Cyclomethiconfreie Aerosolzubereitungen
Die Erfindung umfasst cyclomethiconfreie Aerosolzubereitungen umfassend ein spezifisches Kohlenwasserstoffgemisch aus Oligomeren des Buten bzw. Butadien mit Kettenlängen von C16 bis C32 und mehr.
Ein Aerosol ist ein disperses System, bei dem ein Feststoff oder eine Flüssigkeit in einem Gas äußerst fein verteilt vorliegt. Das Aerosol wird in der Regel erst bei der Anwendung mit Hilfe eines geeigneten Sprühsystems durch Versprühen von Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen selbst erzeugt, wozu beispielsweise Sprühdosen verwendet werden können, in denen ein verflüssigtes Druckgas als Treibgas dient. Beim Öffnen des Druckventils entweicht das Gemisch aus Treibmittel und Wirkstofflösung durch eine feine Düse, das Treibmittel verdampft und hinterlässt das fein verteilte Sprühgut als Aerosol. Im
anwendungstechnischen Sprachgebrauch wird der Begriff Aerosol vom Fachmann häufig auch im Sinne von Aerosolsprays verwendet, d.h. hier wird unter„Aerosol" nicht der reine Sprühnebel, sondern eine Druckgasverpackung nebst Abgabe- bzw. Dosiervorrichtung und Füllgut verstanden.
Das Füllgut umfasst Wirkstofflösung und Treibmittel. Als Wrkstofflösung wird die Summe aller Zubereitungsbestandteile ohne das Treibmittel bezeichnet. Der Begriff Wrkstofflösung wird auch dann verwendet, wenn die Zubereitung z.B. in Form einer Suspension oder Emulsion vorliegt.
Als Sprühgut, Sprühnebel, Sprühstoss oder Sprühkegel wird synonym das bei einmaliger Betätigung der Aerosolvorrichtung ausgetriebene Füllgut betrachtet.
Üblicherweise werden Antitranspirantien (AT) und Deodorantien (Deo) in mannigfaltigen Produktformen angeboten, wobei in Europa Roller, Pumpzerstäuber und Aerosole dominieren, in den USA, Mittel- und Südamerika eher die Stifte. Es sind sowohl wasserfreie (Suspensionen) als auch wasserhaltige Produkte (hydro-alkoholische Formulierungen, Emulsionen) bekannt.
Antitranspirantien oder Desodorantien dienen dazu, Körpergeruch zu beseitigen oder verhindern, der entsteht, wenn der an sich geruchlose frische Schweiß durch
Mikroorganismen zersetzt wird. Den üblichen kosmetischen Desodorantien liegen unterschiedliche Wirkprinzipien zugrunde.
Im allgemeinen Sprachgebrauch erfolgt nicht immer eine klare Trennung der Begriffe „Deodorant" und„Antitranspirant". Vielmehr werden - insbesondere auch im
deutschsprachigen Raum - Produkte zur Anwendung im Achselbereich pauschal als
Desodorantien bzw.„Deos" bezeichnet. Dies geschieht unbeachtlich der Frage, ob auch eine antitranspirante Wirkung vorliegt.
Im Stand der Technik finden sich bei wasserfreien Suspensionen fast ausschließlich
Deodorant- oder Antitranspirantformulierungen, die Silikonöle, insbesondere
Cyclomethicone, beinhalten.
Flüchtige Silikonöle, insbesondere Cyclomethicone, dienen als Trägeröl für die Wirkstoffe und ermöglichen so ein gleichmäßiges Aufbringen auf die Haut. Durch die hohe Flüchtigkeit dampft Cyclomethicone sehr schnell von der Haut ab, ohne ein klebriges Gefühl zu verursachen. Durch das Abdampfen des Silikonöls werden weiße Rückstände durch das AT- Mittel oder die Verdicker auf der Haut sehr schnell sichtbar (Weißeleffekt). Formeln mit Cyclomethiconen werden durch viele Verbraucher als zu trocken und wenig pflegend empfunden.
Cyclomethicone, z.B. INCI-Bezeichnung für ein Octamethylcyclotetrasiloxan, besitzen die allgemeine Formel, mit I = 3 - 6
Angeboten werden beispielsweise Cyclomethicon/Decacyclopentasiloxan (D5) oder
Cyclomethicon/Dodecamethylcyclohexasiloxan (D6). Die Gemische können für sich allein oder in entsprechenden Zubereitungen als flüchtige Silikonverbindungen eingesetzt werden (Cosmet. Toiletries 107, Nr. 5, 27 [1992]).
