EP4698376A1 - Verpackungsbahnmaterial, verpackungsbeutel sowie verfahren zum ausbilden eines verpackungsbeutels - Google Patents
Verpackungsbahnmaterial, verpackungsbeutel sowie verfahren zum ausbilden eines verpackungsbeutelsInfo
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- EP4698376A1 EP4698376A1 EP24719121.6A EP24719121A EP4698376A1 EP 4698376 A1 EP4698376 A1 EP 4698376A1 EP 24719121 A EP24719121 A EP 24719121A EP 4698376 A1 EP4698376 A1 EP 4698376A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verpackungsbahnmaterial aus einer Papierlage (7), welche auf einer ersten Seite eine Barrierebeschichtung (10) und auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite eine Bedruckung aufweist und wobei die Papierlage (7) auf der ersten Seite eine aus einem Pigmentanstrich gebildete gestrichene Oberfläche (9) aufweist. Erfindungsgemäß weist die Papierlage (7) auf der zweiten Seite eine ungestrichene Oberfläche (11) oder eine aus einem pigmentfreien Anstrich gebildete gestrichene Oberfläche auf, auf welcher die Bedruckung aufgebracht ist.
Description
Verpackungsbahnmaterial, Verpackungsbeutel sowie Verfahren zum Ausbilden eines Verpackungsbeutels
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein Verpackungsbahnmatenal aus einer Papierlage, welche auf einer ersten Seite eine Barrierebeschichtung und auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite eine Bedruckung aufweist und wobei die Papierlage auf der ersten Seite eine aus einem Pigmentanstrich gebildete gestrichene Oberfläche aufweist. Das Verpackungsbahnmaterial kann auch als Bogenmaterial ausgebildet sein. Hierbei handelt es sich um ein aus einer Bahn ausgestanztes oder geschnittes Material.
Verpackungsbahnmatenalien der eingangs beschriebenen Art sind grundsätzlich aus dem Stand der Technik bekannt und dienen dazu, Packgüter einzeln oder vielzahlig zu verpacken, wobei es sich im Rahmen der Erfindung vornehmlich um Packgüter aus dem Lebensmittelbereich handelt. Hierbei ist es entscheidend, dass das Verpackungsbahnmaterial Barriereeigenschaften aufweist, um beispielsweise einen Sauerstoffeintrag oder einen Wasserdampfaustrag zu begrenzen. Durch den Eintrag von Sauerstoff kann beispielsweise die Haltbarkeit des verpackten Packgutes reduziert werden, während der Austrag von Wasserdampf ein Austrocknen des Packgutes zur Folge hat. Die hierfür üblicherweise verwendeten Verpackungsmaterialien bestehen üblicherweise aus einer Kunststofffolie, welche entweder einschichtig ausgebildet ist und das verwendete Polymer bereits entsprechende Barriereeigenschaften aufweist. Alternativ ist es aber auch möglich, eine mehrschichtige Kunststofffolie vorzusehen, wobei dann die Polymere der einzelnen Schichten hinsichtlich der Barriereeigenschaften ausgewählt sein können.
Gerade im Hinblick auf die Nachhaltigkeit derartiger Verpackungsbahnmaterialien ist es heutzutage oftmals gewünscht, die Verpackungsbahnmatenalien auf Basis von Papier auszubilden, sodass nunmehr eine Papierlage die Basis für die hieraus gebildeten Verpackungen darstellt. Je nach zu verpackendem Packgut ist es hierbei erforderlich, die Papierlage zusätzlich mit einer Barnerebeschichtung zu beschichten, wobei diese Barnerebeschichtung zusätzlich eine Fettbarriere bilden kann. Im Gegensatz zu Kunststofffolien weist Papier nur eine geringe Beständigkeit gegenüber Fett auf, sodass beispielsweise im Falle von fetthaltigen Lebensmitteln, z. B. Schokoriegeln, eine entsprechende Barnerebeschichtung erforderlich ist, um Durchfetten der Verpackung zu verhindern. Ein solches Durchfetten ist hierbei nicht nur aus optischen, sondern auch aus hygienischen Aspekten von Nachteil.
Oftmals wird die Barrierebeschichtung auf einer ungestrichenen Seite der Papierlage aufgebracht, während eine gegenüberliegende Seite mit einer gestrichenen Oberfläche dazu genutzt wird, eine Bedruckung aufzubringen. Eine gestrichene Oberfläche wird durch Aufbringen eines Anstriches gebildet, insbesondere eines Pigmentanstriches. Hierdurch wird die Oberfläche geschlossen und geglättet, so dass die Bedruckung besonders hochwertig wirkt.
