HIERARCHISCHES NETZWERK MIT DEZENTRALER VERWALTUNG
Die Erfindung betrifft ein Netzwerk, das mehrere Teilnehmer und eine Nachrichtenübertragungseinrichtung zum Übertragen von Nachrichten zwischen den Teilnehmern umfasst.
Netzwerke, die mehrere Teilnehmer aufweisen, zwischen denen mittels einer Nachrichtenübertragungseinrichtung Nachrichten übertragen werden können, sind allgemein bekannt. Die
Teilnehmer können innerhalb des Netzwerkes in verschiedenen logischen Strukturen angeordnet sein, wobei es bekannt ist, die Teilnehmer in Form einer Baumstruktur anzuordnen. In einer Baumstruktur steht ein Teilnehmer an der Spitze, die übrigen Teilnehmer schließen sich an diesen Teilnehmer an. Der an der Spitze der Baumstruktur stehende Teilnehmer ist Teil einer obersten, ersten Netzwerkebene, die unmittelbar mit diesem Teilnehmer verbundenen Teilnehmer gehören zu einer der ersten Netzwerkebene untergeordneten zweiten Netzwerkebene, die sich an die letzteren Teilnehmer unmittelbar anschließenden
Teilnehmer sind Teil ein dritten, der zweiten Netzwerkebene untergeordnete Netzwerkebene, usw. In einer logischen
Baumstruktur sind nur Verbindungen zwischen Teilnehmern benachbarter Netzwerkebenen erlaubt. Verbindungen innerhalb einer Netzwerkebene sind verboten. Des Weiteren ist ein
Teilnehmer, abgesehen von dem Teilnehmer an der Spitze der Baumstruktur, genau mit einem Teilnehmer einer benachbarten übergeordneten Netzwerkebene verbunden. Des Weiteren können mehrere Teilnehmer einer untergeordneten Netzwerkebene mit einem einzelnen Teilnehmer der benachbarten übergeordneten Netzwerkebene verbunden sein.
Die Teilnehmer eines Netzwerkes werden auch als
„Netzwerkknoten" oder „Knoten" bezeichnet. Des Weiteren unterscheidet man, je nach Funktion des Teilnehmers, zwischen Master-Teilnehmer, Repeaterslave-Teilnehmer und Slave-
Teilnehmer. Der Master-Teilnehmer bildet den zentralen Punkt des Netzwerkes. Initialisierung und netzwerkspezifische
Funktionen werden durch den Master-Teilnehmer durchgeführt. Ohne einen Master-Teilnehmer ist das Netzwerk nicht
funktionsfähig. In einer Baumstruktur ist der Teilnehmer an der Spitze ein Master-Teilnehmer. Ein Repeaterslave-Teilnehmer ist eingerichtet, um Nachrichten zwischen benachbarten
Teilnehmern weiterzuleiten. Ein Slave-Teilnehmer leitet keine Nachrichten weiter. Slave-Teilnehmer bilden immer Endpunkte des Netzwerkes.
Wie beschrieben, werden Netzwerke üblicherweise über eine Zentraleinheit, beispielsweise einem Master-Teilnehmer, gemanagt. Das „Management" umfasst insbesondere Organisation, Verwaltung und Steuerung des Netzwerkes. Ein Beispiel für ein Netzwerk, das durch eine Zentraleinheit gemanagt wird, ist das unter dem IEEE 802.11-Standard bekannte WLAN-System, bei dem ein Access-Point die Zentraleinheit bildet und die Teilnehmer, auch „Clients" genannt, verwaltet und bedient. Ein weiteres Beispiel ist die neue Wireless HART-Technologie, die auf dem IEEE 802.15.4-Standard aufsetzt und ebenfalls eine
Zentraleinheit verwendet, um das Funknetzwerk zu organisieren, zu verwalten und zu steuern.
Nachteilig bei einem Netzwerk, bei dem das Management durch eine Zentraleinheit durchgeführt wird, ist, dass eine
Nachricht, die für das Managen des Netzwerkes von der
Zentraleinheit an einen Teilnehmer weitergeleitet werden muss, möglicherweise über das gesamte Netzwerk transportiert werden muss. In einem mehrere Netzwerkebenen umfassenden Netzwerk müssen die Teilnehmer, die zwischen der Zentraleinheit und dem Teilnehmer, für den die Nachricht bestimmt ist, liegen, die Nachricht weiterleiten. Dies führt zu erhöhtem Netzwerkverkehr und im Falle eines Funknetzwerkes, zu mehr Aktivität im
Funkspektrum. Außerdem werden die zwischenliegenden Teilnehmer
mit zusätzlichem Verkehr belastet, was zu einem erhöhten
Energiebedarf des Netzwerkes führt.
