EP3222364A1 - Verfahren zur verfolgung einer sortierung eines versandstücks in ein sortierregister - Google Patents
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- EP3222364A1 EP3222364A1 EP16162364.0A EP16162364A EP3222364A1 EP 3222364 A1 EP3222364 A1 EP 3222364A1 EP 16162364 A EP16162364 A EP 16162364A EP 3222364 A1 EP3222364 A1 EP 3222364A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C7/00—Sorting by hand only e.g. of mail
- B07C7/005—Computer assisted manual sorting, e.g. for mail
Definitions
- the present invention relates to a method for tracking a sorting of a mail item into a sorting register.
- Packages such as flat mailpieces, are often sorted by hand at the end of a chain of sorting operations in a sorting register, so that a deliverer can provide the packages, for example, directly in the order of delivery of his delivery route.
- the present invention is therefore based on the object of specifying a method for tracking a sorting of a mail item into a sorting register, in which the final position of the mail item in the sorting register can be determined and processed for later retrieval of the mail item.
- the sorting arm performs a parabolic movement with respect to the sorting register when sorting and removing a new mail item, it may be useful to include in the determination of the nearest position also the distance traveled by the position transponder. In this way, the closest point could at least be assumed to be equated with the extremum of the parabolas of movement.
- the sorting register may be assigned a number of stationary position transmitters. That way, the system would work like a navigation system.
- the method for determining the position of the position transponder would therefore apply the principle of the transit time measurements used by the satellite-based navigation systems. Depending on the required accuracy and because of the small distances, however, other methods can be used.
- the position transponder comprises a number of display means with which a correct and / or an incorrect sorting of the package is displayed, wherein the display means in dependence on a determined distance of the nearest position of be controlled the sorting bin displayed.
- the display means of the position transponder can signal this, for example by looking at a red LED.
- this limit value this can be signaled, for example, by looking at a green LED.
- the position transponder can also be equipped with display elements not shown here, which signal the post office employee, for example, if the determined closest position corresponds to the sorting compartment displayed within certain definable limits.
- FIG. 2 shows in a schematic representation in plan view of the sorting register 2 a course of movement of the sorting arm 10 during the in FIG. 1 shown sorting process.
- the sorting arm 10 initially approaches the sorting register 2 and, upon transfer of the letter to the sorting bin F 23, reaches the closest position seen relative to the sorting register 2 and then moves away from the sorting register 2 to receive another mailpiece to be sorted. This results in a parabolic course at the extremum 16 is the nearest position. This closest position is then used to determine in which bin the letter 6 has been sorted with high probability.
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Abstract
Diese Erfindung offenbart ein Verfahren zur Verfolgung einer Sortierung eines Versandstücks (6) in ein Sortierregister (2), umfassend die folgenden Verfahrensschritte:
a) Bereitstellen des Sortierregisters (2) mit einer Anzahl von Sortierfächern (F ij );
b) Zuordnen von Bestimmungsinformationen, insbesondere Zustelladressen, zu den Sortierfächern (F ij );
c) Erfassen eines Bildes des Versandstücks (6) und Extrahieren der Bestimmungsinformation des Versandstücks (6) aus dem Bild und Anzeigen des dieser Bestimmungsinformation zugeordneten Sortierfachs (F 23 ),
d) Ausrüsten eines Sortierarms (10) mit einem Positionstransponder (12) zur Ermittlung einer Position des sortierregisterseitigen Endes des Sortierarms (10) relativ zu dem Sortierregister (2);
e) Zuführen des Versandstücks (6) mittels des Sortierarms (10) zu dem angezeigten Sortierfach (F 23 );
f) Aufnehmen der Position des Positionstransponders (12) während des Zuführens des Versandstücks (6) in Richtung des angezeigte Sortierfachs (F 23 ) ;
g) Bestimmen der nächstgelegenen Position (16) des Positionstransponders (12) relativ zu dem Sortierregister (2);
h) Zuordnen dieser nächstgelegenen Position (16) zu einem Sortierfach (F 23 ) des Sortierregisters (2); und
i) Abspeichern eines Sortierdatensatzes, umfassend das zugeordnete Sortierfach (F 23 ) und das Bild und ggfs. die extrahierte Bestimmungsinformation des Versandstücks (6). Auf diese Weise ist es dank der Verfolgbarkeit der Bewegung des Sortierarms möglich, die tatsächliche Sortierposition für das in das Sortierregister einzusortierende Versandstück zu bestimmen. Hierzu wird angenommen, dass im Bezug zum Sortierregister nächstgelegene Position der Position entspricht, an welcher das Versandstück in ein Sortierfach des Sortierregisters eingelegt worden ist. Entfernt sich das sortierregisterseitige Ende des Sortierarms wieder von dem Sortierregister wird davon ausgegangen, dass die Einsortierung des Versandstücks in das Sortierregister erfolgt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verfolgung einer Sortierung eines Versandstücks in ein Sortierregister.
