Beschreibung
Titel:
Schaltungsvorrichtung und Verfahren zur Ansteuerung einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsvorrichtung für die Steuerung des
Stromflusses der Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers.
In Gleichspannungswandlern höherer Leistung wird zur Verbesserung der Effizienz oftmals ein sogenannter Synchrongleichrichter (SGR) eingesetzt. Dabei wird beispielsweise eine Gleichrichterdiode am Ausgang eines solchen Wandlers durch ein steuerbares Schaltelement, beispielsweise einen MOSFET-Transistor, ersetzt. Der Kanal des MOSFET-Transistors wird aktiv leitend gesteuert, also eingeschaltet damit er elektrisch leitet, solange ein Strom durch die intrinsische Diode des MOSFET-Transistors fließt. Die niedrigere Durchlassspannung des leitenden Kanals im Vergleich zur intrinsischen Diode des MOSFET-Transistors reduziert dabei die Verluste erheblich, insbesondere bei
Gleichspannungswandlern mit niedrigen Ausgangsspannungen und hohen Ausgangsströmen.
Um weitere Verluste zu minimieren, sollte im idealen Fall der MOSFET- Transistor mit einem Steuersignal am Gate genau zum Zeitpunkt des
Nulldurchgangs des Stromes, insbesondere wenn sich die Flussrichtung des Stroms durch das Schaltelement umkehrt, ausgeschaltet werden. Dadurch können einerseits die Leitverluste minimiert werden, außerdem können die reverse-recovery Verluste der intrinsischen Diode drastisch reduziert werden. Im Idealfall werden beim Ausschalten lediglich die parasitären Kapazitäten des Schaltelementes aufgeladen und die in den Kapazitäten gespeicherte Energie wird beim nachfolgenden Einschaltvorgang wieder zurückgewonnen. Es ist folglich ein Betrieb des Schaltelementes fast ohne Schaltverluste möglich.
Stand der Technik
Aus der Literatur sind eine Vielzahl von Ansteuerschaltungen bekannt, um den Abschaltzeitpunkt beispielsweise eines MOSFET-Transistors möglichst optimal zu steuern.
Ein möglicher Ansatz verwendet die Messung des Stromes durch den Schalter, um den Nulldurchgang zu detektieren. Dieses Verfahren erweist sich aber als kostenintensiv und insbesondere bei steilen Stromflanken, aufgrund von
Verzögerungen in der Messung und Signalverarbeitung, als wenig geeignet für zukünftige Hochfrequenz-Applikationen.
Ein anderer Ansatz verwendet die genaue Messung der Durchlassspannung des MOSFET-Transistors. Allerdings wird die gemessene Spannung bei steilen Flanken von den induktiven Spannungsabfällen dominiert, so dass eine genaue Kompensation der Induktivität erforderlich wäre, was bei unterschiedlichen Arbeitspunkten des Gleichspannungswandlers kaum möglich erscheint.
Zusätzlich erschwert wird dieses Verfahren durch immer niederohmigere
MOSFET-Transistoren von z.B. weniger als 1 mOhm. Daher würde eine
Genauigkeit im mV-Bereich gebraucht, um den Abschaltzeitpunkt richtig einzustellen, wobei aber die parasitären induktiven Spannungsabfälle über den Bauteilen, bei steilen Stromflanken, Werte von einigen Volt erreichen können. Zusätzlich stellen die Latenzzeiten der Signalverarbeitung und der
Gateansteuerung ein weiteres Hindernis zur Anwendung dieses Verfahrens dar.
In der DE 10 2012 202 869 Al ist ein Gleichspannungswandler beschrieben, der einen Transformator mit einer primärseitigen Wicklung und einer
sekundärseitigen Wicklung mit Mittelabgriff, eine Speicherdrossel, welche zwischen den Mittelabgriff und einen ersten Ausgang des
Gleichspannungswandlers gekoppelt ist, eine Gleichrichterschaltung, eine Snubber-Schaltung und eine Ansteuervorrichtung aufweist. Die Gleichrichter schaltung ist jeweils mit den endseitigen Abgriffen der sekundärseitigen Wicklung verbunden, und zum Erzeugen einer gleichgerichteten Ausgangsspannung an einem zweiten Ausgang des Gleichspannungswandlers ausgelegt. Die mit der Gleichrichterschaltung verschaltete Snubber-Schaltung ist dazu ausgelegt, in der Gleichrichterschaltung auftretende resonante Schwingungsenergie zu speichern. Die Ansteuervorrichtung weist eine Schaltzeitermittlungseinrichtung und einen Steuersignalgenerator auf, wobei die Schaltzeitermittlungseinrichtung dazu
ausgelegt ist, eine Zeitspanne in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung, der in der Snubber-Schaltung gespeicherten Ladung und der aufgrund der
Gleichrichtung auftretenden Stromschwankungen des Stroms durch die Speicherdrossel zu ermitteln. Der Steuersignalgenerator ist dazu ausgelegt, in Abhängigkeit von der ermittelten Zeitspanne, ein Ansteuersignal zum Entladen der Snubber-Schaltung zu erzeugen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltungsvorrichtung anzugeben, mit der der Abschaltzeitpunkt eines steuerbaren Schaltelementes einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers adaptiv so geregelt wird oder ein optimierter Abschaltzeitpunkt ermittelt wird, dass sich in jedem
Arbeitspunkt der Synchrongleichrichterschaltung minimale Abschaltverluste ergeben. Bevorzugt setzt die Schaltungsvorrichtung möglichst weitgehend auf vorhandene Schaltungstopologien auf.
