Elektrisches Bauteil, insbesondere eine Reihenklemme, mit einem Stecksockel zur
Aufnahme eines Aufnahmebauteils
Beschreibung Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Offenbarung betrifft ein elektrisches Gerät, beispielsweise eine Reihenklemme, insbesondere mit zumindest einem Aufnahmebauteil zur Montage in dem elektrischen Gerät, sowie ein elektrisches Gerät mit montiertem Aufnahmebauteil.
Hintergrund und allgemeine Beschreibung der Erfindung
Elektrische Bauteile zur Steckmontage von Aufnahmebauteilen, wie insbesondere Relais oder Optokoppler, sind bekannt. Die Aufnahmebauteile, die in dem elektrischen Bauteil eingesteckt werden, sind typischerweise so hergerichtet, dass sie herausnehmbar sind, beispielsweise um im Falle eines Austauschs, wie bei einem Defekt, herausgenommen werden zu können oder auch um das passende Aufnahmebauteil für ein standardisiertes elektrisches Bauteil auswählen und damit koppeln zu können.
Es werden sogenannte Auswerfer am elektrischen Bauteil eingesetzt, um das Aufnahmebauteil zu entfernen. Auswerfer sind entweder mit oder ohne Werkzeug bedienbar. Solche elektrischen Bauteile mit Auswerfer sind beispielsweise aus den Druckschriften EP 3439 011 A1, DE 10 2017 122446 B3 oder auch DE 20 2007 004414 U1 bekannt.
Die vorliegende Offenbarung beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung bekannter elektrischer Bauteile, mit besonderem Augenmerk auf konstruktive Verbesserungen insbesondere des Einsetzens oder Herausnehmens der Aufnahmebauteile, also beispielsweise hinsichtlich von Relais, Optokopplern, Solid State Relay, elektronische Messverstärker oder Analog- Digitalwandler die elektrische oder elektronische Komponenten beinhalten. Diese Aufnahmebauteile sind dazu hergerichtet, insbesondere in elektrischen Bauteilen, die in einer noch schmaleren Bauform als bisher realisiert werden können, eingesetzt zu werden.
Zur elektrischen Kontaktierung des Aufnahmebauteils in dem elektrischen Bauteil sind typischerweise elektrische Kontaktelemente in dem elektrischen Bauteil vorgesehen. Diese Anschlusskontakte können gegebenenfalls in Bezug auf einzuhaltende minimale
Isolationsstrecken einen Mindestabstand aufweisen. Typischerweise werden die elektrischen Kontakte in einer Reihe angeordnet, beispielsweise zur Herstellung der entsprechenden minimalen Abstände zur elektrischen Isolierung der Kontakte untereinander.
Solche elektrischen Bauteile werden typischerweise auf Montageträgern, wie beispielsweise Tragschienen, insbesondere Hutschienen, montiert. Die von dem elektrischen Bauteil eingenommene Baubreite auf dem Montageträger ist dabei von Bedeutung, da eine Vielzahl von elektrischen Bauteilen nebeneinander auf dem Montageträger angeordnet werden sollen. Da die Länge beispielsweise einer Tragschiene typischerweise im Bauraum des Montageraums begrenzt ist, und pro Tragschiene möglichst viele elektrische Bauteile nebeneinander angeordnet werden sollen, ist die Baubreite der elektrischen Bauteile eine entscheidende Wettbewerbsposition. Es ist dabei vorteilhaft, die elektrischen Kontakte eines jeden elektrischen Bauteils in einer Richtung senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Trägers, d.h. senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung des Montage- oder Bauteilträgers anzuordnen, um die Baubreite der einzelnen elektrischen Bauteile weiter zu verringern. Die Haupterstreckungsrichtung des Montage- oder Bauteilträgers verläuft dabei parallel zu seiner Längsachse, d.h. in dem typischen Fall der Hutschiene entlang der Schiene. Die elektrischen Kontakte sind dann bevorzugt in einer Ebene angeordnet, die von dem Montage- oder Bauteilträger im Wesentlichen in einem rechten Winkel durchstoßen wird. Für eine einfache Montage ist es vorteilhaft, die elektrischen Kontakte des Bauteils horizontal nebeneinander und senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung des Montage- oder Bauteilträgers anzuordnen. Heutzutage übliche Baubreiten eines elektrischen Bauteils bewegen sich im Rahmen von beispielsweise um 12 bis 6 mm.
Vor dem Hintergrund der bekannten Bauformen von elektrischen Bauteilen hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, bei diesen und noch schmaleren Bauweisen ein Wechseln, das heißt Einführen oder Herausnehmen des Aufnahmebauteils aus bzw. in einen Stecksockel, weiter zu ermöglichen, und/oder das Wechseln zu vereinfachen. Es ist dabei eine Schwierigkeit, die immer schmaler werdenden Aufnahmebauteile bei kleiner werdender Baubreite der elektrischen Geräte sicher auszuwerfen bzw. überhaupt an die Aufnahmebauteile zu gelangen, wenn dieses dicht neben weiteren elektrischen Geräten in dem Stecksockel des elektrischen Geräts eingesteckt ist, insbesondere dann, wenn eine Vielzahl von elektrischen Bauteilen nebeneinander beispielsweise auf einer Hutschiene montiert sind, wie dies häufig realisiert wird.
Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Gemäß der Erfindung wird ein elektrisches Bauteil vorgestellt, insbesondere eine Reihenklemme, welches einen Stecksockel zur Aufnahme eines Aufnahmebauteils, wie eines Relais oder eines Optokopplers, in das elektrische Bauteil umfasst. Das Aufnahmebauteil hat dabei an seiner Unterseite erste elektrische Kontaktelemente zur Kontaktierung von zweiten elektrischen Kontaktelementen des elektrischen Bauteils. Mit anderen Worten umfasst das elektrische Bauteil einen Aufnahmeraum bzw. eine Aufnahmeöffnung, in welche das Aufnahmebauteil, also zum Beispiel das Relais oder der Optokoppler, eingesetzt bzw. eingesteckt und dort in dem Aufnahmeraum auch elektrisch kontaktiert werden kann. Das Aufnahmebauteil wird also zumindest abschnittsweise in dem Stecksockel des elektrischen Bauteils aufgenommen/eingesteckt. Das Aufnahmebauteil wird mit dem elektrischen Bauteil elektrisch über den Stecksockel kontaktiert, wobei eine einfache Entnahme und elektrische Trennung des Aufnahmebauteils vom Stecksockel erfolgen kann, wenn dies nötig sein sollte bzw. gewünscht ist. Die Entnahme bzw. elektrische Trennung des Aufnahmebauteils vom Stecksockel erfolgt dabei insbesondere zerstörungsfrei, so dass ein Herausnehmen vorzugsweise durch Herausziehen bzw. Auswerfen erfolgen kann, ohne dass eine aufwändige Demontage beispielsweise mittels Entlöten zu erfolgen hat.
Die elektrische Kontaktierung vollzieht sich dabei typischerweise mit der Montage des Aufnahmebauteils in den Stecksockel. Beispielsweise wird das Aufnahmebauteil in dem Stecksockel dadurch gehalten, dass die ersten elektrischen Kontaktelemente des Aufnahmebauteils in die zweiten elektrischen Kontaktelemente (zum Beispiel Steckbuchsen) eingesteckt werden und hierbei eine Haltekraft auf die ersten elektrischen Kontaktelemente und damit auf das Aufnahmebauteil erzeugt wird.
Bei dem Aufnahmebauteil kann es sich um bekannte Relais-Module oder Optokoppler- Module handeln, die für den Einsatz in solchen elektrischen Bauteilen wie insbesondere Reihenklemmen hergerichtet sind. Das ist besonders vorteilhaft, da dann beispielsweise vorhandene Aufnahmebauteile weiterhin verwendet werden können, und nicht neue Aufnahmebauteile bevorratet werden müssen. Verschiedene Funktionen können durch einfaches Wechseln des Aufnahmebauteils realisiert werden. In bevorzugter Weise sind daher an dem Gehäuse der bekannten Aufnahmebauteile keine Änderungen notwendig, damit die vorliegende Erfindung eingesetzt werden kann. Mit anderen Worten ist die vorliegende Erfindung in
besonderer Weise kompatibel zu bisherigen Bauformen von Aufnahmebauteilen. Dies kann die Akzeptanz der neuartigen elektrischen Geräte erhöhen. Schließlich erlaubt die erfindungsgemäße Ausgestaltung auch ein Wechseln eines Aufnahmebauteils bei sehr geringen Baubreiten.
Das Aufnahmebauteil umfasst typischerweise ein separates Gehäuse und kann neben dem beispielsweise genannten Relais auch weitere Komponenten ggf. gemeinsam eingehaust umfassen. Das Aufnahmebauteil ist dabei typischerweise so ausgelegt, dass es mit dem elektrischen Bauteil, zu welchem es zugeordnet wird bzw. bei welchem es eingesetzt wird, zusammenwirkt und/oder von diesem gesteuert wird.
Der Stecksockel des elektrischen Bauteils ist bevorzugt so aufgebaut, dass er eine erste und eine zweite Seitenwand des Stecksockels umfasst. Bevorzugt ist der Stecksockel seitlich offen, d. h. er weist keine Seitenwände an seinen Längsseiten auf. Die Längsseiten sind dabei die Seiten, die im montierten Zustand des elektrischen Bauteils zu den benachbarten elektrischen Bauteilen zeigen, d.h. die Seiten des Stecksockels, die in der Haupterstreckungsrichtung des Montage- bzw. Bauteilträgers liegen. Die Schmalseiten sind jeweils zwischen den Längsseiten angeordnet. Somit weist der Stecksockel die erste und zweite Seitenwand an seinen Schmalseiten auf, so dass der Stecksockel insgesamt U-förmig ausgebildet ist, wenn man von der Seite auf das elektrische Bauteil blickt. Mit anderen Worten bilden erste und zweite Seitenwand des Stecksockels Führungsseiten für das Aufnahmebauteil, zwischen denen das Aufnahmebauteil zumindest teilweise oder abschnittsweise angeordnet werden kann, so dass zwischen den Seitenwänden der Aufnahmeplatz für das Aufnahmebauteil gebildet ist. Das Weglassen von Seitenwänden an den Längsseiten des Stecksockelsreduziert die Baubreite des elektrischen Gerätes weiter in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Montage- bzw. Bauteilträgers.
Die zweiten elektrischen Kontaktelemente sind an einer Unterseite des Stecksockels angeordnet, räumlich zwischen der ersten und/oder zweiten Seitenwand. Es soll dabei nicht ausgeschlossen sein, dass gegebenenfalls im Bereich der ersten und/oder der zweiten Seitenwand des Stecksockels ein oder mehrere weitere elektrische Kontaktelemente angeordnet sind, es hat sich lediglich als vorteilhaft erwiesen, die zweiten elektrischen Kontaktelemente an der Unterseite des Stecksockels anzuordnen.
Das erfindungsgemäße elektrische Bauteil weist eine Manipulationseinrichtung auf, mittels welcher das Aufnahmebauteil in die Aktivposition im Stecksockel gesteckt und/oder aus
der Aktivposition gezogen werden kann. Die Aktivposition wird von dem Aufnahmebauteil dann eingenommen, wenn die elektrische Kontaktverbindung des Aufnahmebauteils mit den elektrischen Kontakten des Stecksockels hergestellt ist.
Die Manipulationseinrichtung ermöglicht dabei besonders bevorzugt eine Bedienungsund/oder Handhabungsvereinfachung. Überdies kann die Manipulationseinrichtung die durch den Anwender aufzubringende Kraft weiter verringern, weil sie einen längeren Hebel bereitstellt. Schließlich kann die Manipulationseinrichtung auch alle zuvor genannten Vorzüge zugleich bewirken.
Die Manipulationseinrichtung weist dabei einen Abstandsabschnitt auf, wobei der Abstandsabschnitt mit einem freistehenden Ende über das elektrische Bauteil und/oder das in der Aktivposition in den Stecksockel eingesetzte Aufnahmebauteil hinausragt. Mit anderen Worten ist die Manipulationseinrichtung jedenfalls zu einem wesentlichen Teil an der Oberseite des elektrischen Bauteils angeordnet und ist, insbesondere von einer Seitenansicht auf das elektrische Bauteil aus betrachtet, höher als das elektrische Bauteil, so dass die Manipulationseinrichtung von oberhalb des elektrischen Bauteils leicht gegriffen bzw. leicht erreicht werden kann. Zur Verstärkung dieses Effekts kann die Manipulationseinrichtung an dem freistehenden Ende des Abstandsabschnitts ein Greifmittel aufweisen. Das Greifmittel zeichnet sich dadurch aus, dass es das Ergreifen der Manipulationseinrichtung weiter vereinfacht. So kann das Greifmittel haptisch besonders leicht erkannt bzw. ergriffen werden, es kann, wenn es zum Beispiel mit zwei Fingern klemmend gehalten wird, die Haftkraft bzw. Reibschlüssigkeit der Finger an dem Abstandsabschnitt der Manipulationseinrichtung verbessern. Das Greifmittel kann auch so gestaltet sein, dass die Manipulationseinrichtung mit Fingern oder mit einem Werkzeug leichter gefasst werden kann, beispielsweise indem das Greifmittel eine Verdickung, Vergrößerung oder auch eine Gummierung aufweist. Die Manipulationseinrichtung kann eine Einschubhilfe und/oder eine Auszughilfe sein, mittels welcher das Aufnahmebauteil entsprechend leichter eingeschoben und/oder aus der Aktivposition herausgezogen werden kann.
Das Greifmittel kann als Lasche an dem freistehenden Ende des Abstandsabschnitts ausgebildet sein, die insbesondere manuell gegriffen werden kann. Das Greifmittel kann auch als T-Steg oder Ringlasche ausgebildet sein, welche insbesondere mittels entsprechendem Handwerkszeug fassbar ist, um das Aufnahmebauteil aus dem Stecksockel zu ziehen oder in die Aktivposition im Stecksockel einzudrücken. Der Abstandsabschnitt kann als Hebel ausgebildet sein, insbesondere als flexibler Hebel; ein solcher Hebel kann als stabförmiges längliches
Gebilde angesehen werden, beispielsweise mit einem Längen : Dieken-Verhältnis von 10 : 1 oder mehr, vorzugsweise 20 : 1 oder mehr, weiter vorzugsweise auch 40 : 1 oder mehr.
Die Manipulationseinrichtung ist bevorzugt mit einem dem freistehenden Ende gegenüberliegenden festen Ende mit dem elektrischen Bauteil nicht lösbar verbunden. Bei der Manipulationseinrichtung kann es sich damit also um eine Ausstülpung handeln, die auf der Oberseite des elektrischen Bauteils angeordnet ist, oder aber um eine mit der Oberseite des elektrischen Bauteils verbundene Apparatur. Die Manipulationseinrichtung kann an dem elektrischen Bauteil angeklebt sein oder angeschraubt oder gemeinsam, insbesondere mit dem Gehäuse des elektrischen Bauteils ausgeformt sein.
Das elektrische Bauteil umfasst ferner eine Auswurfvorrichtung, die hergerichtet ist zum Lösen und/oder zumindest teilweisen Auswerfen des Aufnahmebauteils aus der Aktivposition. Die Manipulationseinrichtung ist mit dem festen Ende mit der Auswurfvorrichtung des elektrischen Bauteils verbunden und/oder einstückig mit der Auswurfvorrichtung ausgeführt. In dieser Ausführungsform, die mit allen gezeigten Ausführungsformen vollständig kompatibel und kombinierbar ist, ist die Manipulationseinrichtung also fest mit der Auswurfvorrichtung verbunden, so dass bei einer Betätigung der Manipulationseinrichtung die Auswurfvorrichtung betätigt wird. Wenn beispielsweise an der Manipulationseinrichtung gezogen wird, kann dadurch auch eine Zugkraft auf die Auswurfvorrichtung ausgeübt werden, welche in dem Moment das in dem Stecksockel eingesteckte Aufnahmebauteil auswirft. Andererseits kann beispielsweise durch einen Druck auf die Manipulationseinrichtung zugleich auch ein Druck auf die Auswurfvorrichtung ausgeübt werden, um somit ein Aufnahmebauteil in die Aktivposition im Stecksockel zu bewegen. Wenn eine Übersetzung zwischen Manipulationseinrichtung und Auswurfvorrichtung angeordnet ist, können sich die Bewegungsrichtungen auch dahingehend umkehren, dass beispielsweise durch eine Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung eine Druckkraft auf die Auswurfvorrichtung ausgeübt wird und bei einer Druckkraft auf die Manipulationseinrichtung eine Zugkraft auf die Auswurfvorrichtung übertragen wird. Die Manipulationseinrichtung ist bevorzugt einstückig mit der Auswurfvorrichtung ausgeführt. Bei einer einstückigen Ausführung wird jedenfalls ein Teil der Auswurfvorrichtung gemeinsam mit der Manipulationseinrichtung geformt.
