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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montagebühne vorgesehen zur Verwendung beim Aufbau eines eine Vielzahl von Mastschüssen aufweisenden Strommastes.
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Das technische Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft Arbeitsbühnen für den Strommastaufbau. In der Praxis ist es bekannt, Teleskoparbeitsbühnen einzusetzen, die auf einem LKW angeordnet sind und so verfahren werden können. Der Aufbau eines Strommastes erfordert den Einsatz von wenigstens 4 LKW-Teleskoparbeitsbühnen. Durch die Teleskopierbarkeit ist es möglich, die Arbeitsbühne auf die entsprechende Höhe zu bringen.
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Strommasten werden in der Praxis im Freileitungsbau eingesetzt. Ein Strommast kann daher auch als Freileitungsmast oder Hochspannungsmast bezeichnet werden und ist letztlich eine Konstruktion zur Befestigung bzw. zur Aufhängung wenigstens einer elektrischen Freileitung. In der Regel werden an einem Freileitungsmast eine Vielzahl von Freileitungen angebracht. Der Strommast trägt dabei die Freileitungen.
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Strommasten im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Tragmasten, Abspannmasten und/oder Abzweigmasten, insbesondere für Hoch- und Höchstspannungsleitungen - d.h. insbesondere für eine Spannung von größer als 50 kV. In der Regel sind solche Masten als Stahlfachwerkmasten ausgebildet. Solche Masten, die auch als Gittermasten bezeichnet werden können, werden nachfolgend als Strommasten bezeichnet. Häufig werden in der Praxis neben den Hoch- und Höchstspannungsleitungen auch Mittelspannungsleitungen (1 bis 50 kV) parallel zu diesen auf dem Strommast geführt. Auch die Parallelführung von Hoch- und Höchstspannungsleitungen mit unterschiedlichen Spannungen, wie 380 KV, 220 kV und 110 kV-Leitungen, auf einem Strommast ist bekannt.
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Als Strommasten im Sinne der vorliegenden Erfindungen werden auch Strommasten für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung angesehen.
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Bei Strommasten kann insbesondere in der Bauart zwischen Einebenen- und Donaumasten unterschieden werden. Alle Bauformen weisen einen vertikalen Abschnitt und davon abstehende horizontale Abschnitte auf.
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In Abhängigkeit der jeweiligen Einbausituation und auch in Abhängigkeit der elektrischen Spannung der an dem Strommast zu befestigenden Freileitungen sind unterschiedliche Strommasten in der Praxis bekannt. In der Regel werden Strommasten aus Stahl bzw. aus einer Stahlkonstruktion hergestellt. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Strommasten für Hoch- und Höchstspannungsleitungen - das heißt für Freileitungen für eine Spannung von größer als 30 kV, insbesondere größer als 50 kV.
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Der Aufbau von Stromtrassen, die durch eine Vielzahl von Strommasten und daran angeordneten Freileitungen gebildet werden, ist entscheidend, um den Strom von seinem Entstehungsort zum Verbraucher transportieren zu können.
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Für die Montage von Strommasten ist es bekannt, die Strommasten in einzelnen Teilen bzw. Abschnitten auszuliefern und am Einsatzort bereitzustellen. Zudem ist es bekannt, dass bereits einzelne Abschnitte des Strommastes vormontiert sind, die sogenannte Mastschüsse bilden. Die Mastschüsse können durch Aufeinandersetzen insbesondere den vertikalen Teil (in Bezug zum Untergrund des Strommastes) bilden. Die Mastschüsse weisen in diesem Zusammenhang eine Mehrzahl von Quer- und Eckpfeilern auf und bestehen insbesondere aus Stahl. Bedarfsweise kann ein Mastschuss auch Horizontalstreben aufweisen, die die Eckpfeiler miteinander verbinden. Zum Aufsetzen von einzelnen Mastschüssen ist es erforderlich, dass Monteure nach Befestigung des ersten Mastschusses am Boden die nachfolgenden Mastschüsse jeweils auf den vorherigen Mastschuss aufsetzen und montieren bzw. fest verbinden. Hierzu müssen die jeweiligen Monteure auf die entsprechende Arbeitsposition bzw. Mastschusshöhe gebracht werden. In der Praxis ist es bekannt, hierfür LKW-Teleskoparbeitsbühnen vorzusehen, die über einen Teleskoparm auf entsprechende Höhen gebracht werden können. Derartige Teleskoparbeitsbühnen haben jedoch nur eine begrenzte Reichweite, so dass es zum Teil nicht möglich ist, die obersten Mastschüsse durch eine solche Arbeitsbühne aufzustocken. Auch müssen in der Regel zur Befestigung eines Mastschusses mehrere LKW-Teleskoparbeitsbühnen eingesetzt werden, wodurch mehrere LKWs vorgehalten werden müssen. Je nach Einbausituation ist es aber nicht möglich, eine Vielzahl von LKWs um den bereits montierten Teil des Strommastes anzuordnen. Gerade in Gebieten mit steinigem Gelände kann diese Montageart nicht sicher verwendet werden.
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Es ist auch bekannt, dass die Monteure zur Befestigung eines Mastschusses auf den bereits montierten Mastschuss klettern und unmittelbar vor Ort - nur gesichert am bereits montierten Mastschuss - die Montage vornehmen. Dieses Vorgehen birgt jedoch große Gefahren und eine hohe Unfallanfälligkeit. Sollte ein Monteur aus dieser Höhe stürzen oder bei der Arbeit verletzt werden, kann ein derartiger Unfall häufig auch eine Todesfolge nach sich ziehen. Daher stellt das Klettern auf Mastschüssen zur Befestigung der Mastschüsse eine gefährliche Montagetechnologie dar.
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Auch ist zu berücksichtigen, dass nicht nur ein Monteur benötigt wird, einen aufzusetzenden Mastschuss zu befestigen, sondern in der Regel acht Monteure, die an unterschiedlichen Eckverbindungen des Mastschusses arbeiten müssen. Die parallele Arbeit ist deswegen erforderlich, um ein korrektes Aufsetzen eines Mastschusses und dessen waagerechte Ausrichtung zur Montage zu gewährleisten.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden oder aber zumindest im Wesentlichen zu reduzieren.
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Die vorgenannte Aufgabe wird durch eine Montagebühne mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die erfindungsgemäße Montagebühne ist zur Verwendung beim Aufbau eines eine Vielzahl von Mastschüssen aufweisenden Strommastes vorgesehen. In diesem Zusammenhang dient die Montagebühne zur Befestigung eines aufzusetzenden Mastschusses an einem bereits montierten Mastschuss. Die Montagebühne weist wenigstens vier Bühnensegmente, eine Stelleinrichtung zum Verstellen der Bühnensegmente gegeneinander zur Veränderung des durch die Bühnensegmente eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes und eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen der Montagebühne an dem bereits montierten Mastschuss auf.
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Die vorliegende Erfindung stellt erstmalig eine Montagebühne bereit, die an einen bereits montierten Mastschuss befestigt werden kann. Somit ist es nicht mehr notwendig, eine Vielzahl von LKW-Teleskoparbeitsbühnen vorzuhalten, die jeweils eine einzelne Arbeitsbühne an die jeweilige Position heben.
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Die Montagebühne kann an den bereits montierten Mastschuss über einen Kran gehoben und anschließend über die Befestigungseinrichtung mit dem bereits montierten Mastschuss befestigt werden. Der Kran ist anschließend nicht mehr notwendig, um die Montagebühne an der jeweiligen Montageposition zu halten. Insbesondere können die den Kran und die Montagebühne verbindenden Hebewerkzeuge und/oder -mittel und/oder Seile nach Montage bzw. Befestigung der Montagebühne an dem bereits montierten Mastschuss gelöst werden. Die Montagebühne kann somit mit dem bereits montierten Abschnitt des Strommastes fest verbunden werden und zur Montage eines weiteren Mastschusses eine hohe Arbeitssicherheit für die Monteure ermöglichen.
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Demnach wird insbesondere ermöglicht, dass die Monteure sich entlang der Bühnensegmente, insbesondere gesichert an den Bühnensegmenten, bewegen können. Die Monteure können insbesondere durch ein Sicherungssystem gesichert werden, welches umlaufend um die Bühnensegmente angeordnet ist und insbesondere an den Bühnensegmente angeordnete Sicherungsschienen umfasst.
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In der Praxis ist es lediglich bekannt, dass die Monteure nur an dem bereits montierten Mastschuss gesichert werden können und sich mit einer hohen Gefahr auf den einzelnen Streben des Mastschusses bewegen müssen. Erfindungsgemäß kann die Arbeitssicherheit für die Monteure auch in schwer zugänglichem Gelände erhöht werden, insbesondere wobei die Notwendigkeit entfällt, dass die Monteure auf den Mastschuss oder an diesem entlang klettern müssen.
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Bei der Verwendung von LKW-Teleskoparbeitsbühnen ist häufig nur ein unzureichender Zugriff zu dem bereits montierten Mastschuss möglich und erschwert deutlich die Montage des aufzusetzenden Mastschusses, da ein hoher Abstand zwischen der Montagebühne und dem bereits montierten Mastschuss vorhanden ist. Dieser Abstand kann erfindungsgemäß nun dadurch umgangen werden, dass die Montagebühne unmittelbar an dem zuletzt montierten Mastschuss befestigt werden kann.
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Dies reduziert deutlich die Kosten zum Aufbau eines Strommastes und führt darüber hinaus auch zu einer signifikanten Erhöhung der Arbeitssicherheit. Durch die erfindungsgemäße Montagebühne können potenzielle Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang vermieden oder aber zumindest deutlich reduziert werden. Den Monteuren wird durch die Montagebühne eine Arbeitsebene ermöglicht, die individuell an dem Strommast befestigt werden kann.
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Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Montagebühne kann für die Monteure eine ergonomischere Arbeitsweise, insbesondere im Vergleich zu einem "kletternden" Monteur", - unter der Berücksichtigung der gegebenen Umstände - ermöglicht werden. Hierdurch können Arbeitsausfälle der Monteure wegen körperlicher Überbelastung reduziert werden.
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Die Montagebühne vereinfacht darüber hinaus auch die Befestigung des aufzusetzenden Mastschusses. So hat ein Monteur, der auf dem Bühnensegment steht, deutlich mehr Bewegungsfreiheit als Monteure, die sich auf oder an einem bereits montierten Mastschuss bewegen oder aufhalten müssen. Gleichzeitig wird erfindungsgemäß auch die Möglichkeit geschaffen, etwaiges Werkzeug oder Material auf den Bühnensegmenten abstellen zu können. Der Komfort bei der Montage eines Strommastes für die Monteure kann demnach auch erhöht werden und führt letztlich insbesondere zu einem schnelleren Aufbau des Strommastes, da durch den erhöhten Komfort auch die einzelnen Montageschritte beschleunigt werden können. So kann sich ein Monteur entlang wenigstens eines Bühnensegmentes bewegen und es wird kein aufwendiges Klettern und/oder Verstellen durch eine LKW-Teleskoparbeitsbühne benötigt, was den Aufwand zur Montage des Strommastes deutlich vereinfacht.
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Durch die erfindungsgemäß in der Montagebühne eingesetzte Befestigungseinrichtung kann die Montagebühne darüber hinaus auch zum Aufbau von mehreren Strommasten verwendet werden und eignet sich somit insbesondere zum mehrfachen Einsatz. Das ergibt insbesondere den Vorteil, dass ein langfristiger Einsatz zum Aufbauen von Strommasten mit der erfindungsgemäßen Montagebühne ermöglicht werden kann.
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Die Veränderbarkeit des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes zwischen den Bühnensegmenten schafft nun die Möglichkeit, dass die Montagebühne die vier Seiten eines Mastschusses umgeben kann. Bei Mastschüssen ist es so, dass sich der eingeschlossene Querschnitt über die Höhe des Mastschusses ändert. So sind beispielsweise mehrere aufeinander angeordnete Mastschüsse eines Strommastes nach oben hin verjüngend ausgebildet. Der einstellbare Öffnungsquerschnitt ermöglicht nun, dass sich die Montagebühne an unterschiedliche Mastschüsse anpassen kann. Demnach kann stets ein möglichst geringer horizontaler Abstand zwischen dem Mastschuss und der Montagebühne gewährleistet werden. Zudem kann dieselbe Montagebühne zum Befestigen von mehreren Mastschüssen verwendet werden, die sich in ihrem Außenquerschnitt voneinander unterscheiden oder die über ihre jeweilige Höhe einen unterschiedlichen Außenquerschnitt aufweisen, insbesondere so dass der Mastschuss nach oben bzw. dem Untergrund abgewandt im montierten Zustand verjüngend ausgebildet ist.
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Die Stelleinrichtung ermöglicht es darüber hinaus, dass der eingeschlossene Öffnungsquerschnitt der Bühnensegmente auch im am bereits montierten Mastschuss angeordneten Zustand, insbesondere im mit dem bereits montierten Mastschuss verbundenen Zustand, bedarfsweise verändert werden kann. Eine solche Veränderung ist beispielsweise dann notwendig, wenn der Abstand zwischen Mastschuss und Montagebühne reduziert werden soll.