Nachteile der Cyclopentasiloxane (D5) und der flüchtigen Silikonöle allgemein sind:
a) Verfügbarkeit
Durch hohen Verbrauch von Silikonölen in der Photovoltaik und in der Baustoffindustrie ist eine permanente Versorgung mit Silikonölen für die Kosmetik nicht ungehindert gewährleistet.
b) Nachhaltigkeit
Silikonöle zeichnen sich häufig durch eine mangelnde Abbaubarkeit aus.
c) Weißeleffekt
Silikonölhaltige Formulierungen zeigen den Nachteil des Weißeins von Antitranspirantien auf insbesondere schwarzer Baumwollkleidung. Silikonölfreie Formulierungen mit gleicher Konzentration des Antitranspirantwirkstoffs in Form eines Pulvers zeigen ein deutlich geringeres Weißein.
d) Pflegegefühl
Silikonöle in Kosmetika vermitteln dem Verbraucher ein geringes Pflegegefühl.
Flüchtige Silikonöle haben auch deutliche Schwächen in Bezug auf Ihre Kompatibilität mit kosmetischen Wirkstoffen. Aufgrund ihres stark hydrophoben Charakters vermögen
Silikonöle insbesondere Wrkstoffe mit polarem Charakter kaum zu lösen. Weiterhin sind Silikonöle praktisch nicht in der Lage, die Penetration kosmetischer Wrkstoffe in die Haut zu unterstützen.
WO 2005063188 A1 beschreibt silikonfreien AT-Sprays.
DE 102009027604 A1 offenbart Alkangemische enthaltend vorzugsweise wenigstens 70 Gew.-%, bevorzugt wenigstens 85 Gew.-%, insbesondere wenigstens 95 Gew.-%, Alkane mit einer geraden Kohlenstoffatomanzahl. Eine spezielle Ausführung ist ein
Isoalkangemisch, das im Wesentlichen aus Alkanen mit 8 oder 12 oder 16
Kohlenstoffatomen besteht.
DE 102009027604 A1 offenbart natürliche und synthetische Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Paraffinöle, C18-C30-Isoparaffine, insbesondere Isoeicosan, Polyisobutene oder Polydecene, die beispielsweise unter der Bezeichnung Emery® 3004, 3006, 3010 oder unter der Bezeichnung Ethylflo® von Albemarle oder Nexbase® 2004G von Nestle erhältlich sind, sowie 1 ,3-Di-(2-ethylhexyl)-cyclohexan (erhältlich z. B. unter dem Handelsnamen Cetiol®S von Cognis). Diese Kohlenwasserstoffe zählen zu nichtflüchtigen Nichtsiliconölen.
DE 69625368 offenbart Isohexadecane als Austausch zu Cyclomethiconen (D5). Zusätzlich zu den flüchtigen Siliconen kann ein flüchtiger Kohlenwasserstoff in der Zusammensetzung enthalten sein, entweder allein oder zusammen mit einem anderen nicht wässrigen Träger. Der flüchtige Kohlenwasserstoff, z. B. ein Kohlenwasserstoff mit 10 bis 26
Kohlenstoffatomen, hat eine ausreichende Flüchtigkeit, um zu vermeiden, dass ein klebriges Gefühl auf der Haut zurückbleibt.
WO 2000030598 A1 offenbart den Ersatz flüchtiger Silikonöle durch flüchtige
Kohlenwasserstoffe. Da diese aber Hautunverträglichkeiten schon bei niedrigen
Konzentrationen hervorrufen können, wird den Zubereitungen der WO 2000030598 A1 ein sogenanntes„mitigating material" zugesetzt, vorzugsweise nichtflüchtige Silikonöle, wobei bei den Nicht-Silikonölen Petrolatum bevorzugt als„mitigating material" zugesetzt wird. Die flüchtigen Kohlenwasserstoffe sind charakterisiert durch
o einen Löslichkeitsparameter <7,5
o einen Dampfdruck von vorzugsweise 0,01 bis 6,0 mmHg
o einen Siedepunkt von < 250°C
Wünschenswert ist es Aerosolzubereitungen zur Verfügung zu stellen, die trotz des Fehlens der ansonsten gebräuchlichen Cyclomethicone
• ein angenehmes Hautgefühl, vornehmlich trockenes Hautgefühl
• gute Hautverträglichkeit
• gute Verteilung/ Spreitung auf der Haut
• gute Wirksamkeit
• gutes Absetzverhalten enthaltener Partikel
• gute Parfumfreisetzung, auch über einen längeren Zeitraum, ohne dabei ein
unangenehmes, wie fettiges oder schmieriges Gefühl auf der Haut zu hinterlassen
• wenig Rückstände auf und in Kleidung und/oder
• gute Eignung für rasierte Achseln / für die Achselrasur
zeigen.
Die Erfindung ist eine cyclomethiconfreie Aerosolzubereitung umfassend ein
Kohlenwasserstoff-Gemisch mit einer Kohlenstoffanzahl Cx mit x =16 + 4*a, wobei a aus der Menge der natürlichen Zahlen N = {0, 1 , 2, 3, ... .} gewählt wird. Der Anteil an
Kohlenwasserstoffen mit a = 0 beträgt mindestens 50 Gew.%, bevorzugt mindestens 55 Gew.%, insbesondere mindestens 60 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse des
Kohlenwasserstoffgemisches.
