Beschreibung
Verfahren zum Schalten von elektrischen Verbrauchern in einem
Gebäude
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schalten von mindestens einem elektrischen Verbraucher in einem Gebäude gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs.
In der Gebäudesystemtechnik ist es bekannt, elektrische Verbraucher über Schalter zu schalten. Dazu wird mindestens ein Leistungskontakt von einem Gebäudespannungsnetz zum elektrischen Verbraucher geschaltet. Beispielsweise wird eine Beleuchtung im Gebäude über einen Handschalter eingeschalter bzw. ausgeschaltet bzw. gedimmt . Sowohl das Gebäudespannungsnetz als auch der Handschalter sind im Aufputz bzw. Unterputz fest installiert.
Mit dem Ziel die Funktionalität zu steigern, zeigt DE4425876A1 eine Steckdose mit integriertem Netzknoten und Stromversorgung des Netzknotens. Der Netzknoten kommuniziert über ein Gebäudespannungsnetz in einem Bus-System und schaltet gemäss Befehlen einer übergeordneten Zentrale ein Relais der Steckdose. An der Steckdose angeschlossene elektrische Verbraucher werden somit zentral geschaltet. Das Gebäudespannungsnetz dient sowohl der Versorgung der elektrischen Verbraucher mit elektrischem Strom als auch der Kommunikation zwischen dem Netzknoten und der Zentrale über das Bus-System.
Mit dem Ziel einen einfachen, an verschiedenste Gegebenheiten anpassbaren Kommunikationsstandard bereitzustellen, ist gemäss http : //Standards . ieee . org/getieee802/download /802.15.4-2003.pdf der Nahfeldkommunikationsstandard ZigBee (IEEE 802.15.4) entwickelt worden, bei dem ein Befehl zum Schalten des elektrischen Verbrauchers über ein vom Gebäudespannungsnetz separates Funknetz übermittelt wird. Zwar lassen sich nur
geringe Datenmengen von 20 bis 250 Kb/s über kurze Reichweiten von weniger als 300m übertragen, gegenüber der Lehre von DE4425876A1 hat die Nahfeldkommunikation den Vorteil, dass das zeitlich und örtlich sich ändernde Impedanzverhalten des Gebäudespannungsnetzes nicht zu Kommunikationsstörungen führen kann .
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Schalten von elektrischen Verbrauchern in einem Gebäude weiterzuentwickeln.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Erfindung gemäss der kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruchs.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers in einem Gebäude. Der elektrische Verbraucher wird von mindestens einer elektrischen Stromversorgung mit elektrischem Strom versorgt. Mindestens ein Leistungskontakt von der elektrischen Stromversorgung zum elektrischen Verbraucher wird durch mindestens einen Schalter geschaltet. Der Schalter wiederum wird von mindestens einem ersten Netzknoten angesteuert. Der erste Netzknoten empfängt in mindestens einem Funknetz mindestens ein Steuersignal. Von mindestens einem zweiten Sensor wird eine Identität mindestens eines Benutzers erfasst und für eine erkannte Identität eines Benutzers mindestens ein zweites Steuersignal generiert. Das zweite Steuersignal wird vom zweiten Sensor über mindestens einen zweiten Netzknoten im Funknetz übermittelt.
Dies hat den erfinderischen Vorteil, dass ein elektrischer Verbraucher benutzerspezifisch schaltbar ist. Für einen erkannten Benutzer lässt sich ein zweites Steuersignal generieren und in einem Funknetz zum elektrischen Verbraucher übermitteln. Das Verfahren lässt sich einfach und rasch installieren und ist zudem wartungsarm.
Vorteilhafterweise wird eine erfasste Identität eines Benutzers überprüft. Falls für eine erfasste Identität eines Benutzers
eine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, wird mindestens ein zweites Steuersignal generiert. Falls für eine erfasste Identität eines Benutzers keine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, wird mindestens ein Alarmsignal generiert wird.
Dies bringt den Vorteil, dass nur für Benutzer mit Zugangsberechtigung ein zweites Steuersignal generiert wird.
Vorteilhafterweise wird vom ersten Netzknoten als erster elektrischer Verbraucher mindestens eine Beleuchtung geschaltet wird bzw. wird als zweiter elektrischer Verbraucher mindestens ein Türöffner geschaltet bzw. wird als dritter elektrischer Verbraucher mindestens eine Kamera geschaltet.
Vorteilhafterweise werden der zweite Netzknoten und der zweite Sensor von mindestens einer zweiten elektrischen Stromversorgung energieautark mit elektrischem Strom versorgt. Vorteilhafterweise werden der erste Netzknoten und der Schalter von mindestens einer ersten elektrischen Stromversorgung energieautark mit elektrischem Strom versorgt. Vorteilhafterweise wird ein zweiter elektrischer Verbraucher von mindestens einer elektrischen Stromversorgung energieautark mit elektrischem Strom versorgt.
Dies hat den Vorteil, dass der zweite Netzknoten und der zweite Sensor bzw. der erste Netzknoten und der Schalter bzw. der zweite elektrische Verbraucher an einer für eine permanente Stromversorgung durch ein Gebäudespannungsnetz schwer zugänglichen Stelle platziert werden können.
Vorteilhafterweise werden der zweite Netzknoten und der zweite Sensor von einer zweiten elektrischen Stromversorgung mit elektrischem Strom versorgt, welche zweite elektrische Stromversorgung von mindestens einem Gebäudespannungsnetz permanent mit elektrischem Strom versorgt wird. Vorteilhafterweise werden der erste Netzknoten und der Schalter von mindestens einer ersten elektrischen Stromversorgung mit
elektrischem Strom versorgt. Die erste elektrische Stromversorgung und mindestens eine elektrische Stromversorgung eines elektrischen Verbrauchers werden von mindestens einem Gebäudespannungsnetz permanent mit elektrischem Strom versorgt. Vorteilhafterweise werden vom ersten Netzknoten Steuersignale im Funknetz geroutet bzw. repeated.
Dies hat den Vorteil, dass der permanent mit elektrischem Strom versorgte erste Netzknoten netzwerkspezifisch Zusatzfunktionen wie Routing, Repeating, usw. ausführt.
Vorteilhafterweise ist die erste elektrische Stromversorgung direkt mit dem Gebäudespannungsnetz verbunden und wird mit elektrischem Strom versorgt oder die erste elektrische Stromversorgung ist direkt mit der elektrischen Stromversorgung eines elektrischen Verbrauchers verbunden und wird mit elektrischem Strom versorgt.
Vorteilhafterweise wird von einem ersten Sensor das Öffnen bzw. Schliessen von mindestens einer Gebäudetür erfasst und für ein erfasstes Öffnen bzw. Schliessen von mindestens einer Gebäudetür mindestens ein erstes Steuersignal generiert. Vorteilhafterweise wird mit dem ersten Steuersignal angegeben, ob die Gebäudetür von einer von mindestens einem ersten elektrischen Verbraucher abgewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird und/oder ob die Gebäudetür von einer dem ersten elektrischen Verbraucher zugewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird.
Dies hat den Vorteil, dass der erste Sensor angibt, in welche
Richtung sich ein Benutzer im Gebäude bewegt, was die Ermittlung der zu schaltenden elektrischen Verbraucher vereinfacht.
Vorteilhafterweise lautet das erste Steuersignal "EIN", wenn eine Gebäudetür von einer vom ersten elektrischen Verbraucher abgewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen. Vorteilhafterweise lautet das erste Steuersignal "AUS" bzw. "DIMMEN", wenn eine Gebäudetür von einer dem ersten elektrischen Verbraucher zugewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird. Vorteilhafterweise
wird der erste elektrische Verbraucher vom Schalter durch das erste Steuersignal geschaltet. Falls das erste Steuersignal "AUS" lautet, wird der erste elektrische Verbraucher sofort oder mit einer frei einstellbaren Verzögerung ausgeschaltet. Falls das erste Steuersignal "DIMMEN" lautet, wird eine Helligkeitsleistung des ersten elektrischen Verbrauchers in mindestens einer frei einstellbaren Abstufung reduziert sowie nach mindestens einer frei einstellbaren Verzögerung ausgeschaltet. Falls ein erstes Steuersignal "EIN" lautet, wird der erste elektrische Verbraucher sofort oder mit einer frei einstellbaren Verzögerung eingeschaltet.
Dies bringt den Vorteil, dass der erste Netzknoten das erste Steuersignal zeitlich versetzt umsetzt, so dass ein von einem Benutzer verlassener Raum nicht abrupt, sondern in Helligkeitsstufen abgedunkelt wird.
Vorteilhafterweise wird ein in kürzester Wegentfernung zum das erste Steuersignal generierenden ersten Sensor angeordneter erster elektrischer Verbraucher durch das erste Steuersignal zuerst geschaltet und ein in weitester Wegentfernung zum ein erstes Steuersignal generierenden ersten Sensor angeordneter erster elektrischer Verbraucher wird durch ein erstes Steuersignal zuletzt geschaltet.
Vorteilhafterweise wird ein Steuersignal über mindestens einen zweiten Netzknoten direkt an den ersten Netzknoten übermittelt. Vorteilhafterweise wird das Steuersignal über den zweiten
Netzknoten an mindestens einen dritten Netzknoten übermittelt, und vom dritten Netzknoten wird das übermittelte Steuersignal an mindestens eine Steuerungseinrichtung übermittelt.
