EP4699206A1 - Rotorblech, elektrische maschine, elektrischer achsantrieb und kraftfahrzeug - Google Patents
Rotorblech, elektrische maschine, elektrischer achsantrieb und kraftfahrzeugInfo
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- EP4699206A1 EP4699206A1 EP23744363.5A EP23744363A EP4699206A1 EP 4699206 A1 EP4699206 A1 EP 4699206A1 EP 23744363 A EP23744363 A EP 23744363A EP 4699206 A1 EP4699206 A1 EP 4699206A1
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Abstract
Ein Rotorblech (100) für eine elektrische Maschine (105) eines Kraftfahrzeugs weist einen ersten Nutbereich (110), einen zweiten Nutbereich (120) und einen dritten Nutbereich (120) auf. Die Nutbereiche (110, 120, 130) sind an einem Außenumfang des Rotorblechs (100) angeordnet oder anordenbar. Der erste Nutbereich (110) und der zweite Nutbereich (120) sind bezüglich eines Zentrums des Rotorblechs (100) in einem ersten Winkel (145) angeordnet. Der zweite Nutbereich (120) und der dritte Nutbereich (130) sind bezüglich des Zentrums des Rotorblechs (100) in einem zweiten Winkel (150) angeordnet, wobei sich der zweite Winkel (150) von dem ersten Winkel (145) unterscheidet.
Description
Rotorblech, elektrische Maschine, elektrischer Achsantrieb und Kraftfahrzeug
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Rotorblech, eine elektrische Maschine, einen elektrischen Achsantrieb und auf ein Kraftfahrzeug.
Es sind elektrische Maschinen bekannt, die eine Schrägung zur Reduzierung einer Drehmomentwelligkeit aufweisen können.
Vor diesem Hintergrund schafft die vorliegende Erfindung ein verbessertes Rotorblech, eine verbesserte elektrische Maschine, einen verbesserten elektrischen Achsantrieb und ein verbessertes Kraftfahrzeug gemäß den Hauptansprüchen. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.
Die mit dem hier vorgestellten Ansatz erreichbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein Rotorblech geschaffen werden kann, dass eine Reduzierung von Drehmomentwelligkeiten ermöglicht.
Ein Rotorblech für eine elektrische Maschine eines Kraftfahrzeugs weist einen ersten Nutbereich, einen zweiten Nutbereich und einen dritten Nutbereich auf. Die Nutbereiche sind an einem Außenumfang des Rotorblechs angeordnet oder anordenbar. Der erste Nutbereich und der zweite Nutbereich sind bezüglich eines Zentrums des Rotorblechs in einem ersten Winkel angeordnet. Der zweite Nutbereich und der dritte Nutbereich sind bezüglich des Zentrums des Rotorblechs in einem zweiten Winkel angeordnet, wobei sich der zweite Winkel von dem ersten Winkel unterscheidet.
Die elektrische Maschine kann als eine elektrisch erregte Synchronmaschine ausgebildet sein und das Kraftfahrzeug antreiben, wobei das Kraftfahrzeug als ein elektrisch betriebenes Kraftfahrzeug ausgeführt sein kann. Das Rotorblech kann Teil eines Rotors sein, wobei der Rotor ein bewegliches, rotierendes Teil einer elektrischen Maschine sein kann. Der Rotor kann als ein Vollpolrotor ausgebildet sein. Das Rotorblech kann auch als ein Elektroblech verstanden werden, das beispielsweise als Eisenkern für eine Spule verwendet werden kann. Das Rotorblech kann
weichmagnetisch ausgebildet sein und somit beispielsweise bei einer Bestromung der Spule magnetisiert werden. Zusätzlich oder alternativ kann das Rotorblech als Eisenkern für einen Permanentmagneten verwendet werden. Durch die Verwendung des Rotorblechs kann eine Erwärmung der elektrischen Maschine vermieden bzw. reduziert werden. Somit können Magnetfelder zuverlässig erzeugt werden. Der Rotor bzw. die elektrische Maschine kann eine Mehrzahl von Rotorblechen aufweisen. Als Rotorblech kann auch ein Paket oder ein Stapel von Rotorblechen verstanden werden. Die Nutbereiche können eine Mehrzahl von Nuten aufweisen, wobei die Nuten als Schlitze ausgeformt sein können. Die Nutbereiche können ausgebildet sein, um Feldlinien von zumindest einem Magnetfeld zuverlässig zu führen. Genauer gesagt können die Nutbereiche bzw. die Nuten als eine Barriere ein Einrasten des Rotors im Stator unter verschiedenen Bestromungen verringern. Die Nutbereiche können auch als Barrieren aufgefasst werden, die unter anderem auch Luft oder Kunststoffe beinhalten können. Ihre Hauptfunktion kann in einer Aufnahme einer DC-Erregerwicklung gesehen werden, die ein Magnetfeld im Rotor, und somit die Pole erzeugt (analog zu den Magneten in einer permanenterregten Synchronmaschine). Beispielsweise können die Nuten hierfür auch Luft oder ein Kunststoffmaterial aufweisen. Der hier vorgestellte Ansatz kommt ohne eine Schrägung des Rotorblechs aus, wodurch Kosten und Zeit eingespart werden können. Ferner kann eine Beschädigung bei der Herstellung des Rotorblechs vermieden werden.
Das Rotorblech kann zumindest einen vierten Nutbereich aufweisen, der bezüglich des Zentrums des Rotorblechs in einem dritten Winkel zum ersten Nutbereich angeordnet sein kann. Dabei kann insbesondere der dritte Winkel dem ersten Winkel entsprechen. Somit kann eine Drehmomentwelligkeit zuverlässig reduziert werden.
