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Die Erfindung betrifft Waschmittel, umfassend spezifische alpha-substituierte Verbindungen.
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Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung des Waschmittels zur Verbesserung der Fasereigenschaften von damit gewaschenen textilen Flächengebilden, insbesondere zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden, wie Woll- und/oder Baumwollfasern, während des Waschvorgangs sowie ein Verfahren zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs, bei dem mit einem Waschmittel gewaschen wird, das spezifische alpha-substituierte Verbindungen enthält.
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In der dynamischen Welt der ,Fast Fashion' ist die Forderung nach nachhaltigen Praktiken unabdingbar geworden. Wäschewaschen wirkt sich auf die Lebensdauer von Textilien aus und es beeinflusst nicht nur das individuelle Verbrauchererlebnis, sondern ist auch unter Umweltaspekten zu bewerten.
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Textile Flächengebilde verlieren im Laufe ihrer Lebensdauer an Faserfestigkeit. Dies kann zum einen beim Tragen, beispielsweise durch Reibung, Dehnung, Abrieb und wiederholte Beanspruchungen sowie durch Umwelteinflüsse erfolgen. Zum anderen können textile Flächengebilde auch während des Waschvorgangs durch Faktoren wie mechanische Einwirkungen oder chemische Einflüsse beansprucht werden.
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Ein Verlust der Faser- oder Zugfestigkeit kann sich im Extremfall in einer Schädigung der Textilien niederschlagen.
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Durch selteneres Waschen von Textilien kann der Zugfestigkeitsverlust verringert werden. Wünschenswert ist aber eine Lösung zur Stärkung von Textilfasern, die den erforderlichen Waschprozess nicht beeinträchtigt und/oder wesentlich verändert.
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Die Suche nach einer Möglichkeit zur Erhöhung bzw. Stabilisierung der Faserfestigkeit oder Zugfestigkeit textiler Flächengebilde ist daher von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, die Lebensdauer von Kleidung zu verlängern und damit die Umweltbelastung zu verringern sowie die Verbraucherzufriedenheit zu erhöhen.
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In der internationalen Patentanmeldung
WO 03/083204 wird der Einsatz von Polycarbonsäuren bzw. deren Derivaten, Katalysatoren und thermoplastischen Elastomeren in Weichspülformulierungen offenbart, um die Formbeständigkeit von Textilgeweben zu verbessern.
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Überraschenderweise wurde gefunden, dass auf spezifischen alpha-substituierten Verbindungen basierende Waschmittel in einem Waschprozess zu einer signifikanten Verbesserung der Faser- und Textileigenschaften führen.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher in einer ersten Ausführungsform ein Waschmittel, das - bezogen auf sein Gesamtgewicht - 0,000001 - 2,0 Gew.-% mindestens einer alpha-substituierten Verbindung der allgemeinen Formel (I)
R2-C(O)-CH(X)-R1 (I)
enthält, worin
- einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere für eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht, wobei die Kohlenstoffkette gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein kann, und
- X für -OH, -NH2, -Cl, -Br, -I oder für die folgenden Gruppierungen steht: -O-(CH2)n-CH3, worin n die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 bedeutet, und -O-(CH2)m-OH, worin m die Zahlen 1, 2 oder 3 bedeutet.
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Waschmittel gemäß erstem Erfindungsgegenstand verleihen damit gewaschenen Textilien signifikant verbesserte Faser- und Textileigenschaften, insbesondere verbesserte Zugfestigkeit und Formbeständigkeit.
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Die Gegenstände der Erfindung sowie bevorzugte Ausführungsformen sind durch die folgenden Aussagen gekennzeichnet:
- 1. Waschmittel, enthaltend - bezogen auf sein Gesamtgewicht - 0,000001 - 2,0 Gew.-% mindestens einer alpha-substituierten Verbindung der allgemeinen Formel (I)
R2-C(O)-CH(X)-R1 (I),
worin
- einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere für eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht, wobei die Kohlenstoffkette gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein kann, und
- X für -OH, -NH2, -Cl, -Br, -I oder für die folgenden Gruppierungen steht: -O-(CH2)n-CH3, worin n die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 bedeutet, und -O-(CH2)m-OH, worin m die Zahlen 1, 2 oder 3 bedeutet.
- 2. Waschmittel nach Aussage 1, worin in Formel (I)
- einer der Reste R1 oder R2 für H oder für eine Gruppe -(CH2)o-CH3 steht, worin o für die Zahlen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 steht, und
- X eine Hydroxylgruppe bedeutet.
- 3. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend als alpha-substituierte Verbindung nach Formel (I) alpha-Hydroxyoctanal, alpha-Hydroxyoctanon oder Mischungen davon.
- 4. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein Tensid in einer Menge von 1 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Waschmittels.
- 5. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein anionisches Tensid.
- 6. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein anionisches Tensid ausgewählt aus der Gruppe der linearen oder verzweigten Alkylbenzolsulfonate i) und/oder Alkylethersulfate ii) und/oder alpha-Olefinsulfonate iii).
- 7. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein lineares oder verzweigtes Alkylbenzolsulfonat und mindestens ein Alkylethersulfat.
- 8. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein anionisches Tensid in einer Menge von 1 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Waschmittels.
- 9. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein nichtionisches Tensid.
- 10. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein nichtionisches Tensid ausgewählt aus der Gruppe der alkoxylierten Fettalkohole, alkoxylierten Fettsäurealkylester, Fettsäureamide, alkoxylierten Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether, Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.
- 11. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein nichtionisches Tensid, ausgewählt aus der Gruppe der Fettalkoholethoxylate.
- 12. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein nichtionisches Tensid, ausgewählt aus C12-18-Alkoholethoxylaten mit 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 EO-Einheiten.
- 13. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens ein nichtionisches Tensid in einer Menge von 0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Waschmittels.
- 14. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, enthaltend mindestens einen weiteren Bestandteil, wobei der mindestens eine weitere Bestandteil ausgewählt ist aus Gerüststoffen, Bleichmitteln, Bleichkatalysatoren, Bleichaktivatoren, Enzymen, Elektrolyten, pH-Stellmitteln, Parfümen, Parfümträgern, Fluoreszenzmitteln, Farbstoffen, Hydrotropen, Schauminhibitoren, Silikonölen, Soil-Release-Polymeren, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderern, Knitterschutzmitteln, antimikrobiellen Wirkstoffen, nicht-wässrigen Lösungsmitteln, Germiziden, Fungiziden, Antioxidantien, Konservierungsmitteln, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermitteln, Bügelhilfsmitteln, Phobier- und Imprägniermitteln, Haut-pflegenden Wirkstoffen, Quell- und Schiebefestmitteln, weichmachenden Komponenten sowie UV-Absorbern und Mischungen daraus; und wobei der weitere Bestandteil in einer Menge von 0,0001 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Waschmittels, enthalten ist.
- 15. Waschmittel gemäß einer der vorhergehenden Aussagen, wobei das Mittel in fester, flüssiger oder gelförmiger Form, vorzugsweise in flüssiger, wässriger Form, und/oder in Einheitsdosisform vorliegt.
- 16. Verwendung eines Waschmittels nach einer der Aussagen 1 bis 15 zur Verbesserung der Fasereigenschaften von damit gewaschenen textilen Flächengebilden.
- 17. Verwendung eines Waschmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs.
- 18. Verwendung eines Waschmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 15 zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von Woll- und/oder Baumwollfasern während des Waschvorgangs.
- 19. Verwendung von Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (I)
R2-C(O)-CH(X)-R1 (I),
worin
- einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere für eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht, wobei die Kohlenstoffkette gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein kann, und
- X für -OH, -NH2, -Cl, -Br, -I oder für die folgenden Gruppierungen steht: -O-(CH2)n-CH3, worin n die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 bedeutet, und -O-(CH2)m-OH, worin m die Zahlen 1, 2 oder 3 bedeutet,
zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs. - 20. Verfahren zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs, bei dem die Textilien mit einem Waschmittel gewaschen werden, das mindestens eine alpha-substituierte Verbindung der allgemeinen Formel (I)
R2-C(O)-CH(X)-R1 (I),
enthält, worin
- einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere für eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht, wobei die Kohlenstoffkette gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein kann, und
- X für -OH, -NH2, -Cl, -Br, -I oder für die folgenden Gruppierungen steht: -O-(CH2)n-CH3, worin n die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 bedeutet, und -O-(CH2)m-OH, worin m die Zahlen 1, 2 oder 3 bedeutet.
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Unter geeigneten alpha-substituierten Verbindungen gemäß allgemeiner Formel (I) sind bevorzugt solche Verbindungen zu verstehen, in denen einer der Reste R1, R2 für H und der andere für eine gesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht.
