Röhrenkollektor mit variabler Wärmeleitfähigkeit der Koaxialrohre
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kollektorröhre, ein Verteilersegment für eine Kollektorröhre sowie einen Röhrenkollektor.
Es sind Röhrenkollektoren zur Absorption von Sonnenlicht bekannt, bei denen die Kollektorröhren jeweils ein transparentes Hüllrohr und ein Absorberrohr umfassen. Fig. 15a, b zeigt eine derartige Kollektorröhre des Standes der Technik. Hüllrohr 1 und Absorberrohr 2 sind jeweils an einem Ende geschlossen und am anderen Ende miteinander verschmolzen. Zwischen den Röhren 1, 2 befindet sich Vakuum oder ein Gas mit niedriger Wärmeleitfähigkeit, so dass ein Gebilde - ähnlich einer Thermoskanne - mit einem Hohlraum 3 entsteht. Das Absorberrohr 2 dient zur Lichtabsorption und ist zu diesem Zweck mit einer Absorberschicht versehen. Das Licht 29 gelangt durch das transparente Hüllrohr 1 auf die im Vakuum befindliche Ab sorber Schicht 2. Die in der Ab sorber Schicht entstehende Wärme wird auf ein Wärmeleitblech 33 übertragen, welches an der Innenseite des Absorberrohrs 2 anliegt und den Hohlraum 3 der Kollektorröhre auskleidet. Zur Übertragung der Wärme auf das Wärmeträgermedium 4, 4a ist das Wärmeleitblech 33 mit einem u-förmig gebogenen Rohr 35 verbunden, in dem das zu erwärmende Wärmeträgermedium 4, 4a fließt. Luftspalten oder Oxidationsschichten zwischen Wärmeleitblech 33 und u-förmig gebogenen Rohr 35 bzw. Absorberrohr führen zu Wärmeübergangswiderständen und verschlechtern den Kollektorwirkungsgrad. Im Verhältnis zur Absorberfläche sollte die Menge des Wärmeträgermediums nicht zu groß sein, damit das Wärmeträgermedium sich schnell erwärmen kann und der Kollektor nicht zu träge reagiert. Da auf die lichtabgewandte Seite des Kollektors weniger Licht einstrahlt als auf die Vorderseite, werden Reflektoren eingesetzt. Diese reflektieren Strahlung, die zwischen den Röhren auf den Reflek-
tor trifft, auf die lichtabgewandte Seite der Kollektorröhren. Bei senkrechter direkter Sonneneinstrahlung und einer Reflektorbreite, die dem doppelten Röhrendurchmesser entspricht, erhalten die Rückseiten der Kollektorröhren annähernd so viel Licht wie die Vorderseiten. Bei diffusen Lichtverhältnissen beschatten die Röhren teilweise den Reflektor, so dass wesentlich weniger Licht auf die Rückseite der Röhren reflektiert werden kann. In Deutschland beträgt beispielsweise der jährliche Anteil des diffusen Lichtes ca. 50% der Globalstrahlung. Die Konsequenz daraus ist, dass der Reflektor bei diffusem Licht nicht wesentlich zur Ertragssteigerung beiträgt. Bei direktem Licht bewirkt der Reflektor eine Leistungs- Steigerung des Kollektors. Im Stagnationsfall, z.B. bei vollem Speicher oder Pumpendefekt, wenn die Wärme aus dem Kollektor nicht abtransportiert werden kann, wirkt sich die zusätzliche Strahlung durch den Reflektor negativ auf die Betriebssicherheit aus. Denn bei Temperaturen zwischen 250 bis 3000C kann die Dampfbildung zu Anlagenschäden und zur Alterung des Frostschutzmittels führen. Ver- teuer, die das Wärmeträgermedium den Kollektorröhren zuführen bzw. abführen, werden deshalb meist aus Kupfer gefertigt, die diesen Temperaturen standhalten. Zur Verminderung von Wärmeverlusten werden die Verteiler mit hochtemperatur- festen Dämmstoffen umhüllt. Um die Kollektorröhren sowie alle weiteren Kollektorkomponenten zu fixieren, werden in der Regel Gehäuse aus Aluminium ver- wendet. Durch die Vielzahl der Kollektorbauteile ist der Montageaufwand groß und verursacht im Zusammenhang mit den verwendeten Materialien hohe Herstellungskosten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, Elemente für einen Sonnenkollektor bereitzu- stellen, die eine Begrenzung der Maximaltemperatur und insbesondere auch den Einsatz von Materialien mit niedriger Temperaturbeständigkeit ermöglichen, um mit neuen Herstellungsverfahren eine Reduzierung der B auteil Vielfalt zu erreichen. Weiterhin soll ein hoher Wirkungsgrad erzielbar sein. Diese Aufgabe wird durch die Kollektorröhre mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch das Vertei- lersegment mit den Merkmalen des Anspruchs 20, bzw. durch einen Röhrenkol-
lektor mit den Merkmalen gemäß Anspruch 24 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen definiert.
Unter Berücksichtigung der Aspekte eines hohen Wirkungsgrades wird mit der Erfindung, entsprechend dem Anspruch 1, eine Kollektorröhre vorgeschlagen, die eine Verringerung der Stillstandstemperatur mit sich bringt. Erfindungsgemäß fließt das Wärmeträgermedium nicht durch ein u-förmig gebogenes Rohr, sondern direkt an der Innenwand des Absorberrohrs entlang. Dadurch werden Wärmeübergangswiderstände zwischen Absorberrohr, Wärmeleitblech und u-förmig ge- bogenem Rohr eliminiert und der Wirkungsgrad des Kollektors gesteigert. Zusätzlich wird das Volumen des zu erwärmenden Wärmeträgermediums minimiert, um die Reaktionszeit des Kollektors zu verringern. Dazu ist in den Hohlraum eines jeden Kollektor-Rohres ein Koaxialrohr eingebracht. Das Koaxialrohr trennt das zufließende kalte Wärmeträgermedium vom erwärmten Wärmeträgermedium. Das kalte Wärmeträgermedium fließt im Inneren des Koaxialrohrs zum unteren Ende des Hohlraumes der Kollektor-Röhre und fließt zur Wärmeaufnahme zwischen der Außenseite des Koaxialrohrs und der Innenseite des Absorberrohres zurück. Das Koaxialrohr ist im Querschnitt des Hohlraums des Kollektor-Rohrs exzentrisch angeordnet. Die Exzentrizität des Koaxialrohrs ist zur lichtabgewandten Sei- te des Kollektorrohrs orientiert. Dadurch verringert sich das Volumen des zu erwärmenden Wärmeträgermediums auf der lichtabgewandten Seite und es vergrößert sich gleichzeitig auf der lichtzugewandten Seite. Auf diese Weise wird das Wärmeträgermedium auf der lichtabgewandten Seite, trotz geringerer Lichteinstrahlung, genau so schnell erwärmt wie auf der lichtzugewandten Seite. Der Re- flektor kann im Verhältnis zum Röhrendurchmesser kleiner dimensioniert werden. Bei diffusen Lichtverhältnissen wirkt sich der kleinere Reflektor nur unwesentlich aus, sorgt aber dafür, dass die Stillstandstemperatur bei direkter senkrechter Einstrahlung weniger stark steigt.
