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Die Erfindung bezieht sich auf ein sanitäres Installations-Einbauset zum Einbau in eine gebäudeseitige Wandöffnung, wobei das Installations-Einbauset einen Funktionsblock, der einen in die Wandöffnung einzufügenden Grundkörper umfasst, und eine Abdeckrosette aufweist.
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Installations-Einbausets dieser Art werden insbesondere in Unterputz-Ausführung zum Anschließen von Sanitärkomponenten, wie Wasserauslaufarmaturen bzw. Brausen für Waschtische, Badewannen, Duschbrausen oder Küchenspülen oder diesen vorgelagerten Einheiten, an gebäudeseitig z.B. in Wandöffnungen vorinstallierte Wasserleitungsanschlüsse verwendet, wie in Öffnungen an der Wand eines Duschraums, eines Badezimmers, einer Küche, einer Toilette etc. Es versteht sich, dass es sich bei der Wand sowohl um eine eigentliche Wand als auch um einen Boden oder eine Decke eines Zimmers oder Raums des Gebäudes, z.B. eines Badezimmers, eines Duschraums oder einer Küche, handeln kann. Der Funktionsblock enthält fluidführende bzw. fluidsteuernde Funktionskomponenten, wie beispielsweise Fluidsteuerventile in Form von Thermostat-, Mischer- und/oder Absperrventilen und zugehörige Fluidkanalstrukturen, und dient als Schnittstelle zwischen den Wasserleitungsanschlüssen einerseits und einer Nutzerbedienoberfläche andererseits, die sich an einer Vorder- bzw. Sichtseite der Abdeckrosette oder vor dieser befindet und über die der Benutzer durch Bedienen von dort angeordneten, mit den Funktionskomponenten funktionell verbundenen Bedienorganen entsprechende fluidsteuernde Maßnahmen initiieren kann, wie das An- und Abschalten der Wasserzufuhr zu einem Auslass bzw. einer Brause, das Regulieren des Kaltwasser/Warmwasser-Mischungsverhältnisses und/oder das Umstellen der Wasserzufuhr zwischen mehreren Auslässen.
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Zur Montage wird in Unterputz-Ausführungen üblicherweise vor kompletter Fertigstellung der Gebäudewandfläche zunächst eine Installationsanschlussbox in eine Wandöffnung der noch unfertigen Wand derart eingefügt, dass die Box mit einer Seitenwandung über eine Soll-Oberfläche der fertigen Wand vorsteht, wobei sich diese Soll-Oberfläche z.B. durch eine abschließende Verfliesung der Wand oder Aufbringen einer anderweitigen Sichtoberfläche der fertigen Wand definiert. Nach Fertigstellung der Wand wird ein eventuell noch aus der Wand vorstehender Teil der Seitenwandung der Box in Höhe der Oberfläche der fertigen Wand abgetrennt oder bis zur Oberfläche der fertigen Wand zurückgeschoben. Eine derartige, auch für einen Einbau des vorliegenden Installations-Einbausets verwendbare Installationsanschlussbox ist z.B. in den Offenlegungsschriften
DE 10 2017 100 710 A1 und
DE 10 2017 100 707 A1 offenbart.
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Anschließend wird der Funktionsblock, der in der Regel vom Hersteller als eigenständige Kompletteinheit vorgefertigt wird, mit seinem Grundkörper in einen von der Box bereitgestellten Einbauraum und somit in die Wandöffnung eingefügt. Der Grundkörper des Funktionsblocks kann hierbei an einen als Schnittstelle zwischen den gebäudeseitigen Installationsanschlüssen und dem Funktionsblock fungierenden Anschlusskörper der Box anschließen.
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Mit der Abdeckrosette lässt sich ein verbliebener Rand bzw. Spalt zwischen dem eingesetzten Funktionsblock und dem benachbarten Wandbereich um die Wandöffnung herum optisch verdecken und/oder gegen eindringendes Wasser abdichten. Dazu wird die Abdeckrosette vorzugsweise abdichtend gegen den betreffenden Bereich der fertiggestellten Wandfläche angelegt bzw. zur Wand verspannt befestigt. Ihrem Zweck entsprechend deckt die Abdeckrosette dadurch die Wandöffnung ab, soweit diese nicht nach dem Einfügen des Grundkörpers noch offen bzw. sichtbar bleibt. Gleichzeitig kann die Abdeckrosette als Sicht- und/oder Bedienoberfläche und/oder als Träger von nutzerbedienbaren Bedienorganen und/oder Bediensymbolen gestaltet sein und/oder Durchgangsöffnungen für derartige Bedienorgane aufweisen. Abdeckrosetten üblicher Art sind beispielsweise in der Offenlegungsschrift
DE 40 34 898 A1 und der Gebrauchsmusterschrift
DE 203 03 049 U1 offenbart.
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Aufgrund von Fertigungs- und/oder Montageungenauigkeiten bei der Herstellung der gebäudeseitigen Wandöffnung, beim Verlegen der in der Wandöffnung endenden sanitären oder elektrischen Installationsanschlüsse, dem Einfügen der Installationsanschlussbox, der Fertigstellung der Wandoberfläche z.B. durch Verfliesen oder Verputzen und dem Einbau des Funktionsblocks in die Installationsanschlussbox kann es zu Abweichungen der Ist-Lage des Funktionsblocks und damit auch der Abdeckrosette von der gewünschten Soll-Lage in Bezug auf die fertige Wandoberfläche kommen, und zwar sowohl hinsichtlich der axialen Höhenlage senkrecht zur Wandoberfläche als auch hinsichtlich der Winkellage um seine Längsachse bzw. um die Wandnormale, d.h. die zur Wandoberfläche senkrechte Achse. Dabei treten schon Höhenabweichungen im Millimeterbereich und Winkelabweichungen von ca. 1° oder oder wenig mehr störend in Erscheinung, optisch z.B. durch störende Spalte und zur Horizontalen schiefe Kanten, funktionell z.B. durch Undichtigkeiten und Beeinträchtigung der Funktion von dort platzierten Bedienorganen. Um derartige Fehlmontageeffekte und/oder Fertigungsungenauigkeiten auszugleichen, sind herkömmlicherweise oft aufwändige Nacharbeiten an der Wandöffnung, der Box, dem Funktionsblock und/oder der Abdeckrosette erforderlich. Des Weiteren können derartige Ungenauigkeiten bzw. Schwankungen in den Fertigungsmaßen der Wandöffnung, der Box oder den wandseitig verlegten Installationsleitungen dazu führen, dass sich an oder vor der Abdeckrosette angeordnete Bedienelemente, mit den der Benutzer Ventile oder dgl. betätigen kann, die im Funktionsblock untergebracht sind, wie Drehgriffe etc., nicht immer in der exakt gleichen axialen Höhe relativ zur Abdeckrosette oder der fertigen Wandoberfläche befinden, was optisch und eventuell auch funktionell beeinträchtigend wirken kann.
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Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines sanitären Installations-Einbausets der eingangs genannten Art zugrunde, das sich in besonders zuverlässiger Weise fehlertolerant mit relativ geringem Aufwand an bzw. in gebäudeseitigen Wandöffnungen bzw. einer dort eingebauten Installationsanschlussbox derart montieren lässt, dass sich die erwähnten Montage- und Fertigungsungenauigkeiten vergleichsweise einfach und exakt ausgleichen lassen.
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Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung eines sanitären Installations-Einbausets mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben, deren Wortlaut hiermit durch Verweis zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird. Dies schließt insbesondere auch alle Ausführungsformen der Erfindung ein, die sich aus den Merkmalskombinationen ergeben, die durch die Rückbezüge in den Unteransprüchen definiert sind.
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Beim erfindungsgemäßen Installations-Einbauset umfasst die Abdeckrosette einen inneren Rosettenkörper und einen äußeren Rosettenkörper, wobei der äußere Rosettenkörper um eine Rosettenlängsachse um einen vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag begrenzt drehbeweglich am inneren Rosettenkörper gehalten ist und der innere Rosettenkörper in einer variablen axialen Höhe stationär am Grundkörper des Funktionsblocks festlegbar ist.
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Folglich besitzt die Abdeckrosette einen zumindest zweiteiligen Aufbau mit dem inneren und dem äußeren Rosettenkörper, wobei als innerer Rosettenkörper derjenige bezeichnet ist, der näher zum Grundkörper des Funktionsblocks platziert ist als der äußere Rosettenkörper, der näher zur Benutzerseite angeordnet ist, d.h. näher zum dem Benutzer zugänglichen Raum vor der Wandöffnung.
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Unter der stationären Festlegung des inneren Rosettenkörpers am Grundkörper des Funktionsblocks in einer variablen axialen Höhe ist vorliegend zu verstehen, dass der inneren Rosettenkörper in seiner axialen Lage gegenüber dem Grundkörper variabel auf eine gewünschte Höhe eingestellt und dann in dieser Höhenlage ortsfest bzw. unbeweglich am Grundkörper angebracht werden kann. So können sehr in einfacher Weise durch axiales Verstellen des inneren Rosettenkörpers gegenüber dem Funktionsblock-Grundkörper vor dem endgültigen Festlegen des inneren Rosettenkörpers am Grundkörper axiale Höhenunterschiede zwischen einer gewünschten Soll-Lage der Abdeckrosette gegenüber dem Funktionsblock und der sich zunächst ergebenden Ist-Lage ausgeglichen werden, ohne dass dafür Nacharbeiten an der Wandfläche oder der Installationsanschlussbox oder dem Funktionskörper oder der Abdeckrosette erforderlich sind. Solche axialen Höhenunterschiede können u.a. durch unterschiedliche Dicken einer abschließenden Wandschicht verursacht sein, z.B. je nachdem, welche Dicke Fliesen haben, die als Fliesenschicht aufgebracht werden, oder in welcher Dicke eine Wandputzschicht aufgetragen wird. Somit lassen sich die Abdeckrosette ebenso wie an oder vor dieser eventuell angeordnete Bedienelemente für Ventile oder dgl., wie Drehgriffe, Drucktasten etc., stets genau in der gewünschten axialen Höhe relativ zur fertigen Wandoberfläche positionieren.
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Unter der begrenzt um die Rosettenlängsachse drehbeweglichen Halterung des äußeren Rosettenkörpers am inneren Rosettenkörper ist vorliegend zu verstehen, dass der äußere Rosettenkörper am inneren Rosettenkörper gegenüber diesem um den vorgegebenen Winkelausgleichsbetrag begrenzt drehbeweglich bleibt und vom Monteur bzw. Installateur auf Wunsch entsprechend verdreht werden kann. Weder ist der äußere Rosettenkörper in dieser Drehrichtung um die Rosettenlängsachse stationär bzw. unbeweglich am inneren Rosettenkörper gehalten, noch kann er gegenüber diesem unbegrenzt z.B. um eine volle Umdrehung von 360° oder mehr verdreht werden. Die Begrenzung der Drehbeweglichkeit kann auf beliebige herkömmliche Weise realisiert sein, insbesondere durch entsprechende Drehbegrenzungsanschläge am inneren Rosettenkörper und/oder am äußeren Rosettenkörper.
