EP4448367B1 - Gleis-system mit spindelbaugruppe mit integriertem sensor - Google Patents

Gleis-system mit spindelbaugruppe mit integriertem sensor

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EP4448367B1
EP4448367B1 EP22865882.9A EP22865882A EP4448367B1 EP 4448367 B1 EP4448367 B1 EP 4448367B1 EP 22865882 A EP22865882 A EP 22865882A EP 4448367 B1 EP4448367 B1 EP 4448367B1
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EP
European Patent Office
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spindle
spindle assembly
track
assembly
sensor
Prior art date
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EP22865882.9A
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Hans Gereke-Bornemann
Jörg Frenzel
Moritz von Soden
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Hyperion Verwaltung GmbH
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Hyperion Verwaltung GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L27/00Central railway traffic control systems; Trackside control; Communication systems specially adapted therefor
    • B61L27/50Trackside diagnosis or maintenance, e.g. software upgrades
    • B61L27/53Trackside diagnosis or maintenance, e.g. software upgrades for trackside elements or systems, e.g. trackside supervision of trackside control system conditions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung ist im allgemeinen Bereich der integrierten Sensorik in mechanischen Baugruppen angesiedelt. So offenbart z. B. die DE 10 2005 025 748 B4 einen Elektrolinearantrieb mit Endabschaltung, bei dem Positionsschalter sowie Mitnehmer wechselwirkend Steuersignale bereitstellen. In ähnlicher Weise sieht die EP 2 256 032 B1 eine Sensoreinheit für einen Spindeltrieb vor, welche eine Relativbewegung erfasst; analog schlägt die EP 1 832 851 A2 einen Positionsgeber vor, welcher über Magnete und Magnetsensoren eine Position bestimmbar macht. Allgemeine Baugruppen und Maßnahmen für den Bereich der Drehmomente und Steuer- sowie Regel-Kreise können schließlich noch der DE 20 2006 005 695 U1 oder der EP 0 784 174 A2 entnommen werden. Den vorbeschriebenen, allgemeinen Lehren ist gemein, dass diese keine konkreten Aspekte berücksichtigen, wie sie bei Transportorientierten Gleis-Systemen für öffentlichen Personennahverkehr oder auch Waren-Transport über Gleise wie z. B. im Eisenbahnbereich, im spurgeführten Verkehr, bei spurgeführten Systemen, - hier insbesondere die Spur und/oder Fahrwege und Gleisabschnitte zwischen zwei Punkten betreffend - sowie allgemein im Gleisbett und an einer Gleis-Weiche und bei Einrichtungen zum Verlassen des einen Fahrwegs in Richtung eines anderen bei spurgeführten Systemen zu berücksichtigen wären.
  • ALLGEMEINER HINTERGRUND
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gleis-System mit Spindelbaugruppe im Eisenbahnbereich mit integriertem Sensor gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche. Spindeltriebe sind hier zum Beispiel als Teil von Stellantrieben bekannt, wie z. B. die EP 0 784 174 A2 veranschaulicht.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Gattungsgemäße Spindeln umfassen eine integrale, endocorporale Sensoreinheit, wie sie die Anmelderin z. B. In der DE 20 2020 103 194 U1 vorschlägt.
  • Durch die endocorporale Anordnung sind Sensor-Baugruppen vor direkter Bewitterung und direktem Zugriff/ direkter Einwirkung geschützt und können zuverlässiger und langfristiger Messwerte für Steuer- sowie Regel-Systeme bereitstellen. Überraschender Weise finden sich im Markt der Spindeltriebe im Bereich spurgeführter Systeme/ Eisenbahnbereich keine Produkte, welche Sensorik wie vorbeschrieben als innovative und nützliche Baugruppe - insbesondere für spurgeführte Verkehre/ Gleis-Systeme - vorschlagen oder erläutern. Die Erfinder gehen davon aus, dass die erheblich höheren Anforderungen im ÖPNV- und Transport-Bereich der Schiene bezüglich Qualität und Lebenserwartung dies begründen: Legierungen, welche in Kraft-belasteter Mechanik eine Lebenserwartung von 25 bis 50 Jahre aufweisen und Steuer- sowie Regel-Baugruppen, welche gleichsinnig ausgebildet im Freien ähnliche Leistungsmerkmale bieten, sind hier nicht als Kombination etabliert. Gerade Steuer- und Regel-Baugruppen für digitale Prozessführung werden hier abweichend in etablierter Weise in eigenen Gehäusen angeordnet und Steuer- und Regel-Kreise werden dadurch komplex und kostspielig. Der Anmelderin sind Legierungen und Mechanik passender Qualität geläufig, aber das Anordnen von Steuer- und Regel-Baugruppen in solchen mechanischen Komponenten ist im Eisenbahnbereich bis jetzt nicht erkennbar Gegenstand von Diskussionen gewesen. Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Innovation in der Grundidee auf diesen Bereich allgemein ausgerichtet.
  • Aus der WO2019/063263 A1 ist ein Verfahren zum Analysieren eines langlebigen Weichenantriebs bekannt, bei dem mindestens ein Sensor an oder in dem Außengehäuse eines Weichenantriebs angeordnet ist. Zum Schutz des Sensors vor Umwelteinflüssen wird ein zusätzliches, separates Sensor-Gehäuse vorgeschlagen. Alternative SchutzMöglichkeiten des Sensors werden nicht diskutiert.
  • Aus der KR 10 2019 003 668 2 A ist gleichsinnig ein Drehmoment-Sensor für Gleis-Systeme bekannt, welcher zwischen eine Spindel und einen Antrieb als zusätzliche Baugruppe einzubauen ist. Auch hier ist der Sensor als separate und ergänzend einbaubare Einheit vorgesehen, welche ggf. über ein eigenes Gehäuse zusätzlich geschützt werden könnte.
  • Aus der WO 2004/076257 A1 ist eine Einrichtung zur Überwachung einer rotierenden Welle und daran befestigter Anbauten wie Räder, Bremsscheiben und andere Elemente bekannt, bei der Sensoren in der Hohlachse eines Schienenfahrzeugs befestigt sind. Der Hohlraum wird endständig mit Deckeln abgedeckt, was das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit nicht vollständig verhindert. Nachteilig wird auch hier der notwendigen Verkapselung der Sensoren nicht Rechnung getragen, sodass die Sensoren auch hier mit eigenen, separaten Gehäuse auszurüsten wären.
  • Mithin besteht nach wie vor die Aufgabe, eine Bauweise vorzuschlagen, bei der eine Spindelbaugruppe im Eisenbahnbereich langlebig und robust mit zusätzlichen Sensoren ausrüstbar ist.