Der erste Nutbereich und der zweite Nutbereich und der dritte Nutbereich können entlang eines Außenumfangs des Rotorblechs zyklisch wiederholt angeordnet sein. Somit kann die Drehmomentwelligkeit zuverlässig reduziert werden. Hierbei wird angemerkt, dass die nachfolgend beschriebenen Beispiele für eine achtpolige Maschine wiedergegeben sind (d. h. acht Hauptzähne (Pole) zwischen acht Nutbereichen aufweist). Die Maschine kann in diesem Fall aber auch andere Polzahlen (beispielsweise min. vier) annehmen, die in Polgruppen unterteilt werden. Es sollten
jedoch mindestens vier Pole/Nutbereiche vorhanden sein. Bei den Beispielen der achtpoligen Maschine sind Varianten mit vier und mit zwei Polgruppen gegeben.
Eine sechspolige Maschine könnte beispielsweise drei Polgruppen (mit jeweils 2 Po- len/Nutbereichen) oder 2 Polgruppen (mit jeweils drei Polen/Nutbereichen) aufweisen usw.
Der erste Nutbereich und der zweite Nutbereich und der dritte Nutbereich können derart angeordnet sein, dass das Rotorblech eine Punktsymmetrie (speziell in Bezug auf die Nutbereiche) aufweisen kann. Somit kann die Drehmomentwelligkeit zuverlässig reduziert werden.
Eine Strecke des Außenumfangs des Rotorblechs kann zwischen einer Nut des ersten Nutbereichs und einer Nut des zweiten Nutbereichs größer als eine Strecke des Außenumfangs zwischen einer Nut des zweiten Nutbereichs und einer Nut des dritten Nutbereichs sein. Auch durch eine solche Ausführungsform können die Vorteile des hier beschriebenen Ansatzes sehr effizient realisiert werden.
Die Strecke des Außenumfangs kann zwischen einer Nut des ersten Nutbereichs und des zweiten Nutbereichs und die Strecke des Außenumfangs zwischen einer Nut des zweiten Nutbereichs und einer Nut des dritten Nutbereichs gleich sein. Dadurch kann eine Drehmomentwelligkeit der elektrischen Maschine zuverlässig reduziert werden.
Ein Winkel zwischen Nuten des ersten Nutbereichs kann sich von einem Winkel zwischen Nuten des zweiten Nutbereichs unterscheiden. Dadurch kann eine Drehmomentwelligkeit der elektrischen Maschine zuverlässig reduziert werden.
Der Winkel zwischen Nuten des ersten Nutbereichs und der Winkel zwischen Nuten des zweiten Nutbereichs kann gleich sein. Auch durch eine solche Ausführungsform können die Vorteile des hier beschriebenen Ansatzes sehr effizient realisiert werden.
Die Nuten des ersten Nutbereichs und des zweiten Nutbereichs und des dritten Nutbereichs können symmetrisch um je eine Nutbereichsmitte angeordnet sein. Auch
durch eine solche Ausführungsform können die Vorteile des hier beschriebenen Ansatzes sehr effizient realisiert werden.
Dabei kann der erste Winkel und zusätzlich oder alternativ der zweite Winkel je bezogen auf eine Nutbereichsmitte des ersten Nutbereichs und zusätzlich oder alternativ des zweiten Nutbereichs und zusätzlich oder alternativ des dritten Nutbereichs bestimmt sein. Somit kann die Drehmomentwelligkeit zuverlässig reduziert werden.
Eine elektrische Maschine kann eine Ausführungsform eines hierin genannten Rotorblechs aufweisen. Auch durch eine solche Ausführungsform können die Vorteile des hier beschriebenen Ansatzes sehr effizient realisiert werden.
Ein elektrischer Achsantrieb für ein Kraftfahrzeug weist eine Ausführungsform einer hierin genannten elektrischen Maschine, eine Getriebeeinrichtung und einen Stromrichter auf. Der Stromrichter kann als ein Wechselrichter oder Inverter ausgeführt sein. Unter Verwendung des Stromrichters kann ein zum Betreiben der elektrischen Maschine erforderlicher elektrischer Wechselstrom bereitgestellt werden. Unter Verwendung der Getriebeeinrichtung kann ein von der elektrischen Maschine bereitgestelltes Drehmoment in ein Antriebsmoment zum Antreiben zumindest eines Rads des Kraftfahrzeugs umgewandelt werden. Die Getriebeeinrichtung kann ein Getriebe zum Reduzieren der Drehzahl der elektrischen Maschine sowie optional ein Differenzial aufweisen.
Ein Kraftfahrzeug weist eine Ausführungsform eines hierin genannten Rotorblechs und zusätzlich oder alternativ eine Ausführungsform eines hierin genannten elektrischen Achsantriebes und zusätzlich oder alternativ eine Ausführungsform einer hierin genannten elektrischen Maschine auf. Das Kraftfahrzeug kann als ein elektrisch betriebenes Kraftfahrzeug ausgebildet sein. Auch durch eine solche Ausführungsform können die Vorteile des hier beschriebenen Ansatzes sehr effizient realisiert werden.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs; Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs; Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs; Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs; Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs; und
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kraftfahrzeugs.
In der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden, für die in den verschiedenen Figuren dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet, wobei auf eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente verzichtet wird.
Bevor nachfolgend auf bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung eingegangen wird, sollen zunächst Hintergründe und Grundlagen von Ausführungsbeispielen kurz erläutert werden:
Elektrische Maschinen weisen auf Grund von Wechselwirkungen zwischen Stator und Rotor eine Drehmomentwelligkeit auf. Je nach Auslegung ist diese Welligkeit mehr oder weniger stark ausgeprägt. Diese Drehmomentwelligkeit ist durch eine Schrägung der elektrischen Maschine reduzierbar. Eine Schrägung ist sowohl im Stator als auch im Rotor einer Maschine implementierbar. Schrägungen werden in kontinuierlich und diskret unterteilt. Diskrete Schrägung bedeutet hierbei eine axiale Aufteilung des Blechpakets in verschiedene Segmente, die tangential zueinander verschoben sind. Eine kontinuierliche Schrägung beschreibt im Gegensatz dazu einen durchgehenden axialen Versatz aller Lamellen untereinander. Dadurch ist dies auch bei Bauteilen mit elektrischen Leitern möglich, was die Anwendung der Technik in Statoren, aber auch in Rotoren von Induktionsmaschinen oder elektrisch erregter Synchronmaschinen erlaubt. Das diskrete Schrägen wird für Rotoren von permanentmagneterregten Synchronmaschinen oder für reine Reluktanzmaschinen verwendet. Um das Prinzip der Schrägung auf elektrisch erregte Synchronmaschinen anzuwenden, wird entweder der Stator oder der Rotor der Maschine kontinuierlich geschrägt.