Die hat den Vorteil, dass ein Steuersignal entweder direkt bei einem ersten Netzknoten umgesetzt wird, oder von einer
Steuerungseinrichtung vorgängig aufbereitet wird. Gerade wenn ein einziger erster bzw. zweiter elektrischer Verbraucher geschaltet werden soll, ist es praktisch, das Steuersignal
direkt an den ersten Netzknoten dieses ersten bzw. zweiten elektrischen Verbrauchers zu übermitteln.
Vorteilhafterweise wird für ein übermitteltes erstes Steuersignal mindestens ein erster elektrischer Verbraucher ermittelt. Für den ermittelten ersten elektrischen Verbraucher wird eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des ersten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das übermittelte erste Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das übermittelte erste Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt.
Dies hat den Vorteil, dass die Steuerungseinrichtung für ein Steuersignal eine Mehrzahl von ersten elektrischen Verbrauchern und zugeordneten ersten Netzknoten ermitteln kann.
Vorteilhafterweise wird für ein übermitteltes erstes Steuersignal mindestens ein Zielsignal generiert wird, welches Zielsignal eine Gebäudetür bezeichnet. Für ein generiertes Zielsignal wird mindestens ein erster elektrischer Verbraucher ermittelt. Mindestens ein erster elektrischer Verbraucher auf dem Weg vom das erste Steuersignal generierenden ersten Sensor zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür wird ermittelt. Für den ermittelten ersten elektrischen Verbraucher wird eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des ersten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das übermittelte erste Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten
Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das übermittelte erste Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt.
Dies bringt den Vorteil, dass die Steuerungseinrichtung für ein erstes Steuersignal ein Zielsignal generiert und so einen Weg vom das erste Steuersignal generierenden ersten Sensor zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür im Gebäude ermittelt. So kann einem ersten Steuersignal einer Zugangstür zu einer Wohnung als Zielsignal eine Zugangstür zum Gebäude fest zugewiesen
werden. Beim Verlassen der Wohnung werden daraufhin automatisch alle ersten elektrischen Verbraucher bis zur Zugangstür zum Gebäude eingeschaltet.
Vorteilhafterweise wird für ein übermitteltes zweites Steuer- signal mindestens eine Zugangsberechtigung eines Benutzers zu einem Gebäudebereich überprüft. Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal eine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, wird mindestens ein erster elektrischer Verbraucher in dem Gebäudebereich ermittelt. Für den ermittelten ersten elektrischen Verbraucher werden mindestens ein erstes Steuersignal und eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des ersten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das generierte erste Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das generierte erste
Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt.
Dies bringt den besonderen Vorteil, dass nur für Benutzer mit Zugangsberechtigung ein erster elektrischer Verbraucher im zugangsüberwachten Gebäudebereich geschaltet wird.
Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal eine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, wird vorteilhafterweise mindestens ein zweiter elektrischer Verbraucher in dem Gebäudebereich ermittelt. Für den ermittelten zweiten elektrischen Verbraucher wird eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des zweiten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das übermittelte zweite Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das übermittelte zweite Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt.
Vorteilhafterweise wird der zweite elektrische Verbraucher vom Schalter durch das zweite Steuersignal in Öffnungsstellung gebracht .
Dies hat den Vorteil, dass nur für Benutzer mit Zugangsberechtigung ein zweites Steuersignal an den ersten Netzknoten eines zweiten elektrischen Verbrauchers übermittelt wird.
Vorteilhafterweise wird falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal keine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, mindestens ein Alarmsignal generiert.
Vorteilhafterweise wird für ein übermitteltes zweites Steuersignal mindestens ein Zielrufsignal generiert, welches Zielrufsignal ein Zielstockwerk bezeichnet. Das Zielrufsignal wird an mindestens eine Aufzugssteuerung übermittelt und mindestens ein Benutzer wird in mindestens einer Aufzugskabine gemäss diesem Zielrufsignal auf das Zielstockwerk verfahren. Mindestens ein erster elektrischer Verbraucher auf dem Zielstockwerk wird ermittelt. Für den ermittelten ersten elektrischen Verbraucher werden mindestens ein erstes
Steuersignal und eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des ersten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das generierte erste Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das generierte erste Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt.
Dies ist von Vorteil, da so durch das zweite Steuersignal automatisch ein Zielruf für eine Aufzugsanlage generiert wird. So kann für einen Benutzer, für den ein Identifikationssensor auf einem Startstockwerk ein zweites Steuersignal generiert ein Zielstockwerk fest vordefiniert sein. Beispielsweise wird ein identifizierter Benutzer morgens automatisch vom Startstockwerk im Parkhaus in sein Büro im Zielstockwerk verfahren.
Vorteilhafterweise wird für ein übermitteltes zweites Steuersignal mindestens ein Zielsignal generiert. Für ein generiertes Zielsignal wird mindestens eine Gebäudetür ermittelt. Mindestens eine Wegzeit vom das zweite Steuersignal generierenden zweiten Sensor zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür wird ermittelt. Es wird überprüft, ob
vor Ablauf der Wegzeit ein erstes Steuersignal eines ersten Sensors der durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür übermittelt wird. Falls kein solches erstes Steuersignal übermittelt wird, wird mindestens ein dritter elektrischer Verbraucher auf dem Weg vom das zweite Steuersignal generierenden zweiten Sensor zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür ermittelt. Für den ermittelten dritten elektrischen Verbraucher werden mindestens ein zweites Steuersignal und eine Netzadresse eines ersten Netzknotens eines Schalters des dritten elektrischen Verbrauchers ermittelt. Das generierte zweite Steuersignal und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens werden an den dritten Netzknoten übermittelt. Das generierte zweite Steuersignal wird vom dritten Netzknoten an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens übermittelt. Der dritte elektrische Verbraucher wird vom
Schalter durch das zweite Steuersignal auf "EIN" geschaltet wird. Vom dritten elektrischen Verbraucher wird mindestens ein Bild vom Weg vom das zweite Steuersignal generierenden zweiten Sensor zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür aufgenommen. Das aufgenommene Bild wird vom dritten elektrischen Verbraucher an den ersten Netzknoten übermittelt. Das übermittelte Bild wird vom ersten Netzknoten an den dritten Netzknoten übermittelt. Das übermittelte Bild wird vom dritten Netzknoten an die Steuerungseinrichtung übermittelt. Das übermittelte Bild wird von der Steuerungseinrichtung über mindestens ein Netzwerk an mindestens eine entfernte Zentrale übermittelt .
Vorteilhafterweise wird für das zweite Steuersignal mindestens ein vorgängig erzeugtes Referenzbild eines Benutzers bereitgestellt. Das übermittelte Bild wird mit dem Referenzbild verglichen. Falls der Benutzer auf dem übermittelten Bild erkannt wird, wird ermittelt, ob sich der Benutzer in einer Gefahrensituation befindet. Falls sich der Benutzer in einer Gefahrensituation befindet, wird mindestens ein Alarmsignal generiert.
Vorteilhafterweise wird das Alarmsignal und eine Ortsangabe des zweiten Sensors, welcher das zweite Steuersignal generiert hat, an mindestens eine entfernte Zentrale und/oder an eine Gebäudesicherheit übermittelt. Vorteilhafterweise wird das Alarmsignal und eine Ortsangabe des dritten elektrischen
Verbrauchers, welcher das Bild aufgenommen hat, an mindestens eine entfernte Zentrale und/oder an eine Gebäudesicherheit übermittelt. Mindestens ein Sicherheitsbeauftragter wird an den angegeben Ort des zweiten Sensors bzw. an den angegeben Ort des dritten elektrischen Verbrauchers beauftragt.
Vorteilhafterweise wird elektrische Wechselspannung des Gebäudespannungsnetzes durch mindestens einen Gleichrichter der ersten Stromversorgung in elektrische Mischspannung gewandelt. Mindestens ein Anteil elektrischer Mischspannung wird durch mindestens einen Transistor der ersten Stromversorgung durchgeschaltet. Mindestens ein Kondensator wird durch den durchgeschalteten Anteil elektrischer Mischspannung elektrisch geladen .
Dies hat den Vorteil, dass elektrische Wechselspannung ohne induktive Last gleichschaltet wird. Ein Anteil elektrischer
Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters durchgeleitet und ein Kondensator wird elektrisch geladen. Die erste elektrische Stromversorgung liefert den im Kondensator geladenen elektrischen Strom. Während übliche Gleichschalter die elektrische Mischspannung unter Verwendung einer stromkompensierenden Drossel mit Ferritkern gleichschalten, erfolgt die vorliegende Gleichschaltung induktionslos. Dadurch wiederum baut die erste elektrische Stromversorgung besonders klein und weist darüber hinaus geringe Herstellungskosten auf.