  • Die Lösung der Aufgabe, eine Spindelbaugruppe und ein Gleis-System mit Spindelbaugruppe im Eisenbahnbereich mit neuen, langlebigen Sensoren für Steuer- und Regel-Kreise auszurüsten, welche einem zunehmenden Bedarf an digitaler Prozessführung Rechnung tragen, erfolgt gemäß der Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 10. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung. Die Erfinder erklären sich den langjährig ungedeckten Bedarf nach digitaler Mess- und Regel-Technik im Gleisbereich wie folgt: Grundsätzlich ist der Bereich des Schienenverkehrs neben der direkten Bewitterung starken und belastenden Vibrationen und Erschütterungen ausgesetzt aber auch Manipulationsversuchen Dritter (Eingriffe). Bekannte Mess- und Regel-Technik versagte daher häufig oder war zu teuer, um breit Anwendung zu finden. Fortschritte im industriellen Qualitätsmanagement haben dann allmählich zu deutlich gleichmäßigeren und einheitlichen Qualitäten von Legierungsbestandteilen geführt. Weiterhin hat die Weiterentwicklung der Steuer- und Regel-Baugruppen für Stellantriebe zu gleichmäßigeren und besser kontrollierten Antriebskräften geführt. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren kann erklären, warum eine üblicher Weise als Vollkörper gefertigte industrielle Spindel für das Ausbringen von Zug- oder Druck-Kräften im Kilo- bis Tonnen-Bereich überraschend mit einem innenliegenden Hohlraum versehen und über diesen mit zusätzlicher Mess- und Regel-Technik, umfassend Kraftsensoren für Druck- sowie Scher-Kräfte, ausgerüstet werden kann, ohne dass Lebenserwartung oder Performance beeinträchtigt werden. Fachleuten im hier relevanten Bereich ist zudem nicht bewusst, dass die Spindeltriebe für Gleisweichen in ihren Sicherheits-Margen für den Tonnenbereich ausgelegt sind; die üblichen, zum Teil auch händisch betätigbaren Weichensysteme benötigen für normalen (Regel-)Betrieb deutlich geringere Kräfte. Mithin ist den Konstrukteuren in diesem Bereich nicht bewusst, dass die hier in Gehäusen verbauten Spindelbaugruppen mit Spindelbaugruppen für Lasten im Tonnenbereich identisch sind. Zudem entspricht eine Änderung der Mechanik nicht den etablierten Herangehensweisen in diesem Bereich. Vielmehr wird ein Gleis-System wie z. B. die Bahninfrastruktur von ihren Betreibern als komplexes System angesehen, bestehend aus Unter- und Oberbau, Gleisen, Oberleitung sowie dem Signal-, Zugleit- beziehungsweise Zugsicherungssystem. Erst das fein abgestimmte Zusammenspiel langlebiger und robusten Komponenten inklusive dem rollenden Material erlaubt den reibungslosen und vor allem sicheren Schienenschnellverkehr. Dieser Sicherheit werden auf etablierte Weise die Design- und Handlungs-Strategien untergeordnet und regelmäßig wird solide Langlebigkeit einer möglichen Verbesserung vorgezogen, um Ausfallzeiten und Ausfallkosten minimal zu halten.
  • Weiterhin haben sich drahtlose Maßnahmen wie Datenkommunikation, Nahfeld-Aufladung, Energy Harvesting oder auch LAN-Fähigkeit von Baugruppen in technisch parallelen Bereichen entwickelt: Was in trockenen Räumen, Gebäuden und mit Mobiltelefonen funktioniert, versagt regelmäßig bei direkter Bewitterung im Freien. Entsprechend sehen Datenerfassungs-Geräte im Bereich der Eisenbahn-Technik stets Datenleitungen, gekapselte Gehäuse und schwere, dauerhafte Montage-Mechaniken vor. Somit ist einem Fachmann im hier relevanten Bereich keine Maßnahme als ausreichend sicher und langlebig vertraut, welche auf drahtlose, stationäre Teil-Netzwerke oder komplex integrierte, unabhängige und vor Ort montierbare Baugruppen setzen würde.
  • Mithin wird vorliegend erstmals eine überraschend einfache und vorteilhafte Lösung vorgeschlagen, mit der diesem langjährigen Bedarf in diesem speziellen Bereich entgegen den etablierten Vorurteilen, dass solche Bauteile nicht dauerhaft funktionieren werden, begegnet werden kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Erfindungsgemäß umfasst ein Gleis-System eine Spindelbaugruppe mit mindestens einem integriertem Sensor, wobei der mindestens eine Sensor über eine integrale und endocorporale Sensorbaugruppe im verschlossenen Inneren der für Lasten im Tonnenbereich ausgelegten Spindel in die Spindelbaugruppe integriert ist. 'endocorporal' bezeichnet hierbei in Analogie zum Begriff 'Endoskelett' die Anordnung der Sensorbaugruppe im Inneren eines Körpers und 'integral' weist auf die wirksame Anbindung an den Körper selbst hin: Die Sensorbaugruppe ist in den Körper so eingefügt, dass die Volumen-Zustände und Volumen-Eigenschaften des Körpers wie zum Beispiel elastische Deformation, Volumenleitfähigkeit, Temperatur, Temperaturgradient etc. erfassbar werden. Mithin bezeichnet 'integral' eine stoffliche und datentechnisch nutzbare Verbindung zwischen der endocorporalen Komponente und dem Körper selbst. Vorliegend handelt es sich bei dem Körper um eine Spindel; Leitfähigkeiten, einwirkende Kräfte und Temperatur sind in ihren Beträgen und Gradienten durch die so eingefügte Sensorbaugruppe zum Beispiel erfassbar. Die Sensorbaugruppe ist somit in die Spindelbaugruppe spezifisch integriert. Bezüglich möglicher, zusätzlicher Merkmale, Funktionen und Maßnahmen für eine solche Spindelbaugruppe wird auf die Lehre der DE 20 2020 103 194 U1 und der darin zitierten Dokumente verwiesen; die Sensorbaugruppe ist übereinstimmend mit der Lehre dieses Dokuments in dem im Betrieb geschlossenen Innenvolumen einer mechanischen Komponente einer Spindelbaugruppe integriert; die nach außen dicht umschließende Komponente schließt direkte Bewitterung aus und ist in der Legierung auf durchgehende, langlebige Funktion, bevorzugt auf eine Funktion von 25 bis 50 Jahren, ausgelegt und bietet dadurch einer innenseitig angeordneten Sensorbaugruppe direkt und ohne weitere Gehäuse oder zusätzlich Maßnahmen den notwendigen, qualitativ hochwertigen Schutz.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG UND VORTEILHAFTER MERKMALE
  • Im erfindungsgemäßen Gleis-System, umfassend eine Spindelbaugruppe mit mindestens einem integriertem Sensor, ist der mindestens eine Sensor über eine integrale und endocorporale Sensorbaugruppe im verschlossenen Inneren der für Lasten im Tonnenbereich ausgelegten Spindel in die Spindelbaugruppe integriert. Dadurch wird es erstmals möglich, über Messdaten wie z. B. Leitfähigkeiten, Spannungen, Kräfte, Drehmomente oder auch Datengruppen wie frequenzabhängige Leitfähigkeit, frequenzabhängige Ultraschall-Resonanz, frequenzabhängige Durchlässigkeit oder Resonanz für Radiowellen oder Gruppenleitfähigkeit ganzer, mechanischer Baugruppen wie z. B. einer Gleisweiche, Aussagen zu verschiedenen Zuständen eines im Freienn befindlichen Gleis-Systems mit überraschender Genauigkeit abzuleiten. So können bevorzugt für offene Gleis-Systeme auf offener Strecke, in Tunneln, in Bahnhöfen und auch in unterirdischen Streckenabschnitten sicher und dauerhaft Daten generiert, gesammelt, ausgewertet und zur Steuerung und/oder Regelung herangezogen werden. Bevorzugt gekoppelt mit ergänzenden Daten wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder auch Temperaturgradienten können Betriebszustände in verbesserter Qualität und Dauerhaftigkeit quantitativ bewertet und zu Steuer- sowie Regel-Aufgaben herangezogen werden und die Betriebs-Sicherheit und -Beständigkeit kann erhöht werden. Übergeordnete Mess- und Regel-Systeme des Gleis-Systems werden dadurch effektiver und präziser und der Betrieb des Gleis-Systems wird insgesamt effizienter.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe im Abzweigbereich in einem Spur-geführten System angeordnet. Abzweigbereiche bei denen ein Spurwechsel eines Fahrzeugs auf durch Gleise vorgegebene Spur-Wege vorgesehen ist, sind regelmäßig neuralgische Punkte: Durch den Spurwechsel werden Übergangsbereiche vermehrt belastet und führen im Störungsfall zu einem Betriebsstopp für sämtliche sich dort kreuzenden Spuren. Durch die verbesserte Kontrolle eines solchen Bereichs mit langlebigen und wirksam geschützten Sensoren können solche Störungsfälle schon im/ vor Beginn detektiert und über geeignete Maßnahmen vermieden werden.