Des Weiteren bedeutet das Management eines Netzwerkes durch eine Zentraleinheit eine Bündelung der Netzwerkpflege in einem Gerät. Hieraus entsteht das Risiko, dass durch Ausfall dieses Gerätes das gesamte Management-Wissen verloren geht. Des Weiteren bedarf das Gerät einer hohen Rechenleistung, was einen hohen Energiebedarf und höhere Kosten zur Folge hat.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das einen reduzierten Netzwerkverkehr ermöglicht.
Diese Ausgabe wird durch ein Netzwerk gemäß dem unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Netzwerk umfasst mindestens einen ersten Teilnehmer, einen zweiten Teilnehmer, einen dritten Teilnehmer und eine Nachrichtenübertragungseinrichtung zum Übertragen von Nachrichten zwischen den Teilnehmern, wobei der erste
Teilnehmer in einer ersten Netzwerkebene, der zweite
Teilnehmer in einer zweiten Netzwerkebene und der dritte
Teilnehmer in einer dritten Netzwerkebene angeordnet ist, wobei die erste Netzwerkebene der zweiten Netzwerkebene übergeordnet ist, und die zweite Netzwerkebene der dritten Netzwerkebene übergeordnet ist, wobei das Netzwerk derart eingerichtet ist, dass der zweite Teilnehmer und der dritte Teilnehmer eine Übertragung einer Nachricht zwischen dem zweiten Teilnehmer und dem dritten Teilnehmer initiieren können, wobei die Übertragung der Nachricht auf die
Übertragung der Nachricht zwischen der zweiten Netzwerkebene und der dritten Netzwerkebene beschränkt ist.
Erfindungsgemäß ist das Netzwerk dezentralisiert. Das heißt, dass im Netzwerk übertragene Nachrichten nicht ausschließlich an eine Zentraleinheit des Netzwerkes gerichtet sind oder von einer Zentraleinheit des Netzwerkes ausgehen, sondern dass auch Nachrichten zwischen Teilnehmern ohne Beteiligung einer Zentraleinheit übertragen werden können. Auf diese Weise ist es möglich, die Verkehrslast im Netzwerk zu reduzieren. Die Zentraleinheit kann auf diese Weise entlastet werden und der Stromverbrauch im Netzwerk gesenkt werden.
Zwischen der ersten und zweiten Netzwerkebene und/oder der zweiten und dritten Netzwerkebene können weitere
Netzwerkebenen liegen. Bevorzugt ist, dass die erste und zweite Netzwerkebene sowie die zweite und dritte Netzwerkebene unmittelbar benachbart sind.
Vorzugsweise ist die Nachricht eine Netzwerkmanagement- Nachricht zum Management des Netzwerkes. Unter
„Netzwerkmanagement" ist die Organisation, Verwaltung und Steuerung des Netzwerkes zu verstehen. Dementsprechend sind Netzwerkmanagement-Nachrichten Nachrichten, mit denen das Netzwerk organisiert, verwaltet und/oder gesteuert wird.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Netzwerk zusätzlich ein erstes Subnetzwerk und ein zweites Subnetzwerk, wobei der erste Teilnehmer und der zweite Teilnehmer
Teilnehmer des ersten Subnetzwerkes sind, und der zweite
Teilnehmer und der dritte Teilnehmer Teilnehmer des zweiten Subnetzwerkes sind, wobei das erste Subnetzwerk auf Teilnehmer zwischen der ersten Netzwerkebene und der zweiten
Netzwerkebene begrenzt ist, und das zweite Subnetzwerk auf Teilnehmer zwischen der zweiten und der dritten Netzwerkebene begrenzt ist, wobei innerhalb des ersten Subnetzwerkes und des zweiten Subnetzwerkes zwischen zumindest zwei der Teilnehmer des jeweiligen Subnetzwerkes die Übertragung einer Nachricht
initiiert werden kann, wobei die Übertragung der Nachricht auf das jeweilige Subnetzwerk begrenzt ist.