Die WO 2022/079178 A1 hat hierbei erkannt, dass es auch bezüglich der Barrierebeschichtung besonders zweckmäßig sein kann, wenn diese auf einer gestrichenen Oberfläche aufgebracht wird, da hierdurch die Barrierebeschichtung nicht besonders tief in die Papierlage eindringt und somit eine durchgehend geschlossene Barrierebeschichtung besonders effektiv ausgebildet werden kann.
Wenngleich sich die bislang bekannten Lösungen grundsätzlich bewährt haben, so ist es gerade im Hinblick auf eine besonders gute Rezyklierbarkeit den Anteil von Fremdstoffen, insbesondere von Polymeren, zu reduzieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein besonders gut rezyklierbares Verpackungsbahnmaterial anzugeben, welches sich darüber hinaus auch in optischer Hinsicht durch eine besondere Ausgestaltung von den bislang bekannten Verpackungsbahnmatenalien unterscheidet.
Gegenstand und Lösung dieser Aufgabe ist ein Verpackungsbahnmaterial gemäß Patentanspruch 1 .
Demnach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Papierlage auf der zweiten Seite entweder eine ungestrichene Oberfläche oder eine aus einem pigmentfreien Anstrich gebildete gestrichene Oberfläche aufweist, auf welcher die Bedruckung aufgebracht ist. Somit ist die zweite Seite zumindest weitestgehend, vorzugsweise aber vollständig, unbehandelt, wobei lediglich durch den pigmentfreien Anstrich eine gewisse Verfestigung der Papierfasern miteinander bewirkt werden kann. Im Gegensatz zu der ersten Seite erfolgt jedoch kein Aufbringen eines Pigmentanstriches, so auch keine Glättung der Oberfläche erfolgt. Entsprechend kann durch den Verzicht auf einen Anstrich bzw. einen pigmentfreien Anstrich der Anteil von Fremdstoffen im Verpackungsbahnmaterial gering gehalten werden.
Durch Aufbringen der Bedruckung auf die Oberfläche der zweiten Seite der Papierlage dringt die Druckfarbe somit relativ tief in die Papierlage ein. Hierdurch bildet sich ein im Vergleich zu einer gestrichenen Oberfläche raueres und im Vergleich weniger konturiertes Druckbild aus, welches aber noch immer ausreichend deutlich und sichtbar ist, so dass insbesondere auch das Aufbringen
von schriftbildlichen Informationen möglich ist. Durch das rauere Druckbild sowie durch die Haptik und das Erscheinungsbild der Oberfläche wird dem Verbraucher bereits die Information vermittelt, dass das verwendete Verpackungsbahnmatenal besonders nachhaltig und gut zu recyceln ist.
Entsprechend macht sich die Erfindung nicht nur die vorteilhafte Kombination zu Nutze, dass durch den Pigmentanstrich der ersten Seite die Barrierebeschichtung durchgängig geschlossen auf der Papierlage angeordnet werden kann, während andererseits der Anteil von Fremdstoffen auf der Papierlage reduziert wird, sondern auch, dass der Verbraucher die Nachhaltigkeit des Verpackungsbahnmaterials bereits anhand der Beschaffenheit der Oberfläche der zweiten Seite unmittelbar wahrnehmen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Barrierebeschichtung ein Auftragsgewicht zwischen 2 und 10 g/m2 auf. Besonders bevorzugt liegt das Auftragsgewicht zwischen 3 und 7 g/m2 Hierbei kann ein vergleichsweise geringes Auftragsgewicht verwendet werden, welches aufgrund der aus einem Pigmentanstrich gebildeten Oberfläche ausreichend ist, um eine geschlossene Barrierewirkung zu erzielen.
Der Pigmentanstrich ist hierbei nicht auf bestimmte Arten von Pigmenten beschränkt. Besonders bevorzugt handelt es sich jedoch um einen Pigmentanstrich, welcher ausschließlich oder teilweise Kaolin, Kreide, Kasein und/oder eine Kunststoffdispersion als Pigment aufweist. Die Pigmente des Pigmentanstriches sind ferner in einem flüssigen Auftragsmittel gebunden. Dieses Auftragsmittel kann als Bestandteile Wasser, Bindemittel, Stärke sowie weitere Additive enthalten. Der Anteil der Pigmente in dem Pigmentanstrich beträgt bevorzugt zwischen 60 und 80 Gew.-%. Im Falle des pigmentfreien Anstriches wird allein das Auftragsmittel als Anstrich verwendet.