- Versandstücke, wie beispielsweise flache Postsendungen, werden häufig am Ende einer Kette von Sortiervorgängen von Hand in ein Sortierregister einsortiert, damit ein Zusteller die Versandstücke beispielsweise direkt in der Gangfolge seines Zustellweges für die Auslieferung bereitstellen kann.
- Hierzu sind beispielsweise aus der internationalen Patentanmeldung
WO 2014/057185 A1 Verfahren bekannt, bei denen die Adresse eines Versandstücks erfasst wird und das dieser Adresse zugeordnete Sortierfach dann einer mit der Sortierung beauftragten Person angezeigt wird. Damit erhält diese Person die für die Sortierung des Versandstücks erforderliche Information, aber es fehlt an einer Rückmeldung der korrekten Zusortierung des Versandstücks. Kommt es zu einem versehentlichen Fehler oder einer sonstigen Unachtsamkeit bei der Sortierung liegt keine Kenntnis mehr über den Verbleib des Versandstücks vor. - Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verfolgung einer Sortierung eines Versandstücks in ein Sortierregister anzugeben, bei dem die abschliessende Position des Versandstücks im Sortierregister ermittelbar und zu einem späteren Wiederauffinden des Versandstücks verarbeitbar ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Verfahren zur Verfolgung einer Sortierung eines Versandstücks in ein Sortierregister gelöst, umfassend die folgenden Verfahrensschritte:
- a) Bereitstellen des Sortierregisters mit einer Anzahl von Sortierfächern;
- b) Zuordnen von Bestimmungsinformationen, insbesondere Zustelladressen, zu den Sortierfächern;
- c) Erfassen eines Bildes des Versandstücks und Extrahieren der Bestimmungsinformation des Versandstücks aus dem Bild und Anzeigen des dieser Bestimmungsinformation zugeordneten Sortierfachs,
- d) Ausrüsten eines Sortierarms mit einem Positionstransponder zur Ermittlung einer Position des sortierregisterseitigen Endes des Sortierarms relativ zu dem Sortierregister;
- e) Zuführen des Versandstücks mittels des Sortierarms zu dem angezeigten Sortierfach;
- f) Aufnehmen der Position des Positionstransponders während des Zuführens des Versandstücks in Richtung des angezeigten Sortierfachs (also in Richtung in das angezeigte Sortierfach zu);
- g) Bestimmen der nächstgelegenen Position des Positionstransponders relativ zu dem Sortierregister;
- h) Zuordnen dieser nächstgelegenen Position zu einem Sortierfach des Sortierregisters; und
- i) Abspeichern eines Sortierdatensatzes, umfassend das zugeordnete Sortierfach und das Bild und ggfs. die extrahierte Bestimmungsinformation des Versandstücks.
- Auf diese Weise ist es dank der Verfolgbarkeit der Bewegung des Sortierarms möglich, die tatsächliche Sortierposition für das in das Sortierregister einzusortierende Versandstück zu bestimmen. Hierzu wird angenommen, dass im Bezug zum Sortierregister nächstgelegene Position der Position entspricht, an welcher das Versandstück in ein Sortierfach des Sortierregisters eingelegt worden ist. Entfernt sich das sortierregisterseitige Ende Sortierarms wieder von dem Sortierregister wird davon ausgegangen, dass die Einsortierung des Versandstücks in das Sortierregister erfolgt ist.
- Da der Sortierarm bei der Einsortierung und zur Entnahme eines neuen Versandstücks eine in Bezug auf das Sortierregister parabelartige Bewegung ausführt, kann es sinnvoll sein, in die Bestimmung der nächstgelegenen Position auch den zurückgelegte Weg des Positionstransponders mit einzubeziehen. Auf diese Weise könnte der nächstliegende Punkt zumindest annahmeweise mit dem Extremum der Bewegungsparabel gleichgesetzt werden.