Insbesondere können mehrere Subnetzwerke parallel zwischen gemeinsamen Netzwerkebenen ausgebildet sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das zweite Subnetzwerk genau einen Teilnehmer auf, der Teilnehmer des übergeordneten ersten Subnetzwerkes ist. Bevorzugt ist, dass die Teilnehmer eines Subnetzwerkes , die sowohl Teilnehmer eines übergeordneten Subnetzwerkes sind, für das
untergeordnete Subnetzwerk zumindest einen Teil des
Netzwerkmanagements übernehmen. Dadurch, dass ein Subnetzwerk genau einen Teilnehmer aufweist, der Teilnehmer des
übergeordneten Subnetzwerkes ist, ist genau ein Teilnehmer für das Netzwerkmanagement innerhalb des untergeordneten
Subnetzwerkes verantwortlich. Zuständigkeitsprobleme werden auf diese Weise vermieden. Des Weiteren ist für das
übergeordnete Subnetzwerk eindeutig festgelegt, wer für das Netzwerkmanagement im untergeordneten Subnetzwerk
verantwortlich ist.
Bevorzugt ist, dass die Übertragung der Nachricht
ausschließlich von einer untergeordneten Netzwerkebene in eine übergeordnete Netzwerkebene und/oder von einer übergeordneten Netzwerkebene in eine untergeordnete Netzwerkebene erfolgt.
Insbesondere ist bevorzugt, dass das Netzwerk in seiner
Netzwerkstruktur als Baumstruktur strukturiert ist.
Der erste Teilnehmer ist vorzugsweise ein Master-Teilnehmer. Der zweite Teilnehmer ist vorzugsweise ein Repeaterslave- Teilnehmer, der dritte Teilnehmer ein Repeaterslave-Teilnehmer oder ein Slave-Teilnehmer . Bei mehr als drei benachbarten
Netzwerkebenen kann der erste Teilnehmer alternativ auch ein Repeaterslave-Teilnehmer sein.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Netzwerkes,
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte Netzwerk bei Ausführung
einer ersten Management-Funktion, und
Fig. 3 das in Fig. 1 gezeigte Netzwerk bei Ausführung
einer zweiten Management-Funktion.
Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Netzwerkes in einer schematischen Darstellung.
Das Netzwerk 1 ist in seiner Struktur als Baumstruktur
ausgeführt und umfasst vier Netzwerkebenen. In der ersten Netzwerkebene befindet sich ein erster Teilnehmer 2, der die Spitze der Baumstruktur bildet. Der erste Teilnehmer 2 ist hier ein Master-Teilnehmer, der initialisierungs- und
netzwerksspezifische Funktionen durchführt. In einer der ersten Netzwerkebene untergeordneten zweiten Netzwerkebene befinden sich zwei zweite Teilnehmer 3a, 3b, die in diesem Ausführungsbeispiel beide als Repeaterslave-Teilnehmer
ausgebildet sind. Hauptfunktion der zweiten Teilnehmer 3a, 3b ist das Weiterleiten von Nachrichten. In der dritten
Netzwerkebene, die der zweiten Netzwerkebene untergeordnet ist, befinden sich vier dritte Teilnehmer 4a, 4b, 4c, 4d. Die zwei dritten Teilnehmer 4a und 4b sind mit dem zweiten
Teilnehmer 3a verbunden, zwei weitere der dritten Teilnehmer 4c, 4d sind mit dem zweiten Teilnehmer 3b verbunden. Zwei der vier dritten Teilnehmer 4a, 4d sind als Slave-Teilnehmer ausgebildet, die anderen zwei der vier dritten Teilnehmer 4b, 4c sind als Repeaterslave-Teilnehmer ausgebildet. Drei der vier dritten Teilnehmer, die dritten Teilnehmer 4a, 4c und 4d, bilden Endpunkte des Netzwerkes 1. Die vierte Netzwerkebene umfasst einen vierten Teilnehmer 5. Der vierte Teilnehmer 5 ist mit dem dritten Teilnehmer 4b verbunden. Der vierte
Teilnehmer 5 ist als Repeaterslave-Teilnehmer ausgeführt, bildet aber in seiner Funktion einen Endpunkt des Netzwerkes 1. Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilnehmern des
Netzwerkes 1 wird durch eine
Nachrichtenübertragungseinrichtung 6 gewährleistet, über die Nachrichten zwischen den Teilnehmern des Netzwerkes 1
übertragbar sind. Das Netzwerk 1 ist derart eingerichtet, dass die Übertragung einer Nachricht ausschließlich von einer untergeordneten Netzwerkebene in eine übergeordnete
Netzwerkebene und/oder von einer übergeordneten Netzwerkebene in eine untergeordnete Netzwerkebene erfolgt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Netzwerk 1 als
Funknetzwerk ausgebildet, der erste Teilnehmer 2, die zweiten Teilnehmer 3a, 3b, die dritten Teilnehmer 4a, 4b, 4c, 4d und der fünfte Teilnehmer 5 sind als Funkstationen ausgeführt. Die Nachrichtenübertragung erfolgt mittels Funkwellen. Die
Nachrichtenübertragungseinrichtung 6 überträgt die Funkwellen zwischen den einzelnen Teilnehmern, kann also insbesondere durch Luft ausgebildet sein. Alternativ kann das Netzwerk 1 auch als drahtgebundenes Netzwerk 1 ausgeführt sein. In diesem Falle umfasst die Nachrichtenübertragungseinrichtung 6 ein oder mehrere Drähte und/oder Leiterbahnen, die die Teilnehmer des Netzwerkes 1 zum Übertragen von Nachrichten miteinander verbinden .
