Titel
System mit einer elektrisch erregten Maschine
Die Erfindung betrifft ein System mit einer elektrisch erregten Maschine, welche mit Hilfe eines steuerbaren ersten Energiespeichers gesteuert und mit elektrischer Energie versorgt wird, sowie ein Verfahren zum Betrieb des erfindungsgemäßen Systems.
Stand der Technik
Es zeichnet sich ab, dass in Zukunft sowohl bei stationären Anwendungen, wie z.B.
Windkraftanlagen, wie auch in Fahrzeugen, wie Hybrid- oder Elektrofahrzeugen, vermehrt elektronische Systeme zum Einsatz kommen, die neue Energiespeichertechnologien mit elektrischer Antriebstechnik kombinieren. In herkömmlichen Anwendungen wird, wie beispielsweise in Fig. 1 gezeigt, eine elektrische Maschine 101 , welche z.B. als
Drehfeldmaschine ausgeführt ist, über einen Umrichter in Form eines Pulswechselrichters 102 gesteuert. Kennzeichnend für derartige Systeme ist ein sogenannter
Gleichspannungszwischenkreis 103, über welchen ein Energiespeicher 104, in der Regel eine Traktionsbatterie, an die Gleichspannungsseite des Pulswechselrichters 102 angeschlossen ist. Um die für eine jeweilige Anwendung gegebenen Anforderungen an Leistung und Energie erfüllen zu können, werden mehrere Batteriezellen 105 in Serie geschaltet. Da der von einem derartigen Energiespeicher 104 bereitgestellte Strom durch alle Batteriezellen 105 fließen muss und eine Batteriezelle 105 nur einen begrenzten Strom leiten kann, werden oft zusätzlich Batteriezellen parallel geschaltet, um den maximalen Strom zu erhöhen. Die Serienschaltung mehrerer Batteriezellen bringt neben einer hohen Gesamtspannung das Problem mit sich, dass der gesamte Energiespeicher ausfällt, wenn eine einzige Batteriezelle ausfällt, weil dann kein Batteriestrom mehr fließen kann. Ein solcher Ausfall des Energiespeichers kann zu einem Ausfall des Gesamtsystems führen. Bei einem Fahrzeug kann ein Ausfall der Antriebsbatterie zum "Liegenbleiben" des Fahrzeugs führen. Bei anderen Anwendungen, wie z.B. der Rotorblattverstellung von
Windkraftanlagen, kann es bei ungünstigen Rahmenbedingungen, wie z.B. starkem Wnd, sogar zu sicherheitsgefährdenden Situationen kommen. Daher ist stets eine hohe
Zuverlässigkeit des Energiespeichers anzustreben, wobei mit "Zuverlässigkeit" die Fähigkeit eines Systems bezeichnet wird, für eine vorgegebene Zeit fehlerfrei zu arbeiten.
