Verfahren und Anordnung zur digitalen Erfassung von Räumlich keiten eines Gebäudes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum digitalen Erfassen von Räumlichkeiten eines Gebäudes, wobei durch eine Scan-Vorrichtung eine entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet und in einer digitalen Punktewolke und/oder einer Bildaufnahme erfasst wird.
Immer mehr Ingenieurbüros und Architekten nutzen ein digitales Gebäudemodell (BIM, Building Information Model, digitaler Zwilling). Ein digitales Gebäudemodell ermöglicht insbesondere einen übergreifenden Informationsaustausch zwischen den betei ligten Rollen (stakeholder) bei der Erstellung und beim Be trieb (d.h. der Bewirtschaftung) eines Gebäudes. Die Bauteile und Elemente eines Gebäudes werden dabei üblicherweise in IFC- Notation (Industry Foundation Classes) im digitalen Gebäudemo dell abgebildet.
Zur digitalen Erfassung der Räume/Fläche eines Gebäudes werden vorwiegend Scangerätschaften oder Scanvorrichtungen (z.B. Na- vVis-Scanner, bzw. Scan-Vorrichtungen von der Firma NavVis) eingesetzt welche an Hand der Reflektionen von z.B. Wänden, Türen, Fenster, Maschinen, Mobiliar etc. eine Punktewolke er zeugen und daraus einen Orientierungsplan und sogar einen Grundriss erstellen. Die Scanner arbeiten meist auf Basis La ser, Infrarot oder akustischer Sensorik. Die Scangerätschaften können statisch oder auch mobil verwendet werden. Letztere sind dann tragbar oder fahrbar durch das Gebäude zu bewegen.
Ein sog. Indoor-Viewer (Darstellungsgerät oder Software-Werk zeug zur Darstellung digital erfasster Räume) erhöht die
Bedeutung des 3D-Laserscannings, indem es Scandaten für alle Beteiligten im Gebäude sichtbar und nutzbar macht. Ein Indoor- Viewer kann als kollaborative Plattform für die Anzeige und den Austausch von Gebäudeinformationen genutzt werden oder in bestehende Softwareplattformen integriert werden, um eine neue Dimension des räumlichen Verständnisses zu ermöglichen. Benut zer können gescannte Räume wie vor Ort erkunden, indem sie sich in einem hochdetaillierten, realistischen digitalen Zwil ling bewegen und die auch Stockwerke wechseln.
Punktwolken sind in der Regel auf Fachleute beschränkt, die mit Grundrissen und digitalen Gebäudemodellen (BIM-Modellen; BIM steht für Building Information Model) arbeiten. Ein In- door-Viewer kombiniert Punktwolken mit hochdetaillierten, ein dringlichen 360°-Bildern zu einem digitalen Zwilling, mit dem jeder interessierte Gebäudebetrachter die gescannten Räume ge nauso erkunden und mit ihnen interagieren kann, wie er es im wirklichen Leben tun würde.
Ein Indoor-Viewer verfügt üblicherweise über ein einfach zu bedienendes, skalierbares Content-Management-System zum Hinzu fügen von geogetaggten Informationen (d.h. einer Information sind Ortsinformationen zugeordnet) und Medien zu 3D-Scans. Be nutzer können mit der rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle auf dem Bildschirm klicken, um diese Informationen als Sehenswürdigkeiten bzw. als Point of Interest (POI) hinzuzufü gen und anzuzeigen. Eine entsprechende Suchfunktion im Indoor- Viewer erleichtert es einem Benutzer, die gewünschten Informa tionen im 2D-Plan oder im 3D-Scan zu finden.
Das Auffinden und Annotieren von durch eine Scangerätschaft digital erfasster Objekte erfolgt bisher nur aufwändig mit ma nueller visueller Identifikation. Es ist daher sehr zeitauf wändig und fehleranfällig, da digital erfasste Objekte in der
Punktewolke oder in einem 3D-Scan leicht übersehen werden kön nen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ver fahren und eine Anordnung für das effektive Auffinden und An notieren von durch eine Scangerätschaft digital erfasster Ob jekte bereitzustellen.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur digitalen Er fassung von Räumlichkeiten (z.B. Räume, Flure) eines Gebäudes, wobei durch eine Scan-Vorrichtung (z.B. NavVis-Scanner) eine entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet (vermes sen) und in einer digitalen Punktewolke und/oder durch eine Bildaufnahme (die Bildaufnahme kann z.B. durch eine digitale Kamera erfolgen) erfasst wird, wobei basierend auf der digitalen Punktewolke und/oder der Bildaufnahme eine Objekterkennung (mit Vorteil erfolgt auch eine Objektidentifizierung) mit Mitteln der künstlichen Intelligenz erfolgt, wobei nach erfolgter Objekterkennung die digitale Punkte wolke und/oder die Bildaufnahme in ein digitales Gebäudemodell abgebildet wird, wobei bei der Erfassung von definierten Objekten (z.B. Point of interest, POI, Sehenswürdigkeiten) im Gebäude, das jeweilige definierte Objekt (z.B. ein Brandmelder, ein Aktor, oder ein Sensor) von der Scanvorrichtung dediziert erfasst wird (z.B. durch Kamera und/oder Punktewolke), und wobei durch eine Spracheingabe eines Bedieners der Scanvorrichtung dem je weiligen definierten Objekt Attribute (z.B. Ortsinformation, Verbauungsinformation, Typinformation, Produktinformation) zu geordnet werden. Es erfolgt somit eine Anreicherung von Objek ten mit zusätzlicher Metainformation (z.B. tags, Attribute) durch Audio-Eingabe eines Bedieners beim Gebäudescan. Mit
Vorteil erfolgt die Annotation des Bildinhaltes durch die Scan-Person durch eine geeignete Spracherkennung. Mit Vorteil handelt es sich bei der Spracherkennung um eine trainierte Spracherkennung basierend auf Mechanismen des maschinellen Lernens. Das dedizierte Erfassen eines definierten oder vorher festgelegten Objektes (z.B. ein Brandmelder, ein Aktor, oder ein Sensor) durch die Scanvorrichtung kann z.B. durch eine da für eingerichtete Aufnahmeeinrichtung erfolgen (z.B. durch Zoomen des Objektes durch eine an der Scanvorrichtung ange brachte Kamera). Mit Vorteil umfasst die Objekterkennung auch eine Objektidentifizierung. Die Bildaufnahme kann z.B. in Form einer digitalen Bildaufnahme erfolgen, durch entsprechend ge eigneter digitaler Kameras. Dies kann durch Einzelaufnahme (o- der eine Folge von Einzelaufnahmen) und/oder Aufzeichnung ei ner oder mehrerer Videosequenzen erfolgen. Mit Vorteil umfasst die Bildaufnahme eine Bilderkennung für die Erkennung bzw. die Identifizierung von Objekten auf der Bildaufnahme. Mit Vorteil werden für die Bilderkennung Algorithmen der Mustererkennung und/oder der Musterklassifizierung und/oder der Musteranalyse eingesetzt. Mit Vorteil werden für die Bilderkennung auch Me thoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt.