Ist ein Kollektor nach Süden ausgerichtet, so befindet sich bei dieser Anordnung der größte Teil des zu erwärmenden Wärmeträgermediums auf der Südseite der
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Kollektorröhren und wird direkt von der Sonne bestrahlt. Scheint die Sonne in den Morgen- oder Abendstunden schräg auf den Kollektor, ist es vorteilhaft, wenn sich dann auch die größte Menge des zu erwärmenden Wärmeträgermediums an den Stellen der höchsten Lichtintensität befindet. Dazu wird das Koaxialrohr im Kollektorrohr zeitlich veränderbar seitlich verschoben. Auf diese Weise hat das zu erwärmende Wärmeträgermedium beispielsweise bei südöstlicher Einstrahlung auf der gegenüberliegenden Seite - nämlich in nordwestlicher Richtung - das geringste und auf der direkt bestrahlten Seite das größte Volumen des zu erwärmenden Wärmeträgermediums. Die seitliche Verschiebung des Koaxialrohrs erfolgt entsprechend dem jeweiligen Sonnenstand. Zur Realisierung der seitlichen Verschiebung des Koaxialrohrs im Kollektorrohr kommen vorzugsweise Bauteile aus Materialien zum Einsatz, die bei Temperaturänderung ihre Form und/oder ihr Volumen ändern. Diese Bauteile sind beispielsweise so zwischen Absorberrohr und Koaxialrohr arretiert, dass sie gleichzeitig mit dem Wärmeträgermedium erwärmt werden. Kommt es infolge seitlicher Sonneneinstrahlung zu einer unterschiedlich starken Erwärmung des Wärmeträgermediums beispielsweise zwischen Ost- und Westseite, wird das Bauteil auf der wärmeren Seite stärker verformt als auf der Schattenseite. Mit der Verformung des Bauteils wird das Koaxialrohr seitlich verschoben, bis es durch die unterschiedlichen Volumina des zu erwärmenden Wär- meträgermediums zur Kompensation der unterschiedlichen Strahlung und zu einer Temperaturangleichung kommt.
Erfindungsgemäß ist das Koaxialrohr in seiner Wärmeleitfähigkeit variabel. Da heißes und kaltes Wärmeträgermedium - getrennt durch das Koaxialrohr - im Gegenstrom aneinander vorbei fließen, sollte die Wärmeleitfähigkeit des Koaxialrohrs im Normalbetrieb möglichst gering sein, um zu verhindern, dass Wärme vom heißen auf das kalte Wärmeträgermedium übertragen wird. Im Falle einer Havarie ist es hingegen vorteilhaft, wenn die Wärmeleitfähigkeit des Koaxialrohrs möglichst groß ist, damit die Wärme ungehindert auf das zufließende kalte Was- ser, das in diesem Fall ein Kältereservoir darstellt, übertragen und die Stillstandstemperatur gesenkt wird. Realisiert wird die veränderliche Wärmeleitfähigkeit des
Koaxialrohrs vorteilhafterweise durch ein doppelwandiges Glasrohr, in dem sich eine geringe Flüssigkeitsmenge und ein Gas bzw. Gasgemisch befindet. Diese Art des Koaxialrohrs wird im Folgenden als Konvektions-Ballon bezeichnet.
Die veränderliche Wärmeleitfähigkeit des Koaxialrohrs kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch dadurch erreicht werden, dass Materialien wie beispielsweise Bimetalle oder Materialien mit Formgedächtnis ihre Form ändern und dadurch Wärmebrücken im doppelwandigen Koaxialrohr bilden. Auch Materialien, bei denen eine variable Wärmeleitfähigkeit durch eine Veränderung der mo- lekularen Struktur hervorgerufen wird, sind möglich. Eine weitere erfindungsgemäße Variante besteht darin, dass ein doppelwandiges Koaxialrohr verwendet wird, das mit besonderen Schichten zur Emission und Absorption von Wärmestrahlung ausgestattet ist. Das äußere Rohr des doppelwandigen Koaxialrohrs wird dazu auf der Innenseite mit einer variabel selektiven Schicht versehen. Diese Schicht emittiert bei niedrigen Temperaturen, wie sie im Normalbetrieb des Kollektors herrschen, keine oder nur geringe Wärmestrahlung. Erst bei hohen Temperaturen, wie sie im Stagnationsfall auftreten, oder bei Überschreitung einer Schwellentemperatur ist die variabel selektive Schicht in der Lage, Wärme abzustrahlen. Um Reflexionen des inneren Koaxialrohrs zu vermeiden, kann die Au- ßenseite des inneren Koaxialrohrs mit einer Absorptionsschicht versehen werden. Die Wärme wird nach Absorption durch das innere Koaxialrohr auf das Kältereservoir übertragen. Inneres und äußeres Koaxialrohr sind vorzugsweise an den Enden miteinander verbunden, so dass ein Hohlraum entsteht. Da sich die Emissions- und Absorptionsschichten im Hohlraum des Koaxialrohrs befinden, kommen sie nicht in Kontakt mit dem Wärmeträgermedium und sind vor Abrieb, Ablagerungen und chemischen Veränderungen geschützt. Die Lage des inneren Koaxialrohrs im äußeren Koaxialrohr kann konzentrisch oder exzentrisch sein. Besonders geeignet für die absorbierende Schicht des inneren Koaxialrohrs sind keramische Schichten mit einem Absorptionsmaximum im Infrarotbereich des Lichtspekt- rums. Um zu verhindern, dass eine Wärmeübertragung im Koaxialrohr auch bei
niedrigen Temperaturen durch Wärmeleitung erfolgt, kann der Hohlraum des Koaxialrohrs evakuiert werden.
Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Koaxialrohrs mit veränderlicher Wärmeleitfähigkeit soll anhand des Konvektions-Ballons näher erläutert werden.
Der Konvektions-Ballon besteht aus einem doppelwandigen Koaxialrohr, wobei die Enden der Rohre so miteinander verbunden sind, dass ein Hohlraum zwischen innerem und äußerem Rohr entsteht, in dem eine Konvektion stattfinden kann.
Der Hohlraum wird mit einer geringen Menge eines Mediums gefüllt, das bei ei- ner bestimmten Temperatur verdampft. Dieses Medium wird als Konvektionsme- dium bezeichnet.
Im Normalbetrieb sind das kalte und das warme Wärmeträgermedium durch das Koaxialrohr bzw. den Konvektions-Ballon voneinander getrennt. Das Wärmeträ- germedium steigt entlang der Absorberwand nach oben und erwärmt sich dabei. Im unteren Röhrenbereich ist das Wärmeträgermedium noch kalt, so dass sich das Konvektionsmedium im Konvektions-Ballon im flüssigen Aggregatzustand befindet. Der obere Bereich des Konvektions-Ballons enthält ein Gas oder Gasgemisch mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Besonders geeignet sind beispielsweise ver- schiedene Edelgase. Auch ein niedriger Druck vermindert die Wärmeleitfähigkeit. Die relativ niedrige Wärmeleitfähigkeit des Gases sorgt dafür, dass wenig Wärme auf das kalte Wärmeträgermedium im Inneren übertragen wird. Im Stillstand erwärmt sich das Wärmeträgermedium zwischen Absorberrohr und Konvektions- Ballon auf der gesamten Länge bis in den unteren Bereich, wo sich das Konvekti- onsmedium im Konvektions-Ballon befindet. Überschreitet die Temperatur des Wärmeträgermediums die Siedetemperatur des Konvektionsmediums, geht dieses in den dampfförmigen Aggregatzustand über. Der entstehende Dampf steigt an der Außenwand des Konvektions-Ballons nach oben und nimmt dabei weiter Wärme vom Wärmeträgermedium auf. Auf der Innenseite des Konvektions- Ballons kondensiert das Konvektionsmedium und gibt dabei Wärme an das kalte Wärmeträgermedium ab. Das kondensierte Konvektionsmedium fließt nach unten.