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Darüber hinaus ist ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Montagebühne dadurch gegeben, dass auf den Bühnensegmenten auch weitere Komponenten, Werkzeuge und/oder weitere Verbindungsmittel, wie Schrauben, Muttern etc., zum Befestigen der beiden benachbarten Mastschüsse miteinander gelagert werden können. So ist es beispielsweise bekannt, dass sogenannte Knotenbleche zum Verschrauben der Mastschüsse eingesetzt werden, die separate Komponenten sind und letztlich jeweils kraftschlüssig sowohl mit dem bereits montierten Mastschuss als auch mit dem aufzusetzenden Mastschuss verbunden werden. Diese Knotenbleche können insbesondere auf oder an den Bühnensegmenten angeordnet sein. In der Praxis ist es in der Regel erforderlich gewesen, diese Knotenbleche an dem aufzusetzenden Mastschuss vorzumontieren, so dass eine aufwendige erneute Ausrichtung und Justage der Knotenbleche während der Montage nötig gewesen ist.
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Vorteilhafterweise kann die Montagebühne auch zum Aufbau von Strommasten in schwer zu erreichenden Bereichen genutzt werden. Wird beispielsweise ein Strommast im bergigen Gelänge aufgebaut, so ist es in der Regel nicht möglich, mehrere LKW-Teleskoparbeitsbühnen um den aufzubauenden Strommast anzuordnen. In diesem Fall kann beispielsweise die Montagebühne über nur einen Kran an die Montagestelle gehoben und mit dem bereits montierten Mastschuss fest durch die Befestigungseinrichtung verbunden werden. Der Helikopter wird dann insbesondere nur zum erstmaligen Aufsetzen der Montagebühne auf dem bereits montierten Mastschuss genutzt. Wenn der aufzusetzende Mastschuss dann ebenfalls fest montiert worden ist, kann die Montagebühne entweder über externe Hebewerkzeuge, wie einen Kran und/oder ein an der Montagebühne selbst vorgesehenes Hebewerkzeug erneut angehoben und beispielsweise an dem aufgesetzten, bereits montierten Mastschuss befestigt und erneut zur Montage eines weiteren Mastschusses genutzt werden.
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Ein weiterer Vorteil, den die erfindungsgemäße Montagebühne ermöglicht, besteht darin, dass zum Aufbau eines Strommastes bereits ein Kran für einen sicheren Aufbau ausreicht. Im Stand der Technik waren bei der Verwendung von Montagebühnen zum Aufbau eines Strommastes wenigstens ein Kran mit entsprechenden Hebewerkzeugen und bis zu vier LKW-Teleskoparbeitsbühnen notwendig. Erfindungsgemäß gelingt es nun, dass bereits ein Kran mit entsprechendem Hebewerkzeug ausreicht. Ein Kran mit entsprechendem Hebewerkzeug wird zum Aufsetzen des Mastschusses benötigt, was bedarfsweise auch über einen Helikopter mit daran angeordneten Hebewerkzeug erfolgen kann. Derselbe Kran oder ein weiterer Kran kann vor dem Aufsetzen des Mastschusses dazu genutzt werden, die Montagebühne auf die entsprechende Arbeitshöhe zu bringen, wobei anschließend die Montagebühne über die Befestigungseinrichtung fest mit dem bereits montierten Mastschuss verbunden werden kann, so dass bedarfsweise anschließend die Verbindung zu diesem Kran gelöst werden kann. Demnach kann dieser Kran dann im Anschluss zum Aufsetzen des Mastschusses genutzt werden.
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Durch die vorgenannte Möglichkeit kann ein sicherer Aufbau eines Strommastes auch an Einbauorten in steilem Gelände ermöglicht werden, die keinen ausreichenden Platz zur Anordnung mehrerer Kräne bereitstellen.
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Ferner reduziert die verringerte Anzahl an vorzuhaltenden LKW-Teleskoparbeitsbühnen die Montagekosten für einen Strommast deutlich, wobei gleichzeitig auch die Arbeitssicherheit für die Monteure sogar erhöht werden kann.
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Aus der Praxis ist es in diesem Zusammenhang bekannt, einen Stockbaum im Inneren des Strommastes anzuordnen. Dieser Stockbaum ermöglicht jedoch nur einen hinreichenden, zum Teil eher mangelhaften Zugang zu den zu verschraubenden Bereichen zwischen dem bereits montierten Mastschuss und dem aufzusetzenden Mastschuss und ist darüber hinaus auch aus statischen Gründen in seiner Höhe begrenzt und vergleichsweise kostenintensiv. Die Montagebühne bietet hier eine vorteilhafte Alternative, die einen kostengünstigen Aufbau des Strommastes sicherstellen kann.
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Das Befestigen von Mastschüssen aufeinander kann auch als "Stocken" und/oder Maststocken im Sinne der vorliegenden Erfindung bezeichnet werden.
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Insgesamt ist daher festzustellen, dass die erfindungsgemäße Montagebühne für die Monteure zum Aufbau des Strommastes als Standfläche und als Lagerplatz für während des Arbeitseinsatzes benötigte Materialien dienen kann. Durch die mobile Bereitstellbarkeit der Montagebühne und den sich verändernden Öffnungsquerschnitt kann die Montagebühne zum Aufbau von unterschiedlichen Strommasten eingesetzt werden und ermöglicht eine hohe Flexibilität und einen langfristigen, mehrfachen Einsatz der erfindungsgemäßen Montagebühne.
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Besonders vorteilhaft ist, wenn der Boden der Bühnensegmente geschlossen, als engmaschiges Gitter, eben und/oder rutschfest ausgebildet ist, um die Standsicherheit zu erhöhen. Der Boden des Bühnensegmentes ist jedoch wesentlich stabiler und bietet eine sichere Unterlage bzw. Untergrund für den Monteur, insbesondere zum Vergleich zu den Streben eines Mastschusses.
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Darüber hinaus können die Bühnensegmente jeweils oder wenigstens ein Bühnensegment eine Umwehrung aufweisen, die die Monteure vor dem Abstürzen und Gegenstände vor dem Herausfallen sichern kann. Insbesondere weisen alle Bühnensegmente eine umlaufende, bevorzugt allseitige, Umwehrung auf. Die Umwehrung kann dabei eine Höhe von wenigstens 1 m aufweisen und insbesondere fest mit dem Boden des Bühnensegments verbunden sein. Die Umwehrung kann insbesondere den Boden umschließen und gegenüber dem Bodenabschnitt abstehen.
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Des Weiteren können die Bühnensegmente insbesondere einen geschlossenen Bühnenrahmen zum Umschließen des bereits montierten Mastschusses ausbilden. Dieser Bühnenrahmen kann insbesondere den Boden und die Umwehrungen der Bühnensegmente aufweisen. Insbesondere sind alle Bühnensegmente miteinander verbunden und bilden so den Bühnenrahmen. Dadurch wird die Stabilität der Montagebühne im montierten Zustand erhöht, da sich die Bühnensegmente letztlich sowohl an dem bereits montierten Mastschuss als auch aneinander abstützen können und so eine stabile Unterlage und Arbeitsebene für die Monteure bereitstellen.
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Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Befestigungseinrichtung zum Befestigen, bevorzugt zur reibschlüssigen und/oder formschlüssigen Verbindung, an den Eckpfeilern des Strommastes ausgebildet.
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Insbesondere weist der Strommast vier Eckpfeiler auf, die insbesondere schräg zum Untergrund angeordnet sind, so dass sich bevorzugt der Strommast nach oben hin verjüngt. Die Eckpfeiler sind insbesondere als Winkelprofil ausgebildet, wobei die Befestigungseinrichtung insbesondere zum Hintergreifen der als Winkelprofil ausgebildeten Eckpfeiler ausgebildet ist. Die Eckpfeiler ermöglichen insbesondere eine Ableitung der Gewichtskraft der Montagebühne in den bereits montierten Mastschuss und eine sichere Abstützung der Montagebühne.
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Bei einer weiteren, insbesondere alternativen Ausführungsform ist insbesondere vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung zum Aufhängen an wenigstens einer Strebe des bereits montierten Mastschusses ausgebildet ist. Insbesondere ist die Befestigungseinrichtung bei dieser weiteren Ausführungsform zum Aufhängen an einer Querstrebe und/oder Horizontalstrebe ausgebildet.
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Insbesondere verbindet eine Querstrebe oder eine Horizontalstrebe zwei sich gegenüberliegende Eckpfeiler des Mastschusses miteinander. Ein Mastschuss kann die Eckpfeiler und Querstreben aufweisen. In weiteren Ausführungsformen können insbesondere zumindest im Wesentlichen horizontal zum Untergrund verlaufende Horizontalstreben vorgesehen sein, die ebenfalls zwei sich gegenüberliegende Eckpfeiler verbinden können. Die Querstreben können quer bzw. winklig zu den Eckpfeilern und/oder Horizontalstreben angeordnet sein.
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In Abhängigkeit von unterschiedlichen Strommastformen können auch unterschiedliche Quer- und/oder Horizontalstreben bzw. -verstrebungen vorgesehen sein. Insbesondere können sich auch zwei Querstreben kreuzen, die jeweils zwei Eckpfeiler verbinden. So kann insbesondere vorgesehen sein, dass eine Mehrzahl von Querstreben die Eckpfeiler, insbesondere zur Erhöhung der Stabilität, miteinander verbinden. Die Querstreben können auch als Diagonalstreben bezeichnet werden.
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Die Befestigungsmöglichkeit über die Befestigungseinrichtung an den Eckpfeilern und/oder den Streben des bereits montierten Mastschusses ermöglicht erfindungsgemäß eine sichere, aber auch lösbare Anordnung und Halterung der Montagebühne an dem bereits befestigten Mastschuss und stellt somit die eingangs diskutierten Vorteile sicher. Aufgrund der Verbindung zwischen Befestigungseinrichtung und bereits montierten Mastschuss wird eine externe Halterung der Montagebühne, beispielsweise über einen Kran, nicht mehr zwingend benötigt. Ein Kran und/oder ein externes Hebewerkzeug wird lediglich zum Anheben und/oder Absenken der Montagebühne bedarfsweise genutzt.
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Als Alternative zu einem Kran oder einem externen Hebewerkzeug zur Vertikalbewegung der Montagebühne ist es grundsätzlich auch möglich, dass an der Montagebühne selbst eine Hebeeinrichtung mit Hebemitteln vorgesehen ist. Die Hebeeinrichtung kann dabei derart ausgebildet sein, dass nach Montage eines Mastschusses, insbesondere an dessen oberem Ende, Befestigungsmittel der Hebeeinrichtung, beispielsweise Haken oder dergleichen angebracht werden, die über entsprechende Zugmittel, wie Seile oder Ketten, mit wenigstens einer Zugeinrichtung, beispielsweise mit einer Winde, zusammenwirken. Beim Aufwinden der Seile kann die Bühne dann angehoben, bedarfsweise aber auch abgesenkt werden. Bei dieser Ausführungsform kann sogar insgesamt auf Kräne und Helikopter verzichtet werden. Es handelt sich letztlich um eine selbstfahrende Montagebühne.
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Die Befestigungseinrichtung kann bedarfsweise händisch von den Monteuren mit den bereits montierten Mastschuss verbunden werden, insbesondere während des noch mit dem Kran verbundenen Zustands der Montagebühne. Wenn die Befestigungseinrichtung sicher mit dem bereits montierten Mastschuss verbunden ist, kann im Anschluss die Kopplung zum Kran und/oder dem externen Hebewerkzeug gelöst werden.
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Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung wenigstens ein Befestigungsmittel, insbesondere wenigstens ein Befestigungsmittel je Bühnensegment, aufweist. Insbesondere können bedarfsweise auch mehrere Befestigungsmittel je Bühnensegment vorgesehen sein. Besonders bevorzugt wird das Befestigungsmittel sowohl an die Montagebühne bzw. an den Bühnensegmenten als auch an den Eckpfeilern angeordnet, bevorzugt so dass eine klemmende und/oder reibschlüssige Verbindung zu den Eckpfeilern gewährleistet werden kann.
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Besonders bevorzugt wirkt das Befestigungsmittel mit dem dem Befestigungsmittel zugeordneten Bühnensegment zusammen, insbesondere wobei jeweils das Befestigungsmittel lösbar reibschlüssig und/oder formschlüssig mit dem bereits montierten Mastschuss verbindbar ist.
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Die Befestigungsmittel dienen insbesondere zur unmittelbaren Befestigung an dem bereits montierten Mastschuss. Ein Befestigungsmittel kann als Haken, Verschlusselement, Anker, Kette, Seil, Spannschloss, Schraubverbinder, Kettenverbinder, Klemme und/oder durch eine Kombination der vorgenannten Verbindungsmittel ausgebildet sein. So kann beispielsweise insbesondere eine Kette und/oder ein Seil mit einem Spannschloss, Kettenverbinder, Klemme, insbesondere Drahtseilklemme, oder dergleichen verbunden werden. Als Seil kann insbesondere ein Drahtsteil vorgesehen sein. Zur Führung des Seils können auch Seilkauschen vorgesehen sein, insbesondere für Faserseile oder Stahlseile. Die Befestigungsmittel sind jedenfalls derart ausgestaltet, dass eine sichere Befestigung erfolgen kann.