Die Auswurfvorrichtung kann einen Betätigungsabschnitt zum Betätigen der Auswurfvorrichtung umfassen, welche insbesondere mittels eines Handwerkzeugs bedienbar ist. Die Manipulationseinrichtung ist in diesem Fall mit dem Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung nicht lösbar verbunden.
Die Auswurfvorrichtung kann ferner ein mit dem Betätigungsabschnitt verbundenen Auswurfabschnitt umfassen, welcher hergerichtet ist zum Ausdrücken bis Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel, wenn der Betätigungsabschnitt betätigt wird. Der Auswurfabschnitt ist so hergerichtet und angeordnet, dass er in einer gemeinsamen Kontaktebene an das Aufnahmebauteil angreift zum Ausdrücken des Aufnahmebauteils aus der Aktivposition im Stecksockel.
Insbesondere wird die Manipulationseinrichtung so hergerichtet, dass unter Aufbringung einer Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung die Auswurfvorrichtung betätigt wird. Die Manipulationseinrichtung kann ferner so hergerichtet sein, dass die Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung in eine andere Richtung als die Auszugrichtung des Aufnahmebauteils aus dem Aufnahmeschacht aufgebracht werden kann. Mit anderen Worten kann an der Manipulationseinrichtung in eine Richtung gezogen werden, die nicht der Zugrichtung entsprechend würde, die aufgebracht werden müsste, um ein Aufnahmebauteil aus dem Schacht zu ziehen. Typischerweise würde das Aufnahmebauteil in eine Richtung senkrecht nach oben aus dem elektrischen Bauteil herausgezogen; in diesem Fall müsste die Zugkraft in eine Richtung senkrecht nach oben erfolgen, wenn keine Manipulationseinrichtung vorhanden wäre. Durch den Einsatz einer Manipulationseinrichtung am elektrischen Bauteil kann es ermöglicht sein, beispielsweise in einer horizontalen Richtung weg von dem elektrischen Bauteil zu ziehen und dabei das Aufnahmebauteil nach oben aus dem Stecksockel herauszudrücken. Dies kann dann vorteilhaft sein, wenn der Einbauraum über dem elektrischen Bauteil so begrenzt ist, dass dort nur schwer mit Händen oder Werkzeugen gearbeitet werden kann und/oder die Gefahr droht, bei einer Zugkraftrichtung senkrecht nach oben weg von dem elektrischen Bauteil eine Handverletzung herbeizuführen. Oftmals ist es auch angenehmer und bequemer, in der horizontalen Richtung zu ziehen, beispielsweise in Richtung zum Körper eines Bedieners, welcher vor dem Schaltschrank steht und entsprechend ein Aufnahmebauteil herausnehmen möchte, als in Richtung nach oben zu ziehen, wenn dort der Bauraum begrenzt ist. Dies kann sogar dazu führen, dass die elektrischen Bauteile noch näher aneinander angeordnet werden können, und zwar in der Hinsicht, dass die Tragschienen, also zumeist die Hutschienen, näher benachbart angeordnet werden können, da weniger Bauraum benötigt wird, wenn nicht oberhalb der elektrischen Bauteile Platz gelassen werden muss, um dort mit Händen hantieren zu können. Vielmehr ist es mit der erfindungsgemäßen Manipulationseinrichtungen nun möglich, mit einem
schmalen Bereich oberhalb der elektrischen Bauteile auszukommen, der gerade so groß ist, dass die Aufnahmebauteile in den entsprechenden Aufnahmeschacht bugsiert werden können.
Der Kraftvektor der Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung zum Betätigen der Auswurfvorrichtung kann dabei bevorzugt in der Kontaktebene liegen. Die Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung kann auch in einem Winkel von > 30°, bevorzugt > 60°, bis zu ungefähr senkrecht auf die Auszugrichtung des Aufnahmebauteils auf die Manipulationseinrichtung aufgebracht werden.
Das Aufnahmebauteil kann unter Aufbringung einer Druckkraft auf die Manipulationseinrichtung in die Aktivposition im Aufnahmeschacht überführt werden. Auch diese Ausgestaltung hilft, den Bauraum im Schaltschrank weiter verringern zu können, wenn das Aufnahmebauteil lediglich noch an den Aufnahmeschacht herangeführt werden muss und das Aufnahmebauteil mittels der Manipulationseinrichtung, insbesondere in eine Richtung, die nicht der Senkrechten auf das elektrische Bauteil entspricht, in den Aufnahmeschacht eingedrückt wird. Dabei wird das Aufnahmebauteil mithilfe der Manipulationseinrichtung in die Aktivposition überführt.
Das elektrische Bauteil kann eine Rückhalteeinrichtung zum Halten des Aufnahmebauteils in einer Passivposition an dem elektrischen Bauteil umfassen, in welcher die ersten elektrischen Kontakte des Aufnahmebauteils in der Passivposition elektrisch von den zweiten elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils getrennt sind.
Die oder ein Teil der zweiten elektrischen Kontaktelemente können in einer gemeinsamen Kontaktebene in dem Stecksockel angeordnet sein. Die Kontaktebene erstreckt sich dabei durch die ersten Kontaktelemente des Aufnahmebauteils hindurch, wenn das Aufnahmebauteil im Stecksockel eingesteckt ist.
Die Rückhalteeinrichtung kann so angeordnet und hergerichtet sein, dass das Aufnahmebauteil bei Betätigung der Auswurfvorrichtung automatisch in die Passivposition geführt und dort von der Rückhalteeinrichtung gehalten wird. Die Rückhalteeinrichtung kann auch automatisch bei Betätigung der Auswurfvorrichtung aktiviert oder bereitgestellt werden. Mit anderen Worten wird das Aufnahmebauteil bei Betätigung der Auswurfvorrichtung aus der Aktivposition in dem Stecksockel gelöst und so weit aus dem Stecksockel ausgeworfen bzw. herausgeschoben, dass es die Passivposition an der Rückhalteeinrichtung einnimmt. Die Rückhalteeinrichtung ist dabei so hergerichtet, das Aufnahmebauteil in der Passivposition sicher zu halten, so dass dieses nicht bzw. nicht ohne äußeres Zutun aus der Passivposition entfernt
oder daraus verschoben werden kann. Beispielsweise ist die Rückhalteeinrichtung in der Lage, ein mit höherer Kraft ausgeworfenes Aufnahmebauteil aufzufangen, welches ansonsten möglicherweise beschleunigt aus dem Stecksockel herausfliegen würde. Ein solches Herausfliegen von einem Aufnahmebauteil aus dem Stecksockel kann zu unangenehmen Folgesituationen führen, wie beispielsweise Verletzung des Anwenders möglicherweise im Gesicht, aber auch das Verlorengehen des Aufnahmebauteils beispielsweise im Schaltschrank. Schließlich könnte auch das Aufnahmebauteil beschädigt werden. Diese Nachteile vermag die vorliegende Erfindung vermittels der Vorstellung des geänderten und nunmehr verbesserten elektrischen Bauteils zu lösen.
In der Aktivposition ist dabei ein elektrischer Kontakt hergestellt zwischen den ersten elektrischen Kontakten des Aufnahmebauteils und den zweiten elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils. In der Passivposition sind hingegen die ersten elektrischen Kontakte des Aufnahmebauteils von den zweiten elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils elektrisch getrennt. Die Rückhalteeinrichtung stellt hierbei sicher, dass die elektrische Trennung der Kontakte in der Passivposition erreicht wird und zugleich das Aufnahmebauteil an dem elektrischen Bauteil in der Passivposition gehalten wird.
Die Rückhalteeinrichtung kann mit der Manipulationseinrichtung verbunden sein oder integral mit der Manipulationseinrichtung ausgeführt sein. Ferner kann die Rückhalteeinrichtung mit dem Betätigungsabschnitt verbunden sein und/oder integral mit dem Betätigungsabschnitt ausgeführt sein.
Es hat sich als vorteilhaft gezeigt, wenn die Rückhalteeinrichtung an einem Ende des Betätigungsabschnitts der Auswurfvorrichtung angeordnet wird, so dass die Rückhalteeinrichtung direkt mit dem Betätigungsabschnitt bewegt werden kann. Somit kann bei Betätigung des Betätigungsabschnitts direkt auch der Stecksockel und damit das Aufnahmebauteil freigegeben werden.
Die Rückhalteeinrichtung kann eine Fanglasche umfassen, in welche das Aufnahmebauteil beim Auswerfen aus dem Stecksockel eingreift, wodurch das Aufnahmebauteil von der Rückhalteeinrichtung gehalten wird. Die Rückhalteeinrichtung ist insbesondere an einer Oberseite des elektrischen Bauteils angeordnet, so dass sie das Aufnahmebauteil im eingebauten Zustand bzw. in der Aktivposition teilweise verdeckt.
Die Auswurfvorrichtung kann zumindest teilweise drehbar ausgeführt sein und ein Verschwenken der Manipulationseinrichtung kann ein Lösen oder zumindest teilweises
io
Auswerfen des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel erwirken. Beispielsweise kann hierbei der Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung in eine Richtung seitlich weg von dem Stecksockel verschwenkt werden, um das Lösen oder Auswerfen des Aufnahmebauteils aus der Aktivposition im Stecksockel zu erwirken.
Die Auswurfvorrichtung kann auch verschieblich ausgeführt sein, insbesondere entlang einer Achse, die parallel zu den Seitenwänden des Aufnahmeschachts angeordnet ist, und wobei das Verschieben der Auswurfvorrichtung ein Lösen oder zumindest teilweises Auswerfen des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel erwirkt.
Ein Zusammenwirken der Rückhalteeinrichtung mit der Auswurfvorrichtung ist dabei besonders vorteilhaft, da ein Rückhalten des Aufnahmebauteils insbesondere in dem Moment sinnvoll ist, wenn die Auswurfvorrichtung betätigt worden ist.
Das Aufnahmebauteil kann auch beim Einführen in den Stecksockel zunächst in die Passivposition geführt und dort von der Rückhalteeinrichtung gehalten werden. Somit ist es beispielsweise möglich, elektrische Bauteile mit Aufnahmebauteil vorzurüsten, beispielsweise für einen Auslieferungszustand vorzurüsten, bei welchem Aufnahmebauteile an den elektrischen Bauteilen in der Passivposition gehalten werden, ohne dass hierbei ein elektrischer Kontakt zwischen dem jeweiligen Aufnahmebauteil und dem jeweiligen elektrischen Bauteil hergestellt ist.
Wenn das Aufnahmebauteil von der Rückhalteeinrichtung an dem elektrischen Bauteil in der Passivposition gehalten ist, so kann es auch vorgesehen sein, das Aufnahmebauteil durch ein Aktivieren bzw. Bewegen der Auswurfvorrichtung in die umgekehrte Richtung in die Aktivposition im Stecksockel zu überführen. Mit anderen Worten kann die Auswurfvorrichtung in der kombinierten Variante mit der Rückhalteeinrichtung auch dazu hergerichtet sein, das Aufnahmebauteil in den Stecksockel in die Aktivposition einzustecken.
Die Auswurfvorrichtung steht insbesondere mit der Rückhalteeinrichtung derart in Wirkzusammenhang, dass eine Betätigung der Auswurfvorrichtung ein automatisches Bereitstellen der Rückhalteeinrichtung für das Aufnahmebauteil bewirkt. Die Rückhalteeinrichtung kann dazu hergerichtet sein, das Aufnahmebauteil bei dem Auswerfen des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel zurückzuhalten und in die Passivposition zu überführen. Das Rückhaltemittel kann überdies dazu hergerichtet sein, das Aufnahmebauteil bei einem Einführen des Aufnahmebauteils in den Stecksockel aufzunehmen und in der Passivposition zu halten. Die Rückhalteeinrichtung ist insbesondere an der Auswurfvorrichtung angeordnet oder integral mit der Auswurfvorrichtung ausgebildet.
Eine Betätigung des Betätigungsabschnitts verschiebt beispielsweise zugleich auch die Rückhalteeinrichtung an dem elektrischen Bauteil, so dass der Stecksockel von der Rückhalteeinrichtung freigegeben wird und das Aufnahmebauteil in die Passivposition überführt werden kann.
Die Rückhalteeinrichtung kann federnd gelagert sein und/oder kompressibel ausgeführt sein, die Rückhalteeinrichtung kann ein Pufferelement umfassen und/oder im Wesentlichen Eiförmig ausgestaltet sein. Die Rückhalteeinrichtung kann auch ein Rastmittel umfassen, wobei das Rastmittel insbesondere an dem Pufferelement angeordnet ist.
Die Auswurfvorrichtung kann so hergerichtet werden, dass sie sich in der gemeinsamen Kontaktebene um einen Teil der oder die zweiten elektrischen Kontakte herum erstreckt. Der Auswurfabschnitt kann so hergerichtet und angeordnet sein, dass er in der gemeinsamen Kontaktebene an das Aufnahmebauteil angreift zum Ausdrücken des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel. Die Auswurfvorrichtung kann vollständig in der gemeinsamen Kontaktebene angeordnet sein. Wenn die Auswurfvorrichtung einen Betätigungsabschnitt aufweist, kann der Betätigungsabschnitt verdeckt bzw. versenkt im Gehäuse des elektrischen Bauteils angeordnet sein. Der Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung kann einen Betätigungskopf aufweisen, welcher mit einem Handwerkszeug betätigt werden kann.
Die Manipulationseinrichtung kann eine Codierung aufweisen dergestalt, dass die Manipulationseinrichtung eines bestimmten elektrischen Bauteils von einer Manipulationseinrichtung eines anderen, beispielsweise benachbart zu dem elektrischen Bauteil angeordneten weiteren elektrischen Bauteils unterscheidet. Wenn eine Mehrzahl von elektrischen Bauteilen nebeneinander angeordnet ist und die Manipulationseinrichtungen eines jeden oder zumindest eines Teils der elektrischen Bauteile entsprechend codiert ist, also z.B. zueinander verschiedenartig ausgestaltet ist, kann ein bestimmtes elektrisches Bauteil bzw. die Manipulationseinrichtung eines bestimmten elektrischen Bauteils noch leichter erkannt, erfasst und gegriffen werden. Beispielsweise lässt sich die Codierung der Manipulationseinrichtung dadurch erreichen, dass an dem freien Ende unterschiedliche Formen als Greifmittel angesetzt sind. So kann eine Manipulationseinrichtung eine dreieckige Form als Greifmittel aufweisen, eine weitere Manipulationseinrichtung kann ein quadratisches Greifmittel aufweisen, usw.
Die Manipulationseinrichtung kann eine Werkzeuganlagefläche aufweisen zum Abstützen eines Betätigungswerkzeugs an der Werkzeuganlagefläche zur Aufbringung einer Hebelkraft auf
den Betätigungsabschnitt, wobei die Betätigung des Betätigungsabschnitts insbesondere mittels einer Druckkraft erfolgt.
Der Betätigungsabschnitt kann als Gleitsstück ausgeführt sein, welches in einer Betätigungsführung gleitend gelagert ist und insbesondere hergerichtet ist, eine vertikale Bewegung in der gemeinsamen Kontaktebene zu vollziehen, wenn der Betätigungsabschnitt betätigt wird.
Bei Betätigung der Aufnahmevorrichtung kann ein Verschwenken jedenfalls des Auswurfabschnitts erfolgen, insbesondere des Auswurfabschnitts und des Betätigungsabschnitts. Alternativ oder kumulativ kann der Auswurfabschnitt mit dem Betätigungsabschnitt einen Kniehebel bilden.
Die Betätigungsführung kann zumindest eine Anlagefläche aufweisen zur Aufnahme von Rotationskräften durch Werkzeug und/oder Gleitsstück und zum Halten des Gleitstücks in der Betätigungsführung. Die Auswurfvorrichtung kann ein Gleitlager an einem Ende des Auswurfabschnitts aufweisen zur gleitenden Lagerung der Auswurfvorrichtung an dem Gehäuse des elektrischen Bauteils.
