Anordnung für die Befestigung von mehreren Solarmodulen auf einem Gebäudedach oder einer Gebäudefassade und Clip zur Bildung eines Anschlagelements auf einer Fläche
TECHNISCHES GEBIET
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Befestigung von mehreren Solarmodulen zur Bildung eines Solarfeldes auf einem Gebäudedach, einen Clip zur Bildung eines Anschlagelements auf einer Aussenfläche eines ebenen, dünnwandigen plattenförmigen Bauteils unter Befestigung desselben in einer in dieser Aussenfläche angeordneten Öffnung sowie ein Verfahren zur Bildung eines An- Schlagelements auf einer ebenen Aussenfläche eines dünnwandigen Bauteils unter Verwendung des Clips gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
STAND DER TECHNIK Zur Befestigung von Solarmodulen (auch als
Solarelemente bezeichnet) auf Gebäudedächern zwecks Bildung von Solarfeldern sind verschiedene Befestigungs Systeme bekannt geworden.
Bei den ersten bekannt gewordenen Befesti- gungssystemen wurden die Solarmodule direkt mit an diesen gebildeten Befestigungslaschen oder Befestigungswinkeln auf die Installationsfläche oder auf eine auf der Installationsfläche erstellte Unterkonstruktion geschraubt, was ein relativ arbeitsintensives und zumindest auf Steil - dächern gefährliches Unterfangen darstellte, da es ein wiederholtes Hantieren mit den sperrigen und zugleich empfindlichen Solarmodulen erforderte.
Zur Vermeidung der zuvor erwähnten Nachteile wurde deshalb dazu übergegangen, Trägerprofile in paral- lelen Reihen auf der Installationsfläche anzuordnen und die einzelnen Solarmodule mit Hilfe von Klammerprofil-
stücken, welche über Befestigungsschrauben mit Nutsteinen in den Trägerprofilen verankert werden, auf den Trägerprofilen zu befestigen. Dieses BefestigungsSystem weist jedoch den Nachteil auf, dass eine Vielzahl einzelner Komponenten erforderlich ist, wodurch die Installation in der Praxis erschwert wird. Zudem tritt bei diesem Befestigungssystem der Nachteil auf, dass die Begrenzungskanten der Solarmodule zur Befestigung der Solarmodule zwischen den Träger- und Klammerprofilen geklemmt werden, so dass eine thermische Dehnung der Solarmodule behindert wird und es infolge thermischer Wechselbeanspruchung zu einem Sichlösen der Befestigungen bzw. zu einem „'Wandern" der Solarmodule in den Befestigungen kommen kann.
DE 20 2007 016 011 Ul beschreibt eine Haltevorrichtung für Solarmodule eines Solarfeldes, bei wel- eher eine Vielzahl von Trägerprofilen beabstandet voneinander in mehreren Reihen und parallel zur Traufkante auf einem Gebäudedach angeordnet sind. Die Trägerprofile tragen längsverschieblich an diesen angeordnet mehrere Klammerelemente, welche von oben in die Trägerprofile einge- hängt werden. Die Klammerelemente übergreifen jeweils die Begrenzungskanten von zwei benachbarten Solarmodulen, die sich in Längsrichtung des jeweiligen Trägerprofils erstrecken und dabei auf diesem aufliegen. Die Solarmodule werden dadurch gegen ein Abheben vom jeweiligen Träger- profil gesichert. Die Klammerelemente sind jeweils aus einem durch Einhängen am Trägerprofil befestigten Stegelement und einem in das Stegelement in Längsrichtung des Trägerprofils eingeschobenen Kopfelement gebildet, so dass zur Installation zuerst das Solarmodul zwischen den an zwei benachbarten Trägerprofilen befestigten Stegelementen angeordnet werden kann und sodann die Kopfelemente in die Stegelemente eingeführt und mit einer Sicherungs- schraube gesichert werden können. Bei diesem Befestigungssystem ist ein Hantieren mit den Solarmodulen nur noch zum Einsetzen derselben erforderlich, was den Installationsaufwand sowie die Gefahr eine Beschädigung der
Solarmodule oder eines Arbeitsunfalls deutlich reduziert . Eine Befestigung der Solarmodule auf den Trägerprofilen mit quer zu den Trägerprofilen verlaufenden Begrenzungs- kanten, wie sie beispielsweise bei Steildächern wünschenswert sein kann um eine stabile Befestigung der Solarmodule im Hochformat realisieren zu können, wodurch ein Anordnung des photovoltaisch inaktiven Anschlussbereichs der Solarmodule in der Hauptverschmutzungszone am unteren, parallel zur Traufkante verlaufenden Rand derselben möglich wird, ist mit diesem System jedoch nicht möglich.
Ein Befestigungssystem ähnlich dem in DE 20 2007 016 011 Ul gezeigten wird von der Firma MONTAVENT GMBH in Zürich, Schweiz, unter dem Namen „montavent" angeboten. Hier sind die Trägerprofile und die Klammerele- mente allerdings derart ausgebildet, dass die Klammerelemente zur Montage in Längsrichtung der Trägerprofile in Profilkonturen der Trägerprofile eingeschoben werden müssen. Zur Ermöglichung einer Befestigung der Solarmodule auf den Trägerprofilen mit quer zu den Trägerprofilen verlaufenden Begrenzungskanten sind für dieses System zudem Hilfselemente vorgesehen, welche in die Stegelemente der Klammerelemente eingeschoben werden können und dann eine Befestigung der Klammerelemente in den Trägerprofilen in einer 90° gedrehten Position ermöglichen. Mit diesem System ist eine Befestigung der Solarmodule auf den Trägerprofilen sowohl mit längs als auch mit quer zu den Trägerprofilen verlaufenden Begrenzungskanten möglich, wobei im letztgenannte Fall jedoch zusätzliche Hilfselemente erforderlich sind, was die Installation und die Logistik erschwert und zudem zusätzliche Materialkosten verursacht .
Anschlagelemente dienen der Bildung eines
Formschlusses zwischen zwei ansonsten in Anschlagrichtung relativ zueinander beweglichen Körperlichkeiten und werden beispielsweise bei der Installation von Solarmodulen
auf Steildächern auf der Unterseite der Solarmodule angebracht, um ein Abrutschen in Richtung zur Traufkante hin zu verhindern. Dabei schlägt das Anschlagelement z.B. an einem Profilabschnitt an, auf welchem des jeweilige Solarmodul aufliegt . Zur Bildung eines Anschlagelements auf einer
Aussenflache eines ebenen, dünnwandigen plattenfδrmigen Bauteils, wie z.B. die Unterseite des Rahmens eines Solarmoduls, ist es bekannt, Nieten oder Schrauben in einer Öffnung in der Aussenfläche zu befestigen oder Anschlag- körper wie Blechwinkel oder quader- oder zylinderförmige Körper mittels Schrauben oder Nieten oder mittels stoff- schlüssiger Methoden wie Schweissen, Löten oder Kleben auf der Fläche zu befestigen. Soll ein Anschlagelement im Bereich eines Randes einer Aussenfläche gebildet werden, so ist es zu dem bekannt, ein schlüsselringähnliches Element so in einer Öffnung in der Aussenfläche anzuordnen, dass der Bereich des1 Bauteils, welcher sich zwischen der Öffnung und dem Rand befindet, innerhalb des Ringes angeordnet wird . Diese zuletzt genannte Ausführungsform weist jedoch den Nachteil auf, dass das Anschlagelement nur im Randbereich eines ebenen, dünnwandigen plattenförmigen Bauteils gebildet werden kann. Die zuvor erwähnten Ausführungsformen, bei denen Nieten oder Schrauben als An- schlagelement oder zur Befestigung von Anschlagkörpern dienen, weisen den Nachteil auf, dass die Befestigungsöffnung im Bauteil und die Dimensionen der Niete oder der Schraube recht genau aufeinander abgestimmt sein müssen, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Die Befes- tigung von Anschlagkörpern mittels Stoffschlüssiger Befestigungsverfahren wiederum weist den Nachteil auf, dass diese spezielle Verfahrensschritte und Umgebungsbedingungen erfordern, welche insbesondere bei der Montage von grosseren Bauteilen im Freien, wie z.B. von Solarmodulen auf dem Dach eines Gebäudes, nicht oder nur mit grossem Aufwand durchzuführen bzw. zu gewährleisten sind. Ein
weiterer Nachteil der erwähnten Anschlagelemente ist, dass diese abgesehen von Ausführungsformen, bei denen Schrauben zum Einsatz kommen, nicht mehr ohne Weiteres entfernbar sind. Zur Montage und Entfernung von Anschlag- elementen mit Schraubbefestigung werden zudem Werkzeuge wie Schraubendreher oder Schraubenschlüssel benötigt, was diese Handlungen in schwierigen Installationssituationen, z.B. auf einem Gebäudedach, erschwert und eine Einhandinstallation bzw. Demontage verunmöglicht . Als weiterer Nachteil ergibt sich für Ausführungsformen mit Maschinen- schrauben, dass beide Seiten der Befestigungsöffnung zugänglich sein müssen, damit die Mutter auf die Schraube aufgesetzt und beim Festziehen oder Lösen gehalten werden kann.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Es stellt sich deshalb die Aufgabe eine Anordnung für die Befestigung von mehreren Solarmodulen auf einem Gebäudedach zur Verfügung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist bzw. mindestens teilweise vermeidet oder welche zumindest eine Alternative zu den bekannten Befestigungssystemen darstellt.