Die verbale oder sprachliche Annotation ist insbesondere bei der Erfassung bzw. Aufnahme von runden Objekten von Vorteil.
In einer digitalen Bildaufnahme oder in einer Punktewolke ist es nicht einfach z.B. einen Brandmelder von einem Bewegungs melder zu unterscheiden. Durch die verbale oder sprachliche Annotation zu dem Objekt wird das Objekt mit dem entsprechen den Attribut (Brandmelder bzw. Bewegungsmelder) versehen.
Diese Information wird im digitalen Gebäudemodell (BIM) zusam men mit dem Objekt abgelegt. Somit ist eine eindeutige Ob jekterkennung und mit Vorteil bei einer entsprechenden Annota tion auch eine Objektidentifizierung gewährleistet.
Bei einem definierten Objekt (z.B. Point of interest, POI) handelt es sich z.B. um ein in der Räumlichkeit vorbekanntes Objekt. Z.B. um ein in der Räumlichkeit befindliches Inventa robjekt. Mit Vorteil sind das vorbekannte Objekt oder das In ventarobjekt in einem Inventarkatalog oder einem Inventarplan für die Räumlichkeit aufgeführt. Der Benutzer hat Einblick in den Inventarkatalog und/oder in den Inventarplan. Mit Vorteil wird der Inventarkatalog und/oder der Inventarplan auf einem Display der Scan-Vorrichtung angezeigt.
Eine erste vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt da rin, dass die Spracheingabe am Scanort des jeweiligen defi nierten Objektes im Gebäude erfolgt. Dadurch kann automatisch die Ortsposition der Scanvorrichtung als Annotation für das definierte Objekt verwendet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Spracheingabe am Scanort des jeweiligen defi nierten Objektes durch einen Benutzer erfolgt, wobei einem Be nutzer die jeweiligen Attribute für ein definiertes Objekt auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Display eines mobilen Kommuni kationsendgerätes oder Display an der Scanvorrichtung) bereit gestellt werden. Dadurch kann ein Benutzer durch Ablesen (in geeigneter Lautstärke) der Informationen vom Display die Anno tationen zum entsprechenden Objekt hinzufügen. Mit Vorteil werden die Informationen auf dem Display durch eine alterna tive Quelle (z.B. bereits existierender Gebäudeplan (z.B. als pdf-Dokument).
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die jeweiligen Attribute für ein definiertes Ob jekt auf der Ausgabevorrichtung (z.B. Display) in Abhängigkeit des Standortes der Scanvorrichtung bereitgestellt werden. Dadurch muss der Bediener der Scanvorrichtung die
entsprechenden Informationen zu einem Objekt nicht in einem bereits existierender Gebäudeplan suchen, denn die zu annotie renden Informationen werden in Abhängigkeit der Position der Scanvorrichtung bereitgestellt. Mit Vorteil wird ein Objekt, welches mit Annotationen versehen wurde, vom Bediener quit tiert. Dadurch ist sichergestellt, dass kein Objekt übersehen wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass für die Objekterkennung (und mit Vorteil auch für eine Objektidentifizierung) von definierten Objekten, die dem jeweiligen definierten Objekt durch die Spracheingabe zugeord neten Attribute verwendet werden. Dies ermöglicht eine Erhö hung der Konfidenz der Objekterkennung auch für die Objekti dentifizierung. Die Konfidenz kann z.B. durch die Verwendung von Precision-Recall-Diagrammen (PR-Diagramme) bestimmt wer den.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass für die Erkennung der Spracheingabe eine sprecher unabhängige Spracherkennung (Siri, etc.; Optimierung über Deep Learning) verwendet wird. Eine sprecherunabhängige Spracher kennung erfordert keine vorhergehende Trainingsphase.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Scanvorrichtung bei der Erkennung eines sich in der Nähe befindlichen definierten Objektes (z.B. aus einem alten schon existierenden Plan oder einer alternativen Infor mationsquelle) eine Meldung (optisch und/oder akustisch) für den Benutzer der Scanvorrichtung ausgibt. Damit wird vermie den, dass Objekte vergessen oder übersehen werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt in einer Scan-Vorrichtung (Scangerätschaft) zur Durchführung des
erfindungsgemässen Verfahrens. Ein bereits existierende Scangerätschaft oder Scanvorrichtung kann leicht aufgerüstet werden, um das erfindungsgemässe Verfahren zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Anordnung zur di gitalen Erfassung von Räumlichkeiten (Räume, Flure) eines Ge bäudes, die Anordnung umfassend: eine Scan-Vorrichtung (z.B. NavVis-Scanner) zum Abtasten und/oder Aufnehmen einer Räumlichkeit (Raum, Flur) im Gebäude, wobei die Scan-Vorrichtung eingerichtet ist, basierend auf den durch das Abtasten und/oder Aufnehmen erhaltenen Daten, eine digitale Punktewolke und/oder eine digitale Bildaufnahme zu generieren; eine Verarbeitungseinrichtung, die eingerichtet ist, ba sierend auf der digitalen Punktewolke und/oder der Bildauf nahme eine Objekterkennung (mit Vorteil auch eine Objektiden tifizierung) mit Mitteln der künstlichen Intelligenz vorzuneh men, wobei die Verarbeitungseinrichtung weiter eingerichtet ist, zum Abbilden der digitalen Punktewolke und/oder der Bild aufnahme in ein digitales Gebäudemodell (BIM, Building Infor mation Model, digitaler Zwilling); wobei die Scan-Vorrichtung eine Spracherkennungsvorrich tung (z.B. Mikrophon) umfasst, zum Erfassen von Spracheingabe zu definierten Objekten in der Räumlichkeit, wobei durch eine Spracheingabe einem jeweiligen definierten Objekt Attribute (z.B. Ortsinformation, Verbauungsinformation, Herstellerinfor mation, Produktinformation) zugeordnet werden, die bei der Ge nerierung der Punktewolke und/oder der Bildaufnahme verwendet werden. Die Punktewolke und/oder die digitale Bildaufnahme wird in einem geeigneten Speichermedium abgelegt. Das Spei chermedium kann in der Scan-Vorrichtung selbst vorhanden sein. Das Speichermedium kann aber auch in einen Cloud-Infrastruktur implementiert sein, mit geeigneter Datenverbindung (z.B. Funk verbindung, IP-Verbindung) zur Scan-Vorrichtung. Mit Vorteil
wird eine sprecherunabhängige Spracherkennung verwendet. Mit Vorteil umfasst das Abtasten auch ein Vermessen der Räumlich keit. Die Bildaufnahme kann z.B. in Form einer digitalen Bild aufnahme erfolgen, durch entsprechend geeigneter digitaler Ka meras. Dies kann durch Einzelaufnahme (oder eine Folge von Einzelaufnahmen) und/oder Aufzeichnung einer oder mehrerer Vi deosequenzen erfolgen. Mit Vorteil umfasst die Bildaufnahme eine Bilderkennung für die Erkennung bzw. die Identifizierung von Objekten auf der Bildaufnahme. Mit Vorteil werden für die Bilderkennung Algorithmen der Mustererkennung und/oder der Musterklassifizierung und/oder der Musteranalyse eingesetzt. Mit Vorteil werden für die Bilderkennung auch Methoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass bei der Erfassung von definierten Objekten im Ge bäude, das jeweilige definierte Objekt von der Scanvorrichtung dediziert erfasst wird (z.B. durch Kamera), und wobei durch eine Spracheingabe dem jeweiligen definierten Objekt dediziert Attribute zuordenbar sind. Das dedizierte Erfassen eines defi nierten oder vorher festgelegten Objektes (z.B. ein Brandmel der, ein Aktuator, oder ein Sensor) durch die Scanvorrichtung kann z.B. durch eine dafür eingerichtete Aufnahmeeinrichtung erfolgen (z.B. durch Zoomen des Objektes durch eine an der Scanvorrichtung angebrachte Kamera).