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Die Form des Befestigungsmittels ist bevorzugt so angepasst, dass eine sichere Montage an den Eckpfeilern und/oder Streben des bereits montierten Mastschusses erfolgen kann.
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Besonders bevorzugt ist das jeweilige Befestigungsmittel lösbar reibschlüssig und/oder formschlüssig mit dem bereits montierten Mastschuss verbindbar. Auch eine klemmende Verbindung zwischen dem Bühnensegment und dem bereits montierten Mastschuss kann über das Befestigungsmittel ermöglicht werden. Insbesondere wird das Befestigungsmittel reibschlüssig und/oder formschlüssig mit einem Eckpfeiler des bereits montierten Mastschusses des Strommastes verbunden bzw. ist mit diesem verbindbar.
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Die Eckpfeiler können dann beispielsweise zur Anordnung von als Ketten, Drahtseilen, Faserseilen, Klemmen und/oder Haken ausgebildeten Befestigungsmitteln dienen. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass beispielsweise jeweils Befestigungsmittel zur Anordnung an den Eckpfeilern vorgesehen sind und weitere Befestigungsmittel bereitgestellt werden, die eine Anordnung und Befestigung an Horizontal- und/oder Querstreben ermöglichen.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist jeweils ein Bühnensegment mit einer ersten Stirnseite verschieblich an einer Längsseits eines benachbarten Bühnensegmentes gelagert. Dies ermöglicht es, die Bühnensegmente relativ zur Änderung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes zu verstellen. Die Bühnensegmente können insbesondere langgestreckt ausgebildet sein und weisen bevorzugt zwei Stirnseiten auf. Eine Stirnseite, nämlich die erste Stirnseite, kann dann insbesondere verschieblich an einer Längsseite, insbesondere einer innenliegenden Längsseite, eines benachbarten Bühnensegmentes gelagert sein. Insbesondere weisen alle Bühnensegmente eine erste Stirnseite auf, die jeweils an einer Längsseite, insbesondere einer innenliegenden Längsseite, eines benachbarten Bühnensegmentes gelagert bzw. befestigt ist, wodurch ein geschlossener Bühnenrahmen gebildet werden kann.
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Vorzugsweise weist die Stelleinrichtung an den Bühnensegmenten angeordnete längsseitige Führungsschienen auf. Das Bühnensegment kann insbesondere mit seiner ersten Stirnseite längs der Führungsschiene beweglich gelagert sein. Demnach kann durch das Zusammenwirken zwischen den Führungsschienen und der ersten Stirnseite die Bewegungsrichtung eines Bühnensegmentes zur Änderung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes vorgegeben werden. Die Führungsschienen können dabei eine sichere Abstützung oder Lagerung der Stirnseite ermöglichen, die entlang dieser Längsseite in und/oder an und/oder entlang der Führungsschiene verschoben werden kann. Insbesondere verlaufen die Führungsschienen entlang der innenliegenden Längsseiten der Bühnensegmente. Die Führungsschienen können wenigstens an einem unteren Rand der Längsseite angebracht werden, beispielsweise an der unteren Kante, oder es können mehrere Führungsschienen an einer Längsseite zur Anordnung der ersten Stirnseite des benachbarten Bühnensegmentes vorgesehen sein. Die Stirnseiten ermöglichen letztlich insbesondere eine relative Verschiebung oder Verstellung der Bühnensegmente gegeneinander.
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Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Stelleinrichtung ein Seilzugsystem zum Verstellen der Bühnensegmente gegeneinander auf. Das Seilzugsystem kann bedarfsweise ein oder mehrere Seile umfassen. Das Seilzugsystem kann insbesondere derart ausgebildet sein, dass eine Veränderung des Öffnungsquerschnittes auch im am bereits montierten Mastschuss angeordneten Zustand gewährleistet werden kann. Das Seilzugsystem kann insbesondere motorisch oder händisch bedient werden. Das Seilzugsystem kann insbesondere alle Bühnensegmente miteinander verbinden und so zur relativen Verschiebung der Bühnensegmente gegeneinander führen. Auch kann das Seilzugsystem bedarfsweise eine gleichzeitige Verstellung aller Bühnensegmente vornehmen. Somit bietet das Seilzugsystem eine benutzerfreundliche Einstellbarkeit des Öffnungsquerschnittes.
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Vorzugsweise weist das Seilzugsystem wenigstens ein entlang der außenliegenden Längsseiten der Bühnensegmente verlaufendes äußeres Seil auf. Bevorzugt kann das äußere Seil zusätzlich weitere, der jeweiligen ersten Stirnseite gegenüberliegende Stirnseiten umlaufen und/oder umschließen. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Seilzugsystem derart ausgebildet ist, dass ein Einziehen des äußeren Seils den zwischen den Bühnensegmenten eingeschlossenen Öffnungsquerschnitt vergrößert. Durch das äußere Seil kann letztlich eine gewünschte Vergrößerung des Öffnungsquerschnittes ermöglicht werden, insbesondere wenn das äußere Seil hierzu entsprechend betätigt wird, insbesondere händisch und/oder motorisch. Eine Betätigung des äußeren Seils kann bevorzugt durch die auf der Montagebühne stehenden Monteure ermöglicht werden.
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Zur Führung des äußeren Seils können äußere Umlenkrollen vorgesehen sein. Demnach kann das Seilzugsystem äußere Umlenkrollen zum Umlenken des äußeren Seils aufweisen. Insbesondere kann wenigstens eine äußere Umlenkrolle an der ersten Stirnseite und/oder wenigstens eine, bevorzugt zwei, äußere Umlenkrollen bzw. eine äußere Umlenkrolle an der weiteren Stirnseite des Bühnensegments angeordnet sein. Die äußeren Umlenkrollen ermöglichen, dass beim Übergang des äußeren Seils von dem einen zum anderen Bühnensegment eine Führung des äußeren Seils ohne ein Verhaken oder Verheddern an den Bühnensegmenten erfolgen kann. Die Umlenkrollen ermöglichen es insbesondere, dass bei Betätigung des äußeren Seils ein störungsfreies Laufen bzw. Führen des Seils ermöglicht werden kann.
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Des Weiteren kann das Seilzugsystem ein entlang der innenliegenden Längsseiten der Bühnensegmente verlaufendes inneres Seil aufweisen. Das innere Seil kann insbesondere alternativ oder zusätzlich zu dem äußeren Seil bereitgestellt werden. Insbesondere ist das innere Seil um die ersten Stirnseiten der Bühnensegmente und/oder an den ersten Stirnseiten der Bühnensegmente angrenzend geführt.
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Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Seilzugsystem derart ausgebildet ist, dass ein Einziehen des inneren Seils den zwischen den Bühnensegmenten eingeschlossenen Öffnungsquerschnitt reduziert.
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Demnach kann insbesondere durch ein Einziehen des äußeren Seils eine Vergrößerung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes und durch ein Einziehen des inneren Seils eine Reduzierung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes erreicht werden.
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Insbesondere kann das innere Seil an den und/oder in den Führungsschienen bzw. in jeweils wenigstens einer Führungsschiene je Bühnensegment geführt sein. Das innere Seil kann ebenfalls von den sich auf der Montagebühne im Einsatzzustand befindlichen Monteuren bedient werden, insbesondere händisch und/oder motorisch.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens weist das Seilzugsystem innere Umlenkrollen zum Umlenken des inneren Seils auf. Die inneren Umlenkrollen oder wenigstens eine innere Umlenkrolle kann an der ersten Stirnseite eines Bühnensegmentes angeordnet sein. Auch die inneren Umlenkrollen können ein sicheres Führen des inneren Seils beim Einziehen ermöglichen.
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In diesem Zusammenhang versteht es sich, dass, wenn das äußere Seil eingezogen wird, bedarfsweise das innere Seil ausgezogen wird und vice versa. Eine Betätigung des äußeren Seils kann demnach auch zu einer Betätigung des inneren Seils führen und vice versa.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Bühnensegment einen langgestreckten unteren Bodenabschnitt und von dem Bodenabschnitt zu beiden Längsseiten nach oben abstehende Seitenabschnitte, insbesondere Fallschutzgitterseitenabschnitte, umfasst.
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Bevorzugt weist der insbesondere in Draufsicht rechteckige Bodenabschnitt zwei längere Längsseiten und zwei kürzere Stirnseiten auf. Die Umwehrung kann die Seitenabschnitte umfassen und sich insbesondere längs der Längsseiten und der Stirnseiten erstrecken. Die Umwehrung kann insbesondere vom Bodenabschnitt abstehen.
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Der Bodenabschnitt kann weiter bevorzugt den Boden der Bühnensegmente bilden und insbesondere als geschlossene Fläche und/oder als engmaschiges Gitter ausgebildet sein. Jedenfalls ist der Bodenabschnitt insbesondere derart ausgebildet, dass die Monteure auf dem Bodenabschnitt einen sicheren Stand haben.
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Die Seitenabschnitte können sich insbesondere entlang der gesamten Längsseite der Bühnensegmente erstrecken und eine Höhe von wenigstens 1 m aufweisen und bevorzugt einen Fallschutz für die Monteure sicherstellen.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Seilzugsystem wenigstens eine Winde, insbesondere eine Handwinde, zum Betätigen des jeweiligen Seils, insbesondere zum Einziehen oder Freigeben des jeweiligen Seils, aufweist, insbesondere wobei die Winde an wenigstens einem Bühnensegment angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass eine elektrische Seilwinde verwendet wird.
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Demnach kann zur motorischen Betätigung sowohl des inneren als auch des äußeren Seils bedarfsweise ein Motor, insbesondere eine elektrische Seilwinde, vorgesehen sein. Die elektrische Seilwinde kann demnach über einen elektrischen Motor bzw. einen Elektromotor betätigt werden. Über eine elektrische Seilwinde kann dann ein Ausziehen oder ein Einziehen sowohl bedarfsweise des äußeren oder des inneren Seils erfolgen und so zur Betätigung des Seilzugsystems führen.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist an dem Bühnensegment an der weiteren Stirnseite eine vom Bodenabschnitt nach oben abstehende Fallschutzeinheit angeordnet. Die Fallschutzeinheit ist insbesondere als Fallschutzgitter ausgebildet. Die Fallschutzeinheit kann darüber hinaus auch Teil der Umwehrung für die Bühnensegmente sein. Die Umwehrung, aber auch die Fallschutzeinheit, stellt sicher, dass ein Abstürzen der sich auf den Bühnensegmenten befindlichen Person verhindert werden kann. Dies führt somit zu einer Erhöhung der Arbeitssicherheit.
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Darüber hinaus kann an der ersten Stirnseite ein Tragrahmen zum Verstellen der Bühnensegmente gegeneinander und/oder zur Befestigung mit einem externen Hebeseilzug zum Anheben der Montagebühne vorgesehen sein. Auch der Tragrahmen kann Bestandteil der Umwehrung sein oder losgelöst von der Umwehrung bereitgestellt werden. Der Tragrahmen steht insbesondere gegenüber dem Seitenabschnitt nach oben ab. An dem Tragrahmen können insbesondere Eingriffsmöglichkeiten für ein externes Hebeseilzugsystem, das beispielsweise über einen Kran bedient werden kann, bereitgestellt werden. Der Tragrahmen kann unabhängig von der Befestigungseinrichtung bereitgestellt werden. In weiteren Ausführungsformen kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass die Befestigungseinrichtung zumindest bereichsweise an dem Tragrahmen angeordnet ist.
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Auch der Tragrahmen führt zu einer erhöhten Arbeitssicherheit und insbesondere ermöglicht der Tragrahmen, dass zum einen eine Positionierung in oder an den Führungsschienen an den Längsseiten des Bühnensegmentes erfolgen und somit eine relative Verstellung der Bühnensegmente zueinander gewährleistet werden kann.
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Darüber hinaus ermöglicht der Tragrahmen auch die Anordnung eines externen motorischen Hebeseilzugs, wodurch die Montagebühne insbesondere auf die erforderliche Arbeitshöhe gehoben werden kann.
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Die Umwehrung kann dabei insbesondere durch die Fallschutzeinheit, die Seitenabschnitte und/oder den Tragrahmen gebildet werden. Die Umwehrung kann ein ungewünschtes Abstürzen der sich auf der Montagebühne befindlichen Personen zumindest im Wesentlichen sicher verhindern.
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Vorzugsweise ist das Befestigungsmittel mit dem Tragrahmen und/oder mit einem Seitenabschnitten verbunden. Die Anordnung der Befestigungsmittel erfolgt insbesondere anhand der gewählten Befestigungsart zwischen dem Bühnensegment und dem bereits montierten Mastschuss. Bedarfsweise können die Befestigungsmittel auch an den Seitenabschnitten und/oder an dem Tragrahmen verstellt werden, so dass sich eine individuelle Anordnung an dem bereits montierten Mastschuss oder an die diesbezüglichen Streben des bereits montierten Mastschusses ergeben kann.