Das Kohlenwasserstoffgemisch ist aus Oligomeren des Buten bzw. Butadien gebildet.
Der Anteil des erfindungsgemäßen Kohlenwasserstoffgemisches bezogen auf die
Gesamtzubereitung (d.h. inklusive Treibgas) beträgt vorteilhaft 0,05 bis 65 Gew.%, bevorzugt 0, 1 bis 40 Gew.%, besonders bevorzugt 0,2 bis 32 Gew.%, Bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.
Durch den Einsatz dieser Ölmischung zeigte sich überraschend eine Veränderung der Theologischen Eigenschaften der sie enthaltenen Zubereitung. Die Viskosität einer AT- Zubereitung, einer Partikelsuspension wird aufgrund der Kohlenwasserstoffe erhöht, was sich positiv auf das Absinkverhalten der AT-Mittel-Partikel im Aerosol nach dem Aufschütteln auswirkt. Aus diesem Grund kann in der Wirklösung der Gehalt an Schichtsilikaten reduziert werden, was sich durch eine Reduktion des stumpfen Hautgefühls positiv auf die Sensorik der Systeme auswirkt und eine Reduzierung der weißen Rückstände auf Haut und Kleidung nach sich zieht, da die Schichtsilikate im Gegensatz zum AT-Mittel nicht wasserlöslich sind und dauerhaft auf Haut und Kleidung liegen bleiben.
Erfindungsgemäß beträgt der Anteil an Kohlenwasserstoffen Cx mit a > 1 mindestens 0,5 Gew.% und mit a > 4 (d.h. KW >C28) weniger als 0,5 Gew.%, jeweils bezogen auf die Gesamtmasse des Kohlenwasserstoffgemisches.
D.h. es sind mindestens mehr als 0,5 Gew.% an C20, C24, C28 oder C30
Kohlenwasserstoffen enthalten. Der Anteil an C32, C36 etc. beträgt weniger als 0,5 Gew.%.
Der Anteil an Bestandteilen im Kohlenwasserstoffgemisch mit Kettenlängen gleich C16 beträgt mindestens 50%, bevorzugt mindestens 55%, und Kohlenwasserstoffgemische, die ausschließlich aus Bestandteilen mit C16 als Kettenlängen bestehen, sind nicht
erfindungsgemäß.
Ein bevorzugtes Kohlenwasserstoffgemisch Cx umfasst 66% C16, 31 % C20 und
3%Kohlenwasserstoffe mit Kettenlänger >C24.
Die Kohlenwasserstoffe mit Cx, x > 20, gelten als bei Raumtemperatur nicht flüchtige Kohlenwasserstoffe. D.h. das erfindungsgemäße Kohlenwasserstoffgemisch umfasst mindestens 50 Gew.% flüchtige Kohlenwasserstoffe (C16) und mehr als 0,5 Gew.% nicht flüchtige Kohlenwasserstoffe (C20, C24, C28 etc.).
Diese Mischung aus flüchtigen und nicht flüchtigen Kohlenwasserstoffen Cx, den Oligomeren des Butens bzw. Butadiens, führt überraschend zu den Vorteilen
• ein angenehmes Hautgefühl, vornehmlich trockenes Hautgefühl
• gute Hautverträglichkeit
• gute Verteilung/ Spreitung auf der Haut
• gute Wirksamkeit
• gutes Absetzverhalten enthaltener Partikel
• gute Parfumfreisetzung, auch über einen längeren Zeitraum, ohne dabei ein
unangenehmes, wie fettiges oder schmieriges Gefühl auf der Haut zu hinterlassen
• wenig Rückstände auf und in Kleidung und/oder
• gute Eignung für rasierte Achseln / für die Achselrasur
Diese Vorteile durch Kohlenwasserstoffgemische zu erzielen war nicht vorhersehbar gewesen, wodurch zudem eine günstige Cyclomethicone-Alternative erschlossen wurde.
Kohlenwasserstoffgemische werden auch als Polyisobutene, Isoparafine,
Isohexadecangemisch bezeichnet. Zum Unterschied sind jedoch die erfindungsgemäßen KW-Gemische durch ein spezielles Verhältnis von C16 zu Cx, mit x> 16 gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße KW-Gemisch Cx unterscheidet sich daher von reinen Kohlenwasserstoffen mit einer Kettenlänge C16 (Isohexdacene) und somit auch von der im Stand der Technik offenbarten Kohlenwasserstoffen, wie beispielsweise WO 2000030598 A2.
Die in der WO 2000030598 A2 verwendeten Kohlenwasserstoffe weisen einen Siedepunkt <250°C auf, wohingegen die erfindungsgemäßen Kohlenwasserstoffgemische Cx einen Siedebereich von 253 - 348°C aufweisen.
Die erfindungsgemäßen Kohlenwasserstoffgemische stellen verzweigte und lineare C4- Segmente, Oligomere des Butens bzw. Butadiens, dar.
