EP2914146B1 - Verstellbarer gerüstboden - Google Patents

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EP2914146B1
EP2914146B1 EP13783899.1A EP13783899A EP2914146B1 EP 2914146 B1 EP2914146 B1 EP 2914146B1 EP 13783899 A EP13783899 A EP 13783899A EP 2914146 B1 EP2914146 B1 EP 2914146B1
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scaffolding deck
deck
adjustable
floor
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Helmut Kreller
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Wilhelm Layher Verwaltungs GmbH
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Wilhelm Layher Verwaltungs GmbH
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/15—Scaffolds primarily resting on the ground essentially comprising special means for supporting or forming platforms; Platforms
    • E04G1/152—Platforms made of metal or with metal-supporting frame
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/15—Scaffolds primarily resting on the ground essentially comprising special means for supporting or forming platforms; Platforms
    • E04G2001/157—Extensible platforms, e.g. telescopic platforms

Definitions

  • the projection area of the scaffold floor surface area protruding laterally beyond the second scaffold floor fastening elements then covers a position, for example, that is not adjustable next to the adjustable scaffold floor Scaffold floor and possibly also a still existing gap to this, so that at the top a gap-free total occurrence surface is obtained in a framework.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen verstellbaren Gerüstboden gemäß Anspruch 1, der beispielsweise in einem Baugerüst, einem Veranstaltungsgerüst oder einem in sonstiger Weise eingesetztem Gerüst Anwendung finden kann.
  • Die in verschiedensten Einsatzbereichen genutzten Gerüste zeichnen sich allgemein durch eine hohe Variabilität ihrer Aufbaumaße aus. Insbesondere kann auch die Breite derartiger Gerüste je nach Anforderung variieren. Um derartigen Breitenvariationen Rechnung tragen zu können, ist es bekannt, Gerüstböden verschiedener Breite vorzuhalten, so dass durch Kombination von nebeneinander zu positionierenden Gerüstböden eine Gesamtbreite erhalten werden kann, die näherungsweise der Breite des aufzubauenden Gerüsts entspricht. Es sind jedoch Aufbausituationen nicht zu vermeiden, in welchen auch bei Kombination von Gerüstböden verschiedener Breite Spalten zwischen nebeneinander positionierten Gerüstböden entstehen. Da das zulässige Spaltmaß aus Sicherheitsgründen beschränkt ist, beispielsweise auf etwa 25 mm, ist es bekannt, derartige Spalten durch zusätzliche Elemente zu überdecken, die auf den beidseits neben einem Spalt positionierten Gerüstböden aufgelegt sind. Da derartige zusätzliche Elemente auch aus Stabilitätsgründen eine vergleichsweise große Höhe aufweisen, besteht dann, wenn sie auf der Oberseite jeweiliger beidseits eines Spalts positionierter Gerüstböden aufliegen, durch die dabei entstehende Stufe eine erhebliche Stolpergefahr.
  • Die JP 2012 097534 A offenbart einen verstellbaren Gerüstboden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dieser bekannte Gerüstboden umfasst ein erstes Gerüstbodenelement mit einem Elementenkörper mit im Wesentlichen L-förmigem Querschnittsprofil. Einer der L-Schenkel stellt den Gerüstbodenautrittsflächenbereich bereit. Am anderen L-Schenkel ist in jedem Längsendbereich ein hakenartiges erstes Gerüstbodenbefestigungsorgan festgelegt. An einer Unterseite des den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich bereitstellenden L-Schenkels ist ein in Querrichtung verstellbarer Anschlag vorgesehen, um eine definierte Anlage bezüglich eines unmittelbar benachbarten Gerüstbodenelements vorzugeben.
  • Es ist die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung, einen verstellbaren Gerüstboden vorzusehen, mit welchem in einfacher Art und Weise eine Anpassung an verschiedene erforderliche Baubreiten eines Gerüsts vorgenommen und dadurch das Entstehen von Spalten zwischen nebeneinander positionierten Gerüstböden vermieden werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen verstellbaren Gerüstboden, gemäß Anspruch 1.
  • Ein einfach zu realisierender, gleichwohl jedoch sehr stabiler und die erfindungsgemäß vorzusehende Verstellbarkeit ermöglichender Aufbau wird dadurch erhalten, dass das erste Gerüstbodenelement einen Elementenkörper mit im Wesentlichen L-förmigem oder U-förmigem Querschnittsprofil aufweist, wobei ein erster Profilschenkel des ersten Elementenkörpers im Wesentlichen den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich bereitstellt und an einem zweiten Profilschenkel des ersten Elementenkörpers in jedem Gerüstbodenlängsendbereich das wenigstens
    eine
    erste Gerüstbodenbefestigungsorgan vorgesehen ist, und dass das zweite Gerüstbodenelement einen zweiten Elementenkörper mit im Wesentlichen L-förmigem oder U-förmigem Querschnittsprofil aufweist, wobei mit einem ersten Profilschenkel des zweiten Elementenkörpers das zweite Gerüstbodenelement am Gerüstbodenauftrittsflächenbereich des ersten Gerüstbodenelements arretierbar ist und an einem zweiten Profilschenkel des zweiten Elementenkörpers in jedem Gerüstbodenlängsendbereich das wenigstens eine zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan vorgesehen ist. Zur einfachen, gleichwohl jedoch gegen Loslösen sicheren Anbindung des Gerüstbodens an jeweilige Gerüstträger sind die ersten Gerüstbodenbefestigungsorgane und die zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane hakenartig ausgebildet.
