EP4697929A1 - Pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine - Google Patents

Pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine

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Publication number
EP4697929A1
EP4697929A1 EP24720407.6A EP24720407A EP4697929A1 EP 4697929 A1 EP4697929 A1 EP 4697929A1 EP 24720407 A EP24720407 A EP 24720407A EP 4697929 A1 EP4697929 A1 EP 4697929A1
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EP
European Patent Office
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pick
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Pending
Application number
EP24720407.6A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
André HEMMESMANN
Holger STRUNK
Cristiano SCHWARTZ
Reimer Uwe Tiessen
Jonas SCHOLZ
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Geringhoff GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Geringhoff GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/08Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters
    • A01D43/086Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters and means for collecting, gathering or loading mown material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D89/00Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
    • A01D89/006Accessories
    • A01D89/008Devices cooperating with the pick-up

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine.

Description

Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine
Die Erfindung betrifft ein Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, wenigstens ein auf dem Boden aufliegendes Führungselement, das die Führung des Aufnahmerotors übernimmt und diesen zum Boden führt, einen Maschinenrahmen, an dem der Aufnahmerotor angebunden ist, eine Niederhalteeinheit, die über einen Tragrahmen am Maschinenrahmen angebunden ist.
Feldhäcksler sind Erntemaschinen, die für die Ernte und das Einsammeln von Erntegut, das Schneiden von Erntegut auf kurze parallele Längen und das Fördern des Häckselgutes in Container oder separate Fahrzeuge eingesetzt werden. Typisches Erntegut sind Gräser, halmartige Erntegüter, wie Luzerne oder Feldgras, Hülsenfrüchte, Mischungen und/oder Erntegut in Reihenkultur, wie Mais oder Hirse. Das Häckselgut kann entweder direkt als Futter an das Vieh verfüttert oder durch Silage oder Trocknung gelagert werden, um dieses später als Futter an das Vieh zu verfüttern. Der Feldhäcksler kann das Erntegut direkt durch Abschneiden in voller Breite, oder aus Einzel-, oder Mehrfachreihen, oder durch Aufsammeln aus dem Schwad ernten. Feldhäcksler können am Traktor angebaut, von einem Traktor gezogen oder selbstfahrend sein.
Ein Erntevorsatz ist eine gewöhnlich abnehmbare Einrichtung zum Aufnehmen des Erntegutes in den Feldhäcksler. Bei einem Pick-up-Vorsatzgerät als Erntevorsatz handelt es sich speziell um eine Einrichtung zur Aufnahme von vorher geschnittenem Erntegut. Das Erntegut kann hierbei in Reihen oder Schwaden abgelegt sein.
Bei der Ernte dieser Güter ist die Wahrung einer hohen Erntegut- und damit Futterqualität enorm wichtig. Die Sauberkeit des Ernteguts hat maßgeblichen Einfluss auf den Silageprozess und bei Verwendung des Ernteguts oder der Silage als Futter auf die Tiergesundheit, die Lebenserwartung der Tiere und dadurch auch auf die Milchleistung und den Fleischertrag. Der Erfindung liegen folgende Erkenntnisse zugrunde.
Zur Wahrung einer konstant guten Häckselqualität und hohen Erntekapazität ist es wichtig, die Erntegutmatte mit einem homogenen, gleichmäßigen Erntegutfluss und vor allem komprimiert den Häckselorganen des Feldhäckslers zuzuführen. Nur so kann der Feldhäcksler seine volle Leistung konstant ausschöpfen und die geforderte Schnittlänge prozesssicher einhalten, ohne ungewollte Überlängen im Häckselgut zu erzeugen.
Dieses gilt gleichermaßen für große und voluminöse Schwade mit langen Halmgutlängen in frühen Schnitten sowie für relativ kleine und flache Schwade, mit wenig Erntemaße und kurzen Halmgutlängen in späteren Schnitten.
Alle Erntebedingungen, beispielsweise solche, bei denen große und kleine Schwade sowie lange und kurze Halmgutlängen auftreten, stellen unterschiedliche Anforderungen an einen Niederhalter dar, um stets eine optimale Erntegutaufnahme und damit einen homogenen Erntegutfluss zu wahren, indem die Schwaden entzerrt bzw. homogenisiert und vorkomprimiert werden. So wird schon am Anfang des Häckselprozesses, nämlich bei der Erntegutaufnahme, der Grundstein für eine hohe Häckselqualität und Erntekapazität gelegt.