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Besonders bevorzugt sind alpha-substituierte Verbindungen nach Formel (I), in denen einer der Reste R1, R2 für H und der andere für eine Gruppe -(CH2)o-CH3 steht, wobei o die Zahlen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 bedeutet.
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Ganz besonders bevorzugt steht einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere Rest für eine Butyl-, Pentyl-, Hexyl-, Heptyl- oder Octylgruppe.
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Insbesondere bevorzugt steht einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere Rest für eine Hexylgruppe.
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Weiterhin bevorzugt sind alpha-substituierte Verbindungen nach Formel (I), in denen der Substituent X für eine Hydroxyl- oder für eine Aminogruppe steht.
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Insbesondere bevorzugt steht X für eine Hydroxylgruppe.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten erfindungsgemäße Waschmittel alpha-substituierte Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen
- einer der Reste R1, R2 für H oder für eine Gruppe -(CH2)o-CH3 steht, worin o für die Zahlen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 steht, und
- X eine Hydroxylgruppe bedeutet.
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Innerhalb dieser Ausführungsform sind alpha-substituierte Verbindungen der allgemeinen Formel (I) besonders bevorzugt, die ausgewählt sind aus alpha-Hydroxybutanal, alpha-Hydroxypentanal, alpha-Hydroxyhexanal, alpha-Hydroxyheptanal, alpha-Hydroxyoctanal, alpha-Hydroxybutanon, alpha-Hydroxypentanon, alpha-Hydroxyhexanon, alpha-Hydroxyheptanon, alpha-Hydroxyoctanon oder Mischungen davon.
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Insbesondere bevorzugt sind Waschmittel, die alpha-Hydroxyoctanal, alpha-Hydroxyoctanon oder Mischungen davon enthalten.
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Die erfindungsgemäßen Waschmittel enthalten Verbindungen gemäß der allgemeinen Formel (I) in einem Gewichtsanteil von 0,000001 - 2,0 Gew.-%, mehr bevorzugt 0,00001 - 1,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,0001 - 1 Gew.-% und insbesondere 0,0005 - 0,8 Gew.-% am Gesamtgewicht des Waschmittels.
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Besonders bevorzugt enthalten erfindungsgemäße Waschmittel alpha-Hydroxyoctanal, alpha-Hydroxyoctanon oder Mischungen davon in den zuvor genannten Mengen.
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Im Rahmen dieser Erfindung werden unter Waschmitteln sowohl Wäschevorbehandlungsmittel, Waschmittel als auch Mittel zur Konditionierung textiler Flächengebilde, wie Feinwaschmittel und Nachbehandlungsmittel, wie auch Weichspüler verstanden. Unter Konditionierung ist dabei die avivierende Behandlung von textilen Flächengebilden, Stoffen, Garnen und Geweben zu verstehen. Durch die Konditionierung sollen den Textilien positive Eigenschaften verliehen werden, wie beispielsweise ein verbesserter Weichgriff, eine erhöhte Glanz- und Farbbrillanz sowie die Verringerung des Knitterverhaltens und der statischen Aufladung.
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Die erfindungsgemäßen Waschmittel können sowohl in fester Form, beispielsweise als Pulver, Granulat, Extrudat, gepresster und/oder geschmolzener Formkörper wie als Tablette, oder in flüssiger Form, beispielsweise als Dispersion, Suspension, Emulsion, Lösung, Mikroemulsion, Gel oder Paste vorliegen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Waschmittel flüssig und insbesondere wasserhaltig und/oder in Einheitsdosisform und enthalten den oder die Wirkstoff(e) a) in Lösung. Die Löslichkeit des oder der Wirkstoffs(e) gemäß Formel (I) kann durch die Anwesenheit von Tensiden noch weiter verbessert werden.
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Erfindungsgemäße Waschmittel enthalten daher vorzugsweise weitere in Waschmitteln übliche Bestandteile, die bei Lagerung und Anwendung nicht in unzumutbarer Weise negativ mit den genannten Wirkstoffen wechselwirken.
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In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten erfindungsgemäße Waschmittel mindestens Tensid in einer Menge von 1 bis 40 Gew.-% am Gesamtgewicht des Waschmittels.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthalten erfindungsgemäße Waschmittel mindestens ein anionisches Tensid.
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Durch den Einsatz von anionischen Tensiden wird das Schmutzablöseverhalten der erfindungsgemäßen Mittel während des Waschvorgangs erhöht, ohne dass dabei die Wirkung des Wirkstoffs gemäß Formel (I) beeinträchtigt wird.
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Geeignete anionische Tenside im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise solche vom Typ der Sulfonate und Sulfate.
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Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, d.h. Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch Alkansulfonate, die aus C12-18-Alkanen beispielsweise durch Sulfochlorierung oder Sulfoxidation mit anschließender Hydrolyse bzw. Neutralisation gewonnen werden. Ebenso sind auch die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), z.B. die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren geeignet.
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Weitere geeignete Aniontenside sind sulfierte Fettsäureglycerinester. Unter Fettsäureglycerinestern sind die Mono-, Di- und Triester sowie deren Gemische zu verstehen, wie sie bei der Herstellung durch Veresterung von einem Monoglycerin mit 1 bis 3 Mol Fettsäure oder bei der Umesterung von Triglyceriden mit 0,3 bis 2 Mol Glycerin erhalten werden. Bevorzugte sulfierte Fettsäureglycerinester sind dabei die Sulfierprodukte von gesättigten Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, beispielsweise der Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Myristinsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Behensäure.
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Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Weiterhin bevorzugt sind Alk(en)ylsulfate der genannten Kettenlänge, welche einen synthetischen, auf petrochemischer Basis hergestellten geradkettigen Alkylrest enthalten, die ein analoges Abbauverhalten besitzen wie die adäquaten Verbindungen auf der Basis von fettchemischen Rohstoffen. Aus waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie C14-C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate, welche beispielsweise als Handelsprodukte der Shell Oil Company unter dem Namen DAN® erhalten werden können, sind geeignete Aniontenside.
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Auch die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, die als Fettalkoholethersulfate bezeichnet werden, sind geeignet und im Rahmen dieser Erfindung besonders bevorzugte Aniontenside. Weitere geeignete Aniontenside sind auch die Salze der Alkylsulfobernsteinsäure, die auch als Sulfosuccinate oder als Sulfobernsteinsäureester bezeichnet werden und die Monoester und/oder Diester der Sulfobernsteinsäure mit Alkoholen, vorzugsweise Fettalkoholen und insbesondere ethoxylierten Fettalkoholen darstellen. Bevorzugte Sulfosuccinate enthalten C8-18-Fettalkoholreste oder Mischungen aus diesen. Insbesondere bevorzugte Sulfosuccinate enthalten einen Fettalkoholrest, der sich von ethoxylierten Fettalkoholen ableitet, die für sich betrachtet nichtionische Tenside darstellen. Dabei sind wiederum Sulfosuccinate, deren Fettalkoholreste sich von ethoxylierten Fettalkoholen mit eingeengter Homologenverteilung ableiten, besonders bevorzugt. Ebenso ist es auch möglich, Alk(en)ylbernsteinsäure mit vorzugsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alk(en)ylkette oder deren Salze einzusetzen.
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Als weitere anionische Tenside kommen insbesondere Seifen in Betracht. Geeignet sind beispielsweise die gesättigten Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierte Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen Fettsäuren, z.B. Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifengemische. Die anionischen Tenside einschließlich der Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze sowie als lösliche Salze organischer Basen, wie Mono-, Di- oder Triethanolamin, vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen Tenside in Form ihrer Natrium- oder Kaliumsalze, insbesondere in Form der Natriumsalze vor. Für die erfindungsgemäßen nichtwäßrigen Flüssigwaschmittel sind jedoch die Ammoniumsalze, insbesondere die Salze organischer Basen, wie beispielsweise Isopropylamin, bevorzugt.
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Eine weitere Klasse von Aniontensiden ist die durch Umsetzung von Fettalkoholethoxylaten mit Natriumchloracetat in Gegenwart basischer Katalysatoren zugängliche Klasse der Ethercarbonsäuren. Sie haben die allgemeine Formel: R10 O-(CH2-CH2-O)p-CH2-COOH mit R10 = C1-C18 und p = 0, 1 bis 20. Ethercarbonsäuren sind wasserhärteunempfindlich und weisen ausgezeichnete Tensideigenschaften auf.