    Der erfindungsgemäß aufgebaute verstellbare Gerüstboden ist grundsätzlich so ausgebildet, dass er mit seinen ersten Gerüstbodenbefestigungsorganen und seinen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorganen stabil mit einem Gerüstträger verbunden werden kann, ohne dass dabei die Gefahr des Verkippens des Gerüstbodens besteht. Durch die Verstellbarkeit der zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane in Richtung quer zur Gerüstbodenlängsachse, also im Wesentlichen in Breitenrichtung des verstellbaren Gerüstbodens, wird es möglich, denjenigen Bereich des Gerüstbodens, welcher seitlich angrenzend an einen weiteren Gerüstboden oder in einen Zwischenraum zwischen zwei Gerüstböden einzufügen ist, so anzupassen, dass das Auftreten von Spalten zwischen nebeneinander liegenden Gerüstböden vermieden wird. Der dabei seitlich über die zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane überstehende Überstandsbereich des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs überdeckt dann einen neben dem verstellbaren Gerüstboden positionierten beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstboden und ggf. auch einen zu diesem noch bestehenden Spalt, so dass nach oben hin eine spaltfreie Gesamtauftrittsfläche in einem Gerüst erhalten wird.
    Um einerseits einen stabilen Aufbau zu unterstützen und andererseits die Verstellbarkeit der zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane in einfacher Art und Weise gewährleisten zu können, werden das wenigstens eine an einem der Gerüstbodenlängsendbereiche vorgesehenes zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan und das wenigstens eine an dem anderen der Gerüstbodenlängsendbereiche vorgesehene zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan an dem zweiten Gerüstbodenelement vorgesehen. Das zweite Gerüstbodenelement vereinigt somit nicht nur die zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane an einer Baugruppe, sondern es kann gleichermaßen dazu dienen, die Gesamtstabilität des Gerüstbodens, insbesondere des Gerüstbodenauflageflächenbereichs, bei Belastung zu erhöhen. Hierzu kann vorgesehen sein, dass der Gerüstbodenauftrittsflächenbereich eine zum Betreten nach oben liegend zu positionierende Oberseite und eine nach unten liegend zu positionierende Unterseite aufweist und dass das zweite Gerüstbodenelement sich an der Unterseite entlang des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs erstreckt.
  • Um ein ungewolltes Loslösen des zweiten Gerüstbodenelements vom ersten Gerüstbodenelement zu vermeiden, gleichzeitig auch aber eine definierte Bewegbarkeit vorsehen zu können, wird vorgeschlagen, dass am zweiten Gerüstbodenelement in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich ein den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich des ersten Gerüstbodenelements übergreifendes Führungselement vorgesehen ist. Dabei kann das Führungselement hakenartig ausgebildet sein und kann den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich im jeweiligen Gerüstbodenlängsendbereich von außen übergreifen.
    Zur Festlegung der zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane am ersten Gerüstbodenelement wird vorgeschlagen, dass in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich in Zuordnung zu dem wenigstens einen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgan wenigstens ein Arretierorgan zum Arretieren des wenigstens einen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgans bezüglich des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs vorgesehen ist. Hierzu kann wenigstens ein Arretierorgan eine sich im Gerüstbodenauftrittsflächenbereich im Wesentlichen in Gerüstbodenbreitenrichtung erstreckende, vorzugsweise langlochartige Arretieröffnung durchsetzen.
  • Um die Stabilität des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs insbesondere dort, wo eine Schwächung dadurch auftreten kann, dass eine vorzugsweise langlochartige Arretieröffnung für die Aufnahme eines Arretierorgans vorgesehen ist, erhöhen zu können, wird vorgeschlagen, dass in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich in Zuordnung zu der Arretieröffnung ein sich wenigstens bereichsweise entlang der Arretieröffnung erstreckender Versteifungsbereich vorgesehen ist.
