EP3671674A1 - Wertverwahrungsobjekt - Google Patents
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- EP3671674A1 EP3671674A1 EP19216715.3A EP19216715A EP3671674A1 EP 3671674 A1 EP3671674 A1 EP 3671674A1 EP 19216715 A EP19216715 A EP 19216715A EP 3671674 A1 EP3671674 A1 EP 3671674A1
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- B65D55/026—Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure initial opening or unauthorised access being indicated by a visual change using indicators other than tearable means, e.g. change of colour, pattern or opacity
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- B65D2401/00—Tamper-indicating means
- B65D2401/05—Tearable non-integral strips
Definitions
- the safekeeping box and thus also the valuable object located in the valuable currency box and / or the RFID chip is secured with a tamper-evident label which is known per se, so that the integrity of the packaging of the valuable object ensures that the corresponding valuable object also holds the readable value of the means of payment corresponds ..
- Fig. 1b 3 shows the safekeeping object 1 in a cross-sectional view, that is to say the interconnected plastic glass panes 2, 2 ′ with the diamond 4 accommodated in a recess in at least one plastic glass pane.
- the safekeeping object 1 according to FIG. 3 is subsequently enclosed by an envelope 5 that cannot be undone.
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Abstract
Description
- Schon im siebten Jahrhundert v. Chr. wurde das bisher verwendete Natural- oder Warengeld, etwa repräsentiert durch Lebensmittel, Nutztiere, Waffen, Schmuck, Kleidung oder Schneckengehäusen, durch Münzen abgelöst. Dieses Münzgeld erleichterte den Handel ganz erheblich. Dabei ergab sich schon damals der Wert der entsprechenden Münzen lediglich aus dem Vertrauen, dass die an dem Geldhandel Beteiligten diesen Münzen entgegenbrachten. Schon die antiken Herrscher begannen daher damit, ihre Porträts auf Münzen zu prägen, um das Vertrauen in diese Münzen zu erhöhen.
- Das Papiergeld ist als Zahlungsmittel erstmals im zehnten Jahrhundert nach Christus in China in Umlauf gebracht worden. In Europa führte die Bank von Stockholm erstmals Papiergeld ein. Die englische Regierung erklärte Banknoten 1833 zum gesetzlichen Zahlungsmittel.
- Papiergeld ist so genanntes Fiatgeld, d.h. ein Objekt ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, als das z. B. Tabak, Reis, Gold oder Silber dient, das neben dem äußeren Tauschwert auch einen inneren Wert hat.
- Faktisch hat sich bis vor kurzer Zeit nichts daran geändert, dass der Wert der Münzen oder des Geldes im Wesentlichen allein von den am Zahlungsverkehr Beteiligten entgegengebrachten Vertrauen abhängt. In den meisten Staaten garantiert eine Zentralbank den Wert des Geldes. Dabei besteht allerdings seit jeher das Problem, dass diejenigen Institutionen, die in der Lage sind, den Wert des Geldes zu garantieren, auch diejenigen sind, die den Wert des Geldes dadurch beeinflussen können, dass beispielsweise die Produktion von Währungseinheiten beschleunigt oder reduziert und hierdurch der Wert des Geldes verändert wird.
- Erst in den letzten Jahren haben sich als Alternative so genannte Kryptowährungen in unterschiedlichen Ausprägungen etabliert.
- Der Begriff Kryptowährung wird unterschiedlich verwendet. Umgangssprachlich werden neben der bekanntesten Kryptowährung, dem "Bitcoin" auch auf diversen technischen Konzepten beruhende "Kryptowährungen" wie "Ripple" oder "Ether" als solche bezeichnet.
- Was allen Kryptowährungen im weiteren Sinne gemeinsam haben, ist, dass sie sich der Blockchain-Technologie bedienen.
- Bei einer Blockchain handelt es sich um eine kontinuierlich erweiterbare Liste einzelner Datensätze, die durch ein kryptografisches Verfahren miteinander verkettet sind. Eine Blockchain kann auch als dezentrales Datenbankmanagementsystem beschrieben werden. Eine Blockchain besteht aus einer Reihe von Datenblöcken, in denen jeweils eine oder mehrere Transaktionen zusammengefasst und mit einer Prüfsumme versehen sind. Wie das Wort Blockchain schon andeutet, werden dem Block ständig weitere Elemente hinzugefügt, bis dieser Block vollständig ist. Anschließend muss ein weiterer Block erzeugt werden, wobei dieser Block eine Prüfsumme des vorhergehenden Blocks, den sogenannten Hashwert, enthält. Im Ergebnis ist der Blockchain also eine Reihe von Hashbäumen, bei denen nur die Wurzeln und deren Verkettung von Interesse sind.