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Anordnung ein Positionsbestimmungssystem (z.B. IPS, Indoor-GPS) umfasst, zum Erkennen des Standortes der Scanvorrichtung im Gebäude, wobei die jeweiligen Attribute für ein definiertes Objekt auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Dis play eines mobilen Kommunikationsendgerätes oder Display an der Scanvorrichtung) in Abhängigkeit des Standortes der Scan vorrichtung bereitstellbar sind. Dadurch muss der Bediener der
Scanvorrichtung die entsprechenden Informationen zu einem Ob jekt nicht in einem bereits existierender Gebäudeplan suchen, denn die zu annotierenden Informationen werden in Abhängigkeit der Position der Scanvorrichtung bereitgestellt. Mit Vorteil wird ein Objekt, welches mit Annotationen versehen wurde, vom Bediener quittiert. Dadurch ist sichergestellt, dass kein Ob jekt übersehen wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Spracheingabe am Standort des jeweiligen defi nierten Objektes durch einen Benutzer erfolgt, wobei dem Be nutzer die jeweiligen Attribute für ein definiertes Objekt auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Display eines mobilen Kommuni kationsendgerätes oder Display an der Scanvorrichtung) bereit stellbar sind. Dadurch kann ein Benutzer durch Ablesen (in ge eigneter Lautstärke) der Informationen vom Display die Annota tionen zum entsprechenden Objekt hinzufügen. Mit Vorteil wer den die Informationen auf dem Display durch eine alternative Quelle (z.B. bereits existierender Gebäudeplan (z.B. als pdf- Dokument)). Mit Vorteil erfolgt die Spracheingabe am Scanort des jeweiligen definierten Objektes durch den Benutzer
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Scanvorrichtung bei der Erkennung eines sich in der Nähe befindlichen definierten Objektes eine Meldung (optisch und/oder akustisch) für den Benutzer der Scanvorrich tung ausgibt. Damit wird vermieden, dass Objekte vergessen o- der übersehen werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Verarbeitungseinrichtung in der Scanvorrich tung integriert ist. Bei der Verarbeitungseinrichtung handelt es sich um einen dazu eingerichteten Prozessor oder Computer
mit entsprechenden Eingabe-/Ausgabemittel, Speicher, und Kom munikationsmittel .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Verarbeitungseinrichtung in einer Cloudinfra- struktur integriert ist. Die Scanvorrichtung ist dabei mit ge eigneten Kommunikationsmitteln (z.B. Funk, WLAN) mit der Ver arbeitungseinrichtung (z.B. Computer) verbunden. Mit Vorteil umfassen die Scanvorrichtung und die Verarbeitungseinrichtung geeignete Speichermittel (z.B. Datenbank, Flash-Speicher).
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung werden am Beispiel der nachfolgenden Figur erläu tert. Dabei zeigt:
FIG 1 eine erste beispielhafte Anordnung zur digitalen Er fassung von Räumlichkeiten eines Gebäudes,
FIG 2 eine zweite beispielhafte Anordnung zur digitalen
Erfassung von Räumlichkeiten eines Gebäudes,
FIG 3 eine beispielhafte Anordnung für eine Spracherken- nungsVorrichtung,
FIG 4 ein beispielhaftes Flussdiagramm für ein Verfahren zur digitalen Erfassung von Räumlichkeiten eines Ge bäudes.
Mit einem Indoor-Viewer können sogenannte „Point of Interest" (POI) generiert werden. Points of Interest (POIs) sind im 3D- Koordinatensystem der Indoor-Viewer-Instanz definierte Punkte mit zusätzlichen Informationen und besitzen eine WGS 84 Koor dinate (GPS) zur Positionsbestimmung. Alle POIs haben einen
Typ, eine Typgruppe und eine Position. Der Inhalt einer POI- Beschreibung kann vom einfachen Text bis hin zu eingebetteten iFrames reichen. Das Hinzufügen von benutzerdefinierten Daten zu POIs ist nützlich für die Anbindung an Anwendungen, die auf Indoor-Viewer basieren. Die POIs sind meist Objekte im 3D-Scan zugeordnet und welche nachträglich per Hand von einer Person im Indoor-Viewer identifiziert und mittels eines Editors zuge ordnet werden können.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Bilderkennung der Ob jekte. Die Objekterkennung ist eine Computer-Vision-Technik zur Identifizierung von Objekten in Bildern oder Videos. Die Objekterkennung ist ein wichtiger Output von Deep Learning und Machine Learning Algorithmen. Wenn Menschen sich ein Foto oder Video ansehen, können wir Menschen, Objekte, Szenen und visu elle Details leicht erkennen. Ziel ist es, einem Computer bei zubringen, das zu tun, was für den Menschen natürlich ist: ein Verständnis dafür zu erlangen, was ein Bild enthält.
Zu den Verfahren zur Objektidentifikation gehören 3D-Modelle, Komponentenidentifikation, Kantenerkennung und Analyse von Er scheinungen aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die Objekterkennung erfolgt an den Konvergenzpunkten Robotik, Machine Vision, Neuronale Netze und KI (Künstliche Intelli genz).
Objekterkennung durch Deep Learning
Deep Learning Techniken sind zu einer beliebten Methode zur Objekterkennung geworden. Deep-Learning-Modelle wie Convoluti- onal Neural Networks (CNNs) werden verwendet, um automatisch die inhärenten Merkmale eines Objekts zu erlernen, um dieses Objekt zu identifizieren. Zum Beispiel kann ein CNN lernen, Unterschiede zwischen Katzen und Hunden zu erkennen, indem es Tausende von Trainingsbildern analysiert und die Merkmale
erlernt, die Katzen und Hunde unterschiedlich machen. Es gibt zwei Ansätze, um die Objekterkennung mittels Deep Learning durchzuführen :
• Ein Modell von Grund auf neu trainieren: Um ein tiefes Netzwerk von Grund auf zu trainieren, sammeln Sie einen sehr großen, beschrifteten Datensatz und entwerfen eine Netzwerkarchitektur, die die Funktionen erlernt und das Modell erstellt. Die Ergebnisse können beeindruckend sein, aber dieser Ansatz erfordert eine große Menge an Trainingsdaten, und Sie müssen die Schichten und Gewichte im CNN einrichten.