  • Besonders bevorzugt ist die Spindelbaugruppe im Gleisbettbereich angeordnet; der Gleisbettbereich ist als freier, flächig zugänglicher Bereich direkter Bewitterung ausgesetzt und dadurch besonders störanfällig bei rasch wechselnden Witterungsbedingungen; Erfassung der notwendigen und ausübbaren Betriebskräfte und begleitender, akustischer Kennzeichen im Betrieb erlauben hier gleichsinnig eine verbesserte Analyse des IST-Zustands; so können Spur-Wechsel-Bereiche wirksamer durch vorbeugende Maßnahmen im Betrieb gehalten werden. Besonders bevorzugt ist eine Spindelbaugruppe in mindestens einem gekapselten Stellmotor einer Gleisweiche angeordnet. Der bereits gekapselte Motor ist doppelt nach Außen hin abgeschirmt und bietet eine besonders robuste, Zeit einsparende und sichere Möglichkeit (da außerhalb des Fahrwegs), Mess- und Regel-Technik in ein bestehendes System als Wartungs- sowie Austausch-Element zu integrieren, ohne dass das System an sich geändert oder ergänzt werden muss, lediglich wird die analoge Spindel gegen die smarte Spindel ausgetauscht. Besonders vorteilhaft ist Letzteres mit einer Drahtlos-Kommunikation über die Sensorbaugruppe kombiniert, um direkt über vorhandene oder parallele oder zusätzliche Funknetze, bevorzugt das WLAN-Funknetz vorbeifahrender Züge, Daten abzugleichen und aktuell zu halten.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe Zustände eines Bahn-technischen Systems erfassend und digital und/oder analog an Mess- und Regel-Systeme weiterleitend ausgebildet, durch Verwenden beständiger (z.B. gegen Öle) Kabelmantel sind diese ausreichend gegen im Bahnbetrieb vorherrschende Flüssigsstoffe geschützt.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe über eine digitale und/oder analoge Kommunikation in bestehende und parallele Systeme integriert.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe mit weiteren Spindelbaugruppen gleicher Art über eine digitale Kommunikation zu einem peer-to-peer Netzwerk für Notfälle verbindbar.
  • Bevorzugt umfasst die Spindelbaugruppe eine werkzeugfreie Schnellspann-Vorrichtung mit Diebstahlsicherung, eine Energieversorgung und einen Sender und trägt einer Anwendung mit eingeschränkten, gegebenen Platzverhältnissen Rechnung.
  • Bevorzugt ist in der Spindelbaugruppe ein elektrischer Spindeltrieb Bewegungs- und Kraft-Profile pneumatisch geregelter Schubmechaniken nachbildend ausgebildet.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Baugruppe zur Synchronisation mit einem Zeitsignal.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Multiplex-Baugruppe, über welche Datenpakete synchronisierend mit weiteren Spindelbaugruppen gleicher Art austauschbar sind. In besonders bevorzugter Kombination mit einer Baugruppe zur Synchronisation mit einem Zeitsignal können mehrere Spindelbaugruppen an verschiedenen Kraftangriffspunkten im Synchronlauf betrieben werden. Das gleichmäßige, gleichförmige Verlagern aber auch das effiziente Einstellen vor erstmaliger Nutzung langer Gleis-Segmente wie sie zum Beispiel bei Hochgeschwindigkeits-Weichen benötigt werden, kann so effizienter und mit weniger Verschleiß erfolgen und regelmäßig überprüft werden. Weiterhin ermöglichen die Sensorpakete bei jedem Kraftangriffspunkt eine Datenerfassung der begleitenden Reib- und Deformations-Kräfte und können Verschleiß, Verschmutzung und auch sich anstauende Verunreinigungen im Weichen-System früher und effizienter detektieren. Notwendigkeit und Art einer Wartung des Gleis-Systems in diesem Abschnitt, insbesondere im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Weichen, wird dadurch besser erkannt und die Betriebssicherheit und Ausfallsicherheit erhöht.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe im Gleisbettbereich/ Oberbaubereich angeordnet. Der Gleisbettbereich ist regelmäßig hohen Belastungen ausgesetzt, welche sowohl direkte Bewitterung als auch Vibrationen und freigesetzte Betriebsmittel und Rieselverlusten durch Züge und Güterwagen umfasst. Hinzu kommen natürliche Belastungen durch Pflanzenbewuchs, Nagetierpopulationen sowie Setzbewegungen im Untergrund/ Unterbau und Oberbau. Gleichmäßige und Kraft aufnehmende Verbindung von Schwellen, Gleisen und Gleisbett sind zu kontrollieren. Spannungen in den Gleisen, atypische Vibrationen in der Nutzung und durch Befahrung und auch elastische Deformationen und damit einhergehende Änderungen der Klangcharakterisitk und Leitfähigkeit indizieren hier unzulässige Abweichungen von einem Soll-Zustand. Bevorzugt werden die mit dem vorliegend beanspruchten Gegenstand zugänglichen Messdaten an ein System zur Zustandsüberwachung übergeben; ein System zur Zustandsüberwachung korreliert Messwerte während und außerhalb der Nutzungszeiten und kann erste Abweichungen der IST-Werte von SOLL-Werten mit möglichen Fehlerursachen korrelieren und diese vorteilhaft über weitere Messwerterfassungen korrelieren/ kontrollieren und/oder bestätigen oder widerlegen; eine Betriebszustands-Überwachung wird so zugänglich, welche vorteilhaft den Eisenbahnoberbau als Ganzes umfassen und Wartungen, Reparaturen und Betriebs-Sicherheit vorteilhaft verbessern kann.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe Teil einer Weichen-Mechanik. In einer Weichen-Mechanik kommen zu den allgemeinen Belastungen im Gleisbett noch mögliche Blockaden, Deformationen oder Korrosion der für die Funktion notwendig beweglichen, aneinander angelenkten Komponenten hinzu; weiterhin können die bewegten Komponenten durch Fremdkörper, Vereisung, Deformation oder Korrosion gehemmt oder in ihrer Funktion komplett beeinträchtigt sein. Unstete Kraft- oder Drehmoment-Änderung, Geräusche im Betrieb, unstete Änderungen in Gleitreibung und/oder Haftreibung, unstet ansteigende Verfahrkräfte, starke Änderungen von Gruppenleitfähigkeiten sowie atypische Betriebsgeräusche indizieren Betriebszustände, welche vorteilhaft mit vorbeugendem Eingriff vor Ort einen Systemausfall und Standzeiten sowie die damit verbundenen Kosten verhindern können.
  • Bevorzugt umfasst die Spindel mindestens einen zumindest anteilig in das Gewinde eingelegten Draht, welcher als Antenne, bevorzugt als Daten-Antenne und/oder Lade-Antenne, verwendbar ist; das drahtlose Laden und/oder Kommunizieren ermöglicht zeitsparend das Auswerten sowie Aufladen über etablierte Nahbereichs-Sender und Empfänger, ohne dass ein Ausbau oder der Anschluss an eine Auswerteinheit notwendig wird.
  • Besonders bevorzugt dient mindestens ein Kondensator mit hoher Kapazität, auch als Ultracap bezeichnet, als Energiespeicher; Kondensatoren bieten im Vergleich zu etablierten Batterien sehr viel mehr Lade- und Entlade-Zyklen und eine bessere Stromfestigkeit bei schnellem Aufladen in kurzer Zeit.
  • Besonders bevorzugt werden Verfahrkräfte sowie Verfahrwege erfasst und zur digitalen Regelung der Verfahrgeschwindigkeit und/oder der Verfahrkraft herangezogen; Anschlags- sowie End-Punkte während des Verfahrens von mechanischen Komponenten von einer Stellung in die andere können iterativ oder auch entsprechend einer digital hinterlegten, durch Berechnung, Fourier-Transformation oder Approximation ermittelten Steuerzeichenkette geregelt werden; vorteilhaft können so digital weiche und schonende Start-, Verfahr- und Brems-Geschwindigkeiten und/oder -Kräfte geregelt und/oder gesteuert werden. Das digitale Nachbilden von etablierten, hydraulischen oder pneumatischen Komponenten wie z. B. Brems-, Puffer- oder Hemm-Zylindern wird so erstmals zugänglich.