Offenbarung der Erfindung
Erfindungsgemäß wird eine Schaltungsvorrichtung für die Steuerung des Stromflusses einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers, ein Verfahren zur Ansteuerung einer Sekundärseite eines
Gleichspannungswandlers, ein Computerprogrammprodukt und ein
computerlesbares Speichermedium gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass ein Speicherelement, einer Snubber-Schaltung, welche zum Überspannungsschutz für ein steuerbares Schaltelement im Sekundärkreis eines Gleichspannungswandlers eingesetzt wird, eine größere Ladung aufnehmen muss, wenn die Abschaltung oder das Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes nicht zum optimalen Zeitpunkt innerhalb eines Schaltzyklus erfolgt. Das Ausschalten des steuerbaren
Schaltelementes erfolgt generell in einem zeitlichen Abstand relativ zu einem Ausschaltvorgangs eines weiteren Schaltelementes auf der Primärseite des Gleichspannungswandlers. Der optimale Zeitpunkt variiert jedoch je nach Arbeitspunkt des Gleichspannungswandlers, so dass stets eine Anpassung des Ausschaltzeitpunktes an den jeweiligen Betriebspunkt des
Gleichspannungswandlers wünschenswert ist. Eine Snubber-Schaltung wird auch Löschglied, Dämpfer-Schaltung oder Entlastungsnetzwerk genannt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsvorrichtung für die Steuerung des
Stromflusses einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers,
insbesondere eines Synchrongleichrichters, weist ein steuerbares Schaltelement, zum Schalten des Stromflusses durch die Sekundärseite des
Gleichspannungswandlers, eine Snubber-Schaltung und eine Regelschaltung auf. Das Schaltelement weist einen ersten Anschluss, einen zweiten Anschluss und einen Steueranschluss auf. Die Snubber-Schaltung ist elektrisch mit dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss gekoppelt. Die Regelschaltung ist eingerichtet, das steuerbare Schaltelement zyklisch mittels des Steueranschluss zu einem vorgegebenen Zeitpunkt auszuschalten, wobei der Zeitpunkt einen vorgebbaren Abstand zu einem zyklischen primärseitigen Ausschaltvorgang aufweist, insbesondere zu einem Ausschaltvorgang eines weiteren
Schaltelementes auf der Primärseite des Gleichspannungswandlers. Die
Regelschaltung ist weiter eingerichtet, einen optimierten Ausschaltzeitpunkt für einen nachfolgenden Zyklus oder Schaltzyklus des steuerbaren Schaltelementes zu ermitteln. Wobei der optimierte Ausschaltzeitpunkt relativ zu dem
vorgegebenen Zeitpunkt zeitlich vor- oder zurückverlegt ist. Weiter ist die
Regelschaltung eingerichtet, das steuerbare Schaltelement entsprechend über den Steueranschluss in dem nachfolgenden Zyklus an dem optimierten
Ausschaltzeitpunkt auszuschalten. Die Regelschaltung ist mit der Snubber- Schaltung elektrisch gekoppelt und eingerichtet, den optimierten
Ausschaltzeitpunkt in Abhängigkeit einer elektrischen Größe der Snubber- Schaltung zu ermitteln.