Vorteilhafterweise wird von mindestens einem Schaltregler ein
Gatter des Transistors angesteuert. Vorteilhafterweise wird der Transistor über das Gatter elektrisch leitend geschaltet, sobald die elektrische Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters einen frei definierbaren ersten Schwellenwert unterschreitet. Vorteilhafterweise wird der Transistor über das Gatter
elektrisch nicht leitend geschaltet, sobald die elektrische Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters den ersten Schwellenwert überschreitet. Vorteilhafterweise wird die an mindestens einem ersten Eingang des Schaltreglers anliegende elektrische Mischspannung durch mindestens einen Komparator mit dem ersten Schwellenwert verglichen.
Dies hat den Vorteil, dass der erste Schwellenwert verhindert, dass eine zu hohe elektrische Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters Komponenten der elektrischen Schaltung beschädigen kann. Der erste Schwellenwert hat eine
Sicherungsfunktion und schaltet bei zu hoher elektrischer Mischspannung den Transistor auf elektrisch nicht leitend.
Vorteilhafterweise wird von mindestens einem Schaltregler ein Gatter des Transistors angesteuert. Vorteilhafterweise wird der Transistor über das Gatter elektrisch leitend geschaltet, sobald der durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters einen frei definierbaren ersten Schwellenwert unterschreitet. Vorteilhafterweise wird der Transistor über das Gatter elektrisch nicht leitend geschaltet, sobald der durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung am Ausgang des Gleichrichters den ersten Schwellenwert überschreitet. Vorteilhafterweise wird der an mindestens einem zweiten Eingang des Schaltreglers anliegende durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung durch mindestens einen Komparator mit dem ersten Schwellenwert verglichen.
Dies hat den Vorteil, dass der Transistor in Abhängigkeit der Last der elektrischen Stromversorgung elektrisch leitend geschaltet wird. Falls viel elektrischer Strom vom geladenen Kondensator gezogen wird, fällt der durchgeschaltete Anteil elektrischer Mischspannung rasch und der Transistor wird elektrisch leitend geschaltet. Falls wenig oder kein elektrischer Strom gezogen wird, bleibt der Transistor auf nicht leitend geschaltet. Der zweite Schwellenwert hat eine Versorgungsfunktion und garantiert ein lastabhängiges Laden des Kondensators.
Vorteilhafterweise wird vom eingeschalteten Transistor während eines schwellenwertdefinierten Zeitfensters elektrischer Strom geleitet. Vorteilhafterweise wird vom eingeschalteten Transistor elektrischer Strom durchgeleitet, falls die elektrische Mischspannung grösser oder gleich einer elektrischen Gleichspannung des Kondensators ist.
Die hat den weiteren Vorteil, dass kein elektrischer Strom zum Gleichrichter zurückfHessen kann. Auch hat dies den Vorteil, dass elektrische Gleichspannung mit hoher Energieeffizienz erzeugt wird, was umweltverträglich ist.
Vorteilhafterweise wird durch mindestens einen Spannungsteiler die elektrische Gleichspannung der ersten elektrischen Stromversorgung im Bereich von 1.5V bis 50V frei eingestellt.
Vorteilhafterweise bilden der erste Netzknoten und die erste elektrische Stromversorgung eine Einheit, die zur Versorgung mit elektrischem Strom mit dem Gebäudespannungsnetz elektrisch kontaktierbar ist. Vorteilhafterweise bilden der erste Netzknoten, der Schalter und die erste elektrische Stromversorgung eine Einheit, die zur Versorgung mit elektrischem Strom mit dem Gebäudespannungsnetz elektrisch kontaktierbar ist.
Dies hat den Vorteil der einfachen und platzsparenden Montage der Einheit bestehend aus dem ersten Netzknoten, der ersten elektrischen Stromversorgung und auch dem Schalter.
Vorteilhafterweise umfasst ein Computerprogrammprodukt mindestens ein Computerprogramm-Mittel, das geeignet ist, das Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers dadurch zu realisieren, in dem mindestens ein Verfahrensschritt ausgeführt wird, wenn das Computerprogramm- Mittel in mindestens einen Prozessor mindestens eines
Netzknotens bzw. mindestens einer Steuerungseinrichtung bzw. mindestens einer entfernten Zentrale geladen wird.
Vorteilhafterweise umfasst ein computerlesbarer Datenspeicher ein solches Computerprogrammprodukt.
Vorteilhafterweise weist ein Netzknoten zur Verwendung im Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine Prozessor auf, aus welchem computerlesbaren Datenspeicher mindestens ein Computerprogrammprodukt-Mittel in den Prozessor ladbar und mindestens ein Verfahrensschritt ausführbar ist. Der Netzknoten weist mindestens eine Antenne auf und übermittelt bzw. empfängt in einem Funknetz mindestens ein Steuersignal. Mindestens eine erste elektrische Stromversorgung versorgt mindestens einen ersten Netzknoten mit elektrischem Strom. Der Schalter und/oder der erste Netzknoten und die erste elektrische Stromversorgung bilden eine Einheit, die zur Versorgung mit elektrischem Strom mit mindestens einem Gebäudespannungsnetz elektrisch kontaktierbar ist.
Vorteilhafterweise weist eine Steuerungsvorrichtung zur Verwendung im Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine Prozessor auf, aus welchem computerlesbaren Datenspeicher mindestens ein Computerprogrammprodukt-Mittel in den Prozessor ladbar und mindestens ein Verfahrensschritt ausführbar ist. Die Steuerungsvorrichtung übermittelt mindestens einen Ruf, vorzugsweise mindestens einen Stockwerksruf bzw. Zielruf an mindestens eine Aufzugssteuerung. Die Steuerungsvorrichtung kommuniziert in einem Netzwerk mit einer entfernten Zentrale.
Vorteilhafterweise weist eine entfernte Zentrale zur Verwendung im Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine Prozessor auf, aus welchem computerlesbaren Datenspeicher mindestens ein Computerprogrammprodukt-Mittel in den Prozessor ladbar und mindestens ein Verfahrensschritt ausführbar ist.
Vorteilhafterweise weist eine Gebäudetür zur Verwendung im Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers mindestens einen ersten Sensor auf. Der erste Sensor besteht aus mindestens einer Taste neben der Gebäudetür und/oder aus mindestens einer Taste auf bzw. in einer
Türgarnitur. Der erste Sensor besteht aus mindestens einem elektro-mechanischer Kontakt einer Türgarnitur. Der erste Sensor erfasst ein Bewegen einer Türklinke erfasst und/oder ein Einrasten einer Türfalle in einem Schliessblech bzw. ein Lösen einer Türfalle aus einem Schliessblech.
Vorteilhafterweise weist eine Aufzugsanlage zur Verwendung im Verfahren zum Schalten mindestens eines elektrischen Verbrauchers mindestens einen zweiten Sensor auf. Der zweite Sensor ist in mindestens einem Terminal angeordnet. Der zweite Sensor ist eine stationäre Rufeingabevorrichtung, an der ein Benutzer auf einer Tastatur per Hand mindestens einen Identifikationscode eingibt. Der zweite Sensor ist eine stationäre Erkennungsvorrichtung, welche mindestens einen Identifikationscode von mindestens einer mobilen Rufeingabevorrichtung eines Benutzers empfängt.
Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung im Detail erläutert. Hierzu zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Teils eines
Ausführungsbeispiels einer ersten elektrischen Stromversorgung eines ersten Netzknotens zum
Schalten eines elektrischen Verbrauchers;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher eine Beleuchtung geschaltet wird;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei
der als elektrischer Verbraucher eine Beleuchtung geschaltet wird;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Teils eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher eine Beleuchtung geschaltet wird;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Teils eines vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher ein Türöffner geschaltet wird;
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Teils eines fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher ein Türöffner geschaltet wird;
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Teils eines sechsten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher ein Türöffner geschaltet wird
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Teils eines siebten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher eine Kamera geschaltet wird;
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines Teils eines achten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der als elektrischer Verbraucher eine Kamera geschaltet wird;
Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels einer Gebäudetür mit einem Türsensor für einen elektrischen Verbraucher gemäss Fig. 2 bis 9;
Fig. 11 eine schematische Darstellung eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Gebäudetür mit einem Türsensor für einen elektrischen Verbraucher gemäss Fig. 2 bis 9;
Fig. 12 eine schematische Darstellung eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels eines Identifikationssensors für einen elektrischen Verbraucher gemäss Fig. 2 bis 9;
Fig. 13 eine schematische Darstellung eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Identifikationssensors für einen elektrischen Verbraucher gemäss Fig. 2 bis 9;
Fig. 14 ein Flussdiagramm mit Verfahrensschritten des
Verfahrens zum Schalten eines elektrischen Verbrauchers gemäss Fig. 2 bis 9 mit einem Sensor gemäss Fig. 10 bis 13; und
Fig. 15 eine schematische Darstellung eines Teils eines Ausführungsbeispiels eines Gebäudes mit elektrischen Verbrauchern gemäss Fig. 2 bis 9 und Sensoren gemäss Fig. 10 bis 13.
Fig. 2 bis 9 zeigen Ausführungsbeispiele eines elektrischen Verbrauchers der Erfindung. Gemäss Fig. 2 bis 4 wird durch einen ersten Sensor 6 in der Ausführungsform eines Türsensors bzw. durch eine zweiten Sensor 6' in der Ausführungsform eines Identifikationssensors ein erster elektrischer Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung geschaltet. Gemäss Fig. 5 bis 7 wird durch den zweiten Sensor 6' in der Ausführungsform eines Identifikationssensors ein zweiter elektrischer Verbraucher 1 ' in der Ausführungsform eines Türöffners geschaltet. Gemäss Fig. 8 und 9 wird durch einen ersten Sensor 6 in der Ausführungsform eines Türsensors ein dritter elektrischer Verbraucher 1' ' in der Ausführungsform einer Kamera geschaltet.