- Zur genauen Ortung des Positionstransponders kann dem Sortierregister eine Anzahl von ortsfesten Positionssendern zugeordnet sein. Auf diese Weise würde das System wie ein Navigationssystem arbeiten. Das Verfahren zur Bestimmung der Position des Positionstransponders würde daher das Prinzip der aus den satellitengestützten Navigationssystemen eingesetzten Laufzeitmessungen anwenden. Je nach geforderter Genauigkeit und aufgrund der kleinen Abstände können jedoch auch andere Verfahren angewendet werden.
- Weiter kann es in einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass der Positionstransponder eine Anzahl von Anzeigemitteln umfasst, mit denen eine richtige und/oder eine falsche Sortierung des Versandstücks angezeigt wird, wobei die Anzeigemittel in Abhängigkeit von einer ermittelten Distanz der nächstgelegenen Position von dem angezeigten Sortierfach angesteuert werden. Mit der erfassten Position des Positionstransponders kann daher ein Abgleich mit der nächstgelegenen Position und bestimmungsgemäss angezeigten Sortierfach vorgenommen werden. Überschreitet beispielsweise der Abstand von der nächstliegenden Position und dem angezeigten Sortierfach einen vorbestimmten Grenzwert, wie z.B. 5 cm, können die Anzeigemittel des Positionstransponders dies signalisieren, beispielweise durch das Blicken einer roten LED. Bewegt dieser Abstand hingegen unterhalb dieses Grenzwertes kann dies beispielweise durch das Blicken einer grünen LED signalisiert werden.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend detailliert mit Bezug auf die anhängende Zeichnung erläutert. Dabei zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Darstellung einen Sortiervorgang in ein mit Sortierfächern ausgestattetes Sortierregister; und
- Figur 2
- in schematischer Darstellung in Aufsicht auf das Sortierregister einen Verlauf der Bewegung eines Sortierarms während des in
Figur 1 gezeigten Sortiervorgangs. - Die
Figur 1 zeigt schematisch einen Sortiervorgang in ein mit Sortierfächern F ausgestattetes Sortierregister 2. Die Sortierfächer F sind wie für die leeren Sortierfächer angegeben logisch durchnummeriert. In den bereits gefüllten Sortierfächern befinden sich als bereits sortierte Versandstücke flache Postsendungen 4 aller Art. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Brief 6 in das Sortierfach F23 einzusortieren. Der Eigentliche Sortiervorgang läuft nun wir folgt ab: - a) Vor dem eigentlichen Sortiervorgang werden den Sortierfächern F Bestimmungsinformationen zugeordnet. Dies können beispielsweise bereits die konkreten Zustelladressen für die Poststücke sein. Es kann sich hierbei aber auch nur um gröbere Vorsortierinformation zur Vorbereitung eines weiteren Sortiergangs handeln.
- b) Mit einem hier nicht weiter dargestellten Lesegerät wird ein Bildes des Briefs 6 erfasst und der Bestimmungsinformation für den Brief 6 durch softwaregestützte Bildverarbeitung extrahiert. Das dieser extrahierten Bestimmungsinformation zugeordnete Sortierfach F23 wird durch das Aufleuchten einer diesem Sortierfach zugeordneten Lampe 8 angezeigt.
- c) Der mit der Sortierung befasste Postangestellte rüstet seinen Sortierarm 10 mit einem Positionstransponder 12 (ähnlich wie eine Armbanduhr) zur Ermittlung einer Position des sortierregisterseitigen Endes des Sortierarms 10 relativ zu dem Sortierregister 2 aus. Dieser Positionstransponder 12 funktioniert dabei wie ein Navigationsgerät und ermittelt aus von mehreren Signalbeacons 14 abgestrahlten Signalen seine Position relativ zum Sortierregister 2 und meldet diese an einen Server zurück.
- d) Zwecks der eigentlichen Sortierung wird nun der Brief mittels des Sortierarms 10 in das angezeigte Sortierfach F23 eingelegt.
- e) Dabei wird die Position des Positionstransponders 12 während des Zuführens des Briefes 6 auf das angezeigte Sortierfach F23 zu erfasst und an den Server übermittelt.
