EP4227929B1 - Preisetikett für eine ware, beispielsweise ein kleidungsstück - Google Patents
Preisetikett für eine ware, beispielsweise ein kleidungsstückInfo
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- EP4227929B1 EP4227929B1 EP23152194.9A EP23152194A EP4227929B1 EP 4227929 B1 EP4227929 B1 EP 4227929B1 EP 23152194 A EP23152194 A EP 23152194A EP 4227929 B1 EP4227929 B1 EP 4227929B1
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Preisetikett für eine Ware, beispielsweise ein Kleidungsstück, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Es ist bekannt, Waren des Einzelhandels, insbesondere Kleidungsstücke, mit einem Preisetikett zu versehen. Die bekannten Preisetiketten sind beispielsweise aus Pappe gefertigt und mit einer Schnur an der Ware befestigt. Das Preisetikett weist neben dem Preis oft auch weitere Informationen wie Größe des Kleidungsstücks oder ähnliches sowie einen Barcode zum Einscannen an der Kasse auf.
- Wenn die Ware nach dem Versehen mit dem ursprünglichen Preisetikett zu einem anderen Preis verkauft werden soll, beispielsweise im Rahmen eines Ausverkaufs zu einem reduzierten Preis, ist es aufwändig, jedes einzelne Preisetikett mit einem neuen Preis zu versehen, beispielsweise, indem der Preis handschriftlich geändert wird oder ein Aufkleber mit einer neuen Preisinformation auf das ursprüngliche Preisetikett aufgeklebt wird.
- Die
DE 20 2015 009 876 U1 offenbart ein autonomes elektronisches Preisschild mit einem Display zum Anzeigen von produktbezogenen Daten sowie einem Energiespeicher, einer Speichereinheit und einer Datenübertragungseinrichtung. Das Preisschild ist dazu vorgesehen, beispielsweise mittels als als Saugnäpfen ausgebildeten Befestigungsmitteln in einem Fahrzeug angebracht zu werden. Das Preisschild weist dabei ein großvolumiges Kunststoffgehäuse auf und ist somit schwer und unhandlich sowie aufwendig zu produzieren. Für Waren des Einzelhandels wie insbesondere Kleidungsstücke ist ein derartiges Preisschild ungeeignet. - Weitere elektronische Preisetiketten sind aus der
US 2015/0035674 A1 , derUS 2018/0004472 A1 , derUS 2017/0293968 A1 und derUS 2018/121774 A1 bekannt. Insbesondere offenbart dieUS 2015/0035674 A1 die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. - Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein elektronisches Preisetikett bereitzustellen, welches eine Ausgestaltung mit möglichst geringer Größe und geringem Gewicht ermöglicht.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein elektronisches Preisetikett für eine Ware, beispielsweise ein Kleidungsstück, mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Das erfindungsgemäße elektronische Preisetikett zum Befestigen an einer Ware, beispielsweise einem Kleidungsstück, mit einem Grundkörper mit einem elektronischen Anzeigefeld, mit einem Befestigungselement und mit einer Energieversorgung zeichnet sich dadurch aus, dass der Grundkörper flexibel ausgebildet ist und eine gedruckte Elektronik aufweist, wobei die Elektronik eine insbesondere drahtlose Schnittstelle zum Empfang von Daten aufweist und ausgebildet ist, Daten auf dem Anzeigefeld anzuzeigen. Als flexibel wird ein Grundkörper bezeichnet, dessen Dicke derart ausgebildet ist, dass er geringfügig biegbar ist. Als gedruckte Elektronik wird eine elektronische Baugruppe oder ein elektronisches Bauelement verstanden, welches ganz oder zumindest teilweise mittels eines Druckverfahren hergestellt wurde. Die Verwendung einer gedruckten Elektronik auf einem flexiblen Grundkörper ermöglicht die Ausgestaltung eines Preisetiketts mit geringer Höhe und Gewicht, welches damit insbesondere zur Anbringung an Waren des Einzelhandels wie beispielsweise Kleidungsstücken geeignet ist.
