Vertikaler zylindrischer Reaktor mit dünnem Katalysatorbett
[0001] Die Erfindung betrifft einen vertikal aufgestellten zylindrischen Reaktor, der eine dünne Schicht eines Katalysatorbetts aufweist, welches horizontal von Gas durchströmt wird und im Folgenden als Dünnschichtreaktor bezeichnet wird. Insbesondere zeichnet sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Reaktors dadurch aus, dass die vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts zwei planparallele zueinander angeordnete gasdurchlässige begrenzende Wände aufweist, die im Reaktionsraum vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts ein Höhen-zu-Dicken-Verhältnis größer 1 aufweist, das Katalysatorbett ein Höhen-zu-Dicken-Verhältnis größer 1 aufweist, wobei das Katalysatorbett über dessen Höhenmaß entlang der vertikalen Reaktorachse angeordnet ist, und dass Gaseintritt und Gasaustritt in das Katalysatorbett quer zur Reaktorachse erfolgen während Gaseintritt und Gasaustritt des Reaktors auf der gleichen Höhe des zylindrischen Druckmantels liegen.
[0002] Mögliche Anwendungsgebiete eines solchen Reaktors zur Durchführung katalytischer Reaktionen in der Gasphase sind beispielsweise die CO-Konvertierung oder Methanisierung bei der Herstellung von Synthesegas.
[0003] Bei den Reaktoren üblicher Bauart werden heterogen katalytische Reaktionen in axialen Katalysatorbetten durchgeführt. Hierbei befindet sich ein Katalysatorbett mit einem Höhen- zu Durchmesserverhältnis von typischerweise >1 in einem zylindrischen Reaktor und wird in der Regel von oben nach unten in vertikaler Richtung in Richtung der Reaktorachse durchströmt. Diese Art der Reaktorausgestaltung zeichnet sich durch eine einfache Bauweise aus, da die Zahl der Einbauten auf ein Minimum reduziert werden kann.
[0004] Die Bauweise führt jedoch beim Durchströmen zu einem relativ hohen Druckverlust. Eine Verringerung der durchströmten Schichtdicke bzw. des Höhen- zu Durchmesserverhältnisses zur Reduzierung des Druckverlustes ist nur durch eine Vergrößerung des Reaktordurchmessers möglich, welche jedoch die Kosten für den Reaktor aufgrund der größeren erforderlichen Wandstärke ansteigen lässt.
[0005] Eine Optimierung des oben genannten Problems konnte dadurch erzielt werden, dass die Reaktoren mit Halbkugelböden ausgeführt werden und auch ein Teil des Volumens der Halbkugelböden mit Katalysator ausgefüllt wird. Allerdings müssen
Reaktoren dieser Bauart nach wie vor einen großen Durchmesser aufweisen, um den Druckverlust beim Einsatz in industriellen Großanlagen möglichst minimal zu halten.
[0006] Die Schrift CA 1248327A1 beschreibt einen horizontal ausgerichteten Reaktor zur Herstellung von Ammoniak. Nachteil dieser Konstruktion neben dem hohen Platzbedarf ist aber, dass die Halterung des Katalysatorbettes die gesamte Gewichtskraft des Katalysors aufnehmen muss, um einen Gasaustritt auf der Unterseite zu ermöglichen. Ferner muss für einen Wechsel des Katalysators der gesamte Einbau horizontal aus dem Reaktor gezogen werden.
[0007] Den geringsten Druckverlust erfahren nach dem Stand der Technik Reaktoren, deren Katalysatorbett in radialer Bauweise ausgeführt ist. Eine Beschreibung eines solchen Reaktors findet sich beispielsweise in der US 4181701. Ein großer Nachteil dieser Ausführungsform ist allerdings der hohe Fertigungs- und Installationsaufwand der notwendigen Einbauten.
[0008] Die Offenlegungsschrift DE 3026199 A1 A1 beschreibt einen Reaktor, dessen Katalysatormaterial in übereinanderliegenden Lagen angeordnet ist und vorwiegend radial durchströmt wird und damit neben einer besseren Ausnutzung des Katalysatorvolumens auch eine vereinfachte innere bauliche Gestaltung aufweist
[0009] Die US 2112335 beansprucht einen zylindrischen horizontal angeordneten Reaktor, der somit einer großen Aufstellungsfläche bedarf. Die Verwendung planparalleler Gasdurchtrittsflächen wird dabei komplett vermieden, um die Strömung aufgrund von Behinderungen durch flüssige Verunreinigungen, die im Katalysatorbett nach unten wandern, zu vergleichsmäßigen. Die Durchströmungsrichtung ist axial entlang der Reaktorachse, welches zu dem zuvor genannten Nachteil des hohen Druckverlustes wie bei vertikal angeodneten Axialreaktoren führt. Eine Verringerung des Druckverlustes kann nur über eine Vergrößerung des Reaktordurchmessers erfolgen, welche sehr kostenintensiv ist.