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Schließlich ist bei einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass am Tragrahmen und/oder an der ersten Stirneinheit eine Durchgangssperre für das an den Tragrahmen angrenzende Bühnensegment angeordnet ist. Die Durchgangssperre kann insbesondere sicherstellen, dass bei der bedarfsweise vorgesehenen Verschiebung der Bühnensegmente gegeneinander ein Betreten desjenigen Bereiches des Bühnensegmentes, das gegenüber dem unmittelbar angrenzenden Bühnensegment absteht, den sich auf der Montagebühne befindlichen Personen nicht gestattet wird.
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Demnach kann auch ein "Umlaufen" der gesamten Montagebühne verhindert werden. Letztlich kann nur ein Monteur je Bühnensegment auf dem Bühnensegment arbeiten und sich auch nur längs dieses einen Bühnensegmentes bewegen - und zwar zwischen der ersten Stirnseite des Bühnensegmentes und der Durchgangssperre.
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Insbesondere verbindet die Durchgangssperre die beiden Seitenabschnitte des Bühnensegmentes miteinander und/oder überspannt diese.
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Die Durchgangssperre kann insbesondere zusätzlich zur Umwehrung eines Bühnensegmentes bereitgestellt werden. Demnach kann insbesondere das Bühnensegment an allen Außenseiten eine gegenüber dem Bodenabschnitt abstehende Umwehrung aufweisen, nämlich insbesondere sich zwei entlang der Längsseiten des Bühnensegmentes erstreckende Seitenabschnitte, die Fallschutzeinheit sowie den Tragrahmen. Die zusätzlich zur Umwehrung bereitgestellte Durchgangssperre stellt sicher, dass der Monteur sich nur auf denjenigen Abschnitt des Bühnensegmentes bewegen kann, der für ihn vorgesehen ist.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass das Befestigungsmittel wenigstens ein erstes Reibschlusselement, insbesondere zwei erste Reibschlusselemente, und wenigstens ein zweites Reibschlusselement, insbesondere zwei zweite Reibschlusselemente, aufweist. Im befestigten Zustand der Montagebühne kann das zweite Reibschlusselement mit jeweils einem ersten Reibschlusselement reibschlüssig zusammenwirken, insbesondere wobei je erstes Reibschlusselement auch ein zweites Reibschlusselement vorgesehen ist.
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Funktional können die Reibschlusselemente mit Bremsbacken einer Scheibenbremse verglichen werden, die durch die Reibkräfte die durch die Gewichtskraft der Montagebühne induzierte Abwärtsbewegung, bevorzugt bis zum Stillstand, bremsen können.
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Die Reibschlusselemente können auf die Eckpfeiler, insbesondere auf jeweils sich gegenüberliegende Seiten des Eckpfeilers, wirken. Besonders bevorzugt ist der Eckpfeiler als Winkelprofil ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform ist bevorzugt, dass an beiden Schenkeln des als Winkelprofil ausgebildeten Eckpfeilers jeweils ein erstes und ein zweites Reibschlusselement anliegt. Auf diese Weise kann eine sichere Abstützung der Montagebühne erreicht werden, wobei die Gewichtskraft der Montagebühne in die Eckpfeiler eingeleitet werden kann, die ausreichend stabil dimensioniert sind.
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Vorzugsweise ist jeweils zwischen dem ersten und dem zweiten Reibschlusselement der Eckpfeiler des bereits montierten Mastschusses angeordnet. Folglich kann der Eckpfeiler zwischen den Reibschlusselemente eingeklemmt werden, wodurch eine Fixierung der Montagebühne erreicht werden kann, da die Bühnensegmente wiederrum mit den ersten Reibschlusselementen zusammenwirken können.
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Insbesondere können das erste und das zweite Reibschlusselement im Befestigungszustand auf den Eckpfeiler in zumindest im Wesentlichen entgegengesetzter Richtung wirken, insbesondere wie Bremsbacken einer Scheibenbremse.
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Zur Betätigung des Befestigungsmittels kann ein Gelenkmechanismus vorgesehen sein, der die Reibschlusselemente miteinander verbindet. Ferner kann der Gelenkmechanismus zum Zusammenwirken des ersten und des zweiten Reibschlusselementes vorgesehen sein. Insbesondere ist der Gelenkmechanismus fest mit dem Bühnensegment, insbesondere dem Tragrahmen, und/oder fest mit dem ersten und/oder zweiten Reibschlusselement verbindbar.
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Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Gelenkmechanismus im Befestigungszustand sowohl fest, insbesondere starr, zumindest in wenigstens einem Lagerpunkt jeweils mit dem Bühnensegment, insbesondere dem Tragrahmen, dem ersten und dem zweiten Reibschlusselement verbunden. Demnach kann der Gelenkmechanismus die Übertragung der Haltekraft ausgehend von den Reibschlusselementen auf die Montagebühne übertragen, wobei in gleicher Weise die Gewichtskraft der Montagebühne über den Gelenkmechanismus in die Reibschlusselemente und anschließend in die Eckpfeiler im befestigten Zustand eingeleitet werden kann.
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Durch die gelenkige Ausbildung des Gelenkmechanismus kann ein wahlweises Lockern bzw. Lösen und Festziehen des Befestigungsmittels erreicht werden. Ein Lockern wird zur gewünschten Verschiebung der Montagebühne benötigt, beispielsweise wenn diese über einen Kran angehoben oder abgesenkt werden soll. In der gewünschten Arbeitsposition kann dann durch ein Festziehen des Gelenkmechanismus, das bereits über ein Absenken der Montagebühne gelingt, eine Befestigung der Montagebühne an dem Mastschuss erreicht werden. Beim Anheben oder Absenken der Montagebühne kann wahlweise das Befestigungsmittel vom Eckpfeiler vollständig entfernt werden oder in einer Verschiebeposition über eine Fixiereinrichtung relativ zum Eckpfeiler fixiert werden. Auch in der Verschiebeposition kann der Eckpfeiler zwischen den ersten und zweiten Reibschlusselementen angeordnet sein, insbesondere zu diesen jedoch über einen lichten Abstand beabstandet sein, was im befestigten Zustand nicht möglich ist.
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Vorzugsweise umfasst der Gelenkmechanismus wenigstens ein Gelenk, über das eine Verstellung der Reibschlusselemente zueinander sichergestellt werden kann.
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Insbesondere ist der Gelenkmechanismus derart ausgebildet, dass die beide Reibschlusselemente relativ zueinander verstellbar und/oder aneinander anstellbar sind. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Gelenkmechanismus einen mit dem ersten und/oder dem zweiten Reibschlusselement, insbesondere fest, verbindbaren ersten Hebel und einen fest mit dem Bühnensegment, insbesondere dem Tragrahmen, verbindbaren zweiten Hebel aufweist, insbesondere wobei die Hebel miteinander über ein Gelenkdrehpunkt verbunden sind.
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Der erste Hebel ist insbesondere, bevorzugt jeweils über wenigstens einen Zapfen, in einzelnen Lagerpunkten fest, insbesondere starr, mit dem ersten und zweiten Reibschlusselement verbunden. Der zweite Hebel kann fest, insbesondere starr, mit dem Bühnensegment, insbesondere einem Bühnensegmenttragmittel, vorzugsweise einer Strebe des Tragrahmens, verbunden sein. Dadurch, dass beide Hebel fest, aber beweglich miteinander im Gelenkdrehpunkt verbunden miteinander verbunden sind, kann eine zur Befestigung notwenige Relativbewegung zwischen den Reibschlusselementen und den Bühnensegmenten erreicht werden.
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Insbesondere weist das erste Reibschlusselement einen an dem Eckpfeiler des bereits montierten Mastschusses, insbesondere an der der Montagebühne abgewandten Innenseite des als Winkelprofil ausgebildeten Eckpfeilers, anliegenden Anschlagsbereich und einen vom Anschlagsbereich abstehenden bis zum Bühnensegment, insbesondere bis zum Tragrahmen, reichenden Verbindungsabschnitt auf. Der Verbindungsabschnitt stellt sicher, dass der Abstand zwischen dem Eckpfeiler und dem Bühnensegment überbrückt werden kann. Der Anschlagsbereich und der Verbindungsabschnitt können insbesondere fest, bevorzugt starr, miteinander verbunden sein.
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Bevorzugt ist der erste Hebel fest, insbesondere stoffschlüssig und/oder starr, bevorzugt über einen Zapfen, mit dem Anschlagsbereich des ersten Reibschlusselementes in einem ersten Lagerpunkt des Verbindungsgelenkmechanismus verbunden. Der Verbindungsabschnitt des ersten Reibschlusselementes kann wiederum einen Führungsbereich, insbesondere ein Langloch, zur Führung eines in den Führungsbereich eingreifenden, mit dem Bühnensegment, bevorzugt dem Tragrahmen und/oder einem Bühnensegmenttragmittel, insbesondere des Tragrahmens, fest, insbesondere stoffschlüssig und/oder starr, verbundenen Zapfen des zweiten Hebels aufweisen. Der Anschlagsbereich und der Verbindungsabschnitt stellen demnach die Verbindung über den Gelenkmechanismus mit dem Bühnensegment sicher.
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Des Weiteren ist bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass das zweite Reibschlusselement mit dem ersten Hebel fest, insbesondere starr und/oder stoffschlüssig, in einem zweiten Lagerungspunkt verbunden ist. Vorzugsweise ist zur Befestigung der Montagebühne das zweite Reibschlusselement relativ beweglich zum ersten Reibschlusselement und/oder zum Anschlagsbereich des ersten Reibschlusselementes gelagert.
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Für das oder die zweiten Reibschlusselement(e) eines Befestigungsmittels kann ein Winkelprofil vorgesehen sein, das insbesondere zumindest im Wesentlichen korrespondierend zur äußeren Form der den Bühnensegmenten zugewandten Außenseite des Eckpfeilers ausgebildet ist und insbesondere unmittelbar an der Außenseite des Eckpfeilers anliegt. Die zweiten Reibschlusselemente können fest, insbesondere einstückig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig, mit dem Winkelprofil verbunden sein.
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Insbesondere können zwei zweite Reibschlusselemente eines Befestigungsmittel fest mit dem unmittelbar an der der Montagebühne zugewandten Außenseite des Eckpfeilers anliegenden Winkelprofils verbunden sein.
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Das Winkelprofil ermöglicht eine einfache Justage der an die Eckpfeiler anzuordnenden zweiten Befestigungsmittel. Ferner können durch das Winkelprofil die in den Mastschuss abzuleitenden Kräfte verbessert vom Mastschuss aufgenommen werden.
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Darüber hinaus kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eine zwischen dem Anschlagsbereich und der Innenseite des Eckpfeilers angeordnete Anschlagsplatte des Befestigungsmittels vorgesehen sein, die insbesondere fest mit dem Anschlagsbereich verbunden ist. Insbesondere weist das Befestigungsmittel zwei Anschlagsplatten für jeweils einen Anschlagsbereich auf, wobei die Anschlagsplatten insbesondere an unterschiedlichen Schenkeln des als Winkelprofil ausgebildeten Eckprofils unmittelbar anliegen. Die Anschlagplatte kann einstückig mit dem Anschlagsbereich ausgebildet sein und/oder mit diesem stoffschlüssig, kraftschlüssig und/oder formschlüssig verbunden sein. Auch die Anschlagsplatte ermöglicht insbesondere eine einfache Justage bzw. Zentrierung des Anschlagsbereiches am Eckpfeiler und kann eine verbesserte Krafteinleitung in die Eckpfeiler sicherstellen.
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Des Weiteren wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle vorgenannten und nachstehenden Intervalle sämtliche darin enthaltene Zwischenintervalle und auch Einzelwerte enthalten und diese Zwischenintervalle und Einzelwerte als erfindungswesentlich anzusehen sind, auch wenn diese Zwischenintervalle oder Einzelwerte im Einzelnen nicht konkret angegeben sind.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
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Es zeigt:
- Fig. 1A
- eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Montagebühne,
- Fig. 1B
- eine schematische perspektivische Darstellung des Details A aus Fig. 1A,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstellung der in Fig. 1A dargestellten Montagebühne in einem zweiten Zustand,
- Fig. 3A
- eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagebühne,
- Fig. 3B
- eine schematische Draufsicht auf die in Fig. 3A gezeigte Montagebühne in einem zweiten Zustand,
- Fig. 4A
- eine schematische Frontansicht einer an einem bereits montierten Mastschuss angeordneten erfindungsgemäßen Montagebühne in einem ersten Zustand,
- Fig. 4B
- eine schematische Frontansicht der in Fig. 4A gezeigten Montagebühne in einem zweiten Zustand,
- Fig. 4C
- eine schematische Frontansicht der in Fig. 4A gezeigten Montagebühne in einem dritten Zustand,
- Fig. 4D
- eine schematische Frontansicht einer an einer weiteren Ausführungsform des Strommastes angeordneten erfindungsgemäßen Montagebühne,
- Fig. 5A
- eine schematische perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagebühne,
- Fig. 5B
- eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagebühne,
- Fig. 6A
- eine schematische perspektivische Darstellung der in Fig. 5 gezeigten Montagebühne in einem zweiten Zustand,
- Fig. 6B
- eine schematische perspektivische Detailansicht des Details B aus Fig. 6A,
- Fig. 7
- eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montageeinrichtung,
- Fig. 8
- eine schematische Draufsicht auf die in Fig 7 gezeigte Montagebühne in einem zweiten Zustand,
- Fig. 9
- eine schematische Detailansicht des Details C aus Fig. 7,
- Fig. 10
- eine schematische Detailansicht des Details D aus Fig. 8,
- Fig. 11
- eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels im nicht-befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 12
- eine schematische Vorderansicht des in Fig. 11 dargestellten Befestigungsmittels im nicht-befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 13
- eine schematische Draufsicht des in Fig. 11 dargestellten Befestigungsmittels im nicht-befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 14
- eine schematische perspektivische Darstellung des in Fig. 11 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 15
- eine schematische Vorderansicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 16
- eine schematische Draufsicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 17
- eine schematische perspektivische Vorderansicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 18
- eine schematische perspektivische Rückansicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 19
- eine schematische perspektivische Draufsicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 20
- eine weitere schematische perspektivische Draufsicht des in Fig. 14 dargestellten Befestigungsmittels im befestigten Zustand der Montagebühne,
- Fig. 21
- eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Befestigungsmittels und
- Fig. 22
- eine schematische perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagebühne.