Es stellt sich weiter die Aufgabe, ein Anschlagelement zur Verfügung zu stellen, welche die Nach- teile des Standes der Technik nicht aufweist oder zumindest teilweise vermeidet. Insbesondere soll das Anschlagelement auch unter schwierigen Montagebedingungen ohne zusätzliche Hilfsmittel mit nur einer Hand an beliebiger Stelle in einer Öffnung in einer Aussenfläche eines ebe- nen, dünnwandigen plattenförmigen Bauteil befestigt werden können und dabei tolerant bezüglich der Dimensionierung der Öffnung sein. Auch soll es ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen wieder entfernbar sein.
Die erstgenannte Aufgabe wird durch die An- Ordnung gemäss Patentanspruch 1 gelöst.
Die zweitgenannte Aufgabe wird durch den Clip gemäss Patentanspruch 27 und das Verfahren gemäss Anspruch 41 gelöst.
Demgemäss betrifft ein ersten Aspekt der Erfindung eine Anordnung für die Befestigung mehrerer So- larmodule auf einem Gebäudedach oder an einer Gebäudefassade zur Bildung eines Solarfeldes auf dem Dach oder an der Fassade. Die Anordnung umfasst mehrere Trägerprofile, die beabstandet voneinander in Reihen angeordnet sind und jeweils ein oder mehrere Klammerelemente tragen, mit de- nen die Solarmodule auf den Trägerprofilen gehalten werden können. Dabei ist es vorgesehen, die Trägerprofilreihen jeweils aus durchgehenden Trägerprofilen oder jeweils aus mehreren in Profillängsrichtung zueinander beabstan- deten Trägerprofilteilstücken zu bilden. Entsprechend werden im Folgenden unter dem Begriff „Trägerprofil" sowohl durchgehende Trägerprofile als auch einzelne Trägerprofilteilstücke verstanden, sofern nicht explizit eine Differenzierung vorgenommen wird. Die Trägerprofile können direkt auf der Dach- oder Fassadenfläche befestigt werden oder auch auf darauf angeordneten Unterkonstruktionen.
Die Klammerelemente sind derartig ausgebildet, dass mit jedem Klammerelement jeweils zwei benachbarte Solarmodule auf dem das Klammerelement tragenden Trägerprofil befestigt werden können, indem die sich gegenüberliegenden und quer zum Trägerprofil verlaufenden Begrenzungskanten dieser Solarmodule, welche beidseitig an das Klammerelement angrenzen und auf dem Trägerprofil aufliegen, vom Klammerelement übergriffen und dadurch formschlüssig gegen ein Abheben vom Trägerprofil gesichert werden .
Jedes der Klammerelemente umfasst ein Stegelement und ein separat vom Stegelement ausgebildetes Kopfelement, wobei das Kopfelement zum Übergreifen der Begrenzungskanten der Solarmodule dient und das Stegelement zwischen den Begrenzungskanten der Solarmodule
angeordnet ist und die Verbindung zwischen dem Trägerprofil und dem Kopfelement bildet.
Die Stegelemente sind als Profilabschnitte ausgebildet und jeweils mit ihrer Profillängsrichtung in Längsrichtung des sie tragenden Trägerprofils orientiert an ihren unteren Enden formschlüssig am jeweiligen Trägerprofil befestigt, indem sie jeweils in Profilabschnitte des Trägerprofils eingreifen und/oder solche umgreifen.
Die Kopfelemente sind im Bereich des oberen Endes des jeweils zugehörigen Stegelements formschlüssig an diesem Stegelement befestigt, indem sie jeweils in Profillängsrichtung des Stegelements in und/oder auf Konturen des Stegelements ein- und/oder aufgeschoben sind und dabei in Profillängsrichtung des Stegelements beid- seitig über dieses überstehen, zum Übergreifen der Begrenzungskanten der zu befestigenden Solarmodule.
Durch diese Ausgestaltung kann ein Befestigungssystem zur Verfügung gestellt werden, welches aus wenigen kostengünstig herstellbaren Bauteilen besteht und auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen eine einfache und sichere Befestigung der Solarmodule auf Trägerprofilen mit quer zu den Trägerprofilen verlaufenden Begrenzungskanten ermöglicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der An- Ordnung sind die Stegelemente und die Trägerprofile konstruktiv derartig ausgebildet, dass die Stegelemente zur Befestigung am jeweiligen Trägerprofil in Profillängsrichtung des Trägerprofils in und/oder auf das Trägerprofil ein- und/oder aufgeschoben werden müssen. Es ist also nicht möglich, 'diese von einer anderen Seite als einer
Stirnseite des Trägerprofils mit dessen Profilkonturen in bestimmungsgemässen Eingriff zu bringen.
Hierdurch kann eine besonders sichere Befestigung der Klammerelemente am Trägerprofil sichergestellt werden, da ein Lösen eines Stegeleτnents von dem dieses tragenden Trägerprofil bei installierten Solarfeldern
erst nach einem Entfernen der in Richtung der jeweiligen Aus- bzw. Herunterschiebebewegung auf dem Trägerprofil aufliegenden Solarmodule möglich ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Stegelemente und die Trägerprofile derartig ausgebildet, dass die Stegelemente zur Befestigung am jeweiligen Trägerprofil von oben in das Trägerprofil eingehängt werden können. Dabei sind auch Ausführungsformen vorgesehen, bei denen sie zusätzlich auch in Profillängsrichtung des Trägerprofils in und/oder auf das Trägerprofil ein- und/oder aufgeschoben werden können.
Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass einzelne Stegelemente bei bestehenden Solarfeldern ohne Entfernung von Solarmodulen ausgetauscht werden können und ist insbesondere dann sinnvoll, wenn sehr lange Träger- profile zum Einsatz kommen, welche die Entfernung einer Vielzahl von Solarmodulen für den Austausch eines Stegelements erforderlich machen könnten.