Um bei permanentmagneterregten Synchronmaschinen die Drehmomentwelligkeit durch eine sogenannte Quasi-Schrägung zu verringern werden die Magnete gruppiert und über den Umfang des Rotors lokal asymmetrisch verteilt. Magnete innerhalb einer Gruppe haben dabei einen anderen Abstand untereinander als Gruppen zueinander. Damit wird derselbe Effekt erreicht, wie bei einer herkömmlichen axialen Schrägung bzw. versetze Segmente, jedoch ohne den Querschnitt über die axiale Länge zu verändern. Für elektrisch erregte Synchronmaschinen wird im Gegensatz dazu bisher nur eine kontinuierliche Schrägung von Stator oder Rotor eingesetzt, bei der alle Lamellen zueinander verschoben sind.
Unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Figuren wird eine verbesserte elektrische Maschine bzw. ein verbessertes Rotorblechs gemäß Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs 100 für eine elektrische Maschine 105. Das Rotorblech 100 ist beispielsweise ein Teil der elektrischen Maschine 105. Die elektrische Maschine 105 weist gemäß einem Ausführungsbeispiel zusätzlich einen Stator 103 auf, der drehfest gelagert ist. Das Rotorblech 100 ist beispielswiese relativ zu dem Stator 103 drehbar gelagert. Dabei ist das Rotorblech 100 gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel innenliegend angeordnet und der Stator 103 ist außenliegend angeordnet. Mittig ist lediglich beispielhaft eine Welle 113 angeordnet, die als eine Antriebswelle oder als eine Abtriebswelle ausgeführt ist, die mit dem Rotorblech 100 verbunden oder verbindbar ist.
Das Rotorblech 100 weist einen ersten Nutbereich 110, einen zweiten Nutbereich 120 und einen dritten Nutbereich 130 auf. Die Nutbereiche 110, 120, 130 sind radial ausgerichtet und benachbart zueinander angeordnet. Der zweite Nutbereich 120 ist beispielsweise zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem dritten Nutbereich 130 angeordnet. Jeder Nutbereich 110, 120, 130 weist beispielhaft jeweils vier Nuten 115, 125, 135 auf. Der erste Nutbereich 110 weist vier erste Nuten 115 auf, der zweite Nutbereich 120 vier zweite Nuten 125 und der dritte
Nutbereich 130 vier dritte Nuten 135. Die Nuten 115, 125, 135 sind beispielsweise als rechteckige Schlitze ausgeformt und radial ausgerichtet. Genauer gesagt sind die Nuten 115, 125, 135 der Nutbereiche 110, 120, 130 in Richtung eines Außenumfangs des Rotorblechs 100 angeordnet. Dabei sind die Nuten 115, 125, 135 an einen Spalt 140 angrenzend der beispielsweise das Rotorblech 100 von dem Stator 103 trennt.
Die Nutbereiche 110, 120, 130 sind beispielsweise ausgebildet, um Feldlinien von zumindest einem Magnetfeld zu führen. Die Nuten 115, 125, 135 fungieren beispielsweise als Aufnahmemöglichkeit für eine Erregerwicklung zur Felderzeugung. Dabei hat die Positionierung der Nuten die Aufgabe, den magnetischen Fluss auf einem optimalen Pfad zu führen.
Die Nuten 115, 125, 135 der Nutbereiche 110, 120, 130 weisen gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils denselben Abstand zueinander auf. Die Nutbereiche 110, 120, 130 sind jedoch radial in unterschiedlichen Winkeln zueinander angeordnet.
Genauer gesagt sind der erste Nutbereich 110 und der zweite Nutbereich 120 in einem ersten Winkel 145 radial zueinander angeordnet und der zweite Nutbereich 120 und der dritte Nutbereich 130 in einem zweiten Winkel 150 radial zueinander angeordnet. Dabei unterscheiden sich die Winkel 145, 150. Genauer gesagt ist der erste Winkel 145 größer als der zweite Winkel 150. Der erste Winkel 145 ist beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt und kann als a bezeichnet werden. Der zweite Winkel 150 ist ebenfalls beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt und kann als ß bezeichnet werden. Der erste Winkel 145 ist beispielsweise entlang einer Nutbereichsmitte 155 des ersten Nutbereichs 110 und einer Nutbereichsmitte 160 des zweiten Nutbereichs 120 angeordnet. Der zweite Winkel 150 ist beispielsweise entlang der Nutbereichsmitte 160 des zweiten Nutbereichs 120 und einer Nutbereichsmitte 165 des dritten Nutbereichs 130 angeordnet. Die Nutbereichsmitten 155, 160, 165 sind beispielhaft mittels Strichlinien dargestellt und verlaufen jeweils radial mittig durch den jeweiligen Nutbereich 110, 120, 130.
Die Strichlinien der Nutbereichsmitten 155, 160, 165 erstrecken sich lediglich beispielhaft ausgehend von der Welle 113, wobei eine x-y-Achse 170 beispielhaft einen Verlauf der Winkel 145, 150 darstellt.
Zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem zweiten Nutbereich 120 ist eine erste Strecke 175 angeordnet und zwischen dem zweiten Nutbereich 120 und dem dritten Nutbereich 130 ist eine zweite Strecke 180 angeordnet. Dabei ist die erste Strecke 175 größer als die zweite Strecke 180. Genauer gesagt erstrecken sich die erste Strecke 175 entlang des Außenumfangs des Rotorblechs 100 zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem zweiten Nutbereich 120. Die zweite Strecke 180 erstreckt sich beispielsweise entlang des Außenumfangs des Rotorblechs 100 zwischen dem zweiten Nutbereich 120 und dem dritten Nutbereich 130. Feldlinien von Magnetfeldern verlaufen beispielsweise durch die Strecken 175, 180.
Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bilden die Winkel 145, 150 eine Gruppe 185, sodass lediglich beispielhaft entlang des Rotorblechs 100 drei weitere Gruppen 192, 193, 194 angeordnet sind. Die Gruppen 185, 192, 193, 194 sind lediglich beispielhaft identisch ausgebildet und weisen die zwei Winkel 145, 150, sowie die drei Nutbereiche 110, 120, 130 auf. Genauer gesagt teilen sich je zwei der Gruppen 185, 192, 193, 194 den jeweils ersten Nutbereich 110 und den dritten Nutbereich 130, da die Nutbereichsmitten 155, 165 mittig durch die Nutbereiche 110, 130 verlaufen. Das Rotorblech 100 ist somit in vier Gruppen 185, 192, 193, 194 aufgeteilt.
Fig. 1 zeigt somit ein Rotorblech 100 mit unterschiedlichen Breiten der Strecken 175, 180, die auch als Polbreiten bzw. Breiten der Hauptzähne bezeichnet werden können, bei gleichbleibendem Abstand der jeweiligen Nuten 115, 125, 136 zueinander, der auch als Rotornutabstand bezeichnet werden kann, im jeweiligen Nutbereich 110, 120, 130 des Rotors. Zu erwähnen wäre hierbei, dass diese Anordnung beispielsweise für eine achtpolige Maschine gilt (wie dies auch für die folgenden Figuren gilt), aber auch andere Polzahlen denkbar wären. Ferner zeigt Fig. 1 auch eine Aufteilung des Rotorblechs 100, das auch als Rotor bezeichnet werden kann, in vier
Gruppen. Die Winkelabstände von Nutbereichsmitte zu Nutbereichsmitte variieren mit den Werten a und ß.
In anderen Worten ausgedrückt zeigt Fig. 1 eine Quasi-Schrägung von Vollpolrotoren elektrisch erregter Synchronmaschinen. Dabei werden Strecken 175, 180, die auch als Pole bezeichnet werden können, in Gruppen 185, 192, 193, 194 eingeteilt, die auch als Polgruppen bezeichnet werden können. Die Strecken 175, 180 innerhalb einer Gruppe 185, 192, 193, 194 haben einen anderen Abstand untereinander als die verschiedenen Gruppen 185, 192, 193, 194 zueinander, wodurch ein lokal asymmetrischer, aber global symmetrischer Aufbau entsteht. Durch diese Anordnung ist die Drehmomentwelligkeit der elektrischen Maschine 105 reduzierbar.
Das Prinzip der Quasi-Schrägung ist auf den Rotoren bzw. Rotorblechen 100 von elektrischen Maschinen 105, die auch als elektrisch erregte Synchronmaschinen bezeichnet werden können, anwendbar. Auch hier ergibt sich eine Aufteilung der Strecken 175, 180 bzw. Nutbereiche 110, 120, 130 in Gruppen 185, 192, 193, 194, wobei eine Gruppe 185, 192, 193, 194 mindestens zwei Strecken 175, 180 bzw. Nutbereiche 110, 120, 130 umfasst und alle Gruppen dieselbe Anzahl an Strecken 175, 180 bzw. Nutbereichen 110, 120, 130 aufweisen.
Der Vorteil des hier vorgestellten Ansatzes liegt darin, die Drehmomentwelligkeit zu reduzieren, ohne eine axiale Schrägung einzusetzen. Eine Alternative stellt die herkömmliche axiale Schrägung dar. Dafür wird der Rotor kontinuierlich geschrägt.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs 100 für eine elektrische Maschine 105. Dabei ähnelt das Rotorblech 100 dem Rotorblech aus Fig. 1 mit Ausnahme dessen, dass das Rotorblech 100 zusätzlich einen vierten Nutbereich 200 und einen fünften Nutbereich 225 aufweist und dass das Rotorblech 100 in zwei Gruppen 250, 255 aufgeteilt ist.
Das Rotorblech 100 weist den ersten Nutbereich 110, den zweiten Nutbereich 120, den dritten Nutbereich 130 und zusätzlich den vierten Nutbereich 200 und den fünften Nutbereich 225 auf. Jeder der Nutbereiche weist beispielsweise vier
Nuten 115, 125, 135, 210, 235 auf. Gemäß einem Ausführungsbeispiel verläuft durch jeden der Nutbereiche 110, 120, 130, 200, 225 jeweils radial mittig eine Nutbereichsmitte 155, 160, 165, 205, 230.
Der erste Nutbereich 110 und der zweite Nutbereich 120 sind beispielsweise in dem ersten Winkel 145 radial zueinander angeordnet und der zweite Nutbereich 120 und der dritte Nutbereich 130 sind in dem zweiten Winkel 150 radial zueinander angeordnet. Dabei unterscheiden sich die Winkel 145, 150. Genauer gesagt ist der erste Winkel 145 größer als der zweite Winkel 150. Der erste Winkel 145 ist beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt und kann als a bezeichnet werden. Der zweite Winkel 150 ist ebenfalls beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt und kann als ß bezeichnet werden. Der erste Winkel 145 ist beispielsweise entlang einer Nutbereichsmitte 155 des ersten Nutbereichs 110 und einer Nutbereichsmitte 160 des zweiten Nutbereichs 120 angeordnet. Der zweite Winkel 150 ist beispielsweise entlang der Nutbereichsmitte 160 des zweiten Nutbereichs 120 und einer Nutbereichsmitte 165 des dritten Nutbereichs 130 angeordnet. Die Nutbereichsmitten 155, 160, 165 sind beispielhaft mittels Strichlinien dargestellt und verlaufen jeweils radial mittig durch den jeweiligen Nutbereich 110, 120, 130.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind der erste Nutbereich 110 und der vierte Nutbereich 200 in einem dritten Winkel 240 radial zueinander angeordnet und der vierte Nutbereich 200 und der fünfte Nutbereich 225 sind in einem vierten Winkel 245 radial zueinander angeordnet. Dabei entsprechen die Winkel 240, 245 dem ersten Winkel 145. Die Winkel 240, 245 sind beispielsweise ebenfalls mittels eines Doppelpfeils dargestellt und können als a bezeichnet werden. Der vierte Winkel 240 erstreckt sich beispielsweise zwischen der Nutbereichsmitte 155 des ersten Nutbereichs 100 und der Nutbereichsmitte 205 des vierten Nutbereichs 200. Der fünfte Winkel 245 erstreckt sich beispielsweise zwischen der Nutbereichsmitte 205 des vierten Nutbereichs 200 und der Nutbereichsmitte 230 des fünften Nutbereichs 225.