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Die Fig. 1A zeigt eine Montagebühne 1, die zur Verwendung beim Aufbau eines eine Vielzahl von Mastschüssen 2a, 2b aufweisenden Strommastes 3 verwendet werden soll. Einzelne Schritte zum Aufbau eines Strommastes 3, insbesondere zum Aufbau des zumindest im Wesentlichen vertikalen Abschnittes des Strommastes 3, sind in den Fig. 4A bis 4C schematisch dargestellt. Die Fig. 4A bis 4C zeigen den aufzubauenden Strommast 3, der zur Anordnung von Freileitungen oder dergleichen vorgesehen ist. Ein Strommast 3 wird durch Aufstocken bzw. Stocken von einzelnen Mastschüssen 2 aufgebaut. Dabei wird ein aufzusetzender Mastschuss 2a auf einen bereits montierten Mastschuss 2b aufgesetzt und anschließend form-, kraft- und/oder stoffschlüssig mit diesem verbunden. Zum Aufbau eines solchen Strommastes 3 ist nun die erfindungsgemäße Montagebühne 1 vorgesehen.
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Allerdings kann die Montagebühne 1 auch zum Abbau eines bereits aufgebauten Strommastes 3 verwendet werden.
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Letztlich dient die Montagebühne 1 insbesondere zur Befestigung eines aufzusetzenden Mastschusses 2a an einem bereits montierten Mastschuss 2b, wie die Fig. 4A bis 4C im Detail zeigen.
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Fig. 4A zeigt, dass die Montagebühne 1 an einem bereits montierten Mastschuss 2b angeordnet ist. Anschließend wird auf diesen bereits montierten Mastschuss 2b ein Mastschuss 2a aufgesetzt, der anschließend mit den bereits montierten Mastschuss 2b verbunden wird. Dies ist näher in der Fig. 4B gezeigt. Nachdem die beiden Mastschüsse 2a, 2b miteinander verbunden worden ist, ist es möglich, die Montagebühne 1 nun zu verlagern und beispielsweise mit dem aufgesetzten Mastschuss 2a zu verbinden, der dann den bereits montierten Mastschuss 2b für einen weiteren aufzusetzenden Mastschuss 2a bilden kann. Dies ist schematisch in der Fig. 4C gezeigt, die zumindest die Anordnung der Montagebühne 1 an dem zuvor montierten Mastschuss 2a der Fig. 4B, der nun zu dem bereits montierten Mastschuss 2b wird, zeigt.
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Auch die horizontalen Abschnitte eines Strommastes 3 können durch die Verwendung einer Montagebühne 1 aufgebaut werden, was im Detail nicht näher dargestellt ist. Dann kann insbesondere die Montagebühne 1 an dem Mastschuss 2b angeordnet werden, an dem die vertikalen Abschnitte montiert werden sollen.
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Jedenfalls kann die Montagebühne 1 als Arbeitsbühne für Monteure dienen, die den Strommast 3 aufbauen.
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In Fig. 1A ist weiter dargestellt, dass die Montagebühne 1 wenigstens vier Bühnensegmente 4 aufweist. Zudem umfasst die Montagebühne 1 eine Stelleinrichtung 5, die zum Verstellen der Bühnensegmente 4 gegeneinander bzw. relativ zueinander zur Veränderung des durch die Bühnensegmente 4 eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes 6 vorgesehen ist. Die Stelleinrichtung 5 ist in der Fig. 1A im Detail nicht näher gezeigt. Eine solche Stelleinrichtung 5 geht aber beispielsweise schematisch aus der Fig. 5 hervor, wobei eine solche Stelleinrichtung 5 auch bei einem in Fig. 1A gezeigten System eingesetzt werden kann.
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Die Montagebühne 1 umfasst ferner eine Befestigungseinrichtung 7 zum lösbaren Befestigen der Montagebühne 1 an dem bereits montierten Mastschuss 2b. Die Befestigungseinrichtung 7 ist im Detail nicht näher in der Fig. 1A dargestellt. Die Fig. 22 hingegen zeigt schematisch eine mögliche Befestigungseinrichtung 7, die sich aus einer Mehrzahl von Befestigungsmitteln 11 zusammensetzen oder diese aufweisen kann. In den Fig. 11 bis 21 ist eine weitere Ausführungsform eines Befestigungsmittels 11 gezeigt, die bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Befestigungseinrichtung 7 eingesetzt wird.
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Die Befestigungseinrichtung 7 oder die Befestigungsmittel 11 können jeweils wenigstens ein Seil, insbesondere Drahtseil, einen Haken, eine Kette und/oder eine Klemme, einen Schraubverbinder, ein Spannschloss und/oder einen Kettenverbinder und/oder weitere Verschlusssysteme und/oder eine Kombination bzw. mehrere der vorgenannten Verbindungsmittel aufweisen.
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Die Fig. 22 zeigt, dass das Befestigungsmittel 11 ein mit einem Verschlusssystem gesichertes Seil aufweist, wobei das Befestigungsmittel 11 zum Verbinden mit dem Eckpfeilern 37 des Strommastes 3 dient, die in der Fig. 22 nicht näher gezeigt sind.
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Letztlich kann die Befestigungseinrichtung 7 eine sichere, insbesondere kraft- und/oder formschlüssige, Verbindung zu dem bereits montierten Mastschuss 2b ermöglichen.
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Hierzu kann, wie zuvor erläutert, vorgesehen sein, dass die Befestigungseinrichtung 7 eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln 11 umfasst. Insbesondere kann je Bühnensegment 4 jeweils wenigstens ein Befestigungsmittel 11 vorgesehen sein. Das Befestigungsmittel 11 kann zumindest bereichsweise an dem jeweils dem Befestigungsmittel 11 zugeordneten Bühnensegment 4 angeordnet sein und/oder mit diesem zur Befestigung der Montagebühne 1 zusammenwirken.
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Dabei kann vorgesehen sein, dass an einem Bühnensegment 4 ein oder mehrere Befestigungsmittel 11 angeordnet sind.
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In der in Fig. 22 dargestellten Ausführungsform können alle Bühnensegmente 4 jeweils wenigstens ein Befestigungsmittel 11 aufweisen.
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Die Befestigungsmittel 11 werden in Abhängigkeit von dem Strommast 3 ausgebildet bzw. ausgewählt und an der Montagebühne 1 bereitgestellt. Insbesondere sind die Befestigungsmittel 11 austauschbar an der Montagebühne 1 angeordnet, so dass für unterschiedliche Strommasten 3 auch unterschiedliche Befestigungsmittel 11 der Befestigungseinrichtung 7 bereitgestellt werden können. Insbesondere kann das Befestigungsmittel 11 erst dann an der Montagebühne 1 angeordnet werden, wenn diese bereits den ersten bereits montierten Mastschuss 2b umgibt. Bei einer anschließenden Verlagerung der Montagebühne 1 zum Aufbau des vertikalen Abschnitts des Strommastes 3 kann dann insbesondere das Befestigungsmittel 11 jeweils zum Verschieben gelöst werden, jedoch weiterhin mit dem jeweiligen Bühnensegment 4 verbunden bleiben, insbesondere in einem "gelockerten, nicht angezogenen Zustand".
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In der Praxis sind letztlich unterschiedliche Formen vom Strommasten 3 bekannt. Die erfindungsgemäße Montagebühne 1 kann insbesondere für eine Vielzahl von Strommasten 3 verwendet werden. Unterschiedliche Strommasten 3 bedingen jedoch bedarfsweise, dass die jeweilige Befestigungseinrichtung 7 anders ausgebildet ist. In der Fig. 1A und in der Fig. 5 ist daher jeweils eine Montagebühne 1 ohne Befestigungseinrichtung 7 dargestellt, da diese Befestigungseinrichtung 7 in Abhängigkeit von unterschiedlichen Strommasten 3 der Montagebühne 1 bereitgestellt bzw. an den Bühnensegmenten 4 angeordnet wird.
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Die Befestigungseinrichtung 7 ist demnach individuell austauschbar für unterschiedliche Strommastformen und demnach kann die Montagebühne 1 durch die verschiedenen Befestigungseinrichtungen 7 insbesondere für unterschiedliche Einsatzzwecke mehrfach verwendet werden.
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In der Fig. 11 ist dargestellt, dass die Befestigungseinrichtung 7 Befestigungsmittel 11 aufweist, die zur Anordnung an den als Winkelprofile ausgebildeten Eckpfeilern 37 des Strommastes 3 vorgesehen sind. Die Befestigungsmittel 11 können durch ein Hebel- bzw. Gelenkmechanismus an die Eckpfeiler 37 des Strommastes 3 herangebracht und anschließend reibschlüssig verbunden werden und daher eine klemmende Verbindung zwischen Strommast 3 und Bühnensegment 4 ermöglichen. Die Befestigungsmittel 11 weisen funktional als Bremsbacken ausgebildete Reibschlusselemente 38, 39 auf, die mit dem Eckpfeiler 37 in dem jeweiligen Bereich, an dem die Reibschlusselemente 38, 39 angeordnet sind, reibschlüssig zusammenwirken, indem die Reibschlusselemente 38, 39 aufgrund des Gelenkmechanismus 40 gegeneinandergedrückt werden. Zwischen den Reibschlusselementen 38, 39 kann im befestigten Zustand der Eckpfeiler 37 angeordnet sein, so dass das Befestigungsmittel 11 funktional als Scheibenbremse angesehen werden kann.
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In der Fig. 1A ist dargestellt, dass die Bühnensegmente 4 einen geschlossenen Bühnenrahmen 8 zum Umschließen des bereits montierten Mastschusses 2b bilden. Zum Abstützen bzw. zur Anlage an den bereits montierten Mastschuss 2b können Abstützmittel 30 vorgesehen sein, die in der Fig. 1A, aber auch im Detail in der Fig. 6A sowie in der Fig. 6B dargestellt sind.
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Die Fig. 6B zeigt im Detail das Detail B aus der Fig. 6A. Die Fig. 1B wiederum zeigt das Detail A aus der Fig. 1A, in der Fig. 1B sind jedoch die Abstützmittel 30 nicht näher ersichtlich. Als Abstützmittel 30 kann insbesondere eine Rolle vorgesehen sein, so dass sich die Montagebühne 1 an dem bereits montierten Mastschuss 2b abstützen und längs des bereits montierten Mastschusses 2b bedarfsweise verfahren werden kann.
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Ein Verfahren der Montagebühne 1 entlang des bereits montierten Mastschusses 2b benötigt jedoch ein Lösen der Befestigungseinrichtung 7 von dem bereits montierten Mastschuss 2b. Dazu wird es insbesondere erforderlich sein, dass die Montagebühne 1 über externe Hebewerkzeuge, beispielsweise über einen Kran, an dem ein Seilzugsystem zum Anheben oder Absenken der Montagebühne 1 angeordnet ist, angehoben wird, so dass die Montagebühne 1 relativ zu dem bereits montierten Mastschuss 2b bewegt werden kann. Dies wird beispielsweise benötigt, wenn die Montagebühne 1 verlagert bzw. verfahren werden soll, wie dies schematisch ein Vergleich der Fig. 4B und Fig. 4C verdeutlicht. Dabei kann vorgesehen sein, dass dieses externe Hebewerkzeug (also beispielsweise ein Kran, an dem ein Seilzugsystem angeordnet ist) fest, insbesondere form- und/oder kraftschlüssig, mit der Montagebühne 1 verbunden wird und nach der festen Verbindung zu dem externen Hebewerkzeug kann die Befestigungseinrichtung 7 von dem bereits montierten Mastschuss 2b gelöst werden. Anschließend kann die Montagebühne 1 entlang des Strommastes 3 verfahren werden, wobei sich dann die Abstützmittel 30 an den Mastschüssen 2b abstützen können.