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Die begrenzte Drehbeweglichkeit des am inneren Rosettenkörper gehaltenen äußeren Rosettenkörpers kann insbesondere dazu genutzt werden, eine winkelausgleichende Fertigungs- und/oder Montagetoleranz bereitzustellen, um entsprechende Ungenauigkeiten auszugleichen bzw. zu kompensieren, die andernfalls dazu führen könnten, dass der äußere Rosettenkörper, der typischerweise für den Benutzer sichtbar bleibt, bezüglich der Rosettenlängsachse eine Winkellage einnimmt, die von einer gewünschten Soll-Winkellage abweicht. So ist es beispielsweise bei einem viereckigen äußeren Rosettenkörper meist gewünscht, dass dessen Seitenkanten in der endmontierten Position an der gebäudeseitigen Wand möglichst genau horizontal bzw. vertikal verlaufen.
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Durch entsprechende Vorgabe des Winkelausgleichsbetrags kann der äußere Rosettenkörper nach Anbringen am inneren Rosettenkörper gegenüber diesem so weit verdreht werden, dass der äußere Rosettenkörper auch dann seine gewünschte Soll-Winkellage in Bezug auf die Rosettenlängsachse einnimmt, wenn der innere Rosettenkörper um eine gewisse Winkelabweichung gegenüber der Soll-Winkellage fehlmontiert ist. Zweckmäßigerweise wird hierfür der Winkelausgleichsbetrag, um den der äußere Rosettenkörper um die Rosettenlängsachse gegenüber dem inneren Rosettenkörper begrenzt drehbeweglich ist, mindestens so groß oder etwas größer gewählt als die maximal zu erwartende Winkelabweichung des inneren Rosettenkörpers aufgrund solcher Fertigungs- und/oder Montageungenauigkeiten.
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In entsprechenden Ausführungen beträgt der Winkelausgleichsbetrag z.B. zwischen 2° und 10° und setzt sich aus einem ersten Winkelausgleichsbetragsanteil in der einen Drehrichtung um die Rosettenlängsachse gegenüber einer vorgegebenen Sollwinkellage und einem zweiten Winkelausgleichsbetragsanteil in der anderen Drehrichtung um die Rosettenlängsachse gegenüber der vorgegebenen Sollwinkellage zusammen. Dies ist eine für die meisten Anwendungsfälle günstige Wahl des Winkelausgleichsbetrags. Je nach Bedarf können die beiden Winkelausgleichsbetragsanteile auf den beiden Seiten der Sollwinkellage gleich groß, z.B. jeweils ca. 2° oder ca. 3° oder ca. 4° oder unterschiedlich groß sein, z.B. ca. 3° auf der einen und ca. 5° auf der anderen Winkelseite der Sollwinkellage. Dabei hat die Wahl gleich großer Winkelausgleichsbetragsanteile im Allgemeinen den Vorteil, dass Montagetoleranzen beidseits der Sollwinkellage in gleich großem Maß ausgeglichen werden können. Für entsprechende Anwendungen ist es günstig, wenn der Winkelausgleichsbetrag im Bereich zwischen 4° und 8° liegt. In alternativen Ausführungen liegt der Winkelausgleichsbetrag unter 2° oder über 10°, wenn dies für entsprechende Anwendungen zweckmäßig ist.
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Somit ermöglicht das erfindungsgemäße sanitäre Installations-Einbauset mit seiner speziellen höhenausgleichenden Positionierbarkeit des inneren Rosettenkörpers am Funktionsblock-Grundkörper und seiner speziellen winkelausgleichenden Positionierbarkeit des äußeren Rosettenkörpers am inneren Rosettenkörper in sehr montagefreundlicher Weise einen höhen- und winkelausgleichenden Einbau und Anbau seiner Komponenten in bzw. an einer gebäudeseitigen Wandöffnung mit exakter Einhaltung einer gewünschten Winkellage des äußeren Rosettenkörpers in Bezug auf die Rosettenlängsachse und exakter Anpassung an das Höhenniveau der umgebenden fertigen Wandoberfläche, ohne dass der Monteur bzw. Installateur hierzu Nacharbeiten an der gebäudeseitigen Wandöffnung, an einer in dieser montierten Installationsanschlussbox und/oder an dem bereits montierten Funktionsblock-Grundkörper und der Abdeckrosette vornehmen bzw. einen Teil dieser Einbaukomponenten wieder demontieren und neu montieren muss. Vielmehr kann er die Wandöffnung samt eingebauter Box und montiertem Funktionsblock-Grundkörper unverändert belassen und braucht lediglich den inneren Rosettenkörper in seiner axialen Höhenlage anpassen und den äußeren Rosettenkörper in seine gewünschte Soll-Winkellage gegenüber dem inneren Rosettenkörper drehen.
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Der Montagevorgang gestaltet sich folglich durch die Verwendung des erfindungsgemäßen sanitären Installations-Einbausets vergleichsweise einfach und zuverlässig. Nach optionalem Einbringen der Box setzt der Monteur bzw. Installateur den vorgefertigten Funktionsblock mit seinem Grundkörper ein, wobei an diesem der innere und optional auch der äußere Rosettenkörper bereits vormontiert sein kann. Dann wird die Abdeckrosette oder zumindest deren inneren Rosettenkörper in Richtung Wand zurückgeschoben, bis sie bzw. er gegen die Wandoberfläche um die Wandöffnung herum zur Anlage kommt, vorzugsweise abdichtend. Danach wird der innere Rosettenkörper am Funktionsblock-Grundkörper fixiert. Abschließend wird der äußere Rosettenkörper in seine gewünschte Soll-Winkellage gedreht.
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Vorzugsweise erstreckt sich der äußere Rosettenkörper radial über den inneren Rosettenkörper hinaus. Dadurch deckt der äußere Rosettenkörper den inneren Rosettenkörper körperlich bzw. optisch nach außen hin ab, d.h. zur Sichtseite hin bzw. in Richtung senkrecht zur Rosettenebene und damit einer Ebene einer gebäudeseitigen Wand, an der sich die Wandöffnung befindet, in die das Einbauset eingebaut wird. In entsprechenden Ausführungen erstreckt sich der äußere Rosettenkörper entlang seines gesamten Umfangs radial über den inneren Rosettenkörper hinaus, so dass der innere Rosettenkörper vollständig vom äußeren Rosettenkörper abgedeckt wird, wobei die Wandöffnung je nach Ausführung der Abdeckrosette schon vom inneren Rosettenkörper und in jedem Fall vom äußeren Rosettenkörper vollständig abgedeckt wird, wie es Zweck der Abdeckrosette ist.
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In einer Weiterbildung der Erfindung ist der äußere Rosettenkörper am inneren Rosettenkörper axial durch eine Formschlussverbindung, insbesondere eine Schnappverbindung, gehalten. Dies stellt eine mit geringem Fertigungs- und Montageaufwand verbundene und funktionell zuverlässige Realisierung der gegen axiales Lösen gesicherten Festlegung des äußeren Rosettenkörpers am inneren Rosettenkörper dar.
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In einer Weiterbildung der Erfindung ist der äußere Rosettenkörper am inneren Rosettenkörper in seiner Drehstellung gegenüber dem inneren Rosettenkörper durch eine nutzerüberwindbare Kraftschlussverbindung, insbesondere einer Reibschlussverbindung, gehalten. Dies stellt eine mit vergleichsweise geringem Herstellungsaufwand realisierbare und funktionell vorteilhafte Ankopplung des äußeren Rosettenkörpers an den inneren Rosettenkörper dar. Die Kraftschlussverbindung verhindert, dass sich der äußere Rosettenkörper selbsttätig gegenüber dem inneren Rosettenkörper aus seiner gewünschten Soll-Winkellage herausdreht. Andererseits kann die Kraftschlussverbindung vom Benutzer überwunden werden, um den äußeren Rosettenkörper bei der Montage nach Anbringung am inneren Rosettenkörper bei Bedarf gegenüber dem inneren Rosettenkörper zu verdrehen, um ihn aus einer abweichenden Winkellage heraus in seine Soll-Winkellage zu bringen. In alternativen Ausführungen sind andere herkömmliche Sicherungsmittel bezüglich eines unerwünschten Verdrehens des äußeren Rosettenkörpers gegenüber dem inneren Rosettenkörper vorgesehen, die vom Benutzer bei Bedarf überwunden werden können, z.B. eine nutzerüberwindbare Formschlussverbindung, wie beispielsweise eine entsprechende Rastverbindung.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die axiale Formschlussverbindung eine Schnappverbindung mit mindestens einer vom äußeren oder inneren Rosettenkörper axial abstehenden Schnappnase und einer mit dieser durchsteckend zusammenwirkenden, schlitzförmigen Schnappöffnung im anderen Rosettenkörper, wobei in Rosettenumfangsrichtung eine Winkelerstreckung der Schnappöffnung um den vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag größer ist als eine Winkelerstreckung der Schnappnase. Der Begriff Schnappverbindung ist hierbei vorliegend in seinem breiten Sinn zu verstehen, d.h. er beinhaltet auch z.B. Clips- und Rastverbindungen mit Schnappverhalten. Dies stellt eine mit relativ geringem Herstellungsaufwand verbundene, funktionell zuverlässige und montagefreundliche Realisierung der Formschlussverbindung dar. Indem die Winkelerstreckung der jeweiligen Schnappöffnung um den vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag größer gewählt ist als die Winkelerstreckung der zugeordneten Schnappnase, bleibt der äußere Rosettenkörper nach dem einschnappenden Durchstecken der einen oder mehreren Schnappnasen in die jeweilige Schnappöffnung des inneren Rosettenkörpers um den gewünschten Winkelausgleichsbetrag gegenüber dem inneren Rosettenkörper drehbeweglich. In alternativen Ausführungen beinhaltet die Formschlussverbindung eine andere, an sich bekannte, begrenzt drehbewegliche Verbindung, z.B. eine entsprechende Bajonettverbindung.
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In einer entsprechenden Realisierung steht die Schnappnase axial von einer Rückseite des äußeren Rosettenkörpers ab, und die Schnappöffnung ist am inneren Rosettenkörper ausgebildet. Die Verbindung der beiden Rosettenkörper kann auf diese Weise sehr einfach von der Sichtseite, d.h. der Benutzerseite, aus optisch unsichtbar realisiert werden. Der äußere Rosettenkörper kann mit der oder den rückseitigen Schnappnasen in die jeweilige Schnappöffnung am inneren Rosettenkörper eingeschnappt und dadurch an diesem gehalten werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Schnappöffnung von einer Dichtungsstruktur umrandet. Dies ermöglicht in einfacher Weise bei Bedarf eine Abdichtung der Schnappöffnung gegen unerwünscht eindringendes Wasser. Gleichzeitig kann die Dichtungsstruktur, wenn gewünscht, zur Bereitstellung der erwähnten nutzerüberwindbaren Kraftschlussverbindung genutzt werden, in diesem Fall in Form einer Reibschlussverbindung der Dichtungsstruktur einerseits mit der durch die Schnappöffnung durchgesteckten Schnappnase andererseits. Bei Bedarf kann sich die Dichtungsstruktur auch auf andere Bereiche des inneren bzw. äußeren Rosettenkörpers außerhalb der Schnappöffnung erstrecken. So kann sich in entsprechenden Ausführungen die Dichtungsstruktur umfangsseitig um den gesamten inneren und/oder äußeren Rosettenkörper herum und zusätzlich um die jeweilige Schnappöffnung herum erstrecken. In alternativen Ausführungen bleibt die Schnappöffnung ohne umrandende Dichtung, wenn dies für entsprechende Anwendungen nicht erforderlich ist.