  • Bevorzugt ist die Spindelbaugruppe mit elektrisch messbarem Kontakt zu mindestens einem Teil des Gleisbetts angeordnet. Durch Verwendung elektrisch zumindest ableitend eingestellter Werkstoffe und Schmiermittel kann ein Stromsignal gezielt über sämtliche, mechanisch miteinander gekoppelte Komponenten in die Erde eingespeist werden; bevorzugt erlaubt Analyse des über die Erde abfließenden Restsignals, Abgleich mit hinterlegten Datensätzen und Korrelation mit bekannten Änderungen für Erdfeuchte, Luftfeuchtigkeit und Temperatur die Überprüfung einer gesamten Baugruppe auf ein Mal. Vorteilhaft kann durch sukzessives Vorspannen des Spindeltriebs in Ein- oder Ausfahr-Stellung mit eingestelltem Drehmoment abwechselnd die für Einfuhr sowie Ausfuhr notwendige Gleitfläche separat geprüft und eine exaktere Prüfung der Spindeltrieb-Komponenten durchgeführt werden.
  • Besonders bevorzugt ermöglicht eine Analyse von Messwerten eine Zuordnung einer Abweichung; durch Korrelation von Werten während des Betriebs und außerhalb des Betriebs wird vorteilhaft eine Schlussfolgerung möglich, ob der Grund für die Abweichung der Mechanik der Baugruppe oder dem Aufbau und Zustand des umgebenden Gleisbetts und Bahnoberbaus oder beidem zuzuordnen ist; die notwendige Wartung oder Reparatur kann so vorteilhaft direkt z. B. auf Gleisbett, Gleiskörper, Antrieb oder Spindelbaugruppe einzeln oder in Kombination ausgerichtet werden. Das Warten und Instandhalten des gesamten Bahnoberbaus kann dadurch effizienter, schneller und günstiger geregelt werden, Unterbrechungen werden reduziert, missbräuchliche Nutzung und unzureichende Instandhaltung/ -setzung detektiert.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Wechselstromsignal-Emitterbaugruppe. Ein Wechselstromsignal mit voreingestellter Frequenz wird kapazitive Widerstände, welche sich bei der Frequenz kaum aufladen, nicht wahrnehmen. Mithin erlaubt ein Wechselstromsignal konstanter Frequenz eine selektive Überprüfung charakteristischer Wechselstromwiderstände von Baugruppenteilen bei ermittelten, vorgegebenen Frequenzen.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Wechselstromsignal-Detektorbaugruppe, besonders bevorzugt eine Impedanz-Analyse-Baugruppe. Frequenz-aufgelöste Analyse einer Wechselstromleitfähigkeit ergibt für Volumenleitfähigkeiten, Korngrenzleitfähigkeiten und Oberflächenleitfähigkeiten sowie kapazitive und induktive Baugruppen oder Anteile häufig separierbare Anteile; mithin kann vorteilhaft mit variierter Frequenz und nachfolgender Analyse der Impedanz eine komplette, leitfähig miteinander verbundene Baugruppe auf Gleichmäßigkeit und Konstanz der Korngrenzen, Volumina und Oberflächen geprüft werden. Korrosion, Mikrorisse, Risse, Fremdbeiträge durch Eis, Rost oder eingeklemmte Fremdkörper können vorteilhaft verbessert erkannt, konkreteren Abschnitten zugeordnet und in Steuer- sowie Regel-Kreisen berücksichtigt werden.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Baugruppe zur drahtlosen Datenkommunikation; eine Funkverbindung, besonders bevorzugt eine Funkverbindung über die jeweiligen WLAN-Netze vorbeifahrender Züge, erlaubt das direkte Austauschen von Messdaten. Abfragen und Regelkreisbefehlen.
  • Bevorzugt umfasst der Sensor eine Multiplex-Baugruppe, über welche Datenpakete einem Versorgungsstrom weiterer Baugruppen modulierend überlagert ausgebbar, bevorzugt bidirektional erzeugbar, sind. Vorteilhaft kann eine Stromversorgungsleitung durch Modulation und parasitäre Signal-Überlagerung des darin verfügbaren Stroms parallel als Daten-Anbindung genutzt werden; vorteilhaft ermöglicht dies einen Datenaustausch ohne zusätzliche, physische Datenleitungen.
  • Bevorzugt erfolgt der Datenaustausch verschlüsselt; vorteilhaft erschwert dies den Eingriff oder das Mitlesen durch unbefugte Dritte.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen. Die vorbeschriebenen Merkmale und Vorteile und nachfolgenden Ausführungsbeispiele sind - sofern nicht explizit als solche beschrieben - nicht als abschließende Merkmalskombinationen aufzufassen. Zusätzliche, vorteilhafte Merkmale und zusätzliche Merkmalskombinationen, wie sie in der Beschreibung erläutert und gemäß den hier zitierten Dokumenten und ihrem Stand der Technik verfügbar sind, können im Rahmen der unabhängigen Ansprüche im beanspruchten Gegenstand sowohl einzeln als auch abweichend kombiniert verwirklicht werden, ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen würde.
  • DETAILLIERTE ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG ANHAND VON AUSFÜHRUNGBEISPIELEN
  • In vorteilhafter Ausführungsform weist eine erfindungsgemäße Spindelbaugruppe im Eisenbahnbereich mindestens einen integrierten Sensor auf. Der mindestens eine Sensor ist als integrale und endocorporale Sensorbaugruppe in die Spindel einer Spindelbaugruppe integriert. Die Spindelbaugruppe ist im Gleisbettbereich angeordnet und Teil einer Weichen-Mechanik. Die Spindelbaugruppe ist mit elektrisch messbarem Kontakt zu mindestens einem Teil des Gleisbetts montiert. Der Sensor umfasst eine Wechselstromsignal-Emitterbaugruppe mit Wechselstromsignal-Detektorbaugruppe und Impedanz-Analyse-Baugruppe. Über einen Mikrospeichercontroller, bevorzugt einen FRAM-Mikrocontroller mit nichtflüchtigem Speicher mit verbesserter Ausfallsicherheit, umfasst der Sensor eine Baugruppe zur drahtlosen Datenkommunikation. Weiterhin umfasst der Sensor eine Multiplex-Baugruppe, über welche Datenpakete einem Versorgungsstrom weiterer Baugruppen modulierend überlagert ausgebbar, bevorzugt bidirektional erzeugbar, sind.
  • Durch im Inneren einer Spindel angeordnete Sensor-Baugruppen wird so die etabliert langlebige Spindel mindestens eines Spindeltriebs einer Gleisweiche erstmals zu einer kommunikationsfähigen Daten-Erfassungs-Einheit, welche Messwerte erfassen und auswerten und Betriebszustände bewerten und mitteilen kann.
  • In vorteilhafter Ausführungsform werden Sensordaten zur Prüfung des Zustandes von Baugruppen im Eisenbahnbereich herangezogen. Die Sensordaten umfassen dabei bevorzugt mindestens ein Datenpaket aus einer Gruppe von Datenpaketen, die Gruppe von Datenpaketen umfassend, bevorzugt bestehend aus, Ultraschall-Echo, Ultraschall-Echo mit variierter Frequenz, Wechselstromwiderstand, Wechselstromwiderstand mit variierter Frequenz, Frequenz und Intensität einer Resonanz-Schwingung, elektrischer Widerstand, elektrischer Widerstand eines Gleisabschnitts, elektrischer Widerstand eines Gleisbett-Abschnitts, elektrischer Widerstand mindestens einer Bahnschwelle, elektrischer Widerstand der Gleis-Oberfläche, elektrischer Volumen-Widerstand von Komponenten der Gleisweiche, Elektrischer Korngrenz-Widerstand von Komponenten der Gleisweiche, Gleistemperatur, Gleisbett-Temperatur, Temperatur mindestens einer Komponente einer Weiche, Torsionsspannung, Resonanzfrequenz, Resonanzfrequenzen, Druck, Kraft, Drehmoment, Gleitreibung, Haftreibung, Leitfähigkeit, Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit, Erdfeuchtigkeit, Lokaltemperatur, Spannung, Strom, Schwingungsverhalten, Betriebsakustik.