In weiteren bevorzugten Ausführungsformen der Anordnung sind die Kopfelemente der Klammerelemente als einfache Profilabschnitte oder als plattenförmige Bauteile ausgebildet, bevorzugterweise als Stanzteile aus Blechmaterial. Hierdurch lassen sich diese Bauteile besonders kostengünstig herstellen.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführ- ungsform der Anordnung sind die Klammerelemente derartig ausgebildet, dass mit jedem Klammerelement wahlweise zwei quer zum Trägerprofil verlaufende Begrenzungskanten zweier benachbarter Solarmodule oder zwei längs zum Trägerprofil verlaufende Begrenzungskanten zweier benachbarter Solarmodule übergriffen werden können, zur formschlüssigen Sicherung gegen ein Abheben vom Trägerprofil . Hierzu stehen die Kopfelemente nicht nur in Profillängsrichtung des jeweiligen Stegelements beidseitig über das Stegelement über, sondern zusätzlich auch beidseitig in einer Richtung quer zur Profillängsrichtung des Stegelements.
Mit dieser Ausführungsform wird es möglich, mit denselben
Klammerelementen ohne zusätzliche Bauteile wahlweise längs oder quer zum Trägerprofil verlaufende Begrenzungskanten von Solarmodulen gegen, ein Abheben vom Trägerprofil zu sichern.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführ- ungsform der Anordnung sind die Trägerprofile und die Klammerelemente derartig ausgebildet, dass mit jedem Klammerelement wahlweise auch nur ein einziges Solarmodul auf dem jeweiligen Trägerprofil befestigt werden kann, indem das Kopfelement desselben nur die Begrenzungskante dieses einen Solarmoduls übergreift. Die Klammerelemente und deren Befestigungen an den Trägerprofilen müssen für diesen Zweck derartig ausgebildet sein, dass sie die Biegemomente, welche durch die einseitige Belastung entstehen können, ohne nennenswerte Verformung oder gar Beschä- digung ertragen können. Durch diese Ausgestaltung wird es möglich, die gleichen Klammerelemente, welche zwischen den Solarmodulen eingesetzt werden, auch in den Randbereichen einzusetzen, wodurch auf zusätzliche Spezialteile für diesen Bereich verzichtet werden kann. Die Bereiche der Kopfelemente, welche zum
Übergreifen der Begrenzungskanten der Solarmodule über das jeweilige Stegelement überstehen, weisen an ihren Unterseiten Angrenzungsflachen auf, welche zum Angrenzen an die Oberseiten der Begrenzungskanten der Solarmodule dienen und damit zum Niederhalten der Solarmodule auf dem Trägerprofil . Diese Angrenzungsflachen definieren in einer bevorzugten Ausführungsform je Kopfelement eine Ebene .
Dabei sind die Kopfelemente und die Stegele- mente der Klammerelemente bei einer bevorzugten Ausführungsvariante dieser Ausführungsform jeweils derartig ausgebildet, dass bei der Montage beim Ein- und/oder Aufschieben des jeweiligen Kopfelements in und/oder auf das zugehörige Stegelement dieses in seiner bestimmungsgemäs- sen Endposition am Stegelement anschlägt. Weiter weisen die Kopfelemente dabei jeweils unterhalb der von ihren
Angrenzungsflächen definierten Ebenen einen nach unten vorstehenden Anschlag auf, welcher entgegen der Ein- und/oder Aufschieberichtung des Kopfelements in und/oder auf das zugehörige Stegelement wirkt und zur Angrenzung an die Stirnseite einer quer zu dem das Kopfelement tra- genden Trägerprofil verlaufenden Begrenzungskante eines mit diesem Kopfelement zu befestigenden Solarmoduls dient . Hierdurch werden die Kopfelemente bei installierten Solarmodulen durch ein von ihnen gehaltenes Solarmodul in ihrer bestimmungsgemässen Befestigungsposition am jeweiligen Stegelement gesichert.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsvariante der Ausführungsfortn weisen die Kopfelemente jeweils zwei unterhalb der von ihren Angrenzungsflächen definierten Ebene gebildete Anschläge auf, welche in und entgegen der Ein- und/oder Aufschieberichtung des Kopf- elements in und/oder auf das zugehörige Stegelement wirken und zur Angrenzung an die Stirnseiten zweier sich gegenüberliegender, quer zu dem das Kopfelement tragenden Trägerprofil verlaufenden Begrenzungskanten zweier mit diesem Kopfelement zu befestigenden Solarmodule dienen.
Diese Anschläge sichern das Kopfelement bei installierten Solarmodulen durch die von diesem Kopfelement gehaltenen Solarmodule in seiner bestimmungsgemässen Befestigungsposition am jeweiligen Stegelement. Je nachdem, welche Installationssituation angetroffen wird, kann die eine oder die andere Ausführungsvariante dieser Ausführungsform bevorzugter sein.
Bei beiden Ausführungsvarianten ist es zudem bevorzugt, dass die Kopfelemente derartig ausgebildet sind, dass jeder der Anschläge jeweils durch Einbringung einer einzigen Bohrung an einer bestimmten Stelle in das Kopfelement unwirksam gemacht werden kann. Für den Fall, dass das jeweilige Kopfelement keine weiteren unterhalb der von ihren Angrenzungsflächen definierten Ebene gebil- deten Vorsprünge aufweist, was bevorzugt ist, kann dass Kopfelement dann nach Einbringung der Bohrungen bei in-
stallierten Solarmodulen durch Herunter- und/oder Herausschieben des Kopfelerαents von und/oder aus dem Stegelement entfernt werden.
Dabei ist es weiter von Vorteil, wenn die Kopfelemente jeweils Markierungen aufweisen, an welcher Stelle die jeweilige Bohrung eingebracht werden muss. Hierdurch wird das gezielte Einbringen der Bohrungen zwecks Entfernung der Anschläge wesentlich erleichtert.
In einer weiteren Ausführungsvariante der bevorzugten Ausführungsform der Anordnung ist die form- schlüssige Verbindung zwischen Kopfelement und Stegelemente jeweils ausschliesslich oberhalb der von den An- grenzungsflachen des jeweiligen Kopfelements definierten Ebene gebildet . Hierdurch können die Kopfelemente derartig ausgebildet werden, bevorzugterweise indem sie sich bis auf allfällig vorhandene und für die Montage bzw. Demontage aufhebbare Sicherungsvorrichtungen, wie z.B. Federnasen, ausschliesslich oberhalb der von ihren Angren- zungsflachen definierten Ebene erstrecken, dass sie bei in Befestigungsposition angeordneten Solarmodulen jeweils in- und/oder auf die an den Trägerprofilen befestigten Stegelemente ein- und/oder aufgeschoben werden können und, gegebenenfalls nach vorgängiger Aufhebung einer all- fällig vorhandenen Demontagesicherung, durch Heraus- und/oder Herunterschieben vom jeweiligen Stegelement ent- fernt werden können, zur Ermöglichung eines einfachen Austausches einzelner Solarmodule.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Kopfelemente und die Stegelemente jeweils derartig ausgebildet, dass bei der Montage beim Ein- und/oder Aufschieben des jeweiligen Kopfelements in und/oder auf das zugehörige Stegelement das Kopfelement mit dem Stegelement verrastet, was bevorzugterweise derart erfolgt, dass die Verrasterung nur unter einer Zerstörung des Kopfelements und/oder des Stegelements aufhebbar ist. Bei entsprechend stabiler Ausführung der Kopf- und Stegelemente lässt sich hier-
durch ein wirksamer Diebstahlschutz für die mit der Anordnung befestigten Solarmodule realisieren.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Klammerelemente jeweils aus genau zwei Bauteilen gebildet, und zwar aus einem einstückigen Stegelement und einem in dieses ein- und./- oder aufgeschobenen einstückigen Kopfelement . Hierdurch kann eine erfindungsgemässe Anordnung aus einem Minimum unterschiedlicher Bauteile gebildet werden.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführ- ungsform der Anordnung sind die Trägerprofile und die
Stegelemente derartig ausgebildet, dass die Klammerelemente in mehreren verschiedenen Höhenpositionen in die Trägerprofile eingeschoben und/oder auf diese aufgeschoben werden können. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Kopfelemente und die Stegelemente derartig ausgebildet, dass die Kopfelemente in mehreren verschiedenen Höhenpositionen in die Stegelemente eingeschoben und/oder auf diese aufgeschoben werden können.