Bei einem galvanisch getrennten Gleichspannungswandler wird mittels
Einschalten eines sekundärseitigen steuerbaren Schaltelementes jeweils in den Phasen eines Übertragungszyklus, in denen elektrische Energie an der
Sekundärwicklung des Transformators bereitgestellt wird, der Stromfluss von der sekundärseitigen Wicklung zum Ausgang oder den Ausgangsanschlüssen des Gleichspannungswandlers ermöglicht. In den Phasen eines Übertragungszyklus, in denen keine elektrische Energie an der Sekundärwicklung des Transformators bereitgestellt wird, wird mittels Ausschalten des sekundärseitigen steuerbaren Schaltelementes der Stromfluss von der sekundärseitigen Wicklung zum
Ausgang oder den Ausgangsanschlüssen des Gleichspannungswandlers
unterbrochen und verhindert. Dieses Einschalten und Ausschalten entspricht dem Schalten des Stromflusses durch die Sekundärseite des
Gleichspannungswandlers. Aufgrund der sich abwechselnden Phasen der Energieübertragung erfolgt dieses Schalten zyklisch. Auf der Primärseite eines Gleichspannungswandlers ist ebenfalls ein Schaltelement, welches den
Stromfluss oder Energiefluss zu der Primärseite des Transformators zyklisch schaltet. Das sekundärseitige Schaltelement wird generell in Abhängigkeit eines primärseitigen Ausschaltvorgangs, dem Ausschaltens des primärseitigen Schaltelements, zeitlich um einen vorgebbaren Abstand versetzt zu einem Zeitpunkt ausgeschaltet. Je nach Arbeitspunkt des Gleichspannungswandlers (u.a. Strom, Spannung an Eingang, Last am Ausgang, Temperatur) fließt zu diesem Zeitpunkt sekundärseitig Strom zwischen der sekundärseitigen Wicklung und dem Ausgang des Gleichspannungswandlers, welcher beim Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes auf der Sekundärseite zu Verlusten führt. Zur Reduktion der Verluste wird der Ausschaltzeitpunkt minimal vor- oder zurückverlegt, damit beim Ausschaltvorgang zum optimierten Ausschaltzeitpunkt der sekundärseitige Strom mindestens teilweise reduziert ist. Eine Snubber- Schaltung schützt das sekundärseitige Schaltelement vor Überspannungen. Ein Speicherelement der Snubber-Schaltung insbesondere ein Kondensator, lädt sich beim Ausschalten in Abhängigkeit der Verluste auf. Daher ist es möglich, mittels einer Erfassung einer elektrischen Größe der Snubber-Schaltung die Verluste des Ausschaltens zu bestimmen und in Abhängigkeit der bestimmten Verluste einen optimierten Ausschaltzeitpunkt für einen nachfolgenden
Ausschaltzyklus zu bestimmen.
Als steuerbares Schaltelement können Schaltelemente mit parasitären
Kapazitäten, wie z. B. unipolare Bauelemente zur Steuerung des Stromflusses eingesetzt werden, um den Vorteil der geringeren Durchlassspannung zu erreichen. Als Beispiel für solche steuerbaren Schaltelemente können HEMT (high-electron-mobility transistor) ( dt. »Transistor mit hoher
Elektronenbeweglichkeit«), jFET ( engl, junction-fet, bzw. non-insulated-gate-fet, NIGFET) (Sperrschicht-Feldeffekttransistor), Leistungs- MOSFET, IGBT
(insulated-gate bipolar transistor) (dt. Bipolartransistor mit isolierter Gate- Elektrode), oder Thyristoren angeführt werden. Weiterhin können Kaskoden, also Reihenschaltungen von normally-on Bauelementen und
Niederspannungshalbleiter zur Steuerung des Stromflusses eingesetzt werden.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die
Regelschaltung über einen Spannungsabgriff an einem Speicherelement, insbesondere an einem Kondensator, der Snubber-Schaltung eine Spannung an dem Speicherelement erfasst
Als elektrische Größe in deren Abhängigkeit der optimierte Ausschaltzeitpunkt ermittelt wird, wird die Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung erfasst. Die Spannung am Speicherelement stellt im Betrieb der
Synchrongleichrichterschaltung ein Maß für eine Kommutierungsladung und somit für reverse-recovery Verluste dar. Mittels der Schaltung kann folglich die Höhe der auftretenden Verluste bestimmt werden. Mittels weiterer Maßnahmen können diese Verluste minimiert werden.