Die Auswurfvorrichtung kann einstückig aus einem Stück geformt sein, beispielsweise gegossen, und Betätigungsabschnitt und Auswurfabschnitt können integral miteinander verbunden sein.
Der Betätigungsabschnitt mit dem Auswurfabschnitt kann so hergerichtet sein, bei Betätigung der Auswurfvorrichtung eine Bewegung parallel zueinander in die Auswurfrichtung des Aufnahmebauteils zu vollführen, wobei insbesondere der Betätigungsabschnitt und der Auswurfabschnitt in der gemeinsamen Kontaktebene angeordnet bleiben. Die Auswurfvorrichtung kann ferner derart geformt sein, dass ein Kontaktbereich umschwenkt wird oder freigelassen bleibt, in welchem die oder ein Teil der zweiten elektrischen Kontakte in der gemeinsamen Kontaktebene mit der Auswurfvorrichtung angeordnet sind.
Die oder zumindest ein Teil der zweiten elektrischen Kontaktelemente des Stecksockels können in einer gemeinsamen Kontaktebene an der Unterseite des Stecksockels angeordnet sein. Es lässt sich demnach eine gedachte Ebene oder Gerade durch die oder einen Teil der zweiten elektrischen Kontaktelemente hindurch legen.
Die Kontaktebene erstreckt sich beispielsweise entlang der seitlichen Erstreckungsrichtung der Seitenwände. Die Kontaktebene erstreckt sich also zumindest von der ersten Seitenwand zur zweiten Seitenwand, typischerweise parallel zur Seitenfläche des
Gehäuses des elektrischen Bauteils. Die Erstreckungsrichtung der Seitenwände ist in einer Seitenansicht des elektrischen Bauteils typischerweise vertikal nach oben, so dass auch die gemeinsame Kontaktebene eine Ebene ist, die mehr oder weniger das gesamte elektrische Bauteil schneidet. Mit anderen Worten schneidet die Kontaktebene somit beispielsweise die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand und erstreckt sich zumindest von der ersten Seitenwand bis zur zweiten Seitenwand. Die Kontaktebene erstreckt sich damit beispielsweise auch entlang der seitlichen Erstreckungsrichtung der Seitenwände, die typischerweise in Form von Schultern auf beiden Seiten des Stecksockels ausgebildet sind. Die Kontaktebene kann sich alternativ oder kumulativ durch das Aufnahmebauteil hindurch erstrecken, wenn dieses im Stecksockel eingesteckt ist
Besonders bevorzugt ist die gemeinsame Kontaktebene innerhalb des elektrischen Bauteils angeordnet, so dass zumindest das Aufnahmebauteil - beispielsweise mittig - von der gemeinsamen Kontaktebene durchdrungen wird. Mit anderen Worten schneidet die gemeinsame Kontaktebene also die erste und die zweite Schmalseite des elektrischen Bauteils. Sofern das Aufnahmebauteil eingesetzt ist, durchdringt die gemeinsame Kontaktebene das Aufnahmebauteil. Weiter bevorzugt schneidet die gemeinsame Kontaktebene die linke und rechte Seitenwand des Stecksockels mittig. Die gemeinsame Kontaktebene steht dabei bevorzugt senkrecht auf die Haupterstreckungsrichtung der Montageschiene, wenn das elektrische Gerät auf der Montageschiene montiert ist, bzw. steht parallel zur Öffnungsbreite des Montagemittels des elektrischen Bauteils zur Montage an der Montageschiene.
Der Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung kann dafür hergerichtet sein, mittels eines Handwerkzeugs bedient zu werden. Ein typisches Beispiel für ein solches Handwerkzeug ist ein Schlitzschraubendreher oder aber ein speziell zu diesem Zweck hergestelltes Werkzeug.
Der Betätigungsabschnitt kann des Weiteren derart hergerichtet und angeordnet sein, dass eine Betätigung nur mit einem paarbaren Handwerkszeug erfolgen kann. Das bedeutet, dass die Betätigung des Betätigungsabschnitts mit einem nicht geeigneten Handwerkszeug oder den Händen unterbunden oder erschwert wird, so dass beispielsweise nur hierfür ausgebildete oder vorgesehene Installateure in der Lage sind, den Betätigungsabschnitt zu betätigen. Beispielsweise kann hierbei insbesondere das Werkzeug geeignet sein oder hergerichtet werden, welches auch zum Anschluss der Verkabelung eingesetzt wird
Die Auswurfvorrichtung umfasst ferner bevorzugt einen mit dem Betätigungsabschnitt verbundenen Auswurfabschnitt, also einen Ausdrücker, zum Ausdrücken des Aufnahmebauteils
aus dem Stecksockel, wenn der Betätigungsabschnitt betätigt wird. Mit anderen Worten dient die Auswurfvorrichtung zum Lösen und/oder zumindest teilweisen Auswerfen des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel bzw. aus einer Aktivposition des Aufnahmebauteils an dem Stecksockel.
Mit anderen Worten kann die Auswurfvorrichtung so hergerichtet sein, dass sie das Aufnahmebauteil jedenfalls von den elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils trennt, wenn die Auswurfvorrichtung betätigt wird. Die Auswurfvorrichtung überführt demnach, wenn sie betätigt wird, das Aufnahmebauteil von der Aktivposition in eine Passivposition. Unter einem teilweisen Auswerfen des Aufnahmebauteils aus einer Aktivposition wird hierbei verstanden, dass das Aufnahmebauteil nicht mehr vollständig in dem Stecksockel eingesteckt ist, sondern sich beispielsweise nur zu einem Teil zwischen den beiden Seitenwänden des Stecksockels befindet und zum Teil bereits darüber hinaus ragt. Jedenfalls ist das gelöste bzw. zumindest teilweise ausgeworfene Aufnahmebauteil elektrisch von den zweiten elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils getrennt.
In einer Ausführungsform ist der Auswurfabschnitt so hergerichtet und angeordnet, dass er in der gemeinsamen Kontaktebene an das Aufnahmebauteil angreift zum Ausdrücken des Aufnahmebauteils aus dem Stecksockel. Mit anderen Worten ist der Auswurfabschnitt so angebracht, dass er in derselben Ebene liegt wie die zweiten elektrischen Kontaktelemente, d. h. nicht vor und nicht hinter den zweiten elektrischen Kontaktelementen bei einer Aufsicht auf das elektrische Bauteil von der Seite. Die Anordnung des Auswurfabschnitts in der gemeinsamen Kontaktebene hat zum Vorteil, dass das Steckelement ohne Verkantung des Aufnahmebauteils im Sockel aus dem elektrischen Bauteil ausgeworfen werden kann. Weil keine Verkantung des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel auftritt beziehungsweise eine Verkantung weitgehend vermindert wird, sind die Kräfte zum Einführen bzw. Entnehmen des Aufnahmebauteils kleiner. Die Handhabung des Aufnahmebauteils im Stecksockel ist daher komfortabler bzw. vereinfacht. Die Anordnung des Auswurfabschnitts in der gemeinsamen Kontaktebene hat ferner den Vorteil, dass die Baubreite des gesamten elektrischen Bauteils weiter reduzierbar ist.
Die Auswurfvorrichtung des elektrischen Bauteils ist insbesondere einteilig aufgebaut, das bedeutet, dass die gesamte Auswurfvorrichtung miteinander verbunden ist.
Die Auswurfvorrichtung ist bevorzugt so hergerichtet, dass sie sich in der gemeinsamen Kontaktebene um einen Teil der oder um die Kontakte bzw. die zweiten elektrischen Kontaktelemente des elektrischen Bauteils herum erstreckt. Mit anderen Worten ist die
Auswurfvorrichtung aus seitlicher Sicht von der Schmalseite her gesehen in einer Linie der Kontakte in der Kontaktebene angeordnet.
Bevorzugt ist die Auswurfvorrichtung vollständig in der gemeinsamen Kontaktebene angeordnet, d. h. also mit allen seinen Bauteilen, wie insbesondere dem Betätigungsabschnitt und dem Auswurfabschnitt.
Die Auswurfvorrichtung ist in einer beispielhaften Ausführung mit einer Drehachse, Drehpunkt, Schwenkachse oder halbrunden Anlagefläche ausgeführt.
Der Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung ist bevorzugt verdeckt bzw. versenkt im Gehäuse des elektrischen Bauteils angeordnet. Ein solcher verdeckter bzw. versenkter Einbau ermöglicht das Unterbinden von möglichen Fehlbedienungen der Auswurfvorrichtung durch unbeabsichtigtes Betätigen beim Hantieren im Bereich der elektrischen Bauteile. Vielmehr wird bei einer verdeckten bzw. versenkten Auswurfvorrichtung der Betätigungsabschnitt nur dann betätigt, wenn dies auch beabsichtigt ist.
Der Betätigungsabschnitt der Auswurfvorrichtung kann einen Betätigungskopf aufweisen, welcher mit einem Handwerkzeug betätigt werden kann. Ein solcher Betätigungskopf kann beispielsweise eine Einkerbung oder sonstige Werkzeugaufnahme aufweisen, welche besonders einfach mit dem Handwerkszeug betätigt werden kann, ohne dass das Handwerkszeug von dem Betätigungskopf während der Betätigung abrutscht.
Das elektrische Bauteil umfasst bevorzugt eine Werkzeuganlagefläche zum Abstützen des Betätigungswerkzeugs zur Aufbringung einer Hebelkraft auf den Betätigungsabschnitt. Mit anderen Worten ist ein Teil in der Nähe des Betätigungsabschnitts derart ausgestaltet, dass ein Handwerkszeug dort abgestützt werden kann, um mit dem Handwerkszeug gegenüber der Werkzeuganlagefläche eine Hebelkraft auszuüben, so dass die Betätigung der Auswurfvorrichtung vereinfacht wird.
Die Betätigung des Betätigungsabschnitts erfolgt daher insbesondere mittels Aufbringung einer Druckkraft. Es wird also demnach ein Druck auf den Betätigungsabschnitt ausgeübt, um den Auswurf des Aufnahmebauteils zu bewirken. Es hat sich herausgestellt, dass mittels einer Druckkraft bzw. der kombinierten Druck- und Hebelwirkung, insbesondere in Verbindung mit der Werkzeuganlagefläche, eine elegantere und kraftsparendere Betätigung der Auswurfvorrichtung bewirkt werden kann, als im Vergleich zu der Aufbringung einer Zugkraft. So hat sich herausgestellt, dass es bei beengten Platzverhältnissen auch einfacher bzw. kräfteschonender ist , bei Montage oder Demontage eines Aufnahmebauteils in das bzw. aus dem elektrischen Gerät
eine Druckkraft, ggf. eine kombinierte Druck- und Hebelkraft, auf den Betätigungsabschnitt auszuüben. Mit anderen Worten kann der Betätigungsabschnitt so angeordnet werden, dass er mit einer Zugkraft gar nicht betätigt werden kann. Beispielsweise erlaubt die Hebelbetätigung des Betätigungsabschnitts mittels des Werkzeugs auch einen nahezu oder vollständig verdeckten Einbau des Betätigungsabschnitts, der dann nur mit dem entsprechend geeigneten Werkzeug erreicht werden kann. Dies realisiert eine weitere Erhöhung der Sicherheit, da der Betätigungsabschnitt nicht mehr oder deutlich erschwert unbeabsichtigt ausgelöst werden kann.
Der Betätigungsabschnitt kann als Gleitstück ausgeführt sein, welches in einer Betätigungsführung gleitend gelagert ist. Das Gleitstück kann des Weiteren dazu hergerichtet sein, eine vertikale Bewegung in der gemeinsamen Kontaktebene zu vollziehen, wenn der Betätigungsabschnitt betätigt wird. In dieser Ausführungsform ist also das Gleitstück gemeinsam mit den zweiten elektrischen Kontakten in der gemeinsamen Kontaktebene angeordnet. Die Betätigungsführung kann ferner eine Anlagefläche aufweisen zur Aufnahme von Rotationskräften durch Werkzeug und/oder Gleitstück. Ferner kann die Anlagefläche hergerichtet sein zum Halten des Gleitstücks in der Betätigungsführung.
Das elektrische Bauteil kann eine Trenneinrichtung aufweisen zur Verbesserung der elektrischen Isolation zwischen einem ersten Teil und einen zweiten Teil der zweiten elektrischen Kontaktelemente. Mit anderen Worten kann innerhalb des elektrischen Bauteils eine elektrische Trennung bzw. Isolation eingesetzt sein, die einen Teil der elektrischen Kontakte von einem zweiten Teil der elektrischen Kontakte besser isoliert. Dies kann den benötigten Bauraum für die elektrischen Kontakte weiter verringern, da hierdurch die Isolationsabstände zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil der elektrischen Kontakte weiter verringert werden kann.
Der erste Teil der elektrischen Kontaktelemente kann die Relaisansteuerung übertragen. Der zweite Teil der elektrischen Kontaktelemente kann die Ausgangssignale übertragen.
Die Auswurfvorrichtung des elektrischen Bauteils kann ein Gleitlager an einem Ende des Auswurfabschnitts aufweisen zur gleitenden Lagerung der Auswurfvorrichtung an dem Gehäuse des elektrischen Bauteils. Mit anderen Worten kann der Auswurfabschnitt beispielsweise in einer Hülse oder einer anderen Lagerungsart gleitend gelagert sein, um eine Schub- oder Zugbewegung des Auswurfabschnitts relativ zum Betätigungsabschnitt und/oder relativ zum Aufnahmebauteil zu ermöglichen.
Die Auswurfvorrichtung kann zudem zumindest ein Filmscharnier aufweisen zur Kopplung des Betätigungsabschnitts mit dem Auswurfabschnitt. Ein solches Filmscharnier
verbindet mechanisch den Betätigungsabschnitt mit dem Auswurfabschnitt, so dass die Auswurfvorrichtung aufweisend zumindest ein Filmscharnier als einstückig beschrieben wird.
Die Auswurfvorrichtung kann auch einstückig aus einem Stück geformt sein, d. h. beispielsweise gegossen, wobei Betätigungsabschnitt und Auswurfabschnitt integral miteinander verbunden sind. Die Auswurfvorrichtung ist dabei bevorzugt aus einem elektrisch schlecht leitenden Material geformt, beispielsweise aus Kunststoff.
Der Betätigungsabschnitt ist gemeinsam mit dem Auswurfabschnitt so hergerichtet, bei Betätigung der Auswurfvorrichtung eine Bewegung parallel zueinander in die Auswurfrichtung des Aufnahmebauteils zu vollführen. Der Betätigungsabschnitt und der Auswurfabschnitt bleiben dabei während der Auswurfbewegung in der gemeinsamen Kontaktebene angeordnet.
Die Auswurfvorrichtung kann derart geformt sein, dass ein Kontaktbereich umschwenkt wird oder freigelassen bleibt. Der Kontaktbereich kann sich dadurch auszeichnen, dass in diesem die zweiten elektrischen Kontakte in der gemeinsamen Kontaktebene mit der Auswurfvorrichtung angeordnet sind. Mit anderen Worten kann die Auswurfvorrichtung einen definierten Kontaktbereich während der Betätigung freilassen, also bevorzugt umschwenken, so dass die in dem Kontaktbereich angeordneten Kontakte von der Auswurfvorrichtung auch während der Bewegung nicht berührt werden.
Die Erfindung umfasst ferner eine Anordnung mit einem elektrischen Bauteil, insbesondere wie zuvor beschrieben, sowie ein in den Stecksockel des elektrischen Bauteils eingestecktes Aufnahmebauteil. Die Anordnung umfasst eine Manipulationseinrichtung, insbesondere wie zuvor beschrieben, mittels welcher das Aufnahmebauteil in den Stecksockel gesteckt oder aus dem Stecksockel gezogen werden kann.
Eine Beobachtung, die im Rahmen der vorliegenden Beschreibung gemacht wurde, ist, dass beispielsweise von Installateuren immer wieder Aufnahmebauteile in falscher Ausrichtung in den Aufnahmeschacht gesteckt werden und hierbei elektrische Kontakte verbogen oder gar zerstört werden. In diesem Fall kann es zu Kurzschlüssen oder zum Totalausfall zumindest des Aufnahmebauteils kommen. Im großindustriellen Bereich kann es passieren, dass nach einem Tausch nicht sofort eine Überprüfung jedes einzelnen Relais stattfindet und ein defektes Relais im Tausch mit einem erneut defekten Relais getauscht wird und somit Fehler eingeführt werden, die möglicherweise nur schwierig zu erkennen sind. Hieraus resultieren häufig zeitaufwendige Fehlersuchen, gegebenenfalls den Ausfall der technischen Anlage als gesamtes Verschulden.