  • Dabei kann der erste Elementenkörper oder/und der zweite Elementenkörper als Blechumformteil ausgebildet sein, was niedrige Fertigungskosten bei gleichwohl hoher Stabilität gewährleistet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Gerüst, insbesondere Baugerüst, Veranstaltungsgerüst oder dergleichen, umfassend eine Mehrzahl von im Wesentlichen vertikal zu orientierenden Vertikalträgern, eine Mehrzahl von die Vertikalträger miteinander verbindenden Horizontalträgern und wenigstens einen mit seinen ersten Gerüstbodenbefestigungsorganen und seinen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorganen an Horizontalträgern zu befestigenden, erfindungsgemäß aufgebauten verstellbaren Gerüstboden. Im Allgemeinen kann bei einem derartigen Gerüst eine Vielzahl von derartigen erfindungsgemäß aufgebauten verstellbaren Gerüstböden vorgesehen sein.
  • Ein derartiges Gerüst kann weiter wenigstens einen, im Allgemeinen eine Vielzahl von nicht verstellbaren Gerüstböden umfassen, mit an Gerüstbodenlängsendbereichen davon unverstellbar vorgesehenen Gerüstbodenbefestigungsorganen und einem Gerüstbodenauftrittsflächenbereich, wobei bei Positionierung des wenigstens einen verstellbaren Gerüstbodens in Gerüstbodenlängsrichtung neben dem wenigstens einen nicht verstellbaren Gerüstboden der Gerüstbodenauftrittsflächenbereich des wenigstens einen verstellbaren Gerüstbodens mit seinem Überstandsbereich den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich des daneben positionierten nicht verstellbaren Gerüstbodens übergreift.
  • Um zu gewährleisten, dass einerseits der wenigstens eine verstellbare Gerüstboden stabil an Gerüstträgern verankert werden kann, andererseits aber das zum Vermeiden von Spalten erforderliche Übergreifen eines benachbarten, beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstbodens zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass bei dem wenigstens einen verstellbaren Gerüstboden
    ein Abstand von Befestigungsorganauflageflächenbereichen der ersten Befestigungsorgane oder/und der zweiten Befestigungsorgane zur Oberseite des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs größer ist, als ein Abstand von Befestigungsorganauflageflächenbereichen der Befestigungsorgane des nicht verstellbaren Gerüstbodens zur Oberseite des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs des nicht verstellbaren Gerüstbodens.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren detailliert beschrieben. Es zeigt:
  • Fig. 1
    einen verstellbaren Gerüstboden in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 2
    den verstellbaren Gerüstboden der Fig. 1, geschnitten in einer Linie II-II in Fig. 1;
    Fig. 3
    ein erstes Gerüstbodenelement des verstellbaren Gerüstbodens der Fig. 1 in einer der Fig. 2 entsprechenden Ansicht;
    Fig. 4
    das erste Gerüstbodenelement, betrachtet in Blickrichtung IV in Fig. 3 mit weggebrochenem Mittelteil;
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf das in Fig. 3 dargestellte erste Gerüstbodenelement in Blickrichtung V in Fig. 3 mit weggebrochenem Mittelteil;
    Fig. 6
    ein zweites Gerüstbodenelement des verstellbaren Gerüstbodens der Fig. 1 in Blickrichtung VI in Fig. 2 mit weggebrochenem Mittelteil;
    Fig. 7
    eine Draufsicht auf das zweite Gerüstbodenelement der Fig. 6 in Blickrichtung VII in Fig. 6;
    Fig. 8
    eine Ansicht des zweiten Gerüstbodenelements in Blickrichtung VIII in Fig. 7.
  • Der in den Figuren dargestellte Gerüstboden 10 ist mit zwei zueinander verstellbaren Gerüstbodenelementen 12 und 14 aufgebaut. Das erste Gerüstbodenelement 12 weist einen ersten Elementenkörper 13 mit im Wesentlichen L-förmigem Querschnittsprofil auf. Ein erster Profilschenkel 16 bildet dabei einen zum Betreten zu positionierenden Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 mit einer nach oben liegend zu positionierenden Oberseite 20 und einer nach unten liegend zu positionierenden Unterseite 22.
  • Ein zweiter Profilschenkel 24 erstreckt sich näherungsweise orthogonal zum ersten Profilschenkel 16, also auch zum Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18, und ist zum Erhöhen der Gesamtstabilität an seinem vom ersten Profilschenkel 16 entfernt liegenden Endbereich abgekröpft, so dass sich ein im Vergleich zum ersten Profilschenkel 16 deutlich kürzerer dritter Profilschenkel 26 ergibt. In seinem vom zweiten Profilschenkel 24 entfernt liegenden Endbereich 28 ist der erste Profilschenkel 16 abgeschrägt. Zur Erhöhung der Stabilität kann im zweiten Profilschenkel 24 nahe dessen Anbindung an den ersten Profilschenkel 16 eine in einer Gerüstbodenlängsrichtung L sich vorzugsweise durchlaufend erstreckende Versteifungssicke 30 vorgesehen sein. Eine entsprechende Versteifungssicke 32 kann im ersten Profilschenkel 16 nahe dessen Angrenzungsbereich an den zweiten Profilschenkel 24 vorgesehen sein. Auch nahe dem Endbereich 28 kann im ersten Profilschenkel 16 eine derartige sich in der Gerüstbodenlängsrichtung L vorzugsweise durchgehend im Wesentlichen über die gesamte Länge des ersten Elementenkörpers 13 hindurch erstreckende Versteifungssicke 34 ausgebildet sein. Zum Erhöhen der Standfestigkeit von den Gerüstboden 10 betretenden Personen kann im Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 eine Vielzahl von noppenartigen Ausformungen 36 ausgebildet sein, die in regelmäßigem oder unregelmäßigem Muster über den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 verteilt sein können.