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In Fig. 5B ist eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagebühne 1 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist an jedem Bühnensegment 4 jeweils ein Hebemittel 32 vorgesehen, und zwar vorliegend bevorzugt in einem Bereich angrenzend an die erste Stirnseite 13. Darüber hinaus befindet sich jedes der Hebemittel 32 benachbart der innenseitigen Längsseite 14 des jeweiligen Bühnensegments 4. Jedes der Hebemittel 32 weist endseitig ein Befestigungsmittel 33 auf, dass zur Befestigung an einem bereits montierten Mastschuss 2b vorgesehen ist. Bei dem Befestigungsmittel 33 kann es sich beispielsweise um Haken handeln. Das Befestigungsmittel 33 ist mit einem Zugmittel 34 verbunden, das wiederum mit einem Motormittel 35 gekoppelt ist. Bei dem Zugmittel 34 kann es sich um wenigstens ein Seil, eine Kette, aber auch um eine Zahnstange handeln, während es sich bei dem Motormittel 35 um eine Seilwinde oder einen Zahnstangenantrieb handeln kann. Bevorzugt sind alle Hebemittel 32 über eine gemeinsame Hebesteuerung 36 gesteuert, die entweder alle Hebemittel gleichzeitig betätigt oder aber bei Betätigung eines Hebemittels 32 die anderen Hebemittel gleichzeitig aktiviert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass bei Aktivierung alle Hebemittel gleichzeitig in die gleiche Richtung verfahren. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Verfahren der Montagebühne 1 ohne ein externes Hebewerkzeug.
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Grundsätzlich ist es auch möglich, die Befestigungsmittel 11 vollständig oder jedenfalls teilweise als Hebemittel 32 auszubilden. In diesem Fall kann dann jedoch eine gleichzeitige Aktivierung aller Hebemittel nicht erfolgen. In diesem Falle müssen zur Veränderung der Montageposition der Montagebühne 1 die einzelnen Befestigungsmittel 11 jeweils separat gelöst und im oberen Bereich des zuletzt bereits montierten Mastschusses 2b nacheinander befestigt werden. Wird ein Befestigungsmittel 11 gelöst, versteht es sich, dass die übrigen Befestigungsmittel 11 so ausgelegt sein müssen, dass sie die Last der Montagebühne 1 mit hinreichender Sicherheit tragen können. Sind alle Befestigungsmittel 11 entsprechend umgesetzt, können die als Hebemittel 32 ausgebildeten Befestigungsmittel 11 die Montagebühne 1 an die neue Montagestelle verfahren.
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Wenn die Montagebühne 1 auf die dann benötigte Arbeitshöhe gelangt ist, kann anschließend erneut eine Befestigung der Montagebühne 1 an dem Mastschuss 2b erfolgen, insbesondere indem die Befestigungseinrichtung 7 mit dem Mastschuss 2b verbunden wird. Hierzu kann die Befestigungseinrichtung 7 entsprechend ausgestaltet sein. Insbesondere können die auf der Montagebühne 1 angeordneten Monteure dann die Befestigung der Montagebühne 1 mit der Befestigungseinrichtung 7 und dem Mastschuss 2b vornehmen. Wie zuvor erläutert, würden sich hierfür grundsätzlich unterschiedliche Befestigungsmittel 11 der Befestigungseinrichtung 7 eignen, insbesondere lösbar am Bühnensegment 4 angeordnete Haken, Klemmen, Seil- und/oder Kettensysteme und/oder weitere lösbare Verschlusselemente. Wenn die Montagebühne 1 wieder fest mit einem Mastschuss 2b verbunden ist, dann kann bedarfsweise die Befestigung zu dem externen Hebewerkzeug gelöst werden.
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Auf diese Weise wird stets ein hoher Arbeitssicherheitsschutz für die Monteure gewährleistet.
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Zur Befestigung am Mastschuss 2b können insbesondere die Eckpfeiler 37 und in weiteren Ausführungsformen bedarfsweise alternativ oder zusätzlich dazu die Querstreben 9 und/oder die Horizontalstreben 10 des Mastschusses 2b verwendet werden. Insbesondere umfasst der Strommast 3 wenigstens vier Eckpfeiler 37, die in den Ecken der Mastschüsse 2a, 2b des vertikalen Abschnitts des Strommastes 3 angeordnet sind.
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In der Fig. 4D ist eine Ausführungsform eines vertikalen Abschnitts eines Strommastes 3 gezeigt, der neben den Eckpfeilern 37 und den die Eckpfeiler 37 verbindenden Querstreben 9 auch Horizontalstreben 10 umfasst. Die Horizontalstreben 10 sind insbesondere zumindest im Wesentlichen horizontal in Bezug zum Untergrund ausgerichtet. Ferner können auch die Horizontalstreben 10 jeweils zwei sich gegenüberliegende Eckpfeiler 37 verbinden.
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Die Befestigungseinrichtung 7 kann in weiteren Ausführungsformen dann an wenigstens einer Strebe 9, 10 aufgehangen und/oder fest mit dieser befestigt sein. Bevorzugt ist jedoch eine reibschlüssige Verbindung der Befestigungsmittel 11 mit den Eckpfeilern 37, worauf im Folgenden noch detailliert eingegangen werden wird.
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Insbesondere ist das Befestigungsmittel 11 lösbar kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit wenigstens einer Strebe 9, 10 und/oder mit einem Eckpfeiler 37 des Mastschusses 2b verbindbar.
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Zur Veränderung des Öffnungsquerschnittes 6 ist jeweils ein Bühnensegment 4 mit seiner ersten Stirnseite 13 verschieblich an einer Längsseite 14, insbesondere an einer innenliegenden Längsseite 21, eines benachbarten Bühnensegmentes 4 gelagert, was aus der in Fig. 1B dargestellten Detailansicht des Details A aus der Fig. 1A hervorgeht.
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Die Fig. 1B zeigt, dass die erste Stirnseite 13 eines Bühnensegmentes 4 an der Längsseite 14 eines benachbarten Bühnensegmentes 4 angeordnet ist. Der Vergleich von den Fig. 1A und der Fig. 2 verdeutlicht, dass die Bühnensegmente 4 relativ zueinander verschoben werden können, was eine Veränderung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes 6 bedingt. So zeigt die Fig. 2 einen weiteren Zustand der in Fig. 1A dargestellten Montagebühne 1.
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Auch die Fig. 3A und 3B zeigen in der Draufsicht zwei unterschiedliche Zustände einer Montagebühne 1, die durch das relative Verschieben der Bühnensegmente 4 gegeneinander eingenommen werden können, wobei sich in diesem Zusammenhang dann auch die Öffnungsquerschnitte 6 ändern. So zeigt die Fig. 3A den minimalen Öffnungsquerschnitt 6, der für die in der Fig. 3A dargestellte Montagebühne 1 ermöglicht werden kann, wohingegen die Fig. 3B den maximalen Öffnungsquerschnitt 6 zeigt.
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Aus der Fig. 2 wird ersichtlich, dass die Bühnensegmente 4 zueinander derart verschoben werden können, dass jeweils ein Bühnensegment 4 mit seiner ersten Stirnseite 13 an einer inneren Längsseite 21 des benachbarten Bühnensegmentes 4 angeordnet ist. Die weitere Stirnseite 19 des Bühnensegmentes 4 kann an ein benachbartes Bühnensegment 4 angeordnet sein und/oder angrenzen, jedenfalls dann, wenn der maximale Öffnungsquerschnitt 6 eingenommen wird, wie die Fig. 2 zeigt.
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Die weitere Stirnseite 19 kann jedoch auch insbesondere nicht unmittelbar an ein benachbartes Bühnensegment 4 angrenzen, wie die Fig. 1A zeigt. Dann bildet die weitere Stirnseite 19 insbesondere das freie Ende des Bühnensegmentes 4. Ein Verschieben der Bühnensegmente 4 gegeneinander führt somit zu einer Veränderung des Öffnungsquerschnittes 6.
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Es versteht sich, dass dadurch, dass alle Bühnensegmente 4 aneinander angeordnet und miteinander verbunden sind und miteinander in Wirkverbindung stehen, die Verschiebung eines Bühnensegmentes 4 eine Verschiebung der anderen Bühnensegmente 4 bedingt. Dies wird auch durch den Vergleich der Fig. 3A und 3B deutlich.
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Die Stelleinrichtung 5 kann an den Bühnensegmenten 4 angeordnete längsseitige Führungsschienen 15 umfassen, die beispielsweise im Detail in Fig. 1B dargestellt sind. So kann je Bühnensegment 4 wenigstens eine Führungsschiene 15 - in weiteren Ausführungsformen auch eine Mehrzahl von Führungsschienen 15 - vorgesehen sein. Das Bühnensegment 4 kann mit seiner ersten Stirnseite 13 insbesondere längs der Führungsschiene(n) 15 beweglich gelagert sein. Die Führungsschienen 15 können sich entlang der innenliegenden Längsseiten 21 der Bühnensegmente 4 erstrecken.
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In der Fig. 1B ist dargestellt, dass die erste Stirnseite 13 in die Führungsschiene 15 des benachbarten Bühnensegmentes 4 angrenzt, insbesondere in und/oder an dieser angeordnet ist. Hierzu kann die erste Stirnseite 13 insbesondere einen Tragrahmen 28 umfassen, der in die wenigstens eine Führungsschiene 15 des benachbarten Bühnensegmentes 4 eingreift und entlang dieser Führungsschiene 15 auch verschoben werden kann. Auf den Tragrahmen 28 wird im Folgenden noch näher eingegangen werden.
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Die Führungsschiene 15 ermöglicht somit die Vorgabe der Bewegungsrichtung des benachbarten Bühnensegmentes 4, das verschoben werden soll, beim Verschieben der Bühnensegmente 4 gegeneinander.
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In Fig. 5 ist dargestellt, dass die Stelleinrichtung 5 ein Seilzugsystem 16 zum Verstellen der Bühnensegmente 4 gegeneinander aufweist. Das Seilzugsystem 16 kann insbesondere im am Strommast 3 montierten Zustand der Montagebühne 1 betätigt werden, bevorzugt durch auf der Montagebühne 1 angeordnete Monteure bzw. Bedienpersonen.
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Insbesondere bei der zuvor diskutierten Höhenverstellung der Montagebühne 1 wird eine Betätigung des Seilzugsystems 16 bzw. der Stelleinrichtung 5 benötigt, so dass die Montagebühne 1 sich mit ihrem Öffnungsquerschnitt 6 an unterschiedliche Au-ßenformen des Strommastes 3 oder des Mastschusses 2b anpassen kann. Insbesondere verjüngt sich der vertikale Abschnitt eines Strommastes 3 nach oben hin, so dass sich ein reduzierender Öffnungsquerschnitt 6 der Montagebühne 1 an diese verjüngende Form anpassen kann.
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Das Seilzugsystem 16 kann dabei händisch oder motorisch, insbesondere über eine elektrische Seilwinde 26, betätigt werden. Darüber hinaus kann das Seilzugsystem 16 auch mehrere Seile 17, 22 umfassen. Das Seilzugsystem 16 kann grundsätzlich auch, wie zuvor beschrieben, zum Anheben oder Absenken der Montagebühne 1 bereitgestellt werden.
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Ferner ist das Seilzugsystem 16 insbesondere an der Montagebühne 1 selbst angeordnet und ist insbesondere sowohl beim Anheben als auch beim Absenken der Montagebühne 1 an dem Strommast 3 an der Montagebühne 1 angeordnet und wird in der dargestellten Ausführungsform auch zur Veränderung des Öffnungsquerschnittes 6 benötigt.
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Die Fig. 6A zeigt die in Fig. 5 dargestellte Montagebühne 1 in einem zweiten Zustand, nämlich bei maximal eingeschlossenen Öffnungsquerschnitt 6. Die Fig. 6A zeigt weiter, dass das Seilzugsystem 16 wenigstens ein entlang der außenliegenden Längsseiten 20 der Bühnensegmente 4 verlaufendes äußeres Seil 17 aufweist. In Fig. 6B ist ergänzend ein inneres Seil 22 dargestellt, das entlang der innenliegenden Längsseiten 21 der Bühnensegmente 4 verläuft. Sowohl das innere als auch das äußere Seil 17, 22 können Teil des Seilzugsystems 16 sein.
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Nicht näher dargestellt ist, dass das Seilzugsystem 16 nur ein äußeres Seil 17 oder nur ein inneres Seil 22 umfasst.
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Des Weiteren wirken in die Fig. 6B dargestellten inneren und äußeren Seile 17, 22 miteinander zusammen, so dass bei Veränderung der eingenommenen Länge eines Seils 17 oder 22 eine Veränderung der eingenommenen Länge des anderen Seils 22 oder 17 bedingt wird.
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So kann ein Einziehen des äußeren Seils 17 den eingeschlossenen Öffnungsquerschnitt 6 zwischen den Bühnensegmenten 4 vergrößern, wohingegen durch ein Einziehen des inneren Seils 22 eine Verringerung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes 6 bedingt werden kann.
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Das äußere Seil 17 kann zusätzlich zu den äußeren bzw. außenliegenden Längsseiten 20 weitere, der jeweiligen ersten Stirnseite 13 gegenüberliegende Stirnseiten 19 umlaufen, was insbesondere aus den Fig. 7 und 8 hervorgeht.