- Kryptowährungen im engeren Sinne werden auch "Coins" genannt, während die übrigen Kryptowährungen technisch als Token bezeichnet werden. Ein Token kommt in der Regel ohne eigene Blockchain aus, und baut vielmehr auf einem vorhandenen Blockchain-Protokoll bzw. einer vorhandenen Blockchain, wie z.B. Ethereum auf. Token können verschiedene Zwecke erfüllen. Security Tokens sind vergleichbar mit einem Wertpapier, bei denen ein Gewinn- oder Umsatzversprechen als Smart Contract in der Blockchain hinterlegt wird. Utility-Token dienen lediglich als Werkzeug bzw. Tauschmittel auf der Blockchain.
- Außerdem gibt es sogenannte Asset Back Tokens, bei denen der Wert des Tokens mit einem Realwert gestützt wird. Bei Coins und Token aller Art handelt es sich um "Kryptoassets". Dieser Oberbegriff umfasst verschiedene mit kryptografischen Verfahren erzeugte bzw. verwaltete Vermögensgegenstände ("Assets"). Echten Kryptowährungen wie dem Bitcoin liegt ebenso wenig ein intrinsischer Wert zugrunde, wie einer staatlichen Währung. Dagegen kann ein Kryptoasset wie ein Asset Backed Token einen realen Wert verkörpern, ähnlich wie eine Währung nach dem Goldstandard.
- In diesem Zusammenhang ist aus der
WO 2010/112002 A1 eine Münze vorbekannt, die in an sich bekannter Weise aus einem scheibenartigen, metallischen Grundelement und einem zumindest flachen Einsatzelement besteht, welches im scheibenartigen metallischen Grundelement aufgenommen ist wobei das flache Einsatzelement aus einem nicht-leitfähigen Material, vorzugsweise aus Kunststoff, hergestellt ist und in diesem flachen Einsatzelement zumindest eine RFID-Identifizierungseinrichtung integriert ist. Dabei stellt das nicht-leitfähige Kunststoffelement eine Kunststoffummantelung der RFID-Identifizierungseinrichtung dar. Bei der RFID-Identifizierungseinrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen an sich bekannten RFID-Transponder, der wiederum vorzugsweise als passive Einheit, d.h. ohne eigene Energieversorgung ausgebildet ist. Es handelt sich dabei also um eine passive Einheit, die mittels eines RFID-Lesegerätes durch Induktion aktiviert werden kann, so dass eine Datenübertragung von dem RFID-Transponder an das RFID-Lesegerät erfolgen kann. Im Ergebnis soll durch die Integration des RFID-Transponders in eine Münze, eine einfache und störungsfreie Überprüfung der Originalität der Münze ermöglicht werden, um gefälschte Münzen zuverlässig erkennen zu können. - Außerdem ist aus der
DE 201 13 518 U1 ein Schmuckgegenstand, Modeaccessoire bzw. ein Dekorationsgegenstand vorbekannt, in dem mindestens eine als Zahlungsmittel geeignete Münze enthalten ist, die durch Deformationen, Einprägungen und/oder Profilierungen entwertet ist. - Ferner ist aus der
WO 2018/204970 A1 ein Soft- und Hardwareelemente umfassendes System vorbekannt, das eine technologische Infrastruktur bereitstellt, um die Durchführung monetärer Transaktionen unter Einsatz physischer, geldwerter Tokens durchzuführen, wobei der individuelle Wert eines jeden Tokens in einer öffentlich zugänglichen Datenbank dokumentiert ist. - Aus der
WO 2012/135346 A1 ist eine Vorrichtung, sowie ein Verfahren vorbekannt, um die Authentizität einer Edelmetalleinheit, hinsichtlich des Reinheitsgrades, der Eigentümerschaft, der Eigentümerkette, sowie den aktuellen Status hinsichtlich der Merkmale "gestohlen" oder "nicht zu prüfen", wobei mittels einer sogenannten "ping bar" ein Resonanzton erzeugt wird, der den Reinheitsgrad einer Silbereinheit im Sinne einer Verifikation der Echtheit der genannten Edelmetalleinheit repräsentiert. Im Falle von etwa vorgenommenen Änderungen, die in der Resonanzantwort erkennbar sind, wird hierdurch der potentielle Käufer oder Eigentümer auf diesem Weg hiervon unterrichtet. - Für die Prüfung von Gold-, Platin- oder Palladiumgegenständen umfasst die vorbekannte Vorrichtung eine Oberflächenprüfung, mit der etwaige Versuche, die Wertgegenstände mit Bohrern, Hobeln oder sonstigen Werkzeugen zu bearbeiten, sichtbar gemacht werden.