- Die Schnittstelle ermöglicht die insbesondere drahtlose Kommunikation des Preisetiketts mit einer externen Kommunikationseinheit, so dass beispielsweise auf einfache Art und Weise geänderte Preise von der externen Kommunikationseinheit an die unterschiedlichen Waren gesandt werden können und der in dem Anzeigefeld des Preisetiketts angezeigte Preis auf einfache Art und Weise aktualisieren lässt, ohne alle Preisetiketten manuell zu ändern. Die Schnittstelle kann dazu beispielsweise als Funkschnittstelle ausgebildet sein.
- Vorzugweise umfasst die Elektronik einen RFID-Chip. Ein derartiger RFID-Chip kann das Erfassen der Ware beim Bezahlvorgang an einer Kasse vereinfachen.
- Gemäß der Erfindung umfasst das Preisetikett einen Bewegungssensor und die Bestromung des Anzeigefelds ist in Abhängigkeit von der Detektion einer Bewegung des Preisetiketts durch den Bewegungssensor aktivierbar. Die Preisetiketten sind üblicherweise bei Waren des Einzelhandels mehrere Tage oder Wochen an der Ware befestigt sind. Um die anzuzeigende Information in dem Anzeigefeld des Preisetiketts kontinuierlich verfügbar zu halten, wäre eine entsprechend groß dimensionierte Energieversorgung vonnöten. In der Regel ist es jedoch nicht erforderlich, die Information kontinuierlich anzuzeigen, da insbesondere bei Waren des Einzelhandels wie Kleidungsstücken diese über den Tag verteilt oft nur einige Minuten von Kunden in die Hand genommen, betrachten und eventuell anprobiert werden. Es ist daher ausreichend, die anzuzeigende Information lediglich dann verfügbar zu machen, wenn ein Kunde diese benötigt. Mittels eines Bewegungssensors kann eine Bewegung des Preisetiketts detektiert werden. Vorzugsweise wird dann, wenn eine Bewegung detektiert wird, das Anzeigefeld bestromt, um die anzuzeigende Information verfügbar zu machen. Wird die Ware vom Kunden wieder weggelegt, ist auch keine Anzeige der Information erforderlich und das Anzeigefeld muss nicht bestromt werden.
- Das Anzeigefeld kann beispielsweise als bistabiles Display ausgebildet sein, bei welchem die Anzeige nach einer gewissen Zeit ohne Strom erlischt.
- Vorteilhafterweise ist der Bewegungssensor Teil der gedruckten Elektronik. Dies ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung des Bewegungssensors. Besonders bevorzugt kann der Bewegungssensor durch zwei ineinander verzahnt eingreifende kammartige Strukturen gebildet sein, welche besonders einfach durch ein Druckverfahren herstellbar sind.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper aus Papier, Pappe oder Kunststoff gefertigt. Derartige Materialien ermöglichen eine einfache und kostengünstige Herstellung eines flexiblen Grundkörpers mit geringem Gewicht. Die gedruckte Elektronik ist dabei vorzugsweise mindestens abschnittsweise zwischen zwei Lagen des Grundkörpers angeordnet, um vor Beschädigungen geschützt zu sein.
- Vorteilhafterweise weist der Grundkörper eine Dicke von weniger als 5 mm, vorzugsweise eine Dicke von weniger als 3 mm, besonders bevorzugt eine Dicke von weniger als 2 mm, auf.
- Gemäß einer ersten alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist das Befestigungselement als Schnur, Band oder Draht ausgebildet ist und vorzugsweise aus Papier, Kunststoff, Stoff, Leder, Baumwolle, Hanf oder Metall gefertigt. Ein derartiges Befestigungselement ist kostengünstig zu fertigen und ermöglicht auf einfache Art und Weise eine Befestigung des Preisetiketts an der Ware. In diesem Fall kann beispielsweise die Energieversorgung ebenfalls aufgedruckt werden. Beispielsweise kann das Preisetikett, insbesondere die Elektronik und das Anzeigefeld, durch eine gedruckte Batterie mit Strom versorgt werden.