• Verwendung eines vortrainierten Deep-Learning-Modells:
Die meisten Deep-Learning-Anwendungen verwenden den Transfer-Learning-Ansatz, ein Prozess, der die Feinab stimmung eines vortrainierten Modells beinhaltet. Sie be ginnen mit einem bestehenden Netzwerk, wie z.B. AlexNet oder GoogLeNet, und geben neue Daten mit bisher unbekann ten Klassen ein. Diese Methode ist weniger zeitaufwändig und kann zu einem schnelleren Ergebnis führen, da das Mo dell bereits auf Tausende oder Millionen von Bildern trainiert wurde.
Deep Learning bietet ein hohes Maß an Genauigkeit, erfordert aber eine große Datenmenge, um genaue Vorhersagen zu treffen. Deep Learning for Image-Based Localization
Objekterkennung durch maschinelles Lernen
Machine Learning Techniken sind auch für die Objekterkennung beliebt und bieten andere Ansätze als Deep Learning. Häufige Beispiele für maschinelle Lerntechniken sind:
• HOG-Feature-Extraktion mit einem SVM-Maschinenlernmodell.
• Worttaschenmodelle mit Funktionen wie SURF und MSER.
• Der Viola-Jones-Algorithmus, mit dem eine Vielzahl von Objekten erkannt werden kann, darunter Flächen und Ober körper.
Workflow für maschinelles Lernen
Um die Objekterkennung mit einem Standardansatz des maschinel len Lernens durchzuführen, beginnt man mit einer Sammlung von Bildern (oder Videos) und wählen die relevanten Funktionen in jedem Bild aus. So kann beispielsweise ein Feature-Extrakti onsalgorithmus Kanten- oder Eckmerkmale extrahieren, die zur Unterscheidung von Klassen in Ihren Daten verwendet werden können.
Diese Funktionen werden einem maschinellen Lernmodell hinzuge fügt, das diese Funktionen in ihre verschiedenen Kategorien unterteilt und diese Informationen dann bei der Analyse und Klassifizierung neuer Objekte verwendet. Man kann eine Viel zahl von maschinellen Lernalgorithmen und Merkmalsextraktions methoden verwenden, die viele Kombinationen bieten, um ein ge naues Objekterkennungsmodell zu erstellen. Die Verwendung von maschinellem Lernen zur Objekterkennung bietet die Flexibili tät, die beste Kombination von Merkmalen und Klassifikatoren für das Lernen auszuwählen. Es kann genaue Ergebnisse mit mi nimalen Datenmengen erzielen. Die Wahl des besten Ansatzes für die Objekterkennung hängt von Ihrer Anwendung und dem Problem ab, das gelöst werden soll. In vielen Fällen kann maschinelles Lernen eine effektive Technik sein, besonders wenn man weiss, welche Merkmale oder Eigenschaften des Bildes am besten geeig net sind, um Klassen von Objekten zu unterscheiden.
Die wichtigste Überlegung, die man bei der Wahl zwischen ma schinellem Lernen und Deep Learning beachten sollten, ist, ob
man über eine leistungsstarke GPU und viele beschriftete Trai ningsbilder verfügt. Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen Nein lautet, ist ein maschinelles Lernen vielleicht die beste Wahl. Deep-Learning-Techniken funktionieren in der Regel bes ser mit mehr Bildern, und ein Grafikprozessor hilft, die Zeit, die zum Trainieren des Modells benötigt wird, zu verkürzen.
Objekterkennung mit MATLAB
Mit nur wenigen Zeilen MATLAB®-Code kann man maschinelles Ler nen und Deep-Learning-Modelle für die Objekterkennung erstel len, ohne ein Experte sein zu müssen. Die Verwendung von MATLAB für die Objekterkennung ermöglicht es, in kürzerer Zeit erfolgreich zu sein. MATLAB automatisiert die Bereitstellung der Modelle auf Unternehmenssystemen, Clustern, Clouds und Em- bedded Devices.
Figur 1 zeigt eine erste beispielhafte Anordnung zur digitalen Erfassung von Räumlichkeiten eines Gebäudes oder Gebäudeteils RI. Die beispielhafte Anordnung gemäss Figur 1 zur digitalen Erfassung von Räumlichkeiten RI (z.B. Raum, Flur) eines Gebäu des umfasst: eine mobile Scan-Vorrichtung MGI (z.B. NavVis-Scanner) zum Abtasten und/oder Aufnehmen (z.B. Foto und/oder Videoauf nahme) einer Räumlichkeit RI im Gebäude, wobei die Scan-Vor richtung MGI eingerichtet ist, basierend auf den durch das Ab tasten und/oder der Aufnahme erhaltenen Daten, eine digitale Punktewolke PW1 und/oder ein digitales Abbild zu generieren; eine Verarbeitungseinrichtung S, die eingerichtet ist, basierend auf der digitalen Punktewolke PW1 und/oder des digi talen Abbildes eine Objekterkennung mit Mitteln der künstli chen Intelligenz vorzunehmen, wobei die Verarbeitungseinrich tung S weiter eingerichtet ist, zum Abbilden der digitalen Punktewolke PW1 und/oder des digitalen Abbildes in ein
digitales Gebäudemodell BIM (BIM, Building Information Model, digitaler Zwilling); dadurch gekennzeichnet, dass die Scan-Vorrichtung MGI eine Spracherkennungsvorrichtung SPEV1 (z.B. Mikrophon) umfasst, zum Erfassen von Spracheingabe en zu definierten Objekten OBI in der Räumlichkeit RI, wobei durch eine Spracheingabe einem jeweiligen definierten Objekt OBI Attribute (z.B. Ortsinformation, Verbauungsinformation, Herstellerinformation, Produktinformation) zugeordnet werden, die bei der Generierung der Punktewolke PW1 und/oder des digi talen Abbildes verwendet werden. Bei der Punktewolke PW1 han delt es sich z.B. um eine 3D-Punktewolke. (Definition von Punktwolke in Wikipedia „Eine Punktwolke oder ein Punkthaufen (englisch point cloud) ist eine Menge von Punkten eines Vek torraums, die eine unorganisierte räumliche Struktur („Wolke") aufweist. Eine Punktwolke ist durch die enthaltenen Punkte be schrieben, die jeweils durch ihre Raumkoordinaten erfasst sind. Punktwolken mit Georeferenzierung enthalten Punkte in einem erdbezogenen Koordinatensystem. Zu den Punkten können zusätzlich Attribute, wie z. B. geometrische Normalen, Farb werte oder Messgenauigkeit, erfasst sein").
Die Scan-Vorrichtung MGI umfasst eine geeignete Aufnahmevor richtung AVI (z.B. Kamera, Lidar (light detection and ran ging), Ladar (laser detection and ranging), Laser-Scanning, etc.) zum Abtasten der Räumlichkeit RI. Mit Vorteil umfasst das Abtasten auch ein Vermessen der Räumlichkeit RI. Mit Vor teil erfolgt zusammen mit der Objekterkennung oder zusätzlich zur Objekterkennung auch eine Objektidentifizierung.
