des gesamten Standfußes
1290.
Ein alternativer Standfuß 1390 (siehe Figuren 37 und 38) weist lediglich
eine Querstrebe 1395 auf, die ein erstes Seitenteil 1391 und ein zweites Seitenteil
1392 miteinander stabilisierend verbindet. Sowohl die Seitenteile
1391, 1392 und die Querstrebe 1395 sind aus einem Kunststoff hergestellt,
wobei es sich bei dem Kunststoff um ein Flachmaterial handelt. Um den
Standfuß 1390 besonders einfach herstellen zu können, ist dieser aus einer
einzigen Einheit gefertigt.