Die Erfinder haben also erkannt, dass nach einer Lösung dafür gesucht wird, dass, sofern
fälschlicherweise das Aufnahmebauteil in falscher Montagerichtung versucht wird zu montieren, jedenfalls keine mechanische Belastung auf die elektrischen Kontakte des Aufnahmebauteils auftreten und Verformungen der elektrischen Steckkontakte vermieden werden können.
Um dies zu verhindern, wurde erkannt, dass das Aufnahmebauteil derart seitenrichtig kodiert werden kann, dass bereits der Ansatz der Falschmontage verhindert wird. Hierfür kann ein Aufnahmebauteil bereitgestellt sein, welches hergerichtet ist zur Montage in einem Stecksockel, insbesondere einer Reihenklemme. Das Aufnahmebauteil ist insbesondere ein Relais.
Das Aufnahmebauteil kann ein Bauteilgehäuse zur Aufnahme eines Funktionsgerätes in dem Aufnahmebauteil umfassen. Ein solches Funktionsgerät kann beispielsweise der Schaltungsaufbau für ein Relais oder einen Optokoppler oder jeglichen elektrischen oder elektromechanischen Aufbau für ein Aufnahmebauteil sein. Das Bauteilgehäuse umfasst ferner eine erste und eine zweite Schmalseite, welche sich zueinander gegenüberliegen, und zwei gegenüberliegende Flachseiten.
Die beiden Schmalseiten und die beiden Flachseiten sind insbesondere jeweils einander gegenüberliegend angeordnet, so dass sich eine Flachseite mit einer Schmalseite jeweils aufeinanderfolgend abwechselt, wobei die Schmalseiten quer zu den Flachseiten angeordnet sind. Mit anderen Worten bildet das Bauteilgehäuse von oben betrachtet typischerweise einen im Wesentlichen rechteckigen, quasi-rechteckigen bzw. nahezu rechteckigen Grundriss. In der Richtung senkrecht zu den Flachseiten erfolgt eine Aneinanderreihung von benachbarten elektrischen Bauteilen, d.h. den „Trägerelementen“ für das Aufnahmebauteil. Demgemäß können auch die Aufnahmebauteile an ihren Flachseiten aneinander angereiht sein, beispielsweise bei Montage auf einer Tragschiene.
An der Unterseite des Gehäuses können elektrische Kontakte angeordnet sein zum paarbaren elektrischen Verbinden mit elektrischen Kontakten des Stecksockels. Auf zumindest einer der beiden Schmalseiten ist eine Führungsanordnung angeordnet. Die Führungsanordnung ist hergerichtet zur seitenrichtigen Führung des Aufnahmebauteils entlang der Führungsanordnung in den Stecksockel hinein. Mit anderen Worten ist die Führungsanordnung so hergerichtet und/oder ausgeformt, dass das Aufnahmebauteil bei seiner Einfuhr in den Stecksockel nur in der korrekten Ausrichtung die Einfuhr erlaubt, wohingegen die Führungsanordnung bei seitenverkehrter Einfuhr keinen Durchlass möglich macht. Die
Führungsanordnung ist also so ausgestaltet, dass die Einfuhr des Aufnahmebauteils in einer falschen bzw. nicht vorgesehenen Einbaurichtung gesperrt bzw. verhindert ist.
Hierzu ist beispielsweise nur auf einer der beiden Schmalseiten die Führungsanordnung angeordnet beziehungsweise ist an wenigstens einer der beiden Schmalseiten eine Führungsanordnung bereitgestellt. Jedenfalls ist der Aufbau der Führungsanordnung so hergerichtet, dass sich die Führungsanordnung in ihrem Aufbau an der ersten Schmalseite des Bauteilgehäuses von dem Aufbau an der zweiten Schmalseite des Bauteilgehäuses unterscheidet. Dies ermöglicht, dass das Aufnahmebauteil nur in einer vorgegebenen Ausrichtung in den Stecksockel eingeführt werden kann und die Einführung in einer anderen Ausrichtung mittels der Führungsanordnung blockiert ist. Mit anderen Worten ist das Aufnahmebauteil mittels der Führungsanordnung mechanisch kodiert.
Mit anderen Worten kann die Führungsanordnung eine am Aufnahmebauteil und ggf. am Stecksockel eingerichtete Führungseinrichtung umfassen, mittels der eine insbesondere translatorische, vorzugsweise lineare gerichtete Führung des Aufnahmebauteils erfolgt. Die Führungseinrichtung ist dabei so gestaltet, dass sie das Einführen des Aufnahmebauteils erleichtert bzw. Falschmontage erschwert.
Das Aufnahmebauteil kann beispielsweise hinsichtlich der Führungsanordnung zumindest einen Steg umfassen, welcher so hergerichtet ist, in eine Nut in dem Stecksockel einzugreifen. Des Weiteren kann die Führungsanordnung so ausgestaltet sein, dass sie zumindest eine Nut umfasst, worin ein Steg des Stecksockels eingreift, wenn das Aufnahmebauteil seitenrichtig in den Stecksockel eingesetzt ist oder eingesetzt wird. Des Weiteren kann die Führungsanordnung an der ersten Schmalseite des Aufnahmebauteils zumindest eine Nut umfassen, wobei die Führungsanordnung an der zweiten Schmalseite zumindest einen Steg umfasst.
Mit anderen Worten weist die Schmalseite des Aufnahmebauteils einen Führungsabschnitt auf, der beim Anordnen an dem Stecksockel mit einem daran gebildeten, wenigstens abschnittsweise komplementär gebildeten Gegenführungsabschnitt für ein translatorisches Führen zusammenwirkt. Die Führungsanordnung umfasst dabei also insbesondere nicht nur die Führungseinrichtung des Aufnahmebauteils, sondern auch dessen Wechselwirkung mit dem Stecksockel bzw. der dazu komplementären Gegenführung des Stecksockels, die mit der Führungseinrichtung des Aufnahmebauteils zusammenwirkt.
Zur Sicherstellung der seitenrichtigen Montage des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel kann die Führungsanordnung zumindest einen Anschlag aufweisen. Beispielsweise kann in dem Fall, dass die Führungsanordnung Rippen umfasst, solche Rippen von unterschiedlicher Länge aufweisen. Nur die korrekte Anordnung des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel erlaubt dann die vollständige Montage des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel. In dieser Anordnung ist beispielsweise die Form der Führungsanordnung bzw. der Führungseinrichtung an den beiden Schmalseiten zumindest abschnittsweise gleich, wobei deren Anordnung insbesondere unterschiedlich sein kann.
Des Weiteren können solche Anschläge auch in Rillen vorgesehen sein, um eine „Kodierung“ der Einführrichtung des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel zu ermöglichen.
Der Steg der Führungseinrichtung kann beispielsweise in Form einer oder mehrerer Rippen, Vorsprünge oder Lamellen ausgestaltet sein. Im Grunde ist die „mechanische Kodierung“ auch durch die Ausgestaltung von Noppen möglich. Solche Noppen werden im Sinne dieser Anmeldung ebenfalls als Steg aufgefasst, da während der Einfuhr des Aufnahmebauteils in den Stecksockel die Schmalseiten an den führenden Teilen entlanggleiten.
Es ist also hier dargelegt, eine mechanische Kodierung des Aufnahmebauteils dadurch zu erreichen, dass die äußere Form des Aufnahmebauteils entsprechend gestaltet wird, dass eine solche Kodierung erfolgt. Neben den vorgenannten Beispielen kann dies auch durch eine trapezförmige Gestalt mit angestellten Seiten, deren Winkel auf den jeweiligen Schmalseiten des Aufnahmebauteils unterschiedlich ist, erreicht werden. Dann würde eine Paarung in den Sockel bei falsche Ausrichtung verhindert. All diese und technisch entsprechende Ausgestaltungen der Führungsanordnung bzw. der Führungseinrichtung sollen entsprechend umfasst sein, da sie technisch gleichwirkend sind, um das Ziel der Unterbindung der Falschmontage des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel zu erreichen.
Die Führungsanordnung kann bevorzugt in ihrem Aufbau an der ersten Schmalseite des Bauteilgehäuses eine unterschiedliche Breite oder Dicke aufweisen im Vergleich zu dem Aufbau an der zweiten Schmalseite, beispielsweise indem an der ersten Schmalseite eine breitere Nut oder ein breiterer Steg angeordnet ist, als im Vergleich an der zweiten Schmalseite.
Die auf der Unterseite des Bauteilgehäuses angeordneten elektrischen Kontakte ragen typischerweise nach unten aus dem Bauteilgehäuse heraus. Diese nach unten herausragenden elektrischen Kontakte des Bauteilgehäuses sind in Kontaktbuchsen des Stecksockels
einsteckbar, wenn das Aufnahmebauteil seitenrichtig in den Schacht bzw. den Stecksockel eingesetzt wird.
Die auf der Unterseite des Bauteilgehäuses angeordneten elektrischen Kontakte können zumindest einen ersten, einen zweiten und einen letzten elektrischen Kontakt umfassen, welche voneinander beanstandet angeordnet sind. Es kann dabei der erste elektrische Kontakt von der ersten Schmalseite einen ersten Abstand aufweisen. Des Weiteren kann der letzte elektrische Kontakt zu der zweiten Schmalseite einen zweiten Abstand aufweisen. Nun ist es bevorzugt, wenn der erste Abstand von dem zweiten Abstand unterschiedlich ist und/oder die Beabstandung der elektrischen Kontakte zueinander unterschiedlich ist.
Wenn der Abstand der elektrischen Kontakte zueinander oder der erste Abstand von dem zweiten Abstand unterschiedlich ist, kann das Relais nur in einer korrekten Richtung in die Steckbuchsen des Stecksockels eingesetzt werden. Früher konnte es passieren, dass bei versuchter Falschmontage des Aufnahmebauteils die Stecksockel während der Montage zerstört bzw. verbogen werden. Andererseits war es früher ein wichtiges Merkmal, die elektrischen Kontakte mit verschiedenen Abständen zu bestücken, da dies Auskunft über die korrekte Montage des Aufnahmebauteils liefert. Mit Verwendung der hier vorgeschlagenen Führungsanordnung ist es nun auch möglich, die Kontakte symmetrisch anzuordnen, und sogar mehr elektrische Kontakte einzusetzen, als dies früher möglich war. Die Richtungsvorgabe für den seitenrichtigen Einbau des Aufnahmebauteils in dem Stecksockel ist nun nicht mehr mittels der Anordnung der elektrischen Kontakte vorgegeben bzw. nicht mehr zwingend, da dies jetzt von der erfindungsgemäßen Führungsanordnung bereitgestellt werden kann.
Das Aufnahmebauteil kann in einer weiteren Ausführungsform hergerichtet sein, in den Stecksockel eine Reihenklemme angeordnet zu werden. Die Reihenklemme mit Stecksockel kann nunmehr Baubreiten von weniger als 6 mm aufweisen.
Ein weiterer Aspekt ist es, beispielsweise für den Transport oder aber für die kontrollierte Trennung eines Aufnahmebauteils aus seinem Stecksockel eine definierte Halteposition bereitzustellen. Das Aufnahmebauteil kann dann in einer Parkposition der Führungsanordnung gehaltert werden, insbesondere dort mit dem Stecksockel und der Führungsanordnung verrasten, wobei die elektrische Verbindung zwischen Aufnahmebauteil und Stecksockel gesichert unterbrochen ist.
Das Aufnahmebauteil kann in seiner Führungsanordnung zumindest eine Rastnase bzw. Rastlasche aufweisen, welche mit einer Rastlasche bzw. Rastnase des Stecksockels paarbar
ausführbar ist. Die Rastnase bzw. Rastlasche der Führungsanordnung kann so angeordnet werden, dass das Aufnahmebauteil rastend in der Parkposition verharrt, wenn die Rastnase bzw. Rastlasche der Führungsanordnung mit der Rastlasche bzw. Rastnase des Stecksockels interagiert. Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und unter
Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert, wobei gleiche und ähnliche Elemente teilweise mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und die Merkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert werden können Kurzbezeichnunq der Figuren
Es zeigen: Figur 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung, Figur 2 die Ausführungsform der Figur 1 mit teilweise gelöstem Aufnahmebauteil bzw. mit Aufnahmebauteil in Passivposition,
Figur 3 Detail der Manipulationseinrichtung mit Angabe der Betätigungsrichtung, Figur 4 weitere Detailansicht einer Manipulationseinrichtung während einer Betätigung, Figur 5 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, Figur 6 die Ausführungsform der Figur 5 mit betätigter Manipulationseinrichtung, Figur 7 noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung geeignet für besonders schmale Bauweisen,
Figur 8 die Ausführungsform der Figur 7 in betätigter Ansicht, Figur 9 Detail einer Manipulationseinrichtung, Figur 10 Detail der Manipulationseinrichtung gemäß Figur 9 während der Betätigung, Figur 11 weitere Detailansicht der Manipulationseinrichtung, Figur 12 weitere Ausführungsform der Erfindung, besonders geeignet für eine Betätigung mittels Werkzeug,
Figur 13 die Ausführungsform der Figur 12 nach der Betätigung, Figur 14 eine weitere Ausführungsform der Erfindung auf einem Aufnahmebauteil, Figur 15a-d alternative Ausführungsformen für eine Manipulationseinrichtung, Figur 16 eine weitere Ausführungsform, Figur 17 eine Draufsicht auf ein Aufnahmebauteil in einem Stecksockel,
Figur 18 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, Figur 18a die Ausführungsform der Figur 18 aus dem Stecksockel gezogen, Figur 19 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, Figur 19a die Ausführungsform der Figur 19 aus dem Stecksockel gezogen, Figur 20 noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, Figur 20a die Ausführungsform der Figur 20 aus dem Stecksockel gezogen, Figur 21 ein Beispiel für eine Führungsanordnung mit Parkposition, Figur 22 die Ausführungsform der Figur 21 vollständig in den Stecksockel eingeführt, Figur 23 eine weitere Ausführungsform, Figur 23a die Ausführungsform der Figur 23 während bzw. im Abschluss der Betätigung, Figur 24 noch eine weitere Ausführungsform, Figur 24a die Ausführungsform der Figur 24 während bzw. im Abschluss der Betätigung, Figur 25 noch eine weitere Ausführungsform, Figur 25a die Ausführungsform der Figur 25 während bzw. im Abschluss der Betätigung, Figur 26 die Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 24 mit eingesetztem Aufnahmebauteil,
Figur 26a Auswurf eines Aufnahmebauteils, Figur 27 Aufsicht auf das elektrische Bauteil mit zweiten elektrischen Kontakten und mit eingezeichneter gemeinsamer Kontaktebene in der Schnittebene A nach Fig. 24a,
Figur 28 eine erste Ausführungsform der Erfindung, Figur 28a die Ausführungsform der Figur 28 während bzw. im Abschluss der Betätigung, Figur 29 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, Figur 29a die Ausführungsform der Figur 29 während bzw. im Abschluss der Betätigung.
Detaillierte Beschreibung der Ausführunqsformen
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit einer Manipulationseinrichtung, die oberseitig des elektrischen Bauteils 100 angeordnet ist. Das elektrische Bauteil 100 weist eine Auswurfeinrichtung 110 auf mit einem Betätigungsabschnitt 28 und einem Auswurfabschnitt 112. Die Manipulationseinrichtung 120 ist an einem Ende des Betätigungsabschnitts 28 angeordnet bzw. angebracht. Die Manipulationseinrichtung weist oberseitig einen Betätigungsabschnitt 7 auf,
der einen Verformungsbereich bietet. Die Manipulationseinrichtung weist ferner eine innere Öffnung 6 auf, die leicht zwischen Fingern gegriffen werden kann, um an der Manipulationseinrichtung 120 zu ziehen. Das Aufnahmebauteil 50 ist in den Aufnahmeschacht 1 eingesetzt. Es wird in dem Aufnahmeschacht 1 von einer Wandung 35, die mit einer Haltenase 58 über das Aufnahmebauteil 50 ragt, in dem Aufnahmeschacht 1 gehalten. Die Haltenase 58 kann auch dazu eingesetzt werden, eine von der Auswurfeinrichtung 110 von oben ausgeübte Druckkraft auf das Aufnahmebauteil 50 zu übertragen, wenn beispielsweise die Manipulationseinrichtung 120 von oben auf den Verformungsbereich 7 betätigt wird. Hierfür ist, zur Erhöhung des Komforts, die Haltenase flexibel mit dem Betätigungsabschnitt 28 verbunden. Somit kann mit der Manipulationseinrichtung 120 das Aufnahmebauteil 50 sowohl in die Aktivposition in dem Aufnahmeschacht 1 eingedrückt bzw. eingeführt werden, als auch das Aufnahmebauteil 50 durch Ausübung einer Zugkraft auf die Manipulationseinrichtung 120 aus dem Aufnahmeschacht ausgedrückt werden. Die Manipulationseinrichtung 120 ist über einen Schwenkpunkt 124 flexibel bzw. schwenkbar mit dem Betätigungsabschnitt 28 verbunden, so dass der Verformungsbereich 7 in verschiedene Richtungen gezogen werden kann und dennoch eine lineare Bewegung der Auswurfeinrichtung 110 gewährleistet ist.