Durch die Konvektion des Konvektionsmediums entsteht ein Kreislauf, bei dem Wärme von der Ab sorber Schicht auf die Innenseite des Konvektions-Ballons zum Kältereservoir übertragen wird. Auf diese Weise wird zum einen verhindert, dass sich das Wärmeträgermedium auf der Außenseite des Konvektions-Ballons zu stark erwärmt und Schäden verursacht. Zum anderen wird der Kollektorertrag gesteigert, da die Wärmeab Strahlung nach außen durch eine niedrige Kollektortemperatur minimiert wird und die ins Innere transportierte Wärme nicht verloren geht. Je nach verwendeter Konvektions-Flüssigkeit, wie beispielsweise Ethanol, Wasser oder ein Stoffgemisch und den herrschenden Drücken im Konvektions- Ballon kann die Siedetemperatur und damit der Start der Wärmeübertragung definiert werden. Um einen möglichst sprunghaften Anstieg der Wärmeübertragung durch die Konvektion zu erreichen, ist es vorteilhaft, das Konvektionsmedium mit einer zweiten Substanz gegenüber dem darüber liegenden Gasraum des Konvekti- onsballons abzudichten. Damit wird erreicht, dass ein Verdampfen des Konvekti- onsmediums und damit eine Konvektion erst dann im nennenswerten Umfang einsetzt, wenn das Konvektionsmedium bis zum Siedepunkt erhitzt wurde. Die zur Abdichtung dienende Substanz sollte vorteilhafterweise nicht mit dem Konvektionsmedium mischbar sein, einen höheren Siedepunkt haben und ein geringeres spezifisches Gewicht aufweisen. Beispielhaft können Wasser als Konvekti- onsmedium und Öl bzw. Parafin zur Abdichtung verwendet werden.
Eine weitere erfindungsgemäße Variante des Koaxialrohrs mit veränderlicher Wärmefähigkeit besteht darin, dass das Koaxialrohr aus mindestens zwei ineinander geschachtelten Rohren aufgebaut ist. Es entsteht ein Koaxialrohr mit mehreren „Schichten". Die Rohre sind jeweils an beiden Enden offen. Die Öffnungen der weiter innen liegenden Rohre sind vorzugsweise an der Zuflussseite des kalten Wärmeträgermediums kleiner als die Öffnung des äußeren Rohrs. Auf diese Weise strömt der überwiegende Teil des kalten Wärme trägermediums in der äußeren Schicht des Koaxialrohrs, zwischen äußerem Rohr und dem nächsten weiter innen liegenden Rohr, nach unten. Wärme, die durch die Wand des äußeren Rohrs auf das kalte Wärmeträgermedium übertragen wird, wird zur Abflussseite des Koaxi-
alrohrs transportiert. Danach strömt das Wärmeträgermedium im Spalt zwischen der Innenseite des Absorberrohrs und der Außenseite des Koaxialrohrs wieder nach oben, wo es weiter erwärmt wird. Da die Wärme aus der äußeren Koaxialrohrschicht abtransportiert wird, gelangt im Normalbetrieb nur wenig Wärme zum Kältereservoir im Inneren des Koaxialrohrs. Die Wärmeübertagung kann durch weitere gleichartige Schichten des Koaxialrohrs weiter verringert werden. Das Verhältnis der Volumenströme des Wärmeträgermediums durch die Schichten des Koaxialrohrs wird durch das Verhältnis der Rohröffnungen zwischen den Schichten festgelegt.
Im Stillstand, wenn kein Wärmeträgermedium im Kollektor zirkuliert, ist auch der Abtransport der Wärme aus der äußeren und den weiter innen angeordneten Koaxialrohrschichten unterbrochen. Wärme wird dann durch die Wände des Koaxialrohrs von Schicht zu Schicht bis ins Innere des Koaxialrohrs, dem Kältereservoir, übertragen. Durch die Ableitung der Wärme vom Absorberrohr zum Kältereservoir wird eine Überhitzung verhindert.
Von Bedeutung für die Stillstandstemperatur ist das Verhältnis der Absorberfläche zum Volumen des Wärmeträgermediums. Je größer das Volumen im Verhältnis zur Absorberfläche wird, desto geringer ist die Stillstandstemperatur, da die Lichtintensität und Sonnenscheindauer eines Tages begrenzt ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonnenkollektoren, bei denen auf dem Niveau der Stillstandstemperatur genau so viel Wärme an die Umgebung abgestrahlt wird wie Lichtenergie einstrahlt, wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die nicht abtransportierte Wärme zum großen Teil im Kollektor gespeichert. Sie wird nur langsam an die Umgebung abgegeben und steht auch nach Sonnenuntergang zu Verfügung. Das Wärmeträgermedium im Spalt zwischen Koaxialrohr und Absorberrohr kühlt sich ohne weitere Lichtzufuhr allmählich ab - je nach Güte der selektiven Beschich- tung und des Vakuums. Die Abgabe der im Kältereservoir gespeicherten Wärme erfolgt erfindungsgemäß über das Koaxialrohr. Bei Temperaturen im Kältereservoir, die über der Siedetemperatur des Konvektionsmediums liegen, erfolgt die
Wärmeabgabe schnell, da das Koaxialrohr eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Sie resultiert beim Konvektions-Ballon aus einer Konvektion in umgekehrter Richtung bei der Wärme von innen nach außen transportiert wird. Mit zunehmender Abkühlung kondensiert die Konvektionsflüssigkeit mehr und mehr und die Wärmeleitfähigkeit des Konvektions-Ballons verringert sich. Die Restwärme aus dem Kältereservoir wird zunehmend langsamer an die Umgebung abgegeben. Das hat den Vorteil, dass diese Wärme einerseits noch über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann. Andererseits ist die Zeitspanne einer Nacht lang genug, um das Wärmeträgermedium soweit abzukühlen, dass es auch am Folgetag ein ausrei- chend großes Kältereservoir darstellt, um die Stillstandstemperatur begrenzen zu können. Bei anderen Varianten des Koaxialrohrs oder ist damit zu rechnen, dass sich das Wärmeträgermedium bei großen Volumina und warmen Nächten nicht vollständig abgekühlt, wie es in südlicheren Ländern der Fall sein kann, sorgt eine Vorrichtung dafür, dass die Wärme nicht nur durch das Koaxialrohr an die Umge- bung abgegeben wird, sondern die Konvektion des Wärmeträgermediums selbst in Gang kommt. Dazu wird zwischen den Sammelrohren für das warme und kalte Wärmeträgermedium eine Verbindung mit einem Ventil geschaffen. Das Ventil öffnet und schließt einen Kreislauf zwischen kaltem und warmem Wärmeträgermedium. Öffnet sich das Ventil, so steigt das warme Wärmeträgermedium aus dem Innenraum des Koaxialrohrs nach oben. Auf der Außenseite des Koaxialrohrs oder über einen zwischengeschalteten Kühler wird es abgekühlt, sinkt nach unten und strömt von unten in das Innere des Koaxialrohrs. Auf diese Weise wird der hohe Wärmeübergangswiderstand des Koaxialrohrs umgangen und auch ein großes Wärmeträgervolumen kann vollständig abgekühlt werden, damit es am Folge- tag eine entsprechende Energiemenge aufnehmen kann.