[0010] In der US 4246235 wird ein zylindrischer Gasphasenreaktor beschrieben, in dessen Mitte sich das Katalysatorbett zwischen zwei gasdurchlässigen Wänden befindet und vertikal zur Reaktorachse angeordnet ist. Oberhalb davon ist weiterer Katalysator vorgesehen, der nachrutschen kann, wobei dieses Nachrutsch-Volumen nicht durchströmt wird und von einem Umlenkblech geteilt wird. Durch dieses Umlenkblech sind zwei Öffnungen zum Nachfüllen von Katalysatormaterial nötig. Auch
hier erfolgt die Durchströmungsrichtung wieder axial entlang der Reaktorachse, welches zu den zuvor genannten Nachteilen des hohen Druckverlustes führt. Eine Verringerung des Druckverlustes kann nur über eine Vergrößerung des Reaktordurchmessers erfolgen, welches sehr kostenintensiv ist.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des spezifisch hohen Druckverlustes eines axial durchströmten Reaktors zu vermeiden und einen Reaktor so auszugestalten, dass die Ausstattung des Innenraums im Vergleich zu einem Radial- Reaktor vereinfacht und auf ein Minimum reduziert wird, wodurch hoher Fertigungsaufwand und Investitionskosten eingespart werden. Dies soll auf eine Art und Weise geschehen, die eine einfache Handhabung bei Füllung und Entleerung des Katalysatorbetts mit sich bringt, dabei aber auch die Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatormaterials eine Entlastung erfährt, so dass hohe Belastungen des Materials vermieden werden können. Außerdem soll die Aufgabe der Erfindung das Verfahren zum Betrieb eines derartigen Reaktors offenbaren.
[0012] Dies wird erreicht durch den Einsatz eines axialen Dünnschichtreaktors zur Durchführung katalytischer Reaktionen in der Gasphase, umfassend einen zylindrischen Druckmantel, eine Vorrichtung zum Einlass eines gasförmigen Eduktstroms, eine Vorrichtung zum Auslass eines gasförmigen Produktstroms, und eine im Reaktionsraum vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysatorbetts. Dabei ist die vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts, die an den Seiten sowie an den Enden gegenüber der Reaktorwand abgetrennt ist, so dass sich zwei getrennte Räume für den gasförmigen Eduktstrom und den gasförmigen Produktstrom ergeben, die gegeneinander abgedichtet sind. Außerdem weist die vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts zwei planparallele zueinander angeordnete gasdurchlässige begrenzende Wände auf und ist dabei so ausgelegt, dass die vertikal angeordnete Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts ein Höhen-zu-Dicken-Verhältnis größer 1 aufweist und auch das Katalysatormaterial selbst ein Höhen-zu-Dicken-Verhältnis von größer 1 aufweist, wobei das Katalysatorbett über dessen Höhenmaß entlang der vertikalen Reaktorachse angeordnet ist und Gaseintritt und Gasaustritt in das Katalysatorbett quer zur Reaktorachse angeordnet sind, während Gaseintritt und Gasaustritt des Reaktors auf der gleichen Höhe des zylindrischen Druckmantels liegen. Dabei ist mit Reaktorachse die Längsachse des zylindrischen Reaktors gemeint.
[0013] Für die Ströumungsführung im Gaseintrittsraum und Gasaustrittsraum muss die Bernoulli-Gleichung berücksichtigt werden, die besagt, dass in einem strömenden Fluid ein Geschwindigkeitsanstieg mit einem statischen Druckabfall einhergeht. Durch die bewusste Anordnung des Gaseintritt und Gasaustritt auf der gleichen Höhe des zylindrischen Druckmantels wird erreicht, dass sowohl im
Gaseintrittsraum als auch Gasaustrittsraum die Gasgeschwindigkeit und somit auch der statische Druck über die Höhe des Katalysatorbettes im gleichen Verhältnis bleiben. Damit bleibt das treibende Druckgefälle über die Höhe des Katalysatorbettes konstant, womit eine gleichmäßige Durchströmung des Katalysators erzielt wird. Dabei kann auf aufwendige Einbauten, wie beispielsweise Vorrichtungen, die mit unterschiedlichen Gasdurchtrittsflächen ausgestattet sind, die die Unterschiede im statischen Druckabfall über der Höhe ausgleichen und so eine gleichmäßige Verteilung der Durchströmung des Katalysatormaterials über die gesamte Höhe des Reaktors sicherstellen, oder Umlenkbleche verzichtet werden. Dies führt zu einer Verringerung der Konstruktionskosten bzw. Verbesserten Innenraumausnutzung und somit einem spezifisch günstigeren Reaktor.