Der elektrische Verbraucher 1, 1', 1' ' befindet sich in einem Gebäude G. Das Gebäude G umfasst mindestens einen Raum, der Raum kann mobil oder stationär sein, das Gebäude G kann auch mehrere verteilte Räume umfassen. Somit kann das Gebäude G sehr wohl ein mobiler Raum wie ein Automobil, ein Wohnwagen, ein Waggon, eine Aufzugskabine, usw. sein bzw. kann das Gebäude G ein stationärer Raum wie ein Wohnhaus, ein Bürohaus, ein Hochhaus, Krankenhaus, usw. sein bzw. kann das Gebäude G mehrere verteilte Räume wie ein Gebäudecampus, ein Flughafen, ein Messegelände, usw. sein.
Das Gebäude G umfasst mindestens eine Gebäudetür 8. Die
Gebäudetür 8 ist eine Zugangstür zu einer Wohnung im Gebäude G und/oder eine Zugangstür zum Gebäude G. Gemäss Fig. 10 und 11 weist die Gebäudetür 8 mindestens ein Türblatt und einem Türrahmen auf. Das Türblatt weist eine Türgarnitur mit Türklinke 61 und Türfalle auf. Der Türrahmen weist ein Schliessblech auf.
Das Gebäude G umfasst mindestens ein Gebäudespannungsnetz 2.
Hierbei handelt es sich um eine Elektrizitätsversorgung des Gebäudes G und somit auch der elektrischen Verbraucher 1, 1', 1' ' im Gebäude G mit elektrischem Strom. Das Gebäudespannungs- netz 2 ist genormt und weist beispielsweise für Drehstrom eine elektrische Spannung von ungefähr 380VAC bzw. 220VAC bei einer Frequenz von 50Hz auf und weist für Wechselstrom eine elektrische Spannung zwischen 90VAC und 270VAC bei Frequenzen zwischen 40Hz und 60Hz auf. Das Gebäudespannungsnetz 2 kann natürlich auch für Gleichstrom eine elektrische Spannung von 24VDC oder 42VDC aufweisen. Das Gebäudespannungsnetz 2 ist in der Ausführungsform von elektrischen Leitungen im Aufputz bzw. Unterputz fest im Gebäude G installiert.
Fig. 15 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines Gebäudes G mit mehreren horizontalen Stockwerken Sl, S2, S3 und einer Aufzugsanlage A in einem vertikalen Aufzugsschacht S4. Im Aufzugsschacht S4 ist mindestens eine Aufzugskabine 12 über mindestens ein Tragmittel 13 mit mindestens einem Gegengewicht 14 verbunden. Zum Verfahren von Aufzugskabine 12 und Gegen- gewicht 14 wird das Tragmittel 13 von mindestens einem Aufzugs-
antrieb 13 im Reibschluss in Bewegung gesetzt. Mindestens ein Benutzer hat über mindestens eine Aufzugstür 10 Zugang zur Aufzugskabine 12. Auf jedem Stockwerk Sl, S2, S3 bildet eine Aufzugstür 10 den Abschluss der Stockwerke Sl, S2, S3 zum Aufzugsschacht S4. Das Öffnen und Schliessen der Aufzugstür 10 erfolgt über mindestens einen Türantrieb 16, der üblicherweise an der Aufzugskabine 12 angeordnet ist und der mindestens eine Kabinentür 11 betätigt. Während eines Stockwerkshalts ist die Kabinentür 11 mit den Aufzugstüren 10 durch mechanische Kopplung in Wirkverbindung bringbar, derart, dass das Öffnen und
Schliessen der Kabinentür 11 und der Aufzugstüren 10 gleichzeitig erfolgt. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann das Gebäude G natürlich mehr als drei Stockwerke Sl, S2, S3 und die Aufzugsanlage A kann mehr als eine Aufzugskabine 12 in einem Aufzugsschacht S4 oder auch mehrere Aufzugskabinen 12 in mehreren Aufzugsschächten S4 umfassen.
Der Benutzer gibt einen Ruf für eine Aufzugskabine 12 an einem Terminal 9 ein. Gemäss Fig. 15 ist das Terminal 9 nahe einer Gebäudetür 8 bzw. nahe einer Aufzugstür 10 bzw. in einer Aufzugskabine 12 angeordnet. Das Terminal 9 ist beispielsweise an einer Gebäudewand bzw. Aufzugskabinenwand montiert oder steht isoliert in einem Raum vor einer Gebäudetür 8 bzw. einer Aufzugstür 10. Der Ruf kann ein Stockwerksruf, ein Kabinenruf oder ein Zielruf sein. Das Terminal 9 übermittelt den Ruf über mindestens eine Signalleitung an mindestens eine
Aufzugssteuerung 17. Bei einem Stockwerksruf wird die Aufzugskabine 12 auf das Startstockwerk verfahren, wo der Benutzer einen Stockwerksruf getätigt hat, woraufhin der Benutzer in der Aufzugskabine 12 einen Kabinenruf auf ein Zielstockwerk tätigt. Bei einem Zielruf tätigt der Benutzer auf einem Startstockwerk einen kombinierten Stockwerksruf und Kabinenruf, in dem er lediglich das Zielstockwerk angibt. Die Aufzugskabine 12 wird auf das Startstockwerk verfahren, und der Benutzer muss in der Aufzugskabine 12 keinen weiteren Kabinenruf tätigen, um auf das Zielstockwerk verfahren zu werden.
Gemäss Fig. 12 und 13 weist das Terminal 9 zum Tätigen des Rufs mindestens eine stationäre Rufeingabevorrichtung 90 in der Ausführungsform einer Tastatur und/oder mindestens eine stationäre Erkennungsvorrichtung 92 auf. Auf der stationären Rufeingabevorrichtung 90 tätigt der Benutzer einen Ruf per Hand, in dem mindestens eine Taste drückt. Beispielsweise gibt der Benutzer einen Zielruf per Hand als Zahlenfolge auf der Tastatur ein. Auf einer stationären Ausgabevorrichtung 91 erhält der Benutzer eine optische und/oder akustische Bestätigung des getätigten Zielrufs. Die Tastatur kann auch ein berührungsempfindlicher Tastschirm sein. Die stationäre Erkennungsvorrichtung 92 weist eine Sende- und Empfangseinheit für ein elektromagnetisches Feld auf und kommuniziert über eine Funkfrequenz mit mindestens einer beim Benutzer angeordneten mobilen Rufeingabevorrichtung 10. Die mobile Rufeingabevorrichtung 10 ist beispielsweise ein Radio Frequency Identification (RFID) - Karte mit mindestens einer Spule, mindestens einem computerlesbaren Datenspeicher und mindestens einem Prozessor. Die von der Sende- und Empfangseinheit verwendete Funkfrequenz beträgt beispielsweise 125 kHz, 13.56 MHz, 2.45 GHz, usw.. Die mobile
Rufeingabevorrichtung 10 nimmt über ihre Spule induktiv Energie aus dem elektromagnetischen Feld der Erkennungsvorrichtung 92 auf und wird so energetisch aktiviert. Die energetische Aktivierung erfolgt automatisch, sobald sich die mobile Rufeingabevorrichtung 10 in der Reichweite des elektromagnetischen Feldes von einigen Zentimetern bis zu einem Meter befindet. Sobald die mobile Rufeingabevorrichtung 10 energetisch aktiviert ist, liest der Prozessor einen im Datenspeicher abgelegten Identifikationscode aus, der über die Spule an die Erkennungsvorrichtung 92 gesendet wird. Die energetische
Aktivierung der mobilen Rufeingabevorrichtung 10 und das Senden des Identifikationscodes an die Erkennungsvorrichtung 92 erfolgt berührungslos. Dem Identifikationscode wird ein vordefinierter Zielruf zugeordnet. Auf einer Ausgabevorrichtung 91 erhält der Benutzer eine optische und/oder akustische Bestätigung des zugeordneten Zielrufs. Der Benutzer kann den Zielruf auf der stationären Rufeingabevorrichtung 90 ändern bzw. löschen.
Die AufzugsSteuerung 17 kann an einem beliebigen Ort im Gebäude G angeordnet sein. Üblicherweise ist die Aufzugssteuerung 17 in der Nähe des Aufzugsantriebs 13 angeordnet, gemäss Fig. 15 ist die Aufzugssteuerung 17 im Kopf des Aufzugsschachts S4 in der Nähe des Aufzugsantriebs 13 angeordnet. Die Aufzugssteuerung 17 weist mindestens einen Prozessor, mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und eine elektrische Stromversorgung auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird mindestens ein Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Computerprogramm-Mittel steuert das Verfahren der Aufzugskabine 12 durch den Aufzugsantrieb 13, das Öffnen und Schliessen der Aufzugstür 10 durch den Türantrieb 16 sowie das Schalten eines elektrischen Verbrauchers 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung der Aufzugskabine 12. Die Aufzugssteuerung 17 empfängt mindestens einen Ruf der Terminals 9 bzw. einer Steuerungseinrichtung 7.