Die Zubereitungen umfassen des Weiteren vorteilhaft ein Gemisch von bei Normaldruck gasförmig und flüssigen Mono- und Oligomeren des Butans (C4)y mit y = 4 * b, wobei b aus der Menge der natürlichen Zahlen N0 = {1 , 2, 3, ... .} gewählt wird.
Die erfindungsgemäßen cyclomethiconfreien Aerosolzubereitungen stellen bevorzugt wasserfreie, insbesondere wasserfreie kosmetische oder dermatologische Zubereitungen, insbesondere Antitranspirantzubereitungen dar.
Wasserfrei bedeutet, dass der Anteil an Wasser in den Aerosolzubereitungen, abgesehen von ggf. mit eingeschleppten Verunreinigungen oder Kristallwasser, nahezu 0 Gew.% beträgt.
Die cyclomethiconfreien Aerosolzubereitungen umfassend das spezifische
Kohlenwasserstoffgemisch aus Oligomeren des Buten bzw. Butadien mit Kettenlängen von C16 bis C32 und mehr führen zu Zubereitungen, die ein angenehmes Hautgefühl, vornehmlich trockenes Hautgefühl, und ein gutes Absetzverhalten enthaltener Partikel aufweisen.
Als weiterhin vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass die Zubereitungen ein oder mehrere Lipide umfassen, gewählt aus der Gruppe Isopropylester, Alkylbenzoate, nichtflüchtigen Silikonöle und/oder Triglyceride, insbesondere Isopropylpalmitat, C12-15 Alkylbenzoat, Dimethicone und Caprylic/Capric-Triglycerid.
Besonders bevorzugt sind die Lipidkombinationen aus Isopropylpalmitate und C12-15 Alkylbenzoat und/oder Dimethicone und Caprylic/Capric-Triglycerid.
Überraschenderweise zeigte diese Ölkombination zusätzlich zu den Vorteilen durch das erfindungsgemäße Kohlenwasserstoffgemisch ein dem Cyclomethicone ähnliches
Hautgefühl, wie in Abbildung 1 dargestellt. Dies obwohl die Lipide als Einzelkomponenten durchaus ein stärker öliges Hautgefühl vermitteln als Cyclomethicone selbst. Durch die Kombination der Öle können die maskierenden Eigenschaften erhöht werden. Darüber hinaus wird der Formulierung eine höhere Achselgeruchsreduzierung zugeschrieben.
Lipide bezeichnen Fette, fettähnliche Stoffe und Öle. Für die Kosmetik sind sie vor allem als weichmachende ("emollient") Inhaltsstoffe und als hauteigene Lipide der Hornschicht, die zwischen den Hornzellen lagern, von Bedeutung. Sie befähigen die Haut zur Speicherung von Feuchtigkeit. Neben dem pflegenden Aspekt werden Lipide den kosmetischen
Zubereitungen zugesetzt, um eine bessere Verteilbarkeit auf der Haut zu gewährleisten und um die sensorischen Eigenschaften der Zubereitungen zu verbessern.
Durch den Einsatz dieser Lipide wird zum einen ein zusätzlich pflegendes Hautgefühl vermittelt und zudem die weißen Rückstände des Aluminiumchlorohydrates maskiert. Das bedeutet, dass weniger weiße Rückstände auf der Haut und schwarzer Kleidung sichtbar sind.
Wie zuvor dargestellt, werden im Stand der Technik leicht flüchtige Silikonöle, wie
Cyclomethicone als Hauptbestandteil in Aerosolsprays eingesetzt. Durch die Verwendung der genannten erfindungsgemäßen Kohlenwasserstoffe und ggf. der bevorzugt zu wählenden Lipide kann der Anteil an Cyclomethicone deutlich reduziert werden bzw.
Cyclomethicone kann komplett ersetzt werden.
Vorteilhaft wird grundsätzlich auf flüchtige cyclische Silikonöle verzichtet.
Antitranspirant (AT)-Sprays, bei denen Cyclomethicone durch eines oder eine Mischung der erfindungsgemäßen Kohlenwasserstoffe und Lipide teilweise oder vollständig ausgetauscht worden ist, wurden durch Verbraucher ebenso gut wie das Vergleichsprodukt mit
Cyclomethicone beurteilt, wie die folgenden Untersuchungen zeigen.
Abbildung 1 zeigt das Ergebnis eines In-Use-Tests mit 54 Probandinnen, die semimonadisch erst eine Woche die Neuentwicklung des wasserfreien Antitranspirantsprays mit einem Kohlenwasserstoffgemisch Cx und Triglycerid (Beispiel 22) und anschließend zwei Wochen als Referenz das Vergleichsprodukt mit dem Silikonöl Cyclomethicone (Beispiel 23) getestet haben. Abschließend wurden die genannten Punkte in einem Fragebogen von den
Probandinnen beantwortet (weiße Balken: Vergleichsprodukt mit Cyclomethicone; dunkle Balken: Neuentwicklung mit Kohlenwasserstoffgemisch und Triglycerid).