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Die erfindungsgemäßen Waschmittel enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform anionische Tenside aus der Gruppe der Fettalkoholsulfate und/oder Fettalkoholethersulfate und/oder der linearen oder verzweigten Alkylbenzolsulfonate und/oder der alpha-Olefinsulfonate und/oder der Seifen. Besonders bevorzugt enthalten sie lineare oder verzweigte Alkylbenzolsulfonate i) und/oder Alkylethersulfate ii) und/oder ein alpha-Olefinsulfonate iii) und insbesondere bevorzugt Fettalkoholethersulfate sowie lineare oder verzweigte Alkylbenzolsulfonate.
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Das mindestens eine, anionische Tensid kann in den erfindungsgemäßen Waschmitteln vorzugsweise in einem Gewichtsanteil von 1 bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt 2 bis 15 Gew.-% und insbesondere 3 bis 15 Gew.-% am Gesamtgewicht des Waschmittels enthalten sein.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthalten erfindungsgemäße Waschmittel mindestens ein nichtionisches Tensid.
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Als nichtionische Tenside werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte und/oder propoxylierte, insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) und/oder 1 bis 10 Mol Propylenoxid (PO) pro Mol Alkohol, eingesetzt. Besonders bevorzugt sind C8-C16-Alkoholalkoxylate, vorteilhafterweise ethoxylierte und/oder propoxylierte C10-C15-Alkoholalkoxylate, insbesondere C12-C14-Alkoholalkoxylate, mit einem Ethoxylierungsgrad zwischen 2 und 10, vorzugsweise zwischen 3 und 8, und/oder einem Propoxylierungsgrad zwischen 1 und 6, vorzugsweise zwischen 1,5 und 5. Der Alkoholrest kann vorzugsweise linear oder besonders bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein bzw. lineare und methylverzweigte Reste im Gemisch enthalten, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, z.B. aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 2 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole mit 3 EO oder 4 EO, C9-11-Alkohol mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 3 EO, 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-18-Alkohole mit 3 EO, 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen, wie Mischungen aus C12-14-Alkohol mit 3 EO und C12-18-Alkohol mit 5 EO. Die angegebenen Ethoxylierungs- und Propoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate und -propoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range ethoxylates/propoxylates, NRE/NRP). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO.
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Weiterhin geeignet sind alkoxylierte Amine, vorteilhafterweise ethoxylierte und/oder propoxylierte, insbesondere primäre und sekundäre Amine mit vorzugsweise 1 bis 18 C-Atomen pro Alkylkette und durchschnittlich 1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) und/oder 1 bis 10 Mol Propylenoxid (PO) pro Mol Amin.
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Als besonders vorteilhaft, insbesondere für den Einsatz in nichtwässrigen erfindungsgemäßen Formulierungen, haben sich die endgruppenverschlossenen alkoxylierten Fettamine und Fettalkohole erwiesen. Die endständigen Hydroxygruppen der Fettalkoholalkoxylate und Fettaminalkoxylate sind bei den endgruppenverschlossenen Fettalkoholalkoxylaten und Fettaminalkoxylaten durch C1-C20- Alkylgruppen, vorzugsweise Methyl- oder Ethylgruppen, verethert.
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Außerdem können als weitere nichtionische Tenside auch Alkylglykoside der allgemeinen Formel RO(G)x, z.B. als Compounds, besonders mit anionischen Tensiden, eingesetzt werden, in der R einen primären geradkettigen oder methylverzweigten, insbesondere in 2-Stellung methylverzweigten aliphatischen Rest mit 8 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen bedeutet und G das Symbol ist, das für eine Glykoseeinheit mit 5 oder 6 C-Atomen, vorzugsweise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der die Verteilung von Monoglykosiden und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und 10; vorzugsweise liegt x bei 1,2 bis 1,4.
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Eine weitere Klasse bevorzugt eingesetzter nichtionischer Tenside, die entweder als alleiniges nichtionisches Tensid oder in Kombination mit anderen nichtionischen Tensiden eingesetzt werden, sind alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder ethoxylierte und propoxylierte Fettsäurealkylester, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, insbesondere Fettsäuremethylester. Als weitere Tenside kommen sogenannte Gemini-Tenside in Betracht. Hierunter werden im Allgemeinen solche Verbindungen verstanden, die zwei hydrophile Gruppen und zwei hydrophobe Gruppen pro Molekül besitzen. Diese Gruppen sind in der Regel durch einen sogenannten "Spacer" voneinander getrennt. Dieser Spacer ist in der Regel eine Kohlenstoffkette, die lang genug sein sollte, dass die hydrophilen Gruppen einen ausreichenden Abstand haben, damit sie unabhängig voneinander agieren können. Derartige Tenside zeichnen sich im Allgemeinen durch eine ungewöhnlich geringe kritische Micellkonzentration und die Fähigkeit, die Oberflächenspannung des Wassers stark zu reduzieren, aus. In Ausnahmefällen werden jedoch unter dem Ausdruck Gemini-Tenside nicht nur dimere, sondern auch trimere Tenside verstanden.
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Geeignete Gemini-Tenside sind beispielsweise sulfatierte Hydroxymischether oder Dimeralkoholbis- und Trimeralkohol-tris-sulfate und -ethersulfate. Endgruppenverschlossene dimere und trimere Mischether zeichnen sich insbesondere durch ihre Bi- und Multifunktionalität aus. So besitzen die genannten endgruppenverschlossenen Tenside gute Netzeigenschaften und sind dabei schaumarm, so dass sie sich insbesondere für den Einsatz in maschinellen Wasch- oder Reinigungsverfahren eignen. Eingesetzt werden können aber auch Gemini-Polyhydroxyfettsäureamide oder Poly-Polyhydroxyfettsäureamide.
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Weitere geeignete Tenside sind Polyhydroxyfettsäureamide der folgenden Formel,
in der R4CO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R3 für Wasserstoff, einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und [Z] für einen linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und 3 bis 10 Hydroxylgruppen steht. Bei den Polyhydroxyfettsäureamiden handelt es sich um bekannnte Stoffe, die üblicherweise durch reduktive Aminierung eines reduzierenden Zuckers mit Ammoniak, einem Alkylamin oder einem Alkanolamin und nachfolgende Acylierung mit einer Fettsäure, einem Fettsäurealkylester oder einem Fettsäurechlorid erhalten werden können.
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Zur Gruppe der Polyhydroxyfettsäureamide gehören auch Verbindungen der folgenden Formel,
in der R5 für einen linearen oder verzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, R6 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest oder einen Arylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen und R7 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest oder einen Arylrest oder einen Oxy-Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht, wobei C1-4-Alkyl- oder Phenylreste bevorzugt sind und [Z] für einen linearen Polyhydroxyalkylrest steht, dessen Alkylkette mit mindestens zwei Hydroxylgruppen substituiert ist, oder alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder propoxylierte Derivate dieses Restes. [Z] wird vorzugsweise durch reduktive Aminierung eines reduzierten Zuckers erhalten, beispielsweise Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose oder Xylose. Die N-Alkoxy- oder N-Aryloxy-substituierten Verbindungen können dann beispielsweise durch Umsetzung mit Fettsäuremethylestern in Gegenwart eines Alkoxids als Katalysator in die gewünschten Polyhydroxyfettsäureamide überführt werden.
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Für die erfindungsgemäßen Waschmittel hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn nichtionische Tenside, ausgewählt aus der Gruppe der alkoxylierten Fettalkohole und/oder Alkylglycoside eingesetzt werden.
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Ein Gehalt an nichtionischen Tensiden aus der Gruppe der alkoxylierten Fettalkohole (Fettalkoholethoxylate), vorzugsweise der C12-18-Alkoholethoxylate mit 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 EO-Einheiten und insbesondere mit 7 EO-Einheiten sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt.
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In den erfindungsgemäßen Waschmitteln befinden sich in einer bevorzugten Ausführungsform nichtionische Tenside in Mengen von 0,1 bis 30 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,5 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt von 1 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen Waschmittel zusätzlich zu den bereits definierten Wirkstoffen mindestens einen weiteren Bestandteil (Additiv).
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Bevorzugt ist das mindestens eine Additiv ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Gerüststoffen, Bleichmitteln, Bleichkatalysatoren, Bleichaktivatoren, Enzymen, Elektrolyten, pH-Stellmitteln, Parfümen, Parfümträgern, Fluoreszenzmitteln, Farbstoffen, Hydrotropen, Schauminhibitoren, Silikonölen, Soil-Release-Polymeren, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderern, Knitterschutzmitteln, antimikrobiellen Wirkstoffen, nicht-wässrigen Lösungsmitteln, Germiziden, Fungiziden, Antioxidantien, Konservierungsmitteln, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermitteln, Bügelhilfsmitteln, Phobier- und Imprägniermitteln, Haut-pflegenden Wirkstoffen, Quell- und Schiebefestmitteln, weichmachenden Komponenten sowie UV-Absorbern und Mischungen daraus. Weiter bevorzugt ist das mindestens eine Additiv in 0,0001 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 20 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht des Mittels, enthalten.