In den älteren Anmeldungen DE 102010027857.2 und DE 102010027861.0 sind Batterien mit mehreren Batteriemodulsträngen beschrieben, welche direkt an eine elektrische
Maschine anschließbar sind. Die Batteriemodulstränge weisen dabei eine Mehrzahl von in Serie geschalteten Batteriemodulen auf, wobei jedes Batteriemodul mindestens eine Batteriezelle und eine zugeordnete steuerbare Koppeleinheit aufweist, welche es erlaubt in Abhängigkeit von Steuersignalen den jeweiligen Batteriemodulstrang zu unterbrechen oder die jeweils zugeordnete mindestens eine Batteriezelle zu überbrücken oder die jeweils zugeordnete mindestens eine Batteriezelle in den jeweiligen Batteriemodulstrang zu schalten. Durch geeignete Ansteuerung der Koppeleinheiten, z.B. mit Hilfe von Pulsweitenmodulation, können auch geeignete Phasensignale zur Steuerung der elektrischen Maschine bereitgestellt werden, so dass auf einen separaten
Pulswechselrichter verzichtet werden kann. Der zur Steuerung der elektrischen Maschine erforderliche Pulswechselrichter ist damit sozusagen in die Batterie integriert. Zum
Zwecke der Offenbarung werden diese beiden älteren Anmeldungen vollumfänglich in die vorliegende Anmeldung einbezogen. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen steht am Ausgang des Batteriesystems keine konstante Gleichspannung zur Verfügung, die beispielsweise zur Speisung einer
Erregerwicklung einer fremderregten elektrischen Maschine eingesetzt werden kann.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung schafft gemäß einer Ausführungsform ein System mit einer n- phasigen fremderregten elektrischen Maschine, mit n >1 , einem steuerbaren ersten Energiespeicher, welcher n parallele Energieversorgungszweige aufweist, wobei jeder der Energieversorgungszweige einen ersten Anschluss, welcher mit jeweils einem
Phasenanschluss der elektrischen Maschine verbunden ist, und einen zweiten Anschluss, welcher jeweils mit einer gemeinsamen Bezugsschiene verbunden ist, aufweist, wobei die Bezugsschiene über eine Erregerwicklung der elektrischen Maschine mit dem Sternpunkt der elektrischen Maschine verbunden ist. Die vorliegende Erfindung schafft gemäß einer weiteren Ausführungsform ein Verfahren zum Betrieb eines Systems mit einer n-phasigen fremderregten elektrischen Maschine, mit n >1 , und einem steuerbaren ersten Energiespeicher, welcher n parallele
Energieversorgungszweige aufweist. Das Verfahren umfasst die Schritte des
Bereitstellens eines Gleichspannungsanteils an jedem der Energieversorgungszweige, des Einspeisens des Gleichspannungsanteils in die Phasenanschlüsse der n-phasigen elektrischen Maschine, und des Speisens einer Erregerwicklung der elektrischen
Maschine mit dem in die Phasenanschlüsse eingespeisten Gleichspannungsanteil zum Erzeugen eines Erregerfeldes in der elektrischen Maschine.
Vorteile der Erfindung
Eine Idee der vorliegenden Erfindung ist es, eine Erregerwicklung einer fremderregten elektrischen Maschine über den Sternpunkt der elektrischen Maschine zu speisen.
Dadurch kann eine Verschaltung der Erregerwicklung mit dem Sternpunkt innerhalb der elektrischen Maschine erfolgen, so dass ein externer Motoranschluss im
erfindungsgemäßes System nicht mehr notwendig ist. Sämtliche zum Betrieb der elektrischen Maschine notwendigen Komponenten sind dabei bereits in dem
Energiespeichermodul vorhanden, so dass keine weiteren Komponenten zur Speisung der Erregerwicklung notwendig sind.