Durch die beiden zuvor erwähnten Ausführungs- formen wird es möglich, dieselben Bauteile für unterschiedlich dicke Solarmodule zu verwenden, ohne dass hierfür zusätzliche Bauteile benötigt werden. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind je Klammerelement ein oder mehrere separat ausgebildete Einlageelemente, welche bevorzugterweise als Einlagebleche oder Einlageplatten ausgebildet sind, vorhanden, welche durch das jeweilige Stegelement formschlüssig positioniert sind und einlagig oder in mehreren Lagen als Auflage für die mit dem jeweiligen Klammerelement zu befestigenden Solarmodule dienen. Hierdurch lassen sich die Klammerelemente für eine Vielzahl unterschiedlich dicker Solarmodule verwenden. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Klammerelemente jeweils
durch gezielte plastische Verformung eines Profilabschnitts des Trägerprofils und/oder des Stegelements gegen ein Längsverschieben entlang dem Trägerprofil gesichert, und zwar bevorzugterweise in beiden Richtungen. Dies kann beispielsweise dergestalt erfolgen, dass mit einem speziellen Werkzeug ein Profilsteg des Trägerprofils, auf welchem das jeweilige Stegelement aufliegt, neben dem Stegelement ausgekrempelt wird und dadurch formschlüssig einen Anschlag gegen ein Verschieben des Stegelements bildet. Hierdurch bedarf es keiner zusätzlichen Elemente wie Schrauben oder Nieten zur Sicherung der
Klammerelemente gegen ein Verschieben an den Trägerprofilen.
Dabei ist es bei Ausführungsformen der Anordnung, bei denen die zuvor erwähnten Einlageelemente zum Einsatz kommen und die Klammerelemente jeweils durch gezielte plastische Verformung eines Profilabschnitts des Trägerprofils und/oder des Stegelements gegen ein Längsverschieben entlang dem Trägerprofil gesichert werden, bevorzugt, dass zur Sicherung der Klammerelemente jeweils mindestens eines der Einlageelemente, insbesondere ein
Einlageblech oder eine Einlageplatte, vorhanden ist, welches durch die plastische Verformung des Profilabschnitts des Trägerprofils und/oder des Einlageelements am Längsverschieben entlang dem Trägerprofil gehindert ist und dabei eine Längsverschiebung des Klammerelements entlang dem Trägerprofil verunmöglicht . Je nach Einbausituation kann sich dies als besonders vorteilhaft erweisen.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Trägerprofilreihen je- weils von mehreren, in Längsrichtung voneinander beab- standeten Trägerprofilteilstücken gebildet. Hierdurch lässt sich Material einsparen und bei Ausführungsformen, bei denen die Stegelemente in und/oder auf die Trägerprofile ein- und/oder aufgeschoben werden müssen, die In- stallationsarbeit erleichtern, da die Enden des jeweiligen Trägerprofilteilstücks relativ nahe am Installations-
ort des Stegelements angeordnet sind. Weiter ergibt sich hierdurch der Vorteil, dass sich die Schubbeanspruchung in den Befestigungspunkten des jeweiligen Trägerprofil - teilstücks bzw. die Bewegung von dessen Befestigungspunkten relativ zueinander infolge der unvermeidlichen Län- genänderung desselben bei Temperaturänderungen in engen Grenzen halten lässt, was eine einfache und zuverlässige Befestigung der Anordnung auf einem Gebäudedach oder an einer Fassade auch ohne aufwändige Befestigungslösungen ermöglicht . In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Anordnung sind die Trägerprofile jeweils mittig im Profil auf der jeweiligen Installationsfläche bzw. auf einer darauf angeordneten Tragstruktur befestigt, was einer einfachen schnellen Montage derselben förderlich ist.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, der Anordnung sind die Trägerprofilreihen parallel oder rechtwinklig zur Traufkante eines sie tragenden Gebäudedaches bzw. horizontal oder vertikal an einer Ge- bäudefassade angeordnet, wobei je nach Installationssituation die eine oder andere Variante vorteilhafter sein kann.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführ- ungsform der Anordnung, bei welcher diese parallel zur Traufkante eines die Anordnung tragenden Gebäudes verlaufende Trägerprofilreihen aufweist sowie mehrere mit der Anordnung auf dem Gebäudedach befestigte Solarmodule, sind auf der Unterseite der Solarmodule jeweils bevorzugterweise demontierbare Anschlagelemente angeordnet, wel- che jeweils in Richtung zur Traufkante hin formschlüssig an einem der Trägerprofile anschlagen. Hierdurch lässt sich auf einfache und kostengünstige Weise eine zuverlässige Abrutsch-Sicherung für die Solarmodule realisieren. Dabei ist es bevorzugt, die Anschlagelemente als demontierbare, einstückige Clips auszubilden, bevorzugterweise aus rostfreiem Stahlblech.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft einen Clip zur Bildung eines Anschlagelements auf einer Aussenfläche (anspruchsgemässe erste Aussenfläche) eines ebenen, dünnwandigen plattenförmigen Bauteils unter Befestigung des Clips in einer in dieser Aussenfläche ange- ordneten, insbesondere kreisrunden, rechteckigen oder langlochförmigen Öffnung, welche das Bauteil durchdringt und in einer anspruchsgemässen zweiten Aussenfläche des Bauteils endet, die im Wesentlichen parallel zur ersten Aussenfläche ist. Bevorzugterweise ist der Clip geeignet zur Bildung eines Anschlagelements für die beiden zuletzt beschriebenen Ausführungsformen der Anordnung gemäss dem ersten Aspekt der Erfindung.
Der Clip weist zwei über einen Federabsehnitt federnd miteinander verbundene Schenkelabschnitte auf, deren freie Enden in einem neutralen, d.h. spannungsfreien Zustand beabstandet voneinander sind und ausgehend von diesem Zustand unter Überwindung der Federkraft des Federabschnitts aufeinander zu bewegbar sind, ähnlich wie die beiden Schenkel einer Pinzette. Die Schenkelabschnitte weisen jeweils eine oder mehrere Anlageflächen auf (anspruchsgemässe erste Anlageflächen) , welche zur Anlage an der Aussenfläche des Bauteils bei bestimmungsgemässer Befestigung des Clips am Bauteil vorgesehen sind. Diese anspruchsgemässen ersten Anlageflächen definieren gemeinsam eine Anlageebene, welche bei bestimmungsgemässer Anordnung des Clips am Bauteil mit der anspruchsgemässen ersten Aussenseite des Bauteils zusammenfällt.
Die freien Enden der Schenkelabschnitte enden jeweils in einem hakenartigen Befestigungsabschnitt, welcher über die zuvor erwähnte Anlageebene hinaus steht .
Auf der Innenseite ihrer Hakenform weisen die hakenartigen Befestigungsabschnitte jeweils eine anspruchsgemässe zweite Anlagefläche auf, welche sich mit einem Abstand zu der durch die anspruchsgemässen ersten Anlageflächen definierten Anlageebene erstreckt und bei
bestimmungsgemässer Befestigung des Clips am Bauteil zur Anlage an der anspruchsgemässen zweiten Aussenflache des Bauteils dient.