  • Der erste Elementenkörper 13 ist vorzugsweise aus einem einzigen Teil eines Blechrohlings mit einer Dicke von z. B. etwa 1,5 mm durch Ausstanzen oder Ausschneiden und Umformung hergestellt. Dies gewährleistet einerseits eine kostengünstige Herstellbarkeit, andererseits wird damit auch mit der im Querschnitt im Wesentlichen L-förmigen oder U-förmigen Profilierung eine hohe Stabilität erzielt.
  • An den beiden in der Gerüstbodenlängsrichtung L gelegenen Endbereichen 38, 40 des Gerüstbodens 10 bzw. auch des ersten Gerüstbodenelements 12 ist am ersten Elementenkörper 13 jeweils ein hakenartig ausgebildetes erstes Gerüstbodenbefestigungsorgan 42 vorgesehen. Die z. B. aus Flachstahl mit einer Dicke von beispielsweise etwa 6 mm ausgebildeten hakenartigen oder krallenartigen ersten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42 sind an der dem ersten Profilschenkel 16 zugewandt liegenden Innenseite des zweiten Profilschenkels 24 beispielsweise durch Verschweißung festgelegt, so dass sie in den Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 über den ersten Elementenkörper 13 überstehen und zur Befestigung des Gerüstbodens jeweils an einem Horizontalträger eines aufzubauenden Gerüsts eingehängt werden können. Die in den beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 vorgesehenen ersten Gerüstbodenbefestigungsorgane liegen somit in einem vom Endbereich 28 des ersten Profilschenkels 16 entfernt liegenden Seitenendbereich 44 des Gerüstbodens 10. Der andere Seitenendbereich 45 ist im Wesentlichen durch den Endbereich 28 des ersten Profilschenkel 16 bereitgestellt.
  • Wie man insbesondere in Fig. 5 erkennt, sind in den beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 im Wesentlichen in Gerüstbodenbreitenrichtung B, also beispielsweise näherungsweise orthogonal zur Gerüstbodenlängsrichtung L verlaufende Versteifungssicken 46, 48 vorgesehen. Ebenso wie die im Wesentlichen in der Gerüstbodenlängsrichtung L verlaufenden Versteifungssicken 32, 34 sind die Versteifungssicken 46, 48 vorzugsweise in Richtung zur Oberseite 20 des ersten Profilschenkels 16 ausgeformt, so dass nicht nur eine erhöhte Steifigkeit des ersten Elementenkörpers 13 erhalten wird, sondern zusätzlich die Rutschsicherheit erhöhende Formationen an der Oberseite 20 gebildet sind.
  • In den Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 erstrecken sich neben den Versteifungssicken 46, 48 mit beispielsweise im Wesentlichen gleicher Erstreckungsrichtung, also in Gerüstbodenbreitenrichtung B, langlochartige Öffnungen 50, 52 im ersten Profilschenkel 16. Die Länge der Öffnungen 50, 52 kann beispielsweise der Länge der Versteifungssicken 46, 48 entsprechen und nahezu die gesamte Breite des ersten Profilschenkels 16 übergreifen. Dabei kann in wenigstens einem der Gerüstbodenlängsendbereiche 38, 40 die dort jeweils vorgesehene Öffnung 50, 52 bezüglich der daneben verlaufenden Versteifungssicke 46, 48 an der Innenseite des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs 18 verlaufen.
  • Das in den Fig. 6 bis 8 deutlicher gezeigte zweite Gerüstbodenelement 14 ist ebenfalls mit einem beispielsweise als Blechumformteil mit einer Materialstärke von z. B. etwa 1,5 mm aufgebauten zweiten Elementenkörper 54 ausgebildet. Auch der zweite Elementenkörper 54 weist ein im Wesentlichen L-förmig bzw. U-förmig ausgestaltetes Querschnittsprofil auf mit einem ersten Profilschenkel 56, welcher anliegend an der Unterseite 22 des ersten Profilschenkels 16 des ersten Elementenkörpers 13 positioniert ist. Ein näherungsweise orthogonal zum ersten Profilschenkel 56 sich erstreckender zweiter Profilschenkel 58 ist in seinem vom ersten Profilschenkel 56 entfernten Endbereich abgekröpft, so dass ein näherungsweise parallel zum ersten Profilschenkel 56 sich ersteckender dritter Profilschenkel 60 des zweiten Elementenkörpers 54 gebildet ist. In seinem Angrenzungsbereich an den ersten Profilschenkeln 56 weist der zweite Profilschenkel 58 eine vorzugsweise in der Gerüstbodenlängsrichtung L sich über die gesamte Länge des zweiten Elementenkörpers 54 sich erstreckende Versteifungssicke 62 auf. Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass der zweite Elementenkörper 54 auch als Vierkantbauteil, also beispielsweise Vierkantrohr mit im Wesentlichen quadratischem oder rechteckigem Querschnittsprofil, ausgebildet sein könnte.