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, hat, abgesehen von dem ersten Teilnehmer 2, jeder Teilnehmer des Netzwerkes 1 genau eine Verbindung zu einem Teilnehmer, der in einer
benachbarten, übergeordneten Netzwerkebene liegt. Dagegen kann ein Teilnehmer Verbindungen zu mehreren Teilnehmern aufweisen, die in einer untergeordneten Netzwerkebene liegen.
Beispielsweise hat der zweite Teilnehmer 3a genau eine
Verbindung mit einem ersten Teilnehmer, hier dem ersten
Teilnehmer 2, und zwei Verbindungen mit untergeordneten dritten Teilnehmern, hier den Teilnehmern 4a, 4b.
Selbstverständlich können auch mehr als zwei untergeordnete Teilnehmer mit einem übergeordneten Teilnehmer verbunden sein.
Das Netzwerk 1 unterteilt sich in vier Subnetzwerke 7, 8a, 8b, 9. Das erste Subnetzwerk 7 umfasst den ersten Teilnehmer 2 und die zweiten Teilnehmer 3a, 3b, das zweite Subnetzwerk 8a umfasst den zweiten Teilnehmer 3a und die zwei dritten
Teilnehmer 4a, 4b, das dritte Subnetzwerk 8b umfasst den anderen zweiten Teilnehmer 3b und die zwei übrigen dritten Teilnehmer 4c, 4d, das vierte Subnetzwerk 9 umfasst den dritten Teilnehmer 4b und den vierten Teilnehmer 5. Der zweite Teilnehmer 3a ist sowohl Teilnehmer des ersten Subnetzwerkes 7 und des zweiten Subnetzwerkes 8a, der andere zweite Teilnehmer 3b ist sowohl Teilnehmer des ersten Subnetzwerkes 7 als auch des dritten Subnetzwerkes 8b. Der dritte Teilnehmer 4b ist sowohl Teilnehmer des zweiten Subnetzwerkes 8a als auch des vierten Subnetzwerkes 9. Das zweite Subnetzwerk 8a und das dritte Subnetzwerk 8b sind parallel zwischen der zweiten
Netzwerkebene und der dritten Netzwerkebene angeordnet.
Das Netzwerk 1 ist derart eingerichtet, dass innerhalb des ersten Subnetzwerkes 7, des zweiten Subnetzwerkes 8a, des dritten Subnetzwerkes 8b und des vierten Subnetzwerkes 9 zwischen den Teilnehmern des jeweiligen Subnetzwerkes die Übertragung einer Nachricht initiiert werden kann, wobei die
Übertragung der Nachricht auf das jeweilige Subnetzwerk begrenzt ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Nachricht eine Netzwerkmanagement-Nachricht zum Management des
Subnetzwerkes . Das Netzwerk 1 ist derart eingerichtet, dass die Teilnehmer, die sowohl Teil eines übergeordneten als auch eines untergeordneten Subnetzwerkes sind, für das
untergeordnete Subnetzwerk zumindest einen Teil des
Netzwerkmanagements übernehmen. In diesem Ausführungsbeispiel übernimmt der zweite Teilnehmer 3a die Netzwerk- Managementfunktionen für das zweite Subnetzwerk 8a, der andere zweite Teilnehmer 3b für das dritte Subnetzwerk 8b, und der dritte Teilnehmer 4b Netzwerkmanagement-Funktionen für das vierte Subnetzwerk 9.