Das Aufnahmebauteil 50 ist vollständig in die Aktivposition im Stecksockel 1 eingesetzt, so dass die ersten elektrischen Kontakte 52 des Aufnahmebauteils in die zweiten elektrischen Kontakte 57 des elektrischen Bauteils eingesteckt sind. Insbesondere handelt es sich bei den ersten elektrischen Kontakten 52 um Pins und bei den zweiten elektrischen Kontakten 57 um Steckbuchsen. Dies ermöglicht, dass auch durch die elektrische Verbindung, also das Einstecken der Pins in die Steckbuchsen, eine zusätzliche Haltekraft auf das Aufnahmebauteil 50 in dem Stecksockel 1 ausgeübt wird und das Aufnahmebauteil 50 in der Aktivposition gehalten wird. Dies wird durch die Rastnase bzw. Haltenase 58 unterstützt. Wenn nun an der Manipulationseinrichtung 120 gezogen wird - oder alternativ in dieser Ausführungsform - mit einem Werkzeug 34 an der Werkzeuganlagefläche 4 der Auswurfvorrichtung 110 eine entsprechende Hebelbewegung ausgeführt wird, wird eine Ausdrückkraft von dem Auswurfhebel 112 unterseits des Aufnahmebauteils 50 auf das Aufnahmebauteil 50 ausgeübt, so dass das Aufnahmebauteil 50 die Aktivposition in dem Aufnahmeschacht 1 in Richtung nach oben in der Zeichnungsebene verlässt. Typischerweise entspricht diese Richtung nach oben einer Richtung weg von dem Montagemittel 102 des elektrischen Bauteils 100, mit welchem das elektrische Bauteil typischerweise an einer Montageschiene, wie einer Hutschiene, ausgerastet ist.
Die Haltenase 58, die oberseits des Aufnahmebauteils 50 das Aufnahmebauteil 50 sichert, bewegt sich hierbei mit der Auswurfrichtung 104 mit, so dass das Aufnahmebauteil 50 während des Auswurfvorgangs an der Haltenase 58 gehalten bleibt.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform gibt es auch einen Anschlag 58a für die Haltenase 58, an welchem die Haltenase während des Auswurfvorgangs zum Anliegen kommt, so dass in dieser Position das Aufnahmebauteil von der Haltenase 58 weiter gehalten wird. Dies verhindert ein sprunghaftes Auswerfen des Aufnahmebauteils und ermöglicht, das Aufnahmebauteil in einer Parkposition zu parken. Dies ist besonders vorteilhaft, da in dieser Parkposition das Aufnahmebauteil 50 nicht plötzlich aus dem Aufnahmeschacht herausspringen kann und andererseits in der Parkposition für einen kommenden Einsatz aufbewahrt werden kann. Die Parkposition für das Aufnahmebauteil 50 wird gegengehalten bzw. gewährleistet einerseits von dem Auswurfabschnitt 112 unterseits des Aufnahmebauteils 50 und der Haltenase 58 oberseits des Aufnahmebauteils 50.
Figur 2 zeigt das elektrische Bauteil 100 mit dem Aufnahmebauteil 50 in einer Parkposition, wobei die elektrischen Kontakte 52 des Aufnahmebauteils von den zweiten elektrischen Kontakten 57 des elektrischen Bauteils 100 sicher und dauerhaft haltend getrennt sind. Mit anderen Worten werden die ersten elektrischen Kontakte 52 von den zweiten elektrischen Kontakten 57 beabstandet gehalten, so dass kein elektrischer Kontakt vorliegt und wobei das Aufnahmebauteil 50 in dieser Position durch den Auswurfabschnitt 112 und die Haltenase 58 so gehalten wird, dass eine Positionsverschiebung oder eine Lageänderung ohne äußere Einwirkung verhindert wird. Wenn das Aufnahmebauteil 50 ganz entfernt werden soll, kann beispielsweise die Haltenase 58 zur Seite gedrückt werden, zum Beispiel mit einem Werkzeug, und das Aufnahmebauteil 50 nach oben in Richtung der Auswurfrichtung 104 aus dem Aufnahmeschacht 1 entnommen werden.
Mittels der Manipulationseinrichtung 120 kann das Aufnahmebauteil 50 auch wieder in die Aktivposition im Aufnahmeschacht 1 eingeführt werden. Hierfür kann auf den flexiblen Bereich 7 oberseits der Manipulationseinrichtung gedrückt werden, wodurch die Auswurfeinrichtung 110 eingeschoben wird.
Figuren 3 und 4 zeigen ein Detail der Manipulationseinrichtung 120, wobei die Bedienung durch einen Bediener 26 versinnbildlicht ist. Bezugnehmend auf Figur 3 ist die Manipulationseinrichtung 120 im unverformten Zustand gezeigt, wobei der Bediener 26 beginnt, eine Kraftrichtung in Richtung der Einschubrichtung 105 auszuüben. Er drückt dabei auf den
Druckpunkt 13 des verformbaren Bereichs 7, so dass sich die innere Öffnung 6 der Manipulationseinrichtung 120 zu verformen beginnt bzw. verkleinert. Über einen Querträger 10 wird die Kraft weiter auf eine Zug- und Druckstange 8 übertragen. Bezugnehmend auf die Figur 4 drückt der Benutzer 26 auf den verformbaren Bereichs 7 der Manipulationseinrichtung 120, welche sich in Richtung der inneren Öffnung 6 eindrückt. Auch seitlich kann um die innere Öffnung 6 herum ein elastischer Bereich 11 vorgesehen sein, um die Flexibilität der Manipulationseinrichtung und damit eine komfortable Bedienung zu gewährleisten. Idealerweise drückt der Benutzer 26 dabei den Druckpunkt nach unten in Richtung des elektrischen Bauteils 100, so dass sich die Kraft entlang der Zug- und Druckstange 8 überträgt. Aus der Ausgangslage D verformt sich der elastische Bereich 7 bis zur Eindrücklage F.
Bezugnehmend auf die Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Manipulationseinrichtung 120 gezeigt. Diese Ausführungsform ist besonders geeignet in dem Fall, wenn es einfacher ist, die elektrischen Bauteile 100 von einer Seite zu erreichen, so dass oberhalb des Einbauraumes für die elektrischen Bauteile 100 weniger Platz benötigt wird, um die Oberseiten der elektrischen Bauteile 100 für den Ein- oder Ausbau von Aufnahmebauteilen 50 zu erreichen. Das elektrische Bauteil 100 weist eine Auswurfeinrichtung 110 auf, welche hergerichtet ist, seitwärts zu verschwenken. Ein Bedienteil 28 ist ein einstückig mit dem Auswurfteil 112 ausgeführt. An dem freien Ende des Bedienteils 28 ist die Manipulationseinrichtung 120 flexibel in diesem Fall angeordnet. Der Abstandsabschnitt 124 kann auch starr ausgebildet sein. Der Abstandsabschnitt 124 kann als Hebel ausgebildet sein, oder stabförmig ausgebildet, oder einen Kragarm bildend, der einstückig angeformt ist. Am freien Ende des Abstandsabschnitts 124 ist ein Greifmittel 122 angeordnet, welches besonders gut und einfach vom Bediener 26 gegriffen werden kann.
Der Abstandsabschnitt 124 kann auch von einem elektrischen Bauteil 100 zum benachbarten elektrischen Bauteil 100‘ verschiedenartig, insbesondere im Wechsel zwischen den elektrischen Bauteilen 100 zueinander, ausgeführt sein, beispielsweise mit jeweils unterschiedlichen Winkeln zueinander, oder dgl.. Das entspricht auch einer Kodierung und realisiert eine verbesserte Greifmöglichkeit, bzw. eine verbesserte Erkennung, welcher Abstandsabschnitt 124 zu greifen ist, um das gewünschte Aufnahmebauteil 50 zu bedienen..
Das Greifmittel 123 kann auch so gestaltet werden, dass es mit einem speziell dafür hergerichteten Werkzeug ergriffen wird. In dem Beispiel der Figur 5 ist das Aufnahmebauteil 50 in der Aktivposition im Stecksockel 1 des elektrischen Bauteils 100 eingesetzt. Es wird von einer
Lasche 36 und der Haltenase 58 der Auswurfvorrichtung 110 in der Aktivposition gehalten. Eine benachbarte Zugstange 19 ist gestrichelt dargestellt, so dass veranschaulicht wird, dass der Abstandsabschnitt 124 der Manipulationseinrichtung 120 dadurch ausgewählt werden kann, dass über die Vielzahl von benachbarten Koppelstangen 19,124, ... mit dem Finger gestrichen wird und die benachbarten Koppelstangen weggedrückt bzw. gebogen werden können, so dass die zu greifende Manipulationseinrichtung 120 freisteht und leicht ausgewählt und gegriffen werden kann. Zieht nun der Benutzer 26 an der Manipulationseinrichtung 120, insbesondere an dem Greifmittel 122, dann wird die Auswurfvorrichtung 110 betätigt, so dass das Aufnahmebauteil 150 jedenfalls teilweise aus dem Aufnahmeschacht 1 ausgetrieben wird. Beispielsweise wird dabei das Aufnahmebauteil 50 von der Aktivposition in eine Passivposition überführt, wenn das Aufnahmebauteil 50 entsprechend im elektrischen Bauteil 100 gehalten werden kann.
Bezugnehmend auf Figur 6 ist das Aufnahmebauteil in der Passivposition am elektrischen Bauteil 100 gezeigt, wobei die Passivposition durch den Auswurfabschnitt 112 der Auswurfvorrichtung 110 auf der einen Seite sowie durch die Haltenase 58 auf der anderen Seite bereitgestellt wird. Mit anderen Worten wird das Aufnahmebauteil 50 zwischen dem Endabschnitt 20 des Auswurfabschnitts 112 und der Haltenase 58 geklemmt und so in der Passivposition gehalten.
Bezugnehmend auf Figur 7 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit Manipulationseinrichtung 120 gezeigt, welche in diesem Fall besonders für sehr schmale elektrische Bauteile 100, beispielsweise mit einer Baubreite von 3 mm, geeignet ist. Die Auswurfvorrichtung 110 schafft dabei einen Verschwenkbereich um die zweiten elektrischen Kontakte 21, 22, 23 herum, so dass die zweiten elektrischen Kontakte 21, 22, 23 von der Auswurfvorrichtung 110 freigehalten werden. Dies hat den Vorteil, dass die Auswurfvorrichtung 110 zusammen mit den zweiten elektrischen Kontakten 21, 22, 23 in einer gemeinsamen Kontaktebene 150 angeordnet sein kann. Hierdurch kann Baubreite eingespart werden, da nun nicht die Auswurfvorrichtung 110 neben den zweiten elektrischen Kontakten 21, 22, 23 angeordnet ist, sondern unterhalb derselben. Die Auswurfvorrichtung 110 verschwenkt um einen Drehpunkt 24. An der oberseitigen, über das übrige elektrische Bauteil 100 hinausstehende Auswurfvorrichtung 110, ist eine Lasche 36 angeordnet, welche im Zuge eines Auswurfvorgangs oder im Zuge eines Einfuhrvorgangs eines Aufnahmebauteils 50 in den Aufnahmeschacht 1 eine Parkposition für das Aufnahmebauteil 50 bereitzustellen vermag.
Bezugnehmend auf Figur 8 ist gezeigt, wie die Manipulationseinrichtung 120 von einem Benutzer 26 gegriffen und betätigt ist. Dabei greift der Benutzer 26 mit zwei Fingern das Greifmittel 122 am freien Ende des Abstandsabschnitts 124. Das Aufnahmebauteil 50 ist in der Parkposition von der Auswurfvorrichtung 110 gehalten, wobei die Haltenase 58 oberseits die Gegenhaltung des Aufnahmebauteils gewährleistet. Die elektrischen Kontakte 39, 40, 41 des Aufnahmebauteils 50 sind in dieser Passivposition elektrisch von dem elektrischen Bauteil 100 getrennt.
Um den Schwenkbereich der Auswurfvorrichtung 110 zu bilden, welcher die zweiten elektrischen Kontakte 21 , 22, 23 freihält, weist der Auswurfabschnitt 112 eine erste Auslenkung 30 und eine zweite Auslenkung 31 auf. Das Aufnahmebauteil 50 wird am Druckpunkt 29 des Auswurfabschnitts 112 ausgedrückt. Unterhalb des elektrischen Bauteils 50 bildet sich der Freiraum 27 zur elektrischen und mechanischen Trennung des Aufnahmebauteils 50 von dem elektrischen Bauteil 100.
Bezugnehmend auf die Figur 9 bis Figur 11 ist verdeutlicht, wie der Benutzer 26 eine Manipulationseinrichtung 120 auswählen kann, um diese anschließend zu betätigen. Zunächst drückt der Benutzer 26 am Druckpunkt 15 den Abstandsabschnitt 8 in Richtung des Auslenkungspfeils 126 zur Seite. Will er beispielsweise dabei letztlich das Greifmittel 16 ergreifen, so schiebt der Anwender 26 die benachbarten Manipulationseinrichtungen 17, ... zur Seite, wie mit Figur 10 gezeigt. Wenn die benachbarte Manipulationseinrichtung 17, 18 mit dem Druckpunkt 15 zur Seite verschoben ist, verbleibt die Manipulationseinrichtung 120 freistehend gerade, so dass diese nunmehr leicht ergriffen werden kann, wie mit Figur 11 verdeutlicht ist. Die Lasche 8 kann gemäß Figur 11 nunmehr ergriffen werden und je nach Ausführungsform in die Auszugrichtung des Aufnahmebauteils 104 verschoben werden oder in die Auslenkungsrichtung 126, wenn dies einfacher ist.
Bezugnehmend auf Figur 12 ist noch eine alternative Ausführungsform gezeigt, welche für die Bedienung mit einem Flandwerkzeug 34 optimiert ist. Die Manipulationseinrichtung 120 weist hier eine Tasche 38 auf, in welche das Handwerkszeug 34 eingetaucht werden kann, um den Betätigungsabschnitt 28 zu manipulieren. Die Tasche 38 verhindert ein Ausgleiten des Werkzeugs 34, so dass das Risiko eines Verkratzens oder einer Verletzung durch die Klinge des Handwerkzeugs 34 verringert wird. Auch diese Ausführungsform weist eine Nut 37 auf zur Aufnahme eines Beschriftungsschilds am elektrischen Bauteil 100.
Figur 13 zeigt hierzu die betätigte Manipulationseinrichtung 120, wobei durch die Betätigung das Aufnahmebauteil 50 in die Passivposition am elektrischen Bauteil 100 überführt wurde bzw. die Passivposition eingenommen ist. Mit der Haltenase 58 und dem Druckpunkt 29 wird das Aufnahmebauteil 50 in der Passivposition gehalten. Die elektrischen Kontakte des Aufnahmebauteils sind sicher elektrisch und mechanisch von den elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils 100 getrennt.
Bezugnehmend auf die Figur 14 ist noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, wobei die Manipulationseinrichtung 120 auf einer Oberseite des Aufnahmebauteils 50 zum Einstecken in eine Aufnahme 1 angeordnet ist. Ein Benutzer 26 drückt die flexible Lasche 7 zusammen, so dass sich der innere Öffnungsbereich 6 verkleinert und eine flexible elastische Druckkraft auf das Aufnahmebauteil 50 ergibt, mittels welcher das Aufnahmebauteil in den Stecksockel eindrückbar ist. Andererseits kann der Bediener 26 an der überstehenden Manipulationseinrichtung 120 auch das Aufnahmebauteil 50 ergreifen, um dieses aus dem Stecksockel 1 herauszuziehen.