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Als Gerüststoffe, die in dem erfindungsgemäßen Waschmittel enthalten sein können, sind insbesondere Silikate, Aluminiumsilikate (insbesondere Zeolithe), Carbonate, Salze organischer Di- und Polycarbonsäuren sowie Mischungen dieser Stoffe zu nennen.
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Geeignete kristalline, schichtförmige Natriumsilikate besitzen die allgemeine Formel NaMSixO2x+1 ·H2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Bevorzugte kristalline Schichtsilikate der angegebenen Formel sind solche, in denen M für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind sowohl ß- als auch δ-Natriumdisilikate Na2Si2O5 • yH2O bevorzugt.
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Einsetzbar sind auch amorphe Natriumsilikate mit einem Modul Na2O:SiO2 von 1:2 bis 1:3,3, bevorzugt von 1:2 bis 1:2,8 und insbesondere von 1:2 bis 1:2,6, welche löseverzögert sind und Sekundärwascheigenschaften aufweisen. Die Löseverzögerung gegenüber herkömmlichen amorphen Natriumsilikaten kann dabei auf verschiedene Weise, beispielsweise durch Oberflächenbehandlung, Compoundierung, Kompaktierung/Verdichtung oder durch Übertrocknung hervorgerufen worden sein. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter dem Begriff "amorph" auch "röntgenamorph" verstanden. Dies heißt, dass die Silikate bei Röntgenbeugungsexperimenten keine scharfen Röntgenreflexe liefern, wie sie für kristalline Substanzen typisch sind, sondern allenfalls ein oder mehrere Maxima der gestreuten Röntgenstrahlung, die eine Breite von mehreren Gradeinheiten des Beugungswinkels aufweisen. Es kann jedoch sehr wohl sogar zu besonders guten Buildereigenschaften führen, wenn die Silikatpartikel bei Elektronenbeugungsexperimenten verwaschene oder sogar scharfe Beugungsmaxima liefern. Dies ist so zu interpretieren, dass die Produkte mikrokristalline Bereiche der Größe 10 bis einige Hundert nm aufweisen, wobei Werte bis maximal 50 nm und insbesondere bis maximal 20 nm bevorzugt sind. Insbesondere bevorzugt sind verdichtete/kompaktierte amorphe Silikate, compoundierte amorphe Silikate und übertrocknete röntgenamorphe Silikate.
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Der feinkristalline, synthetische Zeolith, welcher und gebundenes Wasser enthält, ist bevorzugt Zeolith A und/oder P. Geeignet sind Zeolith X sowie Mischungen aus A, X und/oder P. Kommerziell erhältlich und im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt einsetzbar ist beispielsweise auch ein Co-Kristallisat aus Zeolith X und Zeolith A (ca. 80 Gew.-% Zeolith X), das durch die Formel
- nNa2O · (1 - n)K2O · Al2O3 · (2 - 2,5)SiO2 · (3,5 - 5,5) H2O
- n = 0,90 - 1,0
beschrieben werden kann. Der Zeolith kann als sprühgetrocknetes Pulver oder auch als ungetrocknete, von ihrer Herstellung noch feuchte, stabilisierte Suspension zum Einsatz kommen. Für den Fall, dass der Zeolith als Suspension eingesetzt wird, kann diese geringe Zusätze an nichtionischen Tensiden als Stabilisatoren enthalten, beispielsweise 1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Zeolith, an ethoxylierten C12-C18-Fettalkoholen mit 2 bis 5 Ethylenoxidgruppen, C12-C14-Fettalkoholen mit 4 bis 5 Ethylenoxidgruppen oder ethoxylierten Isotridecanolen. Geeignete Zeolithe weisen eine mittlere Teilchengröße von weniger als 10 µm (Volumenverteilung; Meßmethode:Coulter Counter) auf und enthalten bevorzugt 18 bis 22 Gew.-%, insbesondere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser.
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Selbstverständlich ist auch ein Einsatz der allgemein bekannten Phosphate als Buildersubstanzen möglich, sofern ein derartiger Einsatz nicht aus ökologischen Gründen vermieden werden sollte. Geeignet sind insbesondere die Natriumsalze der Orthophosphate, der Pyrophosphate und insbesondere der Tripolyphosphate.
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Organische Gerüststoffe, welche in dem Waschmittel vorhanden sein können, sind beispielsweise die in Form ihrer Natriumsalze einsetzbaren Polycarbonsäuren, wobei unter Polycarbonsäuren solche Carbonsäuren verstanden werden, die mehr als eine Säurefunktion tragen. Beispielsweise sind dies Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren, Nitrilotriessigsäure (NTA), Methylglycindiessigsäure (MGDA) und deren Abkömmlinge sowie Mischungen aus diesen. Bevorzugte Salze sind die Salze der Polycarbonsäuren wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäuren und Mischungen aus diesen.
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Auch die Säuren an sich können eingesetzt werden. Die Säuren besitzen neben ihrer Builderwirkung typischerweise auch die Eigenschaft einer Säuerungskomponente und dienen somit auch zur Einstellung eines niedrigeren und milderen pH-Werts von Wasch- oder Reinigungsmitteln. Insbesondere sind hierbei Citronensäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Gluconsäure und beliebige Mischungen aus diesen zu nennen. Weitere bekannte pH-Regulatoren wie Natriumhydrogencarbonat und Natriumhydrogensulfat.
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Als Gerüststoffe sind weiter polymere Polycarboxylate geeignet. Dies sind beispielsweise die Alkalimetallsalze der Polyacrylsäure oder der Polymethacrylsäure, zum Beispiel solche mit einer gewichtsmittleren Molekülmasse von 500 bis 70000 g/mol.
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Bei den für polymere Polycarboxylate angegebenen Molmassen handelt es sich im Sinne dieser Schrift um gewichtsmittlere Molmassen Mw der jeweiligen Säureform, die grundsätzlich mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) bestimmt wurden, wobei ein UV-Detektor eingesetzt wurde. Die Messung erfolgte dabei gegen einen externen Polyacrylsäure-Standard, der aufgrund seiner strukturellen Verwandtschaft mit den untersuchten Polymeren realistische Molgewichtswerte liefert. Geeignete Polymere sind insbesondere Polyacrylate, die bevorzugt eine Molekülmasse von 2 bis 20000 g/mol aufweisen. Aufgrund ihrer überlegenen Löslichkeit können aus dieser Gruppe wiederum die kurzkettigen Polyacrylate, die Molmassen von 2000 bis 10000 g/mol, und besonders bevorzugt von 3000 bis 5000 g/mol, aufweisen, bevorzugt sein.
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Geeignete Polymere können auch Substanzen umfassen, die teilweise oder vollständig aus Einheiten aus Vinylalkohol oder dessen Derivaten bestehen.
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Geeignet sind weiterhin copolymere Polycarboxylate, insbesondere solche der Acrylsäure mit Methacrylsäure und der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Maleinsäure. Als besonders geeignet haben sich Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure erwiesen, die 50 bis 90 Gew.-% Acrylsäure und 50 bis 10 Gew.-% Maleinsäure enthalten. Ihr gewichtsmittleres Molekulargewicht, bezogen auf freie Säuren, beträgt im Allgemeinen 2000 bis 70000 g/mol, bevorzugt 20000 bis 50000 g/mol und insbesondere 30000 bis 40000 g/mol. Die (co-)polymeren Polycarboxylate können entweder als wässrige Lösung oder bevorzugt als Pulver eingesetzt werden.
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Zur Verbesserung der Wasserlöslichkeit können die Polymere auch Allylsulfonsäuren, wie Allyloxybenzolsulfonsäure und Methallylsulfonsäure, als Monomer enthalten.
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Insbesondere bevorzugt sind auch biologisch abbaubare Polymere aus mehr als zwei verschiedenen Monomereinheiten, beispielsweise solche, die als Monomere Salze der Acrylsäure und der Maleinsäure sowie Vinylalkohol bzw. Vinylalkohol-Derivate oder als Monomere Salze der Acrylsäure und der 2-Alkylallylsulfonsäure sowie Zuckerderivate enthalten.
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Weitere bevorzugte Copolymere sind solche, die als Monomere bevorzugt Acrolein und Acrylsäure/Acrylsäuresalze bzw. Acrolein und Vinylacetat aufweisen.
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Ebenso sind als weitere bevorzugte Gerüststoffe polymere Aminodicarbonsäuren, deren Salze oder deren Vorläufersubstanzen zu nennen. Besonders bevorzugt sind Polyasparaginsäuren bzw. deren Salze und Derivate, die neben Buildereigenschaften auch eine bleichstabilisierende Wirkung aufweisen.