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Die Fig. 7 bis 10 zeigen dabei eine Montagebühne 1 mit einem Seilzugsystem 16, das ein inneres und äußeres Seil 17, 22 umfasst. In den Fig. 7 und 8 ist durch die gestrichelte Darstellung ebenfalls eine mögliche Verlagerung bzw. Verschiebung der Bühnensegmente 4 dargestellt, die zu einer Veränderung des eingeschlossenen Öffnungsquerschnittes 6 führt. So zeigt die Fig. 7 beispielsweise, dass, wenn die zwei Bühnensegmente 4, die einander gegenüberliegen, verschoben werden, ein anderer Zustand erreicht werden kann, der in der Fig. 7 gestrichelt schematisch dargestellt ist. Auch die Fig. 8 zeigt eine mögliche Veränderung des Öffnungsquerschnittes 6 durch eine gestrichelte Darstellung der Bühnensegmente 4 in einem zweiten Zustand. Durch Pfeile wird die Bewegungsrichtung der zu verschiebenden Bühnensegmente 4 angedeutet.
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Darüber hinaus zeigen insbesondere die Detailansichten Fig. 9 und 10, die jeweils Details C und D der Fig. 7 und 8 zeigen, dass das Seilzugsystem 16 die äußeren und inneren Seile 17, 22 umfasst. So geht aus der Fig. 9 beispielsweise anschaulich hervor, dass das innere Seil 22 um die ersten Stirnseiten 13 geführt ist bzw. bei den ersten Stirnseiten 13 eine entsprechende Abwinkelung des inneren Seils 22 vorgesehen ist. Darüber hinaus zeigt die Fig. 9, dass das innere Seil 17 entlang der innenliegenden Längsseiten 21 der Bühnensegmente 4 geführt ist.
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Im Gegensatz dazu zeigt die Fig. 10, dass das äußere Seil 17 um die weiteren Stirnseiten 19 geführt werden kann und sich darüber hinaus entlang der außenliegenden Längsseiten 20 der Bühnensegmente 4 erstreckt.
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Nicht dargestellt ist, dass in weiteren bevorzugten Ausführungsbeispielen das innere Seil 22 an und/oder in den Führungsschienen 15 der Bühnensegmente 4 geführt sein kann.
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Zum Führen der Seile 17, 22 des Seilzugsystems 16 können Umlenkrollen 18, 23 eingesetzt werden. So können beispielsweise für das äußere Seil 17 äußere Umlenkrollen 18 und für das innere Seil 22 innere Umlenkrollen 23 eingesetzt werden. Diese inneren und äußeren Umlenkrollen 18, 23 gehen beispielsweise aus den Fig. 9 und 10 hervor. So zeigt die Fig. 9, dass innere Umlenkrollen 23 zum Umlenken des inneren Seils 22 vorgesehen sind, wobei wenigstens eine innere Umlenkrolle 23 an der oder benachbart zu der ersten Stirnseite 13 eines Bühnensegmentes 4 angeordnet ist.
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In Fig. 10 ist hingegen dargestellt, dass die äußeren Umlenkrollen 18 zum Umlenken des äußeren Seils 17 vorgesehen sind, wobei wenigstens eine äußere Umlenkrolle 18 an der ersten Stirnseite 13 eines Bühnensegmentes 4 und wenigstens eine weitere äußere Umlenkrolle 18 an der weiteren Stirnseite 19, insbesondere zwei äußere Umlenkrollen 18, vorgesehen sind. Die Übergabe des äußeren Seils 17 von der außenliegenden Längsseite 20 eines Bühnensegmentes 4 zu der weiteren Stirnseite 19 des dazu benachbarten Bühnensegmentes 4 kann ebenfalls über die äußeren Umlenkrollen 18 gewährleistet werden, wie dies im Detail in Fig. 10 dargestellt ist.
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Die Umlenkrollen 18, 23 ermöglichen somit ein sicheres Führen der Seile 17, 22.
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In Fig. 1A ist schematisch dargestellt, dass das Bühnensegment 4 einen langgestreckten unteren Bodenabschnitt 24 und von dem Bodenabschnitt 24 zu beiden Längsseiten nach oben abstehende Seitenabschnitte 25, insbesondere Fallschutzgitterseitenabschnitte, umfasst. Die Fallschutzgitterseitenabschnitte 25 können bedarfsweise auch als Fallschutzlängseinheiten bezeichnet werden. Die Fallschutzgitterseitenabschnitte 25 sowie der Bodenabschnitt 24 ermöglichen für auf der Montagebühne 1 angeordnete Monteure, dass diese sich absturzsicher auf der Montagebühne 1 bewegen können.
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Zur Betätigung des Seilzugsystems 16 kann, wie zuvor erläutert, wenigstens eine Winde 26 vorgesehen sein. Die Winde 26 kann dabei motorisch betrieben werden oder als Handwinde ausgebildet sein. Über die Winde 26 kann dabei bedarfsweise wenigstens ein Seil 17, 23 betätigt werden. Insbesondere ist jeweils wenigstens eine Winde 26 zum Betätigen d. h. zum Einziehen oder Freigeben jeweils eines Seils 17, 22 vorgesehen.
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In Fig. 6B ist dargestellt, dass die Winde 26 an wenigstens einem Bühnensegment 4 angeordnet ist. Insbesondere wird wenigstens eine Winde 26 je inneres Seil 22 und je äußeres Seil 17 bereitgestellt, wie die Fig. 10 zeigt.
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In der Fig. 1A ist dargestellt, dass an der weiteren Stirnseite 19 eine vom Bodenabschnitt 24 nach oben abstehende Fallschutzeinheit 27 angeordnet ist, insbesondere ein Fallschutzgitter. Dieses Fallschutzgitter ist schematisch auch in der Fig. 6B dargestellt. Das Fallschutzgitter steht nach oben vom Bodenabschnitt 24 ab und stellt sicher, dass keine Gefahr für Bedienpersonen besteht, über die weitere Stirnseite 19 in die Tiefe zu stürzen.
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Zusätzlich zur Fallschutzeinheit 27 kann eine Durchgangssperre 29 vorgesehen sein, die ein Betreten desjenigen Bereiches zwischen der Durchgangssperre 29 und der weiteren Stirnseite 19 behindern kann, was schematisch beispielsweise in der Fig. 1B dargestellt ist. Die Durchgangssperre 29 kann an der ersten Stirnseite 13 und/oder an dem Tragrahmen 28 eines benachbarten Bühnensegmentes 4 angeordnet sein und den Durchgang zwischen weiterer Stirnseite 19 und Durchgangssperre 29 sperren. Die Durchgangssperre 29 kann dann dabei die beiden Seitenabschnitte 25 des Bühnensegmentes 4 miteinander verbinden bzw. diese überspannen, wie dies schematisch aus den Fig. 1B und 6B hervorgeht.
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Wie zuvor erläutert, kann das Befestigungsmittel 11 gegebenenfalls am Tragrahmen 28 angeordnet sein oder mit diesem zusammenwirken. Der Tragrahmen 28 ist schematisch in der Fig. 1B dargestellt. Neben der möglichen Anordnung für das Befestigungsmittel 11 kann der Tragrahmen aber auch zur Kopplung mit einem Hebel-Seilzugsystem, das beispielsweise an einem Kran befestigt ist und/oder zum Anheben oder Absenken der Montagebühne 1 vorgesehen ist, ausgebildet sein. Der Tragrahmen 28 kann an der ersten Stirnseite 13 angeordnet sein. Insbesondere ragt der Tragrahmen 28 von dem unmittelbar benachbarten Seitenabschnitt 25 nach oben ab, wie die Fig. 1B ebenfalls zeigt. Der Tragrahmen 28 kann ferner zum Verstellen der Bühnensegmente 4 gegeneinander bzw. relativ zueinander vorgesehen sein, insbesondere indem der Tragrahmen 28 mit den Führungsschienen 15 gekoppelt wird und entlang dieser Führungsschienen 15 verschiebbar ist. Hierzu kann der Tragrahmen 28 bedarfsweise entsprechende Führungsmittel, wie Rollen oder dergleichen, aufweisen, die dann mit der Führungsschiene 15 zusammenwirken können.
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Wie zuvor erläutert, kann der Tragrahmen 28 bedarfsweise alternativ oder zusätzlich auch zur Kopplung mit einem Hebel-Seilzugsystem zum Anheben oder Absenken der Montagebühne 1 vorgesehen sein. In der Fig. 1B ist dargestellt, dass der Tragrahmen 28 hierfür entsprechende oberseitige Öffnungen 31 aufweist, die zum Durchführen von Seilen, insbesondere Drahtseilen oder Faserseilen, dienen können. Somit kann der Tragrahmen 28 zum einen eine Verschiebung der Bühnensegmente 4 gegeneinander, aber auch eine Höhenverlagerung der Montagebühne 1 ermöglichen.
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Nachfolgend wird eine Ausführungsform einer Befestigungseinrichtung 7 mit vier Befestigungsmitteln 11 beschrieben, die jeweils mit einem Eckpfeiler 37 des vertikalen Abschnitts des Strommastes 3 reibschlüssig verbunden sind bzw. an den Eckpfeilern 37 im befestigten Zustand "angeklemmt" sind. Diese Ausführungsform ist in den Fig. 11 bis 21 gezeigt.
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Die Fig. 11 bis 13 zeigen den nicht-befestigten Zustand der Befestigungsmittel 11, bei dem ein Abstand zwischen dem Befestigungsmittel 11 und dem Eckpfeiler 37 vorgesehen ist. Dieser Zustand des Befestigungsmittels 11 wird zum Verfahren der Montagebühne 1 benötigt, insbesondere wenn diese in ihrer Arbeitshöhe verändert werden soll, wie dies, wie zuvor erläutert, schematisch in den Fig. 4A bis 4C dargestellt ist. Ferner kann dieser nicht-befestigte Zustand des Befestigungsmittels 11 bedarfsweise über eine nicht näher dargestellte Fixiereinrichtung fixiert werden, so dass ein Anstoßen des Befestigungsmittels 11 an dem Eckpfeiler 37 bei der Höhenverstellung der Montagebühne 1 vermieden werden kann. Insbesondere kann diese nicht näher dargestellte Fixiereinrichtung auch einen Hebelmechanismus aufweisen, der das Befestigungsmittel 11 in den befestigten Zustand überführen kann.
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Die Fig. 14 bis 20 zeigen das in den Fig. 11 bis 13 gezeigte Befestigungsmittel 11 im befestigten Zustand, in dem das Befestigungsmittel zumindest bereichsweise unmittelbar am Eckpfeiler 37 anliegt und/oder angrenzt und mit diesem insbesondere reibschlüssig zusammenwirkt.
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Die Fig. 21 wiederum zeigt das Befestigungsmittel 11, wie es in den Fig. 11 bis 20 im mit dem Bühnensegment 4 verbundenen Zustand dargestellt ist, für sich genommen.
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Das in den Fig. 11 bis 21 gezeigte Befestigungsmittel 11 weist wenigstens ein erstes Reibschlusselement 38 - nämlich im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei erste Reibschlusselemente 38 - und wenigstens ein zweites, im befestigten Zustand der Montagebühne 1 mit jeweils einem ersten Reibschlusselement 38 reibschlüssig zusammenwirkendes zweites Reibschlusselement 39 auf. Aus Fig. 17 ist gut ersichtlich, dass zwei Reibschlusselemente 39 vorgesehen sind.
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Einem ersten Reibschlusselement 38 ist funktional ein zweites Reibschlusselement 39 zugeordnet, die beide wie Bremsbacken im befestigten Zustand zusammenwirken, was aus einem Vergleich der Fig. 13 (nicht befestigter Zustand) und der Fig. 16 (befestigter Zustand) deutlich wird.
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Die beiden zweiten Reibschlusselemente 39 können miteinander verbunden sein, insbesondere über ein Winkelprofil 51. Das Winkelprofil 51 kann im befestigten Zustand unmittelbar an der dem Bühnensegment 4 zugewandten Außenseite des Eckpfeilers 37 angeordnet sein und insbesondere korrespondierend zur Winkelform des Eckpfeilers 37 ausgebildet sein und folglich einen unmittelbaren Anschlag an den Eckpfeiler 37 ermöglichen. Insbesondere weist sowohl der Eckpfeiler 37 in demjenigen Bereich, an dem das Winkelprofil 51 angeordnet wird, einen Winkel α zwischen beiden Schenkeln des Eckpfeilers 37 auf, wobei die Schenkel des Winkelprofils 51 ebenfalls zumindest im Wesentlichen zueinander diesen Winkel α +/- 5° einschlie-ßen, wie dies die Fig. 19 zeigt.
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Die zweiten Reibschlusselemente 39 können bevorzugt stoffschlüssig, kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit dem Winkelprofil 51 verbunden sein oder mit diesem einstückig ausgebildet sein.
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Die beiden ersten Reibschlusselemente 38 können insbesondere nicht unmittelbar miteinander verbunden sein, wie dies auch aus der Fig. 18 hervorgeht. Zwischen einem ersten Reibschlusselement 38 und dem Eckpfeiler 37 kann eine Anschlagplatte 54 vorgesehen sein, die insbesondere im befestigten Zustand unmittelbar an einem Schenkel des Eckpfeilers 37 anliegt. Das erste Reibschlusselement 38 kann einstückig mit der Anschlagplatte 54 ausgebildet sein oder mit dieser stoffschlüssig, formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden sein. Die Anschlagplatte 54 ermöglicht selbst bei Unebenheiten der Oberfläche des Eckpfeilers 37 eine optimierte Krafteinleitung in den Eckpfeiler 37 sicherzustellen und die die Auflage des ersten Reibschlusselementes 38 zu verbessern. Dies gilt in gleicher Weise auch für die Funktion des Winkelprofils 51 für die zweiten Reibschlusselemente 39.