Auf der Aussenseite ihrer Hakenform weisen die hakenartigen Befestigungsabschnitte jeweils eine im Wesentlichen senkrecht zur Anlageebene verlaufende an- spruchsgemässe erste Anschlagfläche auf, zur Bildung eines Anschlags in der Öffnung im Bauteil gegen ein Verschieben des jeweiligen Schenkelabschnitt in bestimmungsgemässer Anschlagrichtung parallel zur Anlageebene bei bestimmungsgemässer Befestigung des Clips am Bauteil.
Weiter weisen die Schenkelabschnitte jeweils unterhalb der Anlageebene eine von der anspruchsgemässen ersten Anschlagfläche abgewandte, im Wesentlichen senkrecht zur Anlageebene verlaufende anspruchsgemässe zweite Anschlagfläche auf, zur Bildung der Anschlagflächen des durch den Clip bei bestimmungsgemässer Befestigung desselben auf der anspruchsgemässen ersten Aussenfläche des Bauteils gebildeten Anschlagelernents .
Mit dem erfindungsgemässen Clip wird es mög- lieh, auf einfache Weise an beliebiger Stelle auf einer ebenen Aussenfläche eines dünnwandigen Bauteils ein werkzeuglos und mit einer Hand wieder entfernbares Anschlagelement zu bilden, ohne dass hierfür enge Toleranzen einzuhalten wären oder die Rückseite der Bauteilwandung zu- gänglich sein müsste.
In einer bevorzugten Ausführungsform des
Clips weisen die Befestigungsabschnitte jeweils auf ihrer dem Federabschnitt zugewandten Seite, und zwar bevorzugterweise direkt anschliessend an die jeweilige anspruchs- gemässe erste Anschlagfläche, eine weitere, anspruchsgemässe dritte Anlagefläche auf, welche sich mit einem Abstand zu der durch die anspruchsgemässen ersten Anlage- flächen definierten Anlageebene erstreckt, zur Anlage an der anspruchsgemässen zweiten Aussenfläche des Bauteils bei bestimmungsgemässer Befestigung des Clips am Bauteil. Hierdurch lässt sich der Clip derartig in der Öffnung im
Bauteil verriegeln, dass er für eine Demontage erst entgegen seiner Anschlagrichtung in der Öffnung bewegt werden muss, bevor seine Befestigungsabschnitte durch die Öffnung auf die von der anspruchsgemässen ersten Aussen- flache gebildete Seite des Bauteils zurückgeführt werden können .
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips ist es bevorzugt, dass die hakenartigen Befestigungsabschnitte jeweils auf der Aussenseite ihrer Hakenform eine gerundete, bevorzugterweise kreisabschnitts- förmige Form aufweisen. Hierdurch wird erreicht, dass die Befestigungsabschnitte trotz guter Einführbarkeit in die Öffnung ein Maximum an Biegesteifigkeit aufweisen.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips grenzen bei jedem Schenkelabschnitt die anspruchsgemässe zweite Anlagefläche und die an- spruchsgemässe zweite Anschlagfläche direkt aneinander an. Dabei ist es bevorzugt, dass diese jeweils von senkrecht oder nahezu senkrecht zueinander verlaufender! geraden Kanten des jeweiligen Schenkelabschnitts gebildet werden. Auf diese Weise lassen sich unnötige Biegemomente und Schubkräfte in Richtungen quer zur Anschlagrichtung vermeiden.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips werden jeweils die anspruchsgemässen ersten Anlageflächen von geraden Kanten der Schenkelabschnitte gebildet, so dass eine relativ grosse Anlagefläche zur Anlage an der ersten Aussenflache des Bauteils bereitgestellt wird.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführ- ungsform des Clips bilden die Schenkelabschnitte zusammen mit dem Federabschnitt eine einzige durchgehende anspruchsgemässe erste Anlageflache . Durch diese Massnahme kann diese Anlagefläche maximiert werden, was bevorzugt ist, um möglichst geringe Flächenpressungen am Bauteil zu erhalten.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips werden jeweils die anspruchsgemässen zweiten und/oder die anspruchsgetnässen dritten Anlageflächen, sofern vorhanden, von geraden, mit einem Abstand parallel zur Anlageebene verlaufenden Kanten der Befesti- gungsabschnitte gebildet. Dies ist bevorzugt, um auch auf der anspruchsgemässen zweiten Aussenseite des Bauteils möglichst geringe Flächenpressungen zu erhalten.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips ist der Federabschnitt von zwei von- einander bevorzugterweise parallel beabstandeten Federstegen gebildet. Hierdurch wird es möglich, bei ausreichender Festigkeit der Schenkelabschnitte und gewünschter Elastizität des Federabschnittes die Schenkelabschnitte und den Federabschnitt aus einem Halbzeugmaterial ein- heitlicher Materialstärke herzustellen, was bevorzugt ist.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips sind die Schenkelabschnitte des Clip spiegelbildlich ausgebildet, so dass sich ein symmetri- scher Aufbau des Clip ergibt.
In weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist der Clip einstückig ausgebildet, sind seine Schenkelabschnitte als ebene, flächige Abschnitte mit gleichbleibender Materialstärke ausgebildet und/oder ist der Clip aus einem Blechmaterial, insbesondere aus rostfreiem
Stahl, gebildet. All diese Massπahmen begünstigen eine kostengünstige Herstellung des erfindungsgemässen Clips sowie im letztgenannten Fall auch eine gute Haltbarkeit desselben unter rauhen klimatischen Bedingungen. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Clips ist dieser einstückig durch Ausstanzen eines die beiden Schenkelabschnitte und den Federabschnitt bildenden Stanzteils aus einem Blechmaterial und anschliessendes Biegen im Bereich des Federabschnittes hergestellt .
Dabei ist bevorzugterweise die Form des
Stanzteils derartig gewählt, dass die Kontur der Unterseite des Stanzteils im Wesentlichen als Gegenkontur zur Kontur der Oberseite des Stanzteils ausgebildet ist, so dass die einzelnen Stanzteile beim aneinander gereihten Stanzen aus einem Materialband nur sehr wenig Abfallma- terial hinterlassen. Hierdurch lassen sich erfindungs- gemässe Clips besonders kostengünstig in grossen Stückzahlen herstellen.