Darüber hinaus kann die Oberfläche der ersten Seite auch ergänzend kalandriert sein, um die Glätte und die Dichte auf der Oberfläche zusätzlich zu steigern. Hierbei wird die Papierlage durch zwei Stahlwalzen hindurch geführt, wobei zumindest eine Stahlwalze zusätzlich erhitzt ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Barnerebeschichtung ein Barrierelack ist. Bei dem Barrierelack handelt es sich bevorzugt um eine Acrylat- basierte oder um eine Polyolefin-basierte Dispersion. Das Aufbringen des Barrierelacks auf die Papierlage kann durch Rakeldruck, Tiefdruck oder Flexodruck erfolgen.
Der Barrierelack kann ferner Polyvinylalkohol (PVOH) und Ethylen-Vinylalkohol- Copolymer (EVOH) als Polymer aufweisen. EVOH und PVOH eignen sich besonders gut als Barriere gegenüber Wasserdampf. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Wasserdampfdurchlässigkeit des Verpackungsbahnmatenals gemäß DIN 53122-1 bei 23 °C/50 % RH weniger als 12 g/m2/d betragen kann. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Wasserdampfdurchlässigkeit weniger als 10 g/m2/d gemäß DIN 53122-1 bei 23 °C/50 % RH beträgt. Darüber hinaus kann der Barrierelack auch als Sauerstoffbarriere dienen, um einen Sauerstoffeintrag in die Verpackung zu minimieren.
Wenngleich eine gewisse Wasserdampfdurchlässigkeit im Rahmen der Erfindung gewünscht wird, so ist vor allem vorgesehen, dass die Barrierebeschichtung eine ausreichende Fettbeständigkeit aufweist, damit fetthaltige Lebensmittel als Packgut in einer aus dem Verpackungsbahnmaterial gebildeten Verpackung angeordnet werden können. Hierbei ist bevorzugt vorgesehen, dass die Barrierebeschichtung eine Fettbeständigkeit mit einem Zielwert von weniger
als 10 gemäß Tappi T559 aufweist. Besonders bevorzugt ist ein Wert von weniger als 8. Bei der sogenannten Tappi-Testmethode werden insgesamt zwölf verschiedene Lösungen mit verschiedenen Verhältnissen aus Öl und Lösungsmittel auf das zu testende Verpackungsbahnmaterial aufgebracht, wobei sich die Lösungen in ihrer Aggressivität gegenüber dem Eindringen in die Barnerebeschichtung voneinander unterscheiden. Nach einem Zeitraum von 15 Sekunden wird der aufgebrachte Tropfen der Lösung entfernt und überprüft, ob die Lösung in das Material eingedrungen ist. Dies ist üblicherweise durch einen dunklen Fleck auf der Oberfläche erkennbar. Sodann wird die Anzahl der Lösungen notiert, welche in das Material eingedrungen sind, wobei die Anzahl den Zielwert bildet. Entsprechend sind bei einem Zielwert von weniger als 10 ausschließlich neun oder weniger Lösungen in das Material eingedrungen.
Die Papierlage ist bevorzugt aus einem Kraftpapier gebildet. Bei einem Kraftpapier handelt es sich um eine Papiersorte mit einer hohen Festigkeit, welche beinahe vollständig aus Zellstofffasern besteht. Hierdurch eignet es sich besonders gut zur Herstellung von Verpackungen.
Im Rahmen der Erfindung ist eine Papierlage besonders vorteilhaft geeignet, welche eine Stärke zwischen 40 und 80 g/m2, bevorzugt zwischen 45 und 80 g/m2, besonders bevorzugt zwischen 50 und 80 g/m2, insbesondere zwischen 55 und 70 g/m2, aufweist. Hierdurch wird einerseits eine gute Stabilität und Formbeständigkeit des Verpackungsmaterials gewährleistet, während zugleich das Verpackungsbahnmaterial in geeigneter Art und Weise gefaltet und ausgeformt werden kann. Bei der Stärke der Papierlage handelt es sich um einen Begriff, welcher üblicherweise auch als Grammatur bezeichnet wird und einen üblichen Wert zur Definition von Papiersorten darstellt. Ausgehend von einer solchen Stärke weist die Papierlage bevorzugt eine Dicke zwischen 30 und 75 pm, besonders bevorzugt zwischen 35 und 75 pm, insbesondere zwischen 40
und 75 m. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung liegt die Dicke zwischen 45 und 65 pm.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht ferner vor, dass eine Siegelschicht zumindest abschnittsweise auf der Barrierebeschichtung angeordnet ist. Diese Siegelschicht dient dazu, ausgehend von dem Verpackungsbahnmatenal eine Verpackung, z. B. einen Verpackungsbeutel, zu bilden, wobei die Siegelnähte dazu dienen, den Verpackungsbeutel zu verschließen. Alternativ kann bereits die Bamerebeschichtung eine ausreichende Siegelbarkeit aufweisen, wobei in diesem Fall auf eine zusätzliche Siegelschicht verzichtet werden kann.