  • Bevorzugt ermöglichen Mess- sowie Regel-Werte einen Rückschluss auf den Zustand von Baugruppen auch, bevorzugt ausschließlich, im Ruhezustand; dies trägt dem Problem Rechnung, dass etablierte Regelkreise häufig nur Messwerte im Betrieb erfassen und dann erst kurz vor der entscheidenden Funktion/Anwendung eine Fehler-Erkennung ermöglichen. Durch Messwert-Erfassung im Ruhezustand und/oder in einem Testbetrieb mit geringem Verfahrweg können Mängel besser außerhalb des Betriebs erkannt und behoben werden, wodurch die Ausfallsicherheit des Gesamtsystems vorteilhaft erhöht wird. Hierbei sind auch im Ruhezustand des Spindeltriebs, also nach einem Stellvorgang einer Weiche, Messungen möglich und vorteilhaft vorgesehen. Hierbei kann auch die Spindel selbst über ihre Leitfähigkeit und die mechanische, oft leitfähige, Anbindung an das Gleis-System als Datenquelle Verwendung finden. Eine erfindungsgemäß ausgerüstete Spindel kommt somit bevorzugt dauerhaft - während des Betriebs / Umlegens einer Weiche und auch danach / bei Überfahrt von Zügen als Messpunkt zum Tragen. Eine Kommunikation sowie messtechnische, zusätzliche Erfassung von und mit den passierenden Zügen und digital kommunikationsfähigen Verkehrsteilnehmern bietet dabei einen Verbund von Daten-Netzen, welcher besonders bevorzugt durch parallele, redundante Übertragung wichtiger Zustandsdaten die Betriebssicherheit erhöhen und Ausfälle sowie Unfälle verbessert vermeiden kann; besonders vorteilhaft können so bei flächig umschließend angeordneten Messpunkten Aussagen zur Position weiterer Verkehrsteilnehmer wie Kraftwagen oder Fußgänger mit mobilen Endgeräten relativ zum Gleis-System erzeugt und das Risiko einer Blockade eines Gleises durch Personen oder Kraftwagen besser bewertet und Blockaden frühzeitiger erkannt werden.
  • Der prüfbare Zustand umfasst dabei bevorzugt mindestens eine Eigenschaft aus einer Gruppe von Eigenschaften, die Gruppe von Eigenschaften umfassend, bevorzugt bestehend aus, Rissfreiheit von Gleisabschnitten, Festigkeit von Gleisabschnitten, Befestigung von Gleisabschnitten, Rissfreiheit von Schwellenkörpern, Gleichmäßigkeit des Gleisbettes, Deformation durch Zuglast eines vorbeifahrenden/ über den Abschnitt fahrenden Zugs, Zugteils, Lokomotive, Waggon, Arbeitseinheit, Vibration durch einen vorbeifahrenden/ über den Abschnitt fahrenden Zugs, Zugteils, Lokomotive, Waggon, Arbeitseinheit Zug, Temperatur im und außerhalb Betrieb, Torsion im Gleiskörper, thermische Spannung im Gleiskörper, Position einer Gleisweiche, mechanische Koppelung innerhalb der Gleisweichen-Mechanik, Spiel der Gleisweichen-Mechanik, Korrosion der Gleisweiche, veränderter Oberflächenstruktur einer Baugruppe oder Komponente, Auftreten eines Stick-Slip Effekts in der Baugruppe, Materialverformungen, z.B. aufgrund von Temperaturschwankungen, Materialverformungen aufgrund von freigesetzten Spannungen im Material, Steigungsfehler in der Spindel, Steigungsfehler in der Mutter, Fließfähigkeit der Schmiermittel, Rissfreiheit einer Spindel, Rissfreiheit eines Spindelgehäuses, zulässige Vorspannung einer Kugelrollspindel, zulässige Spannung innerhalb eines Spindeltriebs, zulässige Korngrenzleitfähigkeit einer Baugruppe, Mikroriss-Freiheit, zulässige Relationen der Betriebskräfte, SOLL-Wert eines Frequenzmusters im Betrieb, SOLL-Wert eines Frequenzmusters bei vorbeifahrendem Zug, SOLL-Wert eines akustischen Frequenzmusters, Zustand von Radreifen, Zustand von Weichen-Komponenten einer Gleisweiche, Keimfreiheit von Schmierstoffen, Überlast durch fehlerhafte Schmierstoffe, Riss Bruch oder thermische Deformation in/an einem Spindeltrieb, Verunreinigung an/in Gleitflächen, Schmierstoffmangel, Korrosion, zulässiger Drehzahl- und/oder Vorschub-Bereich, zulässiger Drehmomentbereich, Beweglichkeit einer Gleisweiche, Temperatur einer Gleisweiche, Torsion in einer Gleisweiche, Vereisungsgrad einer Gleisweiche, Abweichungen der aktuellen IST-Werte von SOLL-Betriebsparametern, Unstetigkeiten bei sich ändernden Betriebsparametern, Grenzwertüberschreitung bei Betriebsparametern, Funktionsausfall, Mangelwarnung, notwendige Wartung, notwendige Sperrung.
  • In vorteilhafter Ausführungsform sind sämtliche Sensor-Baugruppen und drahtlose Schnittstellen für Kommunikation und/oder Energieversorgung im Inneren einer Spindelbaugruppe angeordnet; eine solche Spindelbaugruppe ermöglicht bereits im Austausch des vorhandenen Spindeltriebs das Nachrüsten eines Weichensystems mit den im Inneren bereitgestellten Funktionen. Auch kann mittels Sensor-Baugruppen eine hilfsweise Leit- und Sicherungstechnik, z.B. auch in Bauzuständen oder für temporäre Infrastrukturen dargestellt werden. Besonders bevorzugt können Baugruppen mit Elektronik mit geringem Energiebedarf mit Energiespeichern hoher Leistungsfähigkeit ausgestattet und bei Unterschreiten von 10% der ursprünglich gespeicherten Energiemenge (oder maximaler Speicherstände durch Verlust von Akkukapazitäten) als Ganzes durch eine komplette, mit neuem Energiespeicher ausgerüstete Baugruppe ausgetauscht werden; dieser bevorzugt werkzeuglose Austausch ermöglicht kürzeste Wartungszeiten im Gleis, sorgfältige Analyse der genutzten Baugruppen während des Aufladens und leistungsbezogene Abrechnung der Bauteil-Verwendung; Letzteres erhöht die Wirtschaftlichkeit möglichst langlebiger und dauerhafter Produkte und trägt wirksam zur Entwicklung dauerhafter Baugruppen bei.
  • Problematisch bei den etablierten Systemen ist, dass diese für zusätzliche oder auch neue Sensoren und Sensorbaugruppen eine komplexe, mechanische und zeitraubende, digitale Integration in die bestehende Analyselandschaft und Infrastruktur erfordern. Erstmals ermöglicht es das beanspruchte System in vorteilhafter Ausführungsform, diesen Nachteil zu überwinden. Es erlaubt durch die mechanische Trennung sogar einen Parallel- sowie Test-Betrieb, welcher bevorzugt als Teil eines strukturierten Analyseverfahrens zur Abschnitts-Analyse und Datenerfassung dienen kann; besonders bevorzugt ist die Spindelbaugruppe mit den integrierten Sensoren über BefestigungsMittel mit durchgehend identischem Maß montierbar, was die Menge an benötigtem und mitzuführendem Werkzeug reduziert und das Austauschen/Nachrüsten, auch temporär, vereinfacht/erleichtert, und vorteilhaft mit einer Diebstahlsicherung kombiniert, welche bei Lösen der mechanischen Verbindung, welche bevorzugt eine digitale oder Mess-Strom-technische Verbindung mit umfasst, einen Tracker und/oder eine Sperre aktiviert.