Der große Durchmesser der Koaxialröhren bietet Vorteile für eine einfache Entlüftung des Kollektorsystems, da Luftblasen im Koaxialrohr nach oben steigen können, ohne vom Wärmeträgerstrom mitgerissen zu werden. Die unproblemati- sehe Art der Entlüftung bietet die Möglichkeit, den Kollektor an ein Drain-Back- System anzukoppeln, bei dem das Wärmeträgermedium im Stillstand der Anlage
abgelassen wird. Damit bietet sich eine weitere Möglichkeit, das Wärmeträgermedium über Nacht abzukühlen. Es hat aber auch den Vorteil, das bei sehr tiefen Temperaturen im Winter das Wärmeträgermedium bereits mit einem relativ hohen Temperaturniveau (Zimmertemperatur) in den Kollektor gelangt und keine Ener- gie benötigt wird, um das Wärmeträgermedium von Minustemperaturen auf dieses Temperaturniveau zu bringen.
Vorrichtungen, die den Kollektor im Sommer zur Mittagszeit ganz oder teilweise beschatten, tragen mit dazu bei, die Stillstandstemperatur zu begrenzen. Vorteil- haft ist eine transparente Abdeckung des Kollektors, beispielsweise in Form einer Glasscheibe, die so angeordnet ist, dass es beim Sonnenstand im Sommer zur Mittagszeit zur Reflexion kommt. Das direkte Licht wird so reflektiert, dass es den Kollektor nicht erreicht. In den übrigen Zeiten kann das Licht weitgehend ungehindert auf den Kollektor gelangen.
Im gefüllten Zustand besitzen die erfindungsgemäßen Kollektoren ein wesentlich höheres Gewicht als herkömmliche, was bei freistehender Montage - z.B. auf Flachdächern - bezüglich Windlasten vorteilhaft ist, denn es müssen keine zusätzlichen Gewichte vorgesehen werden.
Durch die Begrenzung der Stillstandstemperaturen ist es möglich, bei der Konstruktion des Kollektors komplett auf teure Metalle wie Aluminium oder Kupfer zu verzichten und stattdessen vorteilhafterweise Kunststoff zu verwenden. Die Verwendung von Kunststoff ermöglicht einerseits neue preiswertere Fertigungs- techniken, wie beispielsweise den Spritzguss. Andererseits können die Funktionen mehrerer Kollektorbauteile, wie beispielsweise der Verteiler des zufließenden kalten Wärme trägermediums bzw. des abfließenden heißen Wärmeträgermediums sowie die Wärmedämmung, Arretierung der Kollektorröhren, das Verteilergehäuse und die Befestigungsvorrichtung für die Kollektormontage in einem einzigen Bauteil integriert werden. Die Integration verschiedner Funktionen in einem Bauteil bringt jedoch Probleme mit sich, wenn warme und kalte Zonen vorhanden
sind, die sich unterschiedlich stark ausdehnen und zur Verformung des Bauteils führen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Verteiler für kaltes und heißes Wärmeträgermedium in einem Bauteil vorgesehen sind. Die Lösung dieses Problems liegt in einer Segmentierung des Verteilers. Jedes Segment hat die gleichen oder ähnlichen Funktionen, wobei unterschiedliche Längenausdehnungen innerhalb eines Segments durch flexible Elemente zwischen den Segmenten ausgeglichen werden. Die Größe eines Segments wird dadurch bestimmt, wie groß die zu erwartenden maximalen Temperaturunterschiede innerhalb eines Segments sind und welche Längenunterschiede toleriert werden können.
Das erfindungsgemäße Verteilersegment kann eine oder mehrere Kollektorröhren aufnehmen.
Im Verteilersegment gemäß der Erfindung befinden sich Kanäle für das Wärme- trägermedium. Im oberen Kanal fließt das kalte und im unteren das warme Wärmeträgermedium. Die Kollektorröhre wird von unten in einer Öffnung des Kanals für das warme Wärmeträgermedium fixiert und mit Dichtungen abgedichtet. Das Koaxialrohr, welches sich in der Kollektorröhre befindet, wird in einer Öffnung des Kanals für das kalte Wärmeträgermedium fixiert und ebenfalls mit Dichtun- gen abgedichtet. Auf diese Weise kann das kalte Wärmeträgermedium aus dem Kanal des Verteilers in das Koaxialrohr strömen, das Innere des Koaxialrohrs am unteren Ende verlassen, zwischen Absorberrohr und Außenseite des Koaxialrohrs nach oben fließen und im Verteiler in den Kanal für das warme Wärmeträgermedium münden. Erfindungsgemäß sind die Zu- und Ableitungskanäle derart ange- ordnet, dass mehrere Verteilersegmente in einem Wärmeträgermedium-Kreislauf direkt, d.h. ohne Schläuche, Rohrstücke oder dergleichen, miteinander verkoppelt werden können. Auf diese Weise kann mit einer Art von Verteilersegmenten eine beliebige Röhrenkollektor-Anordnung gebildet werden. Überdies kann direkt am Einsatzort des Röhrenkollektors noch die Anordnung durch Einfügen oder He- rausnehmen von Verteilersegmenten (und daran angeschlossene Kollektorröhren) verändert werden, wenn sich etwa herausstellen sollte, dass die Anlage falsch di-
mensioniert war. Mehrere Verteilersegmente werden durch Verbindungselemente zusammengehalten. Als Verbindungselemente eignen sich beispielsweise Montagegestelle, Klammern oder Gewindestangen. Zur Endlosmontage werden vorzugsweise Gewindestangen verwendet, auf die die Verteilersegmente mit entspre- chenden Bohrungen aufgereiht werden. Zwischen den Verteilersegmenten werden jeweils Dichtungen als flexible Elemente zum Ausgleich der Wärmeausdehnung und zur Abdichtung angeordnet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung eines Segments für eine Kollektorröhre sowie Koaxialröhre ist aus hitzebeständigem Kunststoff in Spritzgusstechnik hergestellt. Diese Art der Herstellung ermöglicht geringe Stückkosten, macht sich überdies die Segmentierung der Verteiler zunutze, da auf diese Weise die unterschiedliche Wärmeausdehnung innerhalb eines Bauteils am einfachsten kompensiert werden kann.
Die Öffnungen für das Kollektorrohr und für das Koaxialrohr sind so gegeneinander versetzt, dass sich daraus die richtige exzentrische Position des Koaxialrohrs im Hohlraum des Kollektorrohrs ergibt. Hohlkammern, die um die Wärmeträgerkanäle angeordnet sein können, dienen der Wärmedämmung. Diese können zu- sätzlich mit wärmedämmenden Materialien gefüllt werden.