Im Folgenden werden drei Ausführungsformen von elektrischen Verbrauchern 1, 1' , I' 1 erläutert:
- Der erste elektrische Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung ist eine bekannte, mit elektrischem Strom betriebene Leuchte, die an Decken, Wänden oder Böden des Gebäudes G bzw. der Aufzugsanlage A dauerhaft montiert ist. Bekannte und bewährte Leuchten sind Glühbirnen, Neonröhren, LED, usw.. Gemäss Fig. 15 sind auf jedem Stockwerk Sl, S2, S3 mehrere Beleuchtungen und in der Aufzugskabine 12 ist eine Beleuchtung installiert. Die Beleuchtung lässt sich durch mindestens einen Schalter 3 geschaltet. Der Schalter 3 öffnet bzw. schliesst bzw. dimmt mindestens einen Leistungskontakt vom Gebäudespannungsnetz 2 zur Beleuchtung. Die Beleuchtung wird gemäss Fig. 3 entweder direkt durch das Gebäudespannungsnetz 2 mit elektrischem Strom versorgt, beispielsweise bei Glühbirnen, oder gemäss Fig. 2 und 4 über eine elektrische Stromversorgung 51, beispielsweise bei Neonröhren und LED. Die Helligkeitsleistung der Beleuchtung ist derart ausgelegt, dass eine Mindesthelligkeit von lOOLux, vorzugsweise 400Lux im Gebäude G gewährleistet ist.
- Der zweite elektrische Verbraucher 1 ' in der Ausführungsform eines Türöffners der Gebäudetür 8 weist einen Schliessriegel auf, der von einem Motor zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist. Gemäss Fig. 10 sind Motor und Schliessriegel im Schliessblech des Türrahmens installiert. Gemäss Fig. 11 sind Motor und Schliessriegel in der Türgarnitur des Türblatts installiert. In Schliessstellung ist der Schliessriegel ausgefahren und schliesst die Gebäudetür 8. In Öffnungsstellung ist der Schliessriegel zurückgefahren und gibt die Gebäudetür 8 frei. Durch leichtes Drücken gegen die
Gebäudetür 8 rastet diese aus dem Schliessblech des Türrahmens aus und öffnet sich. Der Motor wird von einer elektrischen Stromversorgung 51' mit elektrischen Strom versorgt. Ein Schalter 3 öffnet bzw. schliesst einen Leistungskontakt vom Gebäudespannungsnetz 2 zur Stromversorgung 51' des Türöffners. Beispielsweise wird der Motor mit einer elektrischen Gleichspannung von 42VDC betrieben. Bei selten betätigten Türöffnern gemäss Fig. 5 wird die elektrische Stromversorgung 51' energetisch autark sein, beispielsweise durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, Windräder, usw.. Bei häufig betätigten Türöffnern gemäss Fig. 6 wird die elektrische Stromversorgung 51' durch das Gebäudespannungsnetz 2 mit elektrischem Strom versorgt. Bei Vorhandensein eines Gebäudespannungsnetzes 2 mit 24VDC oder 42VDC elektrischer Gleichspannung gemäss Fig. 7 kann der Türöffner sind die elektrische Stromversorgung 51' und das Gebäudespannungsnetz 2 identisch. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann an Stelle der indirekten Ansteuerung des Türöffners über den Leistungskontakt natürlich auch eine direkte Ansteuerung des Türöffners über das Aus- und Zurückfahren des Schliessriegels realisieren.
- Der dritte elektrische Verbraucher 1 ' ' in der Ausführungsform einer Kamera weist mindestens eine optische Linse und mindestens einen digitalen Bildsensor auf. Der digitale Bildsensor ist beispielsweise ein Charged Coupled Device (CCD) Sensor oder ein Complementary Metal Oxide Semiconductor (CMOS) Sensor. Die Kamera erfasst Bilder im Spektrum des sichtbaren Lichts. Die
Kamera kann Standbilder oder bewegte Bilder mit einer Frequenz von 0 bis 30 Bilder pro Sekunde erfassen. Die Kamera hat eine beispielhafte Auflösung von IMPixel und eine beispielhafte Empfindlichkeit von 2Lux. Gemäss Fig. 15 ist auf jedem Stockwerk Sl, S2, S3 mindestens eine Kamera und in der Aufzugskabine 12 ist mindestens eine Kamera installiert. Die Kamera wird von einer elektrischen Stromversorgung 51' ' mit elektrischen Strom versorgt. Ein Schalter 3 öffnet bzw. schliesst einen Leistungskontakt vom Gebäudespannungsnetz 2 zur Stromversorgung 51' ' der Kamera. Beispielsweise wird die Kamera mit einer elektrischen Gleichspannung von 3VDC betrieben. Gemäss Fig. 8 wird die elektrische Stromversorgung 51' ' durch das Gebäudespannungsnetz 2 mit elektrischem Strom versorgt. Gemäss Fig. 9 teilen sich der erste Netzknoten 4 und die Kamera eine gemeinsame elektrische Stromversorgung 5, 51' '. In Analogie zum elektrischen
Verbraucher 1' gemäss Fig. 5 ist es auch möglich, eine selten betätigte Kamera energetisch autark zu installieren, beispielsweise durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, Windräder, usw..
Mindestens zwei Netzknoten 4, 4', 4' ' kommunizieren im Gebäude G über mindestens ein Funknetz 40. Dazu lässt sich ein bekanntes lokales Funknetz 40 von bis zum 300 Metern Reichweite wie Bluetooth (IEEE 802.15.1), ZigBee (IEEE 802.15.4) oder WiFi(IEEE 802.11) mit einer Frequenz von beispielsweise 800/900MHz oder 2.46GHz verwenden. In den Fig. 2 bis 9 ist diese Kommunikation durch gekrümmte Dreifachkreissegmente dargestellt. Das Funknetz 40 erlaubt eine bidirektionale Kommunikation gemäss bekannten und bewährten Netz-Protokollen wie das Transmission Control Protocol / Internet-Protocol (TCP/IP) oder ZigBee Protocol.
Ein Netzknoten 4, 4', 4' ' weist mindestens einen Prozessor und mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens eine Antenne auf. Mindestens ein Computerprogramm-Mittel ist aus dem computerlesbaren Datenspeicher in den Prozessor ladbar. Das Computerprogramm-Mittel steuert die Kommunikation des Netzknotens 4, 4', 4' ' über die Antenne im Funknetz 40. Jeder Netzknoten 4, 4', 4' ' hat eine weitgehend eindeutige Netz-
adresse, beispielsweise eine Media Access Control (MAC) Adresse oder eine Ethernet Hardware Address (EHA) . Ein erster Netzknoten 4 empfängt mindestens ein Steuersignal S, S' zum Ansteuern eines Schalters 3. Ein zweiter Netzknoten 4' übermittelt mindestens ein Steuersignal S, S' eines Sensors 6, 6'. Ein dritter Netzknoten 4' ' empfängt Steuersignal S, S' von zweiten Netzknoten 4' und übermittelt Steuersignal S, S' an erste Netzknoten 4.
Der erste Netzknoten 4 empfängt ein übermitteltes Steuersignal S, S' und schaltet damit einen Schalter 3. Der Schalter 3 ist beispielsweise ein Relais, das über mindestens eine Signalleitung vom ersten Netzknoten 4 ansteuerbar ist. Das Computerprogramm-Mittel des ersten Netzknotens 4 steuert das Schalten des Schalters 3. Gemäss Fig. 2, 4, 6 und 8 können der erste Netzknoten 4 und der Schalter 3 physisch getrennt ausgebildet sein, der Schalter 3 ist beispielsweise ein separates Relais, Schaltschütz, usw.. Gemäss Fig. 3, 5, 7 und 9 sind der erste Netzknoten 4 und der Schalter 3 physisch einstückig ausgebildet sein, der erste Netzknoten 4 weist beispielsweise ein integriertes Relais, Schaltschütz, usw. auf. Das Computerprogramm-Mittel erfasst Schaltstellungen des elektrischen Verbrauchers 1, 1', 1' ' . Das Computerprogramm- Mittel speichert erfasste Schaltstellungen des elektrischen Verbrauchers 1, 1', 1' ' mit einem Zeitstempel im computer- lesbaren Datenspeicher des ersten Netzknotens 4. Somit ist nicht nur die augenblickliche Schaltstellung sondern auch vergangene Schaltstellungen des elektrischen Verbrauchers 1, 1', I' 1 sind auswertbar. Das Computerprogramm-Mittel summiert die Zeit auf, an denen ein erster elektrischer Verbraucher 1 eingeschaltet ist bzw. summiert die Anzahl der Türöffnungen einer Gebäudetür 8.