  • In vorteilhafter Ausführungsform ist die Spindelbaugruppe, bevorzugt über eine Rastmechanik, besonders bevorzugt gekoppelt mit einem Sicherungsverschluss mit digitalem und/oder mechanischem Schloss, über eine einzige Ausklink- sowie Entnahme-Bewegung ein- sowie aussetzbar ausgebildet. Das erlaubt vorteilhaft das direkte, schnelle Austauschen gegen eine funktionstüchtige Baugruppe. Wartung / Reparatur etc. kann so bei einer defekten Spindelbaugruppe außerhalb des Gleises stattfinden. Eingriffszeiten minimieren sich, die Gefahren aus dem Eisenbahnbetrieb für Arbeitnehmende sinken (anders als bei etablierten oder im Gleis verbauten Detektoren, die durch Personal auf der Schwelle oder am Schienensteg mit unvermeidbaren Aufenthaltszeiten im Gleis installiert werden müssen). Wartung wird somit sicherer, schneller und effizienter.
  • Bevorzugt erlaubt in vorteilhafter Baugruppe mit erfindungsgemäßem Spindeltrieb ein erster Spindeltrieb das kraftschlüssige Einbinden der Baugruppe in das Gleis-System, während ein zweiter Spindeltrieb die ggf. notwendige Stellfunktion bereitstellen kann, während weiterhin eine Stromversorgung und ein Rechner-implementiertes Programm, vorteilhaft abgesichert über eine drahtlose Zwei-Faktoren-Authentifizierung, auch als 2FA abgekürzt, das automatische Einsetzen/Entnehmen und Festschrauben/Freigeben durch den ersten Spindeltrieb steuert; vor diesem Hintergrund schlägt das vorliegende Dokument auch eine autarke Sensorbaugruppe als Teil eines Gleis-Systems vor, bei welcher ein erfindungsgemäßer Spindeltrieb die notwendige Stabilität der mechanischen Anbindung an das Gleis-System vorteilhaft bereitstellen kann und dem Gleis-System so mit einem ausreichend stabilen und besonders einfach zu montierenden Messpunkt für multiple Daten bereitstellt.
  • In vorteilhafter Weise ist die Spindelbaugruppe als Spindeltrieb für eine Weiche ausgelegt, umfassend eine Energieversorgung sowie einen Sender. Der Sender umfasst wiederum eine Plug-and-Play-fähige Schnittstelle; mithin kann die Baugruppe montiert und durch den ersten Betrieb automatisch in das dafür vorgesehene Datennetz, bevorzugt ein Funkdatennetz analog zu etablierten IoT-Cloud-Anwendungen, eingebunden werden.
  • In vorteilhafter Ausführungsform umfasst die Spindelbaugruppe, vorteilhaft ausgebildet als Spindeltrieb für eine Weiche, ergänzende Baugruppen, welche möglichen, zusätzlichen Anforderungen und Belastungen im Gleisbett Rechnung tragen. Je nach Aufbau und Struktur des Gleisbetts kann es bei unsachgemäßem Betrieb oder unzureichendem Aufbau häufiger zu außergewöhnlichen Schlag-, Stoß oder ScherBelastungen kommen oder zu Fremdeinwirkung umfassend Diebstahl kommen. Einer Belastung kann über verstärkte Komposit-Segmente und/oder Vibrations-Dämpfer zwischen kraftschlüssig verbundenen Segmenten begegnet werden; vorteilhaft werden so direkte Bewitterung/ Umwelteinflüsse einerseits und Verschleiß durch Vibration andererseits kombiniert vermieden und eine deutlich gesteigerte Lebenserwartung auch in widrigen Umgebungen ermöglicht.
  • In vorteilhafter Ausführungsform ist die Spindelbaugruppe in der Ausführung für Weichen auf einheitliche Befestigungsmittel ausgelegt, bevorzugt umfassend eine werkzeugfreie Schnellspann-Vorrichtung mit Diebstahlsicherung. Eine werkzeugfreie Schnellspann-Vorrichtung ermöglicht das händische Einsetzen sowie Ausklinken der Baugruppe; die Diebstahlsicherung ist mechanischer und/oder elektronischer Natur und gibt erst nach Einsetzen eines passend kodierten Schlüssels in ein Schloss und/oder Erfassung des Codes eine Sperre frei, welche den Schnellspann-Mechanismus bis dahin blockiert. Bevorzugt umfasst das Schloss eine Signal-Baugruppe zum Versenden eines Alarms bei unbefugtem Zugriffsversuch, besonders bevorzugt kombiniert mit einem GPS-Tracker.
  • Problematisch ist bei den etablierten Systemen, dass bei Austausch sowie Reparatur ganze Gleise stillgelegt werden müssen, was Ausfallzeiten und wirtschaftliche Verluste zur Folge hat. Mit der vorliegend vorgeschlagenen, vorteilhaft ausgelegten Montierbarkeit wird erstmals diesem Problem Rechnung getragen. Besonders vorteilhaft erlaubt eine schnelle, unproblematische Montage mit integrierter Diebstahlsicherung das Analysieren ganzer Netzabschnitte im laufenden Betrieb, besonders bevorzugt mit Sensorbaugruppen, welche über längere Gleisabschnitte Mess-Signale wechselseitig sendend und empfangend ausgebildet sind; vor diesem Hintergrund offenbart diese Beschreibung auch eine mögliche, neue Verwendung der hier vorgeschlagenen Baugruppe in einem QM-System.
  • Auch kann durch Auslesen der Daten durch mit dem Beheben der Störung beauftragte Arbeitende schnell und effizient von Außen festgestellt werden, ob eine angezeigte Störung des Weichenabschnittes aus dem Weichenantrieb oder dem Oberbau bzw. dem Gleisabschnitt resultiert. Dieses macht den Begang von Gleisabschnitten effizienter, die Störungsbehebung wird optimiert.
  • In vorteilhafter Ausführungsform umfasst die Spindelbaugruppe Einrichtungen zur Analyse von erfassten Daten; typische, relevante Informationen wie Typ des Zugs, Anzahl der Achsen, Achslasten, Geschwindigkeiten, zusätzliche oder abweichende Betriebsgeräusche, Gefahren- oder Versagens-Indikatoren können durch Abgleich mit hinterlegten Daten ermittelt, zusammengestellt und bereitgestellt werden. Problematisch ist bei den etablierten Systemen, dass sicherheitsrelevante Abweichungen bei den vorbeifahrenden Zügen spät oder gar nicht erfasst werden; diesem Problem trägt die hier vorgeschlagene Spindelbaugruppe erstmals Rechnung. Ungleiche Belastungen durch falsch beladene Waggons, akute und/oder dauerhafte Deformation des Gleiskörpers, Kompaktheit und Homogenität des Schotters, Hohllagen an oder unter den Schwellen, asymmetrische Belastung der Schienen und einhergehender, hoher Verschleiß sind Beispiele für Kenngrößen und detektierbare Abweichungen, welche durch rechtzeitige Berichtigung von rapide einander verstärkenden Gefahrenquellen mit nachfolgender Beschädigung/Zerstörung von Material wirksam begegnen können.
  • In vorteilhafter Ausführungsform können über die Spindelbaugruppe Kenngrößen wie Schienengüte, Schienenzustand, Betriebsgeräusche, Schwellenzustand, Vibrationen, Bewegungen im Gleisbett, Kleineisenzustand einzeln, bevorzugt korreliert, erfasst und zur Analyse im Betrieb herangezogen werden, um Wartung und Reparatur sowohl in Umfang und Ausmaß als auch im Identifizieren und Ausmerzen von Schadens-Quellen zu unterstützen und effizienter zu regeln.