- Gemäß einer zweiten alternativen Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Befestigungselement ein erstes Teilelement und ein zweites Teilelement, wobei an dem ersten Teilelement ein Stift lösbar angeordnet ist, welcher unlösbar an dem zweiten Teilelement angeordnet ist. Um mit einem derartigen Befestigungselement den Grundkörper des Preisetiketts an der Ware zu befestigen, wird der Stift sowohl durch eine Öffnung in dem Grundkörper als auch durch die Ware geführt. Handelt es sich bei der Ware um ein Kleidungsstück, kann der Stift beispielsweise durch ein Knopfloch oder auch durch den Stoff hindurchgeführt werden. Um dies zu erleichtern, kann der Stift nach Art einer Nadel ausgebildet sein. Das eine der beiden Teilelemente kann dann auf der Vorderseite, das andere der beiden Teilelemente auf der Rückseite des Grundkörpers sowie der Ware, insbesondere des Kleidungsstücks, angeordnet sein.
- Ein derartiges Befestigungselement kann ein Sicherungsetikett bilden, welches in Fachkreisen auch als "Hardtag" bekannt ist. Sicherungsetiketten werden an der Ware angebracht, um diese vor Ladendiebstählen zu schützen. Wird Ware ohne dass das Sicherungsetikett entfernt wurde an einer am Ausgang des Ladens aufgestellten Sicherungseinheit vorbeibewegt, wird ein Alarm ausgelöst. Die Sicherungsetiketten werden an der Kasse durch Lösen der Verbindung zwischen dem Stift und dem ersten Teilelement entfernt, wobei das Lösen der Verbindung in der Regel eine spezielle Vorrichtung, beispielsweise einen starken Magneten oder eine Art Schlüssel erfordert. Das Befestigungselement kann insbesondere gleichzeitig das Sicherungsetikett bilden. In einem der beiden Teilelemente kann dazu ein Mittel zum Auslösen eines Alarms, beispielsweise eine passive Spule, angeordnet sein, welche beim Vorbeigehen an der am Ausgang des Ladens angeordneten Sicherungseinheit einen optischen und/oder akustischen Alarm auslöst.
- Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das erste Teilelement oder das zweite Teilelement die Energieversorgung, vorzugsweise eine Batterie oder einen Akkumulator, für die gedruckte Elektronik auf. Typischerweise weisen das erste Teilelement und das zweite Teilelement ein Kunststoffgehäuse auf, in welchem ausreichend Platz zum Anordnen einer Energieversorgung ist.
- Vorzugsweise ist die Energieversorgung mit der gedruckten Elektronik über den Stift elektrisch leitend verbindbar, wodurch sich ein besonders kompakter Aufbau des Preisetiketts ergeben kann.
- Die Erfindung wird anhand der in den nachfolgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele ausführlich erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen elektronischen Preisetiketts für eine Ware, beispielsweise ein Kleidungsstück,
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Ansicht des Preisetiketts gemäß
Fig. 1 , - Figur 3
- einen Längsschnitt durch das Preisetikett gemäß
Figur 1 , - Figur 4
- einen Schnitt durch das Preisetikett gemäß
Figur 1 entlang der Linie A-A inFigur 3 und - Figur 5
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen elektronischen Preisetiketts für eine Ware, beispielsweise ein Kleidungsstück.
- Die
Figuren 1 bis 4 zeigen verschiedene Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen elektronischen Preisetiketts 10 für eine Ware, beispielsweise ein Kleidungsstück, wobei zur besseren Übersicht nicht sämtliche Bezugszeichen in sämtlichen Figuren dargestellt sind. - Das Preisetikett 10 zum Befestigen an einer Ware, beispielsweise einem Kleidungsstück, weist einen flexiblen Grundkörper 20, welcher insbesondere als flächiges Element ausgebildet ist, auf. Der Grundkörper 20 ist dann flächig ausgebildet, wenn die Länge 1 und die Breite b jeweils deutlich größer sind als die Dicke d des Grundkörpers 20. Der Grundkörper 20 weist insbesondere eine Dicke d von weniger als 5 mm, vorzugsweise eine Dicke d von weniger als 3 mm, besonders bevorzugt eine Dicke d von weniger als 2 mm, auf. Der Grundkörper 20 kann beispielsweise aus Papier, Pappe oder Kunststoff gefertigt sein.