Kohlenwasserstoffe haben allgemein den Nachteil, dass sie eine sehr schlechte
Packmittelkompatibilität haben. Schon nach kurzer Lagerzeit migrieren die
Kohlenwasserstoffe in das Packmittel und können so die Funktion des Packmittels einschränken. Bei den Aerosolen ist eine Inkompatibilität der Öle mit den Kunststoffteilen des Ventils und des Sprühkopfes denkbar.
Die erfindungsgemäß bevorzugten Kohlenwasserstoffe Cx mit einem Anteil von mindestens 50% an Kohlenwasserstoffen mit einer Kettenlänge gleich C16 zeigen nun die Vorteile von der Rohstoffgruppe der Kohlenwasserstoffe, wie z.B. Stabilität in Marktformeln nach
Austausch von Cyclomethicone, eine vergleichbare Sensorik wie mit Cyclomethicone, während sie den typischen Nachteil der Packmittelinkompatibilität nicht oder erst nach Lagerung über einen sehr langen Zeitraum (z.B. 1 Jahr) bei einer Temperatur, die deutlich über +25°C (z.B. +35°C, +40°C, +45°C) liegt. Der Hauptunterschied liegt hier in der Kinetik, mit der der Kohlenwasserstoff in das Packmittel migriert. Die Kinetik ist deutlich verlangsamt, so dass der Verbraucher das Produkt über Jahre bei +25°C lagern kann, ohne dass es zu den für Kohlenwasserstoffen typischen Packmittelverformungen kommt.
Um die Packmittelkompatibilität der erfindungsgemäßen Zubereitungen zu ergründen, wurden Tests durchgeführt.
Dazu wird das Ventil/der Sprühkopf einer Aerosoldose in einem Glasgefäß in das
entsprechende Öl getaucht. Das Glas wird mit einem Schraubdeckel verschlossen und für 6 Tage bei +45°C gelagert.
Anschließend werden die Ventile/die Sprühköpfe auf Veränderungen untersucht. Die so behandelten Ventile/Sprühköpfe werden anschließend auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Es zeigt sich, dass die Packmittelkompatibilität der erfindungsgemäßen Formulierungen sehr gut ist, die Kinetik der Migration des Öls in das Packmittel deutlich langsamer ist als bei anderen Kohlenwasserstoffen wie Isohexadecane oder Isododecane und der Polypropylen- Sprühkopf sitzt weiterhin fest auf der Dose.
Besonders positiv hat sich eine Mischung aus Kohlenwasserstoffen mit einem Anteil von mindestens 50% an Kettenlängen gleich C16 gezeigt. Während
Kohlenwasserstoffmischungen mit überwiegend kürzerkettigen Anteilen (z.B. C13-16 Isoparaffin) und Kohlenwasserstoffmischungen, die nahezu keine Anteile an Kettenlängen größer C16 enthalten, wie zum Beispiel Isododecane und Isohexadecane eine schlechtere Packmittelkompatibilität zeigen, hat diese erfindungsgemäße spezielle Mischung eine außergewöhnlich gute Packmittelkompatibilität.
Im Rahmen eines Cyclomethicone-Austauschs stellen die erfindungsgemäßen Lipide eine besonders kostengünstige Alternative dar. Da diese Rohstoffmischungen frei von Silikonen
sind, stehen sie auch bei einer Knappheit von Silikonölen weiterhin als Basis für
Antitranspirant-Formulierungen zur Verfügung.
Aufgrund des gezeigten Vorteils beim Austausch von Cyclomethiconen durch
erfindungsgemäße Kohlenwasserstoffgemische, ist es daher von Vorteil den Gehalt an Cyclomethiconen in der Zubereitung 0 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der
Zubereitung inklusive Treibgas, zu wählen. Als Cyclomethicone sind insbesondere
Cyclopentasiloxane (D5), Cyclohexasiloxane (D6) oder Mischungen daraus zu verstehen.
Die Kombination aus ein oder mehreren Lipide, gewählt aus der Gruppe Isopropyl Ester, vorzugsweise Isopropyl Palmitate, Alkyl Benzoate, vorzugsweise C12-15 Alkyl Benzoate, nichtflüchtigen Silikonöle, vorzugsweise Dimethicone, Triglyceride, vorzugsweise
Caprylic/Capric Triglyceride, mit Kohlenwasserstoffgemischen Cx in Aerosolzubereitungen ist äußerst vorteilhaft.
Für den Fachmann unerwartet, zeigte sich bei den erfindungsgemäßen
Aerosolzubereitungen zudem ein besseres Absetzverhalten des partikulären Wirkstoffs im Aerosol bei gleichzeitig sehr guter Packmittelkompatibilität. Die Partikel sedimentieren deutlich langsamer, wenn Cyclomethicone (D5) gegen das erfindungsgemäße
Kohlenwasserstoffgemisch ausgetauscht worden ist.