  • In vorteilhafter Ausführungsform umfasst die Spindelbaugruppe Einrichtungen, welche Verschleiß direkt oder indirekt erfassen und quantifizieren können; besonders vorteilhaft ist dies mit einer Anbindung an ein integriertes oder per Datenstrom zugängliches Analyse-Modul kombinierbar. In der besonders bevorzugten Kombination kann erstmals die Arbeit oder auch Leistung der Spindelbaugruppe quantitativ erfasst werden, bevorzugt als Grundlage eines Leihkauf-Systems herangezogen werden: Mit quantifizierbarem Verschleiß kann erstmals eine solche Baugruppe für ein zuvor definiertes und zu bezahlendes Ausmaß an Leistung / Arbeitsleistung bereitgestellt werden. Vorteilhaft ermöglicht dies einen Optimalbetrieb, bei dem das ökologisch und ökonomisch Notwendige auf ein Minimum reduziert, die Lebensdauer auf ein Maximum gesteigert und die Unterbrechung des Betriebs minimiert wird.
  • In vorteilhafter Ausführungsform ist eine Spindelbaugruppe mit einer Datenbank verbindbar, umfassend Analysedaten eines virtuellen Betriebsmodells; solche Daten werden auch als 'Building Information Modelling' bezeichnet und häufig mit 'BIM' abgekürzt. Vorteilhaft kann passend zum Detaillierungsgrad eines BIM Modells eine Anbindung der aufgezeichneten und übermittelten Werte an eine Software zur Kontrolle und Optimierung technisch-gewerblicher Geschäftsprozesse erfolgen.
  • Vorteilhaft werden dabei relevante Daten, z.B. wie und wann etwas eingebaut wurde, wie viele Bewegungen eine Weiche schon erlebt hat, etc. pp, zu einer planmäßigen Instandhaltung herangezogen. Mithin wird hier auch die Verwendung eines Datenmodells als gemeinsame Daten- und Wissensplattform für alle Beteiligten offenbart, wobei das Datenmodell als Basis für die Entscheidungsfindung während der gesamten Lebensdauer einer Anlage (von der Entwurfs- und Bau- über die Nutzungsphase bis hin zum Rückbau) dient. Verschiedene Beteiligte können das BIM-System in den jeweiligen Lebenszyklusphasen der Anlage/ Weiche nutzen, um Informationen hinzuzufügen, abzurufen oder zu bearbeiten. Auf diese Weise unterstützen sie ihre eigene Arbeit ebenso wie die Arbeit anderer, da alle Beteiligten Zugang zu diesen Informationen haben.
  • In vorteilhafter Ausführungsform ist die Spindelbaugruppe auf datentechnische Integration in bestehende und parallele Systeme ausgelegt. Integration umfasst unmittelbar im Weichenantrieb anfallende Daten im Gegensatz zu indirekten Daten der etablierten Systeme, wie z. B. An/Aus-Ströme innerhalb der Schaltkästen oder an dritter Stelle erfasste Zugdaten, welche nur indirekte Rückschlüsse für den Weichenbetrieb zulassen.
  • Vorteilhaft ermöglicht eine autarke Installation Dritten zusätzliche Einblicke. Dritte sind dabei Hersteller, Anbieter oder Betreiber, Finanzierende von Gleistechnik oder auch Forschungsinstitute parallel zum Infrastrukturbetreiber selbst.
  • Vorteilhaft bekommen so Hersteller aber auch Behörden (z. B. Finanz-EBA, welches die eingesetzten Mittel überwacht) die Möglichkeit, eigenständig zusätzlich das Produkt im Betrieb zu überwachen und zu analysieren. Die dadurch geschaffene Transparenz ermöglicht zudem das direkte Einbinden von Forschung und Entwicklung im laufenden Betrieb.
  • Vorteilhaft können Hersteller so schnell und einfach eine neue Herangehensweise bei Vertrieb in Form garantierter Nutzungsdauern bei gegebenen Bedingungen testen und nachvollziehbar bepreisen. Wesentliche Faktoren wie z. B. Achslasten, Frachtleistungen, Taktfrequenzen, Geschwindigkeiten, Zugtypen, Übergänge von einem Gleis auf ein anderes bzw. Fahrten über Weichen sowie Temperaturen, Wetterbedingungen, Weichenheizungseinsätze, Instandhaltungszyklen und Zustand von Oberbau und/oder Weiche werden so erstmals im laufenden Betrieb bei minimalen bis gar keinen Ausfallzeiten korrelierbar.
  • Vorteilhaft können sowohl die Hersteller als auch Dienstleister/ Anbieter so neue Produkte inklusive Finanzierung, Service und Instandhaltung auf Basis belastbarer Praxisdaten hoch transparent zusammenstellen, anbieten und bei Bedarf auch während der Nutzung flexibel an die tatsächliche Nutzung anpassen.
  • In vorteilhafter Ausführungsform umfasst ein Weichensystem mit der beanspruchten Spindelbaugruppe eine Analyse-Baugruppe, welche für unterschiedliche Arbeitsbedingungen den jeweils optimalen Betriebsmodus der Spindel erfasst, speichert und nachfolgend vorgibt, wodurch die Spindel mit minimalstem Energiebedarf betreibar ist.
  • In vorteilhafter Ausführungsform ist die hier beanspruchte Gewindespindel mit einer endocorporalen Sensorpatrone ausgestattet, welche Messwert-Erfassung und - Kommunikation in Echtzeit im Sinne direkter Verfügbarkeit und/oder Auswertung der Daten, ermöglicht. Zustandsbasierte Wartung und Überwachung auf Basis von Deltamessungen, Trigger-Erkennungen, Identifikation von Schadensfrequenzen sowie Beschleunigungs-Sensoren werden im Vergleich zu etablierten Standard-Wartung in Abhängigkeit der Auslastung effizienter und kostengünstiger.
  • Besonders bevorzugt ermöglicht ergänzende Schwingungsüberwachung bei Weichenüberfahrten Rückschlüsse auf Zustände von Radlagern, Radscheiben und Wälzlagern der passierenden Fahrzeuge. Vorteilhaft kann dies über drahtlose Kommunikations-Schnittstellen direkt dem jeweiligen Fahrzeug mitgeteilt oder als Datenpaket während des Vorbeifahrens übergeben werden und ermöglicht somit dem Fuhrparkeigentümer/ -besitzer, bei Bedarf, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Überprüfung/ Instandhaltung bereitzustellen, aber auch dem Infrastrukturbereitsteller ggfs. einzugreifen
  • In vorteilhafter Ausführungsform umfasst die Spindelbaugruppe passiven und/oder aktiven Vandalismus- und Sabotageschutz. Passiver Vandalismus-Schutz umfasst Gehäuse und Abdeckungen, welche empfindliche oder sensible Baugruppen vor unbefugtem Zugang schützen, während aktiver Vandalismus-Schutz Sensoren und Alarmsysteme umfasst, welche Manipulationen detektieren, bevorzugt bewerten und per Alarmsignal anzeigen und übermitteln. Vorteilhaft sind die aktiven Elemente in die Baugruppe im Sensorenbereich mit integriert und können so ohne zusätzliche Montage- oder Gehäuse-Kosten einen erhöhten Schutz des Systems und des Netzes bereitstellen.
  • Vorteilhaft ermöglicht die Integration in eine Spindel ein Nachrüsten, ohne dass eine Änderung an etablierten Antrieben nötig wäre; auch ein Platzschaffen im/am Antrieb ist nicht notwendig. Gleichsinnig sind auch keine sicherheitsrelevanten Änderungen notwendig, denn es erfolgt lediglich eine Anpassung der Spindel im mechanisch nicht relevanten Innenbereich.