- Der Grundkörper 20 weist ein elektronisches Anzeigefeld 40 zur Anzeige von die Ware betreffenden Daten, beispielsweise des Preises der Ware, auf. Das Anzeigefeld 40 kann beispielsweise als bistabiles Display ausgebildet sein.
- Ferner weist der Grundkörper 20 eine gedruckte Elektronik 50 auf. Die Elektronik 50 ist mittels eines Druckverfahrens hergestellt und insbesondere zwischen zwei Lagen des Grundkörpers 20 angeordnet. Die Elektronik 50 umfasst eine Schnittstelle 52 zum Empfang von Daten, insbesondere von einer externen Kommunikationseinheit. Die Elektronik 50 ist ausgebildet, das Anzeigefeld 40 derart anzusteuern, um die gewünschten Daten auf dem Anzeigefeld 40 anzuzeigen. Die Elektronik 50 kann einen RFID-Chip umfassen, auf welchem Daten, insbesondere warenspezifische Informationen, hinterlegt sein können, welche auf dem Anzeigefeld angezeigt und/oder ausgelesen werden können, wodurch ein Scannen des Produkts beim Bezahlvorgang oder auch ein Inventarisieren der Ware oder eine Ortung der Ware ermöglicht werden können.
- Das Preisetikett 10 kann einen Bewegungssensor 70 umfassen, um eine Bewegung des Preisetiketts zu detektieren. Der Bewegungssensor 70 kann insbesondere Teil der gedruckten Elektronik 50 sein. Besonders bevorzugt kann der Bewegungssensor 70 durch zwei ineinander verzahnt eingreifende kammartige Strukturen 71, 72 gebildet sein, welche besonders einfach durch ein Druckverfahren herstellbar sind. Die beiden kammartigen Strukturen 71, 72 bilden eine Art Kondensator. Bei Bewegung des Preisetiketts 10 wird in der Regel der flexible Grundkörper 20 geringfügig verbogen, was zu einer Änderung der Kapazität des Kondensators führt, so dass die Bewegung detektiert werden kann. Gemäß einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform kann der Bewegungssensor 70 auch in Form von diskreten, insbesondere fertigen, Bewegungssensoren 70 in Form elektronischer ICs ausgebildet sein.
- Der Grundkörper 20 wird mittels eines Befestigungselements 30 an der Ware, beispielsweise dem Kleidungsstück, befestigt. Dazu kann der Grundkörper 20 insbesondere eine Öffnung 22 aufweisen, durch welche das Befestigungselement 30 geführt werden kann.
- Bei dem in den
Figuren 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel umfasst das Befestigungselement 30 ein erstes Teilelement 31 und ein zweites Teilelement 32, wobei an dem ersten Teilelement 31 ein Stift 34 lösbar angeordnet ist, welcher unlösbar an dem zweiten Teilelement 32 angeordnet ist. Zur Befestigung des Preisetiketts 10 an der Ware kann die Verbindung zwischen den beiden Teilelementen 31, 32 gelöst, der Stift 34 durch die Öffnung 22 des Grundkörpers 20 sowie die Ware, bei einem Kleidungsstück beispielsweise direkt durch den Stoff, geführt und der Stift 34 mit dem ersten Teilelement 32 wieder verbunden werden. Dabei kann ein derartiges Befestigungselement 30 mit den beiden Teilelementen 31, 32 gleichzeitig ein Sicherungsetikett wie zuvor beschrieben bilden. - Die gedruckte Elektronik 50 benötigt eine Energieversorgung 60, welche beispielsweise als Batterie oder Akkumulator ausgebildet sein kann. Die Energieversorgung 60 kann in dem ersten Teilelement 31 oder dem zweiten Teilelement 32, im vorliegenden Ausführungsbeispiel in dem zweiten Teilelement 32, angeordnet sein. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Energieversorgung 60 mit der gedruckten Elektronik 50 über den Stift 34 elektrisch leitend verbindbar. Dazu kann beispielsweise die gedruckte Elektronik 50 angrenzend an die Öffnung 22 des Grundkörpers 10 ein Kontaktfeld 56 aufweisen, welches der Stift 34, wenn er durch die Öffnung 22 geführt ist, elektrisch leitend kontaktiert. Alternativ kann die Energieversorgung 60 ebenfalls aufgedruckt werden und beispielsweise als gedruckte Batterie ausgebildet sein.