Große Schwade können durch ungleichmäßiges Schwaden sehr unterschiedliche Schichtdicken und Spots mit Erntegutanhäufungen aufweisen. Das Schwad muss also homogenisiert und komprimiert werden, um so einen optimalen Erntegutfluss und eine hohe Erntekapazität zu erhalten. Der Niederhalter muss dafür entsprechend nah zum Boden bzw. zum auf dem Boden befindlichen Schwad eingestellt sein, so dass er die Erntegutanhäufungen im Schwad gleichmäßig verteilt. Des Weiteren soll der Niederhalter das Schwad schon auf dem Boden bzw. Ackerboden vorkomprimieren. Ein vorkomprimiertes Schwad kann von dem Aufnahmerotor des Pick-up-Vorsatzgerätes besser aufgenommen und an die Einzugsschnecke des Pick-up-Vorsatzgerätes übergeben werden. Das Schwad wird durch die Einzugsschnecke weiter homogenisiert, so dass eine gleichmä- ßige und komprimierte Erntegutmatte an das Vorpressgehäuse des Feldhäckslers übergeben werden kann, welches der Grundstein für eine hohe Häckslerauslastung sowie einer hohen Häckselqualität ist.
Kleine Schwade mit niedriger Schichthöhe und kurzen Halmgutlängen sind sehr schwer von dem Aufnahmerotor des Pick-up-Vorsatzgerätes aufzunehmen, da das kleine und leichte Schwad keinen Gegendruck aufweist. Vor allem Aufnahmerotoren mit großen Wirkdurchmessern rollen das Erntegut so lange vor sich her, bis sich das Erntegut soweit aufgebaut hat, dass ein ausreichender Gegendruck vorhanden ist und die Erntegutmatte vom Aufnahmerotor des Pick-up-Vorsatzgerätes aufgenommen werden kann. Dieser Effekt führt zu einen stark inhomogenen Erntegutfluss und dadurch zu einer schlechten Häckselleistung und Häckselqualität. Der Niederhalter muss in diesen Erntebedingungen möglichst tief zum Boden bzw. Ackerboden und nah zum Aufnahmerotor positioniert werden, um auch bei wenig Erntegutmasse schon genügend Gegendruck zu generieren, so dass der Aufnahmerotor das Erntegut direkt aufnehmen kann. Durch den relativ geringen Abstand zwischen Niederhalter und Boden bzw. Ackerboden oder dem auf dem Boden befindlichen Schwad werden ebenfalls in kleinen Schwaden Ungleichmäßigkeiten homogenisiert und die Erntegutmatte vorkomprimiert.
Ein an einem Pick-up-Vorsatzgerät angeordneter Niederhalter soll zudem die Bildung eines Förderkanals unterstützen, welcher sich durch einen Abstand zwischen dem Niederhalter oder einzelner Niederhalterkomponenten und dem Aufnahmerotor ergibt. Der Förderkanal dient dazu, den Erntegutfluss von der Aufnahme des Erntegutes vom Boden bzw. Ackerboden bis zur Übergabe an die Einzugsschnecke durch die Schaffung eines entsprechenden Förderweges und Gegendrucks konstant homogen und komprimiert zu halten. Dabei ist es wichtig, den Erntegutfluss nicht zu bremsen, sondern aktiv zu unterstützen.
Bekannt sind verschiedene Variationen von Niederhaltereinheiten für Pick-up-Vorsatzge- räte, die sich im Wesentlichen in drei Kategorien bzw. Varianten gliedern:
Variante 1: Niederhalter mit einer vorderen, frei drehenden Schwadrolle und einem nachgelagerten Führungselement, welches entweder als Blech bzw. Plane ausgeführt ist und über einen vorderen Drehpunkt nach oben ausweichen kann oder aus flexiblen Federzinken besteht, deren hintere, zur Einzugsschnecke weisenden Teile nach oben ausweichen können.