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Fig. 20 zeigt, dass jeweils zwischen dem ersten und dem zweiten Reibschlusselement 38, 39 der Eckpfeiler 37 des bereits montierten Mastschusses 2b angeordnet ist. Es versteht sich, dass nur derjenige Bereich des Eckpfeilers 37 zwischen den Reibschlusselementen 38, 39 angeordnet ist, der unmittelbar an diese angrenzt. Im nicht befestigten Zustand kann der Eckpfeiler 37 ebenfalls zwischen den Reibschlusselementen 38, 39 angeordnet sein, jedoch liegen die Reibschlusselemente 38, 39 nicht unmittelbar an den Eckpfeiler 37 an, wie die Fig. 13 ebenfalls zeigt.
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Die Fig. 16 zeigt, dass im befestigten Zustand die Reibschlusselemente 38, 39 jeweils auf gegenüberliegende Seiten des Eckpfeilers 37 wirken und so die zur Halterung der Montagebühne 1 notwendigen Reibkräfte aufgebracht werden können.
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Zur Befestigung der Montagebühne 1 wird das Befestigungsmittel 11 in den in den Fig. 11 bis 13 gezeigten Zustand überführt. Anschließend wird die Montagebühne 1 bzw. die Bühnensegmente 4 langsam herabgesenkt. Dies ermöglicht, dass das Befestigungsmittel 11 "greifen" kann und die Halterung sicherstellt. Dazu wird eine relative Bewegung zwischen beiden Reibschlusselementen 38, 39 benötigt, wie ein Vergleich der Fig. 11 und 14 zeigt. Die zweiten Reibschlusselemente 39 senken sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemeinsam mit dem Bühnensegment 4 ab, wobei die ersten Reibschlusselemente 38 insbesondere zumindest im Wesentlichen in der vorherigen Position gehalten werden. Zur Halterung der ersten Reibschlusselemente 38 kann bedarfsweise ebenfalls eine oder die Fixiereinrichtung, die nicht näher dargestellt ist, eingesetzt werden. Ein die jeweiligen Reibschlusselemente 38, 39 verbindender Gelenkmechanismus 40 wird beim Herabsenken des Bühnensegmentes 4 betätigt, wie ein Vergleich der Fig. 14 und 15 verdeutlicht, wobei der Gelenkmechanismus 40 im Detail näher in der Fig. 21 dargestellt ist und sich in der dargestellten Ausführungsform aus zwei Hebeln 40, 41 zusammensetzt. Durch den Gelenkmechanismus 40 werden die zweiten Reibschlusselemente 39 mit abgesenkt, wodurch der Reibschluss zwischen beiden Reibschlusselementen 38, 39 hervorgerufen werden kann. In dem dargestellten Ausführungsbeispielen tritt an beiden Schenkeln des Eckpfeilers 37 ein Reibschluss durch jeweils ein Zusammenwirken zwischen zwei Paaren von ersten und zweiten Reibschlusselementen 38, 39 auf.
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Der Gelenkmechanismus 40, wie er in den Fig. 20 und 21 gezeigt ist, ist daher zum Zusammenwirken des ersten und des zweiten Reibschlusselementes 38, 39 vorgesehen.
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In Fig. 18 ist dargestellt, dass der Gelenkmechanismus 40 fest, insbesondere starr, mit dem ersten und dem zweiten Reibschlusselement 38, 39 in einzelnen Lagerpunkten verbunden ist. So ist der Gelenkmechanismus in einem ersten Lagerpunkt 46 fest, insbesondere starr, stoffschlüssig und/oder formschlüssig, mit dem ersten Reibschlusselement 38, insbesondere einem Anschlagsbereich 43 des ersten Reibschlusselementes 38, verbunden. Gleichzeitig ist der Gelenkmechanismus 40 in einem zweiten Lagerpunkt 47 mit dem zweiten Reibschlusselement 39 fest, insbesondere starr, stoffschlüssig und/oder formschlüssig, verbunden.
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Die Fig. 17, aber auch die Fig. 18 zeigt, dass der Gelenkmechanismus 40 an einer Stelle, nämlich in einem dritten Lagerpunkt 48, fest mit dem Bühnensegment 4 verbunden ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Gelenkmechanismus 40 in dem dritten Lagerpunkt 48 fest mit einem Bühnensegmenttragmittel 50, insbesondere einem dem Tragrahmen 28 zugehörigen Bühnensegmenttragmittel 50, insbesondere starr und/oder stoffschlüssig, verbunden. Zur Verbindung kann ein Zapfen 52 vorgesehen sein, wie die Fig. 17 zeigt.
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Der Gelenkmechanismus 40 umfasst wenigstens ein Gelenk, dass die Bewegung und Betätigung des Gelenkmechanismus 40 sicherstellt.
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Fig. 21 zeigt, dass der Gelenkmechanismus 40 derart ausgebildet ist, dass die Reibschlusselemente 38, 39 relativ zueinander verstellbar und/oder aneinander anstellbar sind. Die relative Verstellung wird insbesondere, wie zuvor erläutert, zur Befestigung der Montagebühne 1 und zum "Festziehen" des Befestigungsmittels 11 benötigt.
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Fig. 17 und 18 zeigen, dass der Gelenkmechanismus 40 einen mit dem ersten und dem zweiten Reibschlusselement 38, 39, insbesondere fest, verbindbaren ersten Hebel 41 und einen fest mit dem Bühnensegment 4, insbesondere dem Tragrahmen 28, verbindbaren zweiten Hebel 42 aufweist. Die Hebel 41, 42 sind miteinander über ein Gelenkdrehpunkt 49 verbunden.
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Der erste und der zweite Lagerpunkt 46, 47 sind am ersten Hebel 41 und der dritte Lagerpunkt 48 am zweiten Hebel 42 vorgesehen, wobei beide Hebel 41, 42, wie zuvor erläutert, über ein Gelenk am Gelenkdrehpunkt 49 miteinander verbunden sind, wie die Fig. 18 zeigt. Der erste Lagerpunkt 46 und der Gelenkdrehpunkt 49 sind an gegenüberliegenden Enden des ersten Hebels 41 vorgesehen, wobei der zweite Lagerpunkt 47 insbesondere zumindest im Wesentlichen mittig am ersten Hebel 41 angeordnet ist. Der dritte Lagerpunkt 48 und der Gelenkdrehpunkt 49 sind ebenfalls an gegenüberliegenden Enden des zweiten Hebels 42 angeordnet.
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Die Fig. 18 und 19 zeigen, dass das erste Reibschlusselement 38 einen Anschlagsbereich 43 und einen Verbindungsabschnitt 44 aufweist. Der Anschlagsbereich 43 dient zur Anordnung an den Eckpfeiler 37, insbesondere zur unmittelbaren Anlage an die Anschlagsplatte 54. Dabei grenzt der Anschlagsbereich 43 an die dem Bühnensegment 4 abgewandte Innenseite des Eckpfeilers 37 an bzw. liegt an dieser Innenseite an. Funktional gesehen übernimmt der Anschlagsbereich 43 die Funktion einer Bremsbacke. Der Verbindungsabschnitt 44 wiederum stellt die Anordnung und Verbindung zu dem Bühnensegment 4 sicher. Hierzu ist vorgesehen, dass der Verbindungsabschnitt 44 von dem Anschlagsbereich 43 absteht, insbesondere zumindest im Wesentlichen im rechten Winkel. Der Verbindungsbereich 44 überbrückt folglich den Abstand bis zum Bühnensegment 4 und dient zur Verbindung des Gelenkmechanismus 40 mit dem Tragrahmen 28 bzw. dem Bühnensegmenttragmittel 50.
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Der erste Hebel 41 ist in dem ersten Lagerpunkt 46 fest, insbesondere stoffschlüssig und/oder starr, bevorzugt über einen Zapfen 52, mit dem Anschlagsbereich 43 verbunden, wie die Fig. 21 zeigt.
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Die Fig. 11 und 14 zeigen, dass der Verbindungsabschnitt 44 des ersten Reibschlusselementes 38 einen Führungsbereich, insbesondere ein Langloch, zur Führung eines in den Führungsbereich eingreifenden, mit dem Bühnensegment 4, bevorzugt dem Tragrahmen 28 und/oder einem Bühnensegmenttragmittel 50 fest, insbesondere stoffschlüssig und/oder starr, verbundenen Zapfen 52 des zweiten Hebels 42 aufweist. Der in den Führungsbereich eingreifende Zapfen 52 ist insbesondere beweglich und relativ zum Führungsbereich verschieblich, wodurch die zur Befestigung der Bühnensegmente 4 vorgesehene Verstellung und Verschiebung der Reibschlusselemente 38, 39 gegeneinander gewährleistet werden kann.
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Folglich ist zur Befestigung der Montagebühne 1 das zweite Reibschlusselement 39 relativ beweglich zum ersten Reibschlusselement 38 bzw. zum Anschlagsbereich 43 des ersten Reibschlusselementes 38 gelagert.
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Zur Befestigung des zweiten Reibschlusselementes 39 an dem Winkelprofil 51 kann wenigstens eine Verstärkung 53 vorgesehen sein, wie die Fig. 19 zeigt. Die Verstärkung 53 kann insbesondere zur Stabilisierung und Fixierung der zweiten Reibschlusselemente 39 vorgesehen sein. Insbesondere sind die zweiten Reibschlusselemente 39 an den äußeren Längsseiten der Schenkel des Winkelprofils 51 angeordnet. Die der äußeren Längskante des Schenkels des Winkelprofils 51 zugewandte Längsseite ist insbesondere nicht verstärkt, jedoch kann die gegenüberliegende Längsseite insbesondere über zwei Verstärkungen 53 gestützt werden. Die Verstärkungen 53 sind in dem in Fig. 19 dargestellten Ausführungsbeispiel als zumindest im Wesentlichen dreieckförmige Platten ausgebildet und ermöglichen eine verbesserte Krafteinleitung zunächst in das Winkelprofil 51 und anschließend in den Eckpfeiler 37.
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An dem Verbindungsabschnitt 44 kann ein Vorsprung 45 angeordnet sein, der zu Anlage an dem Bühnensegmenttragmittel 50 dient, wie die Fig. 20 zeigt. Der Vorsprung 45 ist nicht fest mit dem Bühnensegmenttragmittel 50 bzw. dem Tragrahmen 28 verbunden, stellt aber bei Bewegung des Gelenkmechanismus 40 sicher, dass das erste Reibschlusselement 38 und der Gelenkmechanismus 40 weiterhin korrekt zum Tragrahmen 28 ausgerichtet sind und ermöglicht demnach insbesondere eine Zentrierung des Gelenkmechanismus 40 und/oder des ersten Reibschlusselementes 38 bzw. des Verbindungsabschnitts 44.
Bezugszeichenliste:
-
- 1
- Montagebühne
- 2a
- aufzusetzender Mastschuss
- 2b
- bereits montierter Mastschuss
- 3
- Strommast
- 4
- Bühnensegment
- 5
- Stelleinrichtung
- 6
- Öffnungsquerschnitt
- 7
- Befestigungseinrichtung
- 8
- Bühnenrahmen
- 9
- Querstrebe von 3
- 10
- Horizontalstrebe von 3
- 11
- Befestigungsmittel
- 12
- Eck- und/oder Kreuzverbindung von wenigstens zwei Streben
- 13
- erste Stirnseite von 4
- 14
- Längsseite von 4
- 15
- Führungsschiene von 5
- 16
- Seilzugsystem
- 17
- äußeres Seil
- 18
- äußere Umlenkrolle
- 19
- weitere Stirnseite 4
- 20
- außenliegende Längsseiten von 4
- 21
- innenliegende Längsseiten von 4
- 22
- inneres Seil
- 23
- innere Umlenkrolle
- 24
- Bodenabschnitt
- 25
- Seitenabschnitt
- 26
- Winde
- 27
- Fallschutzeinheit
- 28
- Tragrahmen
- 29
- Durchgangssperre
- 30
- Abstützmittel
- 31
- Öffnung von 28
- 32
- Hebemittel
- 33
- Befestigungsmittel
- 34
- Zugmittel
- 35
- Motormittel
- 36
- Hebesteuerung
- 37
- Eckpfeiler
- 38
- erstes Reibschlusselement
- 39
- zweites Reibschlusselement
- 40
- Gelenkmechanismus
- 41
- erster Hebel
- 42
- zweiter Hebel
- 43
- Anschlagsbereich
- 44
- Verbindungsabschnitt
- 45
- Vorsprung von 41
- 46
- erster Lagerpunkt
- 47
- zweiter Lagerpunkt
- 48
- dritter Lagerpunkt
- 49
- Gelenkdrehpunkt
- 50
- Bühnensegmenttragmittel
- 51
- Winkelprofil
- 52
- Zapfen
- 53
- Verstärkung
- 54
- Anschlagsplatte