[0014] Im Gegensatz zu vielen Radial-Reaktor Konstruktionen muss bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform die Gewichtskraft des Katalysatormaterials nicht vollständig von der Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatormaterials getragen werden, wodurch hohe Belastungen des Materials der Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatormaterials minimiert werden.
[0015] Die vertikale Ausführung des erfindungsgemäßen axialen Dünnschichtreaktors ermöglicht ferner eine konstruktiv einfache Ableitung der Gewichtskräfte des Katalysators über den Mantel in die Standzarge gegenüber horizontal angeordneten Reaktoren, die nur an den Endpunkten unterstützt werden.
[0016] Der erfindungsgemäße axiale Dünnschichtreaktor kann so ausgelegt sein, dass die Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbetts aus mehreren vertikal angeordneten Vorrichtungen zur Aufnahme von Katalysatorbetten zusammengesetzt ist.
[0017] In einer weiteren Ausgestaltung des Reaktors ist die Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbettes mit einem Nachrutschvolumen ausgestattet um ein Schrumpfen des Katalysators im Betrieb, bei der Reduktion oder bei der Aktivierung zu kompensieren ohne dass ein Gasbypass am oberen Ende des Katalysatorbettes
entsteht. In einer weiteren Ausgestaltung des Reaktors ist dieses Nachrutschvolumen nicht gegen den oberen Gaseintrittsraum oder Gasaustrittsraum abgetrennt so dass das Nachrutschvolumen zum Teil auch in vertikaler Richtung durchströmt und somit auch zur Durchführung der Reaktion genutzt werden kann.
[0018] Optional ist der axiale Dünnschichtreaktor mit einem Mannloch zum Einfüllen des Katalysatorbetts und/oder einer Vorrichtung zur Entleerung des Katalysatorbetts ausgestattet.
[0019] Das Verfahren zur Durchführung katalytischer Reaktionen eines entsprechenden axialen Dünnschichtreaktors zeichnet sich dadurch aus, dass das vertikal angeordnete Katalysatorbett vorwiegend horizontal mit gasförmigem Eduktstrom durchströmt wird. Dabei kann auch das Nachrutschvolumen im oberen Teil des Katalysatorbetts durchströmt werden, falls das Katalysatorbett nach oben und zum Gaseintrittsraum oder Gasaustrittsraum hin offen gehalten wird. Im anderen Fall wird das Nachrutschvolumen im oberen Teil des Katalysatorbettes nicht durchströmt, was durch eine Vorrichtung zur Abdichtung zum Gaseintrittsraum sowie Gasaustrittsraum hin, verhindert wird.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend beispielhaft anhand von 3 Figuren näher erläutert:
Fig. 1 : Einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen axialen
Dünnschichtreaktor mit einer vertikal angeordneten Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysatorbetts, bei dem der Gaseintritt und der Gasaustritt am oberen Ende auf gleicher Höhe des zylindrischen Druckmantels liegen. Fig. 2: Einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen axialen
Dünnschichtreaktor mit vertikal angeordnetem Katalysatorbett. Fig. 3: Einen Längsschnitt durch den oberen Teil eines erfindungsgemäßen axialen Dünnschichtreaktor mit einer vertikal angeordneten Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysatorbetts, bei dem der Gaseintritt und der Gasaustritt am oberen Ende auf gleicher Höhe des zylindrischen Druckmantels liegen und der mit einem nicht durchströmten Nachrutschvolumen ausgestattet ist. Fig. 4: Einen Längsschnitt durch den oberen Teil eines erfindungsgemäßen axialen Dünnschichtreaktor mit einer vertikal angeordneten Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysatorbetts,
bei dem der Gaseintritt und der Gasaustritt am oberen Ende auf gleicher Höhe des zylindrischen Druckmantels liegen und der mit einem durchströmten Nachrutschvolumen ausgestattet ist.