Die Strichlinien der Nutbereichsmitten 155, 160, 165, 205, 230 erstrecken sich lediglich beispielhaft ausgehend von der Welle 113, wobei eine x-y-Achse 170 beispielhaft einen Verlauf der Winkel 145, 150, 240, 245 darstellt.
Zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem zweiten Nutbereich 120 ist die erste Strecke 175 angeordnet und zwischen dem zweiten Nutbereich 120 und dem dritten Nutbereich 130 ist die zweite Strecke 180 angeordnet. Ferner ist beispielsweise zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem vierten Nutbereich 200 eine dritte Strecke 215 angeordnet und zwischen dem vierten Nutbereich 200 und dem fünften Nutbereich 225 eine vierte Strecke 220 angeordnet.
Dabei ist die erste Strecke 175 beispielsweise größer als die zweite Strecke 180, die dritte Strecke 215 und die vierte Strecke 220. Die Strecken 180, 215, 220 weisen beispielsweise dieselbe Größe auf. Genauer gesagt erstreckt sich die erste Strecke 175 entlang des Außenumfangs des Rotorblechs 100 zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem zweiten Nutbereich 120. Die zweite Strecke 180 erstreckt sich beispielsweise entlang des Außenumfangs des Rotorblechs 100 zwischen dem zweiten Nutbereich 120 und dem dritten Nutbereich 130. Die dritte Strecke 215 erstreckt sich zwischen dem ersten Nutbereich 110 und dem vierten Nutbereich 200, wobei sich die vierte Strecke 220 zwischen dem vierten Nutbereich 200 und dem fünften Nutbereich 225 erstreckt. Allgemein wäre anzumerken, dass in Figur 2 die Strecken 175, 215 und 220 dieselbe Größe aufweisen, die Strecke 180 ist kleiner. Nichtsdestotrotz sind die Positionen natürlich verschiebbar oder das Längenverhältnis auch umkehrbar, sofern eine Gruppierung der Strecken vorhanden bleibt.
Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bilden die Winkel 145, 150, 240, 245 eine Gruppe 250, sodass lediglich beispielhaft entlang des Rotorblechs 100 eine weitere Gruppen 255 angeordnet ist. Die weitere Gruppe 255 ist identisch zu der Gruppe 250 ausgebildet.
Fig. 2 zeigt somit ein Rotorblech 100 mit unterschiedlichen Breiten der Strecken 175, 180, 215, 220, die auch als Polbreiten bzw. Breiten der Hauptzähne bezeichnet werden können, bei gleichbleibendem Abstand der jeweiligen Nuten 115, 125, 135, 210, 235 zueinander, der auch als Rotornutabstand bezeichnet werden kann, im jeweiligen Nutbereich 110, 120, 130, 200, 225 des Rotors. Ferner zeigt Fig. 2 eine Aufteilung des Rotorblechs 100, das auch als Rotor bezeichnet
werden kann, in zwei Gruppen. Die Winkelabstände von Nutbereichsmitte zu Nutbereichsmitte variieren mit den Werten a und ß.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs 100. Dabei ähnelt das Rotorblech 100 dem Rotorblech aus Fig. 1 mit Ausnahme dessen, dass die Nutbereiche 110, 120, 130 einen gleichen Abstand zueinander aufweisen und die Nuten 115, 125, 135 jeweils einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen.
Das Rotorblech 100 weist den ersten Nutbereich 110, den zweiten Nutbereich 120 und den dritten Nutbereich 130 auf. Dabei sind die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 und Nuten 135 des dritten Nutbereichs 130 in einem identischen Nutenwinkel 300 zueinander angeordnet, wobei der Nutenwinkel 300 lediglich beispielhaft für die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 dargestellt ist. Dieser Nutenwinkel 300 kann auch als v bezeichnet werden und ist lediglich beispielhaft für die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 dargestellt. Genauer gesagt sind jeweils zwei Nuten 115 in dem Nutenwinkel 300 radial zueinander angeordnet. Lediglich beispielhaft sind in Fig. 3 drei Nutenwinkel 300 dargestellt, die einen Nutbereichswinkel 305 ergeben, der beispielsweise als <p bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist.
Die Nuten 125 des zweiten Nutbereichs 120 sind beispielsweise jeweils in einem zweiten Nutenwinkel 310 radial zueinander angeordnet. Der zweite Nutenwinkel 310 kann auch als p bezeichnet werden. Lediglich beispielhaft sind in Fig. 3 drei Nutenwinkel 310 dargestellt, die einen zweiten Nutbereichswinkel 315 ergeben, der beispielsweise als s bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Der zweite Nutbereichswinkel 315 ist beispielsweise größer ausgeformt als der Nutbereichswinkel 305. Die Nutenwinkel 300, 310 und auch die Nutbereichswinkel 305, 315 verlaufen beispielsweise radial mittig durch die jeweiligen Nuten 115, 125.
Der erste Nutbereich 110 und der zweite Nutbereich 120 sind beispielsweise in einem Streckenwinkel 320 zueinander angeordnet, der beispielsweise auch als ö
bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Der zweite Nutbereich 120 und der dritte Nutbereich 130 sind in einem weiteren Streckenwinkel 325 zueinander angeordnet, wobei die Streckenwinkel 320, 325 identisch ausgebildet sind.