In den Figuren 15a, 15b, 15c und 15d sind verschiedene Gestaltungsvarianten für die Lasche 7 der Manipulationseinrichtung 120 auf der Oberseite des Aufnahmebauteils 50 dargestellt. So ist mit Figur 15a die Ausgestaltung einer Ringlasche gezeigt, insbesondere ist dies eine flexible Ringlasche. Mit Figur 15b ist eine Ausgestaltung mit einem Abstandsabschnitt 124 gezeigt, welche die Manipulationseinrichtung 120 insgesamt weiter bzw. höher über das Aufnahmebauteil 50 hinausstehen lässt. Mit Figur 15c ist die Manipulationseinrichtung in Form eines T-Stegs gezeigt, so dass unter das Greifmittel 122 ein Werkzeug angesetzt werden kann oder das Greifmittel 122 mit den Fingern des Benutzers 26 ergriffen werden kann. Figur 15d zeigt schließlich die Manipulationseinrichtung 120 in Form einer Kuhle bzw. Senke, in welche beispielsweise die Fingerkuppe oder ein Werkzeug eingesetzt werden kann, um das Aufnahmebauteil 50 in einen Stecksockel 1 einzudrücken.
Figur 16 zeigt ein elektrisches Gerät 2100 mit einem Stecksockel 206, in welches ein Aufnahmebauteil 201 eingesetzt werden kann. Das Aufnahmebauteil 201 weist an seiner ersten Schmalseite 230 einen Steg 202 sowie Ausnehmungen 203, 204 auf. Unterseits weist das Aufnahmebauteil 201 Steckkontakte 205 auf zum paarbaren Verbinden mit Buchsenkontakten 209 des Stecksockels 206. Der Stecksockel 206 weist an seinen Seitenwänden Laschen 207 auf, in die die Ausnehmungen 203 bzw. 204 des Aufnahmebauteils 201 eingreifen können.
Das elektrische Gerät 2100 ist ferner dazu hergerichtet, weitere elektrische Verbindungen nach außen herzustellen. Hierfür weist es beispielsweise die Klemmstelle Relaisansteuerung 210, in der Figur mit X2 bezeichnet, sowie die Klemmstelle Relaisansteuerung 212, in der Figur mit X1 bezeichnet, auf. Des Weiteren weist das elektrische Gerät 2100 Klemmstellen Relaiskontakt 213, 214, 215 auf, in Figur 16 mit den Ziffern 11, 12 und 14 bezeichnet.
Auch an seiner zweiten Schmalseite 230a weist das Aufnahmebauteil 201 eine Führungsanordnung 219 auf, die mit dem Stecksockel 206 gepaart werden kann.
Das elektrische Gerät 2100 weist unterseits eine Ausnehmung 221 auf zur Verrastung mit einer Tragschiene (nicht dargestellt).
Der Figur 16 ist dabei zu entnehmen, dass die beiden Schmalseiten 230, 230a des Aufnahmebauteils 201 und die beiden Flachseiten jeweils einander gegenüberliegend angeordnet sind. Eine Flachseite wechselt sich umlaufend betrachtet mit einer Schmalseite jeweils aufeinanderfolgend ab. Von oben betrachtet bildet das Bauteilgehäuse 2120 einen im Wesentlichen rechteckigen Grundriss.
Figur 17 weist eine Draufsicht auf einem Aufnahmebauteil 201 auf, welches in den Stecksockel 206 eingesetzt ist. An den beiden Schmalseiten weist es die Führungsanordnung 202, 219 auf, wobei der Steg 202 der Führungsanordnung 2110 breiter ausgeführt ist als der Steg 219. Es ist somit nicht möglich, das Aufnahmebauteil 201 seitenverkehrt in den Stecksockel 206 des elektrischen Geräts 2100 einzuführen. Ein Verbiegen oder Zerstören der elektrischen Kontakte 205 an der Unterseite des Aufnahmebauteils 201 ist somit wirkungsvoll verhindert.
Figur 18 zeigt eine weitere Ausführungsform, wobei ein Detailausschnitt auf Aufnahmebauteil 201 und einen Teil des Stecksockels 206 gezeigt ist. Das Aufnahmebauteil 201 ist vollständig in den Stecksockel 206 eingeführt. Das Aufnahmebauteil 201 weist an seiner ersten Schmalseite eine Führungsanordnung 219 auf, welche in Form einer T- Verbindung oder Schwalbenschwanzverbindung ausgestaltet ist. Der Stecksockel 206 des elektrischen Geräts 2100 weist an der entsprechenden Seitenwand 232 eine mit dem Schwalbenschwanzsteg 219 paarbare Ausnehmung 234 auf, in die die Führungsanordnung 2110 eingeschoben werden kann.
Figur 18a zeigt die Ausführungsform der Figur 18, wobei das Aufnahmebauteil 201 aus dem Aufnahmeschacht 206 herausgezogen ist. Die Führungsanordnung 2110, hier in Form eines Schwalbenschwanzsteges 219, ist klar zu erkennen. Der Schwalbenschwanzsteg 219 kann in die entsprechende Ausnehmung 234 an der ersten Seitenwand 232 des Stecksockels 206
eingeschoben werden. Die an der Unterseite des Aufnahmebauteils 201 angeordneten elektrischen Kontakte 205, 205a sind in Buchsenkontakte 209, 209a des elektrischen Gerätes 2100 einsteckbar.
Figur 19 zeigt eine weitere Ausführungsform, wobei die Führungsanordnung 2110 hier in Form einer Kammstruktur 219a realisiert ist. Die Kammstruktur weist drei Stege 219a, 219b und 219c auf, die in entsprechende Ausnehmungen 234a, 234b und 234c der Seitenwand 232 des elektrischen Geräts 2100 eingesteckt werden können.
Figur 19a zeigt die Ausführungsform der Figur 19, wobei das Aufnahmebauteil 201 aus dem Stecksockel 206 des elektrischen Geräts 2100 vollständig herausgezogen ist. Die unterseits des Aufnahmebauteils 201 sichtbaren Steckkontakte 205, 205a sind in die Buchsenkontakte 209, 209a einsteckbar. Die Führungsanordnung 2110 weist die drei Stege 219a, 219b und 219c auf, die in die entsprechenden Ausnehmungen 234a, 234b und 234c des elektrischen Geräts 2100 eingeschoben werden können. Die Führungsanordnung 2110 ermöglicht zumindest zu verhindern, dass das Aufnahmebauteil 201 verkippt oder verdreht in den Stecksockel 206 eingesetzt werden soll, wodurch ebenfalls defekte am Aufnahmebauteil 201 oder am elektrischen Gerät 2100 hervorgerufen werden können. Vielmehr muss das Aufnahmebauteil 201 gerade von oben, d. h. in Verlängerung einer gedachten Achse, durch das elektrische Gerät 2100 und den Stecksockel 206 hindurch in Verlängerung nach unten eingesetzt werden.
Figur 20 zeigt eine weitere Ausführungsform, wobei ein Aufnahmebauteil 201 in den Stecksockel 206 des elektrischen Geräts 2100 eingesetzt ist. An seiner ersten Schmalseite weist das Aufnahmebauteil 201 die Kammstruktur 202a, 202b, 202c auf zum paarbaren Einstecken in Aufnahmenuten 236a, 236b, 236c des Stecksockels 206. An der gegenüberliegenden zu der ersten Schmalseite angeordneten zweiten Schmalseite weist das Aufnahmebauteil 201 einen zweiten Teil der Führungsanordnung 2110 in Form einer Schwalbenschwanzverbindung 219d auf. Die Führungsanordnung 2110 unterscheidet sich auf ihrer ersten Schmalseite von der Führungsanordnung auf der zweiten Schmalseite. Die Kammstrukturanordnung 202a, 202b, 202c auf der ersten Schmalseite des Aufnahmebauteils 201 ist nicht paarbar mit der Ausnehmung 234a, die für eine Schwalbenschwanzstruktur hergerichtet ist. In die Ausnehmung 234a passt hingegen die schwalbenschwanzartige Führungsanordnung 219d. Somit wird wirkungsvoll auch ein Vertauschen der Einbauseiten des Aufnahmebauteil 201 in dem Stecksockel 206 verhindert. Die Führungsanordnung 2110 mit ihren sich unterscheidenden Seiten 202a und 219d erlaubt somit nicht nur das gerade und insbesondere lotrechte Einführen des Aufnahmebauteils 201 in
den Stecksockel 206, sondern auch die seitenrichtige Einfuhr des Aufnahmebauteils 201 in den Stecksockel 206.
Figur 20a zeigt die Ausführungsform der Figur 20, wobei das Aufnahmebauteil 201 aus dem Stecksockel 206 herausgezogen ist. Die elektrischen Kontakte 205, 205a, 205b und 205c können in die Steckbuchsen 209, 209a, 209b und 209c eingeführt werden. In diesem gezeigten Beispiel sind die Steckbuchsen zueinander symmetrisch angeordnet. Eine solche Anordnung wäre ohne die hier beschriebene Ausführung nicht möglich, da anderenfalls ohne Führungsanordnung 2110 ein seitenfalsches Einsetzen des Aufnahmebauteil 201 in den Stecksockel 206 erfolgen könnte. Die Führungsanordnung 2110 kann dies wirkungsvoll verhindern, sodass das mit der Führungsanordnung 2110 ausgerüstete Aufnahmebauteil 201 nur seitenrichtig in den Stecksockel 206 des elektrischen Geräts 2100 eingesetzt werden kann.
Figur 21 zeigt einen weiteren Aspekt, wobei ein Aufnahmebauteil 201 in den Aufnahmeschacht 206 eines elektrischen Geräts 2100 teilweise eingesetzt ist. Die elektrischen Kontakte 205, 205a, 205b, 205c, 205d stehen den entsprechenden Buchsenkontakten 209, 209a, 209b, 209c, 209d gegenüber, sodass diese in die entsprechenden Buchsenkontakte eingesteckt werden könnten, wenn das Aufnahmebauteil 201 weiter in den Aufnahmeschacht 206 eingeführt würde. Das Aufnahmebauteil 201 weist an beiden Schmalseiten Rastlaschen auf, welche in Rastnasen 207 des elektrischen Geräts eingreifen können. Die untere Rastnase 204 stellt dabei eine Parkposition für das Aufnahmebauteil 201 in dem Aufnahmeschacht 206 bereit. Das bedeutet, dass wenn das Aufnahmebauteil 201 teilweise in den Aufnahmeschacht 206 hineingeführt wird, die Einbuchtung 204 um die Rastnase 207 greift und das Aufnahmebauteil 201 dort rastend gehaltert wird. Unter Aufwendung von Druck von oben auf das Aufnahmebauteil 201 kann dasselbige weiter in den Aufnahmeschacht 206 hineingeschoben werden, wobei eine gewisse Haltekraft überwunden werden muss, die durch die formschlüssige Verbindung von der unteren Rastlasche 204 mit der Haltenase 207 herrührt. Wenn das Aufnahmebauteil 201 vollständig in den Aufnahmeschacht 206 eingeführt ist, greift die Rastnase 207 in die jeweilige obere Rastlasche 203 ein, welche an der jeweiligen Schmalseite des Aufnahmebauteils 201 angeordnet ist. Die obere Rastlasche 203 korrespondiert dabei in der Gestalt mit der Rastnase 207, dass diese gerade dann auf gleicher Flöhe mit der Rastnase 207 angeordnet ist, wenn das Aufnahmebauteil 201 vollständig in den Aufnahmestart 206 eingeführt ist. Dies ermöglicht eine weitere Erhöhung der Haltekraft des Aufnahmebauteils 201 in den Schacht 206, sodass ein
sicherer Halt und/oder eine stabile Verrastung des Aufnahmebauteils 201 in dem Schacht 206 gewährleistet wird.
Es ist dem Fachmann klar, dass nicht nur alle hier gezeigten Ausführungsformen von sich unterscheidenden Führungsanordnungen 2110 auf den jeweiligen Seiten des Aufnahmebauteils 201 angeordnet werden können, so wie die Kammstruktur, Schwalbenschwanzstruktur, T-Verbindung oder verschiedene Nuten, sondern vielmehr können auch weitere Formen für die Führungsanordnung 2110 eingesetzt werden, um die seitenrichtige Anordnung des Aufnahmebauteils 201 in dem Aufnahmeschacht 206 zu kodieren. So kann beispielsweise die Schwalbenschwanzstruktur auf den gegenüberliegenden Seiten eines Aufnahmebauteils 201 unterschiedliche Steigungen beinhaltet, oder dass die Steigungen invers zueinander verlaufen, d.h. dass sie sich kreuzen. Die Kammstruktur kann beispielsweise unterschiedlich viele oder unterschiedlich breite Kämme aufweisen. Es können in der Führungsanordnung 2110 Halbkreise in unterschiedlichen Durchmessern zur Kodierung des seitenrichtigen Einbaus des Aufnahmebauteils 201 vorgesehen sein, die beispielsweise ineinander greifen. Schließlich können auch Dreieckspitzen in unterschiedlichen Steigungen vorgesehen sein. Es sind auch noch weitere Formen möglich, die je nach Einsatzzweck gewählt werden können.
Auch ist es hierdurch möglich, das Aufnahmebauteil 201 nur für bestimmte Stecksockel 206 kompatibel zu halten. Somit ist es beispielsweise möglich, Aufnahmebauteile 201 mit bestimmten Führungsanordnungen 2110 zu versehen, die nur in ausgewählte Stecksockel 206 passen, beispielsweise wenn sich die Anwendung hinsichtlich der eingesetzten elektrischen Spannung unterscheidet. Somit ist nicht nur der seitenrichtige Einbau des Aufnahmebauteils 201 im Stecksockel 206 gewährleistet, sondern auch, dass das Aufnahmebauteil 201 nur im dafür vorgesehenen Stecksockel 206 eingesetzt werden kann. Dies ist besonders dann interessant, wenn eine Mehrzahl von Stecksockeln 206 nebeneinander bzw. auf schmalem Raum benachbart angeordnet ist und es ggf. aufgrund der Enge schwierig ist, den richtigen Stecksockel 206 zu erkennen. Hier gibt die Führungsanordnung 206 ggf. eine zusätzliche Hilfestellung, den korrekten Stecksockel 206 auszuwählen.
Figur 22 zeigt das Ausführungsbeispiel der Figur 21, wobei das Aufnahmebauteil 201 vollständig in den Schacht 206 eingeschoben ist, und die Rastnase 207 greift in die Rastlasche 203 des Aufnahmebauteils 201 ein. In dieser Position ist das Aufnahmebauteil 201 rastend in dem Aufnahmestart 206 gehaltert.
Zusammenfassend können mit der vorliegenden Findung eine Vielzahl von Problemen gelöst werden, die im täglichen Umgang und Betrieb von Aufnahmebauteilen 201 auftreten können. Mittels der besonderen Ausgestaltungen der Führungsanordnung 2110 wird der Fügevorgang des Aufnahmebauteils 201 in den Sockel 206 erheblich erleichtert bei gleichzeitig gesicherter Ausrichtung des Aufnahmebauteils 201 in den Sockel 206. Im Wesentlichen kann dies durch eine asymmetrische Anordnung der Führungsanordnung 2110 am Aufnahmebauteil 201 erreicht werden. Die Führungsanordnung 2110 erwirkt zusätzlich auch ein exaktes Führen das Aufnahmebauteils 201, wenn diese, wie hier vorgestellt, als Führungsschienen realisiert werden. Die Führungsanordnung 2110 kann dabei, wie gezeigt, in verschiedenen Alternativen aufgebaut sein, wie die gezeigte Schwalbenschwanzverbindung, die auch so kombiniert werden kann, dass die Stegbreiten auf beiden Seiten des Aufnahmebauteils 201 gleich sind, aber die Steigungen der Ausnehmung bzw. der Lot unterschiedlich oder sogar invers zueinander verlaufen.
Zur Umsetzung der Asymmetrie der Führungsanordnung 2110 kann des Weiteren durch die gezeigte Kammstruktur und hier auch in unterschiedlicher Anzahl der Kämme bzw. mit unterschiedlichen Weiten der Stege erfolgen.