Sofern eine zusätzliche Siegelschicht jedoch vorgesehen ist, wird diese in der Regel vollflächig auf die Bamerebeschichtung aufgetragen. Dies ermöglicht einerseits eine einfache Verfahrensführung bei der Herstellung. Andererseits ist man auch beim Versiegeln relativ frei und fehlertolerant bei der Positionierung der zu versiegelnden Abschnitte des Verpackungsbahnmatenals, da ohnehin stets Siegelschichten aufeinander aufliegen, sofern Bereiche der ersten Seite aufeinandergelegt werden.
Allerdings ist eine solche Ausgestaltung im Rahmen der Erfindung nicht erwünscht, da hierdurch der Anteil von Fremdstoffen, insbesondere von Polymeren, auf der Papierlage erhöht wird, wodurch die Rezyklierbarkeit des Verpackungsbahnmaterials heruntergesetzt wird. Entsprechend sieht eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Siegelschicht rahmenförmig oder in einem rahmenförmigen Muster auf der Bamerebeschichtung angeordnet ist. Ausgehend von einem solchen rahmenförmigen Muster ist es dann möglich, durch Abtrennen einzelner Abschnitte Verpackungsbahnabschnitte zu bilden, welche lediglich einen umlaufenden Rahmen aus einer
Siegelschicht aufweisen, sodass durch Umfalten beispielsweise ein Schlauchbeutel gebildet werden kann, welcher lediglich in den Bereichen eine Siegelschicht aufweist, in der tatsächlich eine Siegelung vorgenommen werden muss, um die Verpackung zu schließen.
Alle anderen Bereiche sind dann frei von einer Siegelschicht, sodass auch das Packgut bevorzugt in einem Bereich der Verpackung angeordnet werden kann, in dem keine Siegelschicht vorhanden ist. Dies hat darüber hinaus den Vorteil, dass bei der Wahl der Polymere für die Siegelschicht nicht darauf geachtet werden muss, ob diese Polymere auch lebensmittelkonform sind. Entsprechend kann auf vergleichsweise einfache Siegelschichten zurückgegriffen werden. Die Siegelschicht ist hierbei besonders bevorzugt aus einem Polyolefin, insbesondere aus Polyethylen oder Polypropylen, gebildet.
Besonders bevorzugt handelt es sich bei der Siegelschicht um eine Kaltsiegelschicht. Bei einer Kaltsiegelschicht handelt es sich um eine Siegelschicht, welche aus einem Material gebildet ist, welches ein Siegeln bei Raum- tempertaturen allein durch Aufbringen eines Anpressdruckes ermöglicht. Entsprechend ist es im Gegensatz zu Heißsiegelschichten nicht erforderlich, die zum Aufbringen des Anpressdruckes erforderlichen Siegelbacken zu beheizen. Hierdurch eigenen sich derartigen Kaltsiegelschichten insbesondere zum Verschließen von Verpackungen für Lebensmittel oder andere wärmeempfindliche Packgüter, bei deren Verpackung die Anwendung von Wärme unerwünscht ist. Zugleich kann auch eine besonders schnelle Verpackungsgeschwindigkeit ermöglicht werden, da ein Aufschmelzen der Siegelschicht nicht erforderlich ist. Üblicherweise besteht die Kaltsiegelschicht aus einer Polymerdispersion basierend auf Naturkautschuklatex. Alternativ ist es auch möglich, die Kaltsiegelschicht auf Basis von Polyvinylacetat oder Ethylen-Vinylacetat- Copolymeren auszubilden. Eine solche Kaltsiegelschicht kann insbesondere
auch dann vorgesehen sein, wenn die Barrierebeschichtung zwar selbst heißsiegelbar ist, eine solche Heißsiegelung jedoch nicht gewünscht wird.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht ferner vor, dass eine Trennschicht auf der mit einer Bedruckung versehenen zweiten Seite der Papierlage angeordnet ist. Bei dieser Trennschicht kann es sich beispielsweise um eine silikonbasierte Trennschicht handeln. Die Trennschicht dient dazu, dass das Verpackungsbahnmaterial nach der Herstellung aufgerollt werden kann, ohne dass dann Abschnitte der Verpackungsbahn, insbesondere die Kaltsiegelnähte, an weiteren Abschnitten der Verpackungsbahn anhaften. Entsprechend kann über die Trennschicht sichergestellt werden, dass das Verpackungsbahnmatenal in einfacher Art und Weise von der aufgerollten Verpackungsbahn entnommen werden kann. Die Trennschicht kann hierbei relativ dünn ausgebildet werden. Insbesondere weist die Trennschicht eine Dicke zwischen 0,5 und 2,5 pm, insbesondere zwischen 1 und 2 pm auf. Eine relativ dünne Trennschicht ist auch hier vor dem Hintergrund auszuwählen, dass der Anteil der Fremdstoffe, insbesondere der Polymere, geringgehalten werden soll.