Für das digitale Abbild wird ein geeignetes Dateiformat oder Grafikformat verwendet, z.B. für Raster- (z.B. .ami, .apx,
.bpg) und/oder Vektorgrafiken (z.B. .ai, .cgm, .dwg, .dwf).
Grafikformate können z.B. sein JPG; Exif, IPTC, oder XMP. Mit Vorteil werden die Grafikformate entsprechend komprimiert.
Mit Vorteil wird durch die Scan-Vorrichtung MGI (z.B. NavVis- Scanner) eine entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet (vermessen) und in einer digitalen Punktewolke und/oder durch ein digitales Abbild erfasst und mit Vorteil weiterverarbeitet (z.B. Abbildung in das BIM).
Bei einem definierten Objekt (z.B. Point of interest, POI) handelt es sich z.B. um ein in der Räumlichkeit vorbekanntes Objekt. Z.B. um ein in der Räumlichkeit befindliches Inventa robjekt (d.h. das definierte Objekt ist ein Inventarobjekt der Räumlichkeit) . Mit Vorteil sind das vorbekannte Objekt oder das Inventarobjekt in einem Inventarkatalog oder einem Inven tarplan für die Räumlichkeit aufgeführt. Der Benutzer hat Ein blick in den Inventarkatalog und/oder in den Inventarplan. Mit Vorteil wird der Inventarkatalog und/oder der Inventarplan auf einem Display der Scan-Vorrichtung angezeigt.
Die Punktewolke wird in einem geeigneten Speichermedium DB (z.B. Datenbank, Flash-Speicher) abgelegt. Das Speichermedium kann in einer Datenverarbeitungseinheit (z.B. Prozessor, Com puter) der Scan-Vorrichtung MGI selbst vorhanden sein. Das Speichermedium kann aber auch in einen Cloud-Infrastruktur C implementiert sein, mit geeigneter Datenverbindung KV1 (z.B. Funkverbindung, IP-Verbindung) zur Scan-Vorrichtung MGI. Mit Vorteil wird eine sprecherunabhängige Spracherkennung SPEV1 verwendet.
Bei der Scan-Vorrichtung kann es sich auch um ein entsprechend eingerichtetes mobiles Kommunikationsendgerät MG2 (z.B. Smart- phone) handeln. Das mobile Kommunikationsendgerät MG2 ist mit einer geeigneten Aufnahmevorrichtung AV2 (z.B. Kamera)
ausgestattet. Über eine geeignete Kommunikationsverbindung KV2 (z.B. Funkverbindung, IP-Verbindung) kann die von der Aufnah mevorrichtung AV2 erzeugte Punktewolke PW2 von der Scan-Vor richtung MG2 (z.B. Smartphone, Tablet-Computer) zur Verarbei tungseinrichtung S (entsprechend eingerichteter Server) wei tergeleitet werden, zum Abbilden der digitalen Punktewolke PW2 in ein digitales Gebäudemodell BIM (BIM, Building Information Model, digitaler Zwilling).
Mit Vorteil sind der Server S und die BIM-Datenbank DB in ei ner Cloud-Infrastruktur C realisiert.
Bei der Scan-Vorrichtung MGI mit Vorteil um eine mobile fahr bare Vorrichtung, von einem Benutzer PI bedient wird. Bei der Scan-Vorrichtung MG2 handelt es sich um eine entsprechend ein gerichtete mobile, tragbare Vorrichtung (z.B. Smartphone), die von einem Benutzer PI bedient wird. Die Sprachannotationen für ein Objekt OBI erfolgen durch den Bediener PI der entsprechen den Scan-Vorrichtungen MGI, MG2 oder durch eine andere Person.
Bei der Scan-Vorrichtung kann es sich auch um eine entspre chend eingerichtete Drohne handeln.
Mit Vorteil wird bei der Erfassung von definierten Objekten OBI im Gebäude RI, das jeweilige definierte Objekt OBI von der Scanvorrichtung MGI, MG2 dediziert erfasst. Durch eine Sprach eingabe SPEV1 durch den Bediener PI werden dem jeweiligen de finierten Objekt OBI dediziert Attribute (z.B. Typ-Eigen schaften, Verbauungseigenschaften, Beziehungen zur Gebäudeinf rastruktur) zugeordnet.
Die beispielhafte Anordnung gemäss Figur 1 umfasst ein Positi onsbestimmungssystem IPS (z.B. Indoor-Positioning-System; I- Beacons) zum Erkennen des Standortes der Scanvorrichtung MGI,
MG2 im Gebäude RI, wobei die jeweiligen Attribute für ein de finiertes Objekt OBI auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Dis play der Scanvorrichtung MGI, MG2) in Abhängigkeit des Stan dortes der Scanvorrichtung MGI, MG2 bereitstellbar sind.
Mit Vorteil erfolgt die Spracheingabe am Standort des jeweili gen definierten Objektes OBI durch einen Benutzer PI, wobei dem Benutzer PI die jeweiligen Attribute für ein definiertes Objekt OBI auf einer Ausgabevorrichtung der Scanvorrichtung MGI, MG2 bereitstellbar sind. Somit ist u.a. sichergestellt, dass alle bekannten Attribute dem Objekt OBI zugeordnet wer den. Mit Vorteil werden die Attribute durch eine alternative oder weitere Quelle bereitgestellt.
Mit Vorteil gibt die Scanvorrichtung MGI, MG2 bei der Erken nung eines sich in der Nähe befindlichen definierten Objektes OBI eine Meldung (optisch und/oder akustisch) für den Benutzer PI der Scanvorrichtung MGI, MG2 aus. Somit ist sichergestellt, dass kein definiertes Objekt (Pol) OBI bei der Zuordnung von Attributen vergessen wird
Mit Vorteil ist die Verarbeitungseinrichtung in der Scanvor richtung integriert. Z.B. als Prozessor in einem eingebetteten System (embedded System).
Die Verarbeitungseinrichtung S kann aber auch in einer Cloud- infrastruktur C integriert sein. Die Verarbeitungseinrichtung S kann z.B. als BIM-Server mit Zugriff auf eine BIM-Datenbank DB in einer Cloudinfrastruktur C integriert sein. Die von der Scanvorrichtung (Scangerätschaft) MGI, MG2 generierte Punkte wolke PW1, PW2 wird über geeignete Kommunikationsverbindungen KV1, KV2 von der Scanvorrichtung MGI, MG2 zum BIM-Server S übertragen. Bei den Kommunikationsverbindungen KV1, KV2
handelt es sich z.B. um Funkverbindungen, WLAN, IP-Netzwerk- verbindung) .