- In weiterer Ausgestaltung dieser Prüfvorrichtung werden die erfassten Wertgegenstände und deren Eigenschaften, sowie Informationen, betreffend deren Authentizität, Eigentümerschaft und die Kette der Verwahrungsorte in einem globalen Register erfasst und/oder in einem individuellen RFID-Chip abgelegt.
- Des Weiteren ist aus der
US 2013/0062165 A1 ein weiteres Verfahren und eine Vorrichtung zur Überprüfung der Authentizität von Wertgegenständen vorbekannt. Dabei wird der zu sichernde Wertgegenstand mit einem RFID-Tag versehen und die Informationen zur Überprüfung der Authentizität des Wertgegenstandes in diesem RFID-Chip angelegt, die dann wiederum beim Auslesen des RFID-Chips mit einem geeigneten Prüfgerät mit den ebenfalls an anderer Stelle gespeicherten Informationen zur Prüfung der Authentizität abgleichbar sind. Diese Überprüfung kann beispielsweise bei der Weiterveräußerung des so gesicherten Wertgegenstandes erfolgen. - Dieses Verfahren zur Dokumentation und Prüfung der Authentizität eines Wertgegenstandes kann auch in Verbindung mit einem so genannten Coin eingesetzt werden. In diesem Fall wird der entsprechende Coin mit einem RFID-Chip versehen. Der integrierte Chip kann in dem Coin bzw. an dem Coin mit Harz oder Epoxidkleber teilweise in den Coin integriert sein und ggf. mit weiterem Verpackungsmaterial gesichert sein. Anschließend werden die Validierungsinformationen in dem RFID-Chip gespeichert, die dann im Wege der Near-Field-Communication (NFC) mit einem NFC-fähigen Lesegerät kontaktlos auslesbar ist.
- Außerdem können die besagten Informationen zur Prüfung der Authentizität auch in einer entfernt angeordneten Datenbank gesichert sein, zu der nur ein autorisierter Händler Zugriff hat.
- Schließlich ist aus der
DE 20 2013 003 501 U1 eine Münze vorbekannt. Diese besteht aus einer Oberfläche und wenigstens einem in jeweils einem Aufnahmebereich angeordneten körperhaftem Gebilde. Dabei ist zumindest eines der körperhaften Gemälde mit einem Schmuckstück bestückt. Dieses Schmuckstück wird über eine feste Verbindung zwischen dem Material des körperhaften Gebildes und der metallischen Oberfläche der Münze sichergestellt. - Ausgehend von diesem Stand der Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein physisches Wertverwahrungsobjekt zu schaffen, dessen Echtheit und Werthaltigkeit mit Hilfe der Blockchain verifiziert werden und damit ein handelbares, sicheres Objekt zur Verwahrung und zum Handel von beweglichen, dh. insbesondere transportablen Wertgegenständen zu schaffen, das sowohl physisch als auch elektronisch unter Verwendung der Blockchain gehandelt, weitergegeben bzw. getauscht oder aufbewahrt werden kann.
- Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mittels eines Wertverwahrungsobjektes gemäß dem geltenden Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den abhängigen Ansprüchen 2-17 entnommen werden.
- Gemäß dem geltenden Anspruch 1 ist ein Wertgegenstand in einer Wertverwahrungsbox verwahrt, in die ein RFID-Chip integriert ist und oder mit der Wertverwahrungsbox nicht zerstörungsfrei lösbar verbunden, wobei in diesen RFID-Chip ein Speicherelement integriert ist, in dem ein geldwerter Betrag, der dem Nennwert des Wertgegenstandes entspricht, sowie zweifelsfrei nachprüfbare Angaben über Provenienz und Originalität des Wertgegenstandes im Klartext oder in verschlüsselter Form gespeichert ist, der also zumindest eine Angabe über den Wert, die Provenienz und Originalität des Inhaltes der Wertverwahrungsbox enthält, so dass dieser Angaben mittels eines herkömmlichen RFID-Transponders kontaktfrei auslesbar sind., Dabei entspricht der in dem RFID-Chip neben denen genannten anderen Informationen gespeicherte Wert dem Nennwert des in der Wertverwahrungsbox verwahrten Wertgegenstandes. Dementsprechend kann der Wertgegenstand frei gehandelt werden, bzw. als Zahlungsmittel eingesetzt werden.
- Zur Fälschungssicherheit ist der integrierte in der Wertverwahrungsbox verwahrte Wertgegenstand gemeinsam mit der Wertverwahrungsbox so verpackt, dass die Verpackung des Wertverwahrungsobjektes nicht zerstörungsfrei oder zumindest nicht ohne sichtbare Veränderungen geöffnet werden kann.
- Dabei kann der Wert des in der Wertverwahrungsbox verwahrten Wertgegenstandes mithilfe eines einfachen RFID-Transponders jederzeit überprüft und in einfacher Weise vor Ort ausgelesen werden.