Hierbei sieht die Erfindung bevorzugt vor, dass die Papierlage mehr als 90 %, bevorzugt mehr als 95 %, des Gesamtgewichts bildet. Entsprechend bilden die Barrierebeschichtung, die Druckschicht, die Siegelschicht und/oder die Trennschicht weniger als 10 %, besonders bevorzugt weniger als 5 %, des Gesamtgewichts des Verpackungsbahnmaterials. Je höher der Anteil der Papierlage am Gesamtgewicht, desto einfacher ist es, das Verpackungsmaterial zusammen zu recyceln, ohne dass eine zusätzliche Aufbereitung des Verpackungsbahnmatenals oder eine thermische Umsetzung erforderlich ist. Hierbei ist insbesondere anzustreben, dass die Papierlage möglichst zumindest 95 % des Gesamtgewichts ausmacht.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verpackungsbeutel mit einem aus einem erfindungsgemäßen Verpackungsbahnmatenal gebildeten Beutelkörper gemäß Patentanspruch 11 , wobei die die Barnerebeschichtung aufweisende erste Seite der Papierlage den Innenraum bildet. Entsprechend bildet die die Bedruckung aufweisende zweite Seite die Außenseite.
Grundsätzlich kommen als Verpackungsbeutel verschiedene Arten in Frage, wobei aber besonders bevorzugt der Beutelkörper als Schlauchbeutelkörper ausgebildet ist. Gemäß einer solchen Ausgestaltung wird dann das Verpackungsmaterial derart auf sich selbst gefaltet, dass sich ein Schlauch ausformt, in dem dann das Packgut angeordnet ist.
Ausgehend hiervon weist dann der Beutelkörper an einem oberen und einem unteren Ende Quersiegelnähte sowie eine die Enden verbindende Längssiegel- naht auf, über die der Beutelkörper verschlossen wird. Ein solcher Schlauchbeutel ist besonders bevorzugt vorzusehen, wenn Lebensmittel als Packgüter verpackt werden sollen. Insbesondere können fetthaltige Lebensmittel, z. B. Schokoriegel, Müsliriegel, Kekse oder dergleichen innerhalb des Schlauchbeutels verpackt werden.
Bei den Siegelnähten handelt es sich bevorzugt um Kaltsiegelnähte, welche allein durch Aufbringen einer Anpresskraft ausgebildet wurden. Die Ausgestaltung der für die Ausbildung der Kaltsiegelnähte erforderlichen Kaltsiegelschichten wurde bereits eingehend im Zusammenhang mit dem Verpackungsbahnmatenal erläutert.
Bei einem durch Siegelnähte, insbesondere Kaltsiegelnähte, verschlossenen Schlauchbeutel kann es sinnvoll sein, wenn das Packgut innerhalb des Beutelkörpers an siegelnahtfreien, insbesondere kaltsiegelnahtfreien, Bereichen des
Verpackungsmaterials angeordnet ist. Wie bereits zuvor erläutert, ist es hierdurch möglich, den Anteil der Fremdstoffe gering zu halten, während zugleich an die Materialien der Siegelschicht keine besonderen Anforderungen hinsichtlich der Lebenskonformität zu stellen sind.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Ausbilden eines Verpackungsbeutels gemäß Patentanspruch 15, wobei ein erfindungsgemäßes Verpackungsbahnmaterial derart gefaltet wird, dass die die Barnerebeschichtung aufweisende erste Seite der Papierlage den Innenraum und die gegenüberliegende zweite Seite der Papierlage die Außenseite bildet.
Hierbei können auf der Barnerebeschichtung angeordnete Siegelschichtabschnitte während des Faltens, insbesondere ausschließlich, derart aufeinandergelegt werden, dass sich im Querrichtung erstreckende Siegelschichtabschnitte an einem oberen und einem unteren Ende sowie ein in Längsrichtung die Enden verbindender Siegelschichtabschnitt ausbildet und wobei anschließend der Beutelkörper durch Siegeln der Siegelnahtabschnitte verschlossen wird.