Figur 2 zeigt eine zweite beispielhafte Anordnung zur digita len Erfassung von Räumlichkeiten eines Gebäudes oder Gebäude teils R2. Die beispielhafte Anordnung gemäss Figur 2 zur digi talen Erfassung von Räumlichkeiten R2 (z.B. Raum, Flur) eines Gebäudes umfasst: eine mobile Scan-Vorrichtung MG3 (z.B. NavVis-Scanner) zum Abtasten einer Räumlichkeit R2 im Gebäude, wobei die Scan- Vorrichtung MG3 eingerichtet ist, basierend auf den durch das Abtasten erhaltenen Daten, eine digitale Punktewolke PW3 zu generieren; eine Verarbeitungseinrichtung S, die eingerichtet ist, basierend auf der digitalen Punktewolke PW3 eine Objekterken nung mit Mitteln der künstlichen Intelligenz vorzunehmen, wo bei die Verarbeitungseinrichtung S weiter eingerichtet ist, zum Abbilden der digitalen Punktewolke PW3 in ein digitales Gebäudemodell BIM (BIM, Building Information Model, digitaler Zwilling); dadurch gekennzeichnet, dass die Scan-Vorrichtung MG3 eine Spracherkennungsvorrichtung SPEV2 (z.B. Mikrophon) umfasst, zum Erfassen von Spracheinga ben zu definierten Objekten OB2 in der Räumlichkeit R2, wobei durch eine Spracheingabe SPRE einem jeweiligen definierten Ob jekt OB2 Attribute (z.B. Ortsinformation, Verbauungsinforma tion, Herstellerinformation, Produktinformation) zugeordnet werden, die bei der Generierung der Punktewolke PW3 verwendet werden. Bei der Punktewolke PW3 handelt es sich z.B. um eine 3D-Punktewolke . Die Punktewolke PW3 wird über eine geeignete Kommunikationsverbindung KV3 (z.B. Funk) von der Scan-Vorrich tung MG3 zur Verarbeitungseinrichtung S übertragen. Mit Vor teil erfolgt die Übertragung in Echtzeit (real-time). Die Punktewolke PW3 kann über die geeignete
Kommunikationsverbindung KV3 (z.B. Funk) von der Scan-Vorrich tung MG3 zur Verarbeitungseinrichtung S aber auch durch einen Batch-Lauf übertragen, z.B. ausgelöst durch den Bediener P2, oder täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Verarbeitungs einrichtung S (z.B. BIM-Server) kann sich in einer Cloud-Inf- rastruktur C befinden.
Die Scan-Vorrichtung MG3 umfasst eine geeignete Aufnahmevor richtung AV3 (z.B. Kamera, Lidar (light detection and ran ging), Ladar (laser detection and ranging), Laser-Scanning, etc.) zum Abtasten der Räumlichkeit R2. Mit Vorteil umfasst das Abtasten auch ein Vermessen der Räumlichkeit R2. Mit Vor teil erfolgt zusammen mit der Objekterkennung oder zusätzlich zur Objekterkennung auch eine Objektidentifizierung.
In der beispielhaften Darstellung gemäss Figur 2 werden dem definierten Objekt OB2 (z.B. Point of Interest, Pol) vom Bedie ner P2 durch eine Spracheingabe SPRE die Attribute A zugeordnet. In der beispielhaften Darstellung gemäss Figur 2 handelt es sich beim definierten Objekt OB2 um einen Brandmelder. Von der Aufnahmevorrichtung AV3 der Scanvorrichtung MG3 wird der Brand melder OB2 dediziert erfasst (z.B. durch eine Kamera, die sich direkt oder nahezu direkt unter dem Brandmelder OB2 befindet). Mit Vorteil befindet sich die Kamera AV3 in einer Lotachse vom Objekt OB2 zum Boden oder in einem Bereich von 2 Metern, ins besondere 1 Meter, um die Lotachse bei einer Aufnahme (bzw. Fixierung) des Objektes OB2.
Der Bediener P2 ordnet durch eine Spracheingabe SPRE die fol genden beispielhaften Attribute A beim Scannen des Raumes R2 dem Objekt OB2 (Brandmelder) zu: Rauchmelder, Sinteso,
FDOOT241-9. Die Aufnahme des Brandmelders soll durch die bei spielhafte Kamera 0 erfolgen. Bei der Generierung der Punkte wolke werden diese Attribute dem Brandmelder OB2 zugeordnet und
auch im digitalen Gebäudemodell BIM werden diese Attribute dem Objekt OB2 zugeordnet. Durch die Audio- bzw. Spracheingabe wer den die Attribute A beim Gebäudescannen dem Objekt OB2 als zusätzliche Metainformationen zugeordnet.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass für die Erkennung der Spracheingabe SPRE eine sprecherunabhängige Spracherkennung (Siri, etc.; mit Vorteil mit Optimierung über Deep Learning und/oder Machine Learning Algorithmen) verwendet wird. Eine sprecherunabhängige Sprach erkennung erfordert keine vorhergehende Trainingsphase.
Die Vorteile bzw. Stärken von Deep Learning Methoden (z.B. neuronalen Netzwerken) z.B. für die Spracherkennung liegen im impliziten Lernen von Repräsentationen der Eingangsdaten die zu einem optimalen Ergebnis (basierend auf der Menge der ver fügbaren Beispiele) führen. Verglichen mit flachen Verfahren, haben Deep Learning Verfahren im Allgemeinen eine sehr hohe Anzahl an Parametern (Millionen bis Milliarden) die während des Trainingsprozesses optimiert werden müssen. Daher benöti gen Deep Learning Verfahren in der Regel eine deutlich größere Menge an Beispielen von denen gelernt werden kann und ist mit neuronalen Netzen ist sehr rechenintensiv. Deep Learning hat in der Tat viel zu einer beträchtlichen Anzahl von Anwendungs bereichen des maschinellen Lernens beigetragen, aber ungeach tet seiner Innovationskraft und offensichtlichen praktischen Anwendungsmöglichkeiten ist diese Art maschinellen Lernens im mer noch mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden.
Um diesen Aufwand zu reduzieren und bereits bei der Bilderfas sung die Objekterkennung und Zuordnung zu vereinfachen und die Auswahl stark einzuschränken, wird erfindungsgemäss bereits
während des Scans das zu identifizierenden Objekt (z.B. Rauch melder) verbal über Spracheingabe beschrieben.
So wird das zu erkennende Objekt angefahren und über die Spracheingabe erfolgt am Standort die Beschreibung: z.B. „Ka mera 0, Rauchmelder Sinteso FDOOT241-9". „Kamera 0" ist dabei die nach oben gerichtete Kamera im Scanner. Eine Mikrofonfrei gabefunktion (Push-to-Talk oder Sprachaktivierung) triggert die SprachaufZeichnung zum Scan. Mit Vorteil wird das zu er kennende Objekt möglichst nah angefahren, mit Möglichkeit in einem Abstand in dem das Objekt im wesentlichen selektiv (mit Vorteil alleine in einer Aufnahme) aufnehmbar ist. Wenn sich das aufzunehmende Objekt an der Decke befindet (wie es z.B. bei Brandmeldern üblich ist) erfolgt die Aufnahme mit Vorteil im Wesentlichen in einer Lotachse vom Objekt nach unten.
Die Objekterkennung kann sich damit auf das durch Spracherken nung beschriebene Objekt „konzentrieren" und weist dem in Ka mera 0 erkannten Objekt die Beschreibung aus dem der Spracher kennung zu.