Ein dritter Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung eines Anschlagelements auf einer ebenen Aussenflache eines dünnwandigen Bauteils . Das Verfahren umfasst die folgenden Verfahrensschritte: a) Bereitstellen einer Öffnung in der Aussen- flache des Bauteils, welche die Wandung des Bauteils durchdringt; b) Bereitstellen eines Clips gemäss dem zweiten Aspekt der Erfindung,- und c) Anordnen der Befestigungsabschnitte des Clips unter einem Aufeinanderzubewegen der Schenkelab- schnitte entgegen der Federkraft des Federabschnitts derartig in der Öffnung des Bauteils, dass zumindest ein Teil der anspruchsgemässen ersten Anlageflächen des Clip an der Aussenfläche des Bauteils (anspruchsgemässe erste Aussenfläche des Bauteils) anliegen und die anspruchsge- mässen zweiten Anlageflächen an der anderen Seite der Wandung des Bauteils, in welche die Öffnung mündet (anspruchsgemässe zweite Aussenfläche), anliegen.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren lässt sich auf einfache und sicherer Weise ein mit einer Hand werkzeuglos installierbares und wieder entfernbares Anschlagelement auf einer ebenen Aussenfläche eines dünnwandigen Bauteils, z.B. auf der Unterseite eines die Begrenzungskanten eines Solarmoduls bildenden Rahmens aus einem Hohl- oder C-Profilmaterial, bilden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Weitere Ausgestaltungen, Vorteile und Anwendungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nun folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen-. Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht von schräg oben auf eine erfindungsgemässe Anordnung auf einem Steildach eines Gebäudes ;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt in Längsrichtung der Trägerprofile durch eines der Klammerelemente der Anord- nung aus Fig . 1 ;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt quer zur Längsrichtung der Trägerprofile durch eines der Klammerelemente der Anordnung aus Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eines der Klammerele- raente der Anordnung aus Fig. 1 ;
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Kopfelement der Klammerelemente der Anordnung aus Fig. 1;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt quer zur Längsrichtung des Trägerprofils durch ein Trägerprofil und ein darin befestigtes Stegelement wie in der Anordnung aus Fig. 1 verwendet;
Fig. 7 eine Seitenansicht auf einen Teil des Randbereiches der Anordnung aus Fig. 1
Fig. 8 eine Darstellung wie Fig. 3 einer bevor- zugten Ausführungsform der Anordnung aus Fig. 1 ; die Figuren 9 und 10 Darstellungen wie Fig. 3 einer zweiten erfindungsgemässen Anordnung;
Fig. 11 eine Seitenansicht eines ersten erfindungsgemässen Clips,- Fig. 12 eine Draufsicht auf den Clip aus Fig. 11;
Fig. 13 den Clip aus den Figuren 11 und 12 in einer hestimmungsgemässen Einbausituation;
Fig. 14 eine Draufsicht auf ein Stanzteil zur Bildung des Clips aus den Figuren 11 bis 13; Fig. 15 eine Draufsicht auf ein Zwischenprodukt bei der Herstellung des Stanzteiles aus Fig. 14;
Fig. 16 eine Seitenansicht eines zweiten erfin- dungsgemässen Clips;
Fig. 17 den Clip aus Fig. 16 in einer bestim- mungsgemässen Einbausituation;
Fig. 18 eine Draufsicht auf ein Stanzteil zur Bildung des Clips aus den Figuren 16 und 17;
Fig. 19 eine Seitenansicht eines dritten erfin- dungsgemässen Clips,- und
Fig. 20 eine Draufsicht auf den Clip aus Fig. 19.
WEGE ZBR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Eine erste erfindungsgemässe Anordnung für die Befestigung von mehreren Solarmodulen zur Bildung eines Solarfeldes ist in Fig. 1 während ihrer Erstellung auf einem Steildach eines Gebäudes in einer perspektivischen Draufsicht gezeigt. Wie insbesondere im rechten Bereich des dargestellten Daches zu erkennen ist, in welchem die Anordnung noch nicht fertiggestellt ist, umfasst diese mehrere Trägerprofilteilstücke 2, die beabstandet voneinander in parallel zur Traufkante 22 des Daches verlaufenden Reihen angeordnet sind. Jedes Trägerprofilteil - stück 2 trägt ein Klammerelement 3, 4, mit welchem jeweils zwei benachbarte Solarmodule 1 auf dem das Klammerelement 3, 4 tragenden Trägerprofilteilstück 2 befestigt sind, indem die sich gegenüberliegenden und quer zum Trägerprofilteilstück 2 verlaufenden Begrenzungskanten der beiden Solarmodule 2, welche beidseitig an das Klammerelement 3, 4 angrenzen, vom Klammerelement 3, 4 übergriffen werden und dadurch formschlüssig gegen ein Abheben vom Trägerprofilteilstück 2 gesichert werden.
Wie in Zusammenschau mit den Figuren 2, 3 und 4 erkennbar ist, welche einen Vertikalschnitt in Längsrichtung der Trägerprofilteilstücke 2 durch eines der Klammerelemente 3, 4 (Fig. 2), quer zur Längsrichtung der Trägerprofilteilstücke 2 durch eines der Klammerelemente 3, 4 (Pig. 3) sowie eine Draufsicht auf eines der Klam-
merelemente 3, 4 (Fig. 4) zeigen, bestehen die Klammerelemente 3, 4 jeweils aus einem Stegelement 3, welches zwischen den Begrenzungskanten der Solarmodule 2 angeordnet ist und aus einem separat vom Stegelement ausgebildeten Kopfelement 4 zum Übergreifen der Begrenzungskanten der Solarmodule 2.
Die Stegelemente 3 sind als Profilabschnitte ausgebildet und sind jeweils mit ihrer Profillängsrichtung in Längsrichtung des jeweiligen sie tragenden Trägerprofilteilstücks 2 orientiert. An ihren unteren Enden sind die Stegelemente 3 jeweils formschlüssig am Trägerprofilteilstück 2 befestigt, indem sie mit von ihnen gebildeten Profilkonturen in Profilabschnitte des Trägerprofilteilstücks 2 eingreifen. Dabei sind die Stegelemente 3 und die Trägerprofilteilstücke 2 derartig ausgebil- det , dass die Stegelemente 3 zur Befestigung am jeweiligen Trägerprofilteilstück 2 in Profillängsrichtung des Trägerprofilteilstücks 2 in dieses eingeschoben werden müssen.
Die Kopfelemente 4 sind im Bereich des oberen Endes des sie tragenden Stegelements 3 formschlüssig an diesem Stegelement 3 befestigt, indem sie jeweils in Profillängsrichtung des Stegelements 3 in Profilkonturen des Stegelements 3 eingeschoben sind und dabei in Profil - längsrichtung des Stegelements 3 beidseitig über das Stegelement 3 überstehen, zum Übergreifen der Begrenzungskanten der zu befestigenden Solarmodule 1.
Die Trägerprofilteilstücke 2 sind jeweils cnittig im Profil mit mehreren Nieten 28 auf der aus Blech gebildeten Dachoberseite befestigt . Wie in weiterer Zusammenschau mit Fig. 5 zu erkennen ist, welche eine Draufsicht auf eines der Kopf- elemente 4 zeigt, sind die Kopfelemente 4 als plattenför- mige Stanzteile aus Aluminium-Blechmaterial ausgebildet und derartig dimensioniert, dass mit jedem Klammerelement 3, 4 auch wahlweise zwei längs auf dem jeweiligen Trägerprofilteilstück 2 verlaufende Begrenzungskanten zweier
benachbarter Solarmodule 1 übergriffen werden könnten, zur formschlüssigen Sicherung gegen ein Abheben vom Trägerprofilteilstück 2.
Diejenigen Bereiche der Kopfelemente 4, welche zum Übergreifen der Begrenzungskanten der Solarmσdule 1 über das sie tragende Stegelement 3 überstehen, weisen an ihren Unterseiten Angrenzungsflächen 5 auf, welche an die Oberseiten der Begrenzungskanten der Solarmodule 1 angrenzen und diese dadurch auf den Trägerprofilteil- stücken 2 halten. Diese Angrenzungsflächen 5 definieren bei jedem Kopfelement 4 eine Ebene.
Wie insbesondere aus den Figuren 3 bis 5 erkennbar ist, weisen die Kopfelemente 4 jeweils zwei Schlitze 23 auf, welche derartig angeordnet und ausgebildet sind, dass das Kopfelement 4 bei der Montage durch Einschieben in das zugehörige Stegelement 3 in seiner bestimmungsgemässen Endposition mit den Endflächen der Schlitze 23 an der Stirnseite des Stegelements 3 anschlägt .
Unterhalb der von seinen Angrenzungsflachen 5 definierten Ebene weist jedes Kopfelement 4 einen nach unten vorstehenden und entgegen der Einschieberichtung in das zugehörige Stegelement 3 wirkenden Anschlag 6 auf, der als gestanzte Blechnase 6 einstückig mit dem Kopfelement 4 ausgebildet ist und an die Stirnseite 7 einer quer zum zugehörigen Trägerprofilteilstück 2 verlaufenden Begrenzungskante eines mit diesem Kopfelement 4 befestigten Solarmoduls 1 angrenzt. Hierdurch werden die Kopfelemente 4 bei installierten Solarmodulen 1 in einer Richtung entgegen ihrer Einschieberichtung in ihrer bestimmungsgemäs- sen Position gesichert.