  • Für Gleisnetze mit bereits bestehenden Kontroll- und Predictive Maintenance Mechanismen bietet die vorgeschlagene Spindel-Baugruppe die vorteilhafte Möglichkeit eines zusätzlichen, redundanten Regelkreises im Sinne einer fail-safe-Absicherung durch Doppelsystem. Bevorzugt erfolgt dies in Kombination mit einem redundanten, zusätzlichen Software-System mit Drahtlos-Anbindung, wodurch auch die digitale Komponente wirksam und redundant als Parallelsystem aufgebaut wird und wirksam zu einer überlegenen Ausfallsicherheit beitragen kann. Besonders bevorzugt umfasst die Spindelbaugruppe eine Kommunikations-Baugruppe, welche mit angrenzenden Kommunikations-Baugruppen weiterer Spindelbaugruppen ein dezentrales peer-to-peer-Netzwerk aufbaut und ein paralleles Notfall-Kommunikations-Netzwerk für Betriebsdaten bereitstellt.
  • In weiterer, vorteilhafter Ausführungsform kommen mehrere, erfindungsgemäße Spindelbaugruppen in synchronisierter Regelung in einem Gleis-System im Bereich von Hochgeschwindigkeitsweichen zum Einsatz. Vorteilhaft werden dabei mindestens 3 Kraftangriffspunkte eines Weichen-Stellsystems und/oder eine Wärmeauskoppelung kombiniert in ihren Daten erfasst und zum synchronisierten Stellen der Weiche sowie Schalten von Enteisungsgmaßnahmen gekoppelt betrieben. Besonders bevorzugt werden bis zu 300 Meter, bevorzugt 150 bis 200m, lange Weichen-Segmente über acht erfindungsgemäß ausgerüstete und eingebundene Motoren genutzt, um eine Weichenzunge zu stellen, wobei weiterhin drei erfindungsgemäß ausgerüstete Antriebe einem Herzstück zugeordnet sind; vorteilhaft können so präzise gesteuerte und eingestellte Weichen im abzweigenden Ast mit bis zu 600 km/h, bevorzugt 200 bis 550 km/h, besonders bevorzugt um 250 km/h, befahren werden. Bei extremen Witterungsbedingungen wie z. B. im Winter ist das Gleis-System vorteilhaft in der Lage, über Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Leitfähigkeit der Gleis-Segmente untereinander und auch Verfahr-Widerstände und Kraftkurven im Betrieb die notwendige Eisfreiheit der Weiche exakter zu prüfen und vorteilhaft über kurzes Zuschalten von Heizungen oder Warmwasser-Sprühvorrichtungen sicherzustellen.
  • In weiterer, vorteilhafter Ausführungsform ist in ein Gleis-System eine Mehrzahl der erfindungsgemäßen Spindelbaugruppen in verschiedenen Funktionsbereichen, umfassend Gleisweichen-Antriebe, Kraft-Angriffspunkte und auch Messpunkte, flächig eingesetzt. Eine drahtlose Überwachung, Regelung und Steuerung des flächig so umschlossenen Bereichs eines Gleisbetts wird dadurch unter Erzeugung eines aussagekräftigen Datensatzes möglich. Durch einfaches Austauschen etablierter Gleisweichen-An(?)triebe mit baugleichen Baugruppen mit erfindungsgemäßer Spindel und Ergänzen mit Spindelbaugruppen mit Schnellspann-Vorrichtung und eigener Stromversorgung an weiteren, neuralgischen Punkten kann ein bestehendes Gleis-System ohne zusätzlich Hardware in kürzester Zeit nachgerüstet und von dann an effizienter, effektiver und wirtschaftlicher betrieben werden. Vor diesem Hintergrund offenbart das vorliegende Dokument auch einen Nachrüst-Satz, mit welchem Gleisbett-Bereiche aus- und aufgerüstet werden können. Bestehende System sind so schnell und günstig aufwertbar, auch temporär im Rahmen von Bauzwischenständen und nicht mehr zeitgemäße Systeme können mit einfachsten Maßnahmen wieder in Betrieb genommen werden.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Gleis-Systeme mit Sensorbaugruppen im Eisenbahnbereich sehen üblicher Weise aufwändige Gehäuse, kostspielige Kommunikationsleitungen und klobige Formfaktoren vor, um Daten, besonders Daten im Gleisbettbereich, zu generieren. Formfaktoren und Kosten sind den hier notwendigen Qualitätsstandards und Anwendungs-Szenarien geschuldet.
  • Aufgabe ist, eine Bauweise vorzuschlagen, welche Daten effizienter und wirtschaftlicher zugänglich macht.
  • Die Lösung erfolgt mit einer Spindelbaugruppe im Eisenbahnbereich, welche als mindestens einen Sensor eine integrale und endocorporale Sensorbaugruppe aufweist, welche in die Spindelbaugruppe integriert ist.
  • Durch Anordnung der Sensorbaugruppe im geschlossenen Innenvolumen eines Abschnitts einer üblicher Weise durchgehend ausgebildeten Komponente eines Spindeltriebs wird kostengünstig ein passend langlebiges Gehäuse bereitgestellt. Durch drahtlose Kommunikation, Kommunikation über die Stromverbindung und auch Messwert-Erzeugung über die miteinander wechselwirkenden mechanischen Komponenten, bevorzugt Komponenten einer Gleisweiche, können mehrere Eigenschaften über Messdaten erfasst und Zustände ermittelt und mitgeteilt werden.
  • Das Nachrüsten von Gleisbettbereichen, insbesondere Gleisweichen, mit ergänzenden Steuer- und Regel-Kreisen, um Zustände wie z. B. Betriebsbereitschaft, Funktionstüchtigkeit, Vereisung oder Korrosion quantitativ zu bewerten und mitzuteilen, wird so erstmals mit einem wirtschaftlich erheblich niedrigeren Kostenfaktor zugänglich.

Claims (10)

  1. Spindelbaugruppe für ein Gleis-System, wobei die Spindelbaugruppe mindestens einen integrierten Sensor umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sensor über eine integrale und endocorporale Sensorbaugruppe im verschlossenen Inneren der für Lasten im Tonnenbereich ausgelegten Spindel in die Spindelbaugruppe integriert ist.
  2. Spindelbaugruppe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbaugruppe im Abzweigbereich in einem Spurgeführten System, bevorzugt im Gleisbettbereich, besonders bevorzugt in mindestens einem gekapselten Stellmotor einer Gleisweiche angeordnet ist.
  3. Spindelbaugruppe nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbaugruppe Zustände eines Bahn-technischen Systems erfassend und digital und/oder analog an Mess- und Regel-Systeme weiterleitend ausgebildet ist.
  4. Spindelbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbaugruppe über eine digitale und/oder analoge Kommunikation in bestehende und parallele Systeme integriert ist.
  5. Spindelbaugruppe nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbaugruppe mit weiteren Spindelbaugruppen gleicher Art über eine digitale Kommunikation zu einem peer-to-peer Netzwerk für Notfälle verbindbar ist.
  6. Spindelbaugruppe nach einem der vorhegehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelbaugruppe eine werkzeugfreie Schnellspann-Vorrichtung mit Diebstahlsicherung, eine Energieversorgung und einen Sender umfasst.
  7. Spindelbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spindelbaugruppe ein elektrischer Spindeltrieb Bewegungs- und Kraft-Profile pneumatisch geregelter Schubmechaniken nachbildend ausgebildet ist.
  8. Spindelbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor eine Baugruppe zur Synchronisation mit einem Zeitsignal umfasst.
  9. Spindelbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor eine Multiplex-Baugruppe umfasst, über welche Datenpakete synchronisierend mit weiteren Spindelbaugruppen gleicher Art austauschbar sind.
  10. Gleis-System mit einer Mehrzahl von Spindelbaugruppen nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüchen, wobei die Mehrzahl der Spindelbaugruppen als Gleisweichen-Triebe, Kraft-Angriffspunkte und auch Messpunkte in einem Gleis-System flächig eingesetzt eine drahtlose Überwachung, Regelung und Steuerung eines flächig umschlossenen Bereichs eines Gleisbetts bereitstellen.
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