Variante 2:
Niederhalter mit einer vorderen, frei drehenden Schwadrolle und einer nachgelagerten, frei drehenden Schwadrolle, welche über einen vorderen Drehpunkt nach oben ausweichen kann
Variante 3:
Niederhalter ohne Schwadrolle, nur bestehend aus speziell geformten Federzinken, deren hintere zur Einzugsschnecke weisende Teile nach oben ausweichen können
Alle Niederhaltereinheiten sind mittels eines Tragrahmens im Pick-up-Vorsatzgerät angebunden und teilweise durch entsprechende Federeinheiten entlastet, so dass die Niederhaltereinheit als Ganzes aufgrund eines definierten Schwaddruckes nach oben ausweichen kann. Zu Wartungszwecken kann der Tragrahmen mit der Niederhaltereinheit in eine obere Position verfahren werden, um so einen Zugang zur Einzugsschnecke bzw. zum Vorpressgehäuse des Feldhäckslers zu schaffen.
Diese Niederhaltervariante haben bezüglich der oben beschriebenen verfahrenstechnischen Anforderungen folgende Nachteile:
Variante 1 ist so aufgebaut und angeordnet, dass sie mit der vorderen Schwadrolle die Erntegutmatte homogenisiert und vorpresst, also komprimiert. Die vordere Schwadrolle ist drehbar gelagert, so dass sie sich entsprechend der Vorfahrtsgeschwindigkeit in Rotation versetzt und die Erntegutaufnahme unterstützt. Das nachgelagerte Führungsblech bzw. die nachgelagerten Führungszinken bilden den oben beschriebenen Förderkanal zum Aufnahmerotor. Bei ungleichmäßiger Beschickung oder spontaner Schichtdickenerhöhung können das Führungsblech oder die Führungszinken separat nach oben ausweichen. Der Drehpunkt des Führungsbleches bleibt aber eine Engstelle. Die stehenden Führungselemente üben eine gewisse Bremswirkung auf den Erntsgutfluss aus, da die Führungsflächen relativ zum Erntegutfluss still stehen, und so eine hohe Reibung und Verschleiß entsteht. Zudem können sich auf den Führungselementen Ablagerungen bilden, welche sich, z.B. beim Wenden der Erntemaschine, lösen und in den Feldhäcksler und dann als Verluste auf die Wiese gelangen, da sich beim Wendevorgang kein Abfahrgespann neben dem Häcksler, bzw. unter dem Auswurfkrümmer des Feldhäckslers befindet. Bei großen Schwaden kann die Schichtstärke der Erntegutmatte so groß sein, dass die gesamte Niederhaltereinheit etwas höher zum Boden geführt werden muss, so dass die vordere Schwadrolle das Erntegut nicht aufschiebt. Dadurch wird auch der Abstand zwischen hinterem Führungsblech bzw. Führungszinken und dem Aufnahmerotor des Pick-up-Vorsatz- gerätes vergrößert. Durch den größeren Förderkanal kann sich die Kompression der Erntegutmatte verringen und der Erntegutfluss sowie die Übergabe zur Einzugsschnecke verschlechtern.