Die Streckenwinkel 320, 325 und die Nutbereichswinkel 305, 315 bilden die
Gruppe 185, sodass lediglich beispielhaft entlang des Rotorblechs 100 drei weitere Gruppen 192, 193, 194 angeordnet sind. Die Gruppen 185, 192, 193, 194 sind lediglich beispielhaft identisch ausgebildet. Das Rotorblech 100 ist somit in die vier Gruppen 185, 192, 193, 194 aufgeteilt.
Fig. 3 zeigt somit ein Rotorblech 100 mit gleichen Breiten der Streckenwinkel 320, 325, die auch als Polbreiten bzw. Breiten der Hauptzähne bezeichnet werden können bei unterschiedlichem Abstand der Nuten 115, 125, 135, die auch als Rotornuten bezeichnet werden können, in den verschiedenen Nutbereichen 110, 120, 130 des Rotorblechs 100. Ferner zeigt Fig. 3 eine Aufteilung des Rotorblechs 100 in vier Gruppen 185, 192, 193, 194. Die Streckenwinkel 320, 325 betragen in jeder Strecke, die auch als Pol bezeichnet werden kann, den Winkel ö. Die Nutbereiche 110, 120, 130 variieren mit dem zweiten Nutbereichswinkel E, der auch als Bereichswinkel bezeichnet werden kann - wobei die Nuten 125 den zweiten Nutenwinkel 310, der auch als Winkelabstand bezeichnet werden kann, zueinander aufweisen - und dem Nutbereichswinkel 305, der auch als Winkelbereich bezeichnet werden kann - wobei die Nuten 115 den Nutenwinkel 300, der auch als Winkelabstand bezeichnet werden kann, zueinander aufweisen.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs 100. Dabei ähnelt das Rotorblech 100 dem Rotorblech aus Fig. 2 mit Ausnahme dessen, dass die Nutbereiche 110, 120, 130, 200 einen gleichen Abstand zueinander aufweisen und die Nuten 115, 125, 135, 210 jeweils einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen.
Gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Rotorblech 100 den ersten Nutbereich 110, den zweiten Nutbereich 120, den dritten Nutbereich 130 und den
vierten Nutbereich 200 auf. Dabei sind die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110, die Nuten 135 des dritten Nutbereichs 130 und die Nuten 210 des vierten Nutbereichs 200 in einem identischen Nutenwinkel 300 zueinander angeordnet, wobei der Nutenwinkel 300 lediglich beispielhaft für die Nuten 135 des dritten Nutbereichs 130 dargestellt ist. Dieser Nutenwinkel 300 kann auch als v bezeichnet werden und ist lediglich beispielhaft für die Nuten 135 des ersten Nutbereichs 130 dargestellt. Genauer gesagt sind jeweils zwei Nuten 135 in dem Nutenwinkel 300 radial zueinander angeordnet. Lediglich beispielhaft sind in Fig. 4 drei Nutenwinkel 300 dargestellt. Die Nutenwinkel 300 ergeben einen Nutbereichswinkel 305, der der Übersicht halber lediglich beispielhaft für den ersten Nutbereich 110 dargestellt ist. Der Nutbereichswinkel 305 kann beispielsweise als <p bezeichnet werden und ist lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt.
Die Nuten 125 des zweiten Nutbereichs 120 sind beispielsweise jeweils in einem zweiten Nutenwinkel 310 radial zueinander angeordnet. Der Übersicht halber sind die Nutenwinkel 310 lediglich beispielhaft für einen dem zweiten Nutbereich 120 gegenüberliegenden zusätzlichen Nutbereich 400 dargestellt. Der zweite Nutenwinkel 310 kann auch als p bezeichnet werden. Lediglich beispielhaft sind in Fig. 4 drei Nutenwinkel 310 dargestellt. Die zweiten Nutenwinkel 310 ergeben einen zweiten Nutbereichswinkel 315, der der Übersicht halber lediglich beispielhaft für den zweiten Nutbereich 120 dargestellt ist. Der zweite Nutbereichswinkel 315 kann beispielsweise als s bezeichnet werden kann und ist lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt. Der zweite Nutbereichswinkel 315 ist beispielsweise größer ausgeformt als der Nutbereichswinkel 305. Die Nutenwinkel 300, 310 und auch die Nutbereichswinkel 305, 315 verlaufen beispielsweise radial mittig durch die jeweiligen Nuten 115, 125, 135, 405.
Der erste Nutbereich 110 und der zweite Nutbereich 120 sind beispielsweise in einem Streckenwinkel 320 zueinander angeordnet, der beispielsweise auch als ö bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Der zweite Nutbereich 120 und der vierte Nutbereich 200 sind in einem weiteren Streckenwinkel 325 zueinander angeordnet, wobei die Streckenwinkel 320, 325 identisch ausgebildet sind.
Die Streckenwinkel 320, 325 und die Nutbereichswinkel 305, 315 bilden die
Gruppe 250, sodass lediglich beispielhaft entlang des Rotorblechs 100 eine weitere Gruppen 255 angeordnet sind. Die Gruppen 250, 255 sind lediglich beispielhaft identisch ausgebildet. Das Rotorblech 100 ist somit in die zwei Gruppen 250, 255 aufgeteilt. Der Gruppe zugeordnet sind außerdem die Nutbereiche 200 sowie der Winkel gegenüber dem Nutbereich 130 inklusive den Streckenwinkeln zwischen 200 und dem Nutbereich gegenüber dem Nutbereich 130, sowie dem Streckenwinkel zwischen 400 und dem Nutbereich gegenüber dem Nutbereich 130
Fig. 4 zeigt somit ein Rotorblech 100 mit gleichen Breiten der Streckenwinkel 320, 325 bei unterschiedlichem Abstand der Nuten 115, 125, 135 in den verschiedenen Nutbereichen 110, 120, 130, 200 des Rotorblechs 100. Ferner zeigt Fig. 4 eine Aufteilung des Rotorblechs 100 in zwei Gruppen 250, 255. Die Streckenwinkel 320, 325 betragen in jeder Strecke den Winkel ö. Die Nutbereiche 110, 120, 130, 200 variieren mit dem zweiten Nutbereichswinkel s - wobei die Nuten 135 den zweiten Nutenwinkel 310 zueinander aufweisen - und dem Nutbereichswinkel 305 - wobei die Nuten 115 den Nutenwinkel 300 zueinander aufweisen.