  • In seinen den Gerüstbodenlängsendbereich 38, 40 entsprechenden Enden weist das zweite Gerüstbodenelement 14 zweite Gerüstbodenbefestigungsorgane 64 auf. Diese entsprechen in ihrer Formgebung bzw. ihrem Aufbau den ersten Gerüstbodenbefestigungsorganen 42 des ersten Gerüstbodenelements 12 und haben somit eine hakenartige oder krallenartige Formgebung. Die zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane 64 sind an der dem ersten Profilschenkel 56 zugewandt liegenden Innenseite des zweiten Profilschenkels 58 beispielsweise durch Verschweißung derart festgelegt, dass sie an den Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 nach außen vorstehen und, ebenso wie die ersten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, an einem jeweiligen Horizontalträger eines aufzubauenden Gerüsts eingehängt werden können. Dabei liegen die in einem jeweiligen Gerüstbodenlängsendbereich 38, 40 positionierten ersten und zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 in Breitenrichtung mit Abstand zueinander, so dass der Gerüstboden 10 in jedem seiner Gerüstbodenlängsendbereiche 38, 40 stabil und gegen Verkippen sicher an einem jeweiligen Horizontalträger eines aufzubauenden Gerüsts eingehängt werden kann.
  • Die Formgebung der Haken- bzw. Krallenkontur der ersten und zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 kann angepasst sein an die Formgebung der damit in Wechselwirkung tretenden Horizontalträger eines Gerüsts. Sind diese Horizontalträger beispielsweise rohrartig ausgebildet, so weisen die Gerüstbodenbefestigungsorgane mit ihrer Hakenkontur eine vergleichsweise große Öffnungsbreite auf, um diese über die rohrartigen Horizontalträger greifend positionieren zu können. Dabei könnte beispielsweise die Innenkontur an eine gekrümmte Außenumfangsfläche derartiger rohrartiger Horizontalträger angepasst sein. Sind die Horizontalträger mit nach oben offener U-profilartiger Ausgestaltung aufgebaut, können die Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 so geformt bzw. dimensioniert sein, dass sie die vergleichsweise schmalen und näherungsweise vertikal nach oben stehenden U-Profilschenkel von oben her übergreifen. Da derartige U-Profilschenkel eine vergleichsweise geringe Dicke aufweisen, kann dabei die Öffnungsbreite der haken- bzw. krallenartigen Kontur geringer sein.
  • An den den Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 entsprechenden Enden des zweiten Gerüstbodenelements 14 sind den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 bzw. den ersten Profilschenkel 16 des ersten Gerüstbodenelements 12 von außen, also den jeweiligen Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 her übergreifende, hakenartig ausgebildete Führungselemente 66 vorgesehen. Diese können als integrale Bestandteile des zweiten Elementenkörpers 54 durch entsprechende Umformung insbesondere des ersten Profilschenkels 56 in dessen in Gerüstbodenlängsrichtung L gelegenen Endbereichen erzeugt werden.
  • Wie dies in Fig. 1 deutlich sichtbar ist, ist durch die beiden Führungselemente 66 das zweite Gerüstbodenelement 14 in den beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 grundsätzlich am ersten Gerüstbodenelement 12 gehaltert bzw. zur Bewegung quer zur Gerüstbodenlängsrichtung L, also in der Gerüstbodenbreitenrichtung B, geführt.
    Zur Arretierung des zweiten Gerüstbodenelements 14 am ersten Gerüstbodenelement 12 dienen die beiden Öffnungen 50, 52 im Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 bzw. im ersten Profilschenkel 16 des ersten Elementenkörpers 13 durchsetzende Arretierschrauben 68. Diese liegen mit beispielsweise mit Sechstkantkontur ausgebildeten Schraubköpfen 70 an der Oberseite 20 des ersten Profilschenkels 16 bzw. des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs 18, durchsetzen im ersten Profilschenkel 56 des zweiten Elementenkörpers 54 vorgesehene Öffnungen 71 und sind in Innengewindeelemente 72, beispielsweise Muttern, eingeschraubt, die an der dem dritten Profilschenkel 60 zugewandt liegenden Innenseite bzw. Unterseite des ersten Profilschenkels 56 beispielsweise durch Einnieten oder Verschweißung festgelegt sind. Hier könnten alternativ auch den noppenartigen Erhebungen 36 am Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 entsprechende, nach unten ausgeformte Ausformungen am ersten Profilschenkel 56 zum Bereitstellen der Öffnungen 71 gebildet sein, wobei in derartige noppenartige Ausformungen dann ein zur Aufnahme der Arretierschrauben 68 dienendes Innengewinde eingeformt sein kann.