- In konkreter Ausgestaltung wird die Wertverwahrungsbox und damit auch der in der Wertwahrungsbox befindlich Wertgegenstand und/oder der RFID-Chip mit einem an sich bekannten Tamper-Evident-Etikett gesichert, so dass die Unversehrtheit der Verpackung des Wertobjektes sicherstellt, dass der entsprechende Wertgegenstand auch den auslesbaren Wert des Zahlungsmittels entspricht..
- In alternativer Ausgestaltung kann die Fälschungssicherheit des Wertverwahrungsobjektes auch dadurch hergestellt werden, dass der Wertgegenstand und/oder der RFID-Chip gemeinsam oder separat mit einem Sicherheitsaufdruck gesichert sind, der ein Pigment und eine Komponente enthält, die dafür sorgt, dass bei Einsatz herkömmlicher Lösungsmittel zur Ablösung des Klebstoffes der Sicherheitsdruck ebenfalls abgelöst wird und dabei sichtbare Flecken ausbildet, die deutlich machen, dass das Zahlungsmittel manipuliert wurde.
- In konkreter Ausgestaltung wird das Wertverwahrungsobjekt mittels zweier miteinander zu verbindender Acrylglasscheiben hergestellt, die derart miteinander verbunden werden, dass diese nicht zerstörungsfrei voneinander trennbar sind. Dabei ist wenigstens eine oder beide der Acrylglasscheiben mit wenigstens einer Aussparung zur Aufnahme mindestens eines Wertgegenstandes, etwa eines Diamanten versehen, so dass die Wertverwahrungsobjekt wenigstens einen Wertgegenstand und wenigstens einen RFID-Chip enthält. Im Anschluss daran werden die genannten Acrylglasscheiben bündig miteinander verklebt und anschließend mittels eines fälschungssicheren Umschlages, der das Wertverwahrungsobjekt zumindest teilweise oder vollständig umschließt oder mittels eines umklebenden Bandes oder Siegels derart versiegelt, dass die Kunststoffglasscheiben nicht mehr zerstörungsfrei voneinander trennbar sind, und der zwischen den Acrylglasscheiben verwahrte Wertgegenstand nicht ohne sichtbare Zerstörung oder Beschädigung des erwähnten Umschlages, Bandes oder Siegels aus dem Zahlungsmittel entnehmbar ist.
- Als weiteres Sicherheitsmerkmal sind die Antennen des oder der in das Wertverwahrungsobjekt integrierten RFID-Chips inwändig des Umschlages über alle Seiten des Umschlages geführt, so dass die unbefugte Eröffnung des Umschlages zwangsläufig mit der Zerstörung der Antenne des in das Wertverwahrungsobjekt integrierten RFID-Chips verbunden ist, so dass dann anschließend der Wert des in dem Wertverwahrungsobjekt aufgenommenen Wertgegenstandes nicht mehr über eine NFC-Kommunikation auslesbar ist.
- Als zusätzliche Sicherung ist der Umschlag oder das umklebende Band oder Siegel für das Wertverwahrungsobjekt zumindest mit allen Sicherungsmerkmalen versehen, die ein üblicher Geldschein heute aufweist. Somit kann unter normalen Umständen, der das Wertverwahrungsobjekt umhüllende Umschlag bzw. das umklebende Band oder Siegel nicht missbräuchlich so nachgeahmt werden, dass die Fälschung nicht bei einer entsprechenden professionellen Überprüfung als solche identifizierbar wäre. Damit ist es auch nicht möglich, das Wertverwahrungsobjekt mit einem zusätzlichen, nachträglich aufgebrachten, gefälschten Umschlag zu versehen, oder ein gefälschtes Wertverwahrungsobjekt insgesamt herzustellen.
- Bei Herstellung des Wertverwahrungsobjektes wird zunächst von einem zertifizierten, unabhängigen Gutachter der marktübliche Wert des in das Wertverwahrungsobjekt integrierten Wertgegenstandes anhand einer branchenüblichen Liste zur Wertbestimmung festgestellt.
- Die auf diesem Wege ermittelten Daten werden dann - vorzugsweise durch den unabhängigen Gutachter - in der Blockchain, also in einer Liste von Datensätzen, die mittels kryptografischer Verfahren miteinander verkettet sind, als separater und jederzeit identifizierbarer Block abgelegt und gespeichert. Die in diesem Zusammenhang hinterlegten Informationen sind auch über einen QR-Code, der dem Datensatz und dem Wertverwahrungsobjekt - etwa durch den erwähnten Gutachter - eindeutig zugeordnet wird, auslesbar.