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In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Formschlussverbindung eine Schnappverbindung mit mindestens einer vom äußeren oder inneren Rosettenkörper radial abstehenden Schnappnase und einer mit dieser hinterrastend zusammenwirkenden Schnappkante am anderen Rosettenkörper, wobei in Rosettenumfangsrichtung seitlich einer Rückseite der Schnappkante mindestens ein Drehbegrenzungsanschlag für die Schnappnase ausgebildet ist. Diese Realisierung der Formschlussverbindung eignet sich insbesondere für Fälle, bei denen die beiden Rosettenkörper koaxiale, aneinandergrenzende radial innere oder radial äußere Ränder besitzen, an denen dann herstellungstechnisch einfach und funktionell zuverlässig die einen oder mehreren Schnappnasen und die jeweils zugehörige Schnappkante ausgebildet sein können. Zum Zusammenfügen bzw. Zusammenschnappen von äußerem und innerem Rosettenkörper wird die Schnappnase beim Montieren radial elastisch gebogen und schnappt dann nach Erreichen der Schnappkantenrückseite rastend hinter diese in ihre Halteposition zurück. Der Drehbegrenzungsanschlag definiert in diesem Fall das Maß an begrenzter Drehbeweglichkeit des äußeren Rosettenkörpers gegenüber dem inneren Rosettenkörper gemäß dem hierzu vorgegebenen Winkelausgleichsbetrag.
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In einer entsprechenden Realisierung steht die Schnappnase radial nach innen von einem radial inneren Rand des äußeren Rosettenkörpers ab, und die Schnappkante ist an einem radial äußeren Rand des inneren Rosettenkörpers ausgebildet. In diesem Fall nimmt der äußere Rosettenkörper an dem radial inneren Rand den inneren Rosettenkörper an dem radial äußeren Rand auf, und passend dazu sind die eine oder mehreren Schnappnasen am äußeren Rosettenkörper und die jeweils zugeordnete Schnappkante am inneren Rosettenkörper ausgebildet. In alternativen Ausführungen können die Schnappnasen zum Beispiel radial nach außen von einem radial äußeren Rand des inneren Rosettenkörpers abstehen und die jeweilige Schnappkante an einem radial inneren Rand des äußeren Rosettenkörpers ausgebildet sein.
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In einer weitergehenden Ausgestaltung der Erfindung ist am inneren Rosettenkörper axial vor der Schnappkante eine Aufschnappkontur ausgebildet. Die Aufschnappkontur kann das radiale Biegen der Schnappnase unterstützen, bevor die entsprechend gebogene Schnappnase dann hinter die Schnappkante verrastend zurückschnappt. In alternativen Ausführungen kann eine solche Aufschnappkontur am radial äußeren Rand des inneren Rosettenkörpers axial vor der Schnappkante fehlen und stattdessen z.B. eine Aufschnappkontur nur an der Schnappnase vorgesehen sein oder insgesamt fehlen.
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In einer Weiterbildung der Erfindung weist der innere Rosettenkörper an einer Innenseite einen peripheren, mit einer Dichtungsstruktur versehenen Wandanlagebereich aufweist. Der Wandanlagebereich ist dabei derjenige Bereich, mit dem in diesem Fall der innere Rosettenkörper im fertig montierten Zustand gegen die fertige Wandoberfläche um die Wandöffnung herum anliegt, vorzugsweise andrückt. Die Dichtungsstruktur verhindert das Eindringen von Wasser zwischen der Wandoberfläche und der Abdeckrosette in das Innere der Abdeckrosette bzw. des Einbausets.
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In einer alternativen Weiterbildung der Erfindung weist der äußere Rosettenkörper an einer Innenseite einen über den inneren Rosettenkörper radial hinausragenden und axial vorstehenden, peripheren, mit einer Dichtungsstruktur versehenen Wandanlagebereich aufweist. In diesem Fall legt sich der äußere Rosettenkörper mit seinem Wandanlagebereich im fertig montierten Zustand gegen die fertige Wandoberfläche um die Wandöffnung herum an, wiederum vorzugsweise gegen die Wandoberfläche andrückend, und verhindert mit seiner Dichtungsstruktur das Eindringen von Wasser zwischen der Wandoberfläche und der Abdeckrosette in das Innere der Abdeckrosette bzw. des Einbausets.
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In einer Weiterbildung der Erfindung ist der innere Rosettenkörper am Grundkörper durch eine spezielle Schraubverbindung festlegbar, die einen Schraubbolzen, der ein Schraubgewinde aufweist, das sich axial über einen zugehörigen Gewindebereich des Schraubbolzens hinweg erstreckt, und eine Schraubhülse umfasst, die ein mit dem Schraubgewinde zusammenwirkendes Gegengewinde aufweist, das sich axial über einen zugehörigen Gegengewindebereich der Schraubhülse hinweg erstreckt. Der Schraubbolzen weist im Gewindebereich in Bolzenumfangsrichtung alternierend mindestens einen gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitt und mindestens einen gewindefreien Bolzenumfangsabschnitt auf, wobei das Schraubgewinde im gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitt ausgebildet und im gewindefreien Bolzenumfangsabschnitt unterbrochen ist. Die Schraubhülse weist im Gegengewindebereich in Hülsenumfangsrichtung alternierend mindestens einen gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitt und mindestens einen gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt auf, wobei das Gegengewinde im gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitt ausgebildet und im gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt unterbrochen ist. Eine Umfangswinkelerstreckung des gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitts ist nicht größer als eine Umfangswinkelerstreckung des gewindefreien Hülsenumfangsabschnitts, und eine Umfangswinkelerstreckung des gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitts ist nicht größer als eine Umfangswinkelerstreckung des gewindefreien Bolzenumfangsabschnitts.
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Aufgrund dieser Eigenschaften der Schraubverbindung kann im Montagefall der Schraubbolzen zunächst bis zu einer gewünschten axialen Höhe bzw. Tiefe in einer geradlinigen axialen Einsteckbewegung in die Schraubhülse eingeschoben werden, ohne dass sie hierfür einschraubend gedreht werden muss. Dazu wird der Schraubbolzen in einer Drehstellung eingefügt, in welcher sein mindestens einer gewindetragender Bolzenumfangsabschnitt axial mit dem mindestens einen gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt der Schraubhülse fluchtet, so dass sich das Schraubgewinde in dem oder den gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitten beim axialen Einstecken des Schraubbolzens in die Schraubhülse im Umfangsbereich des oder der gewindefreien Hülsenumfangsabschnitte der Schraubhülse befindet und folglich nicht in dem Umfangsbereich der Schraubhülse, in dem sich die einen oder mehreren gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitte und somit das Gegengewinde befindet. Mit anderen Worten befinden sich in dieser das axiale Einstecken des Schraubbolzens in die Schraubhülse ermöglichenden Drehstellung des Schraubbolzens das Schraubgewinde einerseits und das Gegengewinde andererseits in unterschiedlichen, sich nicht überlappenden Umfangsbereichen des Schraubbolzens bzw. der Schraubhülse. Das Schraubgewinde des Schraubbolzens kann dadurch beim Einstecken des Schraubbolzens in die Schraubhülse umfangsseitig versetzt zum Gegengewinde der Schraubhülse an diesem axial vorbeigleiten, ohne gegen dieses anzuschlagen und damit die Einsteckbewegung zu blockieren.
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Sobald der Schraubbolzen auf diese Weise axial bis zu einer gewünschten axialen Höhe bzw. Tiefe in die Schraubhülse eingeschoben ist, wird der Schraubbolzen gedreht, wodurch das Schraubgewinde des Schraubbolzens in Eingriff mit dem Gegengewinde der Schraubhülse kommt, sobald sich der oder die gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitte des Schraubbolzens mit dem oder den gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitten der Schraubhülse zu überlappen beginnen. Durch dieses Zusammenwirken des Schraubgewindes in dem oder den gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitten des Schraubbolzens mit dem Gegengewinde in dem oder den gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitten der Schraubhülse kann ein finales Festschrauben bzw. festes Anziehen der Schraubverbindung erfolgen, wodurch in üblicher Weise zwei durch die Schraubverbindung zu verbindende Bauteile spielfrei aneinander festgelegt werden können, im vorliegenden Fall speziell der Funktionsblock-Grundkörper einerseits und der innere Rosettenkörper andererseits.
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Durch Wahl einer entsprechenden Gewindesteigung für das Schraubgewinde und das Gegengewinde lässt sich wie üblich bestimmen, um welches Maß sich bei diesem finalen Schraubvorgang die axiale Lage von Schraubbolzen und Schraubhülse und damit auch der mit diesen zu verbindenden Bauteile in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Schraubbewegung ändert. Dabei genügt für das Festschrauben in den meisten Fällen schon eine Drehbewegung des Schraubbolzens um merklich weniger als eine volle Umdrehung von 360°. Vorzugsweise erfolgt die Drehbewegung nur um einen Drehwinkel, der kleiner ist als die Summe der Umfangswinkelerstreckungen eines jeweiligen gewindetragenden Bolzenumfangsabschnittes und eines jeweiligen gewindetragenden Hülsenumfangsabschnittes, z.B. nur etwa halb so groß, so dass während der Drehbewegung das Schraubgewinde nicht mehr außer Eingriff mit dem Gegengewinde gelangt und im Endmontagezustand ein Kontakt von Schraubgewinde und Gegengewinde über die gesamte Umfangswinkelerstreckung des Schraubgewindes und/oder des Gegengewindes oder jedenfalls noch über einen größeren Teil der gesamten Umfangswinkelerstreckung gegeben ist. Dies bedeutet keine Einschränkung in der Verwendbarkeit der Schraubverbindung, da der Schraubbolzen vor der abschließenden Verdrehung axial entsprechend weit in die Schraubhülse eingeschoben bzw. mit dieser axial zusammengeschoben werden kann.
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Folglich kann der Schraubbolzen bis relativ kurz vor die gewünschte axiale Endlage zügig geradlinig axial in die Schraubhülse eingesteckt werden und braucht nicht mühsam zum Erreichen dieser Lage in die Schraubhülse eingeschraubt werden, bevor dann das finale Festschrauben erfolgt, für das nur noch eine relativ geringfügige Drehbewegung von vorzugsweise weniger als eine volle Umdrehung benötigt wird. Dies minimiert den damit einhergehenden Montageaufwand.
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Soweit vorliegend erwähnt ist, dass der Schraubbolzen axial bewegt bzw. gedreht wird, ist dies im relativen Sinn gemeint, d.h. zur Bezeichnung einer entsprechenden Relativbewegung von Schraubbolzen und Schraubhülse. Mit anderen Worten können hierzu je nach Bedarf und Anwendungsfall jeweils nur der Schraubbolzen oder nur die Schraubhülse oder beide Bauteile aktiv axial bewegt bzw. gedreht werden.
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Wenngleich es in vielen Anwendungsfällen bevorzugt ist, dass das Schraubgewinde an einem Außenumfang des Schraubbolzens und das Gegengewinde an einem Innenumfang der Schraubhülse gebildet sind, umfasst die Erfindung in gleicher Weise die alternative Realisierung, dass der Schraubbolzen als Hohlbolzen mit am Innenumfang ausgebildetem Schraubgewinde realisiert ist und das Gegengewinde passend dazu an einem Außengewinde der Schraubhülse ausgebildet ist, die dann in diesem Fall in den Hohlbolzen einschiebbar bzw. einschraubbar ist.