Sollen sich die Anschlüsse für Zu- bzw. Abfluss des Wärmeträgermediums an einer Kollektorseite befinden, ist es bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, in das Verteilergehäuse einen weiteren Kanal zu integrieren, um eine Gleichverteilung der Druckverluste innerhalb eines Kollektors durch eine sogenannte Tichelmannverschaltung zu erreichen. Es ist vorteilhaft, die Kanalquerschnitte eines Verteilersegmentes für Zu- und Abfluss des Wärmeträgermediums in bzw. aus den Kollektorröhren so zu bemessen, dass die Druckverluste von Zu- und Abfluss des Wärmeträgermediums inklusive der Druckverluste in den Röhren jeweils gleich groß sind. Auf diese Weise ist es möglich, beliebig viele Verteilersegmente aneinander zu reihen und die Kollektorgröße variabel zu ge-
stallten. Werden Kollektorröhren verwendet, bei denen das zu erwärmende Wärmeträgermedium vom kalten zufließenden Wärmeträgermedium getrennt ist, wie es beispielsweise bei der Verwendung von Koaxialrohren der Fall ist, besteht eine vorteilhafte Weiterbildung des Verteilersegments darin, dass zwischen den Kanä- len für kaltes und heißes Wärmeträgermedium ein Ventil integriert wird. Das Ventil schafft eine Verbindung zwischen kaltem und heißem Wärmeträgermedium, so dass ein durch Schwerkraft angetriebener Kreislauf entsteht. Der Kreislauf kann dazu dienen, Wärme von der Absorberschicht in das Kältereservoir zu transportieren, um hohe Stillstandstemperaturen zu vermeiden oder um in umgekehrter Richtung Wärme aus dem erhitzten Kältereservoir zur Ab sorber Schicht zu transportieren, wo sie nachts allmählich abgestrahlt wird. Die Verteilersegmente können so gestaltet sein, dass eine Verblendung als gestalterisches Element oder als UV- und Witterungsschutzangebracht werden kann.
Das Verteilersegment mit den Verbindungselementen und Dichtelementen bildet also eine Art Baukastensystem mit einer Minimalzahl verschiedener Komponenten, aus welchem nahezu beliebige Röhrenkollektoranlagen zusammengestellt und verändert werden können. Gerade die kleine Anzahl verschiedener Komponenten ist attraktiv für den Einsatz in der Fläche, wo Lagerhaltung und Beschaffung einen bedeutenden Faktor darstellen.
Die Erfindung umfasst auch einen Röhrenkollektor, der zumindest eines der erfindungsgemäßen Bestandteile aufweist.
In der Zeichnung werden vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt einer Sydneyröhre mit exzentrisch gelagertem Koaxialrohr; Fig. 2 eine Seitenansicht einer Sydneyröhre mit exzentrisch gelagertem Koaxialrohr;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Sydneyröhre mit exzentrisch gelagertem Kon- vektions-Ballon und flüssigem Konvektionsmedium im Normalbetrieb;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Sydneyröhre mit exzentrisch gelagertem Kon- vektions-Ballon und verdampften Konvektionsmedium im Stillstand;
Fig. 5 die Wärmeabgabe aus dem erwärmten Kältereservoir über den Kon- vektions-Ballon;
Fig. 6 die Wärmeabgabe aus dem erwärmten Kältereservoir über die Konvek- tion des Wärmeträgermediums; Fig. 7 einen Längsschnitt eines Verteilersegments mit einer Sydneyröhre und Koaxialrohr;
Fig. 8 einen Querschnitt eines Verteilersegments mit einer Sydneyröhre und Koaxialrohr;
Fig. 9 die Strömung des Wärmeträgermediums in einem Längsschnitt durch einen Kollektor bestehend aus mehreren Verteilersegmenten mit Sydneyröhren;
Fig. 10a eine Kollektor bestehend aus vier Verteilersegmenten;
Fig. 10b die Endlosmontage eines Kollektors aus Verteilersegmenten mit
Verbindung selementen ; Fig. 10c die Anordnung von Verbindungselementen eines endlos montierten Kollektors;
Fig. 11 den Aufbau eines gewölbten Kollektorfeldes;
Fig. 12 die Wärmeübertragung auf das Kältereservoir mittels Wärmestrahlung;
Fig. 13 die Verschiebung des Koaxialrohrs im Kollektorrohr; Fig. 14a die Regulierung der Wärmeübertragung auf das Kältereservoir über Wärmebrücken von Materialien mit Formgedächtnis im kalten Zustand;
Fig. 14b die Regulierung der Wärmeübertragung auf das Kältereservoir über Wärmebrücken von Materialien mit Formgedächtnis im warmen Zu- stand;
Fig. 15a eine Sydney-Röhre im Querschnitt gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 15b die Sydney-Röhre gemäß dem Stand der Technik im Längsschnitt;
Fig. 16 die Ankopplung an ein Drain-Back-System im normalen Betrieb;
Fig. 17 die Ankopplung an ein Drain-Back-System, wenn die Kollektoren entleert sind; Fig. 18 den Aufbau und die Funktion eines Koaxialrohrs aus mehreren Schichten im Normalbetrieb; und
Fig. 19 die Funktion des Koaxialrohrs aus mehreren Schichten im Stillstand.
In Figur 1 ist der Querschnitt einer Kollektorröhre bestehend aus einem Hüllrohr 1 und einem Absorberrohr 2 mit exzentrisch gelagertem Koaxialrohr 6 dargestellt.
Zwischen dem Hüllrohr 1 und dem Absorberrohr 2 befindet sich Vakuum 3. Das
Wärmeträgermedium 4 nimmt die Wärme des Absorberrohrs 2 auf, in dem es in einem Spalt mit unterschiedlicher Breite zwischen Absorberrohr und Koaxialrohr entlang strömt. Das kalte zufließende Wärmeträgermedium 5 befindet sich im Inneren des Koaxialrohrs und bildet ein Kältereservoir 5. Auf der sonnenabge- wandten Seite des Kollektors befindet sich ein Reflektor 10. Dieser reflektiert das
Licht auf die sonnenabgewandte Seite der Kollektorröhre 1, 2.
Figur 2 zeigt den Längsschnitt der Kollektorröhre bestehend aus einem Hüllrohr 1 und einem Absorberrohr 2 mit exzentrisch gelagertem Koaxialrohr 6. Das kalte zufließende Wärmeträgermedium 5 strömt entsprechend den angegebenen Pfeilen
9 nach unten. Zwischen Absorberrohr 2 und Koaxialrohr 6 strömt es anschließend nach oben. Wird Licht vom Absorberrohr 2 absorbiert, erwärmt sich das noch kalte Wärmeträgermedium 4a allmählich und verlässt die Röhre als warmes Wärmeträgermedium 4 am oberen Ende der Kollektorröhre 1, 2.
Wie in Figur 3 zu sehen ist, kann das Koaxialrohr 6 auch als doppelwandiges Rohr ausgebildet sein, so dass ein Konvektions-Ballon 6a entsteht. Der Konvekti- ons-Ballon 6a bildet ein geschlossenes System, das ein Konvektionsmedium 7 enthält. Zusätzlich kann der Konvektions-Ballon 6a mit Gasen 38 gefüllt sein, die eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Im Normalbetrieb bei relativ niedri-
gen Temperaturen ist das Konvektionsmedium 7 flüssig und sammelt sich am unteren Ende im kalten Bereich des Wärmeträgermediums 5, 4a der Kollektorröhre 1, 2. Das Konvektionsmedium 7 kann gegenüber dem Gasraum 38 mit einer Abdichtungssubstanz 37 abgedichtet sein, damit das Konvektionsmedium 7 erst dann in größerem Umfang verdampft, wenn sein Siedepunkt erreicht ist.