Die Netzwerkmanagement-Nachricht kann beispielsweise eine Synchronisierungsnachricht sein, die der übergeordnete
Teilnehmer, beispielsweise der zweite Teilnehmer 3a, auch „parent" genannt, an die mit ihm verbundenen dritten
Teilnehmer 4a, 4b, auch „children" genannt, überträgt. Mittels dieser Synchronisierungsnachricht können sich die dritten Teilnehmer 4a, 4b auf den zweiten Teilnehmer 3a
synchronisieren und ihre innere Uhr an diesem justieren.
Des Weiteren kann die Nachricht eine Aufnahmeanfragenachricht sein, die von einem Children, beispielsweise dem dritten
Teilnehmer 4a, initiiert wird, um dem Parent, hier dem zweiten Teilnehmer 3a, mitzuteilen, dass es in das Netzwerk 1
aufgenommen werden möchte. Bei erfolgreicher Aufnahme in das Netzwerk 1 kann der zweite Teilnehmer 3a dem aufgenommenen Children, dem dritten Teilnehmer 4a, eine
Aufnahmebestätigungsnachricht übertragen .
Des Weiteren kann die Nachricht, die innerhalb eines
Subnetzwerkes 7, 8a, 8b, 9 übertragen wird, eine
Übertragungsfrequenznachricht sein, über die der Parent einem
oder beiden seiner Children, beispielsweise der zweite Teilnehmer 3a den dritten Teilnehmern 4a, 4b, mitteilt, das Frequenzband, auf denen Nachrichten zwischen dem Parent und dem Children übertragen werden, zu wechseln. Dies ist
beispielhaft in Fig. 2 dargestellt. Der erste Teilnehmer 2 kommuniziert mit seinen Children, den zweiten Teilnehmern 3a, 3b, in einem Frequenzband f i . Der zweite Teilnehmer 3a teilt seinen Children, den dritten Teilnehmern 4a, 4b, mit, in ein neues Frequenzband fi+x zu wechseln. Ebenfalls teilt der zweite Teilnehmer 3b seinen Children, hier den dritten Teilnehmern 4c, 4d mit, ebenfalls in das Frequenzband fi+y zu wechseln. Der dritte Teilnehmer 4b teilt seinem Children, hier dem vierten Teilnehmer 5, mit, in das Frequenzband fi+z zu wechseln.
Des Weiteren kann die Netzwerkmanagement-Nachricht als
Identifikationsabfragenachricht oder als
Identifikationsübermittelungsnachricht ausgebildet sein. Dies soll beispielhaft anhand der Fig. 3 näher erläutert werden.
Den einzelnen Teilnehmern des Netzwerkes 1 sind
Identifikationsnummern ( id) 1 bis 6 zugewiesen. Durch
Übertragen einer Identifikationsabfragenachricht der Parents an ihre Children und der Übertragung einer
Identifikationsübermittlungsnachricht der Children an ihre Parents wird an jedem Parent eine Liste (Linklist) erstellt, die die Identifikationsnummern der untergeordneten Teilnehmer enthält, die mit dem jeweiligen Parent verbunden sind. Auf diese Weise erhält der Master-Teilnehmer 2 durch seine
Children, den zweiten Teilnehmern 3a, 3b, eine Liste mit den Verbindungen, die die mit dem Master-Teilnehmer 2 verbundenen Teilnehmer vollständig auflistet, ohne dass der Master- Teilnehmer 2 die Identifikationsnummer jedes einzelnen
Teilnehmers abfragen muss.
Des Weiteren kann die Netzwerkmanagement-Nachricht eine
Sendeleistungsanpassungsnachricht sein, mit der ein Parent die Sendeleistung seiner Children steuert. Umgekehrt kann ein Parent anhand einer von einem Children übertragenen
Empfangsfeldstärkenachricht seine eigene Sendeleistung
anpassen. Auf diese Weise können Parent und Children ihre Sendeleistungen optimieren.
Des Weiteren kann die Netzwerkmanagement-Nachricht eine von einem Parent initiierte Nachricht an einen seiner Children sein, einen anderen Parent zu suchen, die Aktivierung eines Installations-Modus oder die Aktivierung eines Schlafmodus, um den Children zu installieren oder zu deaktivieren.
Bezugs zeichenliste
Netzwerk 1
Master- eilnehmer 2
Repeaterslave-Teilnehmer 3a, 3b, 4b, 4c, 5
Slave-Teilnehmer 4a, 4d
Nachrichtenübertragungseinrichtung 6 Erstes Subnetz 7 Zweites Subnetz 8a Drittes Subnetz 8b Viertes Subnetz 9