- Für jedes einzelne Wertverwahrungsobjekt wird in einer Blockchain unter Verwendung des ERC-721-Protokolls für Non-Fungible Tokens (NFTs) ein einzigartiger kryptografischer Token erstellt, der (im Vergleich zu einem Fungible Token wie z. B. einem Bitcoin) nicht austauschbar sind. Die Tokens sind einmalig und können aufgrund ihrer Existenz in der Blockchain nicht repliziert oder zerstört werden.
- Mit der Erzeugung des NFTs in der Blockchain ist das Zahlungsmittel aktiviert bzw. aktivierbar.
- Dieses Zahlungsmittel kann nun in den Geldmarkt eingeführt werden bzw. am Markt angeboten werden. Das gegenständliche Zahlungsmittel kann nun in Form eines digitalen Tokens im Internet angeboten und gehandelt werden, und zwar sowohl physisch als auch elektronisch.
- Das körperliche Wertverwahrungsobjekt selbst wird vom Emittenten des Wertverwahrungsobjektes zunächst versichert und diebstahlsicher in einem Hochsicherheitsbereich eines Sicherheitsunternehmens verwahrt. Auch die Information über die Ablage des Wertverwahrungsobjekt wird in der Blockchain irreversibel und fälschungssicher dokumentiert.
- Dabei kann anschließend der Token und damit das Zahlungsmittel beispielsweise über eine Internetplattform erworben werden, indem eine dem Wert des in dem Wertverwahrungsobjekt verwahrten Wertgegenstandes entsprechende Zahlung entweder in einer herkömmlichen Währung oder in einer Kryptowährung geleistet wird. Sobald die Zahlung an den Emittenten geleistet wurde, wird in der Blockchain der Erwerber des in dem Wertverwahrungsobjekt verwahrten Wertgegenstandes fälschungssicher als dessen Inhaber des Non-Fungible Tokens dokumentiert. Die NFTs, die den Wertgegenstand repräsentieren und in der weltweit zugänglichen Blockchain gespeichert sind, können weltweit auf beliebigen Plattformen als fälschungssichere, aber auch weitgehend inflationsfreie Währung digital gehandelt werden.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Inhaber des Tokens die Herausgabe des Wertgegenstandes vom Verwahrer verlangen, so dass auf dessen Auftrag hin, der Wertgegenstand an den aktuellen Besitzer herausgegeben wird, woraufhin auch diese Statusänderung des in dem Wertverwahrungsobjekt verwahren Wertgegenstandes in der Blockchain fälschungssicher dokumentiert ist, insbesondere aber der den Wertgegenstand repräsentierende Token entwertet wird, was beispielsweise durch einen Farbwechsel des Token von Grün nach Rot auf einer Internetplattform zum Handel dieser Wertverwahrungsobjekte darstellbar ist. Sobald der Wertgegenstand herausgegeben wurde, kann er als physisches Zahlungsmittel genutzt werden, aufgrund der Deaktivierung des Tokens aber nicht mehr als elektronisches Zahlungsmittel.
- Umgekehrt kann der Wertgegenstand, zumindest, sofern er sich noch in dem Wertverwahrungsobjekt befindet, jederzeit wieder zur Verwahrung und Einlagerung an die treuhänderische Verwaltung zurückgegeben werden, was dann wiederum in der Blockchain fälschungssicher dokumentiert und auf der Internetplattform zum Handel des Wertgegenstandes wiederum dargestellt wird, indem beispielsweise der dort dargestellte Token wieder von der Farbe Rot auf die Farbe Grün geschaltet wird und somit wieder am elektronischen Zahlungsverkehr teilnehmen kann.
- Im Ergebnis beschreibt die erfindungsgemäße Lösung also die Entwicklung eines vom üblichen Geldhandel vollständig entkoppeltes, neues Zahlungsmittel, welches gleichzeitig körperlich existent als auch mit kryptografischen Verfahren handelbar ist, mit hohen Sicherheitsmerkmalen, dessen Wert nicht mehr durch ein staatliches Versprechen oder durch eine Bank garantiert wird, sondern vielmehr durch den weitgehend stabilen Wert eines oder mehrerer Wertgegenstände..
- Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert:
Es zeigen: - Fig. 1a:
- die Wiedergabe des Zahlungsmittels in einer Längsschnittansicht
- Fig. 1b:
- die Widergabe des Zahlungsmittels in einer Querschnittansicht
- Fig. 2:
- den Umschlag des Zahlungsmittels in einer Draufsicht
- Gemäß
Fig. 1a wird das in einer Längsschnittdarstellung wiedergegebene Wertverwahrungsobjekt 1 aus zwei massiven Kunststoffglasscheiben 2, 2' hergestellt, deren Stärke jeweils sicherstellt, dass die Kunststoffglasscheiben 2, 2' weitestgehend unzerbrechlich sind. Eine oder beide Kunststoffglasscheiben 2, 2' sind jeweils mit einer Aussparung 3 versehen, die den Einschluss eines Wertgegenstandes 4 erlauben. -
Fig. 1b zeigt das Wertverwahrungsobjekt 1 in einer Querschnittansicht, also die miteinander verbundenen Kunststoffglasscheiben 2, 2' mit dem in einer Aussparung wenigstens einer Kunststoffglasscheibe aufgenommenen Diamanten 4. Dabei wird das Wertverwahrungsobjekt 1 gemäß Fig. 3 anschließend von einem nicht zerstörungsfrei zu lösenden Umschlag 5 umschlossen. - Dabei wird der in das Wertverwahrungsobjekt 1 eingesetzten Wertgegenstand 4 zunächst von einem unabhängigen Gutachter eindeutig identifiziert, dokumentiert und insbesondere hinsichtlich seines aktuellen Geldwertes bewertet. Die dementsprechend bewerteten und zertifizierten Wertgegenstände 4 werden jeweils, wie in den
Fig. 1a und 1b gezeigt, in eine Aussparung 3 einer oder beider Kunststoffglasscheiben 2, 2', die anschließend nicht mehr zerstörungsfrei voneinander trennbar sind, in einem fälschungssicheren und nicht zerstörungsfrei von den miteinander verbunden Kunststoffglasscheiben 2, 2' zu lösenden Umschlag 5 verpackt. Das Wertverwahrungsobjekt 1 ist dann versandfähig und kann dann in einem so genannten Zollfreilager oder in einem anderen gesicherten Lager eines Sicherheitsunternehmens eingelagert werden. - Anschließend oder parallel wird das Wertverwahrungsobjekt 1 in der Blockchain, sowie aus Sicherheitsgründen parallel in einem Speichermodul dokumentiert. Die Blockchain enthält den Wert, sowie die Merkmale des Wertgegenstandes 4, so dass dieser eindeutig identifiziert ist. Darüber hinaus umfasst die Dokumentation den jeweiligen Besitzer und Status des Wertverwahrungsobjektes 1, dessen digitales Abbild ein ein-eindeutiger Token ist, der auf der Basis, der in der Blockchain abgelegten Informationen ohne Zwischenschaltung menschlicher Verstandestätigkeit und daher ebenfalls fälschungssicher erzeugt wird.
- Dieser Token wird auf einer gesicherten Website des Emittenten des Zahlungsmittels 1 verkauft, gehandelt und - falls vom aktuellen Inhaber gewünscht - auch vom Emittenten des Wertverwahrungsobjektes 1 wieder zurückgekauft. Die erstmalige Veräußerung des Tokens erfolgt zum aktuellen Wert des in dem Wertverwahrungsobjekt verwahrten Wertgegenstandes 4. Dabei kann der Token entweder in einer handelsüblichen Währung oder aber auch mittels einer handelsüblichen Kryptowährung erworben werden.
- Bei einer Rückgabe des Tokens an den Emittenten wird der tagesaktuelle Wert des in dem Wertverwahrungsobjekt 1 eingelagerten Wertgegenstandes 4, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr an den Inhaber des Tokens ausgekehrt.
- Alternativ kann sich der Inhaber des Tokens auch den Wertgegenstand 4 selbst herausgeben lassen, woraufhin dann wiederum dessen Herausgabe in der Blockchain dokumentiert wird.
- Etwa noch zum Erwerb verfügbare Token sind beispielsweise grün dargestellt, nicht mehr erwerbbare Token rot. Die rote Darstellung erfolgt beispielsweise, wenn sich der Besitzer den Wertgegenstand 4 als solchen in körperlicher Form herausgeben lässt.
- Gemäß der Darstellung in Fig. 3 ist das Wertverwahrungsobjekt 1, wie bereits erwähnt, von einem fälschungsfreien Umschlag 5 umhüllt, der das Wertverwahrungsobjekt 1 vollständig oder zumindest teilweise einschließt. Dabei ist dieser Umschlag 5 mit den üblichen Sicherungsmerkmalen eines Geldscheines versehen, nämlich optischen, haptischen und/oder akustischen Sicherheitsmerkmalen, insbesondere unter Verwendung eines speziellen Bedruckstoffs, sowie unter Einsatz eines Stahlstich-Tiefdruckverfahrens zum Bedrucken des Umschlags, Einarbeitung von Wasserzeichen, positiven und/oder negative Guillochen, nanotypen Sicherheitsraster, größenvariabler Mikroschrift, Hologrammfolie und/oder Sicherheitsstreifen in den Umschlag 5, Einprägung von fein aufgelösten Rasterbildern, Durchsichtfenstern und/oder Durchsichtregistern in den Umschlag, die Verwendung von fluoreszierenden Farben, Folienelementen, Glanzeffekten, Mikro-Perforationen und/oder weiterer Sicherheitsmerkmale.