Antitranspirantien (AT) sind schweißverhütende Mittel, die - im Gegensatz zu den
Desodorantien, die im Allgemeinen eine mikrobielle Zersetzung von bereits gebildetem Schweiß verhindern - die Absonderung von Schweiß überhaupt verhindern sollen.
Die gewünschte Minimierung der Schweißsekretion kann durch verschiedene Mechanismen realisiert werden. Hierzu zählt traditionell der Einsatz von Adstringenzien, welche
Eiweißfällungen und Gerinnungen hervorrufen und so eine Verengung oder Verschluss der Schweißdrüse bewirken.
Neuartige AT-Wrker basieren bspw. auf dem Prinzip der Anticholinergika, welche die Nervenreize, die zur Sekretionssteigerung der Schweißdrüsen führen, unterbrechen.
Ein weiteres Prinzip neuartiger AT-Wrker beruht auf der Beeinflussung von
Membrantransportvorgängen in der Zelle. So hemmen spezifische Aquaporin-Inhibitoren die Proteine, die Kanäle in der Zellmembran bilden, um den Durchtritt von Wasser und weiteren Molekülen zu erleichtern. Auch lonenkanal-Hemmer bewirken eine Beeinflussung von Membrantransport- bzw. Osmosevorgängen. Ein weiterer neuartiger AT-Wrkmechanismus lässt sich durch die Verwendung kurzkettiger, vicinaler Diole realisieren, welcher möglicherweise auf deren osmotischen Aktivität zurückzuführen ist.
So durch Anwendung eines Mittels kein Einfluss auf die Schweißsekretion ausgeübt wird, also keine antitranspirante Wirkung realisiert wird, liegt erfindungsgemäß kein Antitranspirant vor.
Erfindungsgemäß sind demnach als Antitranspirantwirkstoffe solche Stoffe umfasst, die einen Einfluss auf die Schweißsekretion haben.
Im Gegensatz zu den Antitranspirantien bewirken reine Desodorantien keine aktive
Beeinflussung der Schweißsekretion, sondern lediglich die Steuerung bzw. Beeinflussung des Körper- bzw. Achselgeruches (Geruchsverbesserungsmittel). Gängige
Wrkmechanismen hierzu sind antibakterielle Effekte, wie sie auch das nicht-kolloidale Silber zeigen, Geruchsneutralisation (Maskierung), Beeinflussung von bakteriellen Metabolismen, die reine Parfümierung wie auch die Verwendung von Vorstufen bestimmter
Parfümkomponenten, welche durch enzymatische Umsetzung zu wohlriechenden Stoffen umgesetzt werden.
Zubereitungen können neben den eigentlichen schweißhemmenden Wrkstoffen (AT-Wrker) zusätzlich auch Stoffe enthalten, die den mikrobiellen Abbau des Schweißes hemmen, wie z. B. Butyloctanoic Acid. Butyloctanoic Acid zeigt jedoch nur eine desodorierende Wrkung und keine antitranspirante Wrkung, da aus der Beeinflussung der bakteriellen Hautflora keine Beeinflussung der Schweißsekretion abzuleiten ist.
Insbesondere bei Antitranspirantien auf Basis von Aluminiumsalzen kann ggf. auf den weiteren Zusatz von rein desodorierend wirkenden Substanzen verzichtet werden, da diese per se ein antimikrobielles Potential aufweisen. Des Weiteren wird durch das reduzierte Wasserangebot durch die verminderte Schweißsekretion auch das bakterielle Wachstum gehemmt.
Antitranspirantwirkstoffe im Sinne der vorliegenden Anmeldung sind insbesondere aus den folgenden Gruppen zu wählen.
Als Antitranspirantwirkstoffe finden insbesondere Adstringenzien Verwendung, vornehmlich Aluminiumverbindungen. Die früher eingesetzten, stark sauer wirkenden Salze
Aluminiumsulfat oder -Chlorid und die Agaricinsäure sind weitgehend durch
Aluminiumhydroxychlorid und -alkoholate ersetzt worden. Die nachfolgende Auflistung vorteilhaft einzusetzender Antitranspirant-Wirker soll in keinster Weise einschränkend sein: Aluminiumsalze:
• Aluminiumsalze wie Aluminiumchlorid AICI3, Aluminiumsulfat AI2(S04)3
• Aluminiumchloride der empirischen Summenformel [AI2(OH)mCln], wobei m+n=6
• Aluminiumchlorhydrat [AI2(OH)5CI] x H20
■ Standard AI-Komplexe: Locron P (Clariant), Micro-Dry 323 (Summit Reheis),
Aloxicoll PF 40 (BK Giulini).
o Aktivierte AI-Komplexe: Reach 103 (Summit Reheis), AACH-7171/AACH-7172 (Summit Reheis), Aloxicoll P (BK Giulini), Aloxicoll SD100 (BK Giulini)
• Aluminiumsesquichlorhydrat [AI2(OH)4,5CI1 ,5] x H20
Standard AI-Komplexe: Aloxicoll 31 P (BK Giulini)
. Aluminiumdichlorhydrat [AI2(OH)4CI2] x H20
Die Aluminiumsalze können in gemahlener Form oder auch als Hohlkugeln oder als
Mischung dieser vorliegen. Die Dichte dieser Partikel liegt vorteilhaft im Bereich von 0,7 bis 2,0 g/cm3.