- Die Energieversorgung 60 kann die gedruckte Elektronik 50 kontinuierlich mit Energie versorgen. Vorzugsweise ist jedoch die Bestromung des Anzeigefelds 40 in Abhängigkeit von der Detektion einer Bewegung des Preisetiketts 10 durch den Bewegungssensor 70 aktivierbar. Dies ermöglicht, dass das Anzeigefeld 40 nur dann bestromt wird, wenn ein Kunde die in dem Anzeigefeld 40 anzuzeigende Information auch tatsächlich betrachten will.
- Das in
Figur 5 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Preisetiketts 10' unterscheidet sich von dem in denFiguren 1 bis 4 dargestellten Preisetikett 10 im Wesentlich durch die Ausgestaltung des Befestigungselements 30. Das Befestigungselement 30' des Preisetiketts 10' ist als Schnur, Band oder Draht ausgebildet und kann durch die Öffnung 22 des Grundkörpers 20 geführt werden, um den Grundkörper 20 an der Ware zu befestigen. Das Befestigungselement 30' kann dabei aus Papier, Kunststoff, Stoff, Leder, Baumwolle, Hanf oder Metall gefertigt sein. -
- 10
- Preisetikett
- 10'
- Preisetikett
- 20
- Grundkörper
- 22
- Öffnung
- 30
- Befestigungselement
- 30'
- Befestigungselement
- 31
- erstes Teilelement
- 32
- zweites Teilelement
- 34
- Stift
- 40
- Anzeigefeld
- 50
- gedruckte Elektronik
- 52
- Schnittstelle
- 54
- RFID-Chip
- 56
- Kontaktfeld
- 60
- Energieversorgung
- 70
- Bewegungssensor
- 71
- kammartige Struktur
- 72
- kammartige Struktur
- 1
- Länge
- b
- Breite
- d
- Dicke
Claims (9)
- Elektronisches Preisetikett (10, 10') zum Befestigen an einer Ware, beispielsweise einem Kleidungsstück, mit einem Grundkörper (20) mit einem elektronischen Anzeigefeld (40), einem Befestigungselement (30, 30') und einer Energieversorgung (60), wobei der Grundkörper (20) flexibel ausgebildet ist und eine gedruckte Elektronik (50) aufweist, wobei die Elektronik (50) eine Schnittstelle (52) zum Empfang von Daten aufweist und ausgebildet ist, Daten auf dem Anzeigefeld (40) anzuzeigen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Preisetikett (10, 10') einen Bewegungssensor (70) umfasst und die Bestromung des Anzeigefelds (40) in Abhängigkeit von der Detektion einer Bewegung des Preisetiketts (10, 10') durch den Bewegungssensor (70) aktivierbar ist. - Preisetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronik (50) einen RFID-Chip (54) umfasst. - Preisetikett nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungssensor (70) Teil der gedruckten Elektronik (50) ist. - Preisetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) aus Papier, Pappe oder Kunststoff gefertigt ist. - Preisetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (20) eine Dicke (d) von weniger als 5 mm, vorzugsweise eine Dicke (d) von weniger als 3 mm, besonders bevorzugt eine Dicke (d) von weniger als 2 mm, aufweist. - Preisetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (30') als Schnur, Band oder Draht ausgebildet ist und vorzugsweise aus Papier, Kunststoff, Stoff, Leder, Baumwolle, Hanf oder Metall gefertigt ist.
- Preisetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (30) ein erstes Teilelement (31) und ein zweites Teilelement (32) umfasst, wobei an dem ersten Teilelement (31) ein Stift (34) lösbar angeordnet ist, welcher unlösbar an dem zweiten Teilelement (32) angeordnet ist.
- Preisetikett nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilelement (31) oder das zweite Teilelement (32) die Energieversorgung (60), vorzugsweise eine Batterie oder einen Akkumulator, für die gedruckte Elektronik (50) aufweist. - Preisetikett nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgung (60) mit der gedruckten Elektronik (50) über den Stift (34) elektrisch leitend verbindbar ist.
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