-
- 1
- Wertverwahrungsobjekt
- 2
- untere Kunststoffglasscheibe
- 2'
- obere Kunststoffglasscheibe
- 3
- Aussparung
- 4
- Wertgegenstand
- 5
- Umschlag
- 6
- RFID-Chip
- 7
- Antenne
Claims (11)
- Wertverwahrungsobjekt (1), vorzugsweise in Form einer Chipkarte, Münze, einer Wertverwahrungsbox, eines Geldscheines oder einer Kreditkarte, im Weiteren kurz Wertgegenstand genannt, dadurch gekennzeichnet, dass in das Wertverwahrungsobjekt (1) der Wertgegenstand, vorzugsweise ein geschliffener Diamant (4), ein oder mehrere Zahlungsmittel, Medikamente, Wertpapiere, Diamanten, Schmuckgegenstände oder Uhren integriert sind, die den Wert des Wertverwahrungsobjektes (1) repräsentiert, wobei dieser Wert vorzugsweise der Nennwert des Wertgegenstandes ist, wobei in das Wertverwahrungsobjekt (1) ein RFID-Chip (6), vorzugsweise ein RFID-Transponder, integriert ist, oder mit dem Wertverwahrungsobjekt nicht zerstörungsfrei von dem Wertverwahrungsobjekt lösbar verbunden ist, wobei dieser RFID-Chip (6) ein Speicherelement enthält, in dem der Nennwert des Wertverwahrungsobjektes (1) zum Zeitpunkt der Ausgabe des Wertverwahrungsobjektes (1) im Klartext oder in verschlüsselter Form gespeichert ist, der eine Angabe über den Nennwert, sowie zweifelsfrei nachprüfbare Angaben über Provenienz und/oder Originalität des in dem Wertverwahrungsobjekt verwahrten Wertgegenstandes (1) enthält, wobei dieser Nennwert, sowie die Angaben über Provenienz und/oder Originalität des Wertgegenstandes mittels eines RFID-Transponders kontaktfrei auslesbar sind und der Wertgegenstand und/oder der RFID-Chip (6) entweder jeweils oder gemeinsam in einer das Wertverwahrungsobjekt teilweise oder vollständig umschließenden Versiegelungshülle aufgenommen sind und/oder oder mittels eines zumindest teilweise umklebenden Bandes oder Siegels gesichert sind, die jeweils nicht zerstörungsfrei oder nicht ohne sichtbare Veränderungen zu öffnen sind, aufgenommen ist, wobei die Versiegelungshülle (5), wie etwa ein Tamper-Evident-Etikett, auf den Wertgegenstand, etwa einen Diamanten (4) und/oder auf den RFID-Chip (6) und dessen jeweilige Auflage aufgeklebt ist, wobei diese Versiegelungshülle (5) bestimmungsgemäß mit Perforationslinien, Faltungslinien oder Einschnitten versehen ist, so dass diese Versiegelungshülle (5) nicht bzw. nicht unversehrt von der Wertverwahrungsbox entfernbar und wieder anbringbar ist und der Wertgegenstand und/oder der RFID-Chip (6) mit einer Klebstoffschicht, die einen Sicherheitsdruck aufweist, verklebt ist, wobei dieser Sicherheitsdruck wenigstens ein Pigment und eine Komponente enthält, die sich in Lösungsmitteln, mit denen der Klebstoff lösbar ist, ebenfalls löst, so dass der Sicherheitsdruck ebenfalls abgelöst wird und/oder sichtbare Flecken aus-bildet.