Erfindungsgemäße Aerosolzubereitungen umfassen daher ggf. auch partikuläre Wirkstoffe, insbesondere Aluminiumchlorohydrate, mit einer Partikeldichte im Bereich von 0,7 bis 2,0 g/cm3, da sie die Sprühkegelbildung verbessern.
Als partikuläre Wirkstoffe sind insbesondere Antitranspirantien und deren Suspendierhilfen auszuwählen.
Suspendierhilfen erhöhen die Stabilität von Partikeln in Suspensionen. In wasserfreien Antitranspirantformulierungen werden vorzugsweise modifizierte Schichtsilikate,
Tonmineralien und/oder Kieselsäuren eingesetzt, z. B. Hectorite, Bentonite und/oder Silica.
Vorteilhaft kann auch die Verwendung von AT-Salz-Suspensionen bzw. -Gelen sein, bei denen pulverförmig vorliegende Aluminiumsalze in diversen Ölen dispergiert angeboten werden.
Ebenso kann ein antimikrobieller Silbercitratkomplex, wie er in der DE 202008014407 beschrieben ist, bevorzugt als kosmetisch wirksamer Bestandteil in den kosmetischen Zubereitungen eingesetzt werden.
Die Antitranspirantwirkstoffe aus den zuvor geschilderten Gruppen werden in den erfindungsgemäßen Formulierungen bevorzugt in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.%, bevorzugt 2 bis 6 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, d.h. inklusive der ggf. vorhandenen Treibgase, eingesetzt.
Bei Einsatz von ca. 35 Gew.% AACH (aktiviertes Aluminiumchlorohydrat) in der
Wrkstoff lösung für ein Aerosolspray (ohne Treibgas) und einem Abfüllverhältnis von etwa 15 : 85 (Wrkstofflösung zu Treibgas) wird ein Anteil von etwa 5,25 Gew. % AACH im
Endprodukt vorhanden sein.
Bevorzugt werden in Antitranspirant-Aerosolzubereitungen Aluminiumchlorohydrate, insbesondere aktivierte Aluminiumchlorohydrate (AACH), als AT-Wirker eingesetzt.
In AT-Aerosolen sollten die Wirkstoffe leicht aufschüttelbar sein und während der
Anwendung nicht zu schnell sedimentieren.
AT-Mittel aus der Gruppe der Anticholinergika, wie beispielsweise 4-[(2-Cyclopentyl-2- hydroxyphenylacetyl)oxy]-1 ,1-dimethyl-piperidiniumsalze, insbesondere das 4-[(2- Cyclopentyl-2-hydroxyphenylacetyl)oxy]-1 , 1-dimethyl-piperidiniumbromid können zu einem Anteil von bevorzugt 0,05 bis 1 ,0 Gew.%, vorzugsweise 0, 1 %-0,7%, insbesondere 0,3%-0,5 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung mit Treibgas zugesetzt werden. Selbstverständlich ist es möglich, weitere oder andere Antitranspirantwirkstoffe und/oder Deodorantien als kosmetisch wirksamen Bestandteil zu zusetzen.
Bevorzugt wird als kosmetisch wirksamer Bestanteil eine oder mehrere Verbindungen aus der Gruppe der Deodorantien, insbesondere Parfüme, Alkohole, antimikrobielle und/oder antitranspirant wirksame Wirkstoffe gewählt.
Bevorzugt umfassen die erfindungsgemäßen Aerosolzubereitungen ein oder mehrere Lipide, insbesondere zuvor genannte Kohlenwasserstofflipide, gewählt aus der Gruppe
Isopropylester, Alkylbenzoate, nichtflüchtigen Silikonölen, Triglyceride und
Kohlenwasserstoffgemische Cx und partikuläre Wrkstoffe, insbesondere
Aluminiumchlorohydrat, mit einer Partikeldichte im Bereich von 0,7 bis 2,0 g/cm3.
Im erfindungsgemäßen Aerosol wird als Treibgas in Form von Flüssiggas bevorzugt mindestens ein Kohlenwasserstoff mit C4, z. B. n-Butan oder iso-Butan eingesetzt. Darüber hinaus können weitere Kohlenwasserstoffe wie Propan, Propen, iso-Buten, n-Pentan, n- Penten, iso-Pentan, iso-Penten enthalten sein.
Auch hydrophile Treibgase, wie z. B. Kohlendioxid, können vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, wenn der Anteil an hydrophilen Gasen gering gewählt wird und lipophiles Treibgas (z. B. Propan/Butan) im Überschuss vorliegt.