Gemäß einer die Erfindung verbessernden Maßnahme wird vorgeschlagen, dass die Regelschaltung dazu eingerichtet ist, nach einem ersten Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes,
eine erste Erfassung einer ersten Spannung am Speicherelement der Snubber- Schaltung vorzunehmen,
für ein darauffolgendes zweites Ausschalten einen Ausschaltzeitpunkt zu wählen, welcher im Vergleich zum ersten Ausschaltzeitpunkt relativ zu dem
vorgegebenen Abstand zu dem primärseitigen Ausschaltvorgang vor- oder zurückverlegt ist,
nach einem zweiten Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes zu dem gewählten Ausschaltzeitpunkt, eine zweite Erfassung einer zweiten Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung vorzunehmen,
eine Differenz zwischen der ersten Spannung und der zweiten Spannung zu ermitteln,
und den für den darauffolgenden Zyklus optimierten Ausschaltzeitpunkt zu ermitteln in Abhängigkeit der ermittelten positiven oder negativen Differenz, wobei der optimierte Ausschaltzeitpunkt relativ zu dem letzten ermittelten
Ausschaltzeitpunkt vorverlegt oder zurückverlegt wird.
Die Erfassung einer ersten Spannung erfolgt nach einem ersten Ausschalten.
Das bedeutet, dass nachdem sich das steuerbare Schaltelement zunächst in einem eingeschalteten, also leitenden, Zustand befand und anschließend nach einem Ausschalten in einem, insbesondere vollständig, gesperrten Zustand befindet. Während der Übergangszeit aus dem leitenden in den sperrenden
Zustand steigt die Spannung an dem Speicherelement: Eine Erfassung der Spannung erfolgt erst nach dieser Übergangszeit, typischerweise wird insbesondere zeitlich in der Mitte zwischen dem Aus- und Einschalten die Spannung erfasst.
Anschließend wird ein vor- oder zurückgelegter Ausschaltzeitpunkt, relativ zu dem vorhergehenden Ausschaltzeitpunkt gewählt. Typische Zeitdauern, um die der Ausschaltzeitpunkt variiert wird, sind beispielsweise 2 und 100 ns. Die zweite Erfassung der Spannung erfolgt, analog zur ersten Erfassung, nach dem zweiten Ausschalten des Schaltelementes. Ist die zweite erfasste Spannung geringer, so sind die Verluste zumindest teilweise minimiert gegenüber dem vorhergehenden Ausschalten. Die Differenz der ersten und der zweiten Spannung ist positiv. Für eine Optimierung eines nachfolgenden Ausschaltzeitpunktes wird die Richtung der Vor- oder Zurückverlegung beibehalten. Wäre die erfasste Spannung höher, so wären die Verluste höher. Es ergäbe sich eine negative Differenz der Spannungen. Für eine Optimierung eines nachfolgenden Ausschaltzeitpunktes würde die Richtung der Vor- oder Zurückverlegung getauscht. Dementsprechend wird der optimierte Ausschaltzeitpunkt in Abhängigkeit der Differenz der erfassten Spannungen bestimmt. Das Vor- oder Zurückverlegen des
Ausschaltzeitpunktes erfolgt dabei relativ zu dem vorhergehenden
Ausschaltzeitpunkt, welcher auch von dem Zeitpunkt des primärseitigen
Ausschaltvorgangs und dem vorgebbaren Abstand zu dem primärseitigen Ausschaltvorgang abhängt. Ein entsprechendes vorverlegen oder verzögern des Ausschaltzeitpunktes wird wiederholt. Bevorzugt wird, falls nach Erreichen des Minimums die Spannung wieder ansteigt, durch einmalige entgegengesetzte Variation des Ausschaltzeitpunktes die Schaltung mit minimierten Verlusten betrieben.
Die beschriebene Schaltungsvorrichtung nutzt eine vorhandene zur
Spannungsbegrenzung über einem steuerbaren Schaltelementes benutzte Snubber-Hardware, um den optimalen Ausschaltzeitpunkt des steuerbaren Schaltelementes einzustellen. Die notwendigen hardwaremäßigen Änderungen, für eine Bestimmung der Spannung am Snubber-Speicherelement und die entsprechende Auswertung, sind gering. Vorteilhafterweise müssen keine besonderen Anforderungen an die Erfassungsdynamik der Bestimmung der Spannung gestellt werden, da die Dynamik des Systems durch die
verhältnismäßig lange Zeitkonstante der Snubber-Schaltung bestimmt wird.
Laufzeiteffekte wie Latenzzeiten, Temperaturabhängigkeiten, Alterung, etc.
werden durch diese Schaltungsvorrichtung kompensiert.
Insbesondere wird vorgeschlagen, dass die Regelschaltung eingerichtet ist, eine Änderung des Ausschaltzeitpunktes, die in einem vorherigen Zyklus zu einer Verringerung der Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung führten, zu wiederholen, um die Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung einem Minimum zuzuführen.