Variante 2 ist so aufgebaut und angeordnet, dass sie mit der vorderen Schwadrolle die Erntegutmatte homogenisiert und vorpresst, also komprimiert. Die vordere Schwadrolle ist drehbar gelagert, so dass sie sich entsprechend der Vorfahrtsgeschwindigkeit in Rotation versetzt und die Erntegutaufnahme unterstützt. Die nachgelagerte Schwadrolle bildet den oben beschriebenen Förderkanal zum Aufnahmerotor. Bei ungleichmäßiger Beschickung oder spontaner Schichtdickenerhöhung kann die hintere Schwadrolle um einen Drehpunkt um die vordere Schwadrolle, separat nach oben ausweichen. Die hintere Schwadrolle ist ebenfalls drehbar gelagert, so dass sie sich entsprechend dem Volumenstrom des Erntegutflusses in Rotation versetzt und so den Erntegutfluss unterstützt. Bei großen Schwaden kann die Schichtstärke der Erntehutmatte so groß sein, dass die gesamte Niederhaltereinheit etwas höher zum Boden geführt werden muss, so dass die vordere Schwadrolle das Erntegut nicht aufschiebt. Dadurch wird auch der Abstand zwischen der hinteren Schwadrolle und dem Aufnahmerotor vergrößert. Durch den größeren Förderkanal kann sich die Kompression der Erntegutmatte verringen und der Erntegutfluss sowie die Übergabe zur Einzugsschnecke verschlechtern. Variante 3 hat mehrere, über die Breite nebeneinander angeordnete Zinken, welche im vorderen Bereich eine bauchige Form ausbilden. Die bauchige Form soll das Schwad homogenisieren. Ein Vorpressen bzw. Komprimieren des Schwades ist damit nicht möglich. Der hintere, zur Schnecke weisende Teil der Zinken, ist ähnlich einer Kurve gestaltet, die dem Erntegutfluss um den Aufnahmerotor entspricht und so den Förderkanal zum Aufnahmerotor bildet. Bei ungleichmäßiger Beschickung oder spontaner Schichtdickenerhöhung können die Führungszinken separat nach oben ausweichen. Die stehenden Zinken üben eine gewisse Bremswirkung auf den Erntegutfluss aus, da die Führungsflächen relativ zum Erntegutfluss still stehen, und so eine hohe Reibung und Verschleiß entsteht. Zudem können sich auf den Zinken Ablagerungen bilden, welche sich, z.B. beim Wenden der Erntemaschine, lösen und in den Feldhäcksler und dann als Verluste auf die Wiese gelangen, da sich beim Wendevorgang kein Abfahrgespann neben dem Feldhäcksler bzw. unter dem Auswurfkrümmer des Feldhäckslers befindet. Bei großen Schwaden kann die Schichtstärke der Erntegutmatte so groß sein, dass die gesamte Niederhaltereinheit etwas höher zum Boden geführt werden muss, so dass der vordere, bauchige Teil der Zinken das Erntegut nicht aufschiebt. Dadurch wird auch der Abstand zwischen dem hinteren Teil der Führungszinken und dem Aufnahmerotor vergrößert. Durch den größeren Förderkanal kann sich der Erntegutfluss sowie die Übergabe zur Einzugsschnecke verschlechtern.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Pick-up-Vorsatzgerät zu verbessern.
Diese Aufgabe wird mit einem Pick-up-Vorsatzgerät, das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist, gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfasst einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, eine Einzugsschnecke, um das aufgenommene Erntegut einzuziehen und in Richtung Erntemaschine zu transportieren, wenigstens ein auf dem Boden aufliegendes Führungselement, das die Führung des Aufnahmerotors übernimmt und diesen zum Boden führt, einen Maschinenrahmen, an dem der Aufnahmerotor und die Einzugsschnecke angebunden sind, und eine Niederhaltereinheit, die über einen Tragrahmen am Maschinenrahmen angebunden ist, wobei das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät dadurch gekennzeichnet ist, dass die Niederhaltereinheit eine vorderes Niederhalterelement und ein hinteres Niederhalterelement aufweist, wobei das vordere Niederhalterelement relativ zum hinteren Niederhalterelement um einen hinter dem vorderen Niederhalterelement vorgesehenen Schwenkpunkt oder eine hinter dem vorderen Niederhalterelement vorgesehene Schwenkachse zum Boden hin und vom Boden weg schwenkbar, also ab- und aufschwenkbar, ist.
Dadurch wird erreicht, dass das zuerst auf die Erntegutmatte treffende vordere Niederhalterelement in der Höhe zum Boden variiert werden kann und damit an die Schwadhöhe, also an die Höhe der auf dem Boden befindlichen Erntegutmatte, angepasst werden kann. Das vordere Niederhalterelement kann somit höher, also vom Boden weg, oder niedriger, also zum Boden hin, eingestellt werden. Dabei wird das hintere Niederhalterelement nicht in seiner Position verändert, es ist also ortsfest innerhalb der Niederhaltereinheit angeordnet.
Dadurch, dass die Position des hinteres Niederhalterelements, insbesondere - wie nachfolgend noch ausgeführt wird - der hinteren Schwadrolle, nicht verändert wird, während das vordere Niederhalterelement, insbesondere - wie nachfolgend noch ausgeführt wird - die vordere Schwadrolle, verschwenkbar ist, wird erreicht, dass das hintere Niederhalterelement immer in einer optimalen Lage relativ zum Aufnahmerotor oder zur Einzugsschnecke des Pick-up-Vorsatzgerätes bleibt. Der Erntegutfluss und die Übergabe an die Einzugsschnecke bleiben so stets optimal.