- f) Aus den verschiedenen während des Sortiervorgangs durchlaufenen Positionen des Positionstransponders 12 wird die nächstgelegenen Position des Positionstransponders 12 relativ zu dem Sortierregister 2 bestimmt.
- g) Mithilfe dieser nächstgelegenen Position wird das Sortierfach F23 des Sortierregisters 2 dem abgelegten Brief 6 zugeordnet.
- h) Sortierdatensätze, umfassend das zugeordnete Sortierfach F23 und das Bild und ggfs. die extrahierte Bestimmungsinformation des Briefs, werden von dem Server verwaltet und ggfs. in einer Datenbank abgespeichert. Der Brief 6 ist damit auch später noch wieder auffindbar.
- Wie weiter oben beschrieben, kann der Positionstransponder auch noch mit hier nicht weiter dargestellten Anzeigeelementen ausgestattet sein, die dem Postangestellten beispielsweise signalisieren, wenn die ermittelte nächstgelegene Position dem angezeigten Sortierfach innerhalb bestimmter definierbarer Grenzen entspricht.
-
Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung in Aufsicht auf das Sortierregister 2 einen Verlauf der Bewegung des Sortierarms 10 während des inFigur 1 gezeigten Sortiervorgangs. Der Sortierarm 10 nähert sich zunächst dem Sortierregister 2 an und erreicht bei der Übergabe des Briefs in das Sortierfach F23 die relativ zum Sortierregister 2 gesehene nächstgelegene Position und entfernt sich dann vom Sortierregister 2 zur Aufnahme eines weiteren zu sortierenden Poststücks. Dabei ergibt sich ein parabelartiger Verlauf, an dessen Extremum 16 die nächstgelegene Position liegt. Diese nächstgelegene Position dient dann der Bestimmung, in welches Sortierfach der Brief 6 mit hoher Wahrscheinlichkeit einsortiert worden ist.
Claims (4)
- Verfahren zur Verfolgung einer Sortierung eines Versandstücks (6) in ein Sortierregister (2), umfassend die folgenden Verfahrensschritte:a) Bereitstellen des Sortierregisters (2) mit einer Anzahl von Sortierfächern (Fij);b) Zuordnen von Bestimmungsinformationen, insbesondere Zustelladressen, zu den Sortierfächern (Fij);c) Erfassen eines Bildes des Versandstücks (6) und Extrahieren der Bestimmungsinformation des Versandstücks (6) aus dem Bild und Anzeigen des dieser Bestimmungsinformation zugeordneten Sortierfachs (F23),d) Ausrüsten eines Sortierarms (10) mit einem Positionstransponder (12) zur Ermittlung einer Position des sortierregisterseitigen Endes des Sortierarms (10) relativ zu dem Sortierregister (2);e) Zuführen des Versandstücks (6) mittels des Sortierarms (10) zu dem angezeigten Sortierfach (F23);f) Aufnehmen der Position des Positionstransponders (12) während des Zuführens des Versandstücks (6) in die Richtung des angezeigte Sortierfachs (F23);g) Bestimmen der nächstgelegenen Position (16) des Positionstransponders (12) relativ zu dem Sortierregister (2);h) Zuordnen dieser nächstgelegenen Position (16) zu einem Sortierfach (F23) des Sortierregisters (2); undi) Abspeichern eines Sortierdatensatzes, umfassend das zugeordnete Sortierfach (F23) und das Bild und ggfs. die extrahierte Bestimmungsinformation des Versandstücks (6).
- Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
in die Bestimmung der nächstgelegenen Position (16) der zurückgelegte Weg des Positionstransponders (12) mit einbezogen wird. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
dem Sortierregister (2) eine Anzahl von ortsfesten Positionssendern (14) zugeordnet ist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Positionstransponder (12) eine Anzahl von Anzeigemitteln umfasst, mit denen eine richtige und/oder eine falsche Sortierung des Versandstücks (6) angezeigt wird, wobei die Anzeigemittel in Abhängigkeit von einer ermittelten Distanz der nächstgelegenen Position (16) von dem angezeigten Sortierfach (F23) angesteuert werden.
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- 2016-11-22 EP EP16805739.6A patent/EP3433030B1/de active Active
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| EP3433030A1 (de) | 2019-01-30 |
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