Die Regelschaltung ist dazu so eingerichtet, dass in einem jeweiligen Zyklus eine kleine Variation des Abschaltzeitpunktes des steuerbaren Schaltelementes, gegenüber dem vorherigen Abschaltzeitpunkt erfolgt. In Abhängigkeit der Erfassung einer Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung und insbesondere der Differenzbildung der beiden letzten erfassten Spannungen wird bestimmt, ob der Abschaltzeitpunkt im nächsten Zyklus vor- oder zurückgelegt wird, so dass die erfasste Spannung nach einigen Zyklen in jedem stationären Betriebspunkt des Gleichspannungswandlers minimal wird. Dadurch wird ein optimaler Betrieb des Gleichspannungswandlers eingestellt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Regelschaltung eine Mikrocontroller-Schaltung aufweist. Damit ist es einfach einen Algorithmus zu implementieren, der auf die aktuelle Auslegung des Gleichspannungswandlers optimiert ist und dessen Arbeitspunkt optimiert.
Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der erste Anschluss des steuerbaren mit einem positiven
Potentialanschluss einer sekundärseitigen Windung eines Transformators des Gleichspannungswandlers verbunden ist, und dass die Snubber-Schaltung elektrisch mit dem ersten Anschluss des steuerbaren Schaltelementes, dem zweiten Anschluss des steuerbaren Schaltelementes und einem negativen Potentialanschluss der sekundärseitigen Windung des Transformators verbunden ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Snubber-Schaltung einen Kondensator als Speicherelement aufweist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass
die Snubber-Schaltung eine Reihenschaltung aus einer Diode und einem
Kondensator als Speicherelement aufweist, die parallel zu dem ersten Anschluss und den zweiten Anschluss dem steuerbaren Schaltelementes geschaltet ist, sowie einen Entladewiderstand aufweist, der mit einem Mittelabgriff, zwischen der Diode und dem Kondensator, und einem negativen Potentialanschluss der sekundärseitigen Windung des Transformators verbunden ist.
In diesem Ausführungsbeispiel weist die Snubber-Schaltung die beschriebenen drei Bauelemente in der dargestellten Verschaltung auf und ein Kondensator dient als Speicherelement. Es ist aber bekannt, dass es möglich ist, eine
Snubber-Schaltung mit den drei Bauelementen äquivalent mit einer anderen Topologie auf der Sekundärseite des Gleichspannungswandlers zu realisieren, ohne dass sich die Funktionalität oder die erfinderische Lehre der
Schaltungsvorrichtung ändert.
Da eine solche Snubber-Schaltung in Synchrongleichrichterschaltungen oft schon vorgesehen ist, müssen nur zwei Eingangskontakte der Regelschaltung mit einem ersten und zweiten Kontakt des Kondensators verbunden werden und es ist eine Spannungsmessung oder -erfassung für die Regelschaltung einzurichten. Die weiteren notwendigen Anpassungen betreffen die
Implementierung des beschriebenen Algorithmus. Für eine solche Annäherung an ein Minimum sind eine Reihe von weiteren Algorithmen bekannt, die auch ggf. zur einer weiteren Optimierung zur schnellen Annäherung an ein Minimum der abgegriffenen Spannung vom Speicherkondensator ausgewählt werden können.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Ansteuerung einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers, insbesondere eines Synchrongleichrichters. Die Sekundärseite des Gleichspannungswandlers weist ein steuerbares
Schaltelement mit einem ersten Anschluss, einem zweiten Anschluss und einem Steueranschluss und eine Snubber-Schaltung auf, welche elektrisch mit dem ersten Anschluss und dem zweiten Anschluss gekoppelt ist.
Das Verfahren schaltet das steuerbare Schaltelement zyklisch zu einem
Zeitpunkt aus, wobei der Zeitpunkt einen vorgebbaren Abstand zu einem primärseitigen Ausschaltvorgang aufweist,
ermittelt einen optimierten Ausschaltzeitpunkt für einen nachfolgenden
Schaltzyklus zur Ansteuerung des steuerbaren Schaltelementes in Abhängigkeit einer elektrischen Größe der Snubber-Schaltung, insbesondere in Abhängigkeit
einer Erfassung einer Spannung an einem Speicherelement der Snubber- Schaltung.
Das beschriebene Verfahren nutzt eine zur Spannungsbegrenzung über dem MOSFET benutzte Snubber-Hardware, um den optimalen Ausschaltzeitpunkt des MOSFET-Transistors, in Abhängigkeit einer Spannungsbestimmung am
Speicherelement, iterativ einzustellen.