Es kommt dabei mit Vorteil eine „sprecherunabhängige" Sprach erkennung zum Einsatz. Charakteristisch für die „sprecherunab hängige" Spracherkennung ist die Eigenschaft, dass der Benut zer ohne eine vorhergehende Trainingsphase sofort mit der Spracherkennung beginnen kann. Der Wortschatz ist jedoch auf einige tausend Wörter begrenzt. Das reicht aber für die Ob jekte im Gebäude völlig aus.
Zwischenzeitlich erreichen aktuelle Systeme beim Diktat von Fließtexten auf Personal Computern Erkennungsquoten von ca. 99 Prozent und erfüllen damit für viele Einsatzgebiete die Anfor derungen der Praxis, z. B. für wissenschaftliche Texte, Ge- schäftskorrespondenz oder juristische Schriftsätze. Neben der Größe und Flexibilität des Wörterbuches spielt auch die
Qualität der akustischen Aufnahme eine entscheidende Rolle.
Bei Mikrofonen, die direkt vor dem Mund angebracht sind (zum Beispiel bei Headsets oder Telefonen) wird eine signifikant höhere Erkennungsgenauigkeit erreicht als bei weiter entfern ten Raummikrofonen. Er ist daher vorteilhaft, den Trolly (Scanner) mit einem Headset zu verbinden.
Die Entwicklung bei der Spracherkennung schreitet sehr schnell voran. Seit 2016 werden Spracherkennungssysteme u. a. in Smartphones eingesetzt.
Aktuelle Spracherkennungssysteme müssen nicht mehr trainiert werden. Entscheidend für eine hohe Treffsicherheit außerhalb der Alltagssprache ist dabei die Plastizität des Systems. Um hohen Ansprüchen gerecht werden zu können, bieten professio nelle Systeme dem Anwender die Möglichkeit, durch Vorschreiben oder Vorsprechen das persönliche Ergebnis zu beeinflussen.
Da Objekte in Gebäuden meist nach funktionalen Richtlinien und Regeln verbaut werden, kann auch eine gefilterte Zuweisung der Objektauswahl erfolgen. So sind beispielsweise Brandmelder in Bürogebäuden meist an der Decke montiert, also in Kamera 0 am besten zu erkennen. Bei einem Lichtschalter z.B. wird insbe sondere der Bereich an der Wand z.B. in einer Höhe von 1 m bis 1,4 m neben einen Durchgang analysiert, welche durch die seit lichen Kameras 1 oder 3 am besten erfasst werden.
Mit der Georeferenzierung des Scanners lassen sich zusätzlich die WGS 84 Koordinate (GPS) zur Positionsbestimmung ermitteln, wodurch das Objekt im 2D/3D Plan annotiert werden kann. In ei nem 2D Plan lässt sich zusätzlich ein entsprechendes Symbol platzieren .
Weiterhin können Platzierungsregeln die Fehlerrate reduzieren oder eine Fehlplatzierungen melden. So muss beispielsweise ein
Brandmelder einen Mindestabstand von der Raumbegrenzung (Wand, Fenster) haben.
Figur 3 zeigt eine beispielhafte Anordnung für eine Spracher kennungsvorrichtung SPEV3. Analoge Sprache AS eines Benutzers wird von einer Vorverarbeitungseinheit W E erfasst und in ent sprechende Referenzvektoren RV transformiert. Die Referenzvek toren RV werden an einen Dekoder D der Spracherkennungseinheit SPEE weitergeleitet. Dekoder D erstellt, basierend auf einem akustisches Modell AM, einem Wörterbuch WB, und einem Sprach- modell SM eine „Liste der Wörter", d.h. eine Wortliste WL.
Spracherkennung, Voice Recognition, ist ein Verfahren der Sprachanalyse, bei dem ein computerbasiertes System mit auto matischer Spracherkennung die eingegebenen Sprachinformationen analysiert, klassifiziert und speichert. Das aufwändige Erler nen von interessanten im Scan enthaltener Objekte (Trainings daten) kann reduziert werden, da die automatische Spracherken nung die exakte Beschreibung enthält. So kann sich das System selbst trainieren und optimieren, indem es um eine Software zur Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache enthält.
Zu Anfang müssen sicherlich viele insbesondere neue Objekte in der Cloud trainiert werden. Dies nimmt aber mit der Anzahl der Scans und der Sprachzuordnung drastisch ab, da die zu erfassen den und charakterisierenden Objekte in einer Datenbank (z.B. in der Cloud) gespeichert werden und das System damit seinen Trai ningsdaten automatisch erweitert und so immer besser wird. Ins besondere ist von Vorteil, dass der Scan eine Vielzahl von Trainingsdaten zum gleichen Objekt erzeugt, welches dem glei chen Sprachmuster zugewiesen ist. Diese Funktion ist insbeson dere dann hilfreich, wenn das Objekt von aussen gleich aussieht (Gehäuse), sich jedoch in der Funktion unterscheidet.
Figur 4 zeigt ein beispielhaftes Flussdiagramm für ein Verfah ren zur digitalen Erfassung von Räumlichkeiten (z.B. Räume, Flure) eines Gebäudes,
(VS1) wobei durch eine Scan-Vorrichtung (z.B. NavVis- Scanner) eine entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet (und/oder vermessen) und in einer digitalen Punktewolke er fasst wird,
(VS2) wobei basierend auf der digitalen Punktewolke eine Objekterkennung (mit Vorteil erfolgt auch eine Objektidentifi zierung) mit Mitteln der künstlichen Intelligenz erfolgt,
(VS3) wobei nach erfolgter Objekterkennung die digitale Punktewolke in ein digitales Gebäudemodell abgebildet wird, (VS4) wobei bei der Erfassung von definierten Objekten (z.B. Point of interest, POI, Sehenswürdigkeiten) im Gebäude, das jeweilige definierte Objekt (z.B. ein Brandmelder, ein Ak tor, oder ein Sensor) von der Scanvorrichtung dediziert er fasst wird (z.B. durch Kamera und/oder Punktewolke), und wobei durch eine Spracheingabe eines Bedieners der Scanvorrichtung dem jeweiligen definierten Objekt Attribute (z.B. Ortsinforma tion, Verbauungsinformation, Typinformation, Produktinforma- tion) zugeordnet werden.
Es erfolgt somit eine Anreicherung von Objekten mit zusätzli cher Metainformation (z.B. tags, Attribute) durch Audio-Ein- gabe eines Bedieners beim Gebäudescan. Mit Vorteil erfolgt die Annotation des Bildinhaltes durch die Scan-Person durch eine geeignete Spracherkennung. Mit Vorteil handelt es sich bei der Spracherkennung um eine trainierte Spracherkennung basierend auf Mechanismen des maschinellen Lernens. Das dedizierte Er fassen eines definierten oder vorher festgelegten Objektes (z.B. ein Brandmelder, ein Aktor, oder ein Sensor) durch die Scanvorrichtung kann z.B. durch eine dafür eingerichtete Auf nahmeeinrichtung erfolgen (z.B. durch Zoomen des Objektes durch eine an der Scanvorrichtung angebrachte Kamera). Mit
Vorteil umfasst die Objekterkennung auch eine Objektidentifi zierung.