  • Durch Anziehen der Arretierschrauben 68 kann das zweite Gerüstbodenelement 14 in den beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 am ersten Gerüstbodenelement 12 festgelegt werden, so dass ein definierter Abstand der in den jeweiligen Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 nebeneinander liegenden ersten und zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 erreicht wird. Dabei ist vorzugsweise die Orientierung des zweiten Gerüstbodenelements 14 derart, dass dieses bzw. sein zweiter Elementenkörper 54 sich näherungsweise parallel zum ersten Elementenkörper 13 bzw. auch zur Gerüstbodenlängsrichtung L erstreckt, so dass in beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 die dort jeweils nebeneinander liegenden ersten und zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 in Gerüstbodenbreitenrichtung B zueinander den gleichen Abstand aufweisen.
  • Beim Aufbau eines Gerüsts werden je nach Breite des aufzubauenden Gerüsts im Allgemeinen mehrere Gerüstböden nebeneinander verlegt. Dabei weisen die herkömmlicherweise eingesetzten nicht verstellbaren Gerüstböden grundsätzlich derartige Breiten auf, dass häufig das Auftreten von Spalten dazwischen nicht vermieden werden kann. Um derartige Spalten zu überdecken bzw. zu vermeiden, kann der vorangehend beschriebene verstellbare Gerüstboden 10 eingesetzt werden, wobei die Breite des zwischen zwei beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstböden einzusetzenden Bereichs desselben, welcher im Wesentlichen dem Abstand der beiden zweiten Profilschenkel 24, 58 in Gerüstbodenbreitenrichtung B entspricht, an einen jeweils vorhandenen Abstand zwischen zwei nicht verstellbaren Gerüstböden oder einen anschließend an einen nicht verstellbaren Gerüstboden noch frei bleibenden Raumbereich angepasst werden.
  • In Fig. 2 ist mit Strichlinie die Außenkontur eines derartigen beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstbodens 10' angedeutet. Der verstellbare Gerüstboden 10 wird so positioniert, dass dessen zweites Gerüstbodenelement 14 möglichst nahe am Seitenrandbereich des nicht verstellbaren Gerüstbodenelements 10' positioniert werden kann. Zu diesem Zwecke kann beispielsweise zuvor der seitliche Abstand des nicht verstellbaren Gerüstbodens 10' beispielsweise zu einem weiteren, in der Fig. 2 nicht dargestellten nicht verstellbaren Gerüstboden ausgemessen werden. Durch Lösen der Arretierschrauben 68, Verschieben des zweiten Gerüstbodenelements 14 in Breitenrichtung und dann wieder Anziehen der Arretierschrauben 68 zum Fixieren des zweiten Gerüstbodenelements 14 kann der seitliche Abstand zwischen dem Breitenendbereich 44 und dem zweiten Gerüstbodenelement 14 bzw. dessen zweiten Profilschenkel 58 so eingestellt werden, dass dieser Abstand etwas kleiner ist, als der zuvor ausgemessene, auszufüllende Abstand bzw. Freiraum. Dabei ergibt sich ein in Gerüstbodenbreitenrichtung B über das zweite Gerüstbodenelement 14 überstehender Überstandsbereich 74 des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs 18 bzw. des ersten Profilschenkels 16, welcher den neben dem verstellbaren Gerüstboden 10 positionierten nicht verstellbaren Gerüstboden 10' übergreift. Durch den abgeschrägten Endbereich 18 kann dabei das Entstehen eines Zwischenraums in Höhenrichtung bzw. eine scharfkantige Stufe im Wesentlichen vermieden werden.
    Da der in Fig. 2 dargestellte nicht verstellbare Gerüstboden 10' mit einem jeweiligen Horizontalträger eines aufzubauenden Gerüsts in ähnlicher Weise verbunden wird, wie der verstellbare Gerüstboden 10, nämlich durch jeweilige beispielsweise haken- oder krallenartig ausgebildete Gerüstbodenbefestigungsorgane in den Gerüstbodenlängsendbereichen desselben, muss zum Erhalt der in Fig. 2 angedeuteten Relativpositionierung des Überstandsbereichs 74 bezüglich des teilweise zu übergreifenden nicht verstellbaren Gerüstbodens 10' ein in Fig. 4 erkennbarer Abstand A zwischen einer jeweiligen Befestigungsorganauflagefläche 76 der ersten bzw. zweiten Befestigungsorgane 42, 64 und dem Gerüstbodenauftrittsflächenbereich 18 bzw. der Oberseite 20 desselben größer sein, als dies bei einem jeweiligen nicht verstellbaren Gerüstboden 10' der Fall ist. Es ist darauf hinzuweisen, dass mit den Befestigungsorganauflageflächen 76 diese Gerüstbodenbefestigungsorgane 42, 64 jeweils auf einer nach oben orientierten Gegenfläche eines Horizontalträgers eines aufzubauenden Gerüsts aufliegen und insofern eine Referenz für den Abstand A bilden können.