In einer Ausgestaltung des Verfahrens ermittelt das Verfahren einen optimierten Ausschaltzeitpunkt zur Ansteuerung des steuerbaren Schaltelementes, indem es nach einem ersten Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes eine erste Erfassung einer ersten Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung vornimmt (Sl),
für ein darauffolgendes zweites Ausschalten ein im Vergleich zum ersten
Ausschaltzeitpunkt relativ zu dem vorgegebenen Abstand zu dem primärseitigen Ausschaltvorgang vor- oder zurückverlegten optimierten Ausschaltzeitpunkt wählt (S4, S5),
nach einem zweiten Ausschalten des steuerbaren Schaltelementes eine zweite Erfassung einer zweiten Spannung am Speicherelement der Snubber-Schaltung vornimmt,
eine Differenz zwischen der ersten Spannung und der zweiten Spannung ermittelt,
und den darauffolgenden optimierten Ausschaltzeitpunkt in Abhängigkeit der ermittelten positiven oder negativen Differenz ermittelt, als Ausschaltzeitpunkt, welcher relativ zu dem letzten ermittelten Ausschaltzeitpunkt vorverlegten oder zurückverlegt ist.
Es gelten die Überlegungen und Vorteile, die für die Schaltungsvorrichtung zutreffen auch für das Verfahren zur Ansteuerung eines Synchrongleichrichters. Insbesondere kann dieses Verfahren Schaltungsvorrichtungen ansteuern, die die gleichen strukturellen Merkmale aufweisen wie die unterschiedlichen
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Schaltungsvorrichtungen, die oben dargestellt wurde.
Weiterhin wird Computerprogrammprodukt angegeben, welches Befehle umfasst, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veranlassen, das oben erläuterte Verfahren auszuführen.
Darüber hinaus wird ein computerlesbares Speichermedium angegeben, das Befehle umfasst, die bei der Ausführung durch einen Computer diesen veranlassen, das oben beschriebene Verfahren auszuführen.
Es wird ein Antriebssystem angegeben, das eine erste Gleichstromquelle mit einer ersten Spannung und eine zweite Gleichstromquelle mit einer zweiten Spannung aufweist, wobei die erste Spannung höher ist als die zweite
Spannung. Weiterhin weist das Antriebssystem eine Antriebseinheit und einen Wechselrichter auf, der die erste Gleichstromquelle mit der Antriebseinheit elektrisch koppelt. In diesem Antriebssystem ist ein Gleichspannungswandler mit einer Schaltungsvorrichtung, entsprechend der obigen Beschreibungen, enthalten, der primärseitig mit der ersten Gleichstromquelle elektrisch verbunden ist und mit der zweiten Gleichstromquelle sekundärseitig verbunden ist. Somit kann der Gleichspannungswandler die zweite Gleichstromquelle aus der ersten Gleichstromquelle mit elektrischer Energie versorgen.
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und deren Wirkung sind in den Figuren 1 und 2 dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 den Einfluss des Abschaltzeitpunktes auf den sich beim Abschalten ausbildenden reverse-recovery Strom bei einem MOSFET-Transistor;
Figur 2 die Schaltungsvorrichtung zusammen mit dem Sekundärkreis eines Gleichspannungswandlers;
Figur 3 ein Flussdiagramm für ein Verfahren zur Ansteuerung einer
Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers.
In diesem Ausführungsbeispiel wird für das steuerbare Schaltelement ein MOSFET-Transistor stellvertretend für die oben beschriebene Vielzahl von möglichen Schaltelementen verwendet. Die Figuren la und lb zeigen den Einfluss des Abschaltzeitpunktes auf den sich beim Abschalten ausbildenden reverse-recovery Strom am Beispiel eines gesteuerten MOSFET-Transistors mit
induktiver Last. In der Figur la zeigen die zwei Messkurven den Verlauf des Stroms i in Ampere an einem MOSFET-Transistor, aufgetragen über der Zeit t in Nanosekunden, bei dem der MOSFET-Transistor zu früh abgeschaltet wurde. Dabei ist der MOSFET-Transistor bei der Messkurve aa 10 ns zu früh
abgeschaltet und in der Messkurve ab ist der Strom 200 ns zu früh abgeschaltet worden. Es ist deutlich zu erkennen, dass der reverse-recovery Strom und die resultierende elektrische Ladung zunehmen, je weiter der Abschaltzeitpunkt vom optimalen Zeitpunkt entfernt ist.
Die Figur lb zeigt den Verlauf des reverse-recovery Stroms bei einer Messung entsprechend der Figur la, aber mit verzögerter Abschaltung. Dabei stehen die Messkurven ba für 10 ns, bb für 20 ns und bc für 50 ns zu spätes Abschalten. Bei diesem so genannten„shoot-through“ wird der Kanal des MOSFET-Transistors eines Synchrongleichrichters zu spät geschlossen. Aufgrund der großen
Stromsteilheit in dieser Phase entstehen auch hier sehr große Rückwärtsströme und Ladungen. Durch die nicht optimale Wahl des Ausschaltzeitpunktes entstehen erhebliche Abschaltverluste im gesteuerten MOSFET-Transistor.