Insgesamt wird eine optimale Homogenisierung und Kompression des Schwads erreicht und die Erntegutaufnahme optimal unterstützt. Es kann von Vorteil sein, wenn das vordere Niederhalterelement und/oder das hintere Niederhalterelement als drehbarer oder drehender Zylinder oder als drehbare oder drehende Schwadrolle ausgebildet ist.
Die hintere Schwadrolle ist, obwohl sie drehbar oder drehend ausgebildet ist, weiterhin ortsfest in der Niederhaltereinheit angeordnet, während die ebenfalls drehbare oder drehende vordere Schwadrolle innerhalb der Niederhaltereinheit zum Boden hin oder vom Boden weg schwenkbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Schwenkpunkt oder die Schwenkachse zum Ver- schwenken des vorderen Niederhalterelement dem Drehpunkt oder der Drehachse des hinteren insbesondere als drehbarer oder drehender Zylinder oder als drehbare oder drehende Schwadrolle ausgebildeten Niederhalterelements entspricht.
Die Drehachse der drehbaren oder drehenden hinteren Schwadrolle ist quasi auch die Schwenkachse für die drehbare oder drehende vordere Schwadrolle. Man kann auch sagen, dass die vordere Schwadrolle um den Mittelpunkt der hinteren Schwadrolle auf- und abschwenkbar ist. Die vordere Schwadrolle hat neben der genannten Schwenkachse, bei der die drehbare oder drehende vordere Schwadrolle als Ganzes verschwenkt wird, selbstverständlich auch eine davon unabhängige eigene Drehachse.
Die vordere Schwadrolle kann somit immer passend zur Schwadhöhe bzw. Schwaddicke eingestellt werden. Dadurch wird eine optimale Homogenisierung und Kompression des Schwads erreicht und die Erntegutaufnahme optimal unterstützt.
Dadurch, dass die Schwenkachse des vorderen Niederhalterelement mit der Drehachse des hinteren Niederhalterelements zusammenfällt, ist die Beabstandung der Niederhalterelemente bzw. Schwadrollen zueinander immer gleich, so dass die Erntegutaufnahme niemals negativ beeinträchtigt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Niederhaltereinheit als Ganzes über den Tragrahmen gelenkig am Maschinenrahmen angebunden ist. Dadurch wird erreicht, dass bei Auftreten eines temporär sehr hohen Schwaddrucks die gesamte Niederhaltereinheit nach oben ausweichen kann. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn die Niederhaltereinheit teilweise durch dazu vorgesehene Federeinheiten entlastet ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn das vordere Niederhalterelement hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch zum Boden hin und vom Boden weg schwenkbar ist, wobei die Position des vorderen Niederhalterelements relativ zum Boden bzw. die Verschwenkung des vorderen Niederhalterelements vorzugsweise von der Fahrerkabine der Erntemaschine aus einstellbar bzw. steuerbar ist. Bevorzugt ist die hydraulische Verschwenkbarkeit. Vorzugsweise ist das vordere Niederhalterelement über eine oder mehr als eine Schwinge mit dem hinteren Niederhalterelement verbunden, wobei die Schwinge über einen oder mehr als einen am Tragrahmen sich abstützenden Hydraulikzylinder bewegt wird, so dass das vorderer Niederhalterelement verschwenkt wird.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Position des vorderen Niederhalterelements relativ zum Boden oder die Position bzw. Verschwenkung des vorderen Niederhalterelements gegenüber dem hinteren Niederhalterelement mechanisch, beispielsweise über eine Gewindespindeln, Lochraster oder dergleichen, einstellbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn das Verschwenken des vorderen Niederhalterelements freischwingend und/oder federnd be- oder entlastet ausgebildet ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Position des vorderen Niederhalterelements gegenüber dem Boden bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements zum Boden hin oder vom Boden weg, automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn Sensoren vorgesehen sind, die die Schwadhöhe, also die Höhe des auf dem Boden liegenden und aufzunehmenden Ernteguts bzw. die Höhe der auf dem Boden liegenden und aufzunehmenden Erntegutmatte, erkennen, wobei als Re- aktion auf eine sich ändernde Schwadhöhe die Position des vorderen Niederhalterelements gegenüber dem Boden bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements zum Boden hin oder vom Boden automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn Sensoren zur Detektion eines Druckes und/oder eines Widerstandes vorgesehen sind, wobei als Reaktion auf einen sich ändernden Druck und/oder auf einen sich ändernden Widerstand die Position des vorderen Niederhalterelements gegenüber dem Boden bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements zum Boden hin oder vom Boden automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn Schwellenwerte für Druck, Widerstand und/oder Schwadabstand einstellbar und/oder übersteuerbar sind.