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Der Begriff des Einsteckens des Schraubbolzens in die Schraubhülse ist hierbei vorliegend allgemein dahingehend zu verstehen, dass er sowohl den Fall umfasst, dass der Schraubbolzen umfangsseitig von der Schraubhülse umgeben wird, als auch den alternativen Fall, dass der Schraubbolzen als Hohlbolzen mit Innengewinde die Schraubhülse umfangsseitig umgibt. Allgemeiner gesagt, sind die Begriffe Schraubbolzen und Schraubhülse vorliegend dahingehend zu verstehen, dass sie außer dem engen Verständnis eines massiven Schraubbolzens mit Außengewinde und einer hohlen Schraubhülse mit Innengewinde auch in einem breiteren Verständnis den Fall der technischen Umkehr umfasst, d.h. den Fall eines hohlen Schraubbolzens mit Innengewinde und einer hohlen oder massiven Schraubhülse mit Außengewinde.
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Bei Vorhandensein mehrerer gewindetragender Bolzenumfangsabschnitte besitzen diese vorzugsweise jeweils die gleiche Umfangswinkelerstreckung, alternativ können sie sich in ihrer Umfangswinkelerstreckung aber auch unterscheiden, wenn dies für entsprechende Anwendungen günstig ist. Gleiches gilt analog für den Fall mehrerer gewindefreier Bolzenumfangsabschnitte und/oder mehrerer gewindetragender Hülsenumfangsabschnitte und/oder mehrerer gewindefreier Hülsenumfangsabschnitte.
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Wenngleich die Schraubverbindung vorliegend auch unlösbar sein kann, ist sie vorzugsweise lösbar ausgeführt und bietet in diesem Fall gegenüber herkömmlichen lösbaren Schraubverbindungen auch Vorteile hinsichtlich des Demontagevorgangs. Dieser erfolgt reziprok zum Montagevorgang, was bedeutet, dass zum Lösen der Schraubverbindung der Schraubbolzen zunächst wieder so weit zurückgedreht wird, dass sein Schraubgewinde nicht mehr in das Gegengewinde der Schraubhülse eingreift, d.h. bis sich der oder die gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitte des Schraubbolzens in Umfangsrichtung wieder vollständig innerhalb des oder der gewindefreien Hülsenumfangsabschnitte der Schraubhülse befinden. In dieser Drehlage kann der Schraubbolzen anschließend zügig geradlinig axial aus der Schraubhülse herausbewegt werden, ohne dass eine weitere Schraubdrehbewegung notwendig ist.
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Folglich ist der Demontagevorgang mit der Schraubverbindung in gleicher Weise wie der Montagevorgang dahingehend vereinfacht, dass der Schraubbolzen nicht über seine gesamte axiale Einstecktiefe in der Schraubhülse hinweg herausgeschraubt werden muss, sondern nur eine Schraubdrehbewegung von weniger als einer Umdrehung, d.h. weniger als 360°, benötigt wird, um das Schraubgewinde in Umfangsrichtung außer Eingriff mit dem Gegengewinde zu bringen.
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Die Schraubverbindung ist somit vor allem auch in Fällen vorteilhaft, in denen der Schraubbolzen vergleichsweise weit in die Schraubhülse hineinzubewegen ist, wie dies im vorliegenden Fall der Befestigung des inneren Rosettenkörpers am Grundkörper des Funktionsblocks insbesondere bei relativ geringer Einbautiefe der Wandöffnung bzw. der darin eingefügten Installationsanschlussbox auftreten kann.
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Bei der Montage des Einbausets wird mit dem oben erwähnten Zurückschieben der Abdeckrosette bzw. des inneren Rosettenkörpers in Richtung Wand der Schraubbolzen bei geöffneter Schraubverbindung axial in die Schraubhülse eingeschoben. Abschließend wird die Schraubverbindung fest angezogen, indem der Schraubbolzen so weit gedreht wird, bis sein Gewinde mit dem Gegengewinde der Schraubhülse in Eingriff kommt und sich die Abdeckrosette bzw. deren innerer Rosettenkörper spielfrei und ggf., d.h. bei vorhandener Dichtung, abdichtend gegen die Oberfläche der gebäudeseitigen Wand um die Wandöffnung herum anlegt. Vorzugsweise ist die Abdeckrosette bzw. ihr innerer Rosettenkörper im Auslieferungszustand des Einbausets bereits vormontiert durch die Schraubverbindung am Funktionsblock-Grundkörper gehalten. In diesem Fall wird zunächst die Schraubverbindung gelöst, bevor dann wiederum nach dem Einfügen und Fixieren des Grundkörpers in der Wandöffnung die Abdeckrosette bzw. deren innerer Rosettenkörper zur Wand hin vorgeschoben werden.
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In einer entsprechenden Realisierung befindet sich die Schraubhülse am Grundkörper des Funktionsblocks, und der innere Rosettenkörper weist einen Bolzenhaltebereich mit einer Durchstecköffnung für den Schraubbolzen auf. Dabei kann die Schraubhülse einteilig am Grundkörper ausgebildet oder als separates Bauteil gefertigt und an diesem befestigt sein. Die Durchstecköffnung ermöglicht das Durchstecken des Schraubbolzens durch den betreffenden Bolzenhaltebereich des inneren Rosettenkörpers hindurch, so dass der innere Rosettenkörper mit dem Grundkörper verbunden wird, wenn der Schraubbolzen in die Schraubhülse eingefügt und an dieser festgeschraubt wird.
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In einer entsprechenden Realisierung weist der Schraubbolzen an einem Bolzenkopfbereich eine radial abstehende Anschlagnase auf, und der Bolzenhaltebereich weist eine mit der Anschlagnase drehbegrenzend zusammenwirkende Nasenaufnahmenut auf. Durch das Zusammenwirken von Nasenaufnahmenut und Anschlagnase lässt sich ein Drehbegrenzungsanschlag für die Drehbewegung des Schraubbolzens bereitstellen.
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In einer entsprechenden Realisierung weist der Schraubbolzen an seinem Bolzenkopfbereich ein radial abstehendes Rastfederelement auf, und der Bolzenhaltebereich weist eine mit einem Rastfederelement rastend zusammenwirkende Rastausnehmung auf. Durch das Zusammenwirken von Rastfederelement und Rastausnehmung können eine oder mehrere, vorzugsweise ausrastbare Raststellungen bereitgestellt werden, in denen der Schraubbolzen in seiner Drehlage rastend gehalten werden kann. Dies kann beispielsweise einem unbeabsichtigten Lösen der Schraubverbindung durch selbsttätiges Verdrehen des Schraubbolzens in Löserichtung vorbeugen.
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In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der Funktionsblock mindestens ein Fluidsteuerventil mit einem am Grundkörper gehaltenen Ventilgehäusekörper und einer nutzerbedienbaren Ventilbedieneinheit, wobei die Abdeckrosette eine Durchgangsöffnung für die Ventilbedieneinheit aufweist und die Ventilbedieneinheit über eine Verlängerungsmechanik axial höhenverstellbar mit dem Ventilgehäusekörper gekoppelt ist. Aufgrund dieser Eigenschaften des Fluidsteuerventils kann bei der Montage des Einbausets die Ventilbedieneinheit mittels der Verlängerungsmechanik bis zu einer gewünschten axialen Höhe relativ zum Ventilgehäusekörper ausgezogen bzw. eingefahren werden, vorzugsweise in einer geradlinigen axialen Ausziehbewegung. Die Verlängerungsmechanik lässt sich auf Wunsch problemlos derart ausführen, dass für ihre Verstellung kein Werkzeug oder dgl. benötigt wird. Somit wird der oben erläuterte Montagevorgang des Einbausets durch das Fluidsteuerventil nicht gestört, sondern kann unverändert beibehalten werden. Dazu lässt sich die Ventilbedieneinheit, wenn die Abdeckrosette bzw. der innere Rosettenkörper im entsprechenden Montageschritt in Richtung Wand zurückgeschoben werden, zusammen mit der Abdeckrosette bzw. dem inneren Rosettenkörper in Richtung Wand zurückschieben, d.h. unter Verkürzung bzw. Einfahren der Verlängerungsmechanik in Richtung Ventilgehäusekörper verschieben, wobei die Bedienfunktion bzw. Ventilsteuerungsfunktion der Ventilbedieneinheit unverändert beibehalten bleibt.
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Beispielsweise kann die Ventilbedieneinheit in einem Auslieferungszustand des Einbausets zunächst bis zu einer vorzugsweise maximalen, axialen Höhe relativ zum am Funktionsblock-Grundkörper vormontierten Ventilgehäusekörper ausgefahren sein, so dass sie ebenso wie die Abdeckrosette über ihre spätere, gewünschte Soll-Höhenlage, insbesondere relativ zur Oberfläche der fertigen Wand, hinaus aus der Wandöffnung bzw. der Installationsanschlussbox vorsteht, wenn der Funktionsblock-Grundkörper in die Wandöffnung bzw. die Box eingesetzt ist. Dabei kann die Ventilbedieneinheit z.B. an der Abdeckrosette angebracht sein und/oder sich durch eine zugehörige Durchgangsöffnung der Abdeckrosette hindurch erstrecken. Wenn dann nach erfolgter Montage die Abdeckrosette gegen die Oberfläche der fertigen Wand anliegt, befindet sich auch die nutzerbedienbare Ventilbedieneinheit in ihrer gewünschten, definierten Position bezüglich der Abdeckrosette bzw. der fertigen Wandoberfläche.
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Folglich kann das Fluidsteuerventil und speziell seine nutzerbedienbare Ventilbedieneinheit zügig, vorzugsweise werkzeuglos, zusammen mit der Abdeckrosette in der axialen Höhe an die vorhandenen Installationsgegebenheiten angepasst werden, ohne dass hierfür eine Vermessung der Installationsumgebung oder ein Ablängen von Bauteilen zum Längenausgleich notwendig ist. Dies minimiert den damit einhergehenden Montageaufwand. Durch die Verlängerungsmechanik passt sich die Ventilbedieneinheit an unterschiedliche axiale Höhengegebenheiten an, so dass zugehörige Bedienelemente, wie Drehgriffe, Drucktasten und dgl., in ihrer axialen Lage stets exakt und immer gleichbleibend gegenüber der Abdeckrosette bzw. der fertigen Wandöffnung ausgerichtet endmontiert sein können.
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Die Verlängerungsmechanik kann beispielsweise als eine Teleskopmechanik mit einem üblichen Aufbau aus mindestens zwei koaxial ineinander liegenden, teleskopierbaren Elementen realisiert sein, die vorzugsweise stufenlos bis zu einer bestimmten, maximalen Länge bzw. Höhe ausgefahren und wieder eingefahren werden können. In alternativen Ausführungen ist die Verlängerungsmechanik z.B. als eine arretierbare Schraubmechanik ausgebildet. In alternativen Ausführungen kann die Verlängerungsmechanik z.B. eine axial verlängernde Hebel-/Scherenmechanik sein.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung weist das Fluidsteuerventil ein drehbewegliches Betätigungsglied am Ventilgehäusekörper auf, und die Verlängerungsmechanik umfasst mindestens zwei axial gegeneinander verschiebbare und miteinander drehgekoppelte Verlängerungselemente, von denen ein erstes Verlängerungselement drehfest mit einem drehbeweglichen Betätigungsglied des Fluidsteuerventils verbunden ist und ein zweites Verlängerungselement drehfest mit der Ventilbedieneinheit verbunden ist. Diese Ausgestaltung eignet sich speziell für Anwendungen, bei denen im Funktionsblock ein drehbetätigtes Fluidsteuerventil zum Einsatz kommt. Die Verlängerungsmechanik ist passend dazu so ausgelegt, dass sie trotz ihrer axialen Verlängerbarkeit für die benötigte Drehkopplung zwischen der vom Benutzer drehbeweglich betätigten Ventilbedieneinheit und dem drehbeweglichen Betätigungsglied sorgt, das die zugeordnete Ventilfunktion im Ventilgehäusekörper bewirkt. Im Fall der erwähnten Teleskopmechanik für die Verlängerungsmechanik können hierzu für die teleskopierbaren Elemente z.B. Teleskoprohre mit einem polygonalen und dadurch drehkoppelnden Querschnitt verwendet werden.