Diese fallen insbesondere bei hohen Schaltfrequenzen eines
Gleichspannungswandlers besonders ins Gewicht.
Die Figur 2 zeigt ein vereinfachtes Ersatzschaltbild einer Sekundärseite 20 eines Gleichspannungswandlers mit einer erfindungsgemäßen
Schaltungsvorrichtung 10. Die Topologie des Gleichspannungswandlers 20 kann beispielsweise eine Flyback-, Flusswandler, Resonanzwandler-Topologie oder eine davon abgeleitete Topologie aufweisen. Die Sekundärseite 20 des
Gleichspannungswandlers wird durch die Sekundärwindung 6 eines ideal angenommenen Transformators als Wechselspannungsquelle gespeist, die von einer in der Abbildung 2 nicht dargestellte Primärseite des
Gleichspannungswandlers elektrisch versorgt wird. Eine Streuinduktivität 7 repräsentiert im Ersatzschaltbild die Induktivität der Sekundärseite des nicht dargestellten Transformators sowie die parasitäre Streuinduktivität der
Sekundärseite des Gleichspannungswandlers. Diese Streuinduktivität 7, die im Ersatzschaltbild mit einem ersten Kontakt der Wechselspannungsquelle verbunden ist und bildet an der der sekundärseitigen Windung 6 des
Transformators abgewandten Seite den positiven Potentialanschluss 9 der sekundärseitigen Windung 6 des Transformators.
Weiterhin ist mit diesem positiven Potentialanschluss 9 ein erster Kontakt la, insbesondere ein Source- Kontakt, eines MOSFET-Transistors 1 der
Schaltungsvorrichtung 10 zur Steuerung des Stroms verbunden, mittels dem die Gleichrichtung des Stroms I auf der Sekundärseite 20 des
Gleichspannungswandlers erfolgt. Ein zweiter Kontakt lc, insbesondere ein Drainkontakt, des MOSFET-Transistors 1 ist mit einem ersten Anschluss 8a des Ausganges der Sekundärseite 20 des Gleichspannungswandlers verbunden.
In der Figur 2 ist die intrinsische Diode ld des MOSFET-Transistors 1 parallel zum Sourcekontakt la und dem Drainkontakt lc dargestellt. Ein negativer Potentialanschluss 11 der Sekundärwindung des Transformators, der hier im Ersatzschaltbild durch einen unteren Kontakt der Wechselspannungsquelle 6 repräsentiert ist, ist mit einem zweiten Anschluss 8b des Ausganges der
Sekundärseite 20 des Gleichspannungswandlers verbunden. Der durch die Gleichrichterschaltung gleichgerichtete Strom I speist den Ausgang 8a, 8b der Sekundärseite 20 des Gleichspannungswandlers.
Zur Begrenzung der im Abschaltvorgang auftretenden Überspannung am
MOSFET-Transistor 1 der Gleichrichterschaltung wird eine Snubber-Schaltung eingesetzt. Dabei weist die Snubber-Schaltung eine Reihenschaltung aus einer Diode 2 und einem Speicherkondensator 3 auf, die elektrisch parallel zum MOSFET-Transistor 1 am Sourcekontakt la und Drainkontakt lc des MOSFET- Transistors 1 geschaltet ist. Zusätzlich weist die Snubber-Schaltung einen Entladewiderstand 4 auf, der zwischen einen gemeinsamen Kontakt, der Diode 2 und des Kondensators 3, und den negativen Potentialanschluss 11 geschaltet ist.
Die beschriebene Snubber-Schaltung ist eine spezielle Anordnung eines so genannten RCD-Snubbers (Widerstand, Kondensator, Diode). Prinzipiell sind auch andere Anordnungen dieser Elemente aus der Literatur bekannt und können für das beschriebene Verfahren verwendet werden.
In der Schaltungsvorrichtung 10 wird der zunächst positive Strom I durch die negative Rechteck- Flanke der Wechselspannungsquelle 6 reduziert. Schließlich ändert sich das Vorzeichen des Stromes I und dieser fließt in Vorwärtsrichtung durch den MOSFET-Transistor 1, bis die intrinsische Diode Sperrspannung aufnehmen kann. Die Spannung über der intrinsischen Diode steigt immer weiter an und erreicht schließlich die Summenspannung der Spannung an den
Ausgangsanschlüssen der Sekundärseite 8a, 8b des Gleichspannungswandlers und der negativen Flanke der Wechselspannungsquelle der Sekundärseite 6 des Transformators.