  • Mit dem vorangehend beschriebenen Aufbau eines verstellbaren Gerüstbodens 10 wird es in einfacher Art und Weise möglich, Gerüste verschiedener Breite aufzubauen, ohne dass dabei die Gefahr der Entstehung von Spalten zwischen nebeneinander zu positionierenden Gerüstböden besteht. Der verstellbare Gerüstboden 10 kann beispielsweise einen herkömmlicherweise eingesetzten nicht verstellbaren Gerüstboden ersetzen, wobei beispielsweise der verstellbare Gerüstboden 10 so aufgebaut bzw. dimensioniert sein kann, dass er für Spaltbreiten bzw. Freiraumbreiten im Bereich von 40 mm bis etwa 250 mm eingesetzt werden kann. Je geringer dabei die Spaltbreite bzw. Freiraumbreite ist, desto geringer wird nach entsprechender Verstellung der seitliche Abstand zwischen den in den beiden Gerüstbodenlängsendbereichen 38, 40 nebeneinander positionierten ersten und zweiten Gerüstbodenbefestigungsorganen 42, 64 sein und desto größer wird der in Gerüstbodenbreitenrichtung B, also seitlich über das zweite Gerüstbodenelement 14 hinaus stehende Überstandsbereich 74 des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs 18 sein, mit welchem der verstellbare Gerüstboden 10 dann über einen Gerüstbodenauftrittsflächenbereich eines daneben positionierten, beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstbodens 10' greift.
  • Selbstverständlich kann der verstellbare Gerüstboden 10 auch nach Art eines herkömmlichen Gerüstbodens eingesetzt werden, indem das zweite Gerüstbodenelement 14 in größtmöglichem Abstand zum Breitenendbereich 44 positioniert wird. Insbesondere kann dabei das verstellbare Gerüstbodenelement 10 auch an einem seitlichen Randbereich eines jeweils aufzubauenden Gesamtgerüstbodenbereichs neben mehreren anderen dort auch zu positionierenden beispielsweise nicht verstellbaren Gerüstböden positioniert werden.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass die vorangehend beschriebene und in den Figuren erkennbare Erstreckungsrichtung verschiedener Konstruktionsmerkmale in der Gerüstbodenlängsrichtung L bzw. in der Gerüstbodenbreitenrichtung B, also beispielsweise der verschiedenen Versteifungssicken und der langlochartigen Öffnungen, besonders vorteilhaft ist. Es könnten jedoch selbstverständlich diese Versteifungssicken, ggf. auch die Öffnungen mit zumindest geringfügiger Abweichung bezüglich einer exakt entlang der jeweiligen Richtung verlaufenden Orientierung angeordnet sein, so dass beispielsweise bei seitlicher Bewegung des zweiten Gerüstbodenelements 14 nach wie vor eine Verstellung in der Breitenrichtung bzw. im Wesentlichen in der Breitenrichtung des Gerüstbodens 10 erreicht wird.

Claims (11)

  1. Verstellbarer Gerüstboden, insbesondere für ein Baugerüst, Veranstaltungsgerüst oder dergleichen, umfassend ein in einer Gerüstbodenlängsrichtung (L) sich erstreckendes erstes Gerüstbodenelement (12) mit wenigstens einem hakenartig ausgebildeten ersten Gerüstbodenbefestigungsorgan (42) in jedem der beiden Gerüstbodenlängsendbereiche (38, 40) zur Befestigung des Gerüstbodens (10) an einem Gerüstträger und mit einem Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18), wobei das erste Gerüstbodenelement (12) einen Elementenkörper (13) mit im Wesentlichen L-förmigem oder U-förmigem Querschnittsprofil aufweist, wobei ein erster Profilschenkel (16) des ersten Elementenkörpers (13) im Wesentlichen den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) bereitstellt und an einem zweiten Profilschenkel (24) des ersten Elementenkörpers (13) in jedem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) das wenigstens eine erste Gerüstbodenbefestigungsorgan (42) vorgesehen ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass in jedem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) wenigstens ein hakenartig ausgebildetes zweites Gerüstbodenbefestigungsorgan (64) am ersten Gerüstbodenelement (12) im Wesentlichen in einer Gerüstbodenbreitenrichtung (B) verstellbar und gegen Verstellbewegung arretierbar vorgesehen ist, derart, dass durch Verstellung von in den Gerüstbodenlängsendbereichen (38, 40) vorgesehenen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorganen (64) ein Überstandsbereich (74) des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs (18) in der Gerüstbodenbreitenrichtung (B) über die zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgane (64) hinaus veränderbar ist, und dass ein zweites Gerüstbodenelement (14) einen zweiten Elementenkörper (54) mit im Wesentlichen L-förmigem oder U-förmigem Querschnittsprofil aufweist, wobei mit einem ersten Profilschenkel (56) des zweiten Elementenkörpers (54) das zweite Gerüstbodenelement (14) am Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) des ersten Gerüstbodenelements (12) arretierbar ist und an einem zweiten Profilschenkel (58) des zweiten Elementenkörpers (54) in jedem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) das wenigstens eine zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan (64) vorgesehen ist.