Somit ist die Idee des vorliegenden Aspekts der Beschreibung darauf gerichtet, die Asymmetrie der Führungsanordnung 2110 bereitzustellen, wobei der Fachmann anhand den gezeigten Ausführungsbeispielen auch ohne weiteres weitere Ausführungsbeispiele erkennen kann, die auch im Rahmen der hier vorgestellten Beschreibung liegen, wenn diese lediglich die Asymmetrie der Führungsanordnung auf der ersten Schmalseite des Aufnahmebauteils 201 im Vergleich zu derjenigen auf der zweiten Schmalseite des Aufnahmebauteils 201 begründet.
Es hat sich gezeigt, dass eine besonders einfache Basis darin liegt, unterschiedliche Feder-Nut-Verbindungen an dem Aufnahmebauteil 201 bzw. dem Aufnahmeschacht 206 des elektrischen Bauteils 2100 zu realisieren. Dabei ist es denkbar, die Feder bzw. die Federn am Aufnahmebauteil 201 anzuordnen und die Nut bzw. die Nuten am Aufnahmeschacht 206, oder auch invers die Feder bzw. die Federn am Aufnahmeschacht 206 anzuordnen und die Nut bzw. Nuten am Aufnahmebauteil 201.
Der vorliegenden Aspekt der Beschreibung beschäftigt sich ferner mit dem Teilaspekt der gesicherten Halterung des Aufnahmebauteils 201 am Aufnahmestart 206, ohne dass ein elektrischer Kontakt zwischen dem Aufnahmebauteil 201 und dem elektrischen Gerät 2100 hergestellt wird. Hierfür stellt die vorliegende Beschreibung eine Parkposition bereit, in welcher
ein fester Sitz des Aufnahmebauteils 201 in dem Aufnahmeschacht 206 realisiert ist und zugleich die elektrischen Kontakte gesichert voneinander entfernt angeordnet sind. Dies bedeutet, dass die elektrische Anbindung auch bei Vibration, schock- oder stoßgesichert unterbrochen bleibt. Dies kann relevant werden bei der gesicherten Außerbetriebnahme eines Anlagenteils, sofern das Aufnahmebauteil 201 als optionale Reserve gehalten werden soll, im Falle von Service oder Reparatur, aber auch bei der Lagerung von Reserve-Aufnahmebauteilen 201.
Die Verrastung für die Parkposition ist hier gezeigt worden in der Art, dass im Sockel 206 eine Feder angeordnet ist, welche in eine federnde Lasche am Aufnahmebauteil 201 eingreifen kann. Das Zusammenwirken von Feder und Lasche führt zu einem festen Sitz des Aufnahmebauteils 201 im Sockel 206. Auch bei diesem Lösungsprinzip ist eine inverse Ausgestaltung denkbar.
Bezugnehmend auf Figur 23 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt mit einem Auswurfmechanismus, der in der Kontaktebene 3150 angeordnet ist. Die Auswurfvorrichtung 3110 umfasst einen beweglichen Hebel, der in dem Auflagerpunkt 304 in einer Gleitschiene 303,306 geführt ist. Die Betätigung an dem Betätiger 320 erfolgt mit einem Handwerkzeug 328, in diesem Beispiel gezeigt ein Schraubendreher.
Mit dem Handwerkzeug 328 und einer händischen Druckkraft eines Bedieners auf das Handwerkzeug 328 kann der Betätiger 320 nach vorne bzw. oben gehebelt werden und damit das Einsetzbauteil 351 aus dem Schacht 327 geschoben werden. Der Druckpunkt 309, der auf das Einsetzbauteil 351 von unten aufgebracht wird, ist in der gemeinsamen Kontaktebene 3150 mit den Kontakten 308, 311, 312, 314 und 307 angeordnet. Während der Betätigung wandert der Druckpunkt 309 auf der Kontaktlinie 350 (vgl. Figur 27) in der Kontaktebene 3150 von rechts nach links. Die Kontaktlinie verbindet die gezeigten elektrischen Kontakte 307, 308, 311, 312 und 314 sowie den Druckpunkt 309 des Auswurfmechanismus 3110.
Das elektrische Bauteil 3100 weist in der gezeigten Ausführungsform seitliche Anschlussklemmen auf, hier die Anschlussklemme 12, 14, 11, X1 und X2, bezeichnet mit den Bezugszeichen 301, 302, 305, 319 und 323. An diesen Anschlussklemmen kann das elektrische Bauteil 3100 nach extern kontaktieren. Die zweiten elektrischen Kontakte 307, 308, 311, 312 und 314 sind alle als Steckbuchsen ausgeführt. Die Kontakte 307 und 308 übernehmen die Relaisansteuerung, Kontakt 311 ist der Wurzelkontakt, Kontakt 312 der Öffnerkontakt und Kontakt 314 der Schließerkontakt. Der Einbauschacht 327 für das Einbauelement 351 weist die linke Schachtwand 346 und die rechte Schachtwand 348 auf.
Die Betätigungsanordnung 3114 der Auswurfvorrichtung 3110 ist in einen Betätigerschacht 315 eingesetzt. Der Betätigerschacht 315 umfasst hierbei eine Anlagefläche 313 für den Betätiger 3114 sowie eine Anlagefläche 318. Zur Kontaktierung mit dem Handwerkszeug 328 weist der Betätiger 3114 einen Betätigungskopf 316 auf. Der Betätigungskopf 316 kann mechanisch oder chemisch verstärkt sein, beispielsweise gehärtet, um eine höhere Kraft aufnehmen zu können. Das Handwerkszeug 328 wird an der Werkzeuganlagefläche 352 angesetzt und unter den Betätigungskopf 316 geführt. Mit einer Druckbewegung des Handwerkzeugs 328 auf den Betätiger 3114 und einer darauffolgenden Rotation des Handwerkzeugs 328 in die Richtung nach unten wird die Auswurfvorrichtung 3110 betätigt, indem der Betätiger 3114 in Richtung nach oben verschoben wird. Damit der Betätiger 3114 nicht vom durch das Handwerkzeug 328 ausgeübten Druck seitlich verschoben oder verschwenkt wird, liegt der Betätiger 3114 an der Anlagefläche 313 an und wird von dieser gegen die Druckkraft gegengehalten.
Zwischen dem Betätiger 3114 und dem Auswurfhebel 3112 ist ein Filmgelenk 321 angeordnet, welches die beiden Teile 3112, 3114 miteinander verbindet. Das elektrische Bauteil 3100 weist ein Schalengehäuse 324 auf.
Figur 23a zeigt die Ausführungsform der Figur 23, wobei die Auswurfvorrichtung 3110 betätigt wird. Das Handwerkzeug 328 wurde in Rotationsrichtung nach unten verschwenkt, so dass der Betätigungsabschnitt 3114 in Richtung nach oben verschoben ist. Das über das Filmgelenk 321 verbundene Auswurfstück 3112 ragt nun in den Einfuhrschacht 327 hinein. Ein in dem Schacht 327 angeordnetes Bauteil 351 würde nun aus dem Schacht herausgedrückt (vgl. Figuren 26 und 26a). Ferner ist aus Figur 23a in Verbindung mit Figur 23 ersichtlich, dass auch bei Betätigung der Auswurfvorrichtung 3110 der Kontaktbereich 3120 freigehalten wird und die Kontakte 307, 308, 311, 312 und 314 nicht von der Auswurfvorrichtung berührt oder gestört werden. Die gesamte Auswurfvorrichtung 3110 ist in der gemeinsamen Kontaktebene 3150 angeordnet.
Bezugnehmend auf Figur 24 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, wobei die Auswurfvorrichtung 3110 einstückig ausgeführt ist, so dass der Betätigungshebel 3114 integral mit dem Ausdrücker 3112 ausgeformt ist. Zur Stärkung bzw. Versteifung der Auswurfvorrichtung ist eine Strebe 3110a eingesetzt. Dem Betrachter ist klar, dass der untere Teil der Auswurfvorrichtung 3110 auch aus Vollmaterial oder mit anderen Ausnehmungen realisiert werden kann, ohne den Bereich der vorliegenden Beschreibung zu verlassen. Die
Auswurfvorrichtung 3110 ist in diesem Beispiel als eine Art Schieber 330 gestaltet, der ohne kompliziertes Verschwenken lediglich durch eine vertikale Bewegungsverschiebung den Auswurf des Aufnahmebauteils 351 (vgl. Figuren 26 und 26a) bewirken kann. Zur Lagerung des Schiebers 330 weist das elektrische Bauteil 3100 hierfür hergerichtete und angeordnete Anklagepunkte 331, 332 und 334 auf, so dass die Auswurfvorrichtung 3110 auch während der Betätigung mittels des Handwerkzeug 328 keine oder nur eine möglichst geringe Rotationsbewegung vollführt, sondern lediglich eine translatorische Bewegung in Richtung nach oben zum Auswurf des Aufnahmebauteils 351 aus dem Schacht 327 vollführt.
Die Ausführungsform der Figur 24 weist eine Trennwand 335 auf, die die elektrische Isolation zwischen den Kontakten 311, 312 und 314 einerseits sowie den Kontakten 307 und 308 andererseits verbessert. Die Auswurfvorrichtung 3110 ist in dieser Ausführungsform vollständig auf einer Seite der Trennwand 335 anordenbar.
Die Ausführungsform wie gezeigt in Figur 24 weist eine Vielzahl von gleichen Bauteilen auf, wie in Figur 23 gezeigt. Diese Bauteile werden mit Figur 24 nicht erneut beschrieben, um die Beschreibung nicht unnötig zu verlängern. Dem Betrachter ist klar, dass Bezugszeichen und Bauteilbeschreibung aus Figur 23 entsprechend auch auf die Figur 24 sowie auch die weiteren Figuren adaptiert werden kann, ohne dass dies im Einzelnen angegeben ist. Im Übrigen zeigen gleiche Bezugszeichen auch in unterschiedlichen Figuren die gleichen Bauteile.
Figur 24a zeigt die Ausführungsform wie gezeigt in Figur 24, wobei die Auswurfvorrichtung 3110 vermittels des Handwerkzeugs 328 am Betätiger 3114 betätigt wird. Durch ein Ausüben einer Druckkraft auf den Betätigungsabschnitt 3114 zusammen mit einer Dreh- bzw. Rotationsbewegung des Handwerkzeugs 328 nach unten wird der Betätigungsabschnitt 3114 translatorisch nach oben verschoben, wobei der einstückig damit ausgeformte Auswurfabschnitt 3112 zugleich in Richtung nach oben verschoben wird, um ein gegebenenfalls in den Schacht 327 eingesetztes Bauteil 351 auszuwerfen. In Verbindung mit Figur 24 wird verdeutlicht, dass auch diese Ausführungsform nicht in Konflikt mit den zweiten elektrischen Kontakten des elektrischen Bauteils 3100 gerät, sondern vielmehr der Kontaktbereich 3120 vollständig freigelassen werden kann. Die gesamte Auswurfvorrichtung 3110 ist in der gemeinsamen Kontaktebene 3150 mit den elektrischen Kontakten 307, 308, 311, 312 und 314 des elektrischen Bauteils 3100 angeordnet.
Figur 25 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, wobei ebenfalls diejenigen Bauteile des elektrischen Bauteils 3100, die bereits mit Figur 23 geschrieben wurden, nicht erneut beziffert
und beschrieben werden. Figur 25 zeigt die Auswurfvorrichtung 3110 mit einem Betätiger 339, der mit dem Handwerkszeug 328 bedient werden kann. Der Betätiger 339 ist an einem Filmgelenk 336 mit dem Hilfshebel 337 verbunden, wobei der Hilfshebel 337 wiederum über das Filmgelenk 338 mit dem Auswurfhebel 343 verbunden ist. Der Auswurfhebel 343 weist einen Drehpunkt 344 auf, der am Gehäuse 325 des elektrischen Bauteils 3100 gelagert ist. Der Auswurfhebel 343 weist wiederum den Druckpunkt 342 auf, der auf ein Einfuhrbauteil 351 für den Zweck des Auswurfs aus dem Schacht 327 eine Druckkraft ausüben kann.
Der Betätigungsabschnitt 339 ist gelagert, so dass eine Rotationsbewegung weitgehend verhindert wird und nur eine Translationsbewegung in Richtung nach oben freigegeben bleibt. Hierfür sind die Anlagepunkte 340 und 341 in das Gehäuse 325 des elektrischen Bauteils 3100 eingesetzt.
Ferner weist das elektrische Bauteil 3100 abermals eine Trennwand 345 auf, die einen ersten Teil der elektrischen Kontakte 307, 308 von einem zweiten Teil der elektrischen Kontakte 311, 312 und 314 besser elektrisch isolieren kann.
Bezugnehmend auf Figur 25a ist die Figur 25 in der Betätigungsstellung gezeigt. Das Handwerkszeug 328 greift unter den Betätigungskopf 316 und bewegt den Betätigungsabschnitt 3114 in einer translatorischen Bewegung nach oben. Vermittels der translatorischen Bewegung des Betätigungsabschnitts 3114 wird der Hilfshebel 337 des Auswurfmechanismus 3110 verschwenkt, wobei sich der Betätigungsabschnitt nun gegen den Anlagepunkt 340 andrückt. Bei weiterer translatorischer Auslenkung des Auswurfmechanismus 3110 nach oben vermittels des Handwerkzeug 328 wird nun eine Druckkraft auf den Auswurfhebel 343 ausgeübt und dieser nach oben verschwenkt. Der Auswurfhebel 343 tritt somit aus der Unterseite des Schachts 327 aus und vermag ein eingesetztes Bauteil 351 aus dem Schacht 327 herauszudrücken. Abermals ist die gesamte Auswurfvorrichtung 3110 in der gemeinsamen Kontaktebene 3150 angeordnet. Die elektrischen Kontakte 307, 308, 311, 312 und 314 befinden sich abermals im freibleibenden Kontaktbereich 3120, der von der Auswurfvorrichtung 3110 freigehalten wird, in dem die Einzelkomponenten 3112, 3114 der Auswurfvorrichtung 3110 um den Kontaktbereich 3120 herumschwenken.
Figur 26 zeigt eine Ausführungsform mit eingesetztem Aufnahmebauteil 351 in dem Schacht 327. Die Auswurfvorrichtung 3110 ist unterseits des Aufnahmebauteils 351 angeordnet und in Ruheposition. Es wird keine oder nur eine geringe Kraft auf das Aufnahmebauteil 351 seitens der Auswurfvorrichtung 3110 ausgeübt. Ein Handwerkzeug 328 wird an der
Werkzeuganlagefläche 352 angesetzt und unter dem Betätigungskopf 316 gehebelt. Figur 26a verdeutlicht die weitere Bewegung der Auswurfvorrichtung 3110 zum Ausdrücken des Einsetzbauteils 351 aus dem Schacht 327. Das Handwerkzeug 328 wird in Richtung nach unten verschwenkt, so dass mittels einer Hebelkraft über die Werkzeuganlagefläche 352 der Betätigungsabschnitt 320 nach oben translatorisch verschoben wird. Der mit dem Betätigungsabschnitt einstückig ausgeformte Auswurfabschnitt 3112 drückt bei weiterer Betätigung der Auswurfvorrichtung 3110 von unterseits auf das Einsetzbauteil 351, welches nun aus dem Schacht 327 herausgedrückt wird. In der mit Figur 26a gezeigten Position sind die elektrischen Kontakte des Einsetzbauteils 351 von den zweiten elektrischen Kontakten 307, 308, 311, 312 und 314 des elektrischen Bauteils 3100 bereits vollständig getrennt, so dass das Einsetzbauteil 351 bereits deutlich aus dem Schacht des elektrischen Bauteils 3100 herausragt und nun ohne großen Kraftaufwand beispielsweise mit einer Hand manuell gegriffen werden kann.
Bezugnehmend auf Figur 27 ist eine Draufsicht auf die zweiten elektrischen Kontakte 307, 308, 311 , 312 und 314 des Aufnahmeschachts 327 gezeigt, wobei das drückende Modell 309 des Auswurfhebels 3112 dargestellt ist. Es ist ersichtlich, dass sowohl die elektrischen Kontakte 307, 308, 311, 312 und 314 als auch die sichtbaren Teile der Auswurfvorrichtung 3110, das ist der Auswurfhebel 3112 und der Betätigungsabschnitt 3114, in der gemeinsamen Kontaktebene 3150 in Linie mit der Kontaktlinie 350 angeordnet sind. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass es besonders bevorzugt ist, wenn eine Kraft auf den Druckpunkt 309 genau in der Mitte der Kräfte liegt. Hierdurch kann weiter verbessert werden, dass ein Verkanten des Relais bzw. Aufnahmebauteils 351 beim Auswerfen unterbunden wird. Anhand der Figur 27 wird ferner deutlich, dass die gemeinsame Anordnung der Kontakte mit der Auswurfvorrichtung 3110 in einer gemeinsamen Kontaktebene 3150 die Baubreite des gesamten elektrischen Bauteils 3100 weiter zu verringern vermag. Gegenüber den bekannten Bauformen der Auswurfvorrichtung 3110, welche allesamt seitlich versetzt neben den elektrischen Kontakten des Einsetzbauteils angeordnet sind, ist eine Minimierung der Baubreite des gesamten elektrischen Bauteils 3100 auf die Breite der Kontakte bzw. der Breite der Auswurfvorrichtung 3110 möglich.