Eine weitere Idee der vorliegenden Erfindung ist es, durch eine einfache Ansteuerung von Energiespeichermodulen in den Energieversorgungszweigen das Potential im Sternpunkt einer elektrischen Maschine zu verändern, um den Strom durch die Erregerwicklung der elektrischen Maschine variieren und damit die Erregung der Maschine ändern zu können. Die Ansteuerverfahren können in einfacher Weise in bestehende Ansteuerkonzepte zur Ansteuerung der Statorwicklungen der elektrischen Maschine integriert werden. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann ein System in jedem der n parallelen Energieversorgungszweige mindestens zwei in Reihe geschaltete Energiespeichermodule aufweisen, welche jeweils mindestens eine elektrische Energiespeicherzelle mit einer zugeordneten steuerbaren Koppeleinheit umfassen. Die Koppeleinheiten können dabei in Vollbrückenschaltung oder in Halbbrückenschaltung ausgestaltet sein, je nachdem, ob eine Umkehrung der Stromrichtung in den Energieversorgungszweigen gewünscht ist oder nicht. Ein Teil der in Reihe geschalteten Energiespeichermodule kann über die Koppeleinheiten so gesteuert werden, dass in jedem der Energieversorgungszweige auf die abgegebene Versorgungsspannung ein Gleichstromanteil beaufschlagt wird. Dieser Gleichstromanteil kann dann über die Phasenanschlüsse und den Sternpunkt der elektrischen Maschine in die Erregungswicklung eingespeist werden. Dadurch kann das Potential im Sternpunkt mehrstufig variiert werden. Durch entsprechendes Takten von mindestens einem Energiespeichermodul kann das Potential am Sternpunkt auch stufenlos eingestellt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile von Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Systems mit elektrischer Maschine aus dem Stand der Technik,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Systems mit einer elektrischen
Maschine und einem steuerbaren Energiespeicher,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Systems mit einer elektrischen
Maschine und einem steuerbaren Energiespeicher gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Systems mit einer elektrischen
Maschine und einem steuerbaren Energiespeicher gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt ein System mit einer elektrischen Maschine 1 und einem steuerbaren
Energiespeicher 2. Die elektrische Maschine 1 ist beispielhaft als dreiphasige elektrische Maschine 1 dargestellt, die über einen steuerbaren ersten Energiespeicher 2 mit Energie versorgt wird. Der steuerbare erste Energiespeicher 2 umfasst drei
Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c, welche einerseits mit einem Bezugspotential 9 (Bezugsschiene), welches in den dargestellten Ausführungsformen in Bezug auf Phasen U, V, W der elektrischen Maschine 1 ein mittleres Potential führt, über Anschlüsse 4a, 4b, 4c, und andererseits jeweils mit den einzelnen Phasen U, V, W der elektrischen Maschine 1 verbunden sind. Dabei ist ein Anschluss 3a eines ersten Energieversorgungszweiges 2a mit einem ersten Phasenanschluss 1 a der elektrischen Maschine 1 , ein Anschluss 3b eines zweiten Energieversorgungszweiges 2b mit einem zweiten Phasenanschluss 1 b der elektrischen Maschine 1 , und ein Anschluss 3c eines dritten Energieversorgungszweiges 2c mit einem dritten Phasenanschluss 1 c der elektrischen Maschine 1 gekoppelt. Jeder der Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c weist in Reihe geschaltete
Energiespeichermodule 5a, 6a bzw. 5b, 6b bzw. 5c, 6c auf. Beispielhaft beträgt die
Anzahl der Energiespeichermodule pro Energieversorgungszweig 2a, 2b, 2c in Fig. 2 zwei, wobei jedoch jede andere Anzahl von Energiespeichermodulen ebenso möglich ist.
Die Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c wiederum umfassen jeweils mehrere in Reihe geschaltete elektrische Energiespeicherzellen in einer
Energiespeicherzelleneinrichtung 7. Dabei beträgt die Anzahl der Energiespeicherzellen in einer Energiespeicherzelleneinrichtung 7 in Fig. 2 beispielhaft zwei, wobei jedoch jede andere Zahl von Energiespeicherzellen ebenso möglich ist. Die Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c umfassen des Weiteren jeweils eine Koppeleinheit 8, welche den Energiespeicherzellen 7 des jeweiligen Energiespeichermoduls 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c zugeordnet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Koppeleinheiten und die Energiespeicherzelleneinrichtungen nur in dem Energiespeichermodul 5c mit
Bezugszeichen versehen. Es versteht sich jedoch, dass die Energiespeichermodule 5a, 5b, 6a, 6b, 6c ähnliche Koppeleinheiten und Energiespeicherzelleneinrichtungen umfassen können.
In den dargestellten Ausführungsvarianten werden die Koppeleinheiten 8 jeweils durch vier steuerbare Schaltelemente gebildet, welche in Form einer Vollbrücke verschaltet sind. Die Schaltelemente können dabei als Leistungshalbleiterschalter, z.B. in Form von IGBTs (Insulated Gate Bipolar Transistors) oder als MOSFETs (Metal Oxide Semiconductor Field-Effect Transistors), ausgeführt sein. Es kann jedoch auch möglich sein, die
Koppeleinheiten 8 jeweils als Halbbrückenschaltung mit lediglich jeweils zwei
Schaltelementen auszubilden. Halbbrückenschaltungen bieten den Vorteil, aufgrund der geringeren Schaltelementzahl geringere Leistungverluste aufzuweisen, haben jedoch den Nachteil, dass die Spannung an den Ausgangsanschlüssen 3a, 3c der
Energieversorgungszweigen nicht umgepolt werden kann.
Im beispielhaft dargestellten Fall einer Vollbrückenschaltung ermöglichen es die
Koppeleinheiten 8, den jeweiligen Energieversorgungszweig 2a, 2b, 2c durch
Öffnen aller Schaltelemente einer Koppeleinheit 8 zu unterbrechen. Alternativ
können die Energiespeicherzellen 7 durch Schließen von jeweils zwei der
Schaltelemente einer Koppeleinheit 8 entweder überbrückt oder in den jeweiligen
Energieversorgungszweig 2a, 2b, 2c geschaltet werden. Die Gesamt-Ausgangsspannungen der Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c
werden durch den jeweiligen Schaltzustand der steuerbaren Schaltelemente der
Koppeleinheiten 8 bestimmt und können stufig eingestellt werden. Die Stufung
ergibt sich dabei in Abhängigkeit von der Spannung der einzelnen
Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c.
Die Koppeleinheiten 8 erlauben es damit, die Phasen U, V, W der elektrischen
Maschine 1 entweder gegen ein hohes Bezugspotential oder ein niedriges
Bezugspotential zu schalten und können insofern auch die Funktion eines
bekannten Wechselrichters erfüllen. Damit können Leistung und Betriebsart der elektrischen Maschine 1 bei geeigneter Ansteuerung der Koppeleinheiten 8 durch den steuerbaren ersten Energiespeicher 2 gesteuert werden. Der steuerbare erste Energiespeicher 2 erfüllt also insofern eine Doppelfunktion, da er einerseits der elektrischen Energieversorgung andererseits aber auch der Steuerung der
elektrischen Maschine 1 dient.
Die elektrische Maschine 1 weist Statorwicklungen auf, die in bekannter Weise in
Sternschaltung miteinander verschaltet sind. Die elektrische Maschine 1 ist in den dargestellten Ausführungsbeispielen als dreiphasige Drehstrommaschine
ausgeführt, kann aber auch weniger oder mehr als drei Phasen aufweisen. Nach der Phasenanzahl der elektrischen Maschine richtet sich dementsprechend die
Anzahl der Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c in dem steuerbaren ersten
Energiespeicher 2.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Systems mit einer elektrischen Maschine 1 und einem steuerbaren Energiespeicher 2 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das in Fig. 3 dargestellte System unterscheidet sich von dem in Fig. 2 dargestellten System lediglich darin, dass an einem Sternpunkt 10 der elektrischen Maschine 1 eine Erregerwicklung 1 1 angeschlossen ist, die wiederum über die
Bezugsschiene 9 jeweils mit den Anschlüssen 4a, 4b, 4c des steuerbaren
Energiespeichers 2 verbunden ist. Bei konventioneller Ansteuerung des steuerbaren ersten Energiespeichers 2 liegt an dem Sternpunkt 10 ein mittleres Potential an. Dieses Potential kann jedoch dadurch verschoben werden, dass jeweils die Energiespeicherzellen 7 eines oder mehrerer Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c eines jeden Energieversorgungszweiges 2a, 2b, 2c durch entsprechende Ansteuerung der zugehörigen Koppeleinheiten 8 dauerhaft oder getaktet mit positiver oder negativer Polung in den jeweiligen
Energieversorgungszweig 2a, 2b, 2c geschaltet werden. Die Spannungen an den Energieversorgungszweigen 2a, 2b, 2c werden somit jeweils auf einen Wert erhöht bzw.
erniedrigt, welcher überhalb bzw. unterhalb eines aktuell zur Energieversorgung der elektrischen Maschine 1 benötigten Spannungswerts liegt.
Über diese Erhöhung bzw. Erniedrigung der Spannungen an den
Energieversorgungszweigen 2a, 2b, 2c kann ein Gleichspannunganteil über die
Phasenanschlüsse 1a, 1 b, 1c in den Sternpunkt 10 eingespeist werden, so dass das Potential im Sternpunkt 10 veränderlich ist. Über die Rückkopplung des Sternpunktes 10 mit der Bezugsschiene 9 des steuerbaren Energiespeichers 2 kann ein variabler Strom durch die Erregerwicklung 11 geleitet werden, so dass ein variables Erregerfeld in der elektrischen Maschine 1 erzeugt werden kann. Über diese Verschaltung, die innerhalb der elektrischen Maschine erfolgen kann, entfällt die Notwendigkeit für einen separaten Motoranschluss zur Speisung der Erregerwicklung 11.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 mit der Vollbrückenschaltung der Koppeleinheiten 8 kann über eine entsprechende Ansteuerung der
Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c eine Umpolung des Stroms durch die Erregerwicklung 1 1 erreicht werden. Es ist jedoch beispielsweise auch möglich, einzelne der Energiespeichermodule 5a, 5b, 5c, 6a, 6b, 6c mit Koppeleinheiten 8 in
Halbbrückenschaltung zu realisieren. Wenn diese Energiespeichermodule zur
Bereitstellung des Gleichspannungsanteils an den Phasenanschlüssen 1a, 1 b, 1 c verwendet werden, ist es zwar nicht mehr möglich, eine Umpolung des Stroms durch die Erregerwicklung zu realisieren, jedoch sinken durch die geringere Zahl an notwendigen Schaltelementen in einer Halbbrückenschaltung der Koppeleinheiten 8 die
Leistungsverluste an den Schaltelementen dieser Energiespeichermodule.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Systems mit einer elektrischen Maschine und einem steuerbaren Energiespeicher gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das System nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem System nach Fig. 3 im Wesentlichen darin, dass jeder der Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c lediglich ein Energiespeichermodul aufweist. Weiterhin sind in den
Energiespeichermodulen der Energieversorgungszweige 2a, 2b, 2c Koppeleinheiten und Energiespeicherzellen 7 vorgesehen, die den jeweiligen Energiespeichermodulen zugeordnet sind. Beispielhaft ist im Energieversorgungszweig 2a das
Energiespeichermodul 5a mit Koppeleinheiten 8a und 8b sowie einer
Energiespeicherzelleneinrichtung 7 dargestellt. In Fig. 4 ist die
Energiespeicherzelleneinrichtung 7 über eine Halbbrückenschaltung mit den Anschlüssen 3a bzw. 4a verbindbar und/oder überbrückbar. Dazu befindet sich eine Koppeleinheit 8a in einem Zweig parallel zur Energiespeicherzelleneinrichtung 7 und eine Koppeleinheit 8b
in Reihenschaltung in dem Zweig der Energiespeicherzelleneinrichtung 7. Wie in Fig. 4 weiterhin dargestellt, ist es prinzipiell möglich, jedes der Energiespeichermodule mit unterschiedlichen Koppeleinheiten auszugestalten, beispielsweise mit Koppeleinheiten in Halbbrückenschaltung und Koppeleinheiten in Vollbrückenschaltung. Es ist jedoch selbstverständlich ebenso möglich, alle Energiespeichermodule in Fig. 4 mit
Koppeleinheiten in Halbbrückenschaltung auszugestalten.