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Rotorblechs 100. Das Rotorblech 100 ähnelt dabei dem Rotorblech aus Fig. 1 und/oder Fig. 3 mit Ausnahme dessen, dass die Nutbereiche 110, 120, 130 einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen und die Nuten 115, 125, 135 jeweils einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen.
Das Rotorblech 100 weist den ersten Nutbereich 110, den zweiten Nutbereich 120 und den dritten Nutbereich 130 auf. Dabei sind die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 und Nuten 135 des dritten Nutbereichs 130 in einem identischen Nutenwinkel 300 zueinander angeordnet, wobei der Nutenwinkel 300 lediglich beispielhaft für die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 dargestellt ist. Dieser Nutenwinkel 300 kann auch als v bezeichnet werden und ist lediglich beispielhaft für die Nuten 115 des ersten Nutbereichs 110 dargestellt. Genauer gesagt sind jeweils zwei Nuten 115 in dem Nutenwinkel 300 radial zueinander angeordnet. Lediglich beispielhaft sind in
Fig. 5 drei Nutenwinkel 300 dargestellt, die einen Nutbereichswinkel 305 ergeben, der beispielsweise als <p bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist.
Die Nuten 125 des zweiten Nutbereichs 120 sind beispielsweise jeweils in einem zweiten Nutenwinkel 310 radial zueinander angeordnet. Der zweite Nutenwinkel 310 kann auch als p bezeichnet werden. Lediglich beispielhaft sind in Fig. 5 drei Nutenwinkel 310 dargestellt, die einen zweiten Nutbereichswinkel 315 ergeben, der beispielsweise als s bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Der zweite Nutbereichswinkel 315 ist beispielsweise größer ausgeformt als der Nutbereichswinkel 305. Die Nutenwinkel 300, 310 und auch die Nutbereichswinkel 305, 315 verlaufen beispielsweise radial mittig durch die jeweiligen Nuten 115, 125.
Der erste Nutbereich 110 und der zweite Nutbereich 120 sind beispielsweise in einem Streckenwinkel 500 zueinander angeordnet, der beispielsweise auch als p bezeichnet werden kann und lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Der zweite Nutbereich 120 und der dritte Nutbereich 130 sind in einem weiteren Streckenwinkel 325 zueinander angeordnet, der beispielsweise als ö bezeichnet werden kann und ebenfalls lediglich beispielhaft mittels eines Doppelpfeils dargestellt ist. Dabei ist der Streckenwinkel 500 größer ausgebildet als der weitere Streckenwinkel 325.
Die Streckenwinkel 500, 325 und die Nutbereichswinkel 305, 315 bilden die Gruppe 185, sodass lediglich beispielhaft entlang des Rotorblechs 100 drei weitere Gruppen 192, 193, 194 angeordnet sind. Die Gruppen 185, 192, 193, 194 sind lediglich beispielhaft identisch ausgebildet. Das Rotorblech 100 ist somit in die vier Gruppen 185, 192, 193, 194 aufgeteilt.
Fig. 5 zeigt somit ein Rotorblech 100 mit unterschiedlichen Breiten der Streckenwinkel 500, 325 bei unterschiedlichem Abstand der Nuten 115, 125 in den verschiedenen Nutbereichen 110, 120 des Rotorblechs 100. In anderen Worten ausgedrückt zeigt Fig. 5 eine Kombination der in Fig. 1 und/oder Fig. 3 genannten Prinzipien.
Ferner zeigt Fig. 5 eine Aufteilung des Rotorblechs 100 in vier Gruppen 185, 192, 193, 194. Die Streckenwinkel 500, 325 variieren zwischen den Winkeln ö und p. Die Nutbereiche 110, 120 variieren mit dem zweiten Nutbereichswinkel 315 - wobei die Nuten 125 den zweiten Nutenwinkel 310 zueinander aufweisen - und dem Nutbereichswinkel 305 - wobei die Nuten 110 den Nutenwinkel 300 zueinander aufweisen.
Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kraftfahrzeugs 600. Von dem Kraftfahrzeug 600 sind hierbei Räder 605, lediglich beispielhaft vier Räder, ein elektrischer Energiespeicher 610, beispielsweise eine Batterie, und ein elektrischer Achsantrieb 615 gezeigt. Der elektrische Achsantrieb 615 umfasst einen Stromrichter 620, eine elektrische Maschine 105 und eine Getriebeeinrichtung 630.
Elektrische Energie zum Betreiben der elektrischen Maschine 105 wird von einer Energieversorgungseinrichtung, hier dem elektrischen Energiespeicher 610 bereitgestellt. Der elektrische Energiespeicher 610 ist ausgebildet, um Gleichstrom bereitzustellen, der unter Verwendung eines Stromrichters 620 des elektrischen Achsantriebs 615 in einen Wechselstrom, beispielsweise einen dreiphasigen Wechselstrom, gewandelt und der elektrischen Maschine 105 bereitgestellt wird. Eine von der elektrischen Maschine 105 angetriebene Welle ist direkt oder unter Verwendung der Getriebeeinrichtung 630 mit zumindest einem Rad 605 des Kraftfahrzeugs 600 gekoppelt. Somit kann das Kraftfahrzeug 600 unter Verwendung der elektrischen Maschine 105 fortbewegt werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst der elektrische Achsantrieb 615 ein Gehäuse, in dem der Stromrichter 620, die elektrische Maschine 105 und die Getriebeeinrichtung 630 angeordnet sind.