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In einer anderweitigen Ausgestaltung der Erfindung weist das Fluidsteuerventil ein axialbewegliches Betätigungsglied am Ventilgehäusekörper auf, und die Verlängerungsmechanik umfasst zwei axial gegeneinander verschiebbare Verlängerungselemente, von denen ein erstes Verlängerungselement mit dem Betätigungsglied axial gekoppelt ist und ein zweites Verlängerungselement mit der Ventilbedieneinheit axial gekoppelt ist, wobei eine Verstellkraft für die Verlängerungsmechanik größer ist als eine Betätigungskraft für das Betätigungsglied. Diese Ausgestaltung eignet sich speziell für Anwendungen, bei denen im Funktionsblock ein axialbetätigtes Fluidsteuerventil zum Einsatz kommt, z.B. ein über eine Drucktaste betätigbares Ventil. Die Verlängerungsmechanik ist passend dazu so ausgelegt, dass sie trotz ihrer axialen Verlängerbarkeit für die benötigte Axialkopplung zwischen der vom Benutzer axialbeweglich betätigten Ventilbedieneinheit und dem axialbeweglichen Betätigungsglied sorgt, das die zugeordnete Ventilfunktion im Ventilgehäusekörper bewirkt. Da die Verstellkraft für die Verlängerungsmechanik größer gewählt ist als die Betätigungskraft für das Betätigungsglied, wird verhindert, dass die vom Benutzer zur Betätigung des Ventils auf die Ventilbedieneinheit ausgeübte Betätigungskraft zu einer ungewollten Verkürzung der Verlängerungsmechanik führt, ohne die Betätigungskraft ihre gewünschte Wirkung auf das Betätigungsglied am Ventilgehäusekörper ausübt. Mit anderen Worten stellt dies sicher, dass die Betätigungskraft von der Verlängerungsmechanik zuverlässig auf das Betätigungsglied am Ventilgehäusekörper übertragen wird und dieses betätigen kann. Im Fall der erwähnten Teleskopmechanik für die Verlängerungsmechanik kann hierfür z.B. vorgesehen sein, dass die teleskopierbaren Elemente reibschlüssig mit einer vom Monteur bei der Montage des Einbausets überwindbaren Haftreibungskraft miteinander verbunden sind.
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Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Diese und weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsansicht eines Installations-Einbausets zum Einbau in eine wandeingebaute, sanitäre Installationsanschlussbox mit einem Funktionsblock und einer Abdeckrosette mit innerem und äußerem Rosettenkörper,
- Fig. 2
- eine Perspektivansicht des Einbausets von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Einbausets von Fig.1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht von hinten auf die Abdeckrosette als Schnittansicht längs einer Linie IV-IV in Fig. 3 mit dem äußeren Rosettenkörper in einer mittleren Winkellage,
- Fig. 5
- eine perspektivische Draufsicht auf eine Rückseite des äußeren Rosettenkörpers,
- Fig. 6
- eine Detaillängsschnittansicht eines Schnappverbindungsbereichs der Abdeckrosette,
- Fig. 7
- die Ansicht von Fig. 4 mit dem äußeren Rosettenkörper in einer verdrehten Winkellage,
- Fig. 8
- eine perspektivische Explosionsansicht eines weiteren InstallationsEinbausets zum Einbau in eine wandeingebaute, sanitäre Installationsanschlussbox mit einem Funktionsblock und einer Abdeckrosette mit innerem und äußerem Rosettenkörper,
- Fig. 9
- eine Perspektivansicht des Einbausets von Fig. 9,
- Fig. 10
- eine Längsschnittansicht der Abdeckrosette des Einbausets von Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Draufsicht von hinten auf die Abdeckrosette des Einbausets von Fig. 8 mit dem äußeren Rosettenkörper in einer mittleren Winkellage entsprechend Fig. 4,
- Fig. 12
- eine vergrößerte Ausschnittansicht eines Bereichs XII in Fig. 11,
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht des Bereichs XII in Fig. 11,
- Fig. 14
- die Ansicht von Fig. 11 mit dem äußeren Rosettenkörper in einer verdrehten Winkellage,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht eines Schraubbolzens einer zum höhenvariablen Festlegen der Abdeckrosette am Funktionsblock des erfindungsgemäßen Installations-Einbausets verwendbaren Schraubverbindung,
- Fig. 16
- eine Perspektivansicht des Schraubbolzens,
- Fig. 17
- eine ausschnittweise Perspektivansicht der Schraubverbindung von Abdeckrosette und Funktionsblock mit dem Schraubbolzen von Fig. 15 und einer korrespondierenden Schraubhülse,
- Fig. 18
- eine ausschnittweise Perspektivansicht des Installations-Einbausets von Fig. 8 mit der Schraubverbindung von Fig. 17 in verschraubter Drehstellung des Schraubbolzens mit gegenüber dem Funktionsblock axial ausgefahrener Abdeckrosette,
- Fig. 19
- eine Querschnittansicht der Schraubverbindung von Fig. 18,
- Fig. 20
- die Ansicht von Fig. 18 mit dem Schraubbolzen in gelöster Drehstellung und axial zurückgeschobener Abdeckrosette,
- Fig. 21
- die Ansicht von Fig. 19 mit dem Schraubbolzen in der gelösten Drehstellung,
- Fig. 22
- die Ansicht von Fig. 20 mit weiter axial zurückgeschobener Abdeckrosette,
- Fig. 23
- eine Perspektivansicht des Funktionsblocks ausgerüstet mit drehbetätigten und axialbetätigten Fluidsteuerventilen in einem axial ausgefahrenen Zustand zugehöriger Ventilbedieneinheiten,
- Fig. 24
- die Perspektivansicht von Fig. 23 mit am Funktionsblock montierter, gemäß Fig. 18 ausgefahrener Abdeckrosette,
- Fig. 25
- die Perspektivansicht von Fig. 23 in einem axial zurückgeschobenen Zustand ihrer Ventilbedieneinheiten,
- Fig. 26
- die Perspektivansicht von Fig. 24 im axial eingefahrenen Zustand der Ventilbedieneinheiten gemäß Fig. 25 und der Abdeckrosette gemäß Fig. 22,
- Fig. 27
- eine perspektivische Explosionsansicht hier interessierender Teile eines im Funktionsblock aufgenommenen, axialbetätigten Fluidsteuerventils einschließlich peripherer Komponenten und
- Fig. 28
- eine Perspektivansicht des Installations-Einbausets von Fig. 9 in einem mit den Fluidsteuerventilen gemäß Fig. 23 und zugehörigen Ventilbedienteilen komplettierten Zustand.
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In den
Fig. 1 bis 7 bzw. 8 bis 28 ist das erfindungsgemäße sanitäre Installations-Einbauset exemplarisch in zwei verschiedenen Ausführungen veranschaulicht. Das Einbauset ist zum Einbau in eine gebäudeseitige Wandöffnung z.B. eines Duschraums, eines Badezimmers, einer Küche, eines Toilettenraums etc. eingerichtet und beinhaltet einen Funktionsblock 1 mit einem in die Wandöffnung einzufügenden Grundkörper 2, und eine Abdeckrosette 3. Dabei kann das Einbauset je nach Anwendungsfall zum direkten Einsetzen in die Wandöffnung oder, wie in den gezeigten Beispielen, zum Einsetzen in eine Installationsanschlussbox eingerichtet sein, die in üblicher Weise in der Wandöffnung montiert wird. Entsprechende Installationsanschlussboxen sind dem Fachmann geläufig und sind daher hier ebenso wie die Wandöffnung der Einfachheit halber nicht gezeigt. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Einbauset in eine Installationsanschlussbox eingesetzt werden, wie sie in der oben erwähnten
DE 10 2017 100 710 A1 offenbart ist.
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Die Abdeckrosette 3 umfasst einen inneren Rosettenkörper 4 und einen äußeren Rosettenkörper 5, wobei der äußere Rosettenkörper 5 um eine Rosettenlängsachse LR um einen vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag dα begrenzt drehbeweglich am inneren Rosettenkörper 4 gehalten ist und der innere Rosettenkörper 4 in einer variablen axialen Höhe stationär am Grundkörper 2 des Funktionsblocks 1 festlegbar ist. Dabei ist die Rosettenlängsachse LR, wie in solchen Anwendungen üblich, im Wesentlichen senkrecht zur angrenzenden Wandoberfläche der gebäudeseitigen Wandöffnung orientiert. Die Abdeckrosette 3 dient in an sich bekannter Weise zum vorzugsweise abdichtenden Abdecken der gebäudeseitigen Wandöffnung und optional auch als Bedienoberfläche, an der sich vom Benutzer betätigbare Bedienelemente z.B. zum Bedienen von Ventilen befinden, die am Funktionsblock 1 bzw. dessen Grundkörper 2 aufgenommen sind.
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In entsprechenden Ausführungen deckt, wie im gezeigten Beispiel, der äußere Rosettenkörper 5 den inneren Rosettenkörper 4 körperlich bzw. optisch nach außen hin vollständig ab, indem er sich radial allseitig über diesen hinaus erstreckt.
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Die axial variable Festlegung des inneren Rosettenkörper 4 und damit der Abdeckrosette 3 insgesamt am Funktionsblock-Grundkörper 2 ermöglicht eine entsprechende Anpassung an verschiedene Einbautiefen der Wandöffnung bzw. an verschiedene Dicken eines abschließenden Wandbelags. Das Maß an Höhenverstellbarkeit kann sich nach dem Bedarf richten und liegt für typische Anwendungen in einem Bereich von ca. 0mm bis ca. 50mm oder bis ca. 30mm.
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Die begrenzte Drehbeweglichkeit des am inneren Rosettenkörper 4 gehaltenen äußeren Rosettenkörpers 5 ermöglicht einen Winkelausgleich von entsprechenden Fertigungs- und/oder Montageungenauigkeiten z.B. im Bereich zwischen 2° und 10°. Der Winkelausgleichsbetrag dα setzt sich hierbei aus einem ersten Winkelausgleichsbetragsanteil dα1 in der einen Drehrichtung um die Rosettenlängsachse LR gegenüber einer vorgegebenen Soll-Winkellage des äußeren Rosettenkörpers 5 und einem zweiten Winkelausgleichsbetragsanteil dα2 in der anderen Drehrichtung um die Rosettenlängsachse LR gegenüber der vorgegebenen Soll-Winkellage αS zusammen, wie beispielsweise in den Fig. 4, 7, 11 und 14 eingezeichnet. Es versteht sich aus dieser Definition, dass der Winkelausgleichsbetrag dα gleich der Summe der beiden Winkelausgleichsbetragsanteile dα1, dα2 ist, d.h. dα=dα1+dα2. Die Soll-Winkellage kann dabei insbesondere einer Winkellage des äußeren Rosettenkörpers 5 entsprechen, in der dieser bei der gezeigten rechteckigen Außenform mit seinen vier Seitenkanten horizontal bzw. vertikal an der betreffenden gebäudeseitigen Wandöffnung ausgerichtet ist. Je nach Bedarf können die beiden Winkelausgleichsbetragsanteile dα1, dα2 gleich groß oder unterschiedlich groß sein und im Allgemeinen einen beliebigen Wert zwischen null und dα haben. In den gezeigten Beispielen sind sie gleich groß gewählt und betragen jeweils ca. 3°.