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Weitere geeignete Gerüststoffe sind Polyacetale, welche durch Umsetzung von Dialdehyden mit Polyolcarbonsäuren, welche 5 bis 7 C-Atome und mindestens 3 Hydroxylgruppen aufweisen, erhalten werden können. Bevorzugte Polyacetale werden aus Dialdehyden wie Glyoxal, Glutaraldehyd, Terephthalaldehyd sowie deren Gemischen und aus Polyolcarbonsäuren wie Gluconsäure und/oder Glucoheptonsäure erhalten.
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Weitere geeignete organische Gerüststoffe sind Dextrine, beispielsweise Oligomere bzw. Polymere von Kohlenhydraten, die durch partielle Hydrolyse von Stärken erhalten werden können. Die Hydrolyse kann nach üblichen, beispielsweise säure- oder enzymkatalysierten Verfahren durchgeführt werden. Bevorzugt handelt es sich um Hydrolyseprodukte mit gewichtsmittleren Molekulargewichten im Bereich von 400 bis 500000 g/mol. Dabei ist ein Polysaccharid mit einem Dextrose-Äquivalent (DE) im Bereich von 0,5 bis 40, insbesondere von 2 bis 30 bevorzugt, wobei DE ein gebräuchliches Maß für die reduzierende Wirkung eines Polysaccharids im Vergleich zu Dextrose, welche ein DE von 100 besitzt, ist. Brauchbar sind sowohl Maltodextrine mit einem DE zwischen 3 und 20 und Trockenglucosesirupe mit einem DE zwischen 20 und 37 als auch so genannte Gelbdextrine und Weißdextrine mit höheren gewichtsmittleren Molekulargewichten im Bereich von 2000 bis 30000 g/mol.
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Bei den oxidierten Derivaten derartiger Dextrine handelt es sich um deren Umsetzungsprodukte mit Oxidationsmitteln, welche in der Lage sind, mindestens eine Alkoholfunktion des Saccharidrings zur Carbonsäurefunktion zu oxidieren. Ebenfalls geeignet ist ein oxidiertes Oligosaccharid. Ein an C6 des Saccharidrings oxidiertes Produkt kann besonders vorteilhaft sein.
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Auch Oxydisuccinate und andere Derivate von Disuccinaten, bevorzugt Ethylendiamindisuccinat, sind weitere geeignete Gerüststoffe. Dabei wird Ethylendiamin-N,N'-disuccinat (EDDS), bevorzugt in Form seiner Natrium- oder Magnesiumsalze verwendet. Weiterhin bevorzugt sind in diesem Zusammenhang auch Glycerindisuccinate und Glycerintrisuccinate.
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Weitere brauchbare organische Gerüststoffe sind beispielsweise acetylierte Hydroxycarbonsäuren bzw. deren Salze, welche gegebenenfalls auch in Lactonform vorliegen können und welche mindestens 4 Kohlenstoffatome und mindestens eine Hydroxygruppe sowie maximal zwei Säuregruppen enthalten.
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Aus Gründen der Ästhetik werden allerdings lösliche, organische Gerüststoffe, wie beispielsweise Citronensäure, bevorzugt in den wässrigen Wasch- oder Reinigungsmitteln eingesetzt.
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Unter den als Bleichmittel dienenden, in Wasser H2O2 liefernden Verbindungen haben das Natriumperborattetrahydrat und das Natriumperboratmonohydrat besondere Bedeutung. Weitere brauchbare Bleichmittel sind beispielsweise Natriumpercarbonat, Peroxypyrophosphate, Citratperhydrate sowie H2O2 liefernde persaure Salze oder organische Persäuren, wie Perbenzoate, Peroxophthalate, Diperazelainsäure, Diperdodecandisäure, 4-Phthalimidoperoxobutansäure, 5-Phthalimidoperoxopentansäure, 6-Phthalimidoperoxohexansäure, 7-Phthalimidoperoxoheptansäure, N,N'-terephthaloyl-di-6-aminoperoxohexansäure und Mischungen aus diesen. Zu den bevorzugten Persäuren gehören die Phthalimidoperoxoalkansäuren, insbesondere 6-Phthalimidoperoxohexansäure (PAP). Das Bleichmittel kann - falls vorhanden - in bekannter Weise unter Einsatz inerter Trägermaterialien in Teilchenform konfektioniert worden sein; bevorzugt wird es in umhüllter Form eingesetzt werden. Dabei ist wichtig, dass das umhüllende Material unter den Anwendungsbedingungen des Waschmittels (bei höherer Temperatur, sich durch Verdünnung mit Wasser veränderndem pH-Wert, oder ähnlichem) das umhüllte Bleichmittel freigibt. Ein bevorzugtes umhüllendes Material ist eines, das zumindest anteilsweise aus gesättigter Fettsäure besteht.
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Die Menge an Bleichmittel beträgt bevorzugt zwischen 0,5 und 20 Gew.-% bezogen auf das gesamte Wasch- oder Reinigungsmittel.
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Um beim Waschen bei Temperaturen von 60 °C und darunter eine verbesserte Bleichwirkung zu erreichen, können Bleichaktivatoren in die Waschmittel eingearbeitet werden. Als Bleichaktivatoren können Verbindungen, die unter Perhydrolysebedingungen aliphatische Peroxocarbonsäuren ergeben, eingesetzt werden. Bevorzugt sind mehrfach acylierte Alkylendiamine, insbesondere Tetraacetylethylendiamin (TAED), acylierte Triazinderivate, insbesondere 1,5-Diacetyl-2,4-dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DADHT), acylierte Glykolurile, insbesondere Tetraacetylglykoluril (TAGU), N-Acylimide, insbesondere N-Nonanoylsuccinimid (NOSI), acylierte Phenolsulfonate, insbesondere n-Nonanoyl- oder Isononanoyloxybenzolsulfonat (n- bzw. iso-NOBS), Carbonsäureanhydride, insbesondere Phthalsäureanhydrid, acylierte mehrwertige Alkohole, insbesondere Triacetin, Ethylenglykoldiacetat und 2,5-Diacetoxy-2,5-dihydrofuran.
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Zusätzlich zu den konventionellen Bleichaktivatoren oder an deren Stelle können auch so genannte Bleichkatalysatoren in die flüssigen Waschmittel eingearbeitet werden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um bleichverstärkende Übergangsmetallsalze bzw. Übergangsmetallkomplexe wie beispielsweise Mn-, Fe-, Co-, Ru - oder Mo-Salenkomplexe oder -carbonylkomplexe. Auch Mn-, Fe-, Co-, Ru-, Mo-, Ti-, V- und Cu-Komplexe mit stickstoffhaltigen Tripod-Liganden sowie Co-, Fe-, Cu- und Ru-Amminkomplexe sind als Bleichkatalysatoren verwendbar.
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Sollte das, bevorzugt flüssige, Waschmittel ein Bleichmittel, einen Bleichaktivator und/oder einen Bleichkatalysator enthalten, so ist es insbesondere vorteilhaft, dass diese in verkapselter Form in dem Waschmittel vorliegen. Es ist allerdings bevorzugt, dass das Waschmittel keinen dieser Inhaltsstoffe enthält.
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Das, bevorzugt flüssige, Waschmittel kann auch ein Enzym oder eine Mischung aus Enzymen enthalten. Geeignet sind insbesondere solche aus den Klassen der Hydrolasen wie der Proteasen, (Poly)Esterasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirkende Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. andere Glykosylhydrolasen, Hemicellulase, Cutinasen, β-Glucanasen, Oxidasen, Peroxidasen, Mannanasen, Perhydrolasen, Oxireduktasen und/oder Laccasen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden bevorzugt Proteasen, Amylasen, Lipasen, Cellulasen, Mannanasen, Laccasen, Tannanasen und Esterasen/Polyesterasen sowie Mischungen aus zwei oder mehr dieser Enzyme eingesetzt.
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Die Hydrolasen tragen bei der Wäsche zur Entfernung von Verfleckungen wie protein-, fett- oder stärkehaltigen Verfleckungen und Vergrauungen bei. Cellulasen und andere Glykosylhydrolasen können darüber hinaus durch das Entfernen von Pilling und Mikrofibrillen zur Farberhaltung und zur Erhöhung der Weichheit des Textils beitragen. Als Cellulasen werden bevorzugt Cellobiohydrolasen, Endoglucanasen und β-Glucosidasen, die auch Cellobiasen genannt werden, bzw. Mischungen aus diesen eingesetzt. Da sich verschiedene Cellulase-Typen durch ihre CMCase- und Avicelase-Aktivitäten unterscheiden, können durch gezielte Mischungen der Cellulasen die gewünschten Aktivitäten eingestellt werden.