Es kann von Vorteil sein, wenn die als vorderes Niederhalterelement ausgebildete drehbare oder drehende vordere Schwadrolle und die als hinteres Niederhalterelement ausgebildete drehbare oder drehende hintere Schwadrolle durch ein oder mehr als ein Antriebsmittel, beispielsweise mittels eines Riemens, einer Kette oder dergleichen, antreibbar sind, wobei die vordere Schwadrolle und die hintere Schwadrolle miteinander gekoppelt zusammen und/oder nicht miteinander gekoppelt getrennt voneinander antreibbar sind.
Es kann von Vorteil sein, wenn bei einer Koppelung der vorderen und der hinteren Schwadrolle die vordere Schwadrolle von der hinteren Schwadrolle antreibar ist oder umgekehrt die hintere Schwadrolle von der vorderen Schwadrolle antreibar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn dabei die Übersetzung i zwischen den Schwadrollen i=1 oder i<1 oder i>1 ist.
Nach alledem sind folgende Vorteile der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik gegeben:
Homogenisierung und Kompression der Erntematte (Schwad) schon vor der Aufnahme Unterstützung der Erntegutaufnahme und des Gutflusses
Geringere Ernteverluste bei der Aufnahme des Erntegutes vom Boden Erhöhung der Durchsatzleistung und der Häckselqualität durch gleichmäßigere Beschickung
Fahrerentlastung durch Automatisierung
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren allein gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
Die Erfindung wird nun anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen sowie unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes von schräg vorne,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Pick-up- Vorsatzgerätes gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Pick-up- Vorsatzgerätes gemäß Fig. 1 ohne angebundene Einzugsschnecke,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Pick-up- Vorsatzgerätes gemäß Fig 1 mit zum Boden hin verschwenkter vorderen Schwadrolle und
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht perspektivische des erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes gemäß Fig. 1 mit vom Boden weg verschwenkter vorderen Schwadrolle. Werden in den Fig. 1 bis 5 gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese auch gleiche Teile oder Bereiche.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät 10 für eine hier nicht dargestellte Erntemaschine, vorzugsweise einen Feldhäcksler, umfasst einen Aufnahmerotor 12 mit Aufnahmewerkzeugen 14 zur Aufnahme von Erntegut vom Boden 16. Bei den Aufnahmewerkzeugen 14 handelt es sich um degressiv angeordnete Zinken. Die Fahrtrichtung FR bzw. die Vorwärtsfahrtrichtung des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 ist in den Figuren mit einem Pfeil dargestellt. Der Aufnahmerotor 12 ist zur Anpassung an die Konturen des Bodens 16 aus mehreren zumindest teilweise gelenkig miteinander verbundenen Segmenten 32 - wie in Fig. 1 dargestellt - zusammengesetzt. Die zumindest teilweise gelenkig miteinander verbundenen Segmente 32 können unterschiedlich oder gleich breit ausgebildet sein.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät 10 umfasst weiterhin wenigstens ein auf dem Boden 16 aufliegendes Führungselement 18 in Form eines Gleittellers, das die Führung des Aufnahmerotors 12 übernimmt und diesen zum und über Boden 16 führt. Die Führungselemente 18 sind hierbei, wie in den Figuren gezeigt, unmittelbar hinter dem Aufnahmerotor 12 und, wie in Fig. 1 gezeigt, innerhalb der effektiven Arbeitsbreite des Aufnahmerotors 12 angeordnet.