Mehrere elektrische Stromversorgungen 5, 5', 5' ' versorgen die Netzknoten 4, 4', 4' ' bzw. mindestens einen Sensor 6, 6' mit elektrischem Strom. Ein erster Netzknoten 4 wird von einer ersten elektrischen Stromversorgung 5 mit elektrischem Strom versorgt. Ein zweiter Netzknoten 4' und ein erster Sensor 6 bzw. ein zweiter Sensor 6' werden von einer zweiten elektrischen
Stromversorgung 5' mit elektrischem Strom versorgt. Ein dritter Netzknoten 4 ' ' wird von einer dritten elektrischen Stromversorgung 5' ' mit elektrischem Strom versorgt. Die elektrischen Stromversorgungen 5, 5', 5' ' liefern Gleichspannungen im Bereich von 1.5VDC bis 50VDC. Die elektrischen Stromversorgungen können vom Gebäudespannungsnetz 2 mit elektrischem Strom versorgt werden, sie können aber auch energetisch autark sein, beispielsweise durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, Windräder, usw. und mehrere Monate bis mehrere Jahre ohne Austausch bzw. Auffüllung bzw. Wartung ausreichend elektrischen Strom liefern. Gemäss Fig. 4, 5 und 9 ist die elektrische Stromversorgung 5 des ersten Netzknotens 4 identisch mit der elektrischen Stromversorgung 51, 51', 51' ' des elektrischen Verbrauchers 1, 1', 1' '. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung lassen sich dafür auch mehrere, separate elektrische Stromversorgungen 5, 51, 51', 51' ' realisieren.
Die erste elektrische Stromversorgung 5 des elektrischen Netzknotens 4 wird von mindestens einem Gebäudespannungsnetz 2 permanent mit elektrischem Strom versorgt. Der permanent mit elektrischem Strom versorgte erste Netzknoten 4 kann daher netzwerkspezifisch Zusatzfunktionen wie Routing, Repeating, usw. ausführen. Dies ist gerade dann von Bedeutung, wenn zweite Netzknoten 4 ' unter Umständen nicht permanent vom Gebäudespannungsnetz 2 mit elektrischem Strom versorgt werden, und die Steuersignale S, S' die von den zweiten Netzknoten 4' übermittelt werden, über Router bzw. Repeater weitergeleitet werden müssen, beispielsweise weil die Reichweite des Funknetzes 40 im Gebäude G geringer als die Distanz zum Empfänger der Steuersignale S, S' ist. So werden gemäss Fig. 4 bis 9 die Steuersignale S, S' vom zweiten Netzknoten 4' an den dritten Netzknoten 4' ' der Steuerungseinrichtung 7 übermittelt. Bei grosseren Gebäuden G kann dieser dritte Netzknoten 4 ' ' ausserhalb der Reichweite des Funknetzes 40 liegen. Je nach Konstruktionsart (Beton, Mauerwerk, Holz, usw.) des Gebäudes G beträgt die effektive Reichweite eines ZigBee-Funknetzes nur einige 10m.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der ersten elektrischen Stromversorgung 5. Mindestens ein Gleichrichter 5.1 liefert elektrischen Strom von der Drehstromseite bzw. Wechselstromseite des Gebäudespannungsnetzes 2 zu einer Gleichstromseite. Der Gleichrichter 5.1 ist ein ungesteuerter Gleichrichter mit mindestens einer Diode. Beispielsweise weist der Gleichrichter 5.1 eine Brückenschaltung bzw. Mittelpunktschaltung bzw. Einwegschaltung auf. Am Ausgang des Gleichrichters 5.1 liegt eine elektrische Mischspannung mit einem Wechselspannungsanteil und einem Gleichspannungsanteil an. Das Verhältnis aus Wechselspannungsanteil und Gleichspannungsanteil wird als Welligkeit bezeichnet. Die elektrische Mischspannung pulsiert mit dieser Welligkeit. Der Ausgang des Gleichrichters 5.1 ist über einen elektrischen Leiter 5.13 mit einem Eingang mindestens eines Transistors 5.3 verbunden. Der Ausgang des Gleichrichters 5.1 ist über einen elektrischen Leiter 5.12 mit einem ersten Eingang mindestens eines Schaltreglers 5.2 verbunden. Mindestens ein Ausgang des Transistors 5.3 ist über einen elektrischen Leiter 5.32 mit einem zweiten Eingang des Schaltreglers 5.2 verbunden. Der Schaltregler 5.2 steuert über ein Gatter 5.23 den Transistor 5.3. Der eingeschaltete Transistor 5.3 leitet während eines schwellenwertdefinierten Zeitfensters elektrischen Strom des Gleichrichters 5.1. Der Transistor 5.3 wird über das Gatter 5.23 elektrisch leitend geschaltet, sobald die elektrische Mischspannung am ersten Eingang des Schaltreglers 5.2 einen frei definierbaren ersten Schwellenwert unterschreitet bzw. sobald der an den zweiten Eingang des Schaltreglers 5.2 durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung einen frei definierbaren zweiten Schwellenwert unterschreitet. Entsprechend wird der Transistor 5.3 über das Gatter 5.23 elektrisch nicht leitend geschaltet, sobald die elektrische Mischspannung am ersten Eingang des Schaltreglers 5.2 den ersten Schwellenwert überschreitet bzw. sobald der an den zweiten Eingang des Schaltreglers 5.2 durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung den zweiten Schwellenwert überschreitet. Die am ersten Eingang des Schaltreglers 5.2 anliegende elektrische Mischspannung bzw. der am zweiten Eingang des Schaltreglers 5.2 anliegende durchgeleitete Anteil elektrischer Mischspannung wird
durch jeweils einen Komparator mit dem ersten und zweiten Schwellenwert verglichen. Schaltregler 5.2 und Transistor 5.3 bilden einen gesteuerten Gleichrichter, der die elektrische Mischspannung ohne induktive Last gleichschaltet. Der Ausgang des Transistors 5.3 ist über einen elektrischen Leiter 5.34 mit mindestens einen Kondensator 5.4 verbunden. Der Kondensator 5.4 wird durch den durchgeleiteten elektrischen Strom elektrisch geladen. Der Kondensator 5.4 speichert somit elektrische Energie und liefert eine elektrische Gleichspannung 50. Über mindestens einen Spannungsteiler 5.5 lässt sich die elektrische
Gleichspannung 50 der ersten elektrischen Stromversorgung 5 im Bereich von 1.5VDC bis 50VDC frei einstellen.
Im Folgenden werden zwei Ausführungsformen des Sensors 6, 6' erläutert :
- Der erste Sensor 6 ist in und/oder an der Gebäudetür 8 angebracht. Gemäss Fig. 10 ist der erste Sensor 6 mindestens eine für Benutzer gut sichtbare Taste 60 neben der Gebäudetür 8. Bei geschlossener Gebäudetür 8 ist die Türfalle im Schliessblech des Türrahmens eingerastet. Der erste Sensor 6 erfasst das Betätigen der Taste 60, beispielsweise mittels eines elektro-mechanischen Kontakts und generiert mindestens ein Steuersignal S. Gemäss Fig. 11 ist der erste Sensor 6 in der Türgarnitur integriert und so von aussen für Benutzer nicht wahrnehmbar dissimuliert. Bei geschlossener Gebäudetür 8 ist die Türfalle im Schliessblech des Türrahmens eingerastet. Durch Bewegen der Türklinke 61 wird die Türfalle aus dem Schliessblech des Türrahmens gelöst und die Gebäudetür 8 geöffnet. Der erste Sensor 6 erfasst das Bewegen der Türklinke 61 mittels eines elektro-mechanischen Kontakts. In einer ersten Kontaktstellung ist die Türfalle im Schliessblech eingerastet, in einer zweiten Kontaktstellung ist die Türfalle aus dem Schliessblech gelöst. Einem Öffnen der Gebäudetür 8 entspricht somit ein Bewegen der Türklinke 61 von einer ersten Kontaktstellung in eine zweite Kontaktstellung. Entsprechend entspricht einem Schliessen der Gebäudetür 8 ein Bewegen der Türklinke 61 von einer zweiten Kontaktstellung in eine erste Kontaktstellung. Der erste Sensor 6 erfasst das Öffnen bzw.
Schliessen der Gebäudetür 8 und generiert mindestens ein erstes Steuersignal S. Das erste Steuersignal S gibt an, ob die Gebäudetür 8 von einer von mindestens einem ersten elektrischen Verbraucher 1 abgewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird und/oder ob die Gebäudetür 8 von einer dem ersten elektrischen Verbraucher 1 zugewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird.
Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung ist es dem Fachmann natürlich auch möglich, die Ausführungsformen eines ersten Sensors 6 gemäss Fig. 10 und 11 miteinander zu kombinieren und die Taste auf bzw. in der Türgarnitur anzubringen. Auch kann der Fachmann als ersten Sensor 6 einen Bewegungsmelder verwenden, der im Türrahmen der Gebäudetür 8 oder in einer Gebäudewand nahe der Gebäudetür 8 angeordnet ist. Es ist auch möglich, dass der erste Sensor 6 eine Lastmatte ist, die am Boden eines Stockwerks vor oder nahe der Gebäudetür 8 angeordnet ist. In dem Fall wird ein Öffnen der Gebäudetür 8 mit dem Erfassen einer Bewegung durch den Bewegungsmelder oder mit dem Erfassen einer Last durch die Lastmatte assoziiert. Entsprechend wird ein Schliessen der Gebäudetür 8 mit dem Ausbleiben des Erfassens einer Bewegung durch den Bewegungsmelder oder mit dem Ausbleiben des Erfassens einer Last durch die Lastmatte assoziiert. Und es ist auch möglich, mehrere erste Sensoren 6 miteinander zu kombinieren und entsprechend kombinierte Steuersignale zu generieren.