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Bevorzugt werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder aus Protease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease, Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen und Cellulase, insbesondere jedoch Protease und/oder Lipase-haltige Mischungen bzw. Mischungen mit lipolytisch wirkenden Enzymen von besonderem Interesse. Beispiele für derartige lipolytisch wirkende Enzyme sind die bekannten Cutinasen. Zu den geeigneten Amylasen zählen insbesondere α-Amylasen, Iso-Amylasen, Pullulanasen und Pektinasen.
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Die Menge an Enzym bzw. an den Enzymen beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,12 bis etwa 3 Gew.-%. Die Enzyme werden in flüssigen Mitteln bevorzugt als Enzymflüssigformulierung(en) eingesetzt. Enthält das Wasch- oder Reinigungsmittel eine Mischung aus Enzymen, so kann zumindest ein Enzym in Form eines Granulats, verkapselt oder an Trägerstoffe adsorbiert vorliegen. Ganz bevorzugte Wasch- oder Reinigungsmittel enthalten Cellulase; Cellulase und Protease; Cellulase, Protease und Amylase; Cellulase, Protease, Amylase und Lipase oder Cellulase, Protease, Amylase, Lipase und (Poly)Esterase.
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Zur Stabilisierung der Enzyme können die erfindungsgemäßen Waschmittel Stabilisierungsmittel wie Borsäure bzw. Borate, Borsäure-Derivate oder Aminoalkohole enthalten.
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Als Elektrolyte aus der Gruppe der anorganischen Salze kann eine breite Anzahl der verschiedensten Salze eingesetzt werden. Bevorzugte Kationen sind die Alkali- und Erdalkalimetalle, bevorzugte Anionen sind die Halogenide und Sulfate. Der Anteil an Elektrolyten in dem Waschmittel beträgt üblicherweise 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
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Bei flüssigen Mitteln können neben dem Hauptlösungsmittel Wasser auch ein oder mehrere nichtwässrige Lösungsmittel enthalten. Nichtwässrige Lösungsmittel, die in dem Wasch- oder Reinigungsmittel eingesetzt werden können, stammen beispielsweise aus der Gruppe der ein- oder mehrwertigen Alkohole, Alkanolamine oder Glycolether, sofern sie im angegebenen Konzentrationsbereich mit Wasser mischbar sind. Es können Lösungsmittel eingesetzt werden, die aus Ethanol, n- oder i-Propanol, Butanolen, Glycol, Propan- oder Butandiol, Glycerin, Diglycol, Propyl- oder Butyldiglycol, Hexylenglycol, Ethylenglycolmethylether, Ethylenglycolethylether, Ethylenglycolpropylether, Ethylenglycolmono-n-butylether, Diethylenglycolmethylether, Diethylenglycolethylether, Propylenglycolmethyl-, -ethyl- oder -propylether, Dipropylenglycolmonomethyl- oder -ethylether, Di-isopropylenglycolmonomethyl- oder -ethylether, Methoxy-, Ethoxy- oder Butoxytriglycol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-glycol-t-butylether, Di-n-octylether sowie Mischungen dieser Lösungsmittel ausgewählt sind. Nichtwässrige Lösungsmittel können in dem flüssigen Waschmittel in Mengen zwischen 0,5 und 30 Gew.-%, bevorzugt aber unter 20 Gew.-% und insbesondere unterhalb von 15 Gew.-% eingesetzt werden.
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Es ist allerdings bevorzugt, dass das flüssige Waschmittel ein Polyol als nicht-wässriges Lösungsmittel enthält. Das Polyol kann insbesondere Glycerin, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol, Ethylenglycol, Diethylenglycol und/oder Dipropylenglycol umfassen. Insbesondere bevorzugt enthält das flüssige Waschmittel eine Mischung aus wenigstens zwei Polyolen. Dabei sind Mischungen aus 1,2-Propandiol und Dipropylengycol, 1,2-Propandiol und Diethylenglycol oder Glycerin und Diethylenglycol bevorzugt.
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Um den pH-Wert des flüssigen Waschmittels in den neutralen Bereich zu bringen, kann der Einsatz von pH-Stellmitteln angezeigt sein. Einsetzbar sind hier sämtliche bekannten Säuren bzw. Laugen, sofern sich ihr Einsatz nicht aus anwendungstechnischen oder ökologischen Gründen bzw. aus Gründen des Verbraucherschutzes verbietet. Üblicherweise überschreitet die Menge dieser Stellmittel 10 Gew.-% der Gesamtformulierung nicht.
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Ein flüssiges Wasch- oder Reinigungsmittel kann ein Verdickungsmittel enthalten. Das Verdickungsmittel kann beispielsweise einen Polyacrylat-Verdicker, Xanthan Gum, Gellan Gum, Guarkernmehl, Alginat, Carrageenan, Carboxymethylcellulose, Bentonite, Wellan Gum, Johannisbrotkernmehl, Agar-Agar, Tragant, Gummi arabicum, Pektine, Polyosen, Stärke, Dextrine, Gelatine und Casein umfassen. Aber auch abgewandelte Naturstoffe wie modifizierten Stärken und Cellulosen, beispielhaft seien hier Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hydroxyethyl- und -propylcellulose sowie Kernmehlether genannt, können als Verdickungsmittel eingesetzt werden.
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Zu den Polyacryl- und Polymethacryl-Verdickern zählen beispielsweise die hochmolekularen mit einem Polyalkenylpolyether, insbesondere einem Allylether von Saccharose, Pentaerythrit oder Propylen, vernetzten Homopolymere der Acrylsäure (INCI-Bezeichnung gemäß "International Dictionary of Cosmetic Ingredients" der "The Cosmetic, Toiletry and Fragrance Association (CTFA)": Carbomer), die auch als Carboxyvinylpolymere bezeichnet werden. Solche Polyacrylsäuren sind unter anderem. von der Fa. 3V Sigma unter dem Handelsnamen Polygel®, z.B. Polygel DA, und von der Firma Noveon unter dem Handelsnamen Carbopol® erhältlich, z.B. Carbopol® 940 (Molekulargewicht ca. 4.000.000 g/mol), Carbopol® 941 (Molekulargewicht ca. 1.250.000 g/mol) oder Carbopol® 934 (Molekulargewicht ca. 3.000.000 g/mol). Weiterhin fallen darunter folgende Acrylsäure-Copolymere: (i) Copolymere von zwei oder mehr Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, bevorzugt mit C1-4-Alkanolen gebildeten, Ester (INCI Acrylates Copolymer), zu denen etwa die Copolymere von Methacrylsäure, Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS- Bezeichnung gemäß Chemical Abstracts Service: 25035-69-2) oder von Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS 25852-37-3) gehören und die beispielsweise von der Firma Evonik unter dem Handelsnamen Tego® Polymer erhältlich sind; (ii) vernetzte hochmolekulare Acrylsäurecopolymere, zu denen etwa die mit einem Allylether der Saccharose oder des Pentaerythrits vernetzten Copolymere von C10-C30-Alkylacrylaten mit einem oder mehreren Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, bevorzugt mit C1-C4-Alkanolen gebildeten, Ester (INCI Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer) gehören. Weitere geeignete Verdicker auf Basis von (Meth)Acrylsäure(co)polymeren umfassen Carbopol® Aqua 30 (ex Noveon) oder Polyacrylatverdicker, die von der BASF unter dem Handelsnamen Sokalan® vertrieben werden.
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Die flüssigen Wasch- oder Reinigungsmittelmittel weisen bevorzugt Viskositäten im Bereich von 200 bis 5000 mPas auf, wobei Werte zwischen 300 und 2000 mPas und insbesondere 400 und 1000 mPas besonders bevorzugt sind. Die Bestimmung der Viskosität erfolgte mit einem Brookfield-Viskosimeter LVT-II bei 20 U/min und 20°C, Spindel 3.
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In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Waschmittel ein oder mehrere Parfüms in einer Menge von üblicherweise bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,01 bis 5 Gew.-%, insbesondere 0,3 bis 3 Gew.-%.
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Als Parfümöle bzw. Duftstoffe können einzelne Riechstoffverbindungen, z.B. die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Bevorzugt werden jedoch Mischungen verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen. Solche Parfümöle können auch natürliche Riechstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind.
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Um den ästhetischen Eindruck des Waschmittels zu verbessern, können sie mit geeigneten Farbstoffen eingefärbt werden. Bevorzugte Farbstoffe, deren Auswahl dem Fachmann keinerlei Schwierigkeit bereitet, besitzen eine hohe Lagerstabilität und Unempfindlichkeit gegenüber den übrigen Inhaltsstoffen der Wasch- oder Reinigungsmittel und gegen Licht sowie keine ausgeprägte Substantivität gegenüber Textilfasern, um diese nicht anzufärben.