Das Siegeln erfolgt bevorzugt ausschließlich durch Aufbringen einer Anpresskraft auf die Siegelnahtabschnitte bei Umgebungstemperatur. Die zum Siegeln verwendeten Siegelbacken werden entsprechend nicht zusätzlich beheizt. Ein solcher Vorgang wird auch als Kaltsiegeln bezeichnet. Entsprechend sind die Siegelnahtabschnitte aus einem Siegelmaterial gebildet, welches bereits eine Anhaftung bei geringen Temperaturen ermöglicht.
Bevorzugt wird vor dem Falten des Verpackungsbahnmaterials ein Packgut, insbesondere ein Lebensmittel, derart auf der ersten Seite angeordnet, dass dieses nach dem Falten nicht an Siegelnahtabschnitten anliegt. Bei dem Packgut
handelt es sich bevorzugt um ein Lebensmittel. Gerade im Zusammenhang mit Lebensmitteln kann auch eine Kaltsiegelung besonders zweckmäßig sein, da kein zusätzlicher Temperatureintrag in die Verpackung und damit in das Packgut erfolgt.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel,
Fig. 2 das für den Verpackungsbeutel gemäß Fig. 1 verwendete erfindungsgemäße Verpackungsbahnmatenal,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die erste Seite des Verpackungsbahnmatenals gemäß Fig. 2,
Fig. 4A, 4B hintereinander folgende Schritte zur Herstellung eines Verpackungsbeutels gemäß der Fig. 1.
Die Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Verpackungsbeutel mit einem als Schlauchbeutelkörper ausgebildeten Beutelkörper 1 .
Dieser Beutelkörper 1 weist an einem oberen und einem unteren Ende 2, 3 Quersiegelnähte 4 sowie eine die Enden 2, 3 verbindende Längssiegelnaht 5 auf, über die der Beutelkörper 1 verschlossen ist.
Der Verpackungsbeutel dient dazu, ein in der Fig. 1 nicht näher dargestelltes Packgut 6 zu verpacken, wobei es sich bei diesem Packgut 6 vornehmlich um ein Lebensmittel, insbesondere ein fetthaltiges Lebensmittel, handelt. Hierbei
kann das Packgut 6 beispielsweise als Schokoriegel oder als Müsliriegel ausgebildet sein.
Da das Packgut 6 üblicherweise erst auf dem für die Ausbildung des Beutelkörpers 1 vorgesehenen Verpackungsbahnmaterial angeordnet und erst dann durch ein schlauchförmiges Aufeinanderfalten des Verpackungsbahnmatenals der Beutelkörper 1 erzeugt wird, wird ein solcher Verpackungsbeutel auch als Schlauchbeutel bzw. Schlauchbeutelverpackung bezeichnet.
Die Fig. 2 zeigt sodann den Aufbau des für den Beutelkörper 1 verwendeten Verpackungsbahnmatenals, welches im Wesentlichen aus einer Papierlage 7 gebildet ist. Diese Papierlage weist eine Kraftpapierlage 8 auf, welche auf einer ersten Seite eine aus einem Pigmentanstrich gebildete gestrichene Oberfläche 9 aufweist. Über diese gestrichene Oberfläche 9 ist es möglich, eine vergleichsweise geschlossene und glatte Basis für eine darauf angeordnete Barrierebeschichtung 10 zu schaffen, welche aufgrund der gestrichenen Oberfläche 9 vergleichsweise gering in das Material der Papierlage 7 eindringt und somit ohne Verwendung einer großen Auftragsmenge für die Barrierebeschichtung 10 in geeigneter Art und Weise geschlossen ausgebildet werden kann.
Im Gegensatz dazu ist die Papierlage 7 auf einer zweiten Seite unbehandelt und somit mit einer ungestrichenen Oberfläche 11 ausgebildet. Alternativ ist es auch möglich, die Oberfläche 11 der zweiten Seite mit einem pigmentfreien Anstrich zu versehen. In jedem Fall werden jedoch keine Pigmentanstriche verwendet. Auf der Oberfläche 11 der zweiten Seite der Papierlage 7 ist sodann zumindest abschnittsweise für eine Bedruckung eine Druckschicht 12 und auf der Druckschicht 12 eine Trennschicht 13 angeordnet. Durch die unbehandelte Oberfläche 11 der zweiten Seite der Papierlage 7 dringt die Druckschicht 12 relativ tief in die Papierlage 7 ein, wodurch die Druckschicht 12 ein relativ grobes
Druckbild aufweist, welches allerdings noch immer eine ausreichende Qualität aufweist. Zugleich wirken das Druckbild und auch die Beschaffenheit der ungestrichenen Oberfläche 11 besonders natürlich, so dass die Nachhaltigkeit des verwendeten Verpackungsbahnmaterials allein durch die Verpackung an den Verbraucher vermittelt wird. Da sich üblicherweise die Druckschicht 12 nicht auf der gesamten ungestrichenen Oberfläche 11 erstreckt, ist die Trennschicht zumindest bereichsweise unmittelbar auf der ungestrichenen Oberfläche 11 angeordnet.