Dagegen zeigt Figur 4 einen Zustand, bei dem das Konvektionsmedium 7, 7a verdampft ist. Dieser Zustand wird erreicht, wenn der Abtransport des warmen Wärmeträgermediums 4 behindert ist, so dass sich auch der untere Bereich der Kollek- torröhre 1, 2, 4 5a erwärmt. Das verdampfende Konvektionsmedium 7a steigt nach oben. Dabei nimmt es weiter Wärme vom Wärmeträgermedium 4 über die Außenwand des Konvektions-Ballons 6a auf. Diese Wärme wird an der Innenseite des Konvektions-Ballons auf das Kältereservoir 5 übertragen. Die Konvektion 11 im Konvektions-Ballon 6a entsprechend der Pfeilrichtung hält so lange an, bis die Temperaturen zwischen dem Wärmeträgermedium 4 und dem Kältereservoir 5 ausgeglichen sind bzw. unter der Siedetemperatur des Konvektionsmediums 7, 7a liegen.
Figur 5 zeigt den Vorgang der Wärmeabgabe aus dem Kältereservoir 5a. Bei Dunkelheit wird keine Wärme mehr vom Absorberrohr 2 auf das Wärmeträgermedium 4, 4a übertragen. Das Wärmeträgermedium 4, 4a kühlt sich allmählich ab, da Wärme an die Umgebung 12 abgestrahlt wird. Liegt die Temperatur im Kältereservoir 5a über der Siedetemperatur des Konvektionsmediums 7, 7a, kehrt sich die Strömungsrichtung der Konvektion im Konvektions-Ballon um. Ver- dampftes Konvektionsmedium 7a steigt an der Innenseite des Konvektions- Ballons 6a nach oben, nimmt dabei Wärme vom Kältereservoir 5a auf und gibt die Wärme an das Wärmeträgermedium 4, 4a ab. Je mehr sich das Kältereservoir 5a abkühlt, desto weniger Wärme wird über den Konvektions-Ballon 6a an die Umgebung abgegeben. Die Wärmeabgabe lässt stark nach, wenn die Temperatur im Kältereservoir 5a unter die Siedetemperatur des Konvektionsmediums 7, 7a sinkt.
SoIl die Wärmeabgabe aus dem Kältereservoir 5a unabhängig vom Konvektions- Ballon 6a beschleunigt werden, was der Fall sein kann, wenn große Volumina des Kältereservoirs 5a abgekühlt werden müssen, so kann dazu die Konvektion des Wärmeträgermediums 5, 5a, 4, 4a wie in Figur 6 dargestellt, genutzt werden. Da- zu wird ein Ventil 22 geöffnet, so dass das Wärmeträgermedium 5, 5a, 4, 4a zirkulieren kann. Das Wärmeträgermedium 4, 4a kühlt sich zwischen Absorberrohr 2 und Außenwand des Konvektions-Ballons 6a durch Wärmeab Strahlung 13 bzw. über einen separaten Verbraucher ab. Als Verbraucher eignen sich beispielsweise Kühler oder Speicher, die in geeigneter Position zum Kollektor angeordnet sind. Bei der Abkühlung erhöht sich die Dichte des Wärmeträgermediums 4, 4a, so dass es nach unten sinkt und dabei warmes Wärmeträgermedium 5a aus dem Kältereservoir 5a in den Spalt zwischen Absorberrohr 2 und Außenwand des Konvektions-Ballons 6a bzw. in einen separaten Verbraucher nachströmt.
Figur 7 zeigt den Aufbau eines Verteilersegments 18 im Längsschnitt. Die Kollektorröhre 1, 2 wird durch eine Öffnung 4d so im Verteiler segment 18 arretiert, dass sie im Verteilerkanal 4c mündet. Das Koaxialrohr 6, 6a mündet im Verteilerkanal 4b durch eine Öffnung 4e im Verteilersegment 18. Die Öffnung 4e stellt den Zu- fluss des (kalten) Wärmeträgermediums aus dem Verteilersegment 18 in das Ko- axialrohr 6 dar. Die Öffnung 4d stellt den Abfluss des (erhitzten) Wärmeträgermediums aus der Kollektorröhre 1, 2 in das Verteilersegment 18 dar. Das kalte Wärmeträgermedium 4a strömt aus einem Verteilerkanal 4b in das Koaxialrohr 6 und bewegt sich entsprechend der Strömungsrichtung 9 zwischen Koaxialrohr 6 und Absorberrohr 2 wieder in Richtung Verteiler, wo es in einem Verteilerkanal 4c mündet. Um eine gleichmäßige Durchströmung der Kollektorröhren 1, 2 und einem Koaxialrohr 6 mit dem Wärmeträgermedium 4, 4a zu erreichen, ist es zweckmäßig, die Druckverluste innerhalb eines Kollektorfeldes durch eine Ti- chelmannverschaltung gleichmäßig zu verteilen. Verteilerkanal 15 dient dazu, das Wärmeträgermedium an das Ende des Kollektorfeldes zu transportieren, damit die Summe der Wegstrecke aus Zu- und Abfluss des Wärmeträgermediums für jede Kollektorröhre gleich groß ist. Zur Wärmedämmung sind die Verteilerkanäle 16
vorgesehen, die auch mit geeigneten Materialien gefüllt werden können. Zwischen dem Verteilerkanal 4b für kaltes Wärmeträgermedium und 4c für warmes Wärmeträgermedium kann ein Verteilerventil 22a integriert werden, um analog zum Ventil 22 in Fig. 6 eine Zirkulation des Wärmeträgermediums 5, 5a, 4, 4a zu ermögli- chen.
In Figur 8 ist ein Querschnitt eines Verteilersegmentes 18 mit einer Vakuumröhre 1, 2 und einem Koaxialrohr 6 dargestellt. Ein Reflektor 10 kennzeichnet die Rückseite der Kollektorröhre 1, 2. Die Kollektorröhre 1, 2 bzw. das Koaxialrohr 6 werden durch Röhrendichtungen 17 in den Öffnungen 4d, 4e fixiert und abgedichtet. Um mehrere Verteilersegmente 18 miteinander zu verbinden, sind entsprechende Bohrungen 21 vorgesehen, in die Verbindungselemente 20, wie zum Beispiel Gewindestangen, gesteckt werden können. Die Bohrungen 21 können vorteilhafterweise paarweise angebracht werden, um den Aufbau eines beliebig lan- gen Kollektorfeldes zu ermöglichen. Eine Montagevorrichtung 36 ermöglicht die Befestigung des Kollektors an einem Gestell oder einer Aufständerung.
Figur 9 zeigt den Aufbau eines Kollektorfeldes bestehend aus mehreren Verteilersegmenten 18 mit jeweils einer Kollektorröhre 19. Durch die Aneinanderreihung mehrerer Verteilersegmente entstehen Kanäle 4b, 4c, 15, die vom Wärmeträgermedium 4, 4a entsprechend den Pfeilen 9 durchströmt werden.