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In vorteilhaften Ausführungsformen ist der äußere Rosettenkörper 5, wie in den gezeigten Beispielen, am inneren Rosettenkörper 4 in seiner Drehstellung gegenüber dem inneren Rosettenkörper 4 durch eine nutzerüberwindbare Kraftschlussverbindung 7, insbesondere eine Reibschlussverbindung, gehalten.
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In vorteilhaften Ausführungsformen ist der äußere Rosettenkörper 5, wie in den gezeigten Beispielen, am inneren Rosettenkörper 4 axial durch eine Formschlussverbindung 6, insbesondere eine Schnappverbindung, gehalten.
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Dazu umfasst die axiale Formschlussverbindung 6 im Beispiel der Fig. 1 bis 7 eine Schnappverbindung 8 mit mindestens einer vom äußeren Rosettenkörper 5, alternativ vom inneren Rosettenkörper 4, axial abstehenden Schnappnase, im gezeigten Beispiel vier von einer Rückseite bzw. Innenseite des äußeren Rosettenkörpers 5 abstehende Schnappnasen 9, und einer mit dieser durchsteckend zusammenwirkenden, schlitzförmigen Schnappöffnung, im gezeigten Beispiel vier Schnappöffnungen 10, im inneren Rosettenkörper 4, alternativ im äußeren Rosettenkörper 5. Während die Schnappverbindung 8 den äußeren Rosettenkörper 5 am inneren Rosettenkörper 4 in axialer Richtung festhält, lässt sie dessen begrenzte Drehbeweglichkeit um den vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag dα zu. Dazu ist in Rosettenumfangsrichtung, d.h. in Richtung der Drehbeweglichkeit um die Rosettenlängsachse LR, eine Winkelerstreckung 10w der jeweiligen Schnappöffnung 10 um den vorgebbaren Winkelausgleichsbetrag dα größer als eine Winkelerstreckung 9w der jeweiligen Schnappnase 9, wie insbesondere in Fig. 4 veranschaulicht.
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Im Querschnitt weist die jeweilige Schnappnase 9 optional, wie aus Fig. 6 ersichtlich, einen verbreiterten Kopfbereich 9a auf, der dazu beiträgt, dass die Schnappnase 9 leicht und sicher in die Schnappöffnung 10 hinein und durch diese hindurch gelangt, um damit die formschlüssige Schnappverbindung 8 herzustellen. Zudem kann das Einfügen der Schnappnase 5 in die Schnappöffnung 6 durch eine konisch verjüngte Gestaltung des Kopfbereichs 5a der Schnappnase 5 erleichtert werden, wie ebenfalls im Beispiel der Fig. 1 bis 8 realisiert und in Fig. 8 zu erkennen.
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In vorteilhaften Ausführungen ist die jeweilige Schnappöffnung 10 von einer Dichtungsstruktur 7 umrandet, die sich im gezeigten Beispiel zusätzlich auch in einem Dichtbereich des inneren Rosettenkörpers 1 außerhalb der jeweiligen Schnappöffnung 10 erstreckt, vorzugsweise insbesondere entlang eines radial äußeren Randbereichs des inneren Rosettenkörpers 5. Die Dichtungsstruktur 7 verhindert das Eindringen von Wasser in die jeweilige Schnappöffnung 10 und kann zudem zur Bereitstellung der oben erwähnten, nutzerüberwindbaren Kraftschlussverbindung 7 beitragen, indem sich die Dichtungsstruktur 7 reibschlüssig gegen die durchgesteckte Schnappnase 9 anlegt, wie beispielsweise aus Fig. 6 zu erkennen.
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In entsprechenden Ausführungsformen weist der innere Rosettenkörper 4, wie im Beispiel der Fig. 1 bis 7, an einer Innenseite einen peripheren, mit einer Dichtungsstruktur 17 versehenen Wandanlagebereich 18 auf. Dadurch kann sich der innere Rosettenkörper 4 mit seinem Wandanlagebereich 18 im montierten Zustand gegen die fertige Wandoberfläche um die Wandöffnung herum abdichtend anlegen, vorzugsweise mit etwas Anpressdruck. Die Dichtungsstruktur 17 verhindert das Eindringen von Wasser zwischen der Wandoberfläche und der Abdeckrosette 3 in das Innere der Abdeckrosette 3 bzw. des Einbausets.
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An einer Unterseite der Abdeckrosette 3 ist die randseitige Dichtungsstruktur 17 optional mit einer Unterbrechung 17a versehen, die es ermöglicht, dass eventuell eingedrungenes Wasser oder aus anderem Grund dort vorliegendes Wasser aus dem Raum hinter dem äußeren Rosettenkörper 5 an der Vorderseite der fertigen Wandoberfläche nach unten abfließen kann. Die periphere Dichtungsstruktur 17 kann z.B. gemeinsam mit der Dichtungsstruktur 7 an den Schnappöffnungen 10 von einer gemeinsamen Dichtungsstruktur gebildet sein.
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In anderweitigen Realisierungen beinhaltet die axiale Formschlussverbindung 6, wie im Beispiel der Fig. 8 bis 28, eine Schnappverbindung 12 mit mindestens einer vom äußeren Rosettenkörper 5, alternativ vom inneren Rosettenkörper 4, radial abstehenden Schnappnase, im gezeigten Beispiel sechs von einer Rückseite bzw. Innenseite des äußeren Rosettenkörpers 5 abstehende Schnappnasen 13, und einer mit dieser hinterrastend zusammenwirkenden Schnappkante, im gezeigten Beispiel vier Schnappkanten 14, am inneren Rosettenkörper 4, alternativ am äußeren Rosettenkörper 5. Dabei ist in Rosettenumfangsrichtung seitlich einer Rückseite 14a mindestens einer der Schnappkanten 14 mindestens ein Drehbegrenzungsanschlag 15a, 15b für die Schnappnase 13 ausgebildet. Im gezeigten Beispiel ist ein Paar seitlicher Drehbegrenzungsanschläge 15a, 15b für eines der sechs Paare von Schnappnasen 8 und Schnappkanten 9 vorgesehen, wie beispielsweise aus den Fig. 11 bis 13 ersichtlich.
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In entsprechenden Realisierungen steht die jeweilige Schnappnase 13, wie im gezeigten Beispiel, radial nach innen von einem radial inneren Rand des äußeren Rosettenkörpers 2 ab, und die jeweilige Schnappkante 14 ist an einem radial äußeren Rand des inneren Rosettenkörpers 4 ausgebildet.
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In vorteilhaften Realisierungen ist am inneren Rosettenkörper 4, wie im gezeigten Beispiel, axial vor der jeweiligen Schnappkante 14 eine Aufschnappkontur 16 ausgebildet, wie beispielsweise aus den Fig. 8 und 10 ersichtlich. Beim Montieren des äußeren Rosettenkörpers 5 am inneren Rosettenkörper 4 unterstützt die Aufschnappkontur 16 als entsprechende Schrägfläche am radial äußeren Rand des inneren Rosettenkörpers 4 das radial elastische Biegen der jeweiligen Schnappnase 13, bevor dann die Schnappnase 13 hinterrastend hinter der Schnappkante 14 wieder zurückschnappt und dadurch den Formschluss bildet, der den äußeren Rosettenkörper 5 axial am inneren Rosettenkörper 4 festhält. Unterstützend kann dazu auch die jeweilige Schnappnase 13, wie im gezeigten Beispiel, mit einer kopfseitigen Aufrastschräge versehen sein.
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In entsprechenden Ausführungen weist der äußere Rosettenkörper 5, wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 8 bis 28, an einer Innenseite einen radial über den inneren Rosettenkörper 4 hinausragenden, peripheren, mit einer Dichtungsstruktur 19 versehenen Wandanlagebereich 20 auf, wie insbesondere aus den Fig. 10, 11 und 14 ersichtlich. Dadurch kann sich der äußere Rosettenkörper 5 mit seinem Wandanlagebereich 20 im fertig montierten Zustand gegen die fertige Wandoberfläche um die Wandöffnung herum anlegen, wiederum vorzugsweise gegen die Wandoberfläche andrückend, und mit seiner peripheren Dichtungsstruktur 19 das Eindringen von Wasser zwischen der Wandoberfläche und der Abdeckrosette 3 in das Innere der Abdeckrosette 3 bzw. des Einbausets verhindern.
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An einer Unterseite der Abdeckrosette 3 ist die randseitige Dichtungsstruktur 19 optional mit einer Unterbrechung 19a versehen, die es ermöglicht, dass eventuell eingedrungenes Wasser oder aus anderem Grund dort vorliegendes Wasser aus dem Raum hinter dem äußeren Rosettenkörper 5 an der Vorderseite der fertigen Wandoberfläche nach unten abfließen kann.
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In vorteilhaften Ausführungsformen ist die Festlegung des inneren Rosettenkörpern 4 in variabler axialer Höhe stationär am Grundkörper 2 des Funktionsblocks 1, wie in den gezeigten Beispielen, durch eine spezielle Schraubverbindung 21 realisiert. Diese Schraubverbindung beinhaltet einen Schraubbolzen 22, der ein Schraubgewinde 23 aufweist, das sich axial über einen zugehörigen Gewindebereich 24 des Schraubbolzens 22 hinweg erstreckt, wobei er im Gewindebereich 24 in Bolzenumfangsrichtung alternierend mindestens einen gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitt 22a, in den gezeigten Beispielen drei gewindetragende Bolzenumfangsabschnitte 22a, und mindestens einen gewindefreien Bolzenumfangsabschnitt 22b, in den gezeigten Beispielen drei gewindefreie Bolzenumfangsabschnitte 22b aufweist. Dabei ist das Schraubgewinde 23 im gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitt 22a ausgebildet und im gewindefreien Bolzenumfangsabschnitt 22b unterbrochen.
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Weiter beinhaltet diese Schraubverbindung 21 eine Schraubhülse 25, die ein mit dem Schraubgewinde 23 zusammenwirkendes Gegengewinde 26 aufweist, das sich axial über einen zugehörigen Gegengewindebereich 27 der Schraubhülse 25 hinweg erstreckt, wobei die Schraubhülse 25 im Gegengewindebereich 27 in Hülsenumfangsrichtung alternierend mindestens einen gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitt 25a, in den gezeigten Beispielen drei gewindetragende Hülsenumfangsabschnitte 25a, und mindestens einen gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt 25b, in den gezeigten Beispielen drei gewindefreie Hülsenumfangsabschnitte 25b aufweist. Dabei ist das Gegengewinde 26 im gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitt 25a ausgebildet und im gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt 25b unterbrochen.