Der zweite Sensor 6' ist ein Identifikationssensor, der in mindestens einem Terminal 9 des Gebäudes G angeordnet ist. Der zweite Sensor 6' erfasst die Identität von mindestens einem Benutzer erfasst. In der Ausführungsform eines Identifikationssensors gemäss Fig. 12 entspricht der Identifikationssensor der stationären Rufeingabevorrichtung 90 und umfasst mindestens eine Tastatur. Der Benutzer identifiziert sich per Hand, in dem mindestens eine Taste drückt. Beispielsweise gibt der Benutzer einen Identifikationscode per Hand als Zahlenfolge auf der Tastatur ein. Auf der stationären Ausgabevorrichtung 91 erhält der Benutzer eine optische und/oder akustische Bestätigung des getätigten Identifikationscodes. Die Tastatur kann auch ein berührungsempfindlicher Tastschirm sein. In der Ausführungsform
eines Identifikationssensors gemäss Fig. 13 ist im Gehäuse des Terminals 9 mindestens eine stationäre Erkennungsvorrichtung 92 angeordnet. Der Identifikationssensor entspricht der stationären Erkennungsvorrichtung 92. Die stationäre Erkennungsvorrichtung 92 empfängt mindestens einen Identifikationscode von mindestens einer mobilen Rufeingabevorrichtung 10 des Benutzers.
Das Terminal 9 weist mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher und mindestens einen Prozessor auf. Mindestens ein Computerprogramm-Mittel ist aus diesem computerlesbaren Daten- Speicher in den Prozessor geladen. Der auf der Tastatur eingegebene bzw. von der mobilen Rufeneingabevorrichtung 10 gesendete Identifikationscode wird von diesem durch den Prozessor ausgeführten Computerprogramm-Mittel erkannt. Für eine erkannte Identität eines Benutzers wird ein zweites Steuersignal S' generiert. Eine Überprüfung der Identität des Benutzers erfolgt durch eine Steuerungseinrichtung 7 und/oder durch die stationäre Erkennungsvorrichtung 92. Gemäss Fig. 5 und 6 erfolgt die Überprüfung des übermittelten zweiten Steuersignals S' durch die Steuerungseinrichtung 7 gemäss der Verfahrensschritte C4 und C5. Gemäss Fig. 7 erfolgt die Überprüfung des erfassten
Identifikationscodes durch die stationäre Erkennungsvorrichtung 92. Beide Male wird das übermittelte zweite Steuersignal S' des Benutzers bzw. der erfasste Identifikationscode des Benutzers mit einer Liste von zugangsberechtigten Benutzern verglichen.
Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann die Anordnung des ersten Sensors 6 und des zweiten Sensors 6' natürlich kombinieren, so zeigt gemäss Fig. 15 eine auf den Stockwerken Sl, S2, S3 links angeordnete Gebäudetür 8 eine Kombination von einem ersten Sensor 6 mit einem zweiten Sensor 6' neben der Gebäudetür 8. Beispielsweise gibt der Benutzer über mindestens eine Taste 60 einen Identifikationscode ein, auf welches Betätigen der Taste 60 ein erster Sensor 6 ein erstes Steuersignal S generiert und ein zweiter Sensor 6' ein zweites Steuersignal S' generiert.
Mindestens eine Steuerungseinrichtung 7 weist mindestens einen Prozessor und mindestens einen computerlesbaren Datenspeicher auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird mindestens ein Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Computerprogramm-Mittel steuert das Schalten eines elektrischen Verbrauchers 1, 1', I' 1. Die Steuerungseinrichtung generiert auch mindestens einen Ruf, wie einen Stockwerksruf oder Zielruf und übermittelt ihn über mindestens eine Signalleitung an die Aufzugssteuerung 17. Die Steuerungs- einrichtung 7 kann in einem eigenem Gehäuse mit elektrischer Stromversorgung 5' ' untergebracht sein. Die Steuerungseinrichtung 7 kann aber auch als Einschub Teil der Aufzugssteuerung 17 sein und von einer elektrischen Stromversorgung der Aufzugssteuerung 17 mit elektrischem Strom versorgt werden. Gemäss Fig. 4 bis 9 ist die elektrische Stromversorgung 5' ' der Steuerungseinrichtung 7 identisch mit der elektrischen Stromversorgung 5' ' des dritten Netzknotens 4' ' . Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung lassen sich dafür natürlich auch mehrere, separate elektrische Stromversorgungen realisieren.
Die Steuerungseinrichtung 7 kann über mindestens ein Netzwerk 41 mit mindestens einer entfernten Zentrale 27 bidirektional kommunizieren. Das Netzwerk 41 kann per Funknetz oder Festnetz realisiert sein. Für die Kommunikation in einem Funknetz weisen Steuerungseinrichtung 7 und die entfernte Zentrale 27 je mindestens eine Antenne auf. Bekannte Funknetzwerke sind Global System for Mobile Communication (GSM) , Universal Mobile Telecommunications Systems (UMTS), Bluetooth (IEEE 802.15.1), ZigBee (IEEE 802.15.4) oder WiFi (IEEE 802.11) . Bekannte Festnetzwerke sind das das kabelgebundene Ethernet, Power Line Communication (PLC), usw.. Bekannte Netzwerk-Protokolle zur Kommunikation sind TCP/IP, UDP oder IPX. Zur Kommunikation zwischen der Steuerungseinrichtung 7 und der entfernten Zentrale 27 ist an beiden Orten mindestens ein mindestens ein Computerprogramm-Mittel aus mindestens einem computerlesbaren Datenspeicher in mindestens einen Prozessor ladbar und ausführbar. Die entfernte Zentrale 27 kann eine Fernwartungs- zentrale sein, die aus der Entfernung Wartungs- und
Sicherheitsarbeiten am Gebäude G sowie an der Aufzugsanlage A durchführt. Die entfernte Zentrale 27 kann stationär bzw. mobil sein. Die entfernte Zentrale 27 kann auch durch einen Wartungstechniker bzw. Sicherheitsbeauftragten personifiziert sein, welcher mit einer mobilen Recheneinheit wie ein Mobiltelefon, Laptop, usw. im Netzwerk 41 kommuniziert.
Fig. 14 zeigt ein Flussdiagramm mit Verfahrensschritten des Verfahrens zum Schalten von elektrischen Verbrauchern 1, 1', 1' ' im Gebäude G, wobei:
Im Verfahrensschritt Al generiert der erste Sensor 6 mindestens ein erstes Steuersignal S und übermittelt es an den zweiten Netzknoten 4 ' . Im Verfahrensschritt A2 generiert der zweite Sensor 6' mindestens ein zweites Steuersignal S' und übermittelt und übermittelt es an den zweiten Netzknoten 4 ' .
Im Verfahrensschritt Bl übermittelt der zweite Netzknoten 4' ein übermitteltes Steuersignal S, S' an einen ersten Netzknoten 4.
Im Verfahrensschritt B2 übermittelt der zweite Netzknoten 4 ' ein übermitteltes Steuersignal S, S' an den dritten Netzknoten 4' ' .
Im Verfahrensschritt Cl übermittelt der dritte Netzknoten 4 ' ' ein übermitteltes Steuersignal S, S' an die Steuerungseinrichtung 7. In den Verfahrensschritten C2 bis C8 ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 für ein übermitteltes Steuersignal S, S' eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4 von mindestens einem elektrischen Verbraucher 1, 1', I' 1. Vom dritten Netzknoten 4' ' wird ein Steuersignal S, S' an den ersten Netzknoten 4 übermittelt.
Im Verfahrensschritt Dl steuert der erste Netzknoten 4 durch das Steuersignal S, S' den Schalter 3. Im Verfahrensschritt D2 schaltet der Schalter 3 durch das Steuersignal S, S' den elektrischen Verbraucher 1, 1', I' 1. Das erste Steuersignal S lautet "EIN", wenn eine Gebäudetür 8 von einer vom ersten elektrischen Verbraucher 1 abgewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird; das erste Steuersignal S lautet "AUS" bzw.
"DIMMEN", wenn eine Gebäudetür 8 von einer dem ersten elektrischen Verbraucher 1 zugewandten Seite geöffnet bzw. geschlossen wird. Falls ein erstes Steuersignal S "AUS" lautet, kann der erste Netzknoten 4 den ersten elektrischen Verbrauchers 1 sofort oder mit einer frei einstellbaren Verzögerung über den Schalter 3 ausschalten. Falls ein erstes Steuersignal S "DIMMEN" lautet, kann der erste Netzknoten 4 den Schalter 3 so ansteuern, dass die Helligkeitsleistung des ersten elektrischen Verbrauchers 1 in mindestens einer frei einstellbaren Abstufung reduziert sowie nach mindestens einer frei einstellbaren
Verzögerung ausgeschaltet wird. Falls ein erstes Steuersignal S "EIN" lautet, kann der erste Netzknoten 4 den ersten elektrischen Verbrauchers 1 sofort oder mit einer frei einstellbaren Verzögerung über den Schalter 3 einschalten. Ein in kürzester Wegentfernung zum das erste Steuersignal S generierenden ersten Sensor 6 angeordneter erster elektrischer Verbraucher 1 wird durch das erste Steuersignal S zuerst geschaltet, ein in weitester Wegentfernung zum ein erstes Steuersignal S generierenden ersten Sensor 6 angeordneter erster elektrischer Verbraucher 1 wird durch ein erstes Steuersignal S zuletzt geschaltet.