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Als Schauminhibitoren, die in den Waschmitteln eingesetzt werden können, kommen beispielsweise Seifen, Paraffine oder Silikonverbindungen, insbesondere Silikonöle, in Betracht, die gegebenenfalls als Emulsionen vorliegen.
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Geeignete Soil-Release-Polymere, die auch als "Antiredepositionsmittel" bezeichnet werden, sind beispielsweise nichtionische Celluloseether wie Methylcellulose und Methylhydroxypropylcellulose mit einem Anteil an Methoxygruppen von 15 bis 30 Gew.-% und an Hydroxypropylgruppen von 1 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf den nichtionischen Celluloseether sowie die aus dem Stand der Technik bekannten Polymere der Phthalsäure und/oder Terephthalsäure bzw. von deren Derivaten, insbesondere Polymere aus Ethylenterephthalaten und/oder Polyethylen- und/oder Polypropylenglykolterephthalaten oder anionisch und/oder nichtionisch modifizierten Derivaten davon. Geeignete Derivate umfassen die sulfonierten Derivate der Phthalsäure- und Terephthalsäure-Polymere.
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Vergrauungsinhibitoren haben die Aufgabe, den von der Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert zu halten und so das Wiederaufziehen des Schmutzes zu verhindern. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeignet, beispielsweise Leim, Gelatine, Salze von Ethersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und andere als die oben genannten Stärkeprodukte verwenden, zum Beispiel abgebaute Stärke, Aldehydstärken usw. Auch Polyvinylpyrrolidon ist brauchbar. Bevorzugt werden jedoch Celluloseether wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und Mischether wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose, Methylcarboxymethylcellulose und deren Gemische in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Waschmittels, eingesetzt.
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Da textile Flächengebilde, insbesondere aus Reyon, Zellwolle, Baumwolle und deren Mischungen, zum Knittern neigen können, weil die Einzelfasern gegen Durchbiegen, Knicken, Pressen und Quetschen quer zur Faserrichtung empfindlich sind, können die Waschmittel synthetische Knitterschutzmittel enthalten. Hierzu zählen beispielsweise synthetische Produkte auf der Basis von Fettsäuren, Fettsäureestern, Fettsäureamiden, -alkylolestern, -alkylolamiden oder Fettalkoholen, die meist mit Ethylenoxid umgesetzt sind, oder Produkte auf der Basis von Lecithin oder modifizierter Phosphorsäureester.
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Zur Bekämpfung von Mikroorganismen können die Waschmittel antimikrobielle Wirkstoffe enthalten. Hierbei unterscheidet man je nach antimikrobiellem Spektrum und Wirkungsmechanismus zwischen Bakteriostatika und Bakteriziden, Fungistatika und Fungiziden usw. Wichtige Stoffe aus diesen Gruppen sind beispielsweise Benzalkoniumchloride, Alkylarylsulfonate, Halogenphenole und Phenolmercuriacetat, wobei bei den erfindungsgemäßen Waschmitteln auch gänzlich auf diese Verbindungen verzichtet werden kann.
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Die erfindungsgemäßen Waschmittel können Konservierungsmittel enthalten, wobei bevorzugt nur solche eingesetzt werden, die kein oder nur ein geringes hautsensibilisierendes Potential besitzen. Beispiele sind Sorbinsäure und seine Salze, Benzoesäure und seine Salze, Salicylsäure und seine Salze, Phenoxyethanol, Ameisensäure und seine Salze, 3-Iodo-2-propynylbutylcarbamat, Natrium N-(hydroxymethyl)glycinat, Biphenyl-2-ol sowie Mischungen davon. Weitere geeignete Konservierungsmittel stellen Isothiazolone, Mischungen von Isothiazolonen und Mischungen von Isothiazolonen mit anderen Verbindungen, beispielsweise Tetramethylolglycoluril, dar.
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Um unerwünschte, durch Sauerstoffeinwirkung und andere oxidative Prozesse verursachte Veränderungen an den Waschmitteln und/oder den behandelten textilen Flächengebilden zu verhindern, können die Wasch- oder Reinigungsmittel Antioxidantien enthalten. Zu dieser Verbindungsklasse gehören beispielsweise substituierte Phenole, Hydrochinone, Brenzcatechine und aromatische Amine sowie organische Sulfide, Polysulfide, Dithiocarbamate, Phosphite, Phosphonate und Vitamin E.
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Ein erhöhter Tragekomfort kann aus der zusätzlichen Verwendung von Antistatika resultieren, die den Waschmitteln zusätzlich beigefügt werden. Antistatika vergrößern die Oberflächenleitfähigkeit und ermöglichen damit ein verbessertes Abfließen gebildeter Ladungen. Äußere Antistatika sind in der Regel Substanzen mit wenigstens einem hydrophilen Molekülliganden und geben auf den Oberflächen einen mehr oder minder hygroskopischen Film. Diese zumeist grenzflächenaktiven Antistatika lassen sich in stickstoffhaltige (Amine, Amide, quaternäre Ammoniumverbindungen), phosphorhaltige (Phosphorsäureester) und schwefelhaltige (Alkylsulfonate, Alkylsulfate) Antistatika unterteilen. Lauryl- (bzw. Stearyl-)dimethylbenzylammoniumchloride eignen sich als Antistatika für textile Flächengebilde bzw. als Zusatz zu Wasch- oder Reinigungsmitteln, wobei zusätzlich ein Avivageeffekt erzielt wird.
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Zur Verbesserung der Wiederbenetzbarkeit der behandelten textilen Flächengebilde und zur Erleichterung des Bügelns der behandelten textilen Flächengebilde können in dem Waschmittel beispielsweise Silikonverbindungen eingesetzt werden. Diese verbessern zusätzlich das Ausspülverhalten der Wasch- oder Reinigungsmittel durch ihre schauminhibierenden Eigenschaften. Bevorzugte Silikonderivate sind beispielsweise Polydialkyl- oder Alkylarylsiloxane, bei denen die Alkylgruppen ein bis fünf C-Atome aufweisen und ganz oder teilweise fluoriert sind. Bevorzugte Silikone sind Polydimethylsiloxane, die gegebenenfalls derivatisiert sein können und dann aminofunktionell oder quaterniert sind bzw. Si-OH-, Si-H- und/oder Si-Cl-Bindungen aufweisen. Die Viskositäten der bevorzugten Silikone liegen bei 25 C im Bereich zwischen 100 und 100.000 mPas, wobei die Silikone in Mengen zwischen 0,2 und 5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge an Waschmittel eingesetzt werden können.
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Schließlich kann das Waschmittel auch UV-Absorber enthalten, die auf die behandelten textilen Flächengebilde aufziehen und die Lichtbeständigkeit der Fasern verbessern. Verbindungen, die diese gewünschten Eigenschaften aufweisen, sind beispielsweise die durch strahlungslose Desaktivierung wirksamen Verbindungen und Derivate des Benzophenons mit Substituenten in 2- und/oder 4-Stellung. Weiterhin sind auch substituierte Benzotriazole, in 3-Stellung Phenylsubstituierte Acrylate (Zimtsäurederivate), gegebenenfalls mit Cyanogruppen in 2-Stellung, Salicylate, organische Ni-Komplexe sowie Naturstoffe wie Umbelliferon und die körpereigene Urocansäure geeignet.
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Um die durch Schwermetalle katalysierte Zersetzung bestimmter Waschmittel-Inhaltsstoffe zu vermeiden, können Stoffe eingesetzt werden, die Schwermetalle komplexieren. Geeignete Schwermetallkomplexbildner sind beispielsweise die Alkalisalze der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) oder der Nitrilotriessigsäure (NTA), Methylglycindiessigsäure-Trinatriumsalz (MGDA) sowie Alkalimetallsalze von anionischen Polyelektrolyten wie Polymaleaten und Polysulfonaten.
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Eine bevorzugte Klasse von Komplexbildnern sind die Phosphonate, die in dem Wasch- oder Reinigungsmittel in Mengen von 0,01 bis 2,5 Gew.-%, bevorzugt 0,02 bis 2 Gew.-% und insbesondere von 0,03 bis 1,5 Gew.-% enthalten sind. Zu diesen bevorzugten Verbindungen zählen insbesondere Organophosphonate wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure (HEDP), Aminotri(methylenphosphonsäure) (ATMP), Diethylentriamin-penta(methylenphosphonsäure) (DTPMP bzw. DETPMP) sowie 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure (PBS-AM), die zumeist in Form ihrer Ammonium- oder Alkalimetallsalze eingesetzt werden. Alternative Komplexbildner, die in dem Wasch- oder Reinigungsmittel eingesetzt werden können sind Iminodisuccinate (IDS) oder Ethylendiamin-N,N'-disuccinat (EDDS).