Bezugnehmend auf Figur 28 ist eine beispielhafte Ausführungsform gezeigt mit einem elektrischen Bauteil 4100, bei welchem ein Aufnahmebauteil 405 in der Aktivposition im Stecksockel 4102 eingesetzt ist. Das elektrische Bauteil 4100 weist eine Auswurfvorrichtung 4110 auf. Die Auswurfvorrichtung 4110 umfasst einen Hebel 417, der den Betätigungsabschnitt
der Auswurfvorrichtung 4110 darstellt. Der Hebel 417 ist verschwenkbar. Zum Verschwenken des Hebels 417 kann dieser von dem Aufnahmebauteil 405 wegbewegt und somit gegen die Anlagefläche 427 verschwenkt werden. Das Aufnahmebauteil 405 ist in der gezeigten Ausführungsform vollständig in den Schacht 423 des elektrischen Bauteils 4100 eingeführt. Die Lasche 414 der Rückhalteeinrichtung 4108 liegt auf dem Aufnahmebauteil 405 auf, so dass das Aufnahmebauteil 405 zusätzlich von der Lasche 414 im Schacht 423 gehalten wird. Das Aufnahmebauteil ist somit mit seiner Oberseite bis zur Linie 438, die die Aktivposition verdeutlicht, in den Aufnahmeschacht 423 eingeführt. Mittels Verschwenken der Auswurfvorrichtung 4110 entlang der Linie 416, die den entsprechenden Schwenkbereich darstellt, kann das Aufnahmebauteil 405 unterseits von dem Auswurfabschnitt ausgedrückt werden.
Das elektrische Bauteil weist in der gezeigten Ausführungsform seitliche Anschlussklemmen auf, hier die Anschlussklemmen 412, 414, 411 , X1 und X2. An diesen Anschlussklemmen kann das elektrische Bauteil 4100 nach extern kontaktieren. Die zweiten elektrischen Kontakte 4104 des elektrischen Bauteils 4100 sind als Steckbuchsen ausgeführt.
Der Einbauschacht 423 weist eine linke Schachtwand 446 und eine rechte Schachtwand 448 auf. Die Auswurfvorrichtung 4110 weist einen Betätigungskopf 4116 auf, an welchem eine Kraft aufgenommen werden kann, um die Auswurfvorrichtung 4110 zu betätigen. Beispielsweise kann hier manuell oder mit einem Handwerkzeug angegriffen werden.
Figur 28a zeigt die Ausführungsform der Figur 28, wobei das Aufnahmebauteil 405 in die Passivposition an der Rückhalteeinrichtung bewegt wurde. Das Aufnahmebauteil 405 wird von dem Pufferelement 413 mit seinem Rasthaken 411 außenseits des elektrischen Bauteils 4100 gehalten, ferner wird das Aufnahmebauteil 405 unterseits von dem Auswurfabschnitt 4112 gegengehalten. Das Aufnahmebauteil 405 wird daher allseits gehalten, auf der linken und rechten Seite von der linken und rechten Schachtwand 446 und 448, unterseits von dem Auswurfabschnitt 4112 und oberseits von dem Rastmittel 411 der Rückhalteeinrichtung. Das Aufnahmebauteil 405 hat die Position 437 erreicht. Dabei wird das Aufnahmebauteil 405 von einer Druckkraft, die auf den Betätigungsabschnitt 4112 der Auswurfvorrichtung 4110 ausgeübt wird, von der Aktivposition 438 in die Passivposition 437 überführt. Das Aufnahmebauteil 405 ist in der Passivposition 437 elektrisch von dem elektrischen Bauteil 4100 getrennt. Dabei sind insbesondere die ersten elektrischen Kontakte des Aufnahmebauteils 405 beabstandet von den zweiten elektrischen Kontakten 4104 des elektrischen Bauteils 4100.
Bezugnehmend auf Figur 29 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, wobei die Auswurfvorrichtung 4110 einstückig ausgeführt ist, so dass der Betätigungshebel 417 integral mit dem Auswurfabschnitt 4112 ausgeführt ist. Eine Strebe 4110a dient der Stärkung bzw. Versteifung der Auswurfvorrichtung 4110. Dieser Teil der Auswurfvorrichtung 4110 könnte auch aus Vollmaterial oder mit anderen Ausnehmungen realisiert sein, ohne den Bereich der vorliegenden Beschreibung zu verlassen. Die Auswurfvorrichtung 4110 ist in diesem Beispiel als eine Art Schieber gestaltet, der ohne Verschwenken auskommt. Durch eine vertikale Bewegungsverschiebung kann der Auswurf des Aufnahmebauteils 405 aus dem Schacht 423 bewirkt werden. Zur Lagerung des Betätigungshebels 417 sind Anlagepunkte 461, 462 und 464 vorgesehen, so dass die Auswurfvorrichtung 4110 auch während der Betätigung keine oder nur eine möglichst geringe Rotationsbewegung vollführt, sondern im Wesentlichen eine translatorische Bewegung in Richtung nach oben zum Auswurf des Aufnahmebauteils 405 aus dem Schacht 423 vollführt.
Die Ausführungsform der Figur 29 weist eine Trennwand 4122 auf, die eine elektrische Isolation zwischen den Kontakten 4104 und den Kontakten 4104a verbessert. Die Auswurfvorrichtung 4110 kann in dieser Ausführungsform vollständig auf nur einer Seite der Trennwand 4122 angeordnet werden. Gleiche Bezugszeichen und Bauteilbeschreibungen aus Figur 28 werden für die Figur 29 entsprechend übernommen, ohne dass dies im Einzelnen angegeben wird.
Figur 29a zeigt die Ausführungsform der Figur 29, wobei das Aufnahmebauteil 405 in die Passivposition 437 überführt worden ist. Durch ein Ausüben einer Druckkraft auf den Betätigungsabschnitt 4114 zusammen mit einer Dreh- beziehungsweise Rotationsbewegung des Handwerkzeugs 443 nach unten wird der Betätigungsabschnitt 4114 translatorisch nach oben verschoben, wobei der einstückig damit ausgeformte Auswurfabschnitt 4112 zugleich in Richtung nach oben verschoben wird, um das in den Schacht 423 eingesetzte Bauteil 405 auszuwerfen.
Die Ausführungsform der Figuren 29, 29a verdeutlicht, dass hier die zweiten elektrischen Kontakte 4104a des elektrischen Bauteils 4100 von der Auswurfvorrichtung 4110 freigehalten werden. Dies ermöglicht, dass die Auswurfvorrichtung 4110 in einer gemeinsamen Ebene mit den elektrischen Kontakten 4104, 4104a des elektrischen Bauteils 4100 angeordnet werden kann.
Das Aufnahmebauteil 405 wird in der Passivposition 437 von allen Seiten gehalten, d. h. von unten von dem Auswurfabschnitt 4112, zu seinen beiden Seiten von den Schachtwänden 446, 448 sowie oberseitig von dem Rastmittel 431.
Weiter Bezugnehmend auf Figur 28 ist ein elektrisches Bauteil 4100 mit eingestecktem Aufnahmebauteil 405 gezeigt, wobei das Aufnahmebauteil 405 in der Aktivposition 438 in dem elektrischen Bauteil 4100 eingesteckt ist. Das Rückhaltemittel 414 deckt teilweise die Oberseite des Aufnahmeportals 405 ab. Weiter Bezugnehmend auf Figur 28a ist das Aufnahmebauteil in die Passivposition 437 überführt. Das Aufnahmebauteil 405 wird an dem Rastmittel 411 der Rückhalteeinrichtung gehalten. Die Flexibilität des Pufferelements 414 kann so eingestellt werden, dass das Aufnahmebauteil 405 zwar nicht aus eigenem Antrieb die Passivposition 437 verlassen kann, das Aufnahmebauteil aber durch ein Abstreifen des Rastmittels 411 von der Oberseite des Aufnahmebauteils 405 händisch entnommen werden kann. Es ist dem Fachmann ersichtlich, dass die vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen beispielhaft zu verstehen sind und die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist, sondern in vielfältiger Weise variiert werden kann, ohne den Schutzbereich der Ansprüche zu verlassen. Ferner ist ersichtlich, dass die Merkmale unabhängig davon, ob sie in der Beschreibung, den Ansprüchen, den Figuren oder anderweitig offenbart sind, auch einzeln wesentliche Bestandteile der Erfindung definieren, selbst wenn sie zusammen mit anderen
Merkmalen gemeinsam beschrieben sind. In allen Figuren stellen gleiche Bezugszeichen gleiche Gegenstände dar, so dass Beschreibungen von Gegenständen, die ggf. nur in einer oder jedenfalls nicht hinsichtlich aller Figuren erwähnt sind, auch auf diese Figuren übertragen werden können, hinsichtlich welchen der Gegenstand in der Beschreibung nicht explizit beschrieben ist.
Bezuqszeichenliste
1 Stecksockel bzw. Aufnahmeschacht
2 Auswerfer, Schieber
3 Anlagefläche
4 Anlagepunkt
5 Betätiger
6 Innere Öffnung Betätiger
7 Verformungsbereich oben bzw. Lasche
8 Zugstange (vom Auswerfer, der betätigt werden soll)
9 Sollbruchstelle
10 Querträger Betätiger 11 seitlicher elastischer Bereich 12 Endlagen Position verformbarer Bereich
13 Druckpunkt verformbarer Bereich vom Nachbarn
14 Zuglasche vom Betätiger
15 Druckpunkt
16 Greifstück (vom Auswerfer, der betätigt werden soll)
17 Greifstück Nachbar hinten
18 Zugstange Nachbar hinten
19 Zugstange Nachbar vorn
20 Greifstück Nachbar vorn 21 Buchse, Sockel Wechsler 22 Buchse, Sockel Wechsler
23 Buchse, Sockel Wechsler
24 Drehpunkt
25 Hebel
26 Bediener
27 Freiraum zur elektrischen und mechanischen Trennung
28 Betätigungsabschnitt
29 Druckpunkt
30 Auslenkung 1
31 Auslenkung 2
32 Hebel
33 Tasche für Werkzeug
34 Werkzeug
35 Wandung der Tasche zum Nachbarn
36 Lasche für Parkposition
37 Nut für Beschriftungsschild
39 Pin Relais, Wechsler
40 Pin Relais, Wechsler
41 Pin Relais, Wechsler 45 Trennwand 50 Aufnahmebauteil 52 elektrische Kontakte Aufnahmebauteil
57 elektrische Kontakte elektrisches Bauteil
58 Haltenase 58a Anschlag für Haltenase 100 elektrisches Bauteil 102 Montagemittel, z.B. für Aufrastung auf Hutschiene
104 Auswurfrichtung
105 Einschubrichtung 110 Auswurfvorrichtung 110a Steg 112 Auswurfabschnitt 120 Manipulationseinrichtung 122 Greifmittel / T-Stück 124 Abstandsabschnitt 126 Auslenkung 150 Kontaktebene 201 Relais 202 Steg der Führungsanordnung Eingang am Relais
202a - 202c Führungssteg 203 Ausnehmung Endposition
204 Ausnehmung Parkposition
205 Relais Pins
205a - 205d elektrische Kontakte
206 Steckplatz Relais
207 Lasche rechts
208 Nut rechts im Sockel
209 Buchsenkontakte Sockel
209a - 209d Steckbuchsen
210 Klemmstelle Relaisansteuerung 211 Relaissockel 212 Klemmstelle Relaisansteuerung
213 Klemmstelle Relaiskontakt
214 Klemmstelle Relaiskontakt
215 Klemmstelle Relaiskontakt
216 Nut links im Sockel
217 Lasche links
218 Relaissockel Ausgangsseite
219 Steg Ausgang am Relais 219d Schwalbenschwanzverbindung
220 Relaissockel Eingangsseite 221 Verrastung Tragschiene
230, 230a Schmalseite 232 Seitenwand
234 - 234c Ausnehmungen 236a - 236c Aufnahmenuten 2100 elektrisches Gerät 2110 Führungsanordnung 2120 Bauteilgehäuse
301 Anschlussklemme 12
302 Anschlussklemme 14
303 Gleitschiene unten
304 Auflagepunkt
305 Anschlussklemme 11
306 Gleitschiene oben
307 Buchse Relais Ansteuerung
308 Buchse Relais Ansteuerung 309 Druckpunkt
310 Schacht
311 Wurzelkontakt
312 Öffnerkontakt
313 Anlagefläche 314 Schließerkontakt
315 Schacht für den Betätiger
316 Betätigungskopf
317 Hebel
318 Anlagefläche 319 Anschlussklemme X1
320 Betätiger
321 Filmgelenk
322 Hebel
323 Anschlussklemme X2 324 Wandung, Schalengehäuse
325 Relais, Sockel
326 Anlagepunkt Tragschiene
327 Relais-Schacht
328 Handwerkzeug 329 Druckpunkt
330 Schieber
331 Anlagepunkt
332 Anlagepunkt
333 Betätiger 334 Anlagepunkt
335 Trennwand
336 Filmgelenk
337 Hilfshebel
338 Filmgelenk
339 Betätiger
340 Anlagepunkt
341 Anlagepunkt
342 Druckpunkt
343 Hebel
344 Drehpunkt
345 Trennwand
346 Schachtwand Relais links
347 Gehäusedeckel
348 Schachtwand Relais rechts
349 Trennstelle zwischen Schalengehäuse und Deckel
350 Kontaktlinie
351 Relais
352 Werkzeuganlagefläche
3100 elektrisches Bauteil
3110 Auswurfvorrichtung
3110a Steg
3112 Auswurfabschnitt
3114 Betätigungsabschnitt
3120 Kontaktbereich
3150 Kontaktebene
401, 402 Buchse Spule (zweite elektrische Kontaktelemente)
403, 404 Stift Spule (erste elektrische Kontaktelemente)
405 Relais
406 Druckpunkt Hebel
407 Stift Schließer (erstes elektrisches Kontaktelement)
408 Stift Wurzel (erstes elektrisches Kontaktelement)
409 Stift Öffner (erstes elektrisches Kontaktelement)
410 Schwenkbereich „Parkverrastung“ für die Passivposition
411 Rastmittel / Rasthaken
412 Schräge zur Einführung vom Relais
413 Federbereich der Lasche
414 Lasche
415 Beschriftungsmöglichkeit für Schildchen
416 Schwenkbereich „Betriebsverrastung“ für die Aktivposition
417 Hebel
418 Drehpunkt
419 Anlagepunkt
420 Buchse Öffner (zweite elektrische Kontaktelemente)
421 Buchse Wurzel (zweite elektrische Kontaktelemente)
422 Buchse Schließer (zweite elektrische Kontaktelemente)
423 Stecksockel / Schacht
424 Rastmittel / Rasthaken Parken
425 Rastmittel / Rasthaken Betrieb
426 Tragschiene
427 Anlagefläche
428 Relais Kante
429 Sockelklemme
430 Rasthaken Betrieb und Parken beim Schieber
431 Schräge zum Zuführen des Relais
432 Lasche
433 Rastkopf
434 Schieber
435 Federbereich Lasche
436 Vertikale Linie
437 Passivposition / Linie Parkposition
438 Aktivposition / Linie Betrieb
439 Linie Druckpunkt Parkposition
440 Linie Druckpunkt Betrieb
441 Druckpunkt
442 Gehäuseseitenwandung
443 Werkzeug
446 Linke Seitenwand 448 Rechte Seitenwand 450 gemeinsame Kontaktebene 4100 elektrisches Bauteil 4104 zweite elektrische Kontaktelemente
4110 Auswurfvorrichtung 4110a Steg 4112 Auswurfabschnitt 4114 Betätigungsabschnitt 4116 Betätigungskopf
4118 Rückhalteeinrichtung