Das Pick-up-Vorsatzgerät 10 umfasst weiterhin eine Einzugsschnecke 34, um das aufgenommene Erntegut einzuziehen und in Richtung der hier nicht dargestellten Erntemaschine zu transportieren, und einen Maschinenrahmen 20, an dem der Aufnahmerotor 12 und die Einzugsschnecke 34 angebunden sind, und eine Niederhaltereinheit 22, die über einen Tragrahmen 24 am Maschinenrahmen 20 angebunden ist.
Die Niederhaltereinheit 22 eine vorderes Niederhalterelement 26 und ein hinteres Niederhalterelement 28 aufweist, wobei das vordere Niederhalterelement 26erfindungsgemäß relativ zum hinteren Niederhalterelement 28 um einen hinter dem vorderen Niederhalterelement 26 vorgesehenen Schwenkpunkt oder eine hinter dem vorderen Niederhalterelement 26 vorgesehene Schwenkachse 30 zum Boden 16 hin und vom Boden 16 weg schwenkbar, also ab- und auf-schwenkbar, ist. Die Verschwenkbarkeit ist in den Figuren 4 und 5 durch einen Doppelpfeil dargestellt.
Das vordere Niederhalterelement 26 und das hintere Niederhalterelement 28 sind drehbare oder drehende Schwadrollen ausgebildet.
Die Schwenkachse 30 zum Verschwenken des vorderen als Schwadrolle ausgebildeten Niederhalterelements 26 entspricht der Drehachse 30 des hinteren als Schwadrolle ausgebildeten Niederhalterelements 28. Man kann auch sagen, dass die Schwadrollen in dieser Hinsicht quasi koaxial angeordnet sind.
Die Niederhaltereinheit 22 ist als Ganzes über den Tragrahmen 24 gelenkig am Maschinenrahmen 20 angebunden. Ein entsprechender Gelenk- oder Drehpunkt oder auch Drehachse ist mit dem Bezugszeichen 36 gekennzeichnet.
Das vordere als Schwadrolle ausgebildete Niederhalterelement 26 ist vorzugsweise hydraulisch zum Boden 16 hin und vom Boden 16 weg schwenkbar. Hierzu kann das vordere als Schwadrolle ausgebildete bzw. eine solche aufweisende Niederhalterelement 26 über eine oder mehr als eine Schwinge 38 mit dem hinteren als Schwadrolle ausgebildeten bzw. eine solche aufweisenden Niederhalterelement 28 verbunden sein, wobei die Schwinge 38 über einen oder mehr als einen am Tragrahmen 24 sich abstützenden Hydraulikzylinder 40 bewegt wird, so dass das vorderer Niederhalterelement 26 verschwenkt wird.
Die Position des vorderen Niederhalterelements 26 relativ zum Boden 16 bzw. die Verschwenkung des vorderen Niederhalterelements 26 ist vorzugsweise von der Fahrerkabine der hier nicht dargestellten Erntemaschine aus einstellbar bzw. steuerbar.
Die Position des vorderen Niederhalterelements 26 gegenüber dem Boden 16 bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements 26 zum Boden 16 hin oder vom Boden 16 weg ist automatisiert steuerbar und einstellbar. In Fig. 4 ist das als vordere als Schwadrolle ausgebildete Niederhalterelement 26 zum Boden hin verschwenkt und in Fig.
5 vom Boden weg verschwenkt.
Bezugsziffernliste
10 Pick-up-Vorsatzgerät
12 Aufnahmerotor
14 Aufnahmewerkzeug
16 Boden
18 Führungselement
20 Maschinenrahmen
22 Niederhalteinheit
24 Tragrahmen
26 vorderes Niederhalterelement
28 hinteres Niederhalterelement
30 Schwenkachse
32 Segment
34 Einzugsschnecke
36 Gelenkachse
38 Schwinge
40 Hydraulikzylinder
FR Fahrtrichtung

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Pick-up-Vorsatzgerät (10) für eine Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Aufnahmerotor (12) mit Aufnahmewerkzeugen (14) zur Aufnahme von Erntegut vom Boden (16), wenigstens ein auf dem Boden (16) aufliegendes Führungselement (18), das die Führung des Aufnahmerotors (12) übernimmt und diesen zum Boden (16) führt, einen Maschinenrahmen (20), an dem der Aufnahmerotor (12) angebunden ist, eine Niederhaltereinheit (22), die über einen Tragrahmen (24) am Maschinenrahmen (20) angebunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhaltereinheit (22) eine vorderes Niederhalterelement (26) und ein hinteres Niederhalterelement (28) aufweist, wobei das vordere Niederhalterelement (26) relativ zum hinteren Niederhalterelement (28) um einen hinter dem vorderen Niederhalterelement (26) vorgesehenen Schwenkpunkt oder eine hinter dem vorderen Niederhalterelement (26) vorgesehene Schwenkachse (30) zum Boden (16) hin und vom Boden (16) weg schwenkbar, also ab- und aufschwenkbar, ist.
2. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Niederhalterelement (26) und/oder das hintere Niederhalterelement (28) als drehbarer oder drehender Zylinder oder als drehbare oder drehende Schwadrolle ausgebildet ist.
3. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkpunkt oder die Schwenkachse (30) zum Verschwenken des vorderen Niederhalterelements (26) dem Drehpunkt oder der Drehachse (30) des hinteren Niederhalterelements (28) entspricht.
4. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhaltereinheit (22) als Ganzes über den Tragrahmen (24) gelenkig am Maschinenrahmen (20) angebunden ist.
5. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Niederhalterelement (26) hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch zum Boden (16) hin und vom Boden (16) weg schwenkbar ist, wobei die Position des vorderen Niederhalterelements (26) relativ zum Boden (16) bzw. die Verschwenkung des vorderen Niederhalterelements (26) vorzugsweise von der Fahrerkabine aus einstellbar bzw. steuerbar ist.
6. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des vorderen Niederhalterelements (26) relativ zum Boden (16) oder die Position bzw. Verschwenkung des vorderen Niederhalterelements (26) gegenüber dem hinteren Niederhalterelement (28) mechanisch, beispielsweise über eine Gewindespindeln, Lochraster oder dergleichen, einstellbar ist.
7. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschwenken des vorderen Niederhalterelements (26) freischwingend und/oder federnd be- oder entlastet ausgebildet ist.
8. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des vorderen Niederhalterelements (26) gegenüber dem Boden (16) bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements (26) zum Boden (16) hin oder vom Boden (16) weg, automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
9. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren vorgesehen sind, die die Schwadhöhe, also die Höhe des auf dem Boden (16) liegenden und aufzunehmenden Ernteguts, erkennen, wobei als Reaktion auf eine sich ändernde Schwadhöhe die Position des vorderen Niederhalterelements (26) gegenüber dem Boden (16) bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements (26) zum Boden (16) hin oder vom Boden (16) automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
10. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren zur Detektion eines Druckes und/oder eines Widerstandes vorgesehen sind, wobei als Reaktion auf einen sich ändernden Druck und/oder auf einen sich ändernden Widerstand die Position des vorderen Niederhalterelements (26) gegenüber dem Boden (16) bzw. das Schwenken des vorderen Niederhalterelements (26) zum Boden (16) hin oder vom Boden (16) automatisiert steuerbar und einstellbar ist.
11. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprü-che, dadurch gekennzeichnet, dass Schwellenwerte für Druck, Widerstand und/oder Schwadabstand einstellbar und/oder übersteuerbar sind.
12. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach zumindest einem der vorherigen Ansprü-che, dadurch gekennzeichnet, dass die als vorderes Niederhalterelement (26) ausgebildete drehbare oder drehende vordere Schwadrolle und die als hinteres Niederhalterelement (28) ausgebildete drehbare oder drehende hintere Schwadrolle durch ein oder mehr als ein Antriebsmittel, beispielsweise mittels eines Riemens, einer Kette oder dergleichen, antreibbar sind, wobei die vordere Schwadrolle und die hintere Schwadrolle miteinander gekoppelt zusammen und/oder nicht miteinander gekoppelt getrennt voneinander antreibbar sind.
13. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Koppelung der vorderen und der hinteren Schwadrolle die vordere Schwadrolle von der hinteren Schwadrolle antreibar ist oder umgekehrt die hintere Schwadrolle von der vorderen Schwadrolle antreibar ist.
14. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzung i zwischen den Schwadrollen i=1 oder i< 1 oder i>1 ist.
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