In den Figuren 10a bis 10c wird gezeigt, wie die einzelnen Verteilersegmente 18 zu einem Kollektorfeld zusammengefügt werden können. In Figur 10a ist ein KoI- lektorfeld aus vier Verteilersegmenten 18 dargestellt. Die Verteilersegmente 18 werden durch Verbindungselemente 20 miteinander verbunden. Figur 10b zeigt beispielhaft, wie an ein Kollektorfeld bestehend aus vier Verteilersegmenten 18 weitere Verteiler segmente 18 angefügt werden können. Dabei werden in den Parallelöffnungen 21 des letzten Verteilersegmentes weitere Verbindungselemente 20 befestigt. Auf diese Verbindungselemente 20 werden abwechselnd Dichtungen 17b und Verteilersegmente 18 aufgesteckt und hydraulisch dicht verbunden. In
Figur 10c wird gezeigt wie durch alternierende Nutzung der paarweisen Bohrungen 21 für die Verbindungselemente 20 ein beliebig langes Kollektorfeld aufgebaut werden kann.
Figur 11 zeigt, wie der erfindungsgemäße Kollektor einer gewölbten Montagefläche angepasst werden kann. Das Kollektorfeld ist von oben dargestellt. Um eine Wölbung des Kollektorfeldes zu erzielen, werden bei der Montage des Kollektorfeldes konische Dichtungen 17a oder spezielle Konusse verwendet. Durch unterschiedliche Materialstärken der Dichtungen 17a kann die Wölbung den Erforder- nissen angepasst werden.
In Figur 12 ist die Wärmeübertragung vom warmen Wärmeträgermedium 4 auf das Kältereservoir 5 dargestellt. Dabei wird eine variable selektive Schicht 23, die sich auf der Innenseite des äußeren Koaxialrohrs befindet, durch das warme Wärmeträgermedium 4 erwärmt. Bei niedrigen Temperaturen, wie sie im Normalbetrieb des Kollektors herrschen, gibt die variabel selektive Schicht 23 keine Wärmestrahlung 25 ab. Erst bei hohen Temperaturen, wie sie im Stagnationsfall auftreten, oder bei Überschreitung einer Schwellentemperatur ist die variabel selektive Schicht 23 in der Lage, Wärme 25 abzustrahlen. Die Außenseite des inne- ren Koaxialrohrs kann vorteilhaft mit einer Absorberschicht 24 versehen werden, die die Wärmestrahlung 25 absorbiert und an das Kältereservoir 5 überträgt. Um zu verhindern, dass eine Wärmeübertragung im Koaxialrohr auch bei niedrigen Temperaturen durch Wärmeleitung erfolgt, kann das Koaxialrohr evakuiert 26 werden.
Die Verschiebung des Koaxialrohrs im Kollektorrohr wird in Fig. 13 dargestellt. Bauteile oder Komponenten eines Bauteils 27, 28, die bei Erwärmung ihre Form und/oder ihr Volumen ändern, befinden sich zwischen Absorberrohr 2 und Koaxialrohr 6. Wird eines dieser Bauteile oder Komponenten 27, 28 durch die Einstrah- lung der Sonne 29 stärker erwärmt 28 als die anderen 27, verschiebt es das Koaxialrohr seitlich und vergrößert dadurch den Spalt zwischen Absorberrohr 2 und
Koaxialrohr 6. Auf der der Sonne zugewandten Seite entsteht ein Spalt mit dem größten Volumen des zu erwärmenden Wärmeträgermediums 30. Auf der der Sonne abgewandten Seite entsteht ein Spalt mit dem kleinsten Wärmeträgervolumen 31.
In den Fig. 14a und 14b ist dargestellt, wie die Wärmeübertragung im Koaxialrohr 6 vom warmen Wärmeträgermedium 4 auf das Kältereservoir 5 erfolgt. Im Normalbetrieb ist das Wärmeträgermedium 4 nicht warm genug um die Form des Materials mit Formgedächtnis 32 so stark zu verändern, dass eine Wärmebrücke gebildet wird. Das Material mit Formgedächtnis liegt nur an der Seite des vorbeiströmenden Wärmeträgermediums 4 an, während die Innenseite des Koaxialrohrs 6 zum Kältereservoir 5 nicht berührt wird. Dieser Zustand wird in Fig. 14a dargestellt. Erwärmt sich das Wärmeträgermedium 4 über die normale Betriebstemperatur hinaus, verformt sich das Material mit Formgedächtnis 32a so weit, dass es, wie in Fig. 14b dargestellt, auch an der Innenseite des Koaxialrohrs 6 anliegt und über die entstehende Wärmebrücke Wärme vom Wärmeträgermedium 4 auf das Kältereservoir 5a überträgt.
In Fig. 15a ist eine Sydney-Röhre gemäß dem Stand der Technik mit Wärmeleit- blechen im Querschnitt und in Fig. 15b im Längsschnitt dargestellt. Dabei wird das auftreffende Licht 29 im Absorberrohr 2 absorbiert. Die entstehende Wärme muss auf ein Wärmeleitblech 33 und anschließend auf ein u-förmig gebogenes Rohr 35 übertragen werden. Die auftretenden Wärmeübergangswiderstände 34 wirken sich negativ auf den Kollektor- Wirkungsgrad aus.
In Fig. 16 ist die Ankopplung des erfindungsgemäßen Kollektors 18, 19 an ein Drain-Back-System im normalen Betrieb der Solaranlage dargestellt. Das zu erwärmende Wärmeträgermedium 4a fließt aus dem Wärmespeicher 39 über das Ventil 42 in den Kollektor. Das Ventil 42 ist entsprechend den angegebenen Pfei- len geöffnet. Der Abzweig zum Drain-Back-Behälter 40 ist geschlossen. Nach Durchströmung des Kollektors 18, 19 fließt das warme Wärmeträgermedium über
das Ventil 41 in den Wärmespeicher 39 zurück. Das Ventil 41 ist entsprechend der angegebenen Pfeile geöffnet. Der Abzweig zum Drain-Back-Behälter 40 ist geschlossen.
In Fig. 17 ist die Ankopplung des erfindungsgemäßen Kollektors 18, 19 an ein Drain-Back-System im nach Entleerung des Kollektors 18, 19 dargestellt. Dabei wird das Ventil 41 in eine Stellung gebracht, bei der das Wärmeträgermedium aus dem Kollektor 18, 19 entsprechend der Pfeilrichtung in den Drain-Back-Behälter 40 fließt. Die Verbindung des Ventils 41 zum Wärmespeicher 39 ist geschlossen. Befindet sich der Drain-Back-Behälter 40 unterhalb der Kollektoren 18, 19, kann das Wärmeträgermedium selbständig durch die Schwerkraft in den Drain-Back- Behälter 40 fließen. Ist dies nicht der Fall wird das Wärmeträgermedium durch die Pumpe 43 abgepumpt. Zur Belüftung der Kollektoren 18, 19 wird das Ventil 42 in eine Stellung gebracht, bei der Luft aus dem Drain-Back-Behälter 40 entspre- chend der Pfeilrichtung in den Kollektor gelangt. Die Verbindung des Ventils 42 zum Wärmespeicher 39 ist geschlossen. Eine Entleerung der Kollektorröhren 19 ist bis zum Füllstand 46 möglich, bei dem Luft angesaugt wird. Die Befüllung des Kollektors 18, 19 erfolgt mittels Pumpe 43, die das Wärmeträgermedium aus dem Drain-Back-Behälter 40 über das Ventil 41in den Kollektor 18, 19 pumpt. Die aus dem Kollektor 18, 19 entweichende Luft wird über das Ventil 42 in den Drain- Back-Behälter 40 geleitet. Nach der Befüllung des Kollektors 18, 19 werden die Ventile 41, 42 in eine Stellung gebracht, bei der der Drain-Back-Behälter 40 verschlossen ist und das Wärmeträgermedium 4, 4a zwischen Kollektor 18, 19 und Wärmespeicher 39 zirkulieren kann. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestal- tung kann die Funktion des Drain-Back-Behälters 40 in den Wärmespeicher 39 integriert werden.