Zu diesem Zeitpunkt liegt keine Spannung über der Streuinduktivität 7 an, so dass sich keine Stromänderung mehr ergibt. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der maximale Vorwärtsstrom I erreicht. In der Folge steigt die Spannung über dem MOSFET-Transistor 1 immer weiter an. Sobald die Sperrspannung die Spannung am Kondensator 3 übersteigt, wird die Spannung über der Diode 2 in
Durchlassrichtung gepolt und der Strom kommutiert vom MOSFET-Transistors 1 auf die Snubber-Schaltung. Dadurch wird die über dem MOSFET-Transistor 1 auftretende Maximalspannung begrenzt. Durch diesen Vorgang wird Energie im Speicherkondensator 3 gespeichert. Die Energie wird teilweise über den
Widerstand 4 in Wärme umgesetzt, und zum Teil an den Ausgang 8a, 8b der Sekundärseite 10 des Gleichspannungswandlers abgegeben. Die in den
Speicherkondensator 3 pro Schaltvorgang transferierte Energie hängt direkt von der zum Ausschaltzeitpunkt gespeicherten Energie ab. Je mehr Leistung in den Speicherkondensator 3 geliefert wird, desto höher steigt die Spannung an diesem Speicherkondensator 3 an. Im stationären Zustand ergibt sich eine Spannung am Speicherkondensator 3, bei der die Leistungsbilanz ausgeglichen ist. Somit lässt sich über eine Messung, der sich langsam ändernden Spannung am Speicherkondensator 3, eine Steuergröße für die Optimierung des
Abschaltzeitpunktes des MOSFET-Transistors 1 bestimmen.
Eine Regelschaltung 5 ist zum Abgreifen der Spannung mit einem ersten Eingang 5a und einem zweiten Eingang 5b parallel zum Kondensator 3 geschaltet. Der Gatekontakt lb des MOSFET-Transistors 1 ist mit dem Ausgang 5c der Regelschaltung 5 verbunden. Über diesen Kontakt 5c kann die
Regelschaltung 5 den MOSFET-Transistors 1 ausschalten. Eine
Ansteuerschaltung zum Einschalten des MOSFET-Transistors 1 ist der
Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet.
Die Regelschaltung 5 ist so eingerichtet, dass in einem Zyklus eine kleine Variation des Abschaltzeitpunktes des MOSFET-Transistors 1 gegenüber dem vorherigen Abschaltzeitpunkt erfolgt, insbesondere relativ zu einem
vorgegebenen Abstand zu einem primärseitigen Ausschaltvorgang, wobei in Abhängigkeit einer erfassten Spannung am Kondensator 3 der Snubber-
Schaltung ein optimierter Abschaltzeitpunkt ermittelt wird, um die Spannung in einem nachfolgenden Zyklus zu minimieren. Dadurch wird der optimale Betrieb der Synchrongleichrichterschaltung eingestellt.
Die Figur 3 stellt beispielhaft ein Ablaufdiagramm für das Verfahren zur
Ansteuerung einer Sekundärseite eines Gleichspannungswandlers dar.
Im Schritt S1 wird eine Spannungsmessung am Speicherelement 3 der Snubber- Schaltung vorgenommen und eine Spannung V(k) am Speicherkondensator 3 erfasst und im Schritt S2 mit der in dem vorhergehenden Zyklus gemessenen Spannung V(k-l) verglichen.
Ist der Wert V(k) < V(k-l) so wird in Schritt S3 die Variation des
Ausschaltzeitpunktes dT(k), also das vor- oder zurückverlegen des
Ausschaltzeitpunktes, entsprechend in der gleichen Richtung der vorherigen Variation des Ausschaltzeitpunkte dT(k-l) gesetzt:
dT(k) = dT(k-l).
Ist der Wert V(k) >=V(k-l) so wird in Schritt S5 die Variation des
Ausschaltzeitpunktes dT(k) entgegengerichtet der mit dem negativen Wert der vorherigen Variation des Ausschaltzeitpunktes dT(k-l) gesetzt:
dT(k) = -dT(k-l).
Im Schritt S4 ergibt sich dann für beide Fälle der neue optimierte
Ausschaltzeitpunkt A(k) aus dem alten Ausschaltzeitpunkt A(k-l) plus dT(k):
A(k) = A(k-l) + dT(k)
Danach folgt ein neuer Durchlauf, der wieder mit S1 startet.