Die beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele sind nur beispielhaft gewählt. Unterschiedliche Ausführungsbeispiele können vollständig oder in Bezug auf einzelne Merkmale miteinander kombiniert werden. Auch kann ein Ausführungsbeispiel durch Merkmale eines weiteren Ausführungsbeispiels ergänzt werden.
Umfasst ein Ausführungsbeispiel eine „und/oder“ Verknüpfung zwischen einem ersten Merkmal und einem zweiten Merkmal, so kann dies so gelesen werden, dass das Ausführungsbeispiel gemäß einer Ausführungsform sowohl das erste Merkmal als auch das zweite Merkmal und gemäß einer weiteren Ausführungsform entweder nur das erste Merkmal oder nur das zweite Merkmal aufweist.
Bezugszeichen
Rotorblech
Stator elektrische Maschine erster Nutbereich erste Nut bzw. Nuten im ersten Nutbereich zweite Nutbereich zweite Nut bzw. Nuten im zweiten Nutbereich dritter Nutbereich dritte Nut bzw. Nuten im dritten Nutbereich
Spalt erster Winkel zweiter Winkel
Nutbereichsmitte des ersten Nutbereichs
Nutbereichsmitte des zweiten Nutbereichs
Nutbereichsmitte des dritten Nutbereichs x-y-Achse erste Strecke zweite Strecke erste Gruppe zweite Gruppe dritte Gruppe vierte Gruppe vierter Nutbereich
Nutbereichsmitte des vierten Nutbereichs vierte Nut dritte Strecke vierte Strecke fünfter Nutbereich
Nutbereichsmitte des fünften Nutbereichs fünfte Nut
dritter Winkel vierter Winkel erste Gruppe zweite Gruppe
Nutenwinkel
Nutbereichswinkel zweiter Nutenwinkel zweiter Nutbereichswinkel
Streckenwinkel weiterer Streckenwinkel zusätzlicher Nutbereich zusätzliche Nut
Streckenwinkel
Fahrzeug
Räder elektrischer Energiespeicher elektrischer Achsantrieb
Stromrichter
Getriebeeinrichtung
Claims
1 . Rotorblech (100) für eine elektrische Maschine (105) eines Kraftfahrzeugs (600), wobei das Rotorblech (100) einen ersten Nutbereich (110), einen zweiten Nutbereich (120) und einen dritten Nutbereich (130) aufweist, die an einem Außenumfang des Rotorblechs (100) angeordnet oder anordenbar sind, wobei der erste Nutbereich (110) und der zweite Nutbereich (120) bezüglich eines Zentrums des Rotorblechs (100) in einem ersten Winkel (145) angeordnet sind und der zweite Nutbereich (120) und der dritte Nutbereich (130) bezüglich des Zentrums des Rotorblechs (100) in einem zweiten Winkel (150) angeordnet sind, wobei sich der zweite Winkel (150) von dem ersten Winkel (145) unterscheidet.
2. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 1 , mit zumindest einem vierten Nutbereich (200), der bezüglich des Zentrums des Rotorblechs (100) in einem dritten Winkel (240) zum ersten Nutbereich (110) angeordnet ist, insbesondere wobei der dritte Winkel (240) dem ersten Winkel (145) entspricht.
3. Rotorblech (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der erste Nutbereich (110) und der zweite Nutbereich (120) und der dritte Nutbereich (130) entlang des Außenumfangs des Rotorblechs (100) zyklisch wiederholt angeordnet sind.
4. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 3, wobei der erste Nutbereich (110) und der zweite Nutbereich (120) und der dritte Nutbereich (130) derart angeordnet sind, dass das Rotorblech (100) eine Punktsymmetrie aufweist.
5. Rotorblech (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei eine Strecke (175) des Außenumfangs zwischen einer Nut (115) des ersten Nutbereichs (110) und einer Nut (125) des zweiten Nutbereichs (120) größer ist als eine Strecke (180) des Außenumfangs zwischen einer Nut (125) des zweiten Nutbereichs (120) und einer Nut (135) des dritten Nutbereichs (130).
6. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 1 bis 4, wobei die Strecke (175) des Außenumfangs zwischen einer Nut (115) des ersten Nutbereichs (110) und einer Nut (125) des
zweiten Nutbereichs (120) und die Strecke (180) des Außenumfangs zwischen einer Nut (125) des zweiten Nutbereichs (120) und einer Nut (135) des dritten Nutbereichs (130) gleich sind.
7. Rotorblech (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei sich ein Winkel (300) zwischen Nuten (115) des ersten Nutbereichs (110) von einem Winkel (310) zwischen Nuten (125) des zweiten Nutbereichs (120) unterscheidet.
8. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 1 bis 6, wobei der Winkel (300, 305) zwischen Nuten (115) des ersten Nutbereichs (110) und der Winkel (310, 315) zwischen Nuten (125) des zweiten Nutbereichs (120) gleich ist.
9. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 8, wobei die Nuten (115, 125, 135) des ersten Nutbereichs (110) und des zweiten Nutbereichs (120) und des dritten Nutbereichs (130) symmetrisch um je eine Nutbereichsmitte (155, 160, 165) angeordnet sind.
10. Rotorblech (100) gemäß Anspruch 9, wobei der erste Winkel (145) und/oder zweite Winkel (150) je bezogen auf die Nutbereichsmitte (155, 160, 165) des ersten Nutbereichs (110) und/oder des zweiten Nutbereichs (120) und/oder des dritten Nutbereichs (130) bestimmt ist.
11 . Elektrische Maschine (105) mit einem Rotorblech (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 10.
12. Elektrischer Achsantrieb (615) für ein Kraftfahrzeug (600) mit einer elektrischen Maschine (105) gemäß Anspruch 11 und einer Getriebeeinrichtung (630) und einem Stromrichter (620).
13. Kraftfahrzeug (600) mit einem Rotorblech (100) gemäß Anspruch 1 bis 10, mit einem elektrischen Achsantrieb (615) gemäß Anspruch 12 und/oder einer elektrischen Maschine (105) gemäß Anspruch 11 .
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