Die für das Verpackungsbahnmaterial verwendete Papierlage 7 weist eine Stärke zwischen 40 und 80 g/m2, insbesondere zwischen 50 und 80 g/m2, auf und ist mit einer Barrierebeschichtung 10 versehen, welche ein Auftragsgewicht zwischen 2 und 10 g/m2 aufweist. Hierdurch bildet die Barrierebeschichtung 10 eine Beständigkeit von weniger als 10 gemäß Tappi T559 auf.
Auf der Barrierebeschichtung 10 ist ferner eine Siegelschicht 14 angeordnet, über welche durch Siegeln der Beutelkörper 1 ausgebildet werden kann. Die Siegelschicht 14 ist als Kaltsiegelschicht ausgebildet und bewirkt, dass allein durch Aufbringen einer Anpresskraft das Ausbilden der Quersiegelnähte 4 und der Längssiegelnaht 5 bewirkt wird. Grundsätzlich weist die Barrierebeschichtung 10 bereits eine gewisse Siegelbarkeit auf. Allerdings ist hierbei lediglich möglich, eine Siegelung in Form des Heißsiegelns durchzuführen. Hierbei wird nicht nur eine Anpresskraft aufgebracht, sondern auch extern Wärme zugeführt, welche ein zumindest teilweises Aufschmelzen der Barrierebeschichtung 10 bewirken. Da das Heißsiegeln oftmals bei bestimmten Packgütern 6, insbesondere bei Lebensmitteln, nicht gewünscht ist, wird eine zusätzliche Siegelschicht 14 in Form einer Kaltsiegelschicht aufgebracht.
Die Besonderheit ist hierbei, dass die Siegelschicht 14 nicht vollflächig auf der Bamerebeschichtung 10 angeordnet ist, sondern vielmehr nur in den Abschnitten, in denen anschließend auch die Quersiegelnähte 4 und die Längs- siegelnaht 5 ausgebildet werden sollen.
Mit der Trennschicht 13 wird darüber hinaus auch bewirkt, dass das Verpackungsbahnmaterial zunächst aufgerollt werden kann und zugleich eine Entnahme ohne Verblockung des Materials mit sich selbst möglich ist. Eine solche Verblockung ist insbesondere dann in den Bereichen möglich, in denen eine Siegelschicht 14 vorgesehen ist. Durch die Ausgestaltung als Kaltsiegelschicht ist es entsprechend leicht möglich, durch den beim Aufrollen entstehenden Druck eine Anhaftung an Abschnitt des Verpackungsbahnmaterials zu bewirken.
Die Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einer Verpackungsbahn, welche aus dem Verpackungsbahnmatenal gemäß der Fig. 2 gebildet ist, wobei eine Draufsicht auf die erste Seite der Papierlage 7 dargestellt ist. Demnach ist die Siegelschicht 14 in einem rahmenförmigen Muster auf der Bamerebeschichtung 10 angeordnet.
Entsprechend verbleiben siegelnahtfreie Bereiche 15 der Bamerebeschichtung 10, welche entsprechend frei von einer Siegelschicht 14 sind.
Durch Abtrennen eines für die Bildung eines Beutelkörpers 1 vorgesehenen Verpackungsbahnmatenals bildet sich dann gemäß der Fig. 4A eine rahmenförmige Siegelschicht 14 aus, welche das Verpackungsbahnmatenal umschließt und zugleich einen Bereich 15 auf der Bamerebeschichtung 10 bildet, welcher frei von einer Siegelbeschichtung 14 ist und auf welchem sodann das Packgut 6
angeordnet wird. Entsprechend kommt das Packgut 6 nicht in Kontakt mit der Siegelschicht 14.