Besonders bevorzugt sind Propan, Butan, iso-Butan bzw. Mischungen dieser Treibgase. Die genannten Gase können im Sinne der vorliegenden Erfindung jeweils einzeln oder in beliebigen Mischungen zueinander verwendet werden. Bevorzugt werden Mischungen mit Druckstufen von 1 ,0 bis 3,5 bar eingesetzt. Bevorzugt 2,5 bis 3,0, ganz besonders bevorzugt ist eine Druckstufe von 2,7 bar. Dabei bevorzugte Abfüllverhältnisse von Wrkstofflösung zu Treibgas betragen 80:20 bis 5 :95, bevorzugt 50:50 bis 10:90.
Die Aerosolzubereitungen, insbesondere Deodorant- oder Antitranspirantzubereitungen, gemäß der Erfindung können kosmetische Hilfsstoffe und weitere Wirkstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in Deodorant- oder Antitranspirantzubereitungen verwendet werden, wie z. B. Konservierungsmittel, Konservierungshelfer, Bakterizide, Parfüme, Substanzen zum Verhindern des Schäumens, Farbstoffe und Farbpigmente, Verdickungsmittel, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen, Fette, Öle, Wachse oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung wie Alkohole, Polyole, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, organische Lösungsmittel oder Silikonderivate sofern der Zusatz die geforderten Eigenschaften nicht beeinträchtigt oder erfindungsgemäß
ausgeschlossen ist.
Bevorzugte Applikationsform für die erfindungsgemäßen Formulierungen sind wasserfreie Aerosole, die in Aluminiumdosen auf den Markt kommen. Bevorzugt ist diese
Applikationsform, da sie weltweit die häufigste Form im Bereich Deo/AT darstellt. Auch aufgrund der sehr guten Packmittelkompatibilität ist ein Einsatz in wasserfreien
Formulierungen zu empfehlen, da es auch nach Lagerung bei +40°C über einen Zeitraum von 6 Monaten kaum zu Packmittelveränderungen kommt.
Die nachfolgenden Beispiele illustrieren erfindungsgemäße Zubereitungen. Die Angaben sind Gewichtsanteile, bezogen auf die Gesamtmasse der jeweiligen Zubereitungen.
INCI Bsp. 1 Bsp. 2 Bsp. 3 Bsp. 4 Bsp. 5 Bsp. 6 Bsp. 7
Aluminum Chlorohydrate 5,250 5,250 2,505 2,505 2,505 6,000 2,505
Kohlenwasserstoffgemisch 5,850 5,730 6,825 6,825 6,825 4,500 5,055 Cx mit 100% >C16
Dimethicone (100 cSt) 1 ,500 1 ,500 1 ,710 1 ,710 1 ,710 2,250 3,000
Caprylic/Capric Triglyceride 0,000 0,000 1 ,710 1 ,710 1 ,710 3,000
Dimethicone + Dimethicone 0,810 0,810 0,810 0,810 0,000 (Gum Blend)
Dimethicone + Dimethicone 0,810
(Gum Blend)
C13-16 Isoparaffin + 0,810
Dimethicone + C10-13
Isoparaffin (Gum Blend)
Parfüm 0,990 0,990 0,990 0,990 0,990 0,990 0,990
Disteardimonium Hectorite 0,600 0,600 0,375 0,375 0,375 0,375 0,375
Propylene Carbonate 0, 120 0,075 0,075 0,075 0,075 0,075
Butan 51 ,000 51 ,000 51 ,000 51 ,000 51 ,000 51 ,000 51 ,000
Isobutan 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000
Propan 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000 17,000
Aluminum Chlorohydrate 6,000 6,000
Kohlenwasserstoffgemisch 3,378
Cx mit 100% >C16
Dimethicone (100 cSt) 1 ,689 0,450
Caprylic/Capric Triglyceride 1 ,689
Cyclomethicone
Silicone Gum Blend 0,804 0,804
Parfüm 0,990 0,990
Disteardimonium Hectorite 0,375 0,600
Propylene Carbonate 0,075
Butan 51 ,000 51 ,000
Isobutan 17,000 17,000
Propan 17,000 17,000
In der nachfolgenden Liste sind die verwendeten Rohstoffe und deren
Handelsbezeichnungen benannt,
INCI Handelsname Hersteller/Lieferant
Aluminum Chlorohydrate Activated Aloxicoll P BK Giulini Chemie
Dimethicone + Dimethicone DC 1413 Fluid Dow Corning
Dimethicone + Dimethiconol DC 1503 Fluid Dow Corning
C13-16 Isoparaffin + DC BY 25-320 Dow Corning
Dimethicone + C10-13
Isoparaffin
Dimethicone 100 cSt BRB Silikone Oil DM 100 BRB International
Caprylic/Capric Triglyceride Myritol 312 BASF
Cyclomethicone Baysilone SF 1202 Momentive Performance
Materials Inc
Propylene Carbonate 807051 Propylencarbonat Merck
zur Synthese
Disteardimonium Hectorite Bentone 38V CG Elementis
Butane + Isobutane + Drivosol 27 D60 Evonik Oxeno
Propane