- Wertverwahrungsobjekt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sicherheitselement mit dem Wertgegenstand und/oder dem RFID-Chip (6) gemeinsam oder jeweils separat verklebt ist, wobei das Sicherheitselement einen Schichtaufbau derart aufweist, dass das Sicherheitselement nach Verklebung mit dem Wertgegenstand und/oder dem RFID-Chip (6) nicht mehr ohne Veränderung des Sicherheitselementes entfernbar ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertverwahrungsobjekt (1) aus zwei miteinander derart zu verbindenden Kunststoffglasscheiben (2, 2') besteht, dass diese nicht zerstörungsfrei trennbar sind, wobei eine oder beide Kunststoffglasscheiben (2, 2') mit wenigstens einer Aussparung (3) zur Aufnahme mindestens eines Wertgegenstandes (4) und/oder mindestens eines RFID-Chips (6) versehen sind, sowie nach Einlagerung des mindestens einen Wertgegenstandes (4) und/oder mindestens eines RFID-Chips (6) in wenigstens einer der Aussparungen (3) miteinander verklebt und anschließend mit einem fälschungssicheren Umschlag (5), nämlich mit den üblichen Sicherungsmerkmalen eines Geldscheines versehen, nämlich optische, haptische und/oder akustische Sicherheitsmerkmale, insbesondere unter Verwendung eines speziellen Bedruckstoffs, sowie unter Einsatz eines Stahlstich-Tiefdruckverfahrens zum Bedrucken des Umschlags (5), Einarbeitung von Wasserzeichen, positiven und/oder negative Guillochen, nanotypen Sicherheitsraster, größenvariabler Mikroschrift, Hologrammfolie und/oder Sicherheitsstreifen in den Umschlag (5), Einprägung von fein aufgelösten Rasterbildern, Durchsichtfenstern und/oder Durchsichtregistern in den Umschlag (5), die Verwendung von fluoreszierenden Farben, Folienelementen, Glanzeffekten, Mikro-Perforationen und/oder weiterer Sicherheitsmerkmale, der das Wertverwahrungsobjekt (1) teilweise oder vollständig umschließt, versiegelt sind.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (7) des in das Wertverwahrungsobjekt (1) integrierten RFID-Chips (6) über alle Seiten des Umschlages (5) geführt ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlag (5) zumindest die gleichen Sicherungsmerkmale, wie ein Geldschein aufweist, nämlich optische, haptische und akustische Sicherheitsmerkmale, insbesondere ein spezieller Bedruckstoff, sowie der Einsatz eines Stahlstich-Tiefdruckverfahrens zum Bedrucken des Umschlags (5), Einarbeitung von Wasserzeichen, positive und/oder negative Guillochen, nanotypen Sicherheitsraster, größenvariable Mikroschrift, Hologrammfolie und/oder Sicherheitsstreifen in den Umschlag (5), Einprägung von fein aufgelösten Rasterbildern, Durchsichtfenstern und/oder Durchsichtregistern in den Umschlag (5), die Verwendung von fluoreszierenden Farben, Folienelementen, Glanzeffekten, Mikro-Perforationen und/der weiterer Sicherheitsmerkmale.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Nennwert des Zahlungsmittels (1) sowie ggf. Angaben über Provenienz und/oder Originalität des Wertgegenstandes am Tag der Ausgabe des Zahlungsmittels (1) in einer Blockchain, also in einer Liste von Datensätzen, im weiteren Sinne von Datenblöcken, welche mittels kryptografischer Verfahren miteinander verkettet sind, wobei jeder Block durch einen kryptografisch sicheren Hashwert des vorhergehenden Blockes, eineindeutig dokumentiert ist, sowie über einen QR-Code auslesbar ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertverwahrungsobjekt (1) mit der Dokumentation des Zahlungsmittels (1) in einer Blockchain aktiviert ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertverwahrungsobjekt (1) von einem Kunden über eine digitale Handelsplattform gegen Zahlung in einer herkömmlichen Währung, aber auch in einer Kryptowährung erwerbbar ist, wobei der Erwerb des Wertverwahrungsobjektes (1) in der Ethereum-Blockchain dokumentiert wird, also das Wertverwahrungsobjekt (1) einer digitalen ID in der Blockchain zugeordnet wird, wobei das Wertverwahrungsobjekt (1) im Weiteren als dann nicht mehr verfügbar im Internet dokumentiert ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Weiteren das Wertverwahrungsobjekt (1) weltweit unter Zwischenschaltung einer digitalen Handelsplattform übertragbar ist, wobei die Inhaberwechsel des Wertverwahrungsobjektes (1) in der Blockchain fälschungssicher dokumentiert sind.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Herausgabe des Wertverwahrungsobjektes (1) als solches an den jeweiligen Inhaber des einzigartigen, d.h. nicht austauschbaren, kryptografischen-Tokens auf entsprechende Anforderung des Besitzers durch Herausgabe des Wertverwahrungsobjekt (1) selbst realisierbar ist, indem auf eine entsprechende Anforderung des jeweiligen Token-Inhabers über eine digitale Handelsplattform, das Wertverwahrungsobjekt (1) selbst aus dem Hochsicherheitsbereich abgeholt und an den aktuellen Besitzer übergebbar ist, woraufhin der veränderte Status des Wertverwahrungsobjekt (1) in der Blockchain dokumentiert ist, sowie auf der Handelsplattform das Wertverwahrungsobjekt (1) als nicht verfügbar gekennzeichnet ist.
- Wertverwahrungsobjekt (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertverwahrungsobjekt (1) nach entsprechender Überprüfung der Sicherheitsmerkmale auch wieder einlagerbar ist, was wiederum erneut in einer Blockchain dokumentiert ist, und anschließend das Wertverwahrungsobjekt (1) entweder zum Erwerb gekennzeichnet ist oder aber dem aktuellen oder einem neuen Inhaber zugeordnet ist.
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