In Figur 18 ist ein Koaxialrohr dargestellt, das aus mehreren Schichten besteht, die vom zufließenden kalten Wärmeträgermedium 5 durchströmt werden. Durch die äußere Schicht des Koaxialrohrs 50 fließt der überwiegende Teil des zufließenden kalten Wärmeträgermediums 5, da die Öffnung 54 des äußeren Rohrs 49
größer ist als die Öffnung 55 des zweiten Rohrs des Koaxialrohrs 51. Das Wärmeträgermedium fließt entsprechend der angegeben Pfeile zum anderen Ende des Koaxialrohrs und nimmt die durch das äußere Rohr 49 übertragene Wärme mit. Das Wärmeträgermedium mündet in einem Spalt zwischen Absorberrohr 2 und äußerem Rohr des Koaxialrohrs 49. Mit einem dritten Rohr des Koaxialrohrs 53 entsteht eine zweite Schicht des Koaxialrohrs 52. Durch die zweite Schicht des Koaxialrohrs 52 fließt weniger Wärmeträgermedium 5 als durch die äußere Schicht des Koaxialrohrs 50, aber mehr als ins Innere des dritten Rohrs des Koaxialrohrs 53 gelangt, weil nur ein Teil des in das Rohr 51 gelangten Wärmeträ- germediums durch die Öffnung 56 des Rohrs 53 strömt. Das Wärmeträgermedium gelangt durch die Öffnungen 54, 55, 56 - eventuell über weitere gleichartige, nicht dargestellte Schichten - mit zunehmend kleineren Volumenströmen immer weiter in das Innere des Koaxialrohrs zum Kältereservoir 5. Auch in der Schicht 52 und jeder weiteren, nicht dargestellten Schicht des Koaxialrohrs wird Wärme, die durch die Wände der Rohre 49, 51, 53 und weitere nicht dargestellte Rohre übertragen wurde, an das andere Ende des Koaxialrohrs transportiert. Die Öffnungen 54, 55, 56 dienen gleichzeitig der Be- und Entlüftung der Koaxialrohrschichten 50, 52, des Kältereservoirs 5 sowie weiterer, nicht dargestellte Schichten des Koaxialrohrs.
In Figur 19 ist die Wärmeübertragung durch das aus mehreren Schichten 50, 52 bestehende Koaxialrohr im Stillstand dargestellt. Da keine Wärme mit dem Volumenstrom des Wärmeträgermediums 5 aus den Schichten 50, 52 und weiterer, nicht dargestellter Schichten abtransportiert wird, wird Wärme von der Absorber- schicht entsprechend der Wärmeleitfähigkeit des Wärmeträgermediums und der Rohre 49, 51, 53 und weiterer nicht dargestellter Rohre in Innere des Koaxialrohrs auf das Kältereservoir 5a übertragen 57.
Die Erfindung umfasst ferner einen Verteiler oder ein Verteilerelement für eine Kollektorröhre, dessen einziges kennzeichnendes Merkmal ist, dass er bzw. es aus Kunststoff gefertigt ist, vorzugsweise in Spritzgusstechnik.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1 Hüllrohr
2 Absorberrohr
3 Vakuum
4 warmes Wärmeträgermedium
4a zu erwärmendes kaltes Wärmeträgermedium 4b Verteilerkanal für kaltes Wärmeträgermedium
4c Verteilerkanal für warmes Wärmeträgermedium
4d zweite Öffnung (Abfluss)
4e erste Öffnung (Zufluss)
5 zufließendes kaltes Wärmeträgermedium, Kältereservoir 5a erwärmtes Wärmeträgermedium im Kältereservoir
6 Koaxialrohr
6a Konvektions-Ballon
7 flüssiges Konvektionsmedium
7a verdampftes Konvektionsmedium 8 Schutzkappe
9 Strömungsrichtung des Wärme trägermediums
10 Reflektor
11 Konfektion im Konvektions-Ballon
12 Wärmeabgabe über Konvektions-Ballon 13 Wärmeabgabe durch Konvektion des Wärmeträgermediums
14 Konvektion des Wärmeträgermediums
15 Verteilerkanal für Tichelmannverschaltung
16 Hohlraum zur Wärmedämmung
17 Röhrendichtung 17a konische Dichtung
17b Verteilerdichtung
18 Verteilersegment
19 Kollektor-Röhre mit Koaxialrohr
20 Verbindungselement für Verteilersegmente
21 Bohrung für Verbindungselement
22 Ventil
22a Verteilerventil
23 variable selektive Schicht des äußeren Koaxialrohrs
24 Ab sorber schicht des inneren Koaxialrohrs
25 Wärme Strahlung
26 Vakuum des Koaxialrohrs
27 kaltes Bauteil zur Verschiebung des Koaxialrohrs
28 warmes Bauteil zur Verschiebung des Koaxialrohrs
29 Bestrahlungsrichtung der Sonne
30 Stelle des größten Wärmeträgervolumens
31 Stelle des kleinsten Wärmeträgervolumens
32 Material mit Formgedächtnis kalter Zustand
32a Material mit Formgedächtnis warmer Zustand
33 Wärmeleitblech
34 Wärmeübergangswiderstände
35 U-förmiges Rohr für Wärmeträgermedium
36 Montagevorrichtung
37 Abdichtung s sub stanz
38 Gas im Konvektions-Ballon
39 Wärme Speicher
40 Drain-B ack-B ehälter
41 Ventil zum entleeren und befüllen der Kollektorröhren mit Wärmeträgermedium
42 Ventil zum be- und entlüften der Kollektorröhren
43 Pumpe zum befüllen der Kollektorröhren
44 Füllstand im Drain-Back-Behälter beim Betrieb der Solaranlage
45 Füllstand im Drain-Back-Behälter, wenn Kollektoren entleert sind
46 Füllstand der Kollektorröhren nach Entleerung
47 Fließrichtung des Wärmeträgermediums bei Entleerung der Kollektoren
48 Luftströmung bei Belüftung der Kollektoren
49 äußeres Rohr des Koaxialrohrs 50 äußere Schicht des Koaxialrohrs
51 zweites Rohr des Koaxialrohrs
52 zweite Schicht des Koaxialrohrs
53 drittes Rohr des Koaxialrohrs
54 Öffnung des äußeren Rohrs 55 Öffnung des zweiten Rohrs
56 Öffnung des dritten Rohrs
57 Wärmeübertragung durch die Schichten des Koaxialrohrs im Stillstand