Wie in Fig. 5 erkennbar ist, weisen die Kopf- elemente 4 auf ihrer Oberseite eine Markierung 24. Diese Markierung 24 gibt an, an welcher Stelle eine Bohrung mit einem Durchmesser entsprechend der Breite der Blechnase 6 in das Kopfelement 4 einzubringen ist für den Fall, dass der durch die Blechnase 6 gebildete Anschlag unwirksam
gemacht werden' soll. Da sich die Kopfelemente 4 jeweils ausschliesslich oberhalb der -von ihren Angrenzungsflachen 5 definierten Ebene erstrecken, können diese, nachdem der Anschlag 6 durch Einbringen der Bohrung unwirksam gemacht ist, bei installierten Solarmodulen 1 durch Verschieben entgegen ihrer Einschieberichtung vom jeweiligen sie tragenden Stegelement 3 entfernt werden. Hierdurch wird es möglich, einzelne Solarmodule 1 durch vorübergehendes Entfernen der jeweiligen das Solarmodul 1 haltenden Kopf- elemente 4 auf einfache und schnelle Weise auszutauschen. Wie weiter aus einer Zusammenschau der Fig. 3 mit der Fig. 6 zu erkennen ist, sind die Trägerprofilteilstücke 2 und die Stegelemente 3 der Klammerelemente 3, 4 derartig ausgebildet, dass die Klammerelemente 3, 4 in mehreren verschiedenen Höhenpositionen in die Träger- profilteilstücke (2) eingeschoben und/oder auf diese aufgeschoben werden können. Entsprechend eignen sich die gezeigten Trägerprofilteilstücke 2 und Klammerelemente 3, 4 grundsätzlich für zwei verschiedene Solarmodulcäicken. Wie aus Fig. 8 erkennbar wird, welche eine Darstellung wie Fig. 3 einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung zeigt, ist es zudem auch vorgesehen, zur Ermöglichung der Anpassung der erfindungsgemässe Anordnung an verschiedenste Solarmoduldicken je Klammerelement 3, 4 ein oder mehrere separat ausgebildete Einlageelemen- te 8 zwischen den Solarmodulen 1 und den Trägerprofil- teilstücken 2 zu verwenden, welche im vorliegenden Fall als Einlageblech 8 ausgebildet sind und durch das jeweilige Stegelement 3 formschlüssig positioniert sind.
Wie weiter aus den Figuren 3 und 8 zu erken- nen ist, sind die Solarmodule 1 jeweils durch eine gezielte plastische Verformung 25 eines Profilabschnitts des Trägerprofilteilstücks 2 im Bereich der Stirnflächen 7 ihrer Begrenzungskanten formschlüssig gegen ein Längs- verschieben entlang dem jeweiligen Trägerprofilteilstück 2 gesichert. Hierzu weisen in der Ausführungsform gemäss Fig. 8 die Einlagebleche 8 entsprechende Ausschnitte auf,
innerhalb welcher die plastische Verformung 25 des Profilabschnitts des Trägerprofilteilstücks 2 erfolgt. Hierdurch wird gleichzeitig auch die Einlageplatte 8 durch die plastische Verformung 25 formschlüssig am Längsverschieben entlang dem Trägerprofilteilstück 2 gehindert und, da diese das Stegelement 3 umschliesst, letztendlich auch das Klammerelement 3, 4.
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht auf einen Teil des Randbereiches der Anordnung aus Fig. 1, und zwar konkret auf die Stirnseite eines Trägerprofilteilstücks 2 mit dem darin angeordneten letzten Klammerelement 3, 4. Wie zu erkennen ist, wird hier das Stegelement 3 des Klammerelements 3, A1 dessen Kopfelement 4 aufgrund der Positionierung am Rande des Solarfeldes nur einseitig ein Solarmodul 1 übergreift und dadurch auf dem Trägerprofil- teilstück 2 befestigt, durch weitere plastische Verformungen 26 von Profilabschnitten des Trägerprofilteil- Stücks 2 am Ende desselben formschlüssig gegen ein Ausfahren aus dessen Profilkontur gesichert .
Die Figuren 9 und 10 zeigen Darstellungen wie Fig. 3 einer zweiten erfindungsgemäsβen Anordnung, wobei in Fig. 10 wie auch in Fig. 3 die übergriffenen Begrenzungskanten der Solarmodule 1 quer zu den Trägerprofilteilstücken 2 verlaufen, während sie in Fig. 9 längs dazu verlaufen. Wie zu erkennen ist, besteht der wesentliche Unterschied zwischen der ersten erfindungsgemässen Anordnung gemäss den Figuren 1 bis 8 darin, dass das Kopfelement 4 hier aus einem einfachen Profilabschnitt gebildet ist, welcher in seiner bestimmungsgemässen Position sowohl in Profillängsrichtung des dieses tragenden Stegele- ments 3 als auch quer dazu über das Stegelement 3 übersteht und so wahlweise die in Fig. 9 oder die in Fig. 10 dargestellte Befestigungssituation ermöglicht.
Wie aus den Figuren 3, 7, 8 und 10 erkennbar ist, weisen die Solarmodule 1 in Einbausituationen, in welchen sie mit ihren Begrenzungskanten quer zu den Trägerprofilteilstücken 2 verlaufend auf den parallel zu der
Traufkante 22 des Gebäudedaches verlaufenden Trägerprofilteilstücken 2 befestigt sind, auf ihrer Unterseite An- schlagelemente 9 auf, welche in Richtung zur Traufkante hin formschlüssig am jeweiligen Trägerprofilteilstück 2 anschlagen und dadurch als formschlüssige Abrutsch-Siehe- rung für das jeweilige Solarmodul 1 dienen.
Die Anschlagelemente 9 werden im vorliegenden Fall von einstückigen, einhändig ohne Werkzeug montier- und demontierbaren Clips 9 aus rostfreiem Stahlblech gebildet. Die Figuren 11 bis 13 zeigen eine erste er- findungsgemässe Ausführungsform eines Clips 9, wie er in den Anordnungen in den Figuren 3 und 7 zum Einsatz kommt, einmal in einer Seitenansicht (Fig. 11), einmal in einer Draufsicht (Fig. 12) und einmal in einer anderen bestim- mungsgemässen Einbausituation als in den Figuren 3 und 7 (Fig. 13) .
Wie insbesondere auch aus Fig. 13 erkennbar wird, ist der Clip 9 geeignet zur Bildung eines Anschlagelements auf einer Aussenfläche 11 eines ebenen, dünnwan- digen plattenförmigen Bauteils 10 unter Befestigung desselben in einer in dieser Aussenfläche 11 angeordneten, bevorzugterweise kreisrunden, rechteckigen oder" langloch- förmigen Öffnung 13, welche das Bauteil 10 durchdringt und in einer zweiten Aussenfläche 18 des Bauteils 10 en- det , die im Wesentlichen parallel zur ersten Aussenfläche 11 ist.
Der Clip 9 ist einstückig aus einem Stanzteil gleichmässiger Materialstärke aus rostfreiem Stahl gebildet und weist zwei über einen Federabschnitt 14 federnd miteinander verbundene Schenkelabschnitte 15a, 15b auf, deren freie Enden in einem neutralen, also spannungsfreien Zustand beabstandet voneinander sind und unter Überwindung der Federkraft des Federabschnitts 14 aufeinander zu bewegbar sind, was in Fig. 12 mit den punktierten Linien angedeutet ist . Der Federabschnitt 14 ist von zwei parallelen Pederstegen gebildet.