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Eine Umfangswinkelerstreckung UBT des gewindetragenden Bolzenumfangsabschnitts 22a ist nicht größer als eine Umfangswinkelerstreckung UHF des gewindefreien Hülsenumfangsabschnitts 22b, und eine Umfangswinkelerstreckung UHT des gewindetragenden Hülsenumfangsabschnitts 25a ist nicht größer als eine Umfangswinkelerstreckung UBF des gewindefreien Bolzenumfangsabschnitts 25b, wie insbesondere in Fig. 21 angegeben.
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Somit besteht das Schraubgewinde 23 entsprechend aus vorzugsweise mehreren, in Umfangsrichtung durch den jeweiligen gewindefreien Bolzenumfangsabschnitt 22b voneinander separierten Schraubgewindeteilen, und analog besteht das Gegengewinde 26 im Fall mehrerer gewindetragender Hülsenumfangsabschnitte 25a aus einer entsprechenden Mehrzahl von in Umfangsrichtung durch den jeweiligen gewindefreien Hülsenumfangsabschnitt 25b voneinander separierten Gegengewindeteilen.
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In einer entsprechenden relativen Drehstellung von Schraubbolzen 22 und Schraubhülse 25, vorliegend auch als gelöste Drehstellung bezeichnet, liegt daher der jeweilige gewindetragende Bolzenumfangsabschnitt 22a in Umfangsrichtung vollständig innerhalb des gewindefreien Hülsenumfangsabschnitts 25b, da sich der gewindefreie Hülsenumfangsabschnitt 25b über einen mindestens gleich großen, vorzugsweise etwas größeren, Umfangswinkel erstreckt als der gewindetragende Bolzenumfangsabschnitt 22a. Aus dem gleichen Grund liegt in dieser gelösten Drehstellung von Schraubbolzen 22 und Schraubhülse 25, wie sie in den Fig. 20 und 21 zu erkennen ist, der jeweilige gewindetragende Hülsenumfangsabschnitt 25a in Umfangsrichtung vollständig innerhalb des gewindefreien Bolzenumfangsabschnitts 22b.
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Somit lässt sich der Schraubbolzen 22 in dieser gelösten Drehstellung relativ zur Schraubhülse 25 axial verschieben, d.h. rein translatorisch bewegen, und damit in seiner axialen Lage gegenüber der Schraubhülse 25 verlagern, ohne dafür relativ zur Schraubhülse 25 gedreht werden zu müssen.
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Erst wenn der Schraubbolzen 22 relativ zur Schraubhülse 25 aus dieser gelösten Drehstellung heraus gedreht wird, kommt es zur Überlappung von Schraubgewinde 23 und Gegengewinde 26, d.h. der eine bzw. die mehreren Teile des Schraubgewindes 23 kommen in Eingriff mit dem einen oder den mehreren Teilen des Gegengewindes 26, wodurch der Schraubbolzen 22 und die Schraubhülse 25 in üblicher Weise schraubend zusammenwirken. Diese aktiv schraubend zusammenwirkende Drehstellung des Schraubbolzens 22 relativ zur Schraubhülse 25 wird vorliegend auch als verschraubte Drehstellung bezeichnet. Vorzugsweise wird der Schraubbolzen 22 so weit gedreht, bis er eine gewünschte Festschraubposition relativ zur Schraubhülse 25 erreicht hat, in der dann die Schraubverbindung 21 dementsprechend den inneren Rosettenkörper 4 bzw. die Abdeckrosette 3 fest verschraubt am Funktionsblock-Grundkörper 2 hält, bevorzugt mit abdichtendem Anpressdruck gegen die fertige Wandoberfläche um die Wandöffnung herum. Dieses Festschrauben wird auch als Anziehen der Schraubverbindung bezeichnet.
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In vorteilhaften Ausführungen befindet sich, wie im gezeigten Beispiel, die Schraubhülse 25 am Grundkörper 2, und der innere Rosettenkörper 4 weist einen Bolzenhaltebereich mit einer Durchstecköffnung für den Schraubbolzen 22 auf. Im gezeigten Beispiel ist die Schraubhülse 25 einteilig am Grundkörper 2 ausgebildet, was in vielen Fällen konstruktiv vorteilhaft ist und den Fertigungsaufwand gering halten kann. Alternativ kann sie als separates Bauteil vorgefertigt und am Grundkörper befestigt sein. In nicht gezeigten, alternativen Ausführungen befindet sich die Schraubhülse 25 am inneren Rosettenkörper 14, und der Grundkörper 2 weist einen Haltebereich für den Schraubbolzen 22 auf.
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Optional kann der Schraubbolzen 22 hinterrastend am inneren Rosettenkörper 4 drehbeweglich gehalten sein, so dass er in seiner gelösten Drehstellung gegen axiales Wegbewegen vom inneren Rosettenkörper 4 gesichert ist.
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Optional kann eine Nasenaufnahmenut am inneren Rosettenkörper 4 mit einer Anschlagnase des Schraubbolzens 22 drehbegrenzend zusammenwirken.
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Optional kann eine Rastausnehmung am inneren Rosettenkörper 4 mit einem Rastfederelement des Schraubbolzens 22 rastend zusammenwirken. Damit lässt sich eine ausrastbare Raststellung für die Drehbewegung des Schraubbolzens 22 bereitstellen, z.B. in der gelösten Drehstellung des Schraubbolzens 22.
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Optional weist der Schraubbolzen 22 an seinem Kopfendabschluss eine Drehwerkzeug-Schnittstelle auf, um daran ein Werkzeug zum Drehen des Schraubbolzens 22 ansetzen zu können, z.B. einen üblichen Schraubendreher.
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In vorteilhaften Ausführungsformen umfasst der Funktionsblock 1, wie im Beispiel der Fig. 8 bis 28, mindestens ein Fluidsteuerventil, im gezeigten Beispiel vier Fluidsteuerventile 281, 282, 28s, 284, mit einem am Grundkörper 2 gehaltenen Ventilgehäusekörper 291, 292, 29s, 294 und einer nutzerbedienbaren Ventilbedieneinheit 301, 302, 303, 304. Die Abdeckrosette 3 weist eine Durchgangsöffnung 311, 312, 31s, 314 für die jeweilige Ventilbedieneinheit 301, 302, 30s, 304 auf. Die Ventilbedieneinheit 301, 302, 30s, 304 ist jeweils über eine Verlängerungsmechanik 321, 322, 32s axial höhenverstellbar mit dem Ventilgehäusekörper 291, 292, 29s, 294 gekoppelt. Die Verlängerungsmechanik kann insbesondere als eine Teleskopmechanik mit mindestens zwei koaxial ineinander liegenden, teleskopierbaren Elementen realisiert sein, die vorzugsweise stufenlos bis zu einer bestimmten, maximalen Länge bzw. Höhe ausgefahren und wieder eingefahren werden können. Im gezeigten Beispiel sind das Fluidsteuerventil 281 mittig und die anderen Fluidsteuerventile 281, 282, 28s, 284 außermittig am Grundkörper 2 angeordnet.
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In entsprechenden Ausführungen ist das Fluidsteuerventil, im gezeigten Beispiel die Fluidsteuerventile 281 und 282, ein drehbetätigtes Ventil und weist dementsprechend ein drehbewegliches Betätigungsglied 331, 332, wie eine drehbewegliche Ventilspindel, am Ventilgehäusekörper 291, 292 auf. Passend dazu umfasst die zugehörige Verlängerungsmechanik 321, 322 mindestens zwei axial gegeneinander verschiebbare und miteinander drehgekoppelte Verlängerungselemente 34a, 34b, von denen ein erstes Verlängerungselement 34a drehfest mit dem drehbeweglichen Betätigungsglied 331, 332 verbunden ist und ein zweites Verlängerungselement 34b drehfest mit der Ventilbedieneinheit 301, 302 verbunden ist. Im gezeigten Beispiel ist die Verlängerungsmechanik 321, 322 durch eine Teleskopmechanik mit zwei Teleskoprohren mit einem polygonalen und dadurch drehkoppelnden Querschnitt ausgeführt.
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Das erste Fluidsteuerventil 281 kann z.B. ein Mischventil bzw. Thermostatventil sein, und das zweite Fluidsteuerventil 282 kann z.B. ein Mengenregulierventil sein.
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Im gezeigten Beispiel besitzen die beiden Ventilbedieneinheiten 301, 302 als Nutzerschnittstelle je einen Drehgriff 371, 372, die koaxial zueinander beide mittig zum Grundkörper 2 vor der Abdeckrosette 3 angeordnet sind, d.h. ihre zugehörigen Durchgangsöffnungen 311, 312 sind durch eine gemeinsame Durchgangsöffnung gebildet. Passend dazu beeinhaltet die Ventilbedieneinheit 302 des außermittigen Ventils 282 ein Zahnradgetriebe 36, um den Drehgriff 372 an das außermittige Betätigungsglied 332 anzukoppeln. Dabei lassen sich die zugehörigen Zahnräder gemeinsam über die Verlängerungsmechaniken 321, 322 axial verschieben.
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In entsprechenden Ausführungen ist das Fluidsteuerventil, im gezeigten Beispiel die Fluidsteuerventile 28s, 284, ein axialbetätigtes Ventil und weist dementsprechend ein axialbewegliches Betätigungsglied 333, 334, wie einen axialbeweglichen Ventilstift, am Ventilgehäusekörper 29s, 294 auf. Passend dazu umfasst die zugehörige Verlängerungsmechanik, in den Figuren ist stellvertretend nur die Verlängerungsmechanik 32s für das Fluidsteuerventil 283 gezeigt, zwei axial gegeneinander verschiebbare Verlängerungselemente 35a, 35b, von denen ein erstes Verlängerungselement 35a mit dem axialbeweglichen Betätigungsglied 333, 334 axial gekoppelt ist und ein zweites Verlängerungselement 35b mit der Ventilbedieneinheit 30s, 304 axial gekoppelt ist, wobei eine Verstellkraft für die Verlängerungsmechanik 32s größer ist als eine Betätigungskraft für das axialbewegliche Betätigungsglied 333, 334.
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Die beiden Fluidsteuerventile 283, 284 sind im gezeigten Beispiel drucktastenbetätigte Ventile, z.B. drucktastenbetätigte Absperrventile. Dazu ist je ein flächiges Drucktastenelement 37s, 374 als Nutzerschnittstelle kippbeweglich an einer Außenseite der Abdeckrosette 3 bzw. des äußeren Rosettenkörpers 5 angeordnet. Zugeordnete Zwischenelemente 38 übertragen die Kippbewegung des Drucktastenelements 37s, 374 durch die jeweils zugehörige Durchgangsöffnung 313, 314 der Abdeckrosette 3 hindurch auf das zugewandte Ende der Verlängerungsmechanik 32s.
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Im gezeigten Beispiel ist die Verlängerungsmechanik 32s als eine Teleskopmechanik mit den zwei koaxial ineinander liegenden Verlängerungselementen 35a, 35b ausgeführt, die bis zu einer bestimmten, maximalen Länge bzw. Höhe geradlinig ausgefahren und wieder eingefahren werden können.