Sodann wird gemäß Fig. 4B das Verpackungsbahnmatenal derart gefaltet, dass Siegelnahtabschnitte der Siegelschicht 14 aufeinander liegen, wobei dann durch Siegeln Quersiegelnähte 4 an einem oberen und einem unteren Ende 2, 3 und eine Längssiegelnaht 5 eingebracht werden kann, wodurch der Beutelkörper 1 verschlossen wird. Der Schritt des Siegelns ist in den Figuren nicht näher dargestellt, wobei diese Siegelung aber ausschließlich in den Bereichen erfolgt, in denen eine Siegelschicht 14 vorgesehen ist. Zudem erfolgt das Siegeln ausschließlich durch Aufbringen einer Anpresskraft, z. B. durch Siegelbacken. Diese Siegelbacken sind weder beheizt, noch erfolgt in anderer Art und Weise der Eintrag von Wärme in die Siegelschicht 14. Da somit die Siegelung bei Raumtemperatur erfolgt, wird diese auch als Kaltsiegelung bezeichnet.
Claims
1. Verpackungsbahnmaterial aus einer Papierlage (7), welche auf einer ersten Seite eine Barnerebeschichtung (10) und auf einer gegenüberliegenden zweiten Seite eine Bedruckung (12) aufweist und wobei die Papierlage (7) auf der ersten Seite eine aus einem Pigmentanstrich gebildete gestrichene Oberfläche (9) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Papierlage (7) auf der zweiten Seite eine ungestrichene Oberfläche (11 ) oder eine aus einem pigmentfreien Anstrich gebildete gestrichene Oberfläche aufweist, auf welcher die Bedruckung (12) aufgebracht ist.
2. Verpackungsbahnmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Barnerebeschichtung (10) ein Auftragsgewicht zwischen 2 und 10 g/m2 aufweist.
3. Verpackungsbahnmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Barnerebeschichtung (10) aus einem Bamerelack gebildet ist.
4. Verpackungsbahnmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Barnerebeschichtung (10) eine Fettbeständigkeit von weniger als 10 gemäß Tappi T559 aufweist.
5. Verpackungsbahnmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierlage (7) aus einem Kraftpapier (8) gebildet ist.
6. Verpackungsbahnmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierlage (7) eine Stärke zwischen 40 und 80 g/m2
aufweist.
7. Verpackungsbahnmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Siegelschicht (14) zumindest abschnittsweise auf der Barnerebeschichtung (10) angeordnet ist.
8. Verpackungsbahnmaterial nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelschicht (14) rahmenförmig oder in einem rahmenförmigen Muster angeordnet ist.
9. Verpackungsbahnmaterial nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelschicht (14) als Kaltsiegelschicht ausgebildet ist.
10. Verpackungsbahnmatenal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennschicht (13) auf der mit einer Bedruckung (12) versehenen zweiten Seite der Papierlage (7) angeordnet ist.
11. Verpackungsbahnmatenal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierlage (7) mehr als 90 %, bevorzugt mehr als 95 %, des Gesamtgewichts bildet.
12. Verpackungsbeutel mit einem aus einem Verpackungsbahnmatenal nach einem der Ansprüche 1 bis 11 gebildeten Beutelkörper (1 ), wobei die die Bamerebeschichtung (10) aufweisende erste Seite der Papierlage (7) den Innenraum bildet.
13. Verpackungsbeutel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutelkörper (1 ) als Schlauchbeutelkörper ausgebildet ist und an einem oberen und einem unteren Ende (2, 3) über Quersiegelnähte (4) sowie entlang
einer die Enden (2, 3) verbindenden Längssiegelnaht (5) verschlossen ist.
14. Verpackungsbeutel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Packgut (6) innerhalb des Beutelkörpers (1 ) an siegelnahtfreien Bereichen (15) des Verpackungsbahnmatenal angeordnet ist.
15. Verfahren zum Ausbilden eines Verpackungsbeutels, wobei ein Verpackungsbahnmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 10 derart gefaltet wird, dass die die Barnerebeschichtung (10) aufweisende erste Seite der Papierlage (7) den Innenraum und die gegenüberliegende zweite Seite der Papierlage (7) die Außenseite bildet.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei auf der Bamerebeschichtung (10) angeordnete Siegelschichtabschnitte der Siegelschicht (14) während des Faltens derart aufeinandergelegt werden, dass sich in Querrichtung erstreckende Siegelschichtabschnitte an einem oberen und einem unteren Ende sowie ein in Längsrichtung die Enden verbindender Siegelschichtabschnitt ausbildet und wobei anschließend der Beutelkörper (1 ) durch Siegeln der Siegelschichtabschnitte verschlossen wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei vor dem Falten des Verpackungsbahnmaterials ein Packgut (6) derart auf der ersten Seite angeordnet wird, dass dieses nach dem Falten nicht an Siegelschichtabschnitten anliegt.
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