[0021] Fig. 1 zeigt einen Reaktor mit einem zylindrischen Druckmantel 1 , mit einer Öffnung 6 am oberen Ende des Druckmantels zum Einlass des Eduktstroms und einer weiteren Öffnung 3 zum Auslass des Produktstroms, die sich ebenfalls am oberen Ende des Druckmantels auf gleicher Höhe zum Einlass des Eduktstromes befindet. Im Innenraum des jeweiligen Reaktors befindet sich eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysators 5, die beispielhaft durch ein Lochblech ausgeführt ist und die
Katalysatorschüttung zum Gaseintrittsraum bzw. Gasaustrittsraum hin abgrenzt. Im unteren nicht mehr durchströmten Teil dieser Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatormaterials kann optional Inertmaterial 9 zur Einsparung von Katalysator eingefüllt werden. In beiden Fällen wird die die Gewichtskraft des Katalysatormaterials direkt in den zylindrischen Druckmantel 1 eingeleitet. Der jeweilige Reaktor besitzt optional am oberen Ende ein Mannloch 2 zur Begehung und Errichtung der Einbauten sowie zum Einfüllen des Katalysatormaterials falls hierfür der Zutritt über den Gaseintrittsstutzen nicht ausreichend ist. Nach Einfüllen des Katalysatormaterials bildet sich das Katalysatorbett 7. Das eingeleitete Eduktgas strömt in den Eduktraum 4 im Reaktorinnenraum und kann über die Öffnungen im Lochblech 5 in das Katalysatorbett eintreten und dieses horizontal durchströmen und auf der gegenüberliegenden Seite des Katalysatorbetts durch das dort das Katalysatorbett abgrenzende Lochblech 5 in den Produktraum 8 des Reaktorinnenraums strömen. Nach Durchlaufen des Katalysatorbetts 7 kann der Produktstrom über eine Vorrichtung zum Auslass 3 aus dem Reaktor geführt werden.
[0022] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den in Fig. 1 beschriebenen axialen Dünnschichtreaktor, wobei der Eduktstrom 4 das Katalysatorbett 7, das in eine Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysatorbettes gebettet ist 5, in horizontaler Richtung durchströmt und in den Produktraum 8 geleitet wird.
[0023] In Fig. 3 wird eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. Diese unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten Ausführung dadurch, dass der am oberen Ende des Katalysatorbetts 7 ein Nachrutschvolumen 10 vorgesehen ist. Dieses Nachrutschvolumen kann zur Vermeidung eines Gas-Bypasses benötigt werden, wenn das Katalysatormaterial während des Betriebes oder der Aktivierung des Katalysators schrumpft. In dieser Ausführungsform wird das
Nachrutschvolumen nicht von Gas durchströmt und nimmt an der Reaktion von Edukt in Produkt erst dann Teil, wenn es in den durchströmten Teil des Katalysatorbetts 7 gerutscht ist.
[0024] Fig. 4 unterscheidet sich von Fig. 3 ausschließlich dadurch, dass das Nachrutschvolumen 10 von Gas durchströmt wird und an der Reaktion der Eduktumwandlung in Produkt von vornherein beteiligt ist.
[0025] In allen beispielhaft beschriebenen Ausführungsformen können zum Einlass des Eduktstroms und zum Auslass des Produktstroms mehrere Öffnungen vorgesehen werden, wenn z.B. verschiedene Gase in getrennten Zuleitungen dem Reaktor zugeführt werden.
[0026] Vorteile, die sich aus der Erfindung ergeben:
• Die dünne und hohe Ausgestaltung ermöglicht eine kostengünstige Ausführung des zylindrischen Reaktor-Druckmantels
• Durch den geringen Druckverlust der dünnen Axialschicht können Betriebskosten gespart werden. • Die Konstruktion der Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysators ist kostengünstiger als ein Radialbett
• Die dünne und hohe Ausgestaltung erfordert wenig Aufstellungsplatz und kann damit auch in schon bestehende Anlagen integriert und nachgerüstet werden.
• Umlenkung oder verschiedene Lochbleche zum Vergleichmäßigen der statischen Druckdifferenz über die Höhe sind nicht mehr erforderlich, was mit einer wesentlich vereinfachten baulichen Anforderung einhergeht.
• Eine gute Raumausnutzung im zylindrischen Teil bei Wegfall einer Gasumlenkung wird gewährleistet, was eine höhere Produktausbeute verspricht.
• Die Vorrichtung zur Aufnahme des Katalysators muss nicht mehr das gesamte Katalysatorgewicht aufnehmen und wird somit entlastet da die Gewichtskraft des
Katalysators direkt oder über Inertmaterial in den Druckmantel eingeleitet wird.
• Die Befüllung und Entleerung mit Katalysator ist bei Anordnung des Mannloches in der Reaktorachse sehr einfach.
Bezugszeichenliste
1 zylindrischer Druckmantel des Reaktors
2 Mannloch
3 obere Öffnung zum Auslass des Produktstroms
4 Eduktraum
5 Vorrichtung zur Aufnahme eines Katalysators
6 obere Öffnung zum Einlass des Eduktstroms
7 Katalysatorbett
8 Produktraum
9 Inertmaterial
10 Nachrutschvolumen