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Die Verlängerungsmechanik 32s verbleibt in der eingestellten Höhe, wenn ein Bediener zur Betätigung des Fluidsteuerventils 283, 284 die dafür erforderliche Betätigungskraft auf sie ausübt. Dies wird im gezeigten Beispiel durch einen Kraft-/Reibschluss zwischen den beiden Verlängerungselementen 35a, 35b bewerkstelligt. Im Gegensatz dazu ist die Höhe der Verlängerungsmechanik 32s verstellbar, wenn der Bediener zumindest die dafür erforderliche Verstellkraft auf sie ausgeübt, welche größer als die oben genannte Betätigungskraft ist.
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Im gezeigten Beispiel weist das erste Verlängerungselement 35a an seiner Außenseite ein Koppelelement aus einem Weichmaterial auf, wobei das Koppelelement reibschlüssig gegen eine Innenseite des zweiten Verlängerungselements 35b derart anliegt, dass eine Haftreibungskraft zwischen den Verlängerungselementen 35a, 35b größer ist als die Betätigungskraft für das Betätigungsglied 333, 334. Die Haftreibungskraft zwischen den Verlängerungselementen 35a, 35b entspricht im Wesentlichen der Verstellkraft für die Verlängerungsmechanik 32s. Das Weichmaterial des Koppelelements ist vorzugsweise aus einem elastomeren Kunststoff. Im gezeigten Beispiel ist das Koppelelement an einem den restlichen Teil des ersten Verlängerungselements 35a bildenden Basiskörper aus einem Hartmaterial z.B. aus Kunststoff oder Metall fixiert.
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Im Auslieferungszustand des Installations-Einbausets vom Hersteller ist der innere Rosettenkörper 4 vorzugsweise bereits am Grundkörper 2 des Funktionsblocks 1 vormontiert, bevorzugt in seiner am weitesten ausgefahrenen Stellung gegenüber dem Grundkörper 2. Ebenso ist der Grundkörper 2 bereits mit den in ihm aufzunehmenden Komponenten bestückt, wie den Fluidsteuerventilen 281, 282, 28s, 284 im Beispiel der Fig. 8 bis 28, wobei sich deren Verlängerungsmechaniken 321, 322, 32s korrespondierend in ihrer am weitesten ausgefahrenen Stellung befinden. Im Beispiel der Fig. 8 bis 28 kann zudem auch der äußere Rosettenkörper 5 bereits am inneren Rosettenkörper 4 vormontiert sein. Die Fig. 1, 18, 23 und 24 veranschaulichen die typisch einen solchen Auslieferungszustand.
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Zur Montage des Installations-Einbausets am gewünschten Einsatzort wird zunächst der Funktionsblock 1 mit seinem Grundkörper 2 in die Wandöffnung bzw. die darin eingesetzte Installationsanschlussbox, eingefügt und an dieser festgelegt, vorzugsweise über hier nicht weiter interessierende Schraubverbindungen, die durch Öffnungen im inneren Rosettenkörper 4 bzw. in der Abdeckrosette 3 zugänglich sind. Anschließend löst der Monteur bzw. Installateur die höhenverstellbare Schraubverbindung 21 durch Drehen des Schraubbolzens 22 in seine gelöste Drehstellung.
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Daraufhin kann der Monteur den inneren Rosettenkörper 4 und im Beispiel der Fig. 8 bis 28 gleichzeitig den an ihm vormontierten äußeren Rosettenkörper 5 in Richtung der fertigen Wandoberfläche zurückschieben, bis die Abdeckrosette 3 im Beispiel der Fig. 1 bis 7 mit ihrem inneren Rosettenkörper 4 und im Beispiel der Fig. 8 bis 28 mit ihrem äußeren Rosettenkörper 5 locker gegen die fertige Wandoberfläche zur Anlage kommt, wobei der jeweilige Schraubbolzen 22 in seiner gelösten Drehstellung verbleibt und folglich axial in die zugehörige Schraubhülse 25 hineingeschoben werden kann, ohne hierfür gedreht werden zu müssen. Mit dem Zurückschieben des inneren Rosettenkörpers 4 werden gleichzeitig die Verlängerungsmechaniken 321, 322, 323 der Fluidsteuerventile 281, 282, 28s, 284, soweit vorhanden, eingefahren bzw. verkürzt. Die Fig. 20 veranschaulicht eine mögliche, axial teilweise eingefahrene bzw. Richtung Wand zurückgeschobene Montagesituation des Einbausets. Die Fig. 25 und 26 veranschaulichen eine maximal axial eingefahrene Stellung des Einbausets.
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Im Beispiel der Fig. 1 bis 7 dreht der Monteur anschließend den jeweiligen Schraubbolzen 22 von seiner gelösten Drehstellung in die verschraubte Drehstellung, bis die Schraubverbindung 21 dadurch so weit angezogen ist, dass die Abdeckrosette 3 mit ihrem inneren Rosettenkörper 4 gegen die Wand abdichtend andrückt. Nun kann der äußere Rosettenkörper 5 auf dem inneren Rosettenkörper 1 angebracht werden, indem er auf diesen mittels der Schnappverbindung 8 axial aufgeschnappt wird.
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Abschließend wird der äußere Rosettenkörper 5 in seiner Winkellage um die Rosettenlängsachse LR unter Nutzung seiner begrenzten Drehbeweglichkeit relativ zum inneren Rosettenkörper 4 in die gewünschte Soll-Winkellage gedreht, falls er sich nicht schon in dieser befindet. In diesem Beispiel ist der äußere Rosettenkörper 5 als viereckiges Blenden- bzw. Sichtelement mit einer zentrischen Durchgangsöffnung gestaltet, die zum Durchführen einer mittigen Ventilbedieneinheit genutzt werden kann, welche zur Betätigung eines im Grundkörper 2 des Funktionsblocks 1 aufgenommenen Fluidsteuerventils, z.B. eines Thermostatventils genutzt werden kann. Die Soll-Winkellage beinhaltet in diesem Fall typisch eine exakt horizontale bzw. vertikale Lage der Seitenkanten des viereckigen äußeren Rosettenkörpers 5 bzw. Blendenelement.
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Im Beispiel der Fig. 8 bis 28 richtet der Monteur vor dem Festziehen der jeweiligen Schraubverbindung 21 zuerst den äußeren Rosettenkörper 5 in seiner Winkellage um die Rosettenlängsachse LR aus, d.h. dreht ihn gegenüber dem inneren Rosettenkörper 4 in die gewünschte Soll-Winkellage. Der innere Rosettenkörper 4 ist gegen ein Mitdrehen dadurch gesichert, dass er über die Schraubverbindung 21 drehfest am Funktionsblock-Grundkörper 2 gehalten ist.
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Erst danach zieht der Monteur dann die Schraubverbindung 21 fest an, wodurch der äußere Rosettenkörper 5 mit seinem Wandanlagebereich 20 abdichtend gegen die Wandoberfläche angedrückt wird. Gleichzeitig verspannt sich dadurch der äußere Rosettenkörper 5 gegenüber dem inneren Rosettenkörper 4, was den äußeren Rosettenkörper 5 durch Kraft-/Reibschluss in seiner Drehlage sichert, d.h. in seiner Soll-Winkellage festhält.
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Abschließend bringt der Monteur die Bedienelemente für die Ventilbedieneinheiten 301, 302, 303, 304 der Fluidsteuerventile 281, 282, 283, 284 an, d.h. er montiert die Drehgriffe 371, 372 an den betreffenden Ventilbedieneinheiten 301 und 302 und die flächigen Drucktastenelemente 37s, 374 für die zugehörigen Ventilbedieneinheiten 30s und 304 am äußeren Rosettenkörper 5.
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Das Zurückschieben der Abdeckrosette 3 bzw. des inneren Rosettenkörpers 4 Richtung Wand kann bei den axialbetätigten Fluidsteuerventilen 283, 284 dazu führen, dass deren axialbewegliches Betätigungsglied (333, 334) in eine axial eingefahrene Stellung bewegt wird, bevor sich die zugehörige Verlängerungsmechanik 32s verkürzt, da die Verstellkraft für die Verlängerungsmechanik 32s größer ist als die Betätigungskraft für das axialbewegliche Betätigungsglied 33s, 334. Wegen dieser Kräfteverhältnisse hält die Verlängerungsmechanik 32s das axialbewegliche Betätigungsglied 33s, 334 in dieser eingedrückten Stellung. Der Monteur betätigt in diesem Fall einmalig die zugehörige Ventilbedieneinheit 303, 304, z.B. durch einmaliges Drücken des betreffenden Drucktastenelements 37s, 374, wodurch sich die Verlängerungsmechanik 323 um den entsprechenden Betätigungshub verkürzt, da sich das axialbewegliche Betätigungsglied 33s, 334 bereits in seiner eingedrückten Stellung befindet. Sobald der Monteur dann die Ventilbedieneinheit 30s, 304 loslässt, kann sich diese und damit auch das axialbewegliche Betätigungsglied 33s, 334 um den Betätigungshub in die ausgefahrene Ausgangsstellung axial zurückbewegen, wobei die Verlängerungsmechanik 32s als axial steifes Übertragungsglied fungiert und auch das Drucktastenelement 37s, 374 wieder in seine Ausgangsstellung gelangt.
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Wie aus der obigen Schilderung des Montagevorgangs deutlich wird, braucht der Monteur bzw. Installateur für den Einbau des Installations-Einbausets selbst bei etwa vorhandenen Montage-/Fertigungsungenauigkeiten keinerlei Nacharbeiten am Funktionsblock 1, der Abdeckrosette 3, der Installationsanschlussbox oder der gebäudeseitigen Wandöffnung vornehmen. Vielmehr kann er dies dadurch ausgleichen, dass er den inneren Rosettenkörper 4 in variabler axialer Höhe am Funktionsblock-Grundkörper 2 festlegen und den äußeren Rosettenkörper 5 in die gewünschte Soll-Winkellage gegenüber der Wandoberfläche drehen kann.
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Wie die gezeigten und die weiteren oben erläuterten Ausführungsbeispiele deutlich machen, stellt die Erfindung ein sanitäres Installations-Einbauset zum Einbau in eine gebäudeseitige Wandöffnung zur Verfügung, das besonders montagefreundlich ist und einen Ausgleich von Fertigungs- und Montageungenauigkeiten sowohl hinsichtlich der axialen Höhenlage bezüglich der fertigen Wandoberfläche als auch hinsichtlich der Winkellage seiner Abdeckrosette in der Ebene der fertigen Wandoberfläche mit sehr geringem Aufwand ermöglicht.
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Der für den Benutzer sichtbar bleibende Teil des Einbausets in Form des äußeren Rosettenkörpers der Abdeckrosette oder daran angebrachter Komponenten, wie Ventilbedienelementen, kann vom Monteur bzw. Installateur selbst bei Fertigungs- und/oder Montageungenauigkeiten der innenliegenden Komponenten des Einbausets und/oder der gebäudeseitigen Wandöffnung und/oder der in die Wandöffnung eingefügten Installationsanschlussbox ohne großen Aufwand in seiner axialen Höhenlage, vorzugsweise unter abdichtendem Andrücken der Abdeckrosette gegen die fertige Wandoberfläche, und in seiner Winkellage in Bezug auf die Rosettenlängsachse bzw. die Längsachse der gebäudeseitigen Wandöffnung exakt in einer gewünschten Weise ausgerichtet werden, ohne dass hierzu spezielles Werkzeug benötigt wird und/oder Nacharbeiten vorzunehmen sind. Drehgriffe, Drucktasten und dgl. zur Betätigung von Ventilen etc. können stets in der gleichen axialen Lage gegenüber der Abdeckrosette positioniert werden.