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"Wässrig" bedeutet im Rahmen dieser Erfindung, dass Wasser das Hauptlösungsmittel in dem erfindungsgemäßen Waschmittel ist. Diesem können allerdings nicht-wässrige Lösungsmittel zugesetzt sein. Auch kann das Wasch- oder Reinigungsmittel in Form einer Emulsion vorliegen, wobei feste Partikel durch Schütteln temporär mit der wässrigen Phase gemischt werden können.
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Bevorzugt ist das erfindungsgemäße Waschmittel einphasig.
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Der Begriff "flüssig" bezeichnet bevorzugt eine bei Raumtemperatur (ca. 20 °C) und Umgebungsdruck (ca. 1013 mbar auf Meereshöhe) fließfähige Zusammensetzung. Unter den Begriff "flüssiges Waschmittel" oder "flüssiges, wässriges Waschmittel" können auch gelförmige und pastöse Mittel fallen.
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Ein Stoff, z.B. das Waschmittel ist "fest", wenn er bei Raumtemperatur (ca. 20°C) und Umgebungsdruck (ca. 1013 mbar auf Meereshöhe) im festen Aggregatzustand vorliegt.
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Ein wichtiger Aspekt der Erfindung betrifft den pH-Wert des flüssigen Waschmittels. Es ist essenziell, dass dieser im neutralen Bereich liegt, und zwar zwischen 6 und 8,5 und bevorzugt zwischen 6,5 und 8. Liegt der pH-Wert außerhalb des Bereichs, insbesondere bei pH-Werten größer 8,5, kann es direkt zu einer starken Trübung des Mittels kommen, der eine Phasentrennung folgt.
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Wenn hierin auf den pH-Wert eines Mittels Bezug genommen wird, handelt es sich um den pH- Wert der mit dem Mittel bei Auflösung in destilliertem Wasser (im Gewichtsverhältnis 1:100) erhältlichen Wasch- oder Reinigungsflotte bei 20 C, sofern nichts anderes angegeben ist.
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Die erfindungsgemäßen Waschmittel können zum Waschen und/oder Reinigen von textilen Flächengebilden, verwendet werden.
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Zur Herstellung der hierin beschriebenen Waschmittel sind beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren, geeignet.
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Waschverfahren, d.h. insbesondere Verfahren zur Reinigung von Textilien, zeichnen sich im Allgemeinen dadurch aus, dass in einem oder mehreren Verfahrensschritten reinigungsaktive Substanzen auf das Reinigungsgut aufgebracht und nach der Einwirkzeit abgewaschen werden, oder dass das Reinigungsgut in sonstiger Weise mit einem Waschmittel oder einer Lösung dieses Mittels behandelt wird.
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In erfindungsgemäßen Waschverfahren können in verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung Temperaturen von bis zu 95°C oder weniger, 90°C oder weniger, 60°C oder weniger, 50°C oder weniger, 40°C oder weniger, 30°C oder weniger oder 20°C oder weniger, eingesetzt werden. Diese Temperaturangaben beziehen sich auf die in den Waschschritten eingesetzten Temperaturen.
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In weiteren Aspekten richtet sich die vorliegende Erfindung auch auf die Verwendung des erfindungsgemäßen Waschmittels zur Verbesserung der Fasereigenschaften von damit gewaschenen textilen Flächengebilden, insbesondere zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs.
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Weiter richtet sich die vorliegende Erfindung auf die Verwendung des erfindungsgemäßen Waschmittels zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von Woll- und/oder Baumwollfasern während des Waschvorgangs.
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Noch weiter richtet sich die vorliegende Erfindung auf die Verwendung eines oder mehrerer Wirkstoffe a) zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs sowie auf ein Verfahren zur Reduktion des Zugfestigkeitsverlusts von textilen Flächengebilden während des Waschvorgangs, bei dem die textilen Flächengebilde mit einem Waschmittel gewaschen werden, das
- a) mindestens eine alpha-substituierte Verbindung der allgemeinen Formel (I)
- i.
R2-C(O)-CH(X)-R1 (I),
enthält, worin
- einer der Reste R1 oder R2 für H und der andere für eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen steht, wobei die Kohlenstoffkette gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sein kann, und
- X für -OH, -NH2, -Cl, -Br, -I oder für die folgenden Gruppierungen steht: -O-(CH2)n-CH3, worin n die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 bedeutet, und -O-(CH2)m-OH, worin m die Zahlen 1, 2 oder 3 bedeutet.
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Alle Sachverhalte, Gegenstände und Ausführungsformen, die für die erfindungsgemäßen Waschmittel beschrieben sind, sind auch auf den Erfindungsgegenstand der Verwendungen und Verfahren anwendbar. Daher wird an dieser Stelle ausdrücklich auf die Offenbarung an entsprechender Stelle verwiesen mit dem Hinweis, dass diese Offenbarung auch für die vorstehenden erfindungsgemäßen Verwendungen und Verfahren gelten.
Beispiele:
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1) Zusammensetzung des Waschmittels (Mengen in [Gew.-%])
| | 1 | 2 | 3 | 4 |
| Sodium laureth sulfate | 2,9 | 2,9 | 2,9 | 2,9 |
| C12-18-Alkohol + 7 EO | 3,3 | 3,3 | 3,3 | 3,3 |
| Dodecylbenzolsulfonat, Na-salz | 2,7 | 2,7 | 2,7 | 2,7 |
| C12-18-Fettsäuren | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| NaOH-Lösung, 50% | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Polyquaternium-7 | 0,2 | - | - | - |
| 1-Hydroxyoctan-2-one* | - | 0,5 | 0,05 | - |
| ggfs. weitere Wirk- und Hilfsstoffe (z.B. Chelatisierungs-mittel, Konservierungsmittel, pH-Stellmittel, Enzyme) | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. |
| Wasser | ad 100 | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
2) Zugfestigkeitsmessungen
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Als alpha-substituierte Verbindung gemäß Formel (I) wurde in den Rezepturen 2 und 3 Eternalock (Hydroxyoctanal bzw. 1-Hydroxyoctan-2-one) eingesetzt.
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In der Vergleichsrezeptur 1 wurde der im Handel übliche und bekannte Textilfaser-Pflegewirkstoff Polyquaternium-7 eingesetzt.
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Vergleichsrezeptur 4 enthält weder Eternalock noch Polyquaternium-7.
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Alle tensile strength loss determinations wurden nach ISO 13934-1:2013 "Zugeigenschaften von Stoffen - Teil 1: Bestimmung der Maximalkraft und Dehnung bei Maximalkraft mit der Streifenmethode" durchgeführt.
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Es wurden Markttextilien verwendet (Seide, Wolle (Cashmere), Baumwolle sowie Mischtextilien - vgl. nachfolgende Tabelle), um den Zugfestigkeitsverlust unterschiedlicher Textilzusammensetzungen zu bestimmen.
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Die Textilien wurden in einer handelsüblichen Waschmaschine unter folgenden Waschbedingungen gewaschen:
- Wolle: Wollprogramm; 39 Min.; 30°C; 1200 U/min
- Cellulosestoffe und Mischtextilien: Pflegeleichtprogramm; 1:59 h; 40°C; 1200 U/mim
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Die Ergebnisse der Waschtests können der folgenden Tabelle entnommen werden:
- → ein negativer TSL-Wert bedeutet eine Abnahme der Faserfestigkeit nach dem Waschen im Vergleich zu neuen Textilien
- → ein positiver TSL-Wert bedeutet eine Steigerung der Faserfestigkeit nach dem Waschen im Vergleich zu neuen Textilien
- → je höher der TSL-Wert, desto besser:
- Ist der TSL-Wert positiv, bedeutet dies, dass die Faserfestigkeit nach dem Waschen noch besser ist als bei einem neuen Textil
- Wenn der TSL-Wert nach dem Waschen mit EternaLock "weniger negativ" ist als mit einem Waschmittel ohne EternaLock bedeutet dies, dass der Faserfestigkeitsverlust mit EternaLock weniger ausgeprägt ist als beim Waschen mit einem Waschmittel, das kein EternaLock enthält.
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Man kann erkennen, dass die Zugfestigkeit von Wollfasern nach dem Waschen mit einem EternaLock umfassenden Waschmittel im Vergleich zu einem neuen Wollstoff und im Vergleich zur Referenz (Waschmittelrezeptur ohne EternaLock) verbessert ist.
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Ebenso kann man erkennen, dass das Waschen von Cellulosestoffen und Mischtextilien mit einem Waschmittel, das EternaLock enthält, den Zugfestigkeitsverlust dieser Fasern verringert und dazu beiträgt, dass diese Fasern gestärkt werden bzw. gestärkt bleiben.