Bei einem definierten Objekt (z.B. Point of interest, POI) handelt es sich z.B. um ein in der Räumlichkeit vorbekanntes Objekt. Z.B. um ein in der Räumlichkeit befindliches Inventa robjekt (d.h. das definierte Objekt ist ein Inventarobjekt der Räumlichkeit) . Mit Vorteil sind das vorbekannte Objekt oder das Inventarobjekt in einem Inventarkatalog oder einem Inven tarplan für die Räumlichkeit aufgeführt. Der Benutzer hat Ein blick in den Inventarkatalog und/oder in den Inventarplan. Mit Vorteil wird der Inventarkatalog und/oder der Inventarplan auf einem Display der Scan-Vorrichtung angezeigt.
Mit Vorteil wird durch die Scan-Vorrichtung (z.B. NavVis-Scan- ner) eine entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet (vermessen) und in einer digitalen Punktewolke und/oder durch eine Bilderkennung (die Bilderkennung kann z.B. durch eine di gitale Kamera erfolgen) erfasst und mit Vorteil weiterverar beitet (z.B. Abbildung in das BIM).
Mit Vorteil erfolgt die Spracheingabe am Scanort des jeweili gen definierten Objektes im Gebäude.
Mit Vorteil erfolgt die Spracheingabe am Scanort des jeweili gen definierten Objektes durch einen Benutzer, wobei einem Be nutzer die jeweiligen Attribute für ein definiertes Objekt auf einer Ausgabevorrichtung bereitgestellt werden.
Mit Vorteil werden die jeweiligen Attribute für ein definier tes Objekt auf der Ausgabevorrichtung (z.B. Display) in Abhän gigkeit des Standortes der Scanvorrichtung bereitgestellt.
Mit Vorteil werden für die Objekterkennung von definierten Ob jekten, die dem jeweiligen definierten Objekt durch die Spracheingabe zugeordneten Attribute verwendet.
Mit Vorteil werden für die Erkennung der Spracheingabe eine sprecherunabhängige Spracherkennung verwendet.
Mit Vorteil gibt die Scanvorrichtung bei der Erkennung eines sich in der Nähe befindlichen definierten Objektes eine Mel dung (optisch und/oder akustisch) für den Benutzer der Scan vorrichtung aus. Die Meldung wird durch entsprechende Ausgabe mittel an der Scanvorrichtung ausgegeben, z.B. Lautsprechen, Display).
Das erfindungsgemässe Verfahren zur digitalen Erfassung von Räumlichkeiten (z.B. Räume, Flure) eines Gebäudes lässt sich durch eine entsprechend eingerichtete Scan-Vorrichtung reali sieren.
Ist ein definiertes Objekt im Scan erkannt, kann es im Indoor- Viewer automatisch an der erkannten Position annotiert werden. Die Position des Objekts kann im digitalen Gebäudemodell (BIM, Digitalen Zwilling) referenziert werden. Hierzu kann die WGS84 Position oder die Raumposition (Abstand Wand, Decke, Boden) verwendet werden. Der Scan liefert hier sehr genaue Messergeb nisse. Die 360° Bilder sind nämlich nicht nur digitale Bilder. Die Pixel in diesen Bildern werden durch Laserscans (Punkte wolke) angereichert, was es ermöglicht, mit gescannten Berei chen so zu interagieren, als wäre man vor Ort, einschließlich genauer Punkt-zu-Punkt-Messungen.
Punktewolken haben sich als sehr nützliche Darstellung einer Indoor-Szene zur Lösung grundlegender Probleme des Computer- Sehens erwiesen. Es nutzt die Vorteile des Farbbildes, das
Informationen über das Aussehen eines Objekts liefert, aber auch das Tiefenbild, das immun gegen die Schwankungen von Farbe, Beleuchtung, Drehwinkel und Skalierung ist.
Die automatische Objekterkennung ist heutzutage sehr weit fortgeschritten, was einen zuverlässigen Einsatz verspricht.
Da sie neben weiteren Informationen auch die Objektbeschrei bung enthält, ist eine eindeutige Identifizierung und Zuwei sung möglich. Bei einem Scan z.B. mit einem NavVis M6 Trolly können so zu jedem einzelnen Objekt im Scan entsprechende Sprach-Annotationen (z.B. Attribute oder Metadaten zum ent sprechenden Objekt) zugewiesen werden.
Hinterlegte Regeln können dabei die Qualität der Objekterken nung erhöhen. Insbesondere kann eine Meldung ausgegeben wer den, wenn gemäss einer Positionierungsregel ein Objekt (z.B. Brandmelder) vorhanden sein sollte, dieser aber im Scanbereich nicht erkannt wird.
Mit Vorteil werden die durch die automatische Spracherkennung eindeutig identifizierten Objekte als Trainingsdaten in einer Datenbank abgelegt, welche mit Vorteil sukzessive von den ent sprechenden Deep-Learning Verfahren genutzt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren bietet eine effiziente Erfas sung von Daten für die Bereitstellung von sog. „digital twins" (digitalen Gebäudemodellen). Trainingsdaten für maschinelles Lernen oder Deep Learning werden „on the scan job" erzeugt. Dies bedeutet Kostenersparnis, Qualitätsverbesserung, weiter hin eine Zeit-/Scan-Optimierung.
Verfahren und Anordnung zur digitalen Erfassung von Räumlich keiten eines Gebäudes, wobei durch eine Scan-Vorrichtung eine
entsprechende Räumlichkeit im Gebäude abgetastet und in einer digitalen Punktewolke erfasst wird, wobei basierend auf der digitalen Punktewolke eine Objekterkennung mit Mitteln der künstlichen Intelligenz erfolgt, wobei nach erfolgter Ob- jekterkennung die digitale Punktewolke in ein digitales Gebäu demodell abgebildet wird, wobei bei der Erfassung von defi nierten Objekten im Gebäude, das jeweilige definierte Objekt von der Scanvorrichtung dediziert erfasst wird, und wobei durch eine Spracheingabe und/oder eine Sprachnachricht dem je- weiligen definierten Objekt Attribute zugeordnet werden.
BezugsZeichen
C Cloud
BIM Gebäudemodell
S Server
RI, R2 Raum KV1 - KV3 Kommunikations erbindung PI, P2 Benutzer AVI - AV3 AufnähmeVorrichtung PW1 - PW3 Punktewolke MGI - MG3 Scan-Vorrichtung OBI, OB2 Objekt IPS PositionsbestimmungsSystem SPRE Spracheingabe A Attribute
SPEV1 - SPEV3 SpracherkennungsVorrichtung
W E Vorverarbeitungseinheit
SPEE Spracherkennungseinheit
D Dekoder
AS Analoge Sprache
RV ReferenzVektoren
AM Akustisches Modell
WB Wörterbuch
SM Sprachmodell
WL Wortliste
VS1 - VS4 Verfahrensschritt