Die Schenkelabschnitte 15a, 15b bilden jeweils an ihren Oberseiten erste Anlageflächen 16, welche zusammen mit der Oberseite des Federabschnitts 14 eine einzige durchgehende gerade erste Anlagefläche 16 zur Anlage an der Aussenfläche 11 des Bauteils 10 bilden, an welcher mit dem Clip 9 ein Anschlagelement gebildet werden soll . Diese ersten Anlageflächen 16 der Schenkelabschnitte 15a, 15b bzw. die zusammen mit dem Federabschnitt 14 gebildete durchgehende Anlagefläche 16 definieren eine Anlageebene. Wie weiter zu erkennen ist, enden die freien
Enden der Schenkelabschnitte 15a, 15b jeweils in einem hakenartigen Befestigungsabschnitt 17, welcher über die Anlageebene hinaus steht.
Auf der Innenseite ihrer Hakenform bilden die hakenförmigen Befestigungsabschnitte 17 jeweils eine zweite Anlagefläche 19, welche sich mit einem Abstand parallel zu der Anlageebene erstreckt und zur Anlage an der zweiten Aussenfläche 18 des Bauteils 10 dient.
Auf der Aussenseite ihrer Hakenform bilden die hakenartigen Befestigungsabschnitte 11 jeweils eine im Wesentlichen senkrecht zur Anlageebene verlaufende erste Anschlagfläche 20, zur Bildung eines Anschlags in der Öffnung 13 gegen ein Verschieben des jeweiligen Schenkelabschnitt 15a, 15b in einer Richtung parallel zur Anlageebene.
Unterhalb der Anlageebene weisen die Schenkelabschnitte 15a, 15b jeweils eine von der ersten Anschlagfläche 20 abgewandte, im Wesentlichen senkrecht zur Anlageebene verlaufende zweite Anschlagfläche 21 auf, welche der Bildung der Anschlagflächen des durch den Clip 9 auf der ersten Aussenfläche 11 des Bauteils 10 gebildeten Anschlagelements dient.
Jeweils auf ihrer dem Federabschnitt 14 zugewandten Seite direkt anschliessend an die jeweilige erste Anschlagfläche 20 weisen die Befestigungsabschnitte 17 eine dritte Anlagefläche 22 auf, welche sich mit einem
Abstand parallel zu der Anlageebene erstreckt und wie schon die zweite Anlagefläche 19 zur Anlage an der zweiten Aussenflache 18 des Bauteils 10 dient. Auf der Aus- senseite ihrer Hakenform weisen die hakenförmigen Befestigungsabschnitte 17 zudem jeweils eine gerundete, insbe- sondere kreisabschnittsförmige Form auf.
Wie zu erkennen ist, grenzen die zweiten Anlageflächen 19 und die zweiten Anschlagflächen 21 jeweils direkt aneinander an und sind dabei jeweils von senkrecht zueinander verlaufenden geraden Kanten der Schenkelab- schnitte 15a, 15b gebildet.
Fig. 14 zeigt eine Draufsieht auf das Stanz- teil, aus welchem der Clip 9 durch Biegen im Bereich seines Federabschnitts 14 hergestellt wurde. Wie zu erkennen ist, sind die beiden Schenkelabschnitte 15a, 15b spiegelbildlich ausgebildet.
Fig. 15 zeigt eine Draufsicht auf ein Zwischenprodukt bei der Herstellung des Stanzteiles aus Fig. 14, aus welchem durch Vereinzeln der jeweils lediglich über zwei dünne Stege 27 miteinander verbundenen Teilele- mente die Stanzteile gemäss Fig. 14 gewonnen werden. Wie hier deutlich zu erkennen ist, ist die Form der nach Vereinzelung die einzelnen Stanzteile gemäss Fig. 14 bildenden Teilelemente derartig gewählt, dass die Kontur der Unterseite des einzelnen Stanzteils im Wesentlichen als Gegenkontur zur Kontur der Oberseite des Stanzteils ausgebildet ist, so dass beim seriellen Stanzen kaum Abfallmaterial anfällt . Dies wird aus den nur sehr kleinen Lücken zwischen den Teilelementen ersichtlich.
Die Figuren 16 bis IS zeigen Darstellungen wie die Figuren 11, 13 und 14 eines zweiten erfindungsge- mässen Clips 9, wie er in der Anordnung in Fig. 8 zum Einsatz kommt, bzw. des zur Bildung desselben verwendeten Stanzteils, wobei der einzige wesentliche Unterschied zwischen beiden Ausführungsformen darin besteht, dass bei der ersten Ausführungsform die Schenkelabschnitte 15a,
15b über den Federabschnitt 14 derartig federnd miteinan-
der verbunden sind, dass sie bei Überwindung der Federkraft des Federabschnitts 14 um eine senkrecht zur Anlageebene verlaufende Schwenkachse X aufeinander zu- echwenkbar sind, bei der zweiten Ausführungsform hingegen um eine parallel zu der Anlageeberie verlaufende Schwenk- achse Y.
Um bestimmungsgemäss wie in der Figuren 13 und 17 gezeigt mit den Clips 9 ein Anschlagelement an einer ebenen Aussenfläche eines dünnwandigen Bauteils zu bilden, werden die Befestigungsabschnitte 17 des jeweili- gen Clips unter einem Aufeinanderzubewegen der Schenkel - abschnitte 15a, 15b entgegen der Federkraft des Federabschnitts 14 derartig in der Öffnung 13 des Bauteils 10 angeordnet, dass die erste Anlagefläche 16 an der Aus- senseite 11 des Bauteils 10 anliegt und die zweiten An- lageflächen 19 an der Seite 18 der Wandung des Bauteils 10, welche der ersten Aussenseite 11 gegenüberliegt, anliegen.
Die Figuren 19 und 20 zeigen eine dritte er- findungsgemässe Ausführungsform eines Clips 9, einmal in einer Seitenansicht (Fig. 19) und einmal in einer Draufsicht (Fig. 20) . Dieser Clip 9 unterscheidet sich von dem in den Figuren 11 bis 13 dargestellten Clip im Wesentlichen dadurch, dass er in dem Bereich, in welchem er typischerweise für die Installation bzw. Demontage zwischen Daumen und Zeigefinger ergriffen wird, nach aussen vorstehende Prägungen 29 aufweist, wodurch seine Griffigkeit deutlich erhöht wird. Zudem ist dieser Bereich hier tiefer herabgezogen als bei der in den Figuren 11 bis 13 gezeigten Ausführungsform, wodurch sich die Handhabung des Clips 9 bei der Installation und Montage weiter verbessert, weil dieser Bereich des Clips 9 im bestimmungs- gemäss installierten Zustand weiter von der Fläche 11 des Bauteils, auf welcher er einen Anschlag bildet, absteht. Ein weiterer Unterschied zu dem in den Figuren 11 bis 13 gezeigt Clip besteht darin, dass hier die Schenkelabschnitte 15a, 15b an ihren Oberseiten jeweils eine Ver-
tiefung 30 aufweisen, so dass sie jeweils zwei separate Anlageflächen 16 bilden. Durch diese Vertiefung 30 weist die Oberseite des Stanzteils, aus welchem der Clip 9 durch Biegen im Bereich des Federabschnitts 14 hergestellt wird, im Wesentlichen die Gegenkontur zur Kontur seiner Unterseite auf, so dass die einzelnen Stanzteile beim aneinander gereihten Stanzen aus einem Materialbaϊid, wie dies wie für die Stanzteile der Ausführungsform ge- mäss den Figuren 11 bis 13 in Fig. 14 gezeigt ist, nur sehr wenig Abfallmaterial hinterlassen. Während in der vorliegenden Anmeldung bevorzugte Ausführungen der Erfindung beschrieben sind, ist klar darauf hinzuweisen, dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist und auch in anderer Weise innerhalb des Umfangs der nun folgenden Ansprüche ausgeführt werden kann .