Gemäss Fig. 2, 3 und 7 erfolgt die Übermittlung des Steuersignals S, S' vom Sensor 6, 6' direkt an den den elektrischen Verbraucher 1, 1', 1' ' steuernden ersten Netzknoten 4. Gemäss Fig. 4, 5, 8 und 9 erfolgt die Übermittlung des Steuersignals S, S' vom Sensor 6, 6' über die
Steuerungseinrichtung 7 an den den elektrischen Verbraucher 1, 1', 1' ' steuernden ersten Netzknoten 4. Die Steuerungseinrichtung 7 führt dabei mindestens einen der folgenden Verfahrensschritte C2 bis C8 aus:
Verfahrensschritt C2 : Für ein übermitteltes erstes Steuersignal S ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen ersten elektrischen Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung. Für die ermittelte Beleuchtung ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 eine Netzadresse eines ersten
Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das
übermittelte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das übermittelte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4.
Verfahrensschritt C3 : Für ein übermitteltes erstes Steuersignal S wird mindestens ein Zielsignal generiert, welches Zielsignal eine Gebäudetür 8 bezeichnet. Für ein generiertes Zielsignal ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen ersten elektrischen Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung. Auch ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens eine Beleuchtung auf dem Weg vom das erste Steuersignal S generierenden ersten Sensor 6 zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8. Für die ermittelte Beleuchtung ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das generierte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das generierte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4.
Verfahrensschritt C4 : Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S ' überprüft die Steuerungseinrichtung 7 mindestens eine Zugangsberechtigung eines Benutzers zu einem Gebäudebereich. Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' eine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen zweiten elektrischen Verbraucher 1 ' in der Ausführungsform eines Türöffners. Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' keine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein Alarmsignal. Für den ermittelten Türöffner ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das übermittelte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der
dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das übermittelte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4. Die Alarmmeldung und die Ortsangabe des zweiten Sensors 6', welcher das zweites Steuersignal S' generiert hat werden an die entfernte Zentrale 27 und/oder an eine
Gebäudesicherheit übermittelt, beispielsweise als Telefonanruf oder Short Messaging Service (SMS) . Die Gebäudesicherheit kann vor Ort die Situation abklären und mindestens einen Sicherheitsbeauftragten beauftragen. Beispielsweise begibt sich ein Sicherheitsbeauftragter persönlich gemäss der Ortsangabe des zweiten Sensors 6' an den Ort des Identifikationssensors und sucht den Benutzer. Falls er den Benutzer findet, überprüft der Sicherheitsbeauftragte die Zugangsberechtigung des Benutzers.
Verfahrensschritt C5 : Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' überprüft die Steuerungseinrichtung 7 mindestens eine
Zugangsberechtigung eines Benutzers zu einem Gebäudebereich. Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' eine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen ersten elektrischen Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung in dem Gebäudebereich. Für die ermittelte Beleuchtung generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein erstes Steuersignal S und ermittelt eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Falls für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' keine Zugangsberechtigung des Benutzers zu einem Gebäudebereich vorliegt, generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein Alarmsignal. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das generierte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4' '. Der dritte Netzknoten 4' ' übermittelt das generierte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4.
Verfahrensschritt C6: Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S ' generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein Zielrufsignal, welches Zielrufsignal ein Zielstockwerk bezeichnet. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das
Zielrufsignal an die Aufzugssteuerung 17 und der Benutzer wird in mindestens einer Aufzugskabine 12 gemäss diesem Zielrufsignal auf das Zielstockwerk verfahren. Die Steuerungseinrichtung 7 ermittelt mindestens einen ersten elektrischen Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung auf dem Zielstockwerk, Für die ermittelte Beleuchtung generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein erstes Steuersignal S und ermittelt eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das generierte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das generierte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4.
Verfahrensschritt C7 : Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S' generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein
Zielsignal, welches Zielsignal eine Gebäudetür 8 bezeichnet. Für ein generiertes Zielsignal ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen ersten elektrischen Verbraucher 1 in der Ausführungsform einer Beleuchtung. Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S und ein generiertes Zielsignal ermittelt die
Steuerungseinrichtung 7 mindestens eine Beleuchtung auf dem Weg vom das erste Steuersignal S generierenden ersten Sensor 6 zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8. Für die ermittelte Beleuchtung generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein erstes Steuersignal S und ermittelt eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das generierte erste Steuersignal S und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das generierte erste Steuersignal S an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4.
Verfahrensschritt C8 : Für ein übermitteltes zweites Steuersignal S ' generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein Zielsignal generiert, welches Zielsignal mindestens eine Gebäudetür 8 bezeichnet. Die Steuerungseinrichtung 7 ermittelt mindestens eine Wegzeit vom das zweite Steuersignal S
generierenden zweiten Sensor 6' zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8. Die Steuerungseinrichtung 7 überprüft, ob vor Ablauf der Wegzeit ein erstes Steuersignal S eines ersten Sensors 6 der durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8 übermittelt wird. Falls kein solches erstes Steuersignal S übermittelt wird, ermittelt die Steuerungseinrichtung 7 mindestens einen dritten elektrischen Verbraucher 1 ' ' in der Ausführungsform einer Kamera auf dem Weg vom das zweite Steuersignal S' generierenden zweiten Sensor 6' zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8. Für die ermittelte Kamera generiert die Steuerungseinrichtung 7 mindestens ein zweites Steuersignal und ermittelt eine Netzadresse eines ersten Netzknotens 4. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das generierte zweite Steuersignal S' und die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4 an den dritten Netzknoten 4' ' . Der dritte Netzknoten 4 ' ' übermittelt das generierte zweite Steuersignal S' an die ermittelte Netzadresse des ersten Netzknotens 4. Der erste Netzknoten 4 steuert durch das zweite Steuersignal S' den Schalter 3 der Kamera auf "EIN". Die Kamera nimmt mindestens ein Bild vom Weg vom das zweite Steuersignal S' generierenden zweiten Sensor 6' zur durch das Zielsignal bezeichneten Gebäudetür 8 auf. Die Kamera übermittelt das Bild an den ersten Netzknoten 4. Der erste Netzknoten 4 übermittelt das übermittelte Bild an den dritten Netzknoten 4 ' ' . Der dritte Netzknoten 4' ' übermittelt das übermittelte Bild an die
Steuerungseinrichtung 7. Die Steuerungseinrichtung 7 übermittelt das übermittelte Bild und eine Ortsangabe des dritten elektrischen Verbrauchers I' 1 über das Netzwerk 41 an mindestens eine entfernte Zentrale 27. Die entfernte Zentrale 27 stellt das Bild auf einem Bildschirm dar und wertet es aus. Die Auswertung besteht beispielsweise darin, dass untersucht wird, ob der Benutzer für den ein zweites Steuersignal S' generiert worden ist, auf dem Bild erkennbar ist. Dies kann durch Vergleich mit einem Referenzbild erfolgen, auf dem der Benutzer abgebildet ist. Dieser Vergleich kann durch ein Computerprogramm-Mittel und/oder durch einen Techniker erfolgen. Das Computerprogramm- Mittel ist aus mindestens einem computerlesbaren Datenspeicher in mindestens einen Prozessor der entfernten Zentrale 27 ladbar
und ausführbar. Falls der Benutzer auf dem Bild erkennbar ist, und falls sich der Benutzer offensichtlich in einer Gefahrensituation befindet, wird mindestens eine Alarmmeldung generiert. Eine Gefahrensituation besteht beispielsweise dann, wenn der Benutzer regungslos auf dem Boden liegt bzw. auf dem Boden sitzt. Die Alarmmeldung und die Ortsangabe des dritten elektrischen Verbrauchers 1 ' ' werden an eine Gebäudesicherheit übermittelt, beispielsweise als Telefonanruf oder Multimedia Messaging Service (MMS) mit dem übermittelten Bild im Anhang. Die Gebäudesicherheit kann vor Ort die Gefahrensituation abklären und mindestens einen Sicherheitsbeauftragten beauftragen. Beispielsweise begibt sich ein Sicherheitsbeauftragter persönlich gemäss der Ortsangabe des dritten elektrischen Verbrauchers 1 ' ' an den Ort der Kamera und sucht den Benutzer. Falls er den Benutzer findet, kümmert sich der
Sicherheitsbeauftragte um das Wohl des Benutzers. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann das Verfahren natürlich auch dahin abändern, dass die Kamera bzw. der erste Netzknoten 4 der Kamera bzw. der dritte Netzknoten 4' ' der Steuerungseinrichtung 7 das übermittelte Bild und die Ortsangabe des dritten elektrischen Verbrauchers 1 ' ' an die entfernte Zentrale 27 übermitteln.