  2. Verstellbarer Gerüstboden nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine an einem der Gerüstbodenlängsendbereiche (38, 40) vorgesehene zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan (64) und das wenigstens eine an dem anderen der Gerüstbodenlängsendbereiche (38, 40) vorgesehene zweite Gerüstbodenbefestigungsorgan (64) an dem zweiten Gerüstbodenelement (14) vorgesehen sind.
  3. Verstellbarer Gerüstboden nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) eine zum Betreten nach oben liegend zu positionierende Oberseite (20) und eine nach unten liegend zu positionierende Unterseite (22) aufweist und dass das zweite Gerüstbodenelement (14) sich an der Unterseite (22) entlang des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs (18) erstreckt.
  4. Verstellbarer Gerüstboden nach Anspruch 2 oder 3
    dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Gerüstbodenelement (14) in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) ein den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) des ersten Gerüstbodenelements (12) übergreifendes Führungselement (66) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise das Führungselement (66) hakenartig ausgebildet ist und den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) im jeweiligen Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) von außen übergreift.
  5. Verstellbarer Gerüstboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) in Zuordnung zu dem wenigstens einen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgan (64) wenigstens ein Arretierorgan (68) zum Arretieren des wenigstens einen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorgans (64) bezüglich des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs (18) vorgesehen ist.
  6. Verstellbarer Gerüstboden nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Arretierorgan (68) eine sich im Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) im Wesentlichen in Gerüstbodenbreitenrichtung (B) erstreckende, vorzugsweise langlochartige Arretieröffnung (50, 52) durchsetzt.
  7. Verstellbarer Gerüstboden nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einem Gerüstbodenlängsendbereich (38, 40) in Zuordnung zu der Arretieröffnung (50, 52) ein sich wenigstens bereichsweise entlang der Arretieröffnung (50, 52) erstreckender Versteifungsbereich (46, 48) vorgesehen ist.
  8. Verstellbarer Gerüstboden nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass der erste Elementenkörper (13) oder/und der zweite Elementenkörper (54) als Blechumformteil ausgebildet ist.
  9. Gerüst, insbesondere Baugerüst, Veranstaltungsgerüst oder dergleichen, umfassend eine Mehrzahl von im Wesentlichen vertikal zu orientierenden Vertikalträgern, eine Mehrzahl von die Vertikalträger miteinander verbindenden Horizontalträgern und wenigstens einen mit seinen ersten Gerüstbodenbefestigungsorganen (42) und seinen zweiten Gerüstbodenbefestigungsorganen (64) an Horizontalträgern zu befestigenden verstellbaren Gerüstboden (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  10. Gerüst nach Anspruch 9,
    gekennzeichnet durch wenigstens einen nicht verstellbaren Gerüstboden (10') mit an Gerüstbodenlängsendbereichen desselben unverstellbar vorgesehenen Gerüstbodenbefestigungsorganen oder/und einem Gerüstbodenauftrittsflächenbereich, wobei bei Positionierung des wenigstens einen verstellbaren Gerüstbodens (10) in Gerüstbodenlängsrichtung (L) neben dem wenigstens einen nicht verstellbaren Gerüstboden (10') der Gerüstbodenauftrittsflächenbereich (18) des wenigstens einen verstellbaren Gerüstbodens (10) mit seinem Überstandsbereich (74) den Gerüstbodenauftrittsflächenbereich des daneben positionierten nicht verstellbaren Gerüstbodens (10') übergreift.
  11. Gerüst nach Anspruch 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass bei dem wenigstens einen verstellbaren Gerüstboden (10) ein Abstand (A) von Befestigungsorganauflageflächenbereichen (76) der ersten Befestigungsorgane (42) oder/und der zweiten Befestigungsorgane (64) zur Oberseite (20) des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs (18) größer ist, als ein Abstand von Befestigungsorganauflageflächenbereichen der Befestigungsorgane des nicht verstellbaren Gerüstbodens (10') zur Oberseite des Gerüstbodenauftrittsflächenbereichs